Die Creepiness in Nicht-Horror-Spielen

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  • Die Creepiness in Nicht-Horror-Spielen

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    Es gibt einen Haufen Horrorspiele da draußen und alle haben eines gemeinsam... der Spieler legt sie ein und erwartet, sich zu gruseln. Von Resident Evil zu Alone in the Dark zu Outlast... schon unzählge Horrorspiele haben uns gegruselt.

    Dann gibt es ja noch die anderen Spielen. Sie sind bunt und freundlich und können problemlos von Kindern gespielt werden. Tatsächlich sind sie sogar auf Kinder ausgelegt... oder?

    Mir ist aufgefallen, dass in vielen Spielen, die eher an Kinder gerichtet zu sein scheinen oder zumindest eine geringe USK erhaschen wollen, so eine Art Creepiness zutage kommt. Sie stürmt nicht durchs Fenster wie in Horrorspielen, nein, sie ist viel subtiler und dem Spieler fällt es oft erst auf, wenn er darüber nachdenkt...

    Dazu habe ich mal ein paar Beispiele:

    Ich beginne mit meiner meiner Lieblingsreihen Pokémon. In jeder Pokémon-Generation konnte man bis jetzt eine Art Creepyness finden...

    In der 1. Generation gab es Lavandia und den Pokémon-Turm, ein Friedhof für Pokémon. Aber nicht nur das, da drin wimmelte es von Exorzistinnen, die den Spieler mit Nachrichten wie "Ich brauche Blut" angriffen und nach dem Kampf eine Entschuldigung von sich gaben, sie seien besessen... Außerdem gab es Geister in dem Turm. Ganz normale Geist-Pokémon, aber ohne Silph Scope konnte man sie nicht erkennen und sie erschienen in der Form des berüchtigten Ghost, wohl der klischeehafteste Charakter aus Pokémon Creepypasten.
    Weiterhin gab es ja die abgebrannte Villa auf der Zinnoberinsel und die Tagebucheinträge über Mewtu. Stück für Stück fand man heraus, was passiert ist und das hat mich damals schon ziemlich gegruselt...

    In der 2. Generation gab es die Alph-Ruinen. Ruinen, die von Icognito bevölkert werden. Nun, habt ihr mal euer Radio dort laufen lassen?

    In der 3. Generation gab es den Pyroberg. Auch ein Friedhof für Pokémon, aber im Gegensatz zum Pokémon Turm eher friedvoll als creepy. Was einen mehr gruseln kann, ist das Schiffswrack, dass man erforschen kann.

    In der 4. Generation gab es die Alte Villa im Ewigwald. Da drin sind sogar Geister von Menschen herumgelaufen! Das ist einer der gruseligeren Orte aus Pokémon. Es gibt sogar eine Theorien, was in diesem Haus passiert ist.

    In der 5. Generation konnte man am Ende Ns Zimmer betreten. Ein seltsamer Raum, der zumindest bei mir für Schauer gesorgt hat...
    In den Nachfolgern zu Schwarz und Weiß gab es dann das Bizarrohaus. In diesem Haus verrückten sich ständig die Möbel und man traf auf ein Geistermädchen.

    In der 6. Generation kann man in Illumina City in einem bestimmten Gebäude eine Geisterfrau treffen...

    Was mir auffällt, im Gegensatz zu Gen 1 schien die Creepyness in Pokémon mehr und mehr abzunehmen.... In Gen 6 gibt es kaum noch einen Ort zum Gruseln...

    Weiter zur nächsten Reihe: The Legend of Zelda

    Was, das ist doch nicht creepy! Das ist bunt und schön und ein Teil meiner Kindheit. Stimmt, mir geht es ähnlich. Aber gerade weil ich es als Kind gespielt habe, habe ich mich oft echt gefürchtet.

    Fangen wir mal mit dem ersten Teil an. Die einzigen Menschen, die dort leben, sind unterirdisch. Es sind nur wenige, meist alte Leute. Die ganze Welt ist von Monstern überrannt und man findet nirgendwo eine Stadt oder ähnliches. Es ist ganz klar ein zerstörtes Hyrule, in dem wir hier reisen...

    Dann gibt es Zelda 3. Was mich dort immer sehr gegruselt hat, war die Schattenwelt, nämlich der knochige Skelettwald und der Todesberg. Tatsächlich dachte ich, dass die Magmaströme am Todesberg Blut darstellen sollen. Sicher, heute ist das bloß lächerliche Pixelgrafik, aber damals war das für uns echt realistisch.

    Dann gibt es Links Awakening... So kurz vor dem 6. Dungeon erfährt man, dass die Insel, auf der Link unterwegs ist, eine Traumwelt ist. Und Link hat die Aufgabe, den Träumenden zu wecken und so die Insel zu vernichten. Ab da nimmt das Spiel eine verdammt düstere Wendung und man wird immer wieder daran erinnert, was geschehen wird. Ich kann mich immer noch nicht entscheiden, ob ich das Ending von dem Spiel weinend oder lachend ansehen soll...

    Dann haben wir OoT - Wie in Zelda 3 haben wir hier eine Schattenwelt, das zukünftige Hyrule. Das ist zwar nicht sooo gruselig, aber dafür gibt es die Gibdos! Ich war 11 Jahre alt, spiele dieses Spiel und dann diese.... Dinger! Das ist der Grund, warum ich heute noch Angst vor ihnen habe. Wie konnte man sowas in ein Spiel programmieren, dass Kinder spielen?

    Majoras Mask - Uhm, muss ich noch mehr sagen? Das ganze Spiel ist eine einzige Gruselfahrt!

    Und hier mache ich mal Schluss, da es sonst den Rahmen sprengen würde, wenn ich noch mehr über Zelda erzähle.

    Auf zum nächsten Spiel, Final Fantasy. Oder eher gesagt, Final Fantasy 8. Das Spiel ist eh etwas erwachsener als frühere Teile und baut mehr auf Sci-Fi, aber da gibt es diese creepy Endsequenz. Im Spoiler für Leute, die es nicht kennen.

    Spoiler anzeigen

    Am Ende von FF8, nachdem man Artemisia geschlagen hat, soll die Zeitkompression gestoppt werden. Squall allerdings wird zwischen den Zeiten gefangen. Langsam schwindet sein Bewusstsein und es wird abgefahren. Man sieht immer wieder Bilder von Rinoa, seiner Geliebten, aber ihr Gesicht ist verflimmert und kaum zu erkennen. Der Song Eyes on Me wird verzerrt gespielt . Es flackern jede menge Bilder auf, die so kurz sind, dass man sie kaum erkennen kann. Laut der Theorie "Ist Squall in FF8 gestorben und der Rest vom Spiel eine Todesfantasie?" soll es sogar ein Bild von Squall sehen, wo sein Gesicht durch ein schwarzes Loch ersetzt wurde. Das Bild ist verdammt creepy und ich will es nicht nochmal sehen, aber man kann es im Internet finden.
    Es gibt zwar ein Happy Ending, aber dieser Teil vom Ending fühlt sich an wie ein LSD-Trip...


    Das soll erstmal reichen. Mir würde noch mehr Creepiness einfallen, aber das ist ja jetzt schon eine Wall of Text!

    Berichtet doch von euren Entdeckungen und was ihr von solcher Creepiness in Spielen haltet, die eigentlich nichts dort zu suchen hat.
  • Ein Spiel bei dem ich mich extreme gefürchtet habe war damals Banjo-Tooie. Die Jolly Rogers Lagoon ist oben recht freundlich und lädt einem beim Piraten Thema ein, aber das sind gerade mal 80% des Levels. Der Rest befindet sich unter Wasser und dort ist es unfassbar creepy mit den ganzen Fischen die sich dort befinden und die Cremé de la Cremé war dann im Spind von Davy Jones. Auf Deutsch Lord Fak Fak, ein großer Anglerfisch den man nur besiegen kann, wenn man auf seine Warzen schießt, welche Bluten.
    Auch im Spiel war der Tempel vom Maya-Gott der Treffsicherheit Targizan. Kann auch nur an mir liegen, aber ich hatte echt Angst in Tempel mit Ego Perspektive zu gehen.

    Als ich mit meiner Videospiel"Karriere" angefangen habe hatte ich ziemlich Angst in den Bowser Castles bei Super Mario World. Nachdem ich das hinter mir hatte kam irgendwann das Level mit den Delphinen und dem großen Fisch der einen Verfolgt... purer Terror xD Achja und die Geisterhäuser waren auch Spooky.

    Dann gab es noch auf dem SNES das Toy Story Spiel. 2 Level davon waren unfassbar creepy. Einmal Cids Haus, bei dem er einem mit der Lupe verfolgt hat und dann kam auch noch diese Spinne hinterher. War natürlich der Pure Horror, weil ich den Film nicht gesehen habe xD und dann gab es noch ein Ego-Perspektiven Level, dass erstaunlicher Weise in 3D war, bei dem man diese Aliens in dem Spender suchen musste.

    Sonst wüßte ich jetzt keins per se bei dem ich Angst hatte, abgesehen von OoT was ja schon erwähnt worden ist.

    PS: Mir ist doch noch was eingefallen. Habe es nicht gespielt, aber viele meinen es wäre der pure Horror -> Echo, the Dolphin.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ElPolloDiablo ()

  • Kann zwei Beispiele nennen.

    1. Fin Fin (1997)
    Eine Lebewesen-Simulation über ein schnuckelig aussehendes Wesen (laut Wikipedia halb Vogel, halb Delfin). Das gruselige an diesem Spiel ist die Musik, die nahezu mystisch und mysteriös klingt. Man kann auch im Spiel Töne abspielen, von einer Skala von 1 bis 5 - von beruhigend zu beängstigend. Schon beim 4. und 5. Ton kriegt nicht nur das Wesen Angst, sondern auch selber.

    2. Mäusejagd im Grandhotel (1995)
    Ein Spiel für Kinder. In einem Hotel geht man auf Mäusejagd. Habe auch schon in den Kommentaren gelesen, das für viele der Dachboden das gruseligste war. Während alles gezeichnet ist, ist der Dachboden der einzige Raum, der komplett in 3D gerendert wurde und so ziemlich der größte Raum war. Durch die Tatsache, das es dort wahnsinnig still war und beim Öffnen der Schränke immer wieder eine Maus rausspringen könnte, hatte man dauernd Angst gehabt.
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    IAdmiralAwesomeI schrieb:

    Mag vllt weniger Orte zum Gruseln geben in Pokemon, dafür halt die Pokemon ansich. Macht sich als jemand die Mühe die Pokedex einträge zu lesen? WTF


    Ah, danke, dass du mich daran erinnerst. Ich wollte das eigentlich im Startpost aufgreifen, aber das ging irgendwie total unter in meiner Wall of Text.

    Gerade die Geist-Pokémon haben da Einträge, da denkt man sich oft seinen Teil. Der Youtuber JJWitz hat mal ne echt gute Liste von verstörenden Pokédex-Einträgen gemacht... und da war die 6. Generation noch nicht dabei.
    In der 6. Generation fällt vor allem Paragoni auf... Dieses besteht aus den Geistern von Kindern, die sich im Wald verlaufen haben! Erinnert sogar frappierend an die Horror-Kids aus Zelda!

    Außerdem habe ich meinem Mann von diesem Thema erzählt und er kam auf das Spiel Skylanders Swap Force zu sprechen, dass wir gerade auf der PS4 spielen. In diesem Spiel spielt man ja mit Actionfiguren, die man durch ein Portal ins Spiel projiziert... jedenfalls gibt es auch folgende Figur:



    Er heißt Night Shift und ist wohl eine Art Vampir. Meinem Mann und mir gefiel er sehr gut, also haben wir ihn gekauft. Mein Mann hat jetzt aber rausgefunden, dass sich viele Kinder vor ihm fürchten... Natürlich ist niemand gezwungen, die Figur zu kaufen, aber es ist schon interessant, dass in einem Spiel, dass so auf Kinder gemünzt wurde, eine Figur erscheint, die Kinder in Angst und Schrecken versetzt...
  • Bin ich eigentlich der einzige, der Lavandia nicht übermäßig gruselig findet? Auch als Kind hab ich das nie irgendwie so empfunden.

    In Majoras Mask ist mein größtes Horrorerlebnis immer noch der Kampf gegen die Aliens. Ich fand die unheimlich gruselig, und hatte richtig Angst, als ich zum ersten Mal gegen sie gekämpft hab. Und dann hab ich auch noch verloren.
    Davon ab ist mir der Wissenschaftler im Ikana Canyon in Erinnerung geblieben. Meine Güte, das war echt ein Jump-Scare von allererster Güte (der bandagierte Teddy im Schrank war auch nicht schlecht).

    Gegruselt hab ich mich auch bei Paper Mario: Die Legende vom Äonentor, als ich es zum ersten Mal gespielt habe. In der dritten Welt, einem fliegenden Kolloseum, muss man zwischen den Rangkämpfen immer wieder kleine Aufgaben lösen, die einem von einer unbekannten Person per Mail übermittelt werden. Wenn die Mail ankam, ertönte immer so eine schaurige Musik. Habs dann auch noch spät nachts gespielt, was das alles nur noch verstärkt hat.

    MrsLittletall schrieb:

    Der Youtuber JJWitz hat mal ne echt gute Liste von verstörenden Pokédex-Einträgen gemacht

    Kenn ich. War wirklich ziemlich gut. Jetzt hat er auch eine tolle Liste der heißesten Nintendo-Girls gemacht. Twinrova hätten aber höher gemusst. ;___;
    It doesn't really matter if there is no hope
    As the madness of the system grows
  • Jaffar Anjuhal schrieb:

    Bin ich eigentlich der einzige, der Lavandia nicht übermäßig gruselig findet? Auch als Kind hab ich das nie irgendwie so empfunden.


    Nein.
    Mir war eigentlich schon beim ersten Spielen von Pokémon klar, dass die kleinen Monster irgendwann auch sterben müssen.
    Man stelle sich vor, sie wären unsterblich. Die Welt wäre überrannt und im Sinne der Evolution gilt das Recht des Stärkeren. Ich glaube nicht, naiv zu sein, wenn ich behaupte, dass Pokémon wesentlich stärker sind, als Menschen. Zumindest in der virtuellen Realität. Denn die größten Bösewichte im Spiel wollen bisschen was klauen und die Weltherrschaft an sich reißen, ohne auch nur einen einzigen Mord zu begehen.
    Irgendwann ist es dann soweit, dass Pokémon sich dem Menschen nicht mehr unterwerfen möchten und sich wehren. Das wäre in einer Welt, wo es für den Menschen ohnehin keine anderen Waffen, als Pokémon, gibt, der Todesstoß.

    Klingt komplex, aber in dem Spiel altern Menschen. Weiterentwicklungen bei Pokémon waren für mich schon damals ein Teil des Alterungsprozesses.
    Und demnach war klar, auch Pokémon sterben irgendwann.
    Nintendo und Gamefreaks greifen hier auf eine Thematik zurück, die wir auch schon als Kinder kannten. Geister. Hui Buh oder Casper, um mal ein paar Beispiele zu nennen.

    Im Spiel wird das m.E. auch ziemlich gut verständlich gemacht. Geister sind Seelen verstorbener Pokémon, die ihre letzte Ruhe nicht finden.
    Menschen, die an Geister glauben, verwenden dieselbe Theorie. Diese ist gesellschaftlich mittlerweile so anerkannt, dass daran auch gar nichts mehr gruselig ist.

    Nein, Lavandia war für mich nie gruselig. Im Gegenteil.
    Und ich finde es schön, dass Nintendo und Gamefreaks diese Thematik aufgegriffen haben.

    Leben ist vergänglich. Auch in der Pokémonwelt.
    Eukastisches Wesen
    \m/
  • Earthbound! Aber klar, wie konnte ich das vergessen?!

    Vor allem anderen war in dem Spiel für mich eine Stelle creepy:
    Man besucht ein Haus, etwas abgelegen von Onette, in dem ein Mann wohnt, der durch seinen Namen ziemlich eindeutig als zwielichtige Gestalt betitelt wird. Er ist die ganze Zeit irgendwie sehr freundlich zu Ness. So...ungewöhnlich freundlich.
    Das innere des Hauses besteht dann aus etwas Holz, einem kaputten Bett, Unordnung und einem riesigen Loch, das in einen dunklen Tunnel führt, wohin er einen dann auch mitnimmt.
    Das ganze erinnert einfach von vorne bis hinten an Kindesmissbrauch.
    Und ja, Earthbound ist voll von solchen Momenten. Alles sehr subtil, mit eigentlich recht schrulligen Figuren, aber die Interpretationen sind nicht immer weit hergeholt.

    Edit: Sorry, grad erst gesehen:

    Eukalyptusbonbon schrieb:

    Mir war eigentlich schon beim ersten Spielen von Pokémon klar, dass die kleinen Monster irgendwann auch sterben müssen.

    Genau das ist mir auch immer aufgefallen, wenn irgendjemand darüber schreibt oder spricht: "Oh mein Gott, Pokemon sterben?! Wie gruselig / schlimm!". Aber auch ich habe das nie als gruselig empfunden. Der Tod macht Angst, sicher, aber ich hab ihn nie als Grusel oder Horror gesehen. Eher als traurige Realität, in die man sich früher oder später fügt, und vor der man auf ganz andere Weise Angst hat. Und Pokemon sind, in der Spielwelt, Lebewesen. Ohne bewusst daran zu denken, war mir wohl -ebenso wie dir- immer klar, dass Pokemon zwingend sterben müssen. Deshalb kann ich wohl auch nicht ganz nachvollziehen, was genau an Lavandia so gruselig sein soll. Es ist vielleicht traurig, ja. Aber gruselig? Mh, für mich selbst zumindest nicht.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jaffar Anjuhal ()

  • Keine Sorge... ich bin gern in Lavandia. Von Anfang an war es ein Hort der Ruhe für mich...

    Ich hab es nur mit aufgenommen, weil es soviele Creepypasten darüber gibt. Ich selbxt finde die abgebrannte Villa viel gruseliger.

    Zu earthbound wäre ich auch noch gekommen. Schön, dass es schon erwähnt wurde.

    Edit:

    Da ich gestern abend nur am Tablet schreiben konnte, möchte ich mich jetzt auf Earthbound bzw. Mother 2 beziehen (ich will endlich meinen PC haben... ich hätte meinen alten nicht so früh abbauen sollen *seufz*)

    Ich liebe es, mir Listen anzuschauen. Da sind auch mal einige gewesen "Die 10 gruseligsten Bosse in Nicht-Horrorspielen". Deswegen bin ich u.a. auch darauf gekommen, dieses Thema zu starten.
    In so ziemlich jeder Liste war ein Boss auf Platz 1. Giygas, der Endboss aus Earthbound! Um ihn hat sich eine recht interessante Theorie entwickelt...

    Der Spieler kann Giygas nicht besiegen, da er viel zu mächtig ist. Also wird er in der Zeit zurückgeschickt, um ihn zu einem Zeitpunkt zu schlagen, als er noch nicht so mächtig war. Zu diesem Zweck werden die Geister der vier Hauptcharaktere in Roboter transferiert und diese reisen in die Vergangenheit. Laut dem Spiel hätte ein menschlicher Körper die Zeitreise nicht überlegt, daher die Roboter.
    Im Last Dungeon fällt dann etwas auf... wenn man ihn sich komplett anschaut. Er sieht stark aus wie die Gebärmutter einer Frau! Und wenn man Giygas zweite Form sieht, dann hat er die verzerrte Form eines Fötus. Ich hatte nach der Theorie mein Earthbound nochmal angemacht (hatte einen Savestate vor dem Kampf) und kann das bestätigen. Tatsächlich sieht Giygas in seiner zweiten Form aus wie ein Fötus.

    Die Theorie ist also, dass man in der Zeit zurückgereist, in Giygas Mutter eingedrungen ist und sozusagen eine Abtreibung durchführt!

    Der Macher des Spiels weist diese Abtreibungstheorie zurück, er gibt aber an, dass er mit dem Kampf ein Kindheitstrauma verarbeitet, wo er als Kind in einen falschen Kinosaal gegangen ist und eine Szene gesehen hat, die er für eine Vergewaltigung hielt.

    Allerdings werden solche Fantheorien IMMER zurückgewiesen. Ich hab noch keinen Macher erlebt, der gesagt hat "Ihr seid auf der richtigen Spur."

    Ich finde das höchst interessant, aber auch richtig creepy... Ich meine, man führt sozusagen eine Abtreibung durch! Wenn man da mal drüber nachdenkt *brrr*

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MrsLittletall ()

  • Ich fand Lavandia auch nie gruselig. Als 10-Jähriger hab ich eigentlich keinen Gedanken daran vergeudet was mit den Pokemon passiert wenn sie besiegt werden. Ist ja auch nur ein Kinderspiel.

    Das erste Game das ich aufgehört hab zu spielen weils mir zu gruselig war war RE1 für PSone. Ich war noch deutlich zu jung für das Spiel als ichs gezockt hab, daher.

    Gruselig war auch "Kongo", ein Point and Click das im Jungel spielt und von einen gigantischen Monsteraffen handelt. Ich war auch noch recht klein wo ich mit dem Spiel in Berührung gekommen bin, daher wars besonders schlimm.

    Es gab auch so ein 16bit Action-Jump&Run von dem mir der Name nicht mehr einfällt. Auf jeden fall wurde der Hauptchara in einer Sequenz geköpft wenn man Game Over ging. Das hat mir auch ziehmlich Angst gemacht damals.

    Oh, und eine Sache fällt mir ein die mir heute auch noch ein bisschen Angst macht. Und zwar die Geisterhaus-Musik aus Super Mario World.
    If it shall be written in stone, bring a hammer.
  • Also ich war ein "resistentes" Kind, hatte keine Angst vor Videospielen... evtl. weil ich ausser Mario, Street Fighter, Mega Man und anderen Nintendo-Spielen nichts großartig länger gespielt habe...

    Aber evtl. hat ein Kind ja Angst wenn bei Mario die Geister sich nur bewegen wenn man sie nicht anschaut... klappt bei Doctor Who ja auch wunderbar mit den Weeping Angels (Stein Statuen sie sich nur bewegen und dich töten wenn sie keiner anguckt)...
    ——YouTube————————————————————————————————————————————
    — Endlos-Projekte: Minecraft (SinglePlayer), Craft The World, Banished, Besiege, Sims4
    — ..Abgeschlossen: Leisure Suit Larry 6+7, Dishonored, Surface 2+3, Mirrors Edge, uvm
    — . Kurz- Projekte: The Tower, Fighting Is Magic, Euro Truck Simulator 2, uvm
    — ......Retro-Ecke: Day Of The Tentacle, Flight Of The Amazon Queen, NFS: HP2, uvm
    ————————————————————————————————————————————TbMzockt.de—
  • Ich hab letztens batman:Arkham Asylum gespielt und muss sagen ansich schon die ganze Atmosphäre auf der Insel ist ziemlich düster und gruselig gehalten. Aber besonders bliebt mir eine Szene im Kopf...als man das erste Mal auf Scarecrow traf und in ein Leichenschauhaus gehen musste...wer es kennt, weiß sicher wie bedrückend das da ist. Da bewegen sich die Kühlkammern und eine Stimme sagt die ganze Zeit im flüsternden Ton, dass du nicht hier sein solltest. Das fährt einem dann schon etwas unter die Haut ^^