Origin Spiele von Media Markt zurückgeben

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  • Origin Spiele von Media Markt zurückgeben

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    Hey Leute,
    ich habe mir gestern Titanfall im Media Markt geholt und musste dann leider feststellen das es nicht
    ruckelfrei läuft (was es in der beta getan hat).
    kann ich dieses spiel einfach wieder zurückgeben, auch wenn ich es schon aktiviert und gespielt habe?

    LG Big
  • dann müsste ich hm ja meinen ganzen origin acc verkaufen ;)
    is ja mal richtig scheiße, da ja die beta problemlos gelaufen ist und das richtige spiel jetzt nicht...
    gibt es da 100% keine chance sein geld zurückzubekommen oder ist es ein versuch wert?
  • [Dosenbierdose] schrieb:

    Nein. Du hast es ja bereits aktiviert.

    das ist quark, wäre das Spiel defekt dann ja, dann müssten sie sogar. Allerdings verkauft man eher den Key von daher ja, also im endeffekt Jain x) Wäre es ein "No Dowload" spiel und die CD/Programm darauf wäre defekt, dann müssten sie. So nein, also Dosenbier hat halb recht.

    Heisenberch zockt! schrieb:

    Definitiv nein, das Spiel ist ja nicht "defekt", was einzig zur Rückgabe berechtigen würde.
    Kannst Du es nicht eventuell einem Freund verkaufen?

    Genau das, der Verkäufer hat dir den funktionierenden Key verkauft, er muss nicht sorge tragen, dass es bei dir läuft. Nur EA könntest du anschreiben, dass zB die Anforderungen nicht stimmen. Geld wirste aber nicht sehen, da sie nicht das laufen garantieren sondern nur die Software.
  • Grundsätzlich kannst du es wieder aus dem Account entfernen. Einfach den EA Support anschreiben.

    Rückgabe bei MediaMarkt ist aber als geöffnetes Exemplar nicht mehr möglich. Um Geld rein zu bekommen, musst du das Spiel halt aus deinem Account wieder entfernen lassen und gebraucht auf eBay verhökern.
    Bei mir gibt es die Spiele aus den unbekannten Weiten des Alls
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  • @Achon

    Achon schrieb:

    das ist quark, wäre das Spiel defekt dann ja, dann müssten sie sogar. Allerdings verkauft man eher den Key von daher ja, also im endeffekt Jain x) Wäre es ein "No Dowload" spiel und die CD/Programm darauf wäre defekt, dann müssten sie. So nein, also Dosenbier hat halb recht.

    Von einem etwaigen Defekt hab ich mal abgesehen. Aber es liegt der Beschreibung nach keiner vor, sondern nur eine Inkompabilität, die in der Beta (deshalb ja auch Beta) nicht vorlag.

  • Also das geöffnete Exemplar ist da denke ich das geringste problem.
    Immerhin besteht auf alles eine 14 Tägige Rückgabegarentie nach Gesetz (oder täusche ich mich da?)
    Wie das bei onlinegütern aussieht kann ich dir nicht sagen, aber wenn etwas in Origin zurückzusetzen ist kannst du ja versuchen den Key zu verkaufen.
    Oder du schaust mal, was da mit den Rucklern eigentlich ist und ob das Problem nicht läsbar ist.
  • mysteryworldlp schrieb:

    Also das geöffnete Exemplar ist da denke ich das geringste problem.
    Immerhin besteht auf alles eine 14 Tägige Rückgabegarentie nach Gesetz (oder täusche ich mich da?)


    Du täuscht dich.
    Die 14 Tage gibt es nur im Online Handel.
    § 312 b Fernabsatzgesetz.

    Geöffnete Software mit Aktivierungsschlüssel ist immer schwierig.
    Du müsstest wirklich den Weg gehen den Key wieder entbinden zu lassen.


    1. Garantie
    Bei einer Garantie verpflichtet sich der Garantiegeber grundsätzlich
    zu einem bestimmten Handeln in einem bestimmten Fall. Nicht zu
    verwechseln ist diese mit der gesetzlichen verankerten
    Mängelgewährleistung. Die Erklärung einer Garantie ist freiwillig und
    dient dazu, das Vertrauen des Kunden in das Produkt oder die
    Herstellerfirma zu stärken. Die Garantie beinhaltet also eine
    freiwillige Selbstverpflichtung des Händlers oder Herstellers, die über den Kaufvertrag hinaus geht.
    Es gibt dabei die unterschiedlichsten Formen von Garantien:

    "Preisgarantie" (Rücknahme oder Preisangleichung wenn die Konkurrenz billiger ist)
    "Zufriedenheitsgarantie" (befristetes Rückgaberecht bei Unzufriedenheit mit dem Produkt)
    "3 Jahre Garantie für ..." (Garantieumfang wird meist konkret genannt)
    "Reparaturgarantie"
    "Haltbarkeitsgarantie"
    "Vor-Ort-Garantie" (Verkäufer oder Hersteller repariert vor Ort beim Käufer)
    "Bring -In-Garantie" (Käufer muss Ware zur Reparatur zum Verkäufer bringen)

    Diese ausgewählten Beispiele stellen die bekanntesten Formen von
    Garantien dar. Da die Wahl des Garantienamens jedoch nicht an bestimmte
    Regeln gebunden ist, muss der Käufer genau darauf achten, in welchen
    Fällen und in welchem Umfang der Schaden oder die Reparatur auch zum
    Garantiefall werden. Grundsätzlich existieren als übergeordnete
    Kategorien die Beschaffenheits- und die Haltbarkeitsgarantie.

    Damit eine Garantie wirksam ist, muss diese zunächst erklärt
    werden. Durch die einseitige Erklärung der Garantie wird der
    Garantiegeber rechtlich an diese gebunden. Wichtig ist, dass
    Garantieansprüche unabhängig von gesetzlichen Mängelansprüchen bestehen.
    Oftmals werden Garantien deswegen auf bestimmte Teilbereiche
    beschränkt, da der Verbraucher
    durch seine Mängelrechte ausreichend geschützt ist. Bei einer
    Haltbarkeitsgarantie besteht eine Vermutung zugunsten des Käufers. Wenn
    also der Garantiefall im Garantiezeitraum auftritt, wird automatisch die
    Garantie ausgelöst, ohne dass der Käufer dies nochmals gesondert
    nachweisen muss. Es wird vermutet, dass der Mangel schon bei Übergabe
    der Ware (Gefahrübergang) vorhanden war.

    Um zu vermeiden, dass sich der Garantiegeber im Garantiefall von
    seiner Ersatzpflicht befreit, wurde in § 444 BGB festgelegt, dass ein
    Haftungsausschluss bei Erklärung einer Garantie nicht wirksam ist.
    Insbesondere bei eBay oder anderen Online-Marktplätzen führt der
    Verkäufer neben der Produktbeschreibung und den Modalitäten der
    Zahlungsabwicklung einen Haftungsausschluss an. Besteht gleichzeitig
    eine Garantie ist dies rechtlich unwirksam.

    Die Beschaffenheits- oder Haltbarkeitsgarantie führt nach Erklärung
    zu einem vertraglichen Erfüllungsanspruch. Dieser verjährt nach
    überwiegender Meinung nach 3 Jahren (§ 195 BGB). Fristbeginn ist der
    Schluss des Jahres in dem der Käufer den Mangel entdeckt hat,
    beziehungsweise ihn hätte entdecken müssen.

    2. Mängelgewährleistung
    Im Unterschied zur Garantie entstammen Ansprüche des Käufers aus Mängelgewährleistung direkt aus dem Kaufvertrag selbst. Selbst wenn diese nicht gesondert im Vertrag aufgeführt
    sind, bestehen Gewährleistungsansprüche Kraft Gesetzes. Voraussetzung
    ist allerdings, dass tatsächlich ein Mangel an der Sache vorhanden ist.
    Die §§ 434, 435 BGB bestimmen beispielsweise für den Kaufvertrag, was
    ein Mangel (Sach- oder Rechtsmangel) ist. Ein Mangel liegt bspw. vor,
    wenn die Sache nicht die vereinbarte Beschaffenheit hat, sich nicht für
    die gewöhnliche Verwendung eignet oder eine zu geringe Menge geliefert
    wird.

    Liegt ein Sachmangel vor, so stehen dem Anspruchsinhaber verschiedene
    Mängelrechte zur Verfügung. Zunächst besteht ein sog. Vorrang der
    Nacherfüllung (§ 439 BGB). Dem Vertragspartner soll so die Möglichkeit
    gegeben werden, durch Reparatur oder Nachlieferung der Sache am Vertrag
    festzuhalten. Verweigert er dies oder schlägt die Nacherfüllung mehrmals
    fehl, so kann der Käufer den Kaufpreis mindern (§ 441 BGB), vom Vertrag
    zurück treten (§ 437 Nr.2 BGB) oder kann Schadensersatz (§ 437 Nr.3
    BGB) geltend machen.

    Der Verkäufer haftet grundsätzlich für alle Mängel, die zum Zeitpunkt
    des Verkaufs bestanden haben. Darunter fallen auch sog. versteckte
    Mängel die bereits vorhanden waren, jedoch erst später entdeckt wurden.
    Liegt ein Mangel vor, muss immer bei demjenigen reklamiert werden, bei
    dem man die Sache gekauft hat. Meist ist dies der Händler, bei dem Sie
    die Ware erworben haben. Falsch wäre es, direkt beim Hersteller seine
    Rechte geltend zu machen. In der Praxis geschieht es allerdings oft,
    dass der Verkäufer als Vertragspartner)versucht, die Haftung im
    Rahmen der freiwillig gegebenen Garantie auf den Hersteller abzuwälzen.
    Hierauf müssen Sie sich in der Regel jedoch nicht einlassen.

    Die gesetzliche Verjährungspflicht beträgt grundsätzlich zwei Jahre
    (§ 438 Abs.1 Nr.3 BGB). Beim Verkauf von Gebrauchtwaren kann die Frist
    zur Geltendmachung von Ansprüchen auf 12 Monate verkürzt werden.
    Besonders wichtig ist, dass die Frist bei reinen Privatverkäufen
    komplett durch einen Haftungsausschluss ausgeschlossen werden kann.


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