Spezifisches Mikro Problem

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  • Spezifisches Mikro Problem

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    Salü Zusammen :)

    Mir wurde des öfteren gesagt, dass mein Mikro zu leise sei und jetzt da ich mich intensiv mit Mikrofonen beschäftige, merkte ich dass es einfach ein sch... Headset ist... (Roccat Kave)

    Nun bin ich auf der Suche nach einem Mikrofon und da ich nebenbei auch klassisch singe würde ich es auch gerne für den Gesang gebrauchen. Mit klassisch meine ich auch klassisch (Caro Mio Ben, O Cessate Di Piagarmi, und so weiter) ;)
    Gibt es da Empfehlungen für ein solches Mikro oder ist es besser 2 verschiedene Mikros zu kaufen?

    LG
    Cat
  • Was für ein Budget hättest du denn zur Verfügung? Wenn du nämlich klassisch singst und schon mal in die höheren Tonlagen kommst, würde ich dir lieber von den Standard-Empfehlungen wie SC440 und sowas abraten, weil die bei höheren Frequenzen gerne mal anfangen zu zerren. :S Da wäre ein neutrales und hochauflösendes XLR-Mikrofon wesentlich besser für dich, vor allem wenn du das Singen auch noch in der Zukunft professionell betreiben möchtest.
  • Da ich es wie du sagst auch "professionell" gebrauchen möchte, würde ich schon etwas investieren, nur habe ich wirklich nicht viel Ahnung von Mikrofonen, um abzuschätzen wie viel ein hochauflösendes Mikro so kostet. :S Natürlich kommt noch die Boxen hinzu beim Singen, welche ich für aufnahmen am PC eh nicht gebrauche. Mit den Boxen hab ich mit ca. 400-500 Euro gerechnet. Aber wie gesagt, ich hab keine Ahnung :(
  • Für den Zweck bietet sich definitiv ein Rode NT1-a an. Sehr beliebt, gerade im Gesangsbereich für Frauenstimmen, da es recht weich klingt und dabei trotzdem klar. Kostet aktuell 184 Euro und damit wärst du definitiv langfristig glücklich.

    An passenden Interfaces, die Preisleistungsmäßig ordentlich sind, ist folgende Auswahl recht aktuell und beliebt:
    - Focusrite Scarlett 2i2 (120 Euro) - solides und hochwertiges Gerät, allerdings kann ich mir gerade bei klassischem Gesang vorstellen, dass es zu empfindlich wird. Bei entsprechender Lautstärke bringe ich das mit einem Rode selbst komplett ohne Verstärkung zum Übersteuern. Aber dafür muss man schon mächtig laut sein.
    - Focusrite Scarlett 2i4 (164 Euro) - Sehr ähnlich zum 2i2, aber mit anständiger Aussteuerungsmöglichkeit beim Monitoring und der eigentliche Vorteil in deiner Situation, ein Pad-Schalter, mit dem du das Eingangssignal abdämpfen kannst. Damit verhinderst du Übersteuern auch bei extrem lauten Aufnahmen
    - Presonus Audiobox (127 Euro) - Solides Gerät, sind viele zufrieden mit. Habe ich selbst nie getestet, daher kann ich keine Aussage zur Empfindlichkeit machen. Hat "nur" bis 48 kHz, aber ich nehme Musik immer mit der Abtastrate auf, für die ich auch produziere. Es gibt jedoch auch viele, die gerne die doppelte nehmen, um mehr Möglichkeiten zu haben, das ginge hier eben nicht.
    - Steinberg UR22 (115 Euro) - Etwas neuer, kenne ich bisher nur vom Lesen, ist aber nach Thomann recht beliebt. Schlicht, einfach, zweckerfüllend. Ebenfalls leider keine Ahnung, wie es hier mit der Empfindlichkeit aussieht. Die hohe Abtastrate ist jedoch kein Kaufgrund, da das normalerweise nicht praxisrelevant ist.

    Die Tascam-Geräte sind in die Jahre gekommen, die würde ich eher weniger nehmen, weil da nicht mehr viel weiterentwickelt wird. M-Audio bietet keine anständigen Asio-Treiber, damit würde ich die Geräte auch eher weniger für Gesang und ähnliches nehmen. Focusrite pflegt seine Produkte dahingehend sehr gut. Das Steinberg-Gerät ist recht neu, deshalb gehe ich da auch mal von anständigem Support aus.

    Je nach Kombination würdest du damit zwischen 300 und 350 Euro ca. liegen und hättest den Rest für Boxen.
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    So vom kurz drüberschauen scheint mir das Rode NT1-a zu passen. Beim Interface muss ich noch schauen, denn bei dem Händler gibt es die Marke Focusrite nicht. Was ist mit der Marke Behringer? Hab jedoch noch nicht bei anderen Händlern geschaut, werde ich aber nachholen.

    Herzlichen Dank an euch! :thumbsup: Danke für die Hilfe!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Catangel ()

  • Behringer bietet primär Geräte im Einsteigersegment an und da ist dann meist die Qualität nicht damit zu vergleichen, was es gegen kleinen Aufpreis schon geben kann. Unter anderem fehlen anständige Asio-Treiber. Da gibt es zwar freie Alternativen, aber nichts geht über stabile Treiber, die direkt sauber vom Hersteller für das Gerät optimiert sind. Und die sind gerade bei Musikaufnahmen unerlässlich. Bei Thomann kann man bedenkenlos bestellen. Und zumindest die Geräte von Presonus und Focusrite finden sich in jedem anständigen Musikfachgeschäft, dass auch eine kleine Recordingecke hat.
  • Zur Presonus.

    Ich habe die Audiobox 22 VSL und da solltes mit Übersteuerungen nicht wirklich Probleme geben, da du eh recht hoch aufdrehen kannst, bevor guter Pegel kommt mit dem NT2-A.

    Ab 2 Uhr Stellung gehts langsam los. 3 Uhr Stellung bzw ein strich davor, hab ich eine anständige Lautstärke. Wenn man allerdings höher geht, geht es auch ab hier bzw schon ab 2 Uhr stellung signifikant höher. Sprich vor 2 Uhr ist es relativ ruhig und ab 2 Uhr kommt das Mikrofon dann richtig in fahrt und jeder Strich mehr ist dann ab hier auch deutlich mehr. So ist also viel Luft nach unten was Pegel betrifft und gleichermaßen kannst du eine extremste Lautstärke aufbauen.

    So zumindest mit Presonus Audiobox 22 VSL, welche auch diese 96khz unterstützen würde die Obli ansprach. Ich jedoch nehme in 44,1 khz auf. Hatte da nie bedürfnis höher zu gehen, aber manche meinen es wäre wohl zunächst für Filter besser, naja anderes Thema. Die 22 VSL hätte auch Filter, wie zb Hard Limiter, wo eine Übersteuerung dann vom Gerät unterbunden werden würde, auch wenn du das Mikrofon neben einem Jet Flugzeug stellst.

    Die Audiobox USB hat mein Freund mit einem Rode NT1-A. Er musste sie lauter aufdrehen als ich meine. Ich weiß aber nicht woran es liegt.

    Das kann am leiseren Mikrofon liegen, an dem Interface liegen, kann aber auch dran liegen das ich es am USB 3 dran hab und mein Mainboard mehr Saft durchjagt als sein Mainboard und ich glaub sein Mainboard hat auch nur USB 2. USB 3 fließt mehr Strom durch.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von De-M-oN ()

  • Für Lets Plays würde ich persönlich ein Headset nehmen, finde ich angenehmer als ein Standmikrofon.
    Ich habe mir das Headset "Sennheiser PC320" geholt.
    Kostet ca. 65 Euro.
    Hier ist auch ein Test von dem Headset: klick

    Habe es seit ein paar Tagen und bin super zufrieden. Ein kleiner Kritikpunkt, bischen wenig Bass.
    Aber das lässt sich verkraften.
    Ob es zum singen geeignet ist kann ich leider nicht sagen :P
  • Da könnte man natürlich den Klassiker nehmen. Das Shure SM 58. Definitiv ein tolles Teil. Weltweit mitunter das meist verwendete Mikrofon würde ich sagen. Und zwar begründet! ;)
    Oder du nimmst ein noch Besseres, was es das angeht. Das wäre das Shure SM86.. klingt auch wirklich toll. Verwendet meine Freundin, konnte das also bereits einschätzen. Wäre definitiv eine Kaufempfehlung. Bräuchtest dafür nur halt ein Audiointerface.
  • Für Live-Auftritte braucht man etwas Robustes, dass wenig Störanfällig ist. Großmembrankondensatormikros nehmen zu viel vom Drumherum auf, dass es bei den meisten Bühnensituationen nicht so gut funktioniert. Dafür hast du für Aufnahmen einen edleren Klang.

    Auf der Bühne wäre so mit das beliebteste das Shure Beta 58 A. Aber im Klassikbereich würd man vermutlich noch was in andere Richtungen gehen. Da kann ich mich weniger aus, aber ein Pavarotti hat immer auf seine (für Normalsterbliche kaum bezahlbaren) Schoeps-Mikrofone gesetzt. :D
  • ^^Shure Mikrofone sind selbst mir ein Begriff^^
    Joa, ich schau dann mal ein bischen rum. Hab eben nicht wirklich viele Auftritte und wenn, dann brauche ich das Mikro eher für Nicht-Klassische Stücke (da halt Klassisch doch nicht sooo beliebt ist ;) ) Aber auch da gibt es stellen, wo es etwas aushallten sollte. Hatte mal ein nicht so schönes Erlebnis, da fing das Mikro bei gewissen Stellen an zu rauschen, Popschutz war auch keiner dran und dann auch noch ein gepfeife... Besser was besseres und dann etwas dafür ausgeben :D

    Danke!
  • Nach ein wenig überlegen und im Internet schauen, Bewertungen durchsuchen etc. werde ich sicher mit dem Live-Mikro warten und mir ein eher günstiges Grossmembran kaufen.

    Wahrscheinlich werde ich morgen einkaufen gehen und bei Musik-Shops vorbeigehen. Ich hoffe, dass die da mir ein T.Bone SC 440 oder T.Bone SC 450 bestellen können oder etwas ähnliches haben.
    Wenn ich mich für SC 450 entscheiden würde, würde ich mir noch ein Interface kaufen. Tendenziell eher das Focusrite Scarlett 2i2 aber wenn ich bei günstig bleibe, habe ich im Forum das Tascam US-122 Mk2 empfohlen gefunden. (Siehe hier)

    So mal als Rückmeldung was ich mir bisher überlegt habe und wie es meiner Meinung nach weitergeht^^ Weiterhin sind Empfehlungen herzlich willkommen :D

    @Obli: Dein Mikro-Vergleich ist super :thumbsup:
  • Das Tascam ist auch ein solides Gerät. Beim Focusrite wäre der Vorteil, dass es neuer ist und noch eine Ecke besser vom Hersteller supportet wird. Aber ansonsten liegst du mit beiden Geräten gut. Ansosnten wäre das Steinberg UR22 noch interessant.

    Der einzige Nachteil beim PG27 ist, dass es nur eine normale Halterung dabei hat und keine Spinne. Ansonsten kann ich dir als günstiges Mikrofon für um die 100 Euro ein MXL 2006 ans Herz legen. Das bekommt man auch in vielen Musikgeschäften.