Was ist eine Diskussionsgrundlage?

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  • Was ist eine Diskussionsgrundlage?

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    Seit einiger Zeit stelle ich mir nun die Frage, was ihr unter einer Diskussionsgrundlage versteht? Ich bin mir über einige semantische Definitionen im Internet unklar, deswegen versuche ich einmal, meinen Gedankengang zu schildern.

    Ich werde mich immer wieder um das eine Thema drehen, dass eine Frage und eine Diskussion zwei unterschiedliche Dinge sind. Eine Diskussionsgrundlage ist laut Duden "etwas, was als Grundlage, als Ausgangspunkt für eine Diskussion dienen kann, woran eine Diskussion anknüpfen kann". Nun stellt sich die Frage, was ist denn überhaupt eine Frage? Duden delivers, und gibt uns diese Definition "eine Antwort, Auskunft, Erklärung, Entscheidung o. Ä. fordernde Äußerung, mit der sich jemand an jemanden wendet".

    So, wenn ich eine Frage stelle, erwarte ich mir eine Antwort, ohne dafür eine eigene Meinung einfließen zu lassen. Wenn ich allerdings nun eine Diskussion starten will, muss ich dazu eine Grundlage schaffen, an den andere Leute anknüpfen können.

    Woran kann man den nun Anknüpfen? Ich denke, das sind definitiv Fakten, Quellen und Argumenten Dritter Parteien sowie eine eigene Meinung zu dem Thema.

    Was denkt ihr darüber? Was ist für euch eine Diskussion, und was eine einfache Frage?
  • ThunderRush schrieb:

    Woran kann man den nun Anknüpfen? Ich denke, das sind definitiv Fakten, Quellen und Argumenten Dritter Parteien sowie eine eigene Meinung zu dem Thema.

    Theoretisch sind das diese Punkte. Aber wie will man über Fakten diskutieren? Die würde ich rausnehmen.

    ThunderRush schrieb:

    Was denkt ihr darüber? Was ist für euch eine Diskussion, und was eine einfache Frage?

    Frage -> Eine richtige Antwort, meistens basierend auf Faktenwissen. Eine Frage wird beantwortet, und nicht diskutiert. Diskutieren bedeutet, dass man auf die ANTWORTEN eingeht. Bei Fragen beantwortest du die Fragen des Fragenden (boah, was für ein hochgestochenes Fachdeutsch xD), und gut ist.
    Beispiel: "Kann ich mit 17 den Autoführerschein machen?" - "Ja."

    Diskussion -> Eine Abwägungssache. Antworten, die auf Antworten aufbauen. Keine eindeutige Antwort ist festgelegt, sondern es gibt mindestens 2 Möglichkeiten, wobei jede Partei versucht, vom eigenen Ziel mittels Argumenten zu überzeugen.
    "Sollte man in Städten Tempolimit 30 festlegen?" - "Ja weil umweltschonend" - "Stimmt gar nicht! Dank Gangschaltung und der Tatsache, dass ein Motor länger an ist, wenn er langsamer fährt, ist das sogar umweltschädlicher!" - "Okay, es ist vl. nicht umweltschonend, aber dafür gibt es möglicherweise weniger Unfalltote, weil das Tempo nicht so hoch ist und der Bremsweg deutlich kürzer ist!" - ...
    Okay, blödes Beispiel, aber halt sowas, wo alles aufeinander aufbaut.
    You like music? I like pissing.
    ~Corey Taylor

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von StrohiZock ()

  • Eine Diskusion ist schlicht und weg eine Anhäufung von mehreren Antworten die auf Fakten basieren. Das können soviele sein, das die Antworten und somit auch die Fakten in Zwietracht stehen und es nix eindeutiges gibt.

    Eine Diskusion könnte man dann zum Beispiel auf die Frage: "Ist das Universum tatsächlich unendlich?" führen ^^

    Da keiner zu 100% weiß das es Fakt ist das es nicht doch eine Grenze gibt oder doch Unendlich, kann man darüber diskutieren und viele Theorien aufstellen bis eine plausieble Antwort gefunden ist.

    Oder auf die Frage ob ein Bild schön ist oder nicht. Daher auch der Spruch das sich über Geschmack bekanntlich streiten lässt ;D In einem Abstrakten Bild kann man sehr viel hinein interpretieren. Antworten gibt es wieder tausende, worüber man wieder diskutieren kann, wie es tatsächlich ist. Wahrhaftig kennt nur der Künstler selbst das was sein Werk ausmacht, und kein zweiter ^^

    Die Presse und Medien arbeiten genauso. Alles wird dramatisiert, unnötiges wird in den Vordergrund gestellt und die Leute fangen dann an zu diskutieren. Meist auf unnötige Fragen. Mich interessiert zum Beispiel nicht wer der neue Dschungelkönig wird oder wer in DSDS der beste wird ;D Das sind unnötige Informationen für mich persönlich xD Andere diskutieren da fleißig.

    Also eine Diskusion baut sich auf etwas auf, wo es mehrere Fakten gibt, die sich vom persönlichen Standpunkt aus bilden.

    Genauso können wir hier alle eine Diskusion führen was das beste Encoding Programm ist und jeder wird seine eigene Meinung haben und es verteidigen ^^ Doch bei diesem Beispiel könnte man so viele Fakten nennen das sich schlussendlich nur 2 oder 3 Programme als wirklich effektiv erweisen ^^

    Und keine Diskusionsgrundlage sind alles die Dinge wo eine 100% Antwort bereits feststeht ^^ Wo es wirklich nix dran zu rütteln gibt ^^
    Beispiel hierfür wäre die Frage wieviel 2 + 2 ist ^^ Die Antwort darauf ist so eindeutig und bietet halt keine Diskusionsgrundlage.

    Diskusionen bieten in heutiger Zeit Dinge auf der Welt wie Politik, Medizin, Erforschung und und und. Politik deshalb, weil es keine reine 100% funktionierende Politik gibt. Und ich bin der Meinung das es das auch niemals geben wird. Dafür sind die Menschen an sich einfach zu individuell gestrickt, als das man es jeden recht machen könnte. Aber darüber lässt sich ja auch diskutieren xD

    Eine Diskusionsgrundlage ist halt wie gesagt ein Thema oder die Frage auf etwas, wo es mehrere Antworten drauf gibt, die sich untereinander wiedersprechen können, sich aufbauen können oder aber auch den Sinn verfehlen können. Das tritt dann meist auf, wenn irgendwas futuristisches aus dem Thema wird und das eigentliche sich verliert ^^

    Ansonsten ist das so was die meisten unter einer Diskusion verstehen ^^ Hoffe ich doch mal ;D
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    StrohiZock schrieb:

    ThunderRush schrieb:

    Woran kann man den nun Anknüpfen? Ich denke, das sind definitiv Fakten, Quellen und Argumenten Dritter Parteien sowie eine eigene Meinung zu dem Thema.

    Theoretisch sind das diese Punkte. Aber wie will man über Fakten diskutieren? Die würde ich rausnehmen.


    Diskussion: Was soll ich spielen? Spiel A, dass mir mehr Spaß macht und das ich schon besitze oder Spiel B, dass ich mir noch kaufen muss für 60 euro, mir aber mehr Klicks bringt!

    Alle 3 Argumente sind in meinem Beispiel Fakten (bitte jetzt nicht darüber streiten, ob Spiel B wirklich mehr Klicks bringt, das ist in meinem imaginären Beispiel absehbar). Klar kann man die Fakten Spaß und schon besitzen nicht diskutieren, aber sie sind wichtig in einer Diskussion, um abzuwägen, welche Entscheidung getroffen werden soll. Für Spiel A sprechen zwei Fakten, für Spiel B ein Fakt. Jetzt müssen die Fakten noch gewertet werden. Davon aussgehend, dass alle Fakten gleichwichtig wären, würde man sich in der Diskussion für Spiel A entscheiden.

    Fakten gehören also zu einer Diskussion dazu. Und das ist jetzt Fakt dieser Diskussion. Diskussionception oder so...
  • Eine offene (!) Frage kann auch eine Diskussionsgrundlage sein, ist aber äußerst ineffizient, wenn...

    a) der Fragesteller seine eigene Meinung dazu nicht zum Besten gibt oder die mögliche Diskussion nicht durch weiterführende Gedanken oder Leitfragen anregt.
    b) eine gängige Tendenz bei der Beurteilung des Themas abzusehen ist (Themen wie Tierquälerei, Rechtsradikalismus etc. werden zum Beispiel generell abgelehnt, was dazu führt, dass eine offene Frage allein nicht ausreicht, um eine Diskussion ins Leben zu rufen).

    Wer an einer wirklich konstruktiven Diskussion interessiert ist, wird es nicht bei einer simplen Frage belassen. Ein Ausschlusskriterium für die Definition einer Diskussion ist das für mich persönlich jedoch nicht, obwohl ich eher ein Freund von paar mitgegebenen Denkanstößen bin, auch um die Intention des Fragenden am Ende besser verstehen zu können.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Negoya ()

  • Negoya schrieb:

    Eine offene (!) Frage kann auch eine Diskussionsgrundlage sein, ist aber äußerst ineffizient, wenn...

    b) eine gängige Tendenz bei der Beurteilung des Themas abzusehen ist (Themen wie Tierquälerei, Rechtsradikalismus etc. werden zum Beispiel generell abgelehnt, was dazu führt, dass eine offene Frage allein nicht ausreicht, um eine Diskussion ins Leben zu rufen).
    Und doch sind diese "Diskussionen" recht beliebt, wie mir scheint. /Zynismus (oder doch nicht? ...)

    Als Diskussionsgrundlage kann wohl alles herhalten, was sich nicht durch Fakten entscheiden/beantworten lässt. Ob es nun eine Frage oder eine Tatsache ist, ist dabei relativ egal. Eine Diskussion versucht demnach eine Antwort/Lösung zu finden, die noch nicht existiert, während die Antwort auf eine Frage - je nach Frage - eventuell nur dem Fragenden unbekannt ist, obwohl sie allgemein bereits bekannt ist.

    ThunderRush schrieb:

    Woran kann man den nun Anknüpfen? Ich denke, das sind definitiv Fakten, Quellen und Argumenten Dritter Parteien sowie eine eigene Meinung zu dem Thema.
    Wenn ich als Diskussionsgrundlage eine Frage stelle, dann sorgen zwei weitere Personen für eine Diskussion. Wenn ich eine Meinung nutze, reicht eine andere Person.

    Offtopic @Sagaras: Mach bitte weniger Absätze. Das verwirrt mich sonst ein wenig^^

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TheFirgg ()

  • StrohiZock schrieb:

    Theoretisch sind das diese Punkte. Aber wie will man über Fakten diskutieren? Die würde ich rausnehmen.

    Faktenauslegung. Ging ja auch darum, was als Grundlage dient, und da sind Fakten (wenn vorhanden) durchaus wichtig.

    TheFirgg schrieb:

    Und doch sind diese "Diskussionen" recht beliebt, wie mir scheint.

    Weil man sich da einfach mal richtig schön über andere Menschen aufregen und sich selbst besser fühlen kann. Wenn so was mal wieder kommt, oute ich mich vielleicht mal als Verfechter der weniger populären Seite.
    Oh, und alles Gute zum Geburtstag!

    @Topic: Wurde an sich ja schon geschrieben. Es muss einfach eine Grundlage gegeben sein, von der aus man weitere Gedanken formen und Argumente formulieren kann. Je nach Thema und Beteiligten kann es dabei schon reichen, eine einfache Frage in den Raum zu werfen. Bei anderen Themen macht es Sinn, eingangs ein paar Informationen mitzugeben. Das kann von tatsächlichen Fakten über die Meinungen und Thesen verschiedenster Fachleute bis hin zu persönlichen Ansichten das Thema betreffend gehen.

    Eine Frage kann also durchaus der Aufhänger zu einer Diskussion sein, auch im Alleingang. Wie Negoya schon schrieb, muss man da aber auch zwischen gehaltvollen und eher inhaltslosen Diskussionen differenzieren.
    It doesn't really matter if there is no hope
    As the madness of the system grows
  • Okay, dann kann man wohl auch über Fakten disutieren. Stimmt ja.

    Warum ich eigentlich poste: Mir ist eine ganz einfache Beantwortung auf diese Fragendiskussion (was ist das hier denn? Eine Frage oder eine Diskussion?) eingefallen und ich wollte wissen, was da eure Meinung zu ist, und ob ihr damit eher übereinstimmt, oder nicht:

    Eine Diskussion dient dazu, seine Meinung darzustellen, um die anderen evtl. davon zu überzeugen, während eine Frage dazu da ist, Wissen weiterzugeben. Könnte in 90% der Fälle stimmen, oder?
    You like music? I like pissing.
    ~Corey Taylor
  • StrohiZock schrieb:

    Eine Diskussion dient dazu, seine Meinung darzustellen, um die anderen evtl. davon zu überzeugen, während eine Frage dazu da ist, Wissen weiterzugeben. Könnte in 90% der Fälle stimmen, oder?


    Nicht unbedingt, da der Diskussionsersteller meistens auch eine bestimmte Information vermitteln möchte und dies ebenso für alle Diskussionsteilnehmer gilt. Letztlich diskutiert jeder auf Grundlage seiner eigenen Erfahrungen und Ansichten und möchte andere davon überzeugen, was man ebenso als Informationsweiterleitung verstehen kann.

    Im Allgemeinen finde ich die Grenze zwischen Frage und Diskussion ein wenig verschwommen, da aus manchen Fragen auch ganz leicht eine Diskussion werden kann, natürlich je nach Sachverhalt und Umfang der Frage. Letztlich greift das eine doch in das andere über, da Fragen, Aussagen und Antworten Teil der Sprache sind, welche nunmal zur Informationsweitergabe dient. Und eine gute Diskussion sollte letztlich sowieso den Horizont erweitern.
  • Will ich ne Diskussionsgrundlage schaffen gehört da aufjedenfall ne eigene Argumentation, Meinung, Informationen, Quellen und ne Intention, warum diese Diskussion mit rein.

    Ne Frage ist einfach ne Frage. Ich will was wissen und frag einfach. Fertig

    Natürlich kann aus ner Frage auch ne Diskussion entstehn. Dazu muss aber eine der Antworten eine Diskussionshrundlage bieten
  • ThunderRush schrieb:

    So, wenn ich eine Frage stelle, erwarte ich mir eine Antwort, ohne dafür eine eigene Meinung einfließen zu lassen.


    Nunja. Eine Frage kann sehr wohl eine Diskussionsgrundlage sein, wenn die Frage auf eine Meinung abzielt und nicht auf reine Fakten. Was hälst du von Fußball ? Wie stehst du zu Krieg ? usw.

    Das Diskussionsobjekt wäre hier Fußball oder Krieg. Die Diskussionsgrundlage ergibt sich durch die Frage nach einer Meinung über die Diskussionsobjekte.

    Wie spät ist es ? Eine Frage nach Fakten. Nix zum Diskutieren.

    Sheratan
    ◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆

    ◆ Meine Empfehlung: FarCry ◆ Laufendes Projekt: World of Tanks

    ◆ Meine Streams findet ihr auf der Gamerplattform: Hitbox.tv ◆



  • Hier ist mein Versuch das ganze in Logik aufzuarbeiten.


    Diskussionen, Fragen und Antworten...

    Fragen und Antworten können alleine da stehen, Diskussionen brauchen Fragen und Antworten - Soweit hätten wir das ja schonmal geklärt.

    Eine Diskussion entsteht, wenn mindestens 2 Personen eine unterschiedliche Meinung oder einen unterschiedlichen Wissensstand zu einem Sachverhalt haben und sich darüber aktiv austauschen, egal ob sich etwas zu erklären oder zu überzeugen.

    Ausgeschlossen habe ich jetzt Diskussionen mit sich selbst, wenn man zum Beispiel im Kopf mit sich selbst diskutiert, ob man jetzt noch das letzte Brötchen essen soll, weil es rein passt und das letzte ist, oder ob es Sinnvoll wäre es aufzuheben.


    Wir wissen jetzt, was ungefähr eine Diskussion ausmacht und die Prämissen sind wie folgt
    1. Mind. 2 Personen
    2. Aktiver Austausch zwischen den 2 Personen
    3. Mindestens 1 Sachverhalt
    4. Eine unterschiedliche Meinung beider Personen zu dem Sachverhalt oder ein unterschiedlicher Wissensstand zu diesem Sachverhalt

    Wenn wir uns anschauen, was wir alles über diese Prämissen wissen, können wir behaupten zu wissen was 2 Personen ausmacht und wir haben auch sicherlich eine ähnliche Vorstellung von dem, was ein Sachverhalt ist.

    Interessant wird es erst, wenn man eine der 2 Personen ist und denkt, dass der andere eine unterschiedliche Meinung oder einen unterschiedlichen Wissensstand zu unserem zu diesem Sachverhalt hat. Aus diesem Grund, wenn wir denn es so wollen, können wir nun die andere Person aufklären und einen aktiven Austausch starten. Aber woher weiß ich denn, dass diese Person eine unterschiedliche Meinung zu meiner oder einen unterschiedlichen Wissensstand zu meinem zu diesem Sachverhalt hat? Ganz einfach: Wir haben Informationen erhalten, die wir als rar bezeichnen und denken, dass der Andere diese noch nicht erhalten hat, oder der Andere hat seine Informationen/Meinungen Kund getan, oder wir haben Informationen zu diesem Anderen und können daraus deduzieren, dass er eine unterschiedliche Meinung haben könnte.
    Aber in allen Fällen hat der Andere oder muss man selbst einen aktiven Austausch starten.

    Dies ist auch die letzte Prämisse einer Diskussion und hier schauen wir uns an, was eigentlich ein aktiver Austausch ist:
    Wenn mindestens 2 Personen willend an die andere Person gerichtete Informationen oder Meinungen preis gibt.

    Doch wie geschieht das nun? Man könnte behaupten, man "sagt" oder "schreibt" es dem Anderen (Ich lasse heraus, dass etwas in "die Runde gesagt" werden könnte, auf die dann jemand oder mehrere anstoßen könnten). Dies geschieht nun in Fragen und Antworten. Fragen, da diese sofort und direkt nach Meinungen und Informationen bitten. Antworten, da diese Fragen bei den Anderen aufrufen können. Jetzt könnte man aber sagen, dass auf Antworten oftmals Gegenantworten kommen, ohne Frage dazwischen, aber das ist nicht ganz richtig. Denn befor man eine Gegenantwort zu einer Antwort formulieren kann, muss man sich selbst erst einmal Fragen, was denn jetzt diese Antwort zu dem Sachverhalt aussagt und sich dann Fragen, ob man das genauso erkennt. Dann kann die Gegenantwort erst formuliert werden.

    Alles schön und gut, aber was ist denn jetzt mit den ganzen Fakten, die da auf jeden Fall dazu gehören und Diskussionen oftmals Wind aus den Segeln nehmen können, da man sie nicht anfechten kann? Das ist fast richtig.



    Solche Bilder kennt ihr doch sicherlich und eigentlich ist Fakt, dass alle schwarzen Quadrate gleich sind, aber wir nehmen es nicht so wahr. Selbst bei universalen größen wie in der Mathematik gibt es irgendwo einen Menschen auf der Welt, der nicht versteht, warum jetzt aus 2+2=4 werden soll, vielleicht kommt er ständig auf 22. Jemand der noch nie etwas von Mathematik gehört hat, wird garantiert mit dir darüber diskutieren, ob es jetzt nun so ist, oder nicht. Es kann also absolut jeder Sachverhalt zu einer Diskussion führen, solange nur unsere 4 oben genannten Prämissen gegeben sind.

    1. 2 Personen, findet man überall
    2. Im Internet sind eh viel zu viele, die sich aktiv austauschen wollen
    3. 1 Sachverhalt hat man schnell gefunden
    4. Eine unterschiedliche Meinung zwischen den beiden Personen zu einem Sachverhalt ist ebenfalls überall vertreten oder ein unterschiedlicher Wissensstand zu einem Sachverhalt erkennt man auch schnell.

    Konklusion bei den 4 Prämissen ist eine Diskussion.

    Gruß,
    RathZa


    Hachja, jetzt bin ich grandios an der eigentlich Fragen vorbeigerauscht.

    Wenn wir nun betrachten, wann eine Diskussion entsteht, müssen wir alle 4 Prämissen erfüllen, um eine Diskussionsgrundlage zu erhalten.
    Mit einem Forum hast du 2 von 4 Prämissen schon erfüllt, denn hier findest du "Andere" und diese wären nicht im Forum aktiv, wenn sie sich nicht aktiv austauschen wollen würden.

    Jetzt brauchst du nur noch einen Sachverhalt, der dich beschäftigst und zu dem du denkst: "Das könnten die "Anderen" nicht wissen", oder "Dazu haben die "Anderen" sicher eine andere Meinung", oder "Wenn ich über diesen Sachverhalt nachdenke, könnten "Andere" sicher auf andere Meinungen kommen, je nach Wissensstand oder Ansichten, also stelle ich meine Meinung und/oder meinen Wissensstand dazu in das Forum und Frage, was andere dazu Wissen/Denken".

    Jetzt aber: Gruß,
    RathZa

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von RathZa ()