Warum Männerrechtler (u.A.) Arschlöcher sind

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  • Warum Männerrechtler (u.A.) Arschlöcher sind

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    Hi, ich bin auf einen Gedankengang gestoßen, den ich zur Diskussion stellen will.

    1) Warum Männerrechtler (und Andere) Arschlöcher sind.
    Zuerst habe ich drei Aussagen, die ich für allgemein anerkannt und wahr halte:

    Frauen erfahren Diskriminierung wegen ihres Geschlechts.
    Männer erfahren Diskriminierung wegen ihres Geschlechts.
    Frauen häufiger und stärker als Männer.

    Wenn ich die Menge der Rechte, die eine Gruppe genießt, mit einer Zahl ausdrücken kann, dann kann ich Gruppe A und Gruppe B nehmen und sage:
    Gruppe A genießt Rechte im Wert von 2,0
    Gruppe B genießt Rechte im Wert von 1,8

    Die Summe der Rechte ist 3,8 und ich kann ein Maß für die Ungleichheit zwischen den Gruppen geben. Gruppe A hat 2,0/1,8 mal so viele Rechte wie Gruppe B.

    Jetzt nehme ich eine Organisation, die Arbeit verrichten kann die Rechte einer Gruppe um 0,1 zu steigern. Also auf entweder: 2,1 | 1,8 oder 2,0 | 1,9. In beiden Fällen steigt die Gesamtsumme der Rechte aber in einem Fall sinkt die Ungleichheit in dem anderen steigt sie.

    Sieht die Organisation, die die Rechte der ohnehin schon priviligierten Gruppe ausbauen will, nicht wie ein Haufen Clowns aus?
    Und macht eine Männerrechtsorganisation nicht genau das? Sie vergrößert die Ungleichheit und ignoriert, dass Frauenrechte Aufholbedarf haben. Das heißt nicht, dass man als Mann alles erdulden muss und sich persönlich nicht wehren darf. Aber auf der gesellschaftlichen Ebene brauchen wir keine Männerrechtsbewegung.

    Die gleiche Überlegung kann man auch auf andere Bereiche anweden. Wenn sich zum Beispiel jemand über türkische Interessenverbände aufregt und fordert man sollte einen deutschen Interessenverband gründen. :D

    2) Wehrpflicht
    Ich komme aus einer Generation ( :D ), in der es für Männer die Wehrpflicht gab. Immer wenn die Benachteiligung von Frauen das Thema war, habe ich die Wehrpflicht hervorgeholt, um zu zeigen, dass gegenüber Männern auch diskriminiert wird. Aber stimmt das überhaupt?
    Diskriminierte die Wehrpflicht nicht gegenüber Frauen? Man kann Frauen doch keine Waffen geben. Die können damit doch gar nicht umgehen. Die sind überhaupt nicht in der Lage im Krieg zu kämpfen. Frauen sind das schwachte Geschlecht.
    Der Punkt ist, dass die Wehrpflicht für Männer schlechte Konsequenzen hatte (Zeitverschwendung bis Tod), aber die Diskrimination sich gegen Frauen gerichtet hat.

    Vielleicht kann man da Kindeserziehung dagegenstellen. Wenn mir jemand sagt "Männer können keine Kinder erziehen" werde ich wütend. Aber das heißt nicht, dass ich Kinder erziehen will.
  • Ich weiß jetzt nicht genau, wo ich diesen Diskussionssatz hinstecken soll.
    Soll ich ihn ernsthaft angehen und irgendwo versuchen anzupacken oder anzugreifen und dann dort versuchen irgendeine Meinung heranzubasteln?
    Oder soll ich eine Nebendiskussion über Äpfel und Birnen starten, dass die einen ja meistens größer sind, oder die anderen auch eher nen sauren Geschmack haben können?

    Männer und Frauen sind in gewissen Dingen ungleich. Frauen können das besser, Männer wiederum das. Wenn man sich selbst in ein vom anderen Geschlecht dominiertes Gebiet begebt, muss man mit Diskriminierung rechnen, egal ob man es kann, oder wie dann viele behaupten würden eher nicht oder schlechter. Nur war es, dass durch Geschichte, Entwicklung blabla es sich so ergeben hat, dass unterschiedliche "Rollen" und Erwartungshaltungen entstanden sind, bei denen sich die Frauen haben reinkämpfen müssen, weil die Herren der Schöpfung zu stur waren abzugeben.
    Egal wie groß die Ungleichheit ist, es gibt viele Bereiche in denen es zu Gunsten der anderen Seite fällt, also warum keine Männerrechtsbewegung, wenn sich einige nun diskriminiert fühlen? Kapier ich nicht...
    Solange man sich beweisen kann, ist doch eh alles egal. Wenn das die andere Seite nicht einsehen will, dann Stunk machen und für seine Rechte einstehen. Die Birne will eben auch mal so rund sein, wie ein Apfel und siehe da, es gibt runde Birnen.

  • Hm, du könntest beantworten, ob du denkst, dass Frauen im Allgemeinen wegen ihres Geschlechts stärker benachteiligt werden als Männer.

    Und wenn das so ist, sollte dann die Priorität der Gesellschaft nicht sein die größere Ungerechtigkeit zu korrigieren und Männer und Frauen gleichzustellen bevor man den "Rechtevorteil" von Männern weiter ausbaut?

    Edit:
    Als Extrembeispiel.
    In der Zeit als Frauen noch nicht wählen durften. Wäre damals eine Männerrechtsbewegung nicht unmoralisch gewesen? Und gilt das heute noch in geringerem Umfang?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Brakhet ()

  • Also eigentlich kann ich auf:

    Brakhet schrieb:

    Hm, du könntest beantworten, ob du denkst, dass Frauen im Allgemeinen wegen ihres Geschlechts stärker benachteiligt werden als Männer.

    mit

    RathZa schrieb:

    [...] Nur war es, dass durch Geschichte, Entwicklung blabla es sich so ergeben hat, dass unterschiedliche "Rollen" und Erwartungshaltungen entstanden sind, bei denen sich die Frauen haben reinkämpfen müssen, weil die Herren der Schöpfung zu stur waren abzugeben.

    antworten. Das entspricht wahrscheinlich deinen Erwartungen :D
    Und zu:

    Brakhet schrieb:

    Und wenn das so ist, sollte dann die Priorität der Gesellschaft nicht sein die größere Ungerechtigkeit zu korrigieren und Männer und Frauen gleichzustellen bevor man den "Rechtevorteil" von Männern weiter ausbaut?

    kann ich auch mit

    RathZa schrieb:

    Egal wie groß die Ungleichheit ist, es gibt viele Bereiche in denen es zu Gunsten der anderen Seite fällt, also warum keine Männerrechtsbewegung, wenn sich einige nun diskriminiert fühlen? Kapier ich nicht...

    antworten, was wohl nicht so deinen Erwartungen entspricht. Aber das ist die Meinung von jemanden, der lieber möglichst wenig Vorurteile pflegt und sie auch gerne widerlegen lässt ^^ Wir können so lange an dem angeblichem "Ungleichgewicht" arbeiten, dass die durchwegt diskriminierten Männer sich möglichst lange im Recht fühlen, bevor wir dann das dann angebliche "Ungleichgewicht", das nun auf die andere Seite geschwappt ist auch wieder bearbeiten, statt an beiden Seiten gleichzeitig zu arbeiten xD

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    Ja, ich glaube ich verstehe nicht ganz was du meinst.
    Wir haben unter anderem noch das Problem, dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommen als Männer. Alleine das könnte größer sein als alle Männerrechtsprobleme zusammen.
    Ich denke dann sollte man die endlichen Mittel, die man hat, in die Stärkung der Frauenrechte investieren.
  • Warum Männerrechtler (u.A.) Arschlöcher sind

    Das Argument mit der Wehrpflicht zieht aber nicht. Das bedeutet ja nicht, dass den Frauen verboten wurde, zum Militär zu gehen. Es bedeutete, dass die Männer gezwungen wurden, sich prüfen zu lassen. Das ist ein deutlicher Unterschied!

    Männerrechte kommen bei mir immer dann zum Tragen, wenn in ganz normalen Situationen immer die Frauen zuerst genannt werden. Die Frauenquote ist auch so eine Sache. Unbedingt eine bestimmte Anzahl an Frauen in einer bestimmten Stellung zu haben und dafür die Männer hinten an zu stellen.

    Es gibt durchaus ein paar Punkte, in denn sich Männer aufregen dürfen. Das Gleiche gilt aber auch für die andere Seite.
    Shure SM7b :love:
  • Ich weiss ja net ob meine Meinung jetzt hier hinpasst aber ich als Frau denke sogar das Frauen das schwächere Geschlecht sind :D
    Es gibt bei Frauen wie bei Männer natürlich aussnahmen, ganz klar.
    Ich denke das in einem körperlichen Job (wie z.B. beim Bau,Tischlerei etc.) es völlig gerechtfertigt ist das Männer mehr Gehalt bekommen oder eher eingestellt werden.
    Wir können nicht soviel tragen wie Männer. Haben unsere Tage (in der Woche dürfen wir garnicht schwer heben) und können schwanger werden. Sind somit Kostenaufwendiger als Männer.
    Da es aber bestimmte Mannsweiber gibt, gibt es natürlich auch hier Ausnahmen.

    In Bürojobs wäre ich aber für gleichen Gehalt. Zumindest weil die Frau hier genauso intelligent sein kann wie der Mann. Aber auch hier ausfallen kann wegen Schwangerschaft.

    Ich glaub ich bin ein Arschloch xD
    <3 Braucht ihr ein Kanalbanner oder euch als Chibi? Dann besucht diesen Thread ! <3
  • Pesti schrieb:

    Die Frauenquote ist auch so eine Sache. Unbedingt eine bestimmte Anzahl an Frauen in einer bestimmten Stellung zu haben und dafür die Männer hinten an zu stellen.

    Ich als Frau halte übrigens nicht sehr viel von der Frauenquote. Der Hintergedanke mag ja schön und gut sein, aber ich als Frau würde gerne in den oberen Etagen arbeiten, weil ich es mir verdient habe und Leistung erbracht hab und gezeigt habe, dass ich meinen Job beherrsche und nicht, weil ich eine Frau bin und der Chef jetzt meint, er müsste zwei oder drei Frauen in den oberen Etagen haben, da es die Frauenquote so vorgibt. Wäre auch unfair den Männern gegenüber, die in solch einem Fall bessere Arbeit leisten, aber nicht genommen werden, da die Frauenquote den Chef zwingt, lieber ein paar schlechtere Frauen anzustellen, als einen Mann, der in seinem Job glänzt.

    Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich auch noch nie was von Männerrechtlern gehört habe. Ich krieg immer nur was von Frauenrechtlern mit, die meinen männlichen Mitmenschen irgendwelche Dinge verbieten wollen, im selben Atemzug dann aber Gleichberechtigung verlangen. Für sie ist Gleichberechtigung also wohl, dass ein Geschlecht weniger Rechte hat... Für mich ist Gleichberechtigung, wenn man die selben Rechte hat, aber naja.

    Nun aber mal zum Startpost:

    Brakhet schrieb:

    Sieht die Organisation, die die Rechte der ohnehin schon priviligierten Gruppe ausbauen will, nicht wie ein Haufen Clowns aus?

    In diesem Falle: Ja, denn sie haben schon mehr Rechte. Wollen sie für die anderen Gruppe gleich alles abschaffen? Das wäre keine Gleichberechtigung in meinen Augen, sondern wieder das selbe Verhalten wie früher.

    Brakhet schrieb:

    Und macht eine Männerrechtsorganisation nicht genau das? Sie vergrößert die Ungleichheit und ignoriert, dass Frauenrechte Aufholbedarf haben. Das heißt nicht, dass man als Mann alles erdulden muss und sich persönlich nicht wehren darf. Aber auf der gesellschaftlichen Ebene brauchen wir keine Männerrechtsbewegung.

    Wie gesagt, ich hab noch nie was über Männerrechtsbewegungen gehört, sondern nur über Frauenrechtsbewegungen und kann deshalb nur sagen, dass wir schon längst dabei sind, gegen das Ungleichgewicht anzukämpfen. Gleichberechtigung im Sinne der gleichen Rechte und Pflichten (!!!) sind übrigens in meinen Augen in unserer modernen Gesellschaft schon mehr als dringend notwendig. Eben weil es nicht mehr so ist wie im Mittelalter, wo die Frau nur zum Kinderkriegen da war.

    Brakhet schrieb:

    Ich komme aus einer Generation ( ), in der es für Männer die Wehrpflicht gab. Immer wenn die Benachteiligung von Frauen das Thema war, habe ich die Wehrpflicht hervorgeholt, um zu zeigen, dass gegenüber Männern auch diskriminiert wird. Aber stimmt das überhaupt?

    Ich sehe keine Diskriminierung, wenn Männer aufgrund ihres Körperbaus für so etwas bevorzugt werden. Sie sind nun mal von der Natur aus körperlich stärker. Jäger, die dafür da sind, ihre Familie zu beschützen. Frauen sind ja vom Körperbau eher schwach und halt für den Nachwuchs zuständig gewesen. Heute ist das ja aber so, dass auch mal Männer alleinerziehend sind oder Frauen ihre Familien durch Arbeit ernähren. Es ist nicht mehr so notwendig, besonders stark zu sein, denn in vielen Berufen zählt nun mal die Bildung, nicht der körperliche Vorteil (wobei ich mir da bei einigen Chefs nicht sicher bin, ob sie Frauen nicht doch wegen Gewissen Vorteilen einstellen. Aber das ist ein anderes Thema).

    Brakhet schrieb:

    Diskriminierte die Wehrpflicht nicht gegenüber Frauen?

    Wie bereits oben gesagt: In meinen Augen eher nicht.

    So, ich hoffe, ich konnte zu dieser frühen Stunde verständlich machen, was ich denke und ich hoffe auch, dass ich den Kern deiner Aussagen so weit getroffen habe. Man möge mir verzeihen, sollte es nicht so sein.



  • Es gibt Männerrechtler? oO

    Also ich glaube schon dat es immer noch Bereiche gibt wo Frauen diskriminiert werden und Männer bevorzugt. Aber es gibt eben auch Bereiche die sowas Rechtfertigen.

    Auf dem Bau zb.
    Klar, wenn da jetzt so eine Mann Frau daher kommt die selber 1m90 ist, Oberarme wie Schwarzenegger hat usw ists was anderes, aber Frauen sind im "normal" Fall etwas schwächer und somit nicht ganz so gut zu gebrauchen was den Bau angeht.

    Frauen sind dafür einfühlsamer und somit zb besser geeignet als Erzieherin (Mutterinstinkte usw) wobei hier zurzeit auch eher Männer als Frauen gesucht werden aber dat ist nen anderes Thema.

    Zum Bund kann ich nur folgendes sagen. Männer sind meist einfach geschickter was taktisches denken angeht (bitte kommt mir jetzt nicht mit vergleichen "buhu deutscher bund so und so kacken")
    Im Ernstfall habe ich dann auch lieber einen Mann als Truppführer als eine Frau.
    Warum ich dat so sehe könnte ich jetzt erklären aber dafür bin ich gerade zu faul.
  • Elliawald schrieb:

    Noch nie was von Männerrechtlern gehört

    SeelenQual schrieb:

    Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich auch noch nie was von Männerrechtlern gehört habe. Ich krieg immer nur was von Frauenrechtlern mit, die meinen männlichen Mitmenschen irgendwelche Dinge verbieten wollen, im selben Atemzug dann aber Gleichberechtigung verlangen. Für sie ist Gleichberechtigung also wohl, dass ein Geschlecht weniger Rechte hat... Für mich ist Gleichberechtigung, wenn man die selben Rechte hat, aber naja.

    NoggxFPS schrieb:

    Es gibt Männerrechtler? oO


    Es gibt Ansätze von Männerrechtsorganisationen in Deutschland. Wikipedia Es gibt noch ein paar Facebookgruppen, keine Ahnung wie ernst die das nehmen.
    Aber mir reichen auch die Leute im Internet, die aus den Büschen springen und jammern wie schlecht es doch Männern im Vergleich zu Frauen geht, wenn über feministische Themen gesprochen wird.

    Pesti schrieb:

    Das Argument mit der Wehrpflicht zieht aber nicht. Das bedeutet ja nicht, dass den Frauen verboten wurde, zum Militär zu gehen. Es bedeutete, dass die Männer gezwungen wurden, sich prüfen zu lassen. Das ist ein deutlicher Unterschied!


    Frauen dürfen erst seit 2001 in jede Laufbahn der Bundeswehr eintreten. Vorher war ihnen der Dienst an der Waffe durch das Grundgesetz verboten. Jetzt ist immer noch verboten Frauen zu zwingen, aber im Kriegsfall erlaubt Männer zu zwingen.
    Das ist eine Andersbehandlung aufgrund des Geschlechts. Das sollte der Staat nie machen. Ist eben eine Pflicht die Frauen vorenthalten wird und kein Recht.

    NoggxFPS schrieb:

    Zum Bund kann ich nur folgendes sagen. Männer sind meist einfach geschickter was taktisches denken angeht (bitte kommt mir jetzt nicht mit vergleichen "buhu deutscher bund so und so kacken")
    Im Ernstfall habe ich dann auch lieber einen Mann als Truppführer als eine Frau.
    Warum ich dat so sehe könnte ich jetzt erklären aber dafür bin ich gerade zu faul.


    Sagen wir es stimmt und Männer sind im Durchschnitt taktisch geschickter. Selbst wenn das stimmt dann sollte die Anforderung für einen Truppführer "taktisches Geschick" beinhalten und nicht "Mann".
    Israel hat Wehrpflicht für alle. Und das funktioniert...

    :D

    Pesti schrieb:

    Männerrechte kommen bei mir immer dann zum Tragen, wenn in ganz normalen Situationen immer die Frauen zuerst genannt werden. Die Frauenquote ist auch so eine Sache. Unbedingt eine bestimmte Anzahl an Frauen in einer bestimmten Stellung zu haben und dafür die Männer hinten an zu stellen.

    SeelenQual schrieb:

    Ich als Frau halte übrigens nicht sehr viel von der Frauenquote. Der Hintergedanke mag ja schön und gut sein, aber ich als Frau würde gerne in den oberen Etagen arbeiten, weil ich es mir verdient habe und Leistung erbracht hab und gezeigt habe, dass ich meinen Job beherrsche und nicht, weil ich eine Frau bin und der Chef jetzt meint, er müsste zwei oder drei Frauen in den oberen Etagen haben, da es die Frauenquote so vorgibt. Wäre auch unfair den Männern gegenüber, die in solch einem Fall bessere Arbeit leisten, aber nicht genommen werden, da die Frauenquote den Chef zwingt, lieber ein paar schlechtere Frauen anzustellen, als einen Mann, der in seinem Job glänzt.

    Das ist ein schwieriges Thema. Man muss halt irgendwie anfangen mehr Frauen in bestimmte Bereiche zu bringen. Ne Quote ist ein Holzhammer, aber wenn sie nicht allzu hoch ist, kann sie ein zusätzlicher Anreiz sein für mehr Frauennachwuchs zu sorgen. Die Grünen als Beispiel haben eine 50%+ Frauenquote für ihre Listenplätze und Ämter. Die sind natürlich kein Betrieb aber haben viele Frauen in Führungspositionen und funktionieren recht gut.

    Kristallflamme schrieb:

    Ich weiss ja net ob meine Meinung jetzt hier hinpasst aber ich als Frau denke sogar das Frauen das schwächere Geschlecht sind
    Es gibt bei Frauen wie bei Männer natürlich aussnahmen, ganz klar.
    Ich denke das in einem körperlichen Job (wie z.B. beim Bau,Tischlerei etc.) es völlig gerechtfertigt ist das Männer mehr Gehalt bekommen oder eher eingestellt werden.
    Wir können nicht soviel tragen wie Männer. Haben unsere Tage (in der Woche dürfen wir garnicht schwer heben) und können schwanger werden. Sind somit Kostenaufwendiger als Männer.
    Da es aber bestimmte Mannsweiber gibt, gibt es natürlich auch hier Ausnahmen.

    In Bürojobs wäre ich aber für gleichen Gehalt. Zumindest weil die Frau hier genauso intelligent sein kann wie der Mann. Aber auch hier ausfallen kann wegen Schwangerschaft.

    Ich glaub ich bin ein Arschloch xD


    Im Großen und Ganzen stimme ich dir zu. Ich denke man sollte es aber anders ausdrücken. Wenn eine Arbeitsstelle große körperliche Anforderungen stellt, dann muss man schauen, ob der Bewerber die erfüllt und nicht vorsortieren nach Mann und Frau. Es gibt genug schwächliche und verweichlichte Kerle, die in so einem Beruf auf die Nase fallen. Und es gibt weibliche Dachdeckerinnen (einziges Beispiel, das ich kenne :D). Wenn man eine Frau einstellt, um einen Job zu erfüllen, dann sollte man ihr das gleiche zahlen.
    Bei Tagen und Schwangerschaft will ich fast sagen: "ist halt so". 50% der Bevölkerung haben dieses "medizinische Problem", wir Männer sind daran nicht unbeteiligt. Ich persönlich bin sogar nur wegen einer Schwangerschaft auf der Welt. :D
    (Und vielleicht bin ich auch ein Arschloch)

    SeelenQual schrieb:

    Ich sehe keine Diskriminierung, wenn Männer aufgrund ihres Körperbaus für so etwas bevorzugt werden. Sie sind nun mal von der Natur aus körperlich stärker. Jäger, die dafür da sind, ihre Familie zu beschützen. Frauen sind ja vom Körperbau eher schwach und halt für den Nachwuchs zuständig gewesen. Heute ist das ja aber so, dass auch mal Männer alleinerziehend sind oder Frauen ihre Familien durch Arbeit ernähren. Es ist nicht mehr so notwendig, besonders stark zu sein, denn in vielen Berufen zählt nun mal die Bildung, nicht der körperliche Vorteil (wobei ich mir da bei einigen Chefs nicht sicher bin, ob sie Frauen nicht doch wegen Gewissen Vorteilen einstellen. Aber das ist ein anderes Thema).


    Ich würde sagen, wenn eine Person wegen ihrer Stärke für einen Job, der viel Stärke benötigt, bevorzugt wird, dann ist das ok.
    Was mich wundert ist, dass Säcke auf dem Bau schleppen klare Männerarbeit ist. Und dass alte Menschen heben Arbeit für Pflegerinnen und Krankenschwestern ist.

    Bei der Bundeswehr könnte man für Frauen andere Standards während der Grundausbildung einführen. Weniger Gepäck, weniger lange Märsche, etc...
    Auf dem Schiff, im Flugzeug oder Panzer macht das später keinen Unterschied mehr. An der Front oder in Spezialeinheiten müssten Frauen dann trotzdem allgemeine Standards erreichen.

    NoggxFPS schrieb:

    Frauen sind dafür einfühlsamer und somit zb besser geeignet als Erzieherin (Mutterinstinkte usw) wobei hier zurzeit auch eher Männer als Frauen gesucht werden aber dat ist nen anderes Thema.


    Im Kindergarten gibts praktisch keine Männer :D
    Ich weiß nicht, ob ich das glaube, dass Frauen einfühlsamer sind. Einfühlsame Menschen sind einfühlsam, kalte Fische sind kalte Fische.
  • Brakhet schrieb:

    Es gibt Ansätze von Männerrechtsorganisationen in Deutschland. Wikipedia Es gibt noch ein paar Facebookgruppen, keine Ahnung wie ernst die das nehmen.
    Aber mir reichen auch die Leute im Internet, die aus den Büschen springen und jammern wie schlecht es doch Männern im Vergleich zu Frauen geht, wenn über feministische Themen gesprochen wird.

    WTF? Mh, ich kann allgemein Frauenrechtler und Männerrechtler nicht ernst nehmen. Weil beide eigentlich eher für mehr Rechte ihres eigenen Geschlechts sind und nicht für die Gleichberechtigung.

    Brakhet schrieb:

    Das ist ein schwieriges Thema. Man muss halt irgendwie anfangen mehr Frauen in bestimmte Bereiche zu bringen. Ne Quote ist ein Holzhammer, aber wenn sie nicht allzu hoch ist, kann sie ein zusätzlicher Anreiz sein für mehr Frauennachwuchs zu sorgen. Die Grünen als Beispiel haben eine 50%+ Frauenquote für ihre Listenplätze und Ämter. Die sind natürlich kein Betrieb aber haben viele Frauen in Führungspositionen und funktionieren recht gut.

    Aber Frauen nur reinzubringen, weil sie Frauen sind, ist in meinen Augen Diskriminierung. Frauen sollten reinkommen, weil sie sich diesen Platz hart erarbeitet und verdient haben. Genauso sollen aber Männer ebenfalls das Recht haben, sich Führungspositionen zu erarbeiten und nicht durch eine nur halb so gute Frau ersetzt werden, weil der Chef die Frauenquote erfüllen muss. Wie gesagt, ich halte davon nicht viel.

    Brakhet schrieb:

    Ich würde sagen, wenn eine Person wegen ihrer Stärke für einen Job, der viel Stärke benötigt, bevorzugt wird, dann ist das ok.
    Was mich wundert ist, dass Säcke auf dem Bau schleppen klare Männerarbeit ist. Und dass alte Menschen heben Arbeit für Pflegerinnen und Krankenschwestern ist.

    Als Krankenschwester und Pflegerin musst du aber auch emotional belastbarer, gleichzeitig aber auch einfühlsamer sein. Die Pflegebedürftigen benötigen jemand, bei dem sie sich wohl und geborgen fühlen und wissen, dass sie in guten Händen sind. Meine Mutter ist Altenpflegerin und sie meint, Säcke schleppen oder alte Menschen hochheben kann man nicht mal ansatzweise vergleichen. Beim Bau musst du über längere Zeit schwere Lasten tragen. Mein Vater ist Maurer und viel stärker als meine Mutter, obwohl sie ja täglich alte Menschen ins oder aus dem Bett heben muss. Liegt einfach daran, dass er einerseits ein Mann ist und andererseits viel länger solche Belastungen aushalten muss, um es mal so auszudrücken. Das ist keine Minute, sondern oftmals länger.
    Meine Mutter pflegt übrigens gerne Menschen. Das spielt auch noch eine wichtige Rolle. Mein Vater würde bei diesem Beruf verrückt werden, aber als Maurer geht er vollends auf. Das ist eher sein Ding.

    Brakhet schrieb:

    Bei der Bundeswehr könnte man für Frauen andere Standards während der Grundausbildung einführen. Weniger Gepäck, weniger lange Märsche, etc...
    Auf dem Schiff, im Flugzeug oder Panzer macht das später keinen Unterschied mehr. An der Front oder in Spezialeinheiten müssten Frauen dann trotzdem allgemeine Standards erreichen.

    Würde aber nicht viel bringen, außer, dass sie später nicht die allgemeinen Standards erreichen könnten. Gibt zwar einige, die das mitmachen könnten, aber Männer sind dafür eben eher gebaut. Es ist nun mal von der Natur aus so, dass Männer einen kräftigeren und muskulöseren Körperbau als Frauen haben. Den Grund hab ich ja schon mal genannt. Das wird sich so schnell auch nicht ändern.

    Brakhet schrieb:

    Im Kindergarten gibts praktisch keine Männer

    Oh doch. Mein bester Freund aus frühester Kindheit, mit dem ich heute noch Kontakt habe, ist Erzieher. Er arbeitet auch im Kindergarten.
    Ein Bekannter ebenfalls. So viel zu, es gibt keine Männer im Kindergarten... Als ich im Kindergarten war, hatten wir eine Zeit lang auch einen Erzieher bei uns. Er war echt klasse und alle mochten ihn.



  • SeelenQual schrieb:

    Oh doch. Mein bester Freund aus frühester Kindheit, mit dem ich heute noch Kontakt habe, ist Erzieher. Er arbeitet auch im Kindergarten.
    Ein Bekannter ebenfalls. So viel zu, es gibt keine Männer im Kindergarten... Als ich im Kindergarten war, hatten wir eine Zeit lang auch einen Erzieher bei uns. Er war echt klasse und alle mochten ihn.

    Einen Erzieher? Unter wieviel Erzieherinnen? :P
    Außnahmen gibts immer. In meinem Kindergarten war kein einziger Mann. In dem Anderen Kindergarten in meinem Ort auch nicht. Im Hort in dem ich nach der Schule dann war, auch nicht.^^


    SeelenQual schrieb:

    Aber Frauen nur reinzubringen, weil sie Frauen sind, ist in meinen Augen Diskriminierung. Frauen sollten reinkommen, weil sie sich diesen Platz hart erarbeitet und verdient haben. Genauso sollen aber Männer ebenfalls das Recht haben, sich Führungspositionen zu erarbeiten und nicht durch eine nur halb so gute Frau ersetzt werden, weil der Chef die Frauenquote erfüllen muss. Wie gesagt, ich halte davon nicht viel.


    Das Problem ist aber nicht die Frauenquote. Die Frauenquote ist eig nur ein Mittel um Geschlechtsunterschiede zu bekämpfen. Würde es in den Führungspositionen geschlechtsmäßig fair zugehn, hätte man auch nie an ne Frauenquote gedacht. Das soviel mehr Männer in ner Führungsposition sind, weil sie fähiger als Frauen sind, glaub ich einfach nicht.
  • auch wenn das mehr nun in richtung der rechte der frauen geht bzw gleichberechtigung es geht immer frauen bekommen nicht soviel frauen dürfen weniger oder oder oder... es soll wenns nach den frauen geht gleichberechtigung herrschen aber und da sprech ich aus erfahrung nur wenn es zu ihrem vorteil ist..

    beispiel 1: sachen tragen wir männer sollen die schweren dinge tragen und die frauen meißt die leichten sachen
    beispiel 2: die frauen dürfen rum zicken und meckern wie sie wollen weil sie sind ja die frauen ( ja das krieg ich oft zu hören ich wäre eine pussy und wenn ich dann was sage kommt nur ja ich bin ja auch die frau)
    beispiel 3 : aufmerksamkeiten/kleine geschenke ständig soll der mann blumen mitbringen oder sonstige kleine gesten für die frau/freundin machen doch machen die frauen das selbe? bringen die frauen einfach mal ohne anlass dem mann ne kleinigkeit mit? nein das ist ja männersache...

    nur wenn es dann an sachen geht wo es mal hieß das wäre frauensache da wollen die meißten frauen dann gleichberechtigung vll doofes beispiel dabei ist das putzen oder kochen da heißt es dann immer ja mach du auch mal was im haushalt oder ähnliches

    das selbe auch mit der sogenannten frauenquote, mal ehrlich habt ihr mal was von einer männerquote gehört? nicht jeder mann kann körperlich anstrengende jobs erledigen doch wo ich mal vor ein paar jahren mich in einer bäckerei als verkäufer bewerben wollte hieß es *nein wir suchen nur verkäuferINNEN

    also wenn schon gleichberechtigung dann richtig und ganz und nicht nur so das die frauen nur vorteile und die männer nurnachteile darauß ziehen...

    wenn eine frau es sich zutraut tischler oder sonstwas zu werden kann sie das gerne tun also denkt jetzt nicht ich wäre ein macho oder sowas ich verwöhne meine freundin gerne ich koche gern für sie trage gerne sachen für sie oder mach ihr auhc gerne kleine geschenke nur das es heißt das ist männersache finde ich eine frechheit wenn es eben bei anderen sachen dann heißt das istdoch altbacken und gleichberechtigung bla

    aber um auf den punkt zu kommen bzw auf das thema zurück ich find es gut das es männerrechtler gibt solang diese die richtigen ansichten und ziele haben welche eben sind das es eine wirkliche faire gleichberechtigung gibt und nicht nur eine die nur der einen seite vorteile bringt

    so broxingar over and out=D
  • Kristallflamme schrieb:

    Ich weiss ja net ob meine Meinung jetzt hier hinpasst aber ich als Frau denke sogar das Frauen das schwächere Geschlecht sind

    Willst du mir jetzt ernsthaft erklären, dass Frauen aufgrund der Tatsache, dass sie körperlich eher schwächer gebaut sind als Männer, insgesamt schwächer sind?
    Ich wäre echt verdammt vorsichtig mit solchen Aussagen. Beide Geschlechter haben ihre Vor- und Nachteile. Einem einen Vorteil einzuräumen, weil er den Vorteil der körperlichen Stärke auf seiner Seite hat, finde ich arg bedenklich.


    Ich bin, was Männerrechte angeht, etwas zwiegespalten. Einerseits kann man nicht das eine Geschlecht über das andere vergessen, was aber so eine Tendenz bei uns Menschen ist, andererseits schwanen mir schon wieder zigtausend Anti-Diskrimierungs- und Quotenansätze, bei denen am Ende keiner mehr durchblickt.
    Finde es eh schon etwas komisch, dass ich später beruflich möglicherweise Aufstiegschancen habe, weil ich eben eine Frau bin. Ist das irgendwie erstrebenswert, nicht wegen seiner Leistung gefördert zu werden? Und was zum Teufel soll das? Und mein Gefühl sagt mir auch eher, dass die Missstände ganz gut und gern noch an der mangelnden Hilfe bei der Kindererziehung liegt. Kindergarten ist doch erst mit drei Jahren- das wären drei Jahre Berufsausfall für einen der beiden Elternteile (und das ist halt dann gern die Frau). Dann geht das Kind in die Schule und wenn man sich davon keinen Aufenthalt für den Nachmittag leisten kann, dann ist das Kind so um 11 Uhr und später 13 Uhr wieder zu Hause und irgendjemand muss sich darum kümmern- oder wolltet ihr ein sechs Jahre altes Kind allein lassen wollen? Also muss wieder jemand Halbzeit arbeiten- und wieder ist das oft noch die Frau. Und auch ein Kindergartenplatz ist, nach dem, was ich so höre von jungen Eltern, eine schwierige Angelegenheit.
    Also ist eine Frauenquote der stumpfste Ansatzpunkt, der den lieben Politikern mal wieder eingefallen ist. Und daher bin ich auch insgesamt gegen sowas. Ich denke, ein paar Punkte würden sich auch etwas von selbst klären, wenn man an anderen Punkten der Politik ordentlich handelt (ich denke nämlich nicht, dass jeder Arbeitgeber so veranlagt ist, dass er gute Leistung nicht belohnt, nur weil diese von einer Frau kommt...). Und so geh ich jetzt auch an die Männerrechte ran: Soll das wieder stumpfes Reagieren an den falschen Stellen sein? Dann ist es absoluter Käse.

    Was solche Männer- und Frauenrechtsorganisationen insgesamt angeht: Bei vernünftiger Ausübung und Äußerung eine gute Sache. Wie schon gesagt- es sollte einfach keiner über den anderen vergessen werden. Und da ist die Tendenz derzeit einfach leider, dass sofort rumkritisiert wird, wenn Frauen möglicherweise diskriminiert werden könnten, aber wenn dadurch Männer zu kurz kommen würden, sagt halt einfach keiner was. Und damit entsteht das Potenzial für ein neues Ungleichgewicht, wo keines sein müsste.
    Nur darf das nicht darin ausarten, dass jetzt zwei Fronten entstehen, die eine Schlammschlacht austragen, weil sie doch hier und da mehr Rechte kriegen könnten o.ô

    @Broxingar
    Ich hab ab deinen Beispielen ehrlich gesagt gar nicht mehr weiter gelesen. Das liest sich wie das typische "Mimimi, ich darf mich nicht so verhalten wie einzelne Frauen in meinem Umfeld".
  • Maerlyns schrieb:

    @Broxingar
    Ich hab ab deinen Beispielen ehrlich gesagt gar nicht mehr weiter gelesen. Das liest sich wie das typische "Mimimi, ich darf mich nicht so verhalten wie einzelne Frauen in meinem Umfeld".


    nein das soll kein rumheulen oder sonstwas sein aber es ist nunmal so das großteils die so genannte gleichberechtigung nur da eine gleichberechtigung ist wo frauen vorteile drauß ziehn... kannst mir gerne ein beispiel nennen wo männer durch die emanzipation einen vorteil bekommen haben
  • Broxingar schrieb:

    beispiel 1: sachen tragen wir männer sollen die schweren dinge tragen und die frauen meißt die leichten sachen

    Das liegt einfach dran, dass Frauen nachgesagt wird, sie wären körperlich Schwächer, was in den meisten mir bekannten Fällen auch einfach zu trifft. Warum sollte ich Frau sich abmühen lassen, wenn es mir leichter fallen würde, was zu tragen?

    Broxingar schrieb:

    beispiel 2: die frauen dürfen rum zicken und meckern wie sie wollen weil sie sind ja die frauen ( ja das krieg ich oft zu hören ich wäre eine pussy und wenn ich dann was sage kommt nur ja ich bin ja auch die frau)

    Mir fällt keine Situation ein, in der Frau einen Freifahrtsschein fürs Zicken und meckern bekommt. Ist beides Scheiße, sowohl bei Mann als auch Frau. Konstruktive Kritik statt rummiezen ist immer besser.

    Broxingar schrieb:

    beispiel 3 : aufmerksamkeiten/kleine geschenke ständig soll der mann blumen mitbringen oder sonstige kleine gesten für die frau/freundin machen doch machen die frauen das selbe? bringen die frauen einfach mal ohne anlass dem mann ne kleinigkeit mit? nein das ist ja männersache...

    Das ist so der Moment in dem ich mich fühle, als würd ich wieder mal in einer völlig anderen Welt leben.
    Ist das wirklich so? Mir nie passiert, das von mir Blumen und sonstiges verlangt wurden. Genausowenig wie sie sich ins Kino oder sonst wo einladen lassen wollten :huh:


    Broxingar schrieb:

    das selbe auch mit der sogenannten frauenquote, mal ehrlich habt ihr mal was von einer männerquote gehört? nicht jeder mann kann körperlich anstrengende jobs erledigen doch wo ich mal vor ein paar jahren mich in einer bäckerei als verkäufer bewerben wollte hieß es *nein wir suchen nur verkäuferINNEN


    Das ist allerdings schon mehr als Dreist und ne Riesengroße Sauerei. Den Laden hät ich unter Druck gesetzt, einfach Weil.

    Broxingar schrieb:

    kannst mir gerne ein beispiel nennen wo männer durch die emanzipation einen vorteil bekommen haben


    Von Vorteil zu reden ist aber schon wieder sowas von Anti-Gleichberechtigung. Gleichberechtigung ist gleichberechtigung und nicht Frau kriegt den Vorteil, dafür bekommt Mann das und jenes
  • Also ich finde das dieses ganze Frauenquotengedöns absolut überholt ist. Das Frauen früher in diversen Berufen benachteiligt wurden (weniger Gehalt, Ablehnung bei Bewerbungen, etc.) ist natürlich wahr und sollte so auch nicht gehandhabt werden. Aber heutzutage hat man als Mann eher das Gefühl, das Frauen bewusst gepusht werden und man als Mann dadurch unterdrückt wird.

    Mal ein Beispiel: In unserem Betrieb (öffentlicher Dienst) gibt es eine Gleichstellungsbeauftragte. Man sollte also meinen, dass dieses Amt dafür da ist, um bei bestimmten Regelungen darauf zu achten, das Männer und Frauen gleich behandelt werden. Stattdessen ist es aber so, das die Gleichstellungsbeauftrage IMMER eine Frau sein muss. Als Mann kann man sich garnicht aufstellen lassen. Gut, damit kann ich leben, wenn die Frau ihren Job gut macht. Jetzt kommt aber der Knackpunkt. Die Gleichstellungsbeauftragen werden in regelmäßigen Abständen neu gewählt. Jedoch nur von den weiblichen Beschäftigten im Haus. Die männlichen dürfen also keine Stimme abgeben. Das widerspricht dem gesamten Aufgabenbereich einer Gleichstellungsbeauftragten!

    Und so ist es fast überall. Bewirbst du dich für einen Bürojob, bei dem das Geschlecht keine Rolle spielen sollte, werden bevorzugt die Frauen eingestellt. Wer denkt sich so etwas aus? Gleiches gilt übrigens auch für die behinderten Menschen. Diese werden noch vor allen anderen bevorzugt. Ich mein, ich finde es richtig, das Behinderte gleichauf mit Gesunden stehen sollten. Aber doch nicht vor ihnen, nur weil sie behindert sind!? Wenn ein gesunder Mann, die gleichen schulischen und charakteristischen Anforderungen erfüllt, wie eine behinderte Frau, wieso wird dann letztere bevorzugt behandelt? Wo ist hier die Gleichberechtigung?

    Ich würde dazu gerne mal eure Meinung hören!

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  • IAdmiralAwesomeI schrieb:

    Das Problem ist aber nicht die Frauenquote. Die Frauenquote ist eig nur ein Mittel um Geschlechtsunterschiede zu bekämpfen. Würde es in den Führungspositionen geschlechtsmäßig fair zugehn, hätte man auch nie an ne Frauenquote gedacht. Das soviel mehr Männer in ner Führungsposition sind, weil sie fähiger als Frauen sind, glaub ich einfach nicht.

    Aber die Frauenquote ist ein Schritt in die falsche Richtung. Man sollte schon nach Leistung einstellen und nicht nach Geschlecht. Wenn ich als Frau in eine Führungsposition komme, weil ich eine Frau bin und nicht, weil ich sehr gute Leistung erbringe, dann ist das in meinen Augen wieder so eine Bevorzugung. Kann ich nicht gut heißen. Wenn wirklich Gleichberechtigung herrschen soll, dann mit den gleichen Rechten und Pflichten für beide.

    IAdmiralAwesomeI schrieb:

    Einen Erzieher? Unter wieviel Erzieherinnen?
    Außnahmen gibts immer. In meinem Kindergarten war kein einziger Mann. In dem Anderen Kindergarten in meinem Ort auch nicht. Im Hort in dem ich nach der Schule dann war, auch nicht.^^

    Es ist egal, wie viele Erzieherinnen es sind. Wichtig ist eigentlich eher, dass es Erzieher gibt. Das sollte man halt nicht vergessen.

    Broxingar schrieb:

    beispiel 1: sachen tragen wir männer sollen die schweren dinge tragen und die frauen meißt die leichten sachen

    Du willst jetzt ernsthaft sagen, dass Frauen auch so schwere Dinge tragen sollen? Wenn ich was tragen will und merke, dass ich zu schwach bin, nimmt es mir immer jemand ab. Frauen sind nun mal körperlich stärker. Kann man nichts für, ist von Natur aus so. Das jetzt anzurechnen, finde ich etwas dreist.

    Broxingar schrieb:

    beispiel 2: die frauen dürfen rum zicken und meckern wie sie wollen weil sie sind ja die frauen ( ja das krieg ich oft zu hören ich wäre eine pussy und wenn ich dann was sage kommt nur ja ich bin ja auch die frau)

    Frauen haben einen anderen Hormonhaushalt und viele sind häufiger einfach schnell in einer anderen Stimmung. Aber wenn du nur Frauen kennst, die nonstop rumzicken und meckern, dann kennst du schlicht und ergreifend die falschen Frauen, denn ich kenne einige, die lieber erstmal ruhig mit dem Mann reden, bevor man sich an die Kehle gehen würde.

    Broxingar schrieb:

    beispiel 3 : aufmerksamkeiten/kleine geschenke ständig soll der mann blumen mitbringen oder sonstige kleine gesten für die frau/freundin machen doch machen die frauen das selbe? bringen die frauen einfach mal ohne anlass dem mann ne kleinigkeit mit? nein das ist ja männersache...

    Lol, in welcher Zeit leben wir und was für Frauen kennst du? Natürlich bringen Frauen den Männern was. Zumindest hab ich das bei meinen Exfreunden so gemacht. Man hat sich gegenseitig immer mal wieder was mitgebracht und gezeigt, dass einem der andere einiges wert ist. (Nicht nur durch Geschenke).

    Broxingar schrieb:

    nur wenn es dann an sachen geht wo es mal hieß das wäre frauensache da wollen die meißten frauen dann gleichberechtigung vll doofes beispiel dabei ist das putzen oder kochen da heißt es dann immer ja mach du auch mal was im haushalt oder ähnliches

    Gleichberechtigung heißt für mich übrigens auch: Der Mann hat die gleichen Pflichten und Rechte wie die Frau und andersrum. Bedeutet: Mann hilft im Haushalt mit. Frau hilft bei Reparaturen oder sowas mit. Bingo. Gleichberechtigung.

    Broxingar schrieb:

    also wenn schon gleichberechtigung dann richtig und ganz und nicht nur so das die frauen nur vorteile und die männer nur nachteile darauß ziehen...

    Das wäre dann keine Gleichberechtigung.

    Maerlyns schrieb:

    Ich wäre echt verdammt vorsichtig mit solchen Aussagen. Beide Geschlechter haben ihre Vor- und Nachteile. Einem einen Vorteil einzuräumen, weil er den Vorteil der körperlichen Stärke auf seiner Seite hat, finde ich arg bedenklich.

    Jap, ich im Übrigen auch. Frauen haben dafür andere Stärken, die nicht jeder Mann besitzt. Übrigens ist auch nicht unbedingt jeder Mann körperlich stärker. Aber generell vom schwächeren Geschlecht aufgrund der körperlichen Schwäche zu sprechen ist schlicht und ergreifend falsch. Dieses Bild hat nämlich dazu geführt, dass Frauen als niedrigere Menschen angesehen wurden und nichts zu sagen hätten.

    Maerlyns schrieb:

    Ist das irgendwie erstrebenswert, nicht wegen seiner Leistung gefördert zu werden?

    Das ist das, was ich meine. Man wird bevorzugt wegen seinem Geschlecht, aber nicht wegen der Leistung. Das ist in keinster Weise fair, sondern in meinen Augen fast schon Diskriminierung.

    D4rkResistance schrieb:

    Aber heutzutage hat man als Mann eher das Gefühl, das Frauen bewusst gepusht werden und man als Mann dadurch unterdrückt wird.

    Was ich auch als nicht richtig erachte, denn wie soll Gleichberechtigung herrschen, wenn man nun anfängt, den Spieß umzudrehen?

    D4rkResistance schrieb:

    Mal ein Beispiel: In unserem Betrieb (öffentlicher Dienst) gibt es eine Gleichstellungsbeauftragte. Man sollte also meinen, dass dieses Amt dafür da ist, um bei bestimmten Regelungen darauf zu achten, das Männer und Frauen gleich behandelt werden. Stattdessen ist es aber so, das die Gleichstellungsbeauftrage IMMER eine Frau sein muss. Als Mann kann man sich garnicht aufstellen lassen. Gut, damit kann ich leben, wenn die Frau ihren Job gut macht. Jetzt kommt aber der Knackpunkt. Die Gleichstellungsbeauftragen werden in regelmäßigen Abständen neu gewählt. Jedoch nur von den weiblichen Beschäftigten im Haus. Die männlichen dürfen also keine Stimme abgeben. Das widerspricht dem gesamten Aufgabenbereich des Gleichstellungsbeauftragten!

    Da würde selbst ich als Frau stark protestieren, denn was soll das denn bitte? Haben die Männer keine Meinung? Oder haben die etwa Angst, dass ihr nur die Frau wählen würdet, die schöner ist oder mehr Reize hat? idiotisch... Wenn schon Gleichberechtigung, dann richtig.

    D4rkResistance schrieb:

    Ich mein, ich finde es richtig, das Behinderte gleichauf mit Gesunden stehen sollten. Aber doch nicht vor ihnen, nur weil sie behindert sind!?

    Das ist auch so ein Thema. Mir wurde beigebracht, sie wie normale Menschen zu behandeln. Das tue ich auch. Aber wenn man mal was gegen einen behinderten Menschen sagt, ist sofort das gesamte Umfeld empört. Wenn es ein gesunder Mensch ist, juckt es keinen. Gleiche Sache, wenn man Hilfe braucht. Menschen mit Behinderung bekommen sofort Unmengen an Hilfsangeboten oder sowas. Ein gesunder Mensch wird nicht mal beachtet. Zumindest habe ich das schon so erlebt. Traurig.

    D4rkResistance schrieb:

    Wenn ein gesunder Mann, die gleichen schulischen und charakteristischen Anforderungen erfüllt, wie eine behinderte Frau, wieso wird dann letztere bevorzugt behandelt? Wo ist hier die Gleichberechtigung?

    Das frage ich mich auch. Das ist keine Gleichberechtigung in meinen Augen. Aber es heißt sicherlich, wenn man den Mann anstellt, dass man keine Menschen mit Behinderungen mag und bliblablub. Ist immer so ein zweischneidiges Schwert...

    So. Puh, so viele Zitate.