Legend of Legaia

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  • Legend of Legaia

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    Name des Spiels
    Legend of Legaia

    Plattform
    Playstation (aka PSX)

    Erschienen
    1998

    Genre
    RPG


    Die Story:
    Die Welt von Legaia wird bedroht, mysteriöse Kreaturen, Seru genannt, laufen, getrieben durch einen merkwürdigen Nebel, Amok.
    Ursprünglich lebten Seru in einer anderen Welt, sofern sie in die Welt der Menschen kamen gingen.
    Eines Tages attackieren die Seru geführt von einem riesigen dämonischen ein kleines Dorf namens Rim'Elm. Viele Anwohner werden von Seru übernommen und andere werden Terrorisiert, dies ist der Moment in dem sich der Protagonist Vahn dazu entschliest Schutz beim Genesis Baum zu suchen und er dort von einem Wesen namens Meta kontaktiert wird. Meta bittet ihn den Genesisbaum zu berühren und ihm sein Herz zu öffnen, auf dass sie die Seru zurückschlagen, den Genesisbaum - durch den Nebel verwelkt - Widerherstellen und das Dorf retten können. Vahn akzeptiert und geht die Verbindung mit Meta Ein. Meta ist einer von drei Ra-Seru, diese wurden von der Serugottheit erschaffen um das gleichgewicht der Seru und Menschenwelt zu bewahren. Mit hilfe der Macht des Ra-Seru gelingt es die Feindlichen Seru zurückzuschlagen und den Genesisbaum wiederzubeleben.
    Meta klärt Vahn auf, dass sie gemeinsam die anderen Ra-Seru finden müssen um mit ihrer Macht die Genesisbäume auf der Erde wiederherzustellen und die teuflische Maschinerie zu zerstören, welche den Nebel erzeugt, die Nebelgeneratoren.

    Handlungs Verlauf:
    Das Spiel wird eingeleitet durch eine Sequenz und schon befindet man sich mitten im Infizierten Rim'Elm und muss sich seinen Weg zum Genesisbaum ebnen. Ein Glück, dass man nicht direkt mit kämpfen Konfrontiert wird.
    Nach seinem Aufbruch aus Rim'Elm begibt sich Vahn auf eine (SEHR) lange Reise um die anderen Ra-Seru zu finden. Er trifft auf Noa, ein Mädchen das von einer Wölfin(Terra, gleichzeitig ihr Ra-Seru) aufgezogen wurde, zudem trifft man auf den Ersten Verschwörer: Zeto, seineszeichens Wächter eines Nebelgenerators.
    Man spielt das Spiel im Glauben dieser Nebelgenerator sei der Einzige und Zeto das ultimative Böse, so verwundert es auch nicht, dass man bereits im ersten Kapitel des Spiels auch auf den dritten gesuchten Ra-Seru, Ozma, Trifft. Getragen wird er von Gala, einem Mönch der Abtei biron, der seit je her von seinem Kontrahenten Songi beneidet wird, ein weiterer Bösewicht kristallisiert sich heraus.
    So in etwa geht es das komplette Spiel weiter, immer wenn man einen Punkt erreicht von dem Man glaubt: "Geschafft!" zeigt einem das Spiel die Kalte Schulter und verweist auf einen Weiteren Punkt und/oder Schicksalsschlag.

    Gameplay:
    Legaia Spielt sich recht Schlecht, es ist notwendig immer mal wieder Capture und Levelpausen zu machen.
    Die Ra-Seru verfügen über die Macht Elementare Seru wie Gimard(Feuer) aufzunehmen und freizusetzen, ersetzen also das einfache Magiesystem und ermöglichen es jedem Charakter jeden Zauber zu verwenden. Diese Magie lässt sich auf verschiedene Stufen Leveln, so heilen Heilseru zunächst wenig, später dann heilen sie viel und entfernen Zustände und so weiter...
    Außerdem lassen sich die Ra-Seru und einige Sonderseru freischalten die sich ebenfalls als Zauber einsetzen lassen.
    Kämpfe sind Rundenbasierender Natur und nur Bossgegner werden auf der Karte angezeigt, also handelt es sich bei fast jedem Kampf um einen Zufallskampf.
    Das Kampfsystem wird über die Richtungstasten koordiniert, so belegen diverse Aktionen ein Raster aus bis zu 4 Auswahlfenstern. Angriffe sind in den Waffenarm des Charakters, den Seruarm des Charakters und die Richtung in die er Schlagen bzw Treten soll unterteilt, aus der richtigen Kombination von Aktionen lassen sich neue Spezialangriffe, die sogenannten Künste/Superkünste/Hyperkünste/Meisterkünste erlernen.
    die Vorletzte Kategorie wird dem Charakter durch Bücher Aufgezwungen, Vahns Meta erlernt Flammenkünste, Noas Terra erlernt Sturmkünste und Galas Ozma erlernt die Vernichtende Kraft der Blitze.
    Künste benötigen KP - Kunstpunkte -, die während eines Kampfes in Höhe des erhaltenen Schadens /10, oder aber durch den Gebrauch von 'Zauberkraft' aufgeladen werden. Jedoch sind Angriffsaktionen begrenzt! Zu beginn steht eine Schmale Leiste zur verfügung in die Aktionen eingepasst werden können, Waffen für die der Charakter noch nicht stark genug ist, oder die nicht mit ihm kompatibel sind verbrauchen große Teile dieser Anzeige (also sei das Ausrüsten seiner Charaktäre gut durchdacht!), doch lässt sie sich durch den Gebrauch der Zauberkraftfunktion verlängern.
    Die Charaktäre lassen sich mit Schmuck ausrüsten, der ihnen gewisse Vorteile einbringt (Etwa die Halbierung der KP kosten pro Kunst), außerdem finden sich in regelmäßigen Abständen neue Rüstungs-/Waffen- und Kleinkramhändler, die einen mit Lebensversicherungen in Form von Rüstung Waffe oder Verbrauchsgut versorgen.

    Auch Rätsel sind im Spiel anzufinden, so muss man z.B. an einem bestimmten Punkt im Spielverlauf magische Schatztruhen mit dem Lieblingsbrot ihrer Erschaffer 'füttern' um eine Sperre zu entfernen die den Weg zum nächsten Genesisbaum versperrt.

    Zwischen den Städten und Dungeons findet das Spiel auf einer Karte Statt über die sich die Charaktäre fast vollkommen Frei bewegen können, Berge, Flüsse und Wälder sind hervorgehoben so dass man eindeutig weiß, wo man lang kann und wo nicht, dafür bewegt sich das komplette Spiel hier anscheinend in Zeitlupe und verweigert jede möglichkeit etwas schneller voran zu kommen , so ziehen sich Kartenstrecken bis ins Unendliche hinaus und bombardieren den Spieler mit einem nervigen Zufallskampf nach dem anderen.

    Hinzu kommt das stark erzwungene Grinden, da man sich mit noch relativ niedrigem Level bis zu bestimmten Punkten leicht vorarbeiten kann, die Bosse dann allerdings mit ihren Flächendeckenden Angriffen 2/3 der Gruppe mit Leichtigkeit ausschalten!
    Es gibt mittel und Wege diese Angriffe zu 'glitchen', doch kann es nicht Sinn und Zweck sein einen Bosskampf so zu überstehen, nur um nicht 2-3 Stunden Lang auf dem gleichen gegner Herumzuhauen und 4-5 Level aufzusteigen.

    Grafik:
    Die Grafik ist für Playstationverhältnisse wohl ins Mittelmaß einzustellen, bis hin zur unteren Schmerzgrenze. Man wählte für den Aufbau eine 3D-Grafik die sich hauptsächlich aus Kubischen Formen zusammensetzt, so wirken alle Charaktäre wie unförmige aufeinander gestapelte und animierte Kästen, die kein wirklich Schöner Anblick sind...

    Musik:
    Auch hier lässt sich keine wirkliche Aussage Treffen, Musik passt zu Szenarien und Punkten an denen man sich befindet eigentlich immer Nahezu perfekt.


    Fazit:
    Legend of Legaia ist ein Klassisches RPG mit einer Netten Handlung und einem Einmaligen Kampfkonzept, das im Spielverlauf wirklich ans herz Wächst und man sich wie ein Kleinkind freuen kann sobald die Charaktäre die 9er Kombo (Wunderkünste) erlernt haben und man sie statt für 99 KP durch Items für nur 49 KP ausführen kann.

    Pro Game:
    - Legend of Legaia besitzt ein Einmaliges Kampfsystem
    - Viele Stunden Laufzeit
    - Eine Schöne Handlung & Interessante Story
    - Vielzahl von phantasiereich gestalteten Gegnern
    - Jeder Charakter kann unabhängig von seiner Klassifizierung jeden Seru einsetzen, den er mit seinem Ra-Seru aufgenommen hat, so kann jeder zum Heiler oder DamageDealer werden, falls ein anderer gerade ausfällt


    Kontra Game:
    - Lange Laufzeit
    - Anstrengende (Teils Unfaire) Bosskämpfe
    Diesen Punkt hier bitte Markieren um ihn zu lesen!!!!Ending SPOILER!!!!
    - Nichts für Freunde von Happy Endings

    € Bei Einigen Namen könnte es sich um eine Falschaussage Handeln, es ist länger her, dass ich meine Pfoten von dem Spiel genommen habe (Direkt nach Spielabschluss und der ist etwas her ;) )
  • RE: Legend of Legaia

    Wohl eines meiner Top 5 RPGs
    Habe das Spiel früher geliebt und tue es heute noch! Schöner Review und ein noch schöneres Game.

    Hatte früher immer eine Liste mit den ganzen Combos da ich Handbuch verloren habe :D Mittlerweile habe ich es wieder und spiele LoL ( :D ) gerne. Das letzte mal ist aber paar Jahre her wird also Zeit es wieder anzufangen ( evtl LP )