Creative Gaming und Seriuous Gamingin LPs

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  • Creative Gaming und Seriuous Gamingin LPs

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    Hoi,
    vorweg die erklärung:
    Creative Gaming umfasst das kreative umgehen mit dem Medium Computerspiele und auch die Verfremdung des Inhalts. zB in eine mSchooter mit einer Kiste Fußball spielen, ohne sie gegenseitig zu erschießen. Oder sogenannten Ballerspielbalet.
    Hier ein lustiges Beispiel für Creative Gaming
    Filme drehen ins Sim zählt auch als Creative Gaming.

    Serious Gaming - Serious Games sind Lernspiele. Ich hatte auf der GC mich mit wem unterhalten und wir kamen darauf das es neben der Sirious Games auch ein Sirious Gaming geben müsste. Also nicht bloß konsumieren sondern aktives Verstehen des Medium. Ich spiele ein Spiel aber während ich das mache läuft quasi eine Analyse darüber ab. Ich versuche gezielt Fehler im Plot, in der Mechanik etc zu finden. Ich befasse mich mit de mMedium und verstehe es dann besser (Design)

    Aktives LPen- damit mein ich, das ich nicht nur brabbelst sondern nach der Aufnahme auch mal schaut was nciht gut war am Sprechen zB oder das ich bewusst versucht richtig zu Atmen, Pausen zu machen, zu Formulieren, zu artikulieren. Halt nicht einfach nur machen sondern aktiv daran Arbeiten sie mit dem Medium weiter zu entwickeln.

    Meine Frage, habt ihr so etwas schon mal gemacht? Wollt ihr das mal umsetzten? Habt ihr Erfahrung damit? Oder wäre das mal eine neue Idee für euch die ihr Ausprobieren wollt?
  • das ist eine einfache sache
    Ich habe immer nur versucht ein gewisses Niveu zu haben und keine all zu langen pausen zu haben, also einen konstanten rede fluss.
    Demnach ... ich weiß nicht ein wenig aktiv LPen.
    Mehr aber nicht.
    Das mit dem "crativ" is ganz nett. jedoch würde ich das irgentwie anders nennen, es ist zwar kreativ aber man nutzt das siel ja nur anders.
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  • Im Bereich Serious Gaming hab ich recht viel Erfahrung, wenn auch ohne jemals in irgend einer Weise professionell angeleitet worden zu sein oder eine Ausbildung / Studium in Richtung Spielentwicklung zu haben. Seit ich mir Rezensionen im Internet ansehe, habe ich immer mehr angefangen, auf die Präsentation der Spiele zu achten, und ebenso das Gameplay des vorliegenden Spiels mit dem zu vergleichen, was ich schon kenne. Wenn ich auf mich selber achte, merke ich immer sehr stark, dass mir dauernd kleine Bewertungen über das, was ich grad vor mir habe, durch den Kopf rauschen. Da überlege ich auch schon mal, ob die steife Steuerung während eines Sprungs nicht vielleicht im Kontext des Spiels Sinn macht, obwohl ich mir generell eher mehr Kontrolle wünschen würde, und somit, ob ich das dem Spiel wirklich ankreiden kann.
    Auch beim Plot bin ich weit kritischer geworden. Das hängt wohl aber auch generell mit der Entwicklung meines Denkapparats zusammen. Vor zig Jahren fand ich die Story von Sonic Adventure 2 super und total schlüssig. Jetzt finde ich sie unterhaltsam, weiß aber nicht, wo ich hintreten soll, ohne in eines der gigantischen Plotholes zu fallen.XD
    ...Oh, jetzt sehe ich grad, dass es scheinbar gezielt um Fehler geht? In dem Fall würde ich nämlich doch nicht in die Kategorie passen. Ich bewerte halt, was ich vom Spiel mitkriege. Unabhängig davon, ob ich das jetzt richtig verstanden habe, stimmt der Teil mit der Analyse aber.^^

    Zu Creative Gaming: Warum sollte das nicht passen? Vor allem, wenn es doch scheinbar kreativ ist? Ich bin verwirrt...
    Das Videobeispiel finde ich jedenfalls enorm kreativ. "Hey, spielst du die Stanley Parable?" "Jau." "Raketenauto an Stahlseilen?" "EFF YEAH!" Einfach ein bisschen Spaß haben mit dem, was einem das Spiel gibt. Oder dem, was man selbst aus dem Spiel rauszuholen weiß, wie auch immer (Hab Stanley bisher nicht gespielt, gehe aber mal davon aus, dass das mit dem Auto so nicht möglich ist?).
    It doesn't really matter if there is no hope
    As the madness of the system grows
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    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann gibt es im Bereich Creative Gaming so einige, die auf die Art Videos machen. Und einige sind damit auch enorm erfolgreich. Selbst habe ich das noch nicht wirklich gemacht, ich kann mir aber vorstellen, dass mir das enormen Spaß machen könnte. Aber leider wären alle Ideen, die ich dazu habe, mehr oder weniger geklaut, da mir solche Mechaniken, die man auch anders als vorgesehen nutzen kann, in Spielen nur selten bis nie selber auffallen.

    Was das Serious Gaming angeht, so ist es einerseits sicher sehr interessant, die Mechaniken zu analysieren und zu verstehen, warum Spiel A funktioniert und das ganz ähnliche Spiel B überhaupt nicht. Andererseits möchte ich weder meine Lieblingsspiele zerpflücken (und so entzaubern) noch Videos darüber derartig sezieren. Irgendwie wird mir das alles dadurch zu berechenbar, zu... steril. Und ich glaube, dass dabei der Spaß auf der Strecke bleibt und das ist doch das, was letztlich wichtig ist an einem Spiel. Sogar an einem Lernspiel. Denn auch gute Lernspiele sollten meiner Meinung nach zuerst einmal Spaß machen, das Lernen sollte dagegen unterbewusst und so ganz nebenbei ablaufen. Ein gutes Beispiel ist da imho Zoo Tycoon und auch Wildlife Park, die sehr viel Wissen vermitteln, dieses aber nicht penetrant und mit spaßbefreit machen wie so viele Lernprogramme, die ich bisher ertragen musste. Ich habe ja eine Zeit lang selber mal Lernprogramme gemacht und mich gezwungenermaßen mit den Mitbewerbern beschäftigen müssen. Gääähn!