Was war eure größte Spieleenttäuschung

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    Ruhrpotter schrieb:

    Die ganzen letzten NFS Teile, die checken einfach nicht das die User ein Unterground 3 wollen.

    Ich will auch kein Underground 3, ich will ein High Stakes 2...
    Aktuelle Projekte/Videos







    Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
    Notdürftig die Liste was aktuell läuft: Unreal | DooM 2: Project Brutality | Complex DooM (LPT) | DooM 2016 | Need For Speed III: Hot Pursuit | Dirt 4 | WRC 7
  • AquaNox:
    Angekündigt als richtiger simulationslastiger Schleichfahrt-Nachfolger erschien es leider am Ende als purer Ego-Shooter. Dazu war "Aqua" viel zu bunt und viel zu hell. Die Story hat nur wenig Glanzpunkte und es war arg linear. Hat man Personen in der falschen Reihenfolge angesprochen, konnte man z.B. keine Nebenmission mehr machen. Und diese Comiccharaktere waren leider etwas lächerlich und weit ab vom ernst des Vorgängers.

    Glücklicherweise hat AquaNox 2 alles besser gemacht, auch wenn es auch VIEL zu hell war.


    FreeLancer:
    Habe ehrlich gesagt den Kult um die Releaseversion nie verstanden. Rund 80% des Spiels wurde ja vor Release rausgeschmissen und die fertige Version hatte nun kaum noch mit dem ursprünglichen FreeLancer zu tun. Auch wenn mir bewusst ist, dass die ursprüngliche Version an Roberts typischen Gigantomanismus gescheitert ist, woran ja auch Star Citizen scheitern wird, das was davon am Ende aber übrig geblieben ist und zu kaufen war, ist aber mindestens ebenso enttäuschend. Und die Steuerung per Maus schießt da nur den Vogel ab. Das Spiel war bereits zu Release total altbacken und konnte der Konkurrenz zu keiner Zeit das Wasser reichen. Selbst das ursprüngliche Privateer bot mehr als dieses Ding, und das war damals schon 10 Jahre alt.


    X3-Reunion:
    Das Spiel soll nur wenige Wochen nach X2 spielen.. und warum sah das ganze Universum plötzlich vollständig anders aus? Alle Schiffe, Stationen und Systeme sahen vollständig anders aus. Dazu ein vollständig anderes Gameplay und neue Flugphysik. Das hat ehrlich gesagt die Illusion vom X-Universum doch vollkommen zerstört. Wenn es schon kurz nach X2 spielt, muss es in Sachen Schiffsdesigns etc. auch genauso aussehen. Ganz davon abgesehen, dass spätestens mit X3 die Kampfkomponente das Spiel zu einfach machte. Eigentlich gab es bei X3 keinen Grund sich per Handel zu seinem Geld zu verdienen. Per Kampf ging es deutlich schneller und schwierig waren die Kämpfe auch nie. Leider nur eine konsequente Entwicklung die schon bei X2 sich erahnen ließ.


    Command & Conquer: Generals
    Das Spiel ist für mich auch kein wirkliches C&C. Keine Bauliste an der Seite, keine Story und allgemein ein sehr uninspirendes Szenario. Und im Zusammenhang mit den beiden anderen Reihen steht es auch nicht. Mag ja vielleicht ein gutes Spiel sein, ein gutes C&C ist es aber zu keiner Zeit. Da ändert auch die Story in Zero Hour nichts.


    Command & Conquer 3 - Tiberium Wars
    Es ist einfach keine konsequente Fortführung von Tiberian Sun. Die Stimmung ist viel zu hell, der Erde geht es trotz roter Zonen deutlich besser als bei Tiberian Sun und in Sachen Technologien haben sowohl GDI als auch NOD nur Rückschritte in die 90er zu Zeiten des ersten Konfliktes hinter sich. Frag mich allen erstes was mit dem Konzept zum ursprünglichen Tiberian Twillight passiert ist? Das einzige was wohl übrig geblieben sind, sind die Scrin. Und das offene Ende war in meinen Augen auch ziemlich bescheuert, vor allem weil es ja eh nie aufgelöst wurde.


    Command & Conquer 4 - Tiberian Twillight
    C&C ohne Basenbau... mehr gibt es da nicht zu sagen. Eigentlich eine miese Designentscheidung nach der anderen. Dabei fand ich Red Alert 3 ehrlich gesagt sogar ziemlich gut, weil es da halt doch wieder Bezüge zu Tiberian Dawn gab. Aber bei diesem Teil hat man ja irgendwie nicht einmal Bezüge zu den Tiberium Vorgängern. Der Cliffhanger aus Teil 3 wird nicht aufgelöst, die Scrin sind auch plötzlich wieder weg und die Tiberium Problematik wird auch mal so eben im Handumdrehen beiseite geschoben.

    Devil May Cry, Tomb Raider etc.:
    Zeigen für mich allesamt einfach eindrucksvoll warum ich Reboots hasse. Statt den Charakter und die Spielwelt ruhen zu lassen, wird die vorherige Existenz des Charakters einfach ausgelöscht und die Spielwelt hat auch keine Gemeinsamkeiten mehr mit der bisherigen Reihe. Wieso spielt man beim neusten Tomb Raider Lara Croft und nicht irgendeine andere neue Person die eben neben Lara Croft existieren kann? Das selbe beim letzten DMC oder beim nächsten Thief. Wenn man eben neue Geschichten in der selben Welt erzählen will, wieso nimmt man dann bereits Charaktere die schon eine Geschichte haben? Und wieso heißen Spiele eigentlich genauso, obwohl selbst das gesamte Artdesign der Spielwelt ganz anders ist und eigentlich sowieso aussieht wie ganz was neues?
    Für mich als Autor, der da sehr auf Kontinuität achte, ehrlich gesagt immer wieder nen Schlag ins Gesicht.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Deepstar ()

  • MrsLittletall schrieb:


    Harvest Moon - A wonderful Life für den Game Cube.


    auch mein erstes und bisher einziges HM der Serie.
    Da ich vorher keine Erfahrungen mit der Gamingserie hatte war ich auch nicht sooooo arg enttäuscht.
    Aber dieser teil hat mich abgeschreckt mal einen Folgetitel auszuprobieren.
    HM für den GC war einfach zu eintönig, es hat sich vieles, gerade zu beginn zu sehr gezogen.
    Man hat zu beginn Unkraut gesammelt um überhaupt mal etwas Geld zu bekommen und ich der Stadt war nur ganz ganz wenig los.
    Das spannenste war doch wirklich sich seine Frau zu angeln.
    Ich habe mich damals für die rothaarige entschieden was alles andere als leicht war.
    Aber nach ein paar Jahren war es wirklich schon sehr ausgelutscht.
    DerMichi Im Reich der Retro Games
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    Super Metroid Redesign
    Secret of Mana
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    Where the Fairy flies

    Break the Streak 21:1

  • Der Methoven möchte sich hier doch auch mal wieder zu Wort melden.
    Also meine Flops waren:

    Gothic 3: Ich habe mir ein Super spiel vorgestellt: große Welt, super Story, wenig Bugs, und wie immer ein gutes Kampfsystem. Was ich bekam: Ein Ultra verbugtes Spiel mit großer Welt und einem "Ich-klicke-einfach-wie-ein-bekloppter"-Kampfsystem. und mit einer Drecksstory. =D

    Einige Jahre Später die große Hoffnung, dass
    Gothic 4: Arcania wieder gut wird.
    Erwartungen geschwächt, aber trotzdem waren welche da. Was ich dieses mal bekam? Ein Spiel, dass nach ca. 30 Minuten vom PC flog, und danach vom Tisch. Die Story ist lachhaft, wieder ein

    "Ich-klicke-einfach-wie-ein-bekloppter"-Kampfsystem und lächerlich hässliche Gegner.

    Irgendwann in meiner ganzen Zeit kam dann auch noch "
    Deus Ex: Invisible War" also der nächste Teil von "Deus Ex". Ebenfalls waren die erwartungen wieder hoch, was RPG Actionshooter betrifft. Leider wurde zu viel geändert so, dass es sich nicht mehr anfühlte wie Deus Ex.

    Einer Super Flop war dann auch noch
    Guild Wars 2 ein MMORPG, ein Spiel bei dem man doch gute Story und geiles Kampfsystem erwarten konnte. Okay, die Story war einigermaßen in ordnung dafür war das Kampfsystem aber sehr langweilig, vom "Endegame" mal ganz zu schweigen.

    Und zu guter letzt, wenn auch "noch" in der Beta:
    The Elder Scrolls Online.
    Sie versprachen uns so viel, und konnten es leider nicht halten. Von schönen Animationen habe ich nichts gemerkt und eine gute, abwechslungsreiche, Story war auch nicht da. Es ist wie ein stink normales MMORPG, bloß halt in TES look. Das Spiel habe ich ca. 5 Stunden lang getestet, statt langeweile zu töten kam immer mehr langeweile auf bis ich dann irgendwann lieber ausgemacht habe denn ich wurde immer müder dadurch.
    Btw. ein Kumpel von mir hats auch getestet, und testet normalerweise TAGE lange. Aber bei TESO hat er nach direkt 10 Minuten wieder aufgehört.

    So ich hoffe mal, dass meine Meinungen akzeptiert werden und ihr mich versteht und es nicht alles kauderwelsch ist.

    *Prost*
    Methoven
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    Castle Story hab ich für 15 Euro bei Steam gekauft und bin herbe enttäuscht. Aber noch mehr von Elder Scrolls Online. Schlimm...es ist einfach kein Elder Scrolls mehr (meine Meinung).
    Dann wäre da noch Harry Potter und der Feuerkelch, welches ich als Kind auf PS 2 gespielt habe und mir erhofft hatte, es wäre so wie Kammer des Schreckens aufm Gameboy Color.
    Ja das wäre so meine Top drei
  • Deepstar schrieb:


    Devil May Cry, Tomb Raider etc.:
    Zeigen für mich allesamt einfach eindrucksvoll warum ich Reboots hasse. Statt den Charakter und die Spielwelt ruhen zu lassen, wird die vorherige Existenz des Charakters einfach ausgelöscht und die Spielwelt hat auch keine Gemeinsamkeiten mehr mit der bisherigen Reihe. Wieso spielt man beim neusten Tomb Raider Lara Croft und nicht irgendeine andere neue Person die eben neben Lara Croft existieren kann? Das selbe beim letzten DMC oder beim nächsten Thief. Wenn man eben neue Geschichten in der selben Welt erzählen will, wieso nimmt man dann bereits Charaktere die schon eine Geschichte haben? Und wieso heißen Spiele eigentlich genauso, obwohl selbst das gesamte Artdesign der Spielwelt ganz anders ist und eigentlich sowieso aussieht wie ganz was neues?
    Für mich als Autor, der da sehr auf Kontinuität achte, ehrlich gesagt immer wieder nen Schlag ins Gesicht.


    Dann hast du wohl nicht verstanden was ein Reboot ist.
    Reboots sind neuinterpretationen, einen Neustart der Serie.
    Klar ist es manchmal doof, aber ich fand DmC ziemlich geil.

    Es ist halt ein anderes Spiel, aber muss man denn zwigend Reboots 1 zu 1 mit den "Orginalspielen" vergleichen und jeden kleinen Vor und Nachteil aufzählen?

    Das neue Tomb Raider hat mir beispielsweise auch nicht gefallen, aber nicht weil es ein Reboot war, sondern weil es für mich angefühlt hat wie ein durchgescripteter Shooter mit zuvielen QTEs.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von OverDev ()

  • MorangoNetwork schrieb:

    Für mich ist bisher The Elder Scrolls Online die größte Enttäuschung.
    Ich habe gehofft das dieses Spiel Guild Wars 2 ablösen wird, aber das war ein Griff ins Klo.
    Außerdem gehen die Macher dieses Spiels bisher zu fast 0% auf Feedback ein und auf Aktuelle Probleme und pauken nur Ihre Standard News überall runter...

    (Beta Eindrücke und Erfahrungen)


    Sry für Offtopic aber ich muss einfach die Frage stellen.

    Wie schaffen es Leute anhand eines Closed Beta Tests (waren bis jetzt auch nur Stresstests) der max über 4 Tage geht, ein MMO zu beurteilen welches seine Stärken so und so erst in der Endphase zeigen muss?
    Bitte bewerbt euch bei Magazinen oder macht ein eigenes Bewertungs Magazin auf. Menschen die innerhalb von vl guten 3-4 Stunden ein MMO beurteilen können braucht die Welt.

    Mich nicht falsch verstehen, bin absolut kein Fanboy aber eben halbwegs realistisch in der Sache.

    nochmal sry wegen OT.
  • Guild Wars 2 hat mich am härtesten getroffen. Nach DaoC und Warhammer Online war es meine Hoffnung für eine geiles RvR MMORPG...weniger Realm/Allianz/Serverfeeling geht nicht, dann kamen auch noch mächtige Items die man nur durch PvE grinding erlangen konnte...
    Aktuell:
    South Park - der Stab der Wahrheit (ab Folge 9 richtig gerendert :P )
    Dauerprojekt:
    The Elder Scrolls Online
    Abgeschlossen:
    The Last Of Us

    Youtube - Fratzenbuch - Vögelchen - Duckfaceogram
  • Moin.

    Als extrem großer Alien-Fan war ich natürlich begeistert beim ersten AvP. Alien zocken! Ja wie GEIL! Aber auch Marines und Predatoren hab ich angetatscht (und oftmals absichtlich in ihr Unheil gelotst! Hehe) Tja, dann kam der Hype von Call of Duty: Wayland Yutani ( = Aliens Colonial Marines) und ich hab mir alles reingesaugt was nur ging. Dann kann der Hammerschlag in Weichteile und Gesicht. Mehrfach. Das ganze Spiel durchweg. Das tat furchtbar weh.

    Die CE lag bei mir auf dem Tisch aber da ich in den Jahren dazugelernt habe hatte ich das Game erst einmal in der Cracked-Version gespielt. Ihr kennt das ja: Einmal ein PC spiel "installiert" (= Registriert auf Steam zu ~98%) ist es vorbei mit "eben mal schnell" zurück geben. Ich hab Glück, ich hab nen Anwalt der das einleiten könnte aber trotz alledem wäre der Ärger immer wieder recht groß. Ein Glück das mich "Piraterie" vor rausgeschmissenen 100 Euro (99,90,- warens) gerettet hatte. Hab mir davon ein paar Indie-Games gegönnt und ne riesige Pizza ^^


    Seit jeher teste ich Spiele erst einmal in ihrer Piraten-Version bevor ich zulange. Außer Indie-Games, da habe ich noch ziemlich großes Vertrauen. Große Konzerne sind aber bei unten durch. Vor allem nach der Geldherfield-4 Pleite.



    As always: Hail the Queen, serve the Hive!
    Stay crunchy.
  • Die größten Enttäuschungen der letzten Zeit..

    Angefangen bei Diablo 3, einem Spiel worauf ich eigentlich gewartet habe nachdem ich Diablo 2 das erste mal wirklich durchgespielt habe.., was leider durch Dinge wie das Auktionshaus und die anfangs wirklich bescheuert eingeteilten Schwierigkeitsgrade keine wirkliche Freude war. Der größte Fehler den Blizzard allerdings gemacht hat war das Skillsystem in die Richtung zu 'bearbeiten' und dem Spieler so ziemlich jegliche Freiheit zu nehmen.

    Dann, als eigentlicher Fan der Command & Conquer Reihe die Frechheit, Tiberian Twilight.. Ich denke dass jeder der sich mit der Serie auseinander gesetzt hat weiß was ich meine. Wobei ich sagen muss dass mich Red Alert 3 genauso enttäuscht hat nachdem ich mir mit Red Alert 1 und vor allem 2 die Nächte mit meinem Bruder (8Jahre älter) um die Ohren geschlagen hab bis ich ihn endlich mal platt machen konnte. Gott war das ne Zeit, und man war der angefressen als ihn n 8 Jahre alter Knirps in seinem Lieblingsspiel abgezogen hat :D

    Ein Spiel auf das ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückblicke ist Duke Nukem Forever. Ich mein hey, es ist verdammt nochmal der Duke, das alleine reichte schon damit ich das Spiel durchspielen musste. Nur leider konnte der alte Humor nicht über die kaum vorhandene Technik hinwegtäuschen und am Ende blieb ein eher mittelmäßiges Spiel was versucht hat mit seiner Art an die alten Titel anzuknüpfen und damit viele enttäuscht hat.

    Wo wir grade bei Spielen sind auf die die Welt lange gewartet hat, Hitman Absolution war in meinen Augen auch so ein Fall. Ewiges Warten um am Ende wie in meinem Fall um die drei Stunden zu spielen weil man dem Spiel einfach die Chance geben will die man glaubt es hätte sie verdient, um das Ganze am Ende doch aufzugeben.

    Tomb Raider 2013 aus bereits von anderen geschriebenen Gründen. Ein linearer Shooter, vollgepackt mit QTEs und einer Story die alles in allem ziemlich platt rübergebracht wird? Naja Crystal Dynamics, naja.. Das ganze verpackt in einer Spielfigur die sich innerhalb von Sekunden vom weinerlichen Mädchen zur totalen Killermaschine umstellt, und der Fall Tomb Raider 2013 ist für mich abgeschlossen. Kann aber auch dran liegen dass die Gaming-Welt mit linearen Shootern einfach übersättigt ist, und dass ich nie der Typ für QTEs war.

    Präventiv liste ich schonmal Titanfall und Thief 4 mit auf, einfach weil ich bei beiden Spielen seit einigen Monaten eine dermaßen schlechte Vorahnung habe obwohl beide Potential hätten.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von kme ()

  • Zelda - Skyward Sword
    Da ist zuallererst die Wii-Fernsteuerung dran schuld. Wenn auch hier im Prinzip super umgesetzt (im Gegensatz zum Port von TP) und mit verschiedensten Anwendungen. Aber ich finde es grausig in der Luft rumzufuchteln um ein Spiel zu spielen. Habe es immernoch nicht geschafft es durchzuspielen. Hab jetzt etwa 55% fertig (hauptsächlich Hauptstory - wobei es glaub eh kaum Sidequests gibt) und habe es bereits kurz vor Release 2011 geliefert bekommen.

    Am Anfang war ich sogar noch fast begeistert, da der Schwierigkeitsgrad unglaublich schwer schien, was sich an den 6 Starterherzen zeigte, sowie mein Versagen beim 1. Kampf gegen eine fleischfressende Pflanze. Doch kaum 2-3 Stunden gespielt und dran gewöhnt, rennt man nur noch gelangweilt durch dieses durch das ganze Spiel sich hindurchziehende Tutorial, wo man von einem Roboter alle 2 Meter die Richtung angesagt bekommt.
    Außerdem keine Overworld und ständig recyclte Bosse. Sogar von der Musik bin ich nicht sonderlich angetan. Geliebt habe ich dieses von manchen verhasste "Techno-Gedöhns" aus OoT und MM bei Bossen z.B. etc. und kein echtes Orchester. Und das liegt nicht daran, dass ich keine Orchester mag, im Gegenteil.
    Spielspaß hatte ich selbst bei WW mehr, obwohl ich sonst WW gar nicht so hoch ansiedel.
    Eine spielerische Herausforderung lässt seit MM nach wie vor auf sich warten (mich interessieren eher nur die Konsolen-Teile).

    Die Grafik wird immer toller, die Spiele schlechter. So ist häufig mein Eindruck. Darum befinden sich auf meinem Kanal wohl fast nur ältere Spiele. ^^


    Ah und da fällt mir auch noch ein etwas Älteres ein, was hier sicher ebenfalls einige nicht nachvollziehen können:
    Banjo Tooie
    Nach dem wunderbaren Kulttitel Banjo Kazooie so eine Zumutung. Habe es Blind LPt (war vielleicht der Fehler) und hab mich durchgequält und hatte ständig den Eindruck, ich krieg in 1 Stunde bestenfalls grademal 1 Puzzleteil. Viele habe ich nie rausgekriegt, da sehr komplex. Auf andere, die ich mir auf YouTube nachgeguckt hab, hatte ich keine Lust. Deshalb habe ich das Spiel nach dem Quiz am Ende auch beendet, da ich nicht den Platz zum Endkampf betreten konnte. Man verwandelt sich in komische Geldschränke und muss den nichtskönnenden Mumbo steuern, anstatt wie in Banjo Kazooie in knuffige Supertiere verwandelt zu werden. Dann ständig Ego-Shooter Spiele mit Eiern. In einem Kinderspiel? Mir fehlt bei diesem Spiel einfach das Herz und die Seele aus Banjo Kazooie. Und leider scheinen die späteren Teile ja noch schlechter und/bzw anders geworden zu sein.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sam ()

  • sam schrieb:

    Zelda - Skyward Sword


    Ich find das Spiel dermaßen gut. Ist immer noch eines meiner lieblings Zelda Games. Ich find jede Form von Motion-Control auch überflüssig, einen Knopf zu drücken ist nach wie vor zweckgebundener und bequemer. Aber alles in allen war das Spiel doch ein klassisches Zelda Spiel, mit ein paar oberflächlichen Änderungen.
    If it shall be written in stone, bring a hammer.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Aleph-Alpha-A ()

  • Wow, ich find krass dass so viele von teilweise so guten Spielen enttäuscht sind. Meistens sind es ja Fortsetzungen oder Remakes/Reboots, die hier verrufen sind.

    Ich kann oft die jeweilige Erwartungshaltung nicht nachvollziehen. Meistens meckert man darüber, dass die Fortsetzung alles ... nicht besser, sondern mehr macht, als der Vorgänger (Mehr Explosionen, größere Map, mehr Waffen o.Ä.), aber wenn es genau dasselbe ist, wie der Teil vorher, dann ist man enttäuscht. Is' komisch, oder?

    Eins ist klar, wir wollen immer bessere Spiele. Viele denken, dass bessere Videoqualität ein besseres Spiel ausmacht. Das mag wohl bei den meisten Shootern auch stimmen. Wobei bei Ghosts meckern ja auch alle rum, dass keine Story vorhanden ist...alles klar.
    Das aller aller allerwichtigste an einem Spiel sind wohl die Handlung und die Steuerung. Wenn die blöd sind, ist auch das Spiel meistens blöd. Viele Spieleentwickler wissen, dass ihre Handlung und Story nicht geil ist und blenden deswegen mit Video und Audioqualität.
    Gibt's übrigens auch bei Filmen, siehe Transformers. Da regen sich die Intellektuellen auch immer auf, dass der Film eine blöde Story hat.

    Was mir allerdings auch auffällt ist, dass bei Spielen teilweise in Hype entsteht, weil die Story so unglaublich gut sein soll...

    Bestes Beispiel und meine größte Enttäuschung bisher: Heavy Rain

    Achtung, ich spoiler jetzt.
    Spoiler anzeigen
    Der Killer ist der Detektiv, den man auch spielen kann. Man spielt sogar eine Szene in einem Uhrenladen(?) wo man dann am Ende des Spiels erfährt, dass er zu der Zeit etwas tut, was ihn als Täter entlarvt. Während man das Spiel spielt, kann man aber gar nichts davon mitkriegen, weil das Spiel es erst am Ende so hinbiegt.
    Frei nach dem Motto "ES WAR DER GÄRTNER"... Ich kann NICHT verstehen, warum die Leute das Spiel so hart feiern, insbesondere die tolle Story insoweit feiern. Das ist ne fucking Folge "Mord ist ihr Hobby" oder "Columbo"... Und DAS wird als Revolution der Spielehandlungen bezeichnet? Gratz. Wir sind ganz schön arm dran, wenn sowas ne gute Story sein soll.

    Gut, es war nicht vorhersehbar. WEIL DAS SPIEL ES KÜNSTLICH UNVORHERSEHBAR MACHT!
    Könnte ich mich stundenlang drüber aufregen...


    Was ich damit sagen will ist, dass die Leute im Grunde eine sehr schwache Anforderung an Spielegeschichten haben. Die Story muss nicht brilliant sein. Sie muss nur gut erzählt werden. Wir wollen geblendet werden. Ich zumindest gebe mich damit zufrieden. Wenn mir eine noch so banale Geschichte gut erzählt wird, dass sie Spannung beinhaltet, mich unterhält und es mir Spaß macht, weiterzuspielen, dann ist doch alles supidupi.

    Ich bin schon gespannt auf das Ende von Bioshock Infinite, welches ich momentan auch kommentiere. Momentan habe ich nur Andeutungen auf einen Plott und versteh bisher genrerell wenig von der Geschichte. Ich hoffe sie enttäuscht mich nicht so wie Heavy Rain mit den ganzen Plotholes etc.
  • Von Spore wurde ich auch ziemlich enttäuscht, Gott sei's gedankt dass ich mir nur ... uhm ... die Demo gezogen habe. ^^
    Ein Spiel das mich damals aber wirklich enttäuscht hatte, worauf ich mich wirklich gefreut habe und auch direkt nach Release blind gekauft hatte war Tomb Raider 3, danach habe ich auch nie wieder einen Teil gekauft. Ich habe schon Teil 1 etwa 3 Monate nach Release auf der PS1 gespielt und mir dann auch Teil 2 nach Release gekauft, der noch viel besser war. Aber dann wurde ich von 3 schnell auf den Boden der Tatsache zurück geholt. Stagnation zwar auf höchstem Niveau, aber eben Stagnation. Teil 2 hat sovieles besser gemacht als Teil 1 und auf einmal fällt Core nichts Neues mehr ein? Wirklich schade ...

    Ein anderes Spiel von dem ich auch enttäuscht wurde war noch mal knapp 8 Jahre vorher, als ich von meinen Großeltern Mario is Missing für's SNES geschenkt bekommen habe. Das war aber auch einzig meinem vergangenem Ignoranten 6 jährigen Ich geschuldet. Ich hab die ganze Zeit gesagt, dass ich das Spiel haben wollte (da ich annahm, es handele sich um eine Vortsetzung von Super Mario World). Da stand nun der kleine Dave, der gerade mal seinen Namen schreiben konnte mit einem Lernspiel da, dass hauptsächlich aus Text besteht ... Hab's dann aber doch durchgespielt, in dem ich die Fragebögen einfach nach dem Try and Error Prinzip durchgeklickt hatte. ^^
    Und jetzt noch 2 ganz große Beichten:
    Mich haben tatsächlich Half-Life 2 und Ocarina of Time ziemlich enttäuscht. HL2 weil es die Geschichte einfach nicht so weiter erzählt hat, wie ich mir das gewünscht hätte - ich habe das Angebot des G-MAN immer abgelent und dachte, es sollte diese Möglichen Ausgang auch in Teil 2 geben, außerdem war mir das Setting und der Gegner zu weit von Teil 1 entfernt.
    Und auch Zelda 4 konnte einfach nicht meine Ansprüche aus Teil 3 erfüllen. Zum einen fande ich diesen Link (ob klein oder groß) einfach sehr unsympathisch, zum Anderen hatte ich etwas gegen die Perspektive und die Grafik im Allgemeinen. Klar Beides waren wirklich tolle Spiele, aber eben einfach nicht das, was ich erwartet hatte und damit eben Enttäuschungen.
    Aber am Ende kommt nichts an TR3 ran.

    Planescape: Torment, Dark Souls 2, Civ5 LPT, System Shock 2 LPT
    "Sei Du selbst der Wandel, den Du dir für diese Welt wünschst." - Frei nach Ghandi