[Review] The Legend of Zelda: Twilight Princess

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    • [Review] The Legend of Zelda: Twilight Princess

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      Hey Leute,

      ich habe mich in letzter Zeit mal an einer kleinen Review von meinen Lieblingsspiel The Legend of Zelda: Twilight Princess probiert. Würde mich über kleines Feedback und Verbesserungsvorschläge freuen, da es meine erste Review ist :)

      The Legend of Zelda: Twilight Princess

      Nach dem großen Erfolg von „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ standen die Erwartungen nach einem Nachfolger irgendwo in den Wolken. Doch einige Zeit später lies Nintendo verkünden, dass bereits an einem Nachfolger gearbeitet wird. Was wir dann bekamen war „The Legend of Zelda: Majora’s Mask“. An sich wiedermal ein sehr gutes Spiel in der Serie, dennoch auch nicht ganz das, was sich die Fans gewünscht haben. Einige Jahre später kam „The Legend of Zelda: The Wind Waker“. Wieder einmal ein Zelda Teil mit Link als Kind. Zugegeben es war eher eine Parodie auf die eigene Spieleserie und recht Farbenfroh gehalten. Dadurch haben sich viele Fans beschwert und Nintendo konnte das natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Daher erschien eines Tages die erste Preview zu „The Legend of Zelda: Twilight Princess“ und Nintendo gab der Serie einen eher ernsteren und realistischeren Antlitz. Ob die Vorgaben der Vorgänger erfüllt wurden und ob es den Erwartungen der Fans gerecht geworden ist, wird hier jetzt genauer durchleuchtet.

      Story: In „The Legend of Zelda: Twilight Princess“ spielt man wie üblich den Zipfelmützen tragenden Schwertkämpfer Link, der in diesem Spiel ein Leben als Schafhirte führt. Doch eines Tages wird sein Dorf von den fiesen Bulblin überfallen und da ein Unglück selten allein kommt, wird Link von Schattenkreaturen in das Schattenverseuchte Hyrule gezogen. Da in der Schattenwelt jeder in die Gestalt verwandelt wird, die man im innersten am meisten verkörpert, wird Link in einen Wolf verwandelt. Naja, immer noch besser als das Pinke Häschen aus „A Link the Past“. Im Kerker von Schloss Hyrule begegnet Link der Schattengöre Midna, die ihm hilft zu entkommen, wenn er ihr dabei hilft die Teile des Schattenkristalls zu finden. Link entkommt zusammen mit Midna und muss danach fiese Elektrokäfer jagen um seine menschliche Gestalt wieder zu erlangen. Das geschafft wird die Suche nach den Kristallteilen fortgesetzt, indem man weitere Regionen vom Schatten befreit und jeweils einen Dungeon plus Boss meistert. Im weiteren Verlauf wird in Erfahrung gebracht, dass ein gewisser Zanto an allem Schuld ist, der wiederrum die Lichte Welt und die Schattenwelt zusammenführen will, um über beide zu herrschen. Sind alle Schattenkristalle zusammen kommt es zur ersten direkten Konfrontation mit ihm. Link wird zu einem dauerhaften Dasein als Wolf verwandelt und Midna tödlich verletzt. Das bedeutet wiederrum das Masterschwert zu finden, das die Macht besitzt Zantos Fluch zu brechen. Von da an kann Link beliebig die Gestalt wechseln. Dann heißt es einen Weg zu dem bösen Buben finden, doch um das zu bewerkstelligen, muss man die Scherben des Schattenspiegels finden und zusammenfügen. Weiterhin wird unteranderem in Erfahrung gebracht, dass Zanto nicht das Oberste Übel ist, sondern von einer noch größeren Macht gelenkt wird.

      Gameplay: Wie gewöhnlich setzt sich Link wieder einmal hauptsächlich mit Schwert und Schild zur Wehr. Das bewährte „Log-on-System“ wurde wieder tadellos umgesetzt. Zudem kommt noch, dass Link nun auch zusätzliche Fähigkeiten erlernen kann, wie z. B. den überaus nützlichen Rundumhieb, indem man den Gegner von hinten überrascht. Das Kampfsystem ist es auch unteranderem, das dem Spiel seinen Charme gibt. Links Bewegungen fühlen sich einfach flüssig und richtig an. Man hat die vollkommene Kontrolle über ihm und will dabei nicht gestört werden. Unterbrechungen, wie indem man eine Wand trifft, fühlen sich vergleichsweise an, als würden Fingernägel auf einer Tafel kratzen. Doch in Sachen Steuerung muss unterschieden werden, da „Twilight Princess“ auf dem Nintendo Gamecube und auf der Nintendo Wii vorhanden ist. Aber Knopfsteuerung auf der Gamecube, sowie Motionsteuerung auf der Wii funktionieren einwandfrei. Befindet sich unser Held mal nicht in einem Kampf, so bahnt er sich seinen Weg anhand eines reichhaltigen Arsenals. Neu ist auch, dass sich manche Items kombinieren lassen. So erschafft die Kombination aus Bomben und Pfeilen eine Bombenstimmung. Die insgesamt 9 Dungeons sind abwechslungsreich und die Rätsel fordernd. Das einzige was zu bemängeln wäre, ist dass zwar die Steuerung intuitiv und fließend ist, doch der Spieler nur sehr wenig gefordert wird, da die meisten Kämpfe sehr einfach zu bewältigen sind.

      Technik: Von grafischer Seite ist „Twilight Princess“ durchaus ein Vorzeigewerk für die Wii und für die Gamecube. Der Grafikstil lässt den Spieler, für Zelda Verhältnisse, in ein dunkles Abenteuer eintauchen. Die Atmosphäre ist spürbar unterschiedlich, wenn der Spieler z. B. in der belebten Stadt Hyrule unterwegs ist, oder sich seinen Weg durch einen der Dungeons sucht. Die Charaktere sind schön gezeichnet und liebevoll detailliert.

      Fazit: „Twilight Princess“ ist für die „The Legend of Zelda“-Serie ein eher düsteres und erwachsenes Abenteuer. Die Story ist umfangreicher als man von den Vorgängern gewohnt ist. Doch das sind keineswegs negative Aspekte. Es ist für Zelda-Verhältnisse ein solides und abwechslungsreiches Action-Adventure. Da kann man nur sagen: „Erwartungen erfüllt, Nintendo.“