Warframe (Open Beta) Review

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    • Warframe (Open Beta) Review

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      Warframe ist ein Free2Play Third-Person-Shooter mit einigen interessanten Elementen. Zu Beginn werden wir von der mysteriösen Lotus aus dem Kälteschlaf geholt. Warum wir überhaupt in der Kapsel waren wissen wir nicht mehr, Lotus erklärt uns aber, das wir ein Tenno sind. Die Tenno sind eine menschenähnliche Spezies, die Kampfanzüge, die sogenannten Warframes nutzen, um zu mächtigen Kämpfern zu werden. Allerdings wissen sie (vermutlich Gedächtnisverlust wegen des Kälteschlafs) nur wenig über sich selbst.

      Obwohl es verschiedene Warframes mit unterschiedlichen Fähigkeiten gibt (am Anfang kann man aus Excalibur, einem ausgeglichenen Warframe, Loki, einem auf Tarnung basierten Warframe, und Mag, die Magnetismus zu ihrem Vorteil nutzt, wählen), haben sie einige Dinge gemeinsam. Alle Warframes besitzen Leben und Schilde. Letztere laden sich auf, wenn wir nicht angegriffen werden, erstere nur, wenn wir Lebenskugeln sammeln oder bestimmte Boni auf uns wirken. Außerdem trägt jeder Tenno eine Primärwaffe (z.B. Ein Gewehr), eine Sekundärwaffe (z.B. Eine Pistole, aber auch Wurfsterne / Wurfmesser sind dabei) und eine Nahkampfwaffe (z.B. Ein Schwert). Außerdem sind alle Tenno sehr beweglich und können ähnlich wie in Prince of Persia Wände hoch und entlanglaufen.

      Außerdem hat jeder Warframe vier Fähigkeiten (die wir aber separat als Mod ausrüsten müssen, dazu später mehr). Loki z.B. kann sich tarnen, einen Täuschkörper erzeugen, Gegner im Umkreis entwaffnen oder mit einem Gegner, Mitspieler oder Täuschkörper die Position tauschen (eignet sich auch gut zum trollen).

      Während der Missionen, von denen es derzeit 10 verschiedene Typen gibt, unterstützt uns die Lotus über Funk. Sie warnt uns vor Feinden und sagt uns, ob wir entdeckt wurden oder nicht. Die Missionen selbst enthalten unter anderem das Zerstören von Reaktoren, das Stehlen von Daten oder einfach alle Gegner töten. Mir persönlich gefallen vor allem Verteidigung (wo man ein Objekt gegen immer stärkere Wellen von Gegner verteidigen muss) und Überleben (wo man möglichst lange überleben muss, während immer stärkere Gegner erscheinen und wir uns auch noch um die Lebenserhaltungssysteme kümmern müssen, um nicht zu ersticken). Überwiegen müssen Gegner getötet werden, aber es gibt auch ein Hacking-Minispiel, das zwar nicht besonders kompliziert ist (und bei Reaktorschützhüllen komplett fehlt, was irgendwie unlogisch ist), aber doch ganz lustig ist.

      Jeder Warframe und jede Waffe wird separat aufgelevelt, das Maximum liegt bei Level 30. Indem wir einen Gegenstand leveln erhöhen wir seine Modkapazität. Reichen 30 Modpunkte nicht, können wir mit Spezialitems die Kapazität verdoppeln.

      Mods können separat aufgelevelt werden, indem man sie mit anderen Mods (am besten den selben) oder Fusionskernen fusioniert. Aufgelevelte Mods haben einen stärkeren Effekt, brauchen aber auch mehr Modkapazität. Warframes und Wächter (Pets) können bis zu 10 Mods haben, Waffen bis zu 8. Die Modwahl wird durch Polaritäten beeinflusst. Setzen wir einen Mod in einen Slot mit identischer Polarität, braucht er nur die halbe Kapazität, setzen wir ihn aber in die falsche, benötigt er noch mehr. Später lassen sich Polaritäten auch verändern, allerdings nur für einzelne Slots pro Vorgang, und der Gegenstand muss jedes mal neu gelevelt werden.

      Eine Erklärung zu den Mods findet ihr hier

      Clans können ebenfalls gegründet werden. Jeder Clan hat sein eigenes Dojo, das ihr mit Rohstoffen ausbauen könnt, unter anderem mit Laboren und Kampfarenen. Das Dojo sollte aber gut geplant sein, da Fehlbauten Zeit kosten können. Leider gibt es noch keinen Ingame-Dojo-Planer und im Internet konnte ich auch keinen brauchbaren finden.


      Zum Geldaspekt:
      Viele Gegenstände kann man auch mit Platin kaufen. Wenn man aber nicht gerade in der Login-Lotterie einen Rabatt bekommen hat ist der Preis viel zu hoch (was auch dazu anregt, sich die Sachen selbst zu erspielen). Die meisten, wenn nicht sogar alle wichtigen Dinge kann man sich auch selbst erspielen, auch wenn das nicht immer ersichtlich
      ist. Wir können einen Warframe auch fertig kaufen, aber wenn wir kein Geld ausgeben wollen, müssen wir uns erst die Blaupausen besorgen und ihn in einem Foundrysystem selbst bauen.


      Fazit:
      Da das Spiel nichts kostet kann man es definitiv mal ausprobieren. Lange grinden muss man eigentlich für nichts, nach knapp zwei Wochen hatte ich bereits meinen Warframe auf Stufe 30. Ihr solltet aber ein paar Freunde überreden, mitzuspielen, da es mit Freunden einfach viel mehr Spaß macht. Es gibt noch ein paar Bugs, allerdings ist das
      Spiel noch in der Beta, da kann man das verzeihen. Ich bin gespannt, wie sich das Spiel noch entwickeln wird.


      Wenn ihr das Spiel spielen wollt, könnt ihr euch über diesen
      Link anmelden.

      Hierbei handelt es sich um einen Referr-Link, der sowohl mir als
      auch euch Vorteile bietet. Ihr erhaltet einen 7-Tage XP-Boost, Ich
      erhalte, wenn genug Leute beworben wurden, Inventarslots, Mods und
      10% eures ersten Platinkaufs (keine Sorge, ihr bekommt nicht
      weniger), wenn ihr euch entscheiden solltet, die Entwickler zu
      unterstützen.



      Sollten Referrlinks verboten sein bitte ich darum, mir Bescheid zu sagen, dann werde ich den Link entfernen. In den Forenregeln habe ich nichts gefunden, was solche Links verbietet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von UltimateSpinDash () aus folgendem Grund: Format war verbugt, da der Text in Open Office vorgeschrieben wurde.