Kaiser oder Bundespräsident ?

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  • Kaiser oder Bundespräsident ?

    Kaiser oder Bundespräsident ? 40
    1.  
      Deutscher Kaiser (16) 40%
    2.  
      Bundespräsident (24) 60%
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    Hi Leute,

    einfache Frage. Was hättet ihr lieber ?

    Sheratan
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  • IsItWaterOrH2O schrieb:

    Ehm was für eine Art Kaiser meinst du denn ? :D Mehr in die Richtung als Representant oder als Diktator ?


    Natürlich keinen mit den Machtbefugnissen des letzten Kaisers, sondern eher mit denen, die der Bundespräsident jetzt inne hat.

    Ich mein, es gibt ja nun weiß Gott noch einige Monarchien in Europa und ich denke mal, daß soeie Königin von England schon etwas mehr her macht, als irgendsoein dahergelaufener Politiker.

    Sheratan
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  • Bundespräsident. Der ist nicht absolutistisch. Absolutismus will ich nicht, da kann ich ja in die USA gehn, die haben beides.
    Grüße, GLaDOS

    "Do you know who I am? I'm the man whose gonna burn your house down - with the lemons! I'm gonna get my engineers to invent a combustible lemon that'll burn your house down!" - Cave Johnson, CEO of Aperture Science

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    Rechtschreibung und Grammatik sind eine Tugend, aber jeder macht mal Fehler...
  • Einen Kaiser hm.. so lange er die selben Aufgaben wie der Bundespräsident hat, wäre mir ein Kaiser schon lieber. Die können ja schlecht wegen irgend einem Skandal zurück treten ..


    GLaDOS schrieb:

    Bundespräsident. Der ist nicht absolutistisch. Absolutismus will ich nicht, da kann ich ja in die USA gehn, die haben beides.

    streng genommen war es ja früher eine konstitutionelle monarchie.. und das ist eine verbesserung gewesen
  • Das Frankenreich ist ein Kaiserreich (auch, wenn es keiner anerkennt und wir auch aktuell keinen Kaiser haben), daher lieber einen Kaiser.

    Das Problem, dass ich hier eher sehe, ist das, dass Kaiser eigentlich aus einer eigenen Linie stammen würden. Sprich, Erbfolge, die es bei Bundespräsidenten nicht geben würde.

    An sich hätte ich einen Kaiser lieber. Wenn er dann auch aus einer "kaiserlichen" Erblinie stammt, ähnlich Britannien. Warum nicht, könnte ganz lustig sein.



    Mir ist das aber ehrlich gesagt auch Wurscht.
    You like music? I like pissing.
    ~Corey Taylor
  • StrohiZock schrieb:

    Das Frankenreich ist ein Kaiserreich (auch, wenn es keiner anerkennt und wir auch aktuell keinen Kaiser haben), daher lieber einen Kaiser.
    In meiner Region steht die Burg Hohenzollern und der Ehemann der Queen stammt ja aus dieser Erbfolge, wäre also bestimmt nicht unmöglich jemanden für so einen Posten aufzutreiben.
    Gibt es eigentlich noch andere bekannte Adelshäuser aus Deutschland?
  • Lieber einen Betriebswirt, als einen fetten, ungebildeten Monarch. :)

    @Melkrom auf dem Papier stimmt das mit der konstitutionellen Monarchie, aber schau dir mal die damalige Verteilung und Entwicklung an. Der Kaiser hatte die ABSOLUTE Macht. Er hatte mit den Preußen als Stimmengenerator immer die Mehrheit und war jederzeit in der Lage jeden aus dem Amt zu werfen, den er nicht mehr haben wollte. Und vergiss nicht die Militärmacht. Nein, ein deutscher Kaiser hätte einfach zu viel Macht für eine Person. Das scheinen einige hier nicht zu verstehen und sagen deshalb es könnte "lustig" sein. Ich erinnere mich an den letzten Menschen, der auf deutschem Boden so viel macht hatte. Der hatte sich nur nicht Kaiser sondern "Führer und Reichskanzler" genannt und damit alle Ämter gleichzeitig inne gehabt.
    Grüße, GLaDOS

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  • Nunja. Wir sind im Krieg, falls dir das nicht aufgefallen ist. Und das ganz ohne deutschen Kaiser. Ich schrieb ja auch, daß es keiner sein soll, der die absolute Macht hat, wie der letzte Kaiser, sondern einer mit Machtbefugnissen wie der Bundespräsident. Wenn ich den Name Gauck nur lse, geht mir die Galle hoch. Sowas ist unser höchster Repräsendant im Staat ???

    Allein schon, daß er ein Pastor ist, seit 1991 von seiner Frau getrennt lebt, sich wegen der Kohle nicht scheiden lässt, und sich nebeinbei eine Geliebte hält, disqualifiziert ihn für mich als Bundespräsident.

    Also ich würde meinen Staat dann eher noch von einem Kaiser repräsentieren lassen, der sogar Ahnung von Betriebswirtschaft hat, als von einem ehemaligen Pfaffen.

    Sheratan
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  • Der Kaiser, eindeutig (auch wenn ich Österreicher bin, aber ich denke mal das macht keinen Unterschied :thumbup: )

    In einer parlamentarischen Demokratie funktioniert von hinten bis vorne nichts. Entweder eine Basisdemokratie mit verzicht auf den parlamentarischen Aspekt der Demokratie, bzw. eine direkte Demokratie, bei der das Volk direkt entscheidet, oder ganz simpel ne Monarchie (Monarchien haben schließlich bis jetzt, objektiv gesehn, auch am besten funktioniert + am längsten gehalten). Selbst ein guter Vorschlag, den das Volk durchsetzen will, kann bei einer parlamentarischen Demokratie eventuell nicht durchgesetzt werden, weil Politiker verblödet sind. Der Kaiser entscheidet und gut is.
  • GLaDOS schrieb:

    @Melkrom auf dem Papier stimmt das mit der konstitutionellen Monarchie, aber schau dir mal die damalige Verteilung und Entwicklung an. Der Kaiser hatte die ABSOLUTE Macht. Er hatte mit den Preußen als Stimmengenerator immer die Mehrheit und war jederzeit in der Lage jeden aus dem Amt zu werfen, den er nicht mehr haben wollte. Und vergiss nicht die Militärmacht. Nein, ein deutscher Kaiser hätte einfach zu viel Macht für eine Person. Das scheinen einige hier nicht zu verstehen und sagen deshalb es könnte "lustig" sein. Ich erinnere mich an den letzten Menschen, der auf deutschem Boden so viel macht hatte. Der hatte sich nur nicht Kaiser sondern "Führer und Reichskanzler" genannt und damit alle Ämter gleichzeitig inne gehabt.

    Da hast du natürlich recht.. nur geht es hier denke ich um einen Repräsentant als Kaiser statt einen Bundespräsidenten.. sagen wir wie in Japan.. die haben ja auch noch 'nen Kaiser und der hat ja nichts zu sagen außer die Gesetze unterschreiben und Hände schütteln.
  • Ist hier im Forum etwa die Kaiserromantik ausgebrochen? :D

    sagen wir wie in Japan.. die haben ja auch noch 'nen Kaiser und der hat ja nichts zu sagen außer die Gesetze unterschreiben und Hände schütteln

    Und genau deswegen ist es Unsinn, unseren Bundespräsidenten einfach in Kaiser umzubenennen. Es würde sich letztenendes nichts ändern. Oder hast du jemals in den öffentlichen Medien was von "Der Kaiser von Japan hat xyz gesagt" gehört? Ich nicht, oder ich habe es einfach wieder vergessen, weil es so bedeutungslos ist.

    Wenn wir ein präsidiales System à la Frankreich oder USA hätten, dann würde es wohl noch Sinn ergeben, dem Regierungschef so einen Titel zu verleihen und das ganze auch entsprechend zu zelibrieren. Aber selbst der Bundeskanzler, der politisch nunmal die präsentere Figur ist als der Bundespräsident, hat meiner Meinung nach einfach nicht den entsprechenden Stellenwert und dass es unserem Personal größtenteils völlig an der nötigen Ausstrahlung fehlt, ist noch eine andere Sache...

    Mich würde aber auch mal interessieren, wie die Gesellschaft darauf reagieren würde, wenn wir auf einmal wieder einen Kaiser krönen. Wie gesagt, meinetwegen in der Rolle als Ministerpräsident oder sowas, er müsste schon etwas mehr Macht haben als diese Pseudo-Monarchen in unseren Nachbarländern, die lediglich als Repräsentant oder - im Falle von GB - Volksbelustigung dienen. Als Experiment sicherlich interessant und wenn man einfach auf ein Knöpfchen drücken könnte... mir zuckt es ja im Finger. :D

    Andererseits ist bei so einem Personenkult die Ideologisierung der Politik nicht zu vermeiden, egal ob da nun eine Demokratie dahinter steht oder nicht. Da braucht man auch keinen Nazivergleich, da reicht ein Blick in die bereits genannten Vereinigten Staaten. In der Hoffnung, dass niemand den Haushaltsstreit schon wieder vergessen hat... also als dauerhafte Lösung halte ich das für ungeeignet.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von VikingGe ()

  • Kommt drauf an. Ist das ein repräsentativer Kaiser oder ein alleiniger Herrscher. Wäre der Kaiser repräsentativ, würde er sich doch kaum vom Präsident unterscheiden. Es wäre mir egal. Wäre es ein herrschender Kaiser, wäre ich lieber für den Präsident, weil die undemokratische Zeit unter dem deutschen Kaisern vor der Revolution Napoleons wohl eine sehr schlechte Zeit für das allgemeine Volk war. Es gab keine Bildung, keine Rechte, kein Geld, keine Demokratie aber viele Steuer. Ich würde aus diesem Grund ungerne einen Kaiser haben wollen.