Audacity Rauschentfernung zerstört/verändert die Qualität total! Alternative

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  • Audacity Rauschentfernung zerstört/verändert die Qualität total! Alternative

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    Heey,
    Ich habe, da mein Mikrofon ein bisschen rauscht, immer die Audacity Rauschentfernung genutzt, und habe mich immer gewundert in den Videos, warum die Sound-Quali so komisch ist. Jetzt habe ich gemerkt, das es von der rauschentfernung kommt! Nur ich möchten dieses Leichte Rauschen eben wegbekommen, kann aber diese rauschentfernung nicht nutzen. Gibt es eine Alternative, oder kann man das Grundrauschen meines t.bone sc 440 usb mikrofones vermindern?
    Danke schonmal,
    mine1marlon
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    Ich hab genau das gleiche Mikro. Bei mir habe ich auch ein Grundrauschen drin, das ist aber bei so gut wie jedem Mikrofon vorhanden.

    Bei mir funktioniert die Rauschentfernung von Audacity super. Vllt hast du dein Mikrofon zu empfindlich eingestellt bzw die Vorverstärkung zu hoch gedreht. Dadurch wird das Rauschen noch stärker und die Rauschentfernung muss ordentlich ackern und dem entsprechend viele Teile deines Klangspektrums werden vom Filter "rausgelöscht".

    Stellst du die Rauschentfernung selbst ein, oder nutzt du den Button "Rauschprofil ermitteln"?
  • Oben bei Audacity gibt es einen Schieberegler namens "Eingangslautstärke" (auch an dem Mikrofon daneben zu erkennen). Der darf nicht zu weit hochgezogen werden.

    Die Eingangslautstärke verstärkt nämlich das Eingangssignal vom Mikrofon, also alle Geräusche, die vom Mikrofon Richtung Rechner wandern. Dazu gehört auch das Rauschen. Versuche am besten etwas lauter zu reden, damit du das Eingangssignal nicht zu sehr verstärken musst. Du sollst natürlich auch nicht brüllen, aber klar und deutlich verständlich sein. Und falls das nicht hilft, kannst du den Spielsound auch etwas aufdrehen. Der kann evtl auch das Rauschen übertönen. Aber dabei darf das Spiel dich selbst nicht übertönen.

    Gibt viele Wege das Rauschen zu übertönen. Problematisch bei der Entfernung ist nur, dass Rauschen sich meist durch das ganze Frequenzspektrum deiner Aufnahme erstreckt und man es somit nie wirklich ganz rausbekommt.
  • mine1marlon schrieb:

    Rauschprofil ermitteln ^^

    Edit: Ja, ich kenne mich mit Audacity nicht so aus :D, wie stellt man es weniger empfindlich? ^^


    Wenn du das Rauschprofil ermittelst, musst du aber davor ne Stelle markieren in der du gerade nicht sprichst oder sonst ein Geräusch von dir gibst, ganz wichtig! Sonst erkennt Audacity deine Stimme quasi auch als Störgeräusch an.

    Falls du deine Stimme nicht über Audacity aufnimmst, kannst du den Aufnahmepegel auch in den Windows-Soundeinstellungen ändern. Generell ist es auch allgemein besser mit nem niedrigeren Pegel zu arbeiten, man übersteuert beispielsweise auch nicht so leicht, falls man mal doch ausrastet ;)
  • TheOriginalDog schrieb:

    Falls du deine Stimme nicht über Audacity aufnimmst, kannst du den Aufnahmepegel auch in den Windows-Soundeinstellungen ändern. Generell ist es auch allgemein besser mit nem niedrigeren Pegel zu arbeiten, man übersteuert beispielsweise auch nicht so leicht, falls man mal doch ausrastet


    Das stimmt nicht ganz. Man sollte das Mikro so einpegeln, das man bei normaler Lautstärke kurz vorm Anschlag ist. So die Empfehlung von @Julien


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  • Utgardus schrieb:

    TheOriginalDog schrieb:

    Falls du deine Stimme nicht über Audacity aufnimmst, kannst du den Aufnahmepegel auch in den Windows-Soundeinstellungen ändern. Generell ist es auch allgemein besser mit nem niedrigeren Pegel zu arbeiten, man übersteuert beispielsweise auch nicht so leicht, falls man mal doch ausrastet


    Das stimmt nicht ganz. Man sollte das Mikro so einpegeln, das man bei normaler Lautstärke kurz vorm Anschlag ist. So die Empfehlung von @Julien


    Na wenn Meister Julien das sagt. Das geht aber nur wenn man die stimmliche Beständigkeit eines RBB-Moderatoren hat. Sobald man dann mal lauter lacht oder ruft oder sonst wie lauter wird übersteuert man schon, das wäre bei meinen Aufnahmen auf jeden Fall fatal. Oder man hat nen Standmikrofon und kann damit umgehen. Das heißt wenn man lauter wird geht man automatisch mit dem Kopf weiter weg vom Mikro, wenn man flüstert näher dran. Dann kann man den Pegel auch kurz vorm Anschlag einstellen.
  • TheOriginalDog schrieb:

    Utgardus schrieb:

    TheOriginalDog schrieb:

    Falls du deine Stimme nicht über Audacity aufnimmst, kannst du den Aufnahmepegel auch in den Windows-Soundeinstellungen ändern. Generell ist es auch allgemein besser mit nem niedrigeren Pegel zu arbeiten, man übersteuert beispielsweise auch nicht so leicht, falls man mal doch ausrastet


    Das stimmt nicht ganz. Man sollte das Mikro so einpegeln, das man bei normaler Lautstärke kurz vorm Anschlag ist. So die Empfehlung von @Julien


    Na wenn Meister Julien das sagt. Das geht aber nur wenn man die stimmliche Beständigkeit eines RBB-Moderatoren hat. Sobald man dann mal lauter lacht oder ruft oder sonst wie lauter wird übersteuert man schon, das wäre bei meinen Aufnahmen auf jeden Fall fatal. Oder man hat nen Standmikrofon und kann damit umgehen. Das heißt wenn man lauter wird geht man automatisch mit dem Kopf weiter weg vom Mikro, wenn man flüstert näher dran. Dann kann man den Pegel auch kurz vorm Anschlag einstellen.


    Stimme dir voll und ganz zu.
    Klar. Wenn du immer auf einem gleichen Pegel redest, dann geht man bis kurz vor Anschlag. Aber bei LPs soll es ab und zu mal vorkommen, dann man lauter wird, oder evtl mal schreit oder so. Daher sollte man sich einen so genannten "Headroom" lassen um Übersteuerung zu vermeiden.
  • Hi

    also ich nehme mit einem Pegel von 15-20 auf (um das Grundrauschen möglichst leise zu halten) und gehe dann in Audacity wie folgt vor:

    1. Effekt -> Kompressor (damit ich eine angemessene Lautstärke habe, da ich relativ leise aufnehme)
    2. Stelle auf der Tonspur makieren in der ich nichts sage
    danach Effekt -> Rauschentfernung -> Rauschprofil ermitteln
    3. Effekt -> Rauschentfernung
    4. Effekt -> Bass und Höhen (verstärke mit 3,0)
    5. Effekt -> Equalizer (Um die Stimme natürlicher klingen zu lassen)
    6. Effekt -> Normalisieren (Somit ist meine komplette Tonspur in einer angemessenen Lautstärke)

    Zudem fange ich nach meiner Aufnahme erst nach 4-5 Sekunden an zu reden und nehme diese "Stille" als Vorlage für die Rauschentfernung.

    Mit diesen Einstellungen rauscht bei mir nichts und die Stimme hört sich nochmal besser an. Mein Mikro ist ein T.Bone SC450 USB
  • Du brauchst keine alternative.
    Du musst erst das rauschproviel ermitteln und dafür musst du eine stelle aussuchen auf der nur das rauschen zu hören ist. die makierst du, dan gehst du auf rauschentfernung - Rauschproviel ermitteln- dann doppelklickst du auf dei Tonspur um die ganz zu makieren und startest die eigentliche rausch entfernung.
    Auchte darauf das deine Stimme in der auswahl nicht drin ist.
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  • dann machst du was falsch.das SC440 wa das mit der rausch serie, allerdings war das die 3. oder 4.
    Außerdem soll da angeblich das rauschen raus zu holen sein und das ohne große verluste.
    Ansonste leiser aufnehmen das rauschen da raus holen und dann wieder lauter machen das soll auch funktionieren.
    da ist das rauschen verhältnismäßig leiser als bei einer aufnahme bei voller leistung, hab ich auch schon ausprobeirt.
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  • @Shinigami Trotzdem sollte der Rauschfilter nicht alles alleine machen. Wenn das Rauschen so stark ist, das Expander oder NoiseGate zu grob arbeiten müssten, dann eine leichte Rauschfilterung rein und den Rest dann von Expander/NoiseGate erledigen lassen.
    Der Rauschfilter von Audacity ist zudem auch deutlich unsauberer als der von Audition, sprich bei Audacity kommt es bereit schneller zu hörbaren Artefakten.

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