Krieg auf der Krim

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  • Krieg auf der Krim

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    Hallo zusammen,
    ich weiß, die durchschnittliche Altersgruppe dieses tollen LPF ist eher gering, und viele wird das Thema vielleicht nicht weiter interessieren, aber ich möchte trotzdem mal einen Thread zur Krise auf der Krim eröffnen.
    Wenn ich mir so die Nachrichten ansehe, werde ich persönlich immer misstrauischer, dass die Sache gut (d.h. für mich diplomatisch) geklärt werden kann. Zuletzt habe ich sogar schon von Schüssen von der russischen Seite auf ukrainische Flugzeuge gehört - klare Provokationen der russischen Seite, aber doch Ausdruck der kritischen Situation im Allgemeinen.
    Und was berichten nicht Alles die Medien: Vom ungültigen Referendum, mehr Sanktionen, erneuter kalter Krieg, etc.
    Und auch die Kritiker der Medienschlacht zwischen West und Ost melden sich immer lauter zu Wort. Sogar der ARD wird vorgeworfen, die Rolle extremistischer Kräfte der Maidan Revolution zu beschönigen oder garnicht erst zu erwähnen. Und das die russische Seite eben sehr einseitig auf diese Kräfte eingehen ist auch unumstritten.
    Ich beschäftige mich persönlich wahrscheinlich mehr, als mir Gut tut damit, aber wie geht es euch dabei?
    Glaubt ihr, es könnte wirklich zu einem erneuten offenen Krieg in Europa kommen? Steht gar eine Wiederauflebung des kalten Krieges vor der Tür? Oder interessiert euch das Alles garnicht solange das in der knapp 600 km entfernten Ukraine bleibt.
    Besonders hier im LPF würde mich interessieren, wie redet ihr in der Schule, im Geschichtsunterricht darüber? Und, falls ihr die Schule schon verlassen habt, wie empfindet ihr das Alles, werdet ihr aussreichend informiert und wie informiert ihr euch? Und was meint ihr zur Rechtmäßigkeit des Referendum auf der Krim und auch der Maidan Revoulution?

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    "Sei Du selbst der Wandel, den Du dir für diese Welt wünschst." - Frei nach Ghandi

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DaveInc ()

  • ich muss nun als allererstes sagen, dass ich kaum informiert, aber grob über die Situation Bescheid weiß, da ich heute mit meiner Theaterpädagogin, einer Angestellten beim Stadtarchiv und einer weiteren Praktikantin darüber geredet habe. Und wir sind uns alle einig, dass uns die Nähe doch ziemlich Angst macht. Angst vor dem Aufleben eines erneuten Krieges. Denn es wird einem plötzlich deutlich bewusst, dass der geglaubte Frieden einerseits nur gelogen sein oder andererseits so leicht zerbrechen könnte... Ich muss sagen, dass es mich erschreckt. Allein die Nähe. Aber wie gesagt, falls mir jemand die Lage noch ausführlicher erklären möchte, kann er es gerne tun.



  • SeelenQual schrieb:

    Aber wie gesagt, falls mir jemand die Lage noch ausführlicher erklären möchte, kann er es gerne tun.


    Das könnte ich zwar versuchen, aber ich denke, das können unsere öffentlichen Medien weitaus besser.
    Wenn Du willst und mal 40 Minuten über hast, würde ich dir die aktuelle Ausgabe des Weltspiegels empfehlen, die enthält einige gute Hintergrundberichte - also mehr als nur Kurzreportagen oder aktuelle Meldung zB der Tagesschau:
    http://www.ardmediathek.de/das-erste/weltspiegel/sonderausgabe-des-weltspiegels-zur-krim-krise?documentId=20083686
    (Edit: Allgemein ist das hier nun nicht so staub trocken, als wenn man sich bei FAZ TAZ Süddeutsche Spiegel.de etc. die Artikel und die Kommentare zu lesen, ist also nicht nur für dich interessant. Natürlich wird man aber dort die ausgewogenste Berichterstattung finden)

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    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von DaveInc ()

  • DaveInc schrieb:

    Das könnte ich zwar versuchen, aber ich denke, das können unsere öffentlichen Medien weitaus besser.
    Wenn Du willst und mal 40 Minuten über hast, würde ich dir die aktuelle Ausgabe des Weltspiegels empfehlen, die enthält einige gute Hintergrundberichte - also mehr als nur Kurzreportagen oder aktuelle Meldung zB der Tagesschau:
    ardmediathek.de/das-erste/welt…krise?documentId=20083686

    ich danke dir, aber angesichts der späten Stunde werde ich es mir für morgen früh vormerken und dann eventuell noch das ein oder andere hier ergänzen. :)



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    Nach einigen Diskussionen sind ich und mein Mitbewohner auf folgenden Konsens gekommen, zumindest was die Berichterstattung angeht. Ja, Russland ist ein propagandetriebenes Machwerk. Der Westen aber ebenso. Man darf nicht vergessen, dass die Krim früher zu russischem Staatsgebiet gehörte, autonom ist und ein Großteil der Bevölkerung russischstämmig ist. Ich zitiere dazu mal Eugen Ruge, der in der Zeit einen interessanten Kommentar geschrieben hatte.

    Wenn sich die Bevölkerung einer autonomen Republik von Russland
    abzuspalten wünscht – wie im Falle Tschetscheniens –, findet dies den
    ungeteilten Zuspruch der westlichen Politik. Wenn aber die Mehrheit der
    Bevölkerung einer autonomen Republik sich mit Russland zu vereinigen wünscht, dann wird das als Katastrophe angesehen?

    Die Bevölkerung der Krim besteht zu 58 Prozent aus Russen. Einer der
    ersten Pläne der neuen – nicht gewählten – ukrainischen Regierung war, Russisch als zweite Amtssprache abzuschaffen. Ist es wirklich unvorstellbar, dass die Bevölkerung der Krim dies mehrheitlich als feindlichen Akt ansieht?



    Egal wie sehr ein Arschloch Putin auch sein mag, muss man immer daran denken, dass es zwei Seiten der Medaille gibt. Gerade wenn man sich ein wenig mit den Meinungen der russischen Bevölkerung befasst, merkt man doch, dass das keine seelenlosen Monster sind, die die westliche Welt ausradieren wollen oder ähnlichen Unfug.

    Zur Zeit sehe ich die einzige Möglichkeit einen bewaffneteten Konflikt zu vermeiden in der offiziellen Übergabe der Krim an Russland.

    EDIT:

    DaveInc schrieb:

    SeelenQual schrieb:

    Aber wie gesagt, falls mir jemand die Lage noch ausführlicher erklären möchte, kann er es gerne tun.


    Das könnte ich zwar versuchen, aber ich denke, das können unsere öffentlichen Medien weitaus besser.
    Wenn Du willst und mal 40 Minuten über hast, würde ich dir die aktuelle Ausgabe des Weltspiegels empfehlen, die enthält einige gute Hintergrundberichte - also mehr als nur Kurzreportagen oder aktuelle Meldung zB der Tagesschau:
    http://www.ardmediathek.de/das-erste/weltspiegel/sonderausgabe-des-weltspiegels-zur-krim-krise?documentId=20083686
    (Edit: Allgemein ist das hier nun nicht so staub trocken, als wenn man sich bei FAZ TAZ Süddeutsche oder Spiegel.de die Artikel und die Kommentare zu lesen, ist also nicht nur für dich interessant. Natürlich wird man aber dort die ausgewogenste Berichterstattung finden)


    Sorry, aber ich musste schon nach einer Minute abschalten, als die lächerliche Darstellung und Dramatisierung Putins stattfand.
  • Sollte ja auch eher ein Link zum einfachen Verständniss sein, ohne weit in die Materie eintauchen zu müssen und trotzdem ausgewogen sein. Ansonsten würde ich auch jeden an die Website seiner favourisierten Zeitung leiten. Das Psychogramm Putin hat zurecht die niedrige Wertung von 3 Sternen, fand ich selbst auch ungewollt lustig.

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  • 80% sind es Gott sei Dank nicht, "nur" 35 bzw. 38 Prozent unseres Bedarfs kommen aus Russland. Das sind aber doch soviel, das wir das nicht so einfach ersetzen könnten.
    Dazu muss man aber auch sagen, dass wir auch während des Zerbrechen der UdSSR rund 20% dieser Rohstoffe zuverlässig importieren konnten. Allerdings würde es nicht nur uns weh tun, den Russen noch viel mehr. Diese können aus technischen Gründen derzeit soviel nicht in irgendeine andere Richtung, als nach Europa liefern. Hätten sie eine große Pipeline nach Osten, wäre das aber eine ganz andere Sache.
    Zwei interessante Kommentare, die ich hier mal frei wiedergebe, sagen auch:
    1. Wenn wir Russland wirklich zum politschen handeln zwingen wollen, ist es nötig eigene Opfer zu bringen.
    2. Kein Geld, darf ein Menschenleben wert sein ...
    Von Letzterem sind wir ja aber schon oft eines besseren belehrt worden.

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  • Ich würde auf jeden Fall nicht zu voreilig urteilen und den Teufel an die Wand malen. Ein Krieg wird nur ausbrechen, wenn die Ukraine sich zu einem Angriff o.Ä. hinreißen lässt. Ob durch russische Provokation, oder westlichen Druck (denke ich eher weniger) spielt in dem Fall keine Rolle. Russland wird es jedenfalls nicht wegen der Krim, oder den dortigen Ressourcen wagen, einen erneuten flächendeckenden Krieg zu riskieren. Ich denke entweder macht Putin kehrt, was mMn unwahrscheinlich ist, weil es ihn im innenpolitischen Sinn den Kopf kosten wird, oder aber die Krim fällt nach (eventuell auch gezinkten) "Wahlen" an russisches Staatsgebiet zurück.
    Um zum ersten Punkt zurückzukommen, bin ich der Meinung, dass weder die Ukraine, noch Russland einen Angriff starten werden. Putin wird so lange russisches Militär auf der Krim stationieren, bis es zu Russland gehört. Und warum? Weil er kann.

  • Ich denke auch nicht, das es dort zu einem Krieg kommen wird.
    Die Ukraine weiss das sie keine Chance hätte, und Russland kann nicht daran interessiert sein, den Westen (und vor allem die USA), noch weiter vor den Kopf zu stossen.

    Ich fürchte, das ganze wird schleichend weitergehen, und am Ende wohl darin enden, dass sich die Krim Russland anschliesst.
    Russisch besetzt war sie ja eigentlich vorher schon fast , wenn man es genau nimmt, und das militärisch.
    Let's Plays für Geniesser. ^^
    Heisenberch zockt
  • Die Chance ein Krieg könnte ausbrechen, ist beängstigend - aber ich denke in der heutigen Zeit möchte einfach keiner mehr noch so etwas durchmachen wie früher. Glücklicherweise musste ich bisher nie n Krieg miterleben. schließlich gibt es immer andere wege sich zu einigen, als die Waffen zu schwingen - dauert halt unter Umständen länger, kostet aber nicht soviele Menschen das Leben, und kostet auch nicht unnötig viele Ressourcen.

    Hab mich mit dem Thema bis dato nicht viel beschäftigt, aber ich denke ein Krieg ist für keine der Parteien im Sinne, hoffe ich jedenfalls, das da noch der gesunde Menschenverstand mitspielt
  • DaveInc schrieb:

    Sollte ja auch eher ein Link zum einfachen Verständniss sein, ohne weit in die Materie eintauchen zu müssen und trotzdem ausgewogen sein. Ansonsten würde ich auch jeden an die Website seiner favourisierten Zeitung leiten. Das Psychogramm Putin hat zurecht die niedrige Wertung von 3 Sternen, fand ich selbst auch ungewollt lustig.

    Das fand ich jetzt übrigens auch grässlich. Dieses Psychogramm über Putin. So ein wenig überdramatisiert. Mag sein, dass er kein einfaches Leben hatte, aber wer hatte das schon?

    So, also wenn ich das nun richtig verstanden hab, will der Westen die Krim nicht aufgeben, weil sie befürchten, dass Putin wieder eine Sowjetunion aufbauen möchte? Mh. Gibt es denn Anstalten von ihm, auch noch andere Länder und Staaten zurück haben zu wollen? Oder ist das einfach nur die Befürchtung von Amerika und dem Rest?



  • Kann man sich drüber streiten, sicher ist wohl nur, dass wenn Jemand aus der Nachbarschaft nicht im Sinne Russlands handelt, der große Nachbarbereit ist zu intervenieren und daher vielleicht nicht sein Territorium ausbreitet, aber zumindest seine Interessenssphäre zu schützen weiß - Notfalls mit Waffengewalt. Das konnte man ja auch in Georgien sehen. Einzig China scheint wirklich gefeit davor zu sein. Persönlich denke ich, Putin geht es wirklich nur um die strategischen Möglichkeiten, die ihm die Krim bietet (sprich Primär der Zugang zum schwarzen Meer), die Leute auf der Krim und wem die Krim gehört ist ihm und seinem Machtzirkel wohl herzlich egal. Aber das ist nur meine Idee, da sind andere sicher schlauer, zu sagen was da wirklich läuft.
    Das Putin jedoch dazu neigt, Russland wieder an die Weltspitze zu führen ist aber unbestritten und im gewissen Maße ja auch logisch und verständlich.

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  • Über den Bosperus Kanal Zugang zum Mittelmehr und von da aus über die Straße von Gibralta zum Atlantik und über den Sueskanal in den Pazifik. Hier lagert das Gros der russischen Flotte, sonst sind die Häfen im Westen Russlands alle eher klein und gerade im Norden, im Winter meist zugefroren. Natürlich hat Russland auch am östlichen Ende viele Schiffe (wegen der USA) aber im Osten sind diese wohl genau so wichtig.

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  • Es tut mir vorab schonmal leid, dass ich nicht alle Kommentare durchgelesen habe. Ich habe aber alles (nach dem Firstpost) überflogen.

    Ich kann nicht wirklich sagen ob das in einem Krieg ausartet oder nicht. Ich versuche aber, die ganze Situation mal mal emotionslos zu betrachten. Russen sind ein stolzes Volk. Ein wirklich sehr stolzes Volk (was ich jetzt nicht verurteilen will. Stolz kann sogar ganz gut sein). Putin war und ist nicht die Person die Kompromisse eingeht, wenn es um sein Baby (Russland) geht. Er ist aber auch nicht jemand der kriegsgeil wäre.
    Um Rohstoffe wird es den Russen denk ich auch nicht gehen. Dafür sind sie zu direkt. Was ich am Russen gut finde ist, dass er ehrlich und direkt ist. Sicher wird mich der ein oder andere schief anschauen. Wenn man das aber mal so betrachtet ist es Putin egal was andere über ihn denken.
    "In Krim sind Russen, die beschützen wir um jeden Preis.. und wenn die meisten sowieso in Russland aufgenommen werden wollen, ist Krim hier willkommen. Die Ukraine baut gerade eh nur Scheiße. Die brauchen Krim nicht"
    "Schwule? Näh Alter.. die kann ich nicht ab.. Schwulsein ist eine Straftat, wenn ihr Schwule schlagt, ist das nicht schlimm."
    "Ich soll meine Panzer und Truppen wieder zurück ziehen? Fickt euch ihr Wessis, kümmert euch um euren eigenen Scheiß!"
    Wie gesagt. Er ist ehrlich, er ist direkt. Ich bin der Meinung, dass er sich definitiv keinem beugen wird. Sollte es zum (almost) Worst Case kommen, dass es Krieg gibt, wird Russland sicherlich weder den kürzeren ziehen, noch aufgeben.
    Und wenn ich ganz nach meiner Meinung gehe, dann gehört Putin eher in eine Stammkneipe mit lustigen Gesellen, viel Alkohol und Musik, aber OHNE auch nur einen Funken Macht.

    Beste Grüße
    DerBueny
  • Da gehts doch sowieso nur drum Sewastopol als Militärstützpunkt wieder zurück unter Russische Herrschaft zu kriegen.
    Hat Russland Sewastopol dann hat Russland das Schwarze Meer und vorallem kein Nato-Einfluss da unten.
    Zudem hat Sewastopol ein großen historischen Wert für Russen.
    Ich würds genauso machen. (Um eventuellen Missverständnis vorzubeugen: Aus Rein Militärischer/Strategischer Sicht)

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von IAdmiralAwesomeI ()

  • Es ist offenbar nicht schon schlimm genug, dass während der letzten Monate im Zuge der Proteste gegen die Regierung Janukowytsch schon viele Menschen in der Ukraine getötet wurden, jetzt droht den Leuten auch noch ein militärischer Konflikt. Es sollte doch im Grunde um die Menschen gehen und nicht um geostrategische Interessen bzw. wer am besten wo seine Atomrakenten platzieren oder seine Kriegsschiffe ins Meer schicken kann.

    Dass sämtliche Bürger dort pro-EU eingestellt sind und sich freuen, aus den "Fesseln der russischen Unterjochung" ausbrechen zu können, ist natürlich ganz klar eine Erfingungen der westlichen Medien. Vor allem auf der Krim gibt es offenbar tatsächlich eine Mehrheit an Russland-Befürwortern.

    Allerdings bin ich auch manchmal der Meinung, dass wir uns auch heute noch, im 21. Jahrhundert, in einem "Kalten Krieg" befinden bzw. dass dieser eigentlich nie so ganz komplett endete. Auch jetzt scheinen sich NATO-Regierungen und Russland darum zu streiten, ob die zukünftige politische Regierung der Ukraine eher dem pro-EU-"Lager" (und den USA) oder eher dem Russlands zugehörig sein soll.
    --- So einfach ist das ;)

    Projekte:

    - Assassin's-Creed-4 - Black Flag
    - The Walking Dead: Season One
    - Monkey-Island-2 - Special Edition
    - The Wolf Among Us
  • Redgaming schrieb:

    Haben das Thema in einem Let's Play mit aufgegriffen, das kann hier: youtube.com/user/redgamingarea demnächst auch angehört werden

    Tut mir Leid, aber nein.

    JohnWaters schrieb:

    Es sollte doch im Grunde um die Menschen gehen und nicht um geostrategische Interessen bzw. wer am besten wo seine Atomrakenten platzieren oder seine Kriegsschiffe ins Meer schicken kann.

    Es ging NOCH NIE irgendwo um Menschen. Es ging immer nur um Macht, strategische und geologische Vorteile und Geld. Es geht auch heute nicht um Menschen.

    JohnWaters schrieb:

    Allerdings bin ich auch manchmal der Meinung, dass wir uns auch heute noch, im 21. Jahrhundert, in einem "Kalten Krieg" befinden bzw. dass dieser eigentlich nie so ganz komplett endete. Auch jetzt scheinen sich NATO-Regierungen und Russland darum zu streiten, ob die zukünftige politische Regierung der Ukraine eher dem pro-EU-"Lager" (und den USA) oder eher dem Russlands zugehörig sein soll.

    Wenn man bedenkt, dass der Russe hier dauernd als DAS BÖSE propagiert wird, kann ich dir da irgendwie nur zustimmen. Der Amerikaner wird wie ein König geheiligt und die Russen werden teilweise immer als so bösartig dargestellt. Sowas hab ich zumindest bisher beobachtet...