Kinder auf Youtube - Warum Kinder keine Videos machen sollten

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  • Kinder auf Youtube - Warum Kinder keine Videos machen sollten

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    In letzter Zeit wurde ich häufiger mit dem Thema "Kinder auf Youtube" konfrontiert - Gerade durch Twitter, wo mir anscheinend enorm viele jüngere Leute folgen. Da ich zum Umgang mit Kinder im Bezug auf das Internet eine feste Meinung habe, habe ich mich entschlossen, da mal eine Diskussion anzustoßen. Nicht nur Cybermobbing ist eng damit verknüpft - es gibt auch andere Gründe, sich gut zu überlegen, Videos auf Youtube zu laden. "Kinder auf Youtube" ist ein heikles Thema, mit dem ich wohl oder übel einigen auf die Füße treten werde.

    Meine Meinung dazu habe ich in diesem Video gesagt, wo ich vor allem auch meine jüngeren Zuschauer warnen möchte.
    KINDER AUF [lexicon]YOUTUBE[/lexicon] - Warum Kinder keine [lexicon]Youtube[/lexicon] Videos machen sollten (CYBERMOBBING)
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    Edit: Hier der Inhalt des Videos:
    Im Video führe ich meiner Meinung nach 3 der wichtigsten Gründe auf:
    1. Im Internet versammeln sich nicht nur junge, lustige, intelligente oder unterhaltende Leute, sondern auch kranke Typen. Drastisch gesagt könnte man es so vergleichen; Eltern, die ihren Kindern die Möglichkeit geben, Videos von sich auf Youtube oder allgemein ins Internet zu laden, könnten ihre Kinder genauso gut den Clown in einem Gefängnis voller perverser Pädophile stellen.

    2. Cybermobbing: Jeder muss im Internet mit Hatern klarkommen. Mit Alter kommt i.d.R. Reife und man lernt, mit Kritik und negativen Reaktionen klarzukommen und sie einzuordnen. Mit 12 Jahren hat man aber normalerweise nicht die Fähigkeit, zu unterscheiden, wer einem hilft und wer einen nur runtermachen will. Zudem hat man noch nicht die nötige Distanz - man nimmt vieles persönlich und lässt sich runterziehen. Spricht sich die Youtubeaktivität auch noch im Umfeld herum, bekommen die "Hater" auch noch Gesichter. Natürlich muss es nicht immer schlecht laufen, aber es gibt immer Leute, die sich lustig machen oder "Schwächen" für dich nutzen, um sich selbst stärker zu fühlen.

    3. Zukunftsaussichten: Mit dem angesprochenen Alter kann man noch nicht wissen, was man später für einen Beruf haben wird und in welcher Form diese Videos einem schaden könnten. Man ist noch sehr wechselhaft, hat alle 5 Monate einen anderen Zukunftsplan und letztendlich kann es doch woanders hinlaufen.

    Auch oder vor allem unter Let's Playern gibt es sehr viele, die sogar unter 14 Jahren sind. Was LPs angeht, fnde ich es nicht ganz so drastisch, da man i.d.R. sein Gesicht nicht zeigt. Ich denke, gerade das "Gesicht zeigen" ist eine recht heikle Sache.
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    Ich habe mir überlegt, dass das eigentlich auch ein gutes Thema für das Ltesplayforum wäre und soweit ich gesehen habe, gibt es das auch nicht.
    (Falls doch, bitte ich um Entschuldigen und Löschung von diesem Thread).

    Was sagt ihr zu dem Thema?
    Gerade auch junge LPer können sich hier gern miteinbringen, um ihre Meinung zu sagen!

    Bin gespannt, wie die Diskussion verläuft :)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Badasserish ()

  • Und jetzt bitte mal den Inhalt des Videos, welches ich mir nicht anschauen werde, in Textform hier posten damit jeder mitdiskutieren kann :)

    Jeder soll das machen was er will .. die kinder werden ihre Erfahrung sammeln müssen um es zu verstehen, ob sie dort selbst hingehören oder nicht
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    DarkHunterRPGx schrieb:



    Jeder soll das machen was er will .. die kinder werden ihre Erfahrung sammeln müssen um es zu verstehen, ob sie dort selbst hingehören oder nicht


    und ich denke, genau das ist falsch.
    Im Video führe ich meiner Meinung nach 3 der wichtigsten Gründe auf:
    1. Im Internet versammeln sich nicht nur junge, lustige, intelligente oder unterhaltende Leute, sondern auch kranke Typen. Drastisch gesagt könnte man es so vergleichen; Eltern, die ihren Kindern die Möglichkeit geben, Videos von sich auf Youtube oder allgemein ins Internet zu laden, könnten ihre Kinder genauso gut den Clown in einem Gefängnis voller perverser Pädophile stellen.

    2. Cybermobbing: Jeder muss im Internet mit Hatern klarkommen. Mit Alter kommt i.d.R. Reife und man lernt, mit Kritik und negativen Reaktionen klarzukommen und sie einzuordnen. Mit 12 Jahren hat man aber normalerweise nicht die Fähigkeit, zu unterscheiden, wer einem hilft und wer einen nur runtermachen will. Zudem hat man noch nicht die nötige Distanz - man nimmt vieles persönlich und lässt sich runterziehen. Spricht sich die Youtubeaktivität auch noch im Umfeld herum, bekommen die "Hater" auch noch Gesichter. Natürlich muss es nicht immer schlecht laufen, aber es gibt immer Leute, die sich lustig machen oder "Schwächen" für dich nutzen, um sich selbst stärker zu fühlen.

    3. Zukunftsaussichten: Mit dem angesprochenen Alter kann man noch nicht wissen, was man später für einen Beruf haben wird und in welcher Form diese Videos einem schaden könnten. Man ist noch sehr wechselhaft, hat alle 5 Monate einen anderen Zukunftsplan und letztendlich kann es doch woanders hinlaufen.

    Kinder sehen die Welt nicht, wie man sie mit 20 oder 30 sieht, sie sehen Gronkh und Co und wollen genau so sein. Wenn sie alles selbst austesten sollen, wird sie das möglicherweise sehr bald und sehr hart einholen. Würdest du also dein Kind auch sämtlichen Gefahren aussetzen, damit es "Erfahrung selbst sammelt, um zu verstehen, was richtig und was falsch ist"?

    Ich will dich natürlich nicht angreifen. Kannst du dein Alter sagen (ungefähr), damit man/ich deine Aussage einordnen kann?
    (Ich bin 23 und schätze, ich bin jünger als du)
  • Na, ich würde das aber auch nicht pauschalisieren.

    Badasserish schrieb:

    Im Internet versammeln sich nicht nur junge, lustige, intelligente oder unterhaltende Leute, sondern auch kranke Typen.


    Kranken Typen gibts überall - auch im Sportverein.

    Badasserish schrieb:

    Cybermobbing: Jeder muss im Internet mit Hatern klarkommen. Mit Alter kommt i.d.R. Reife und man lernt, mit Kritik und negativen Reaktionen klarzukommen und sie einzuordnen. Mit 12 Jahren hat man aber normalerweise nicht die Fähigkeit, zu unterscheiden, wer einem hilft und wer einen nur runtermachen will.


    Mit Mobbing muss man auch in "Real Life" umgehen können. Das ist kein Online-Phänomen.

    Badasserish schrieb:

    3. Zukunftsaussichten: Mit dem angesprochenen Alter kann man noch nicht wissen, was man später für einen Beruf haben wird und in welcher Form diese Videos einem schaden könnten. Man ist noch sehr wechselhaft, hat alle 5 Monate einen anderen Zukunftsplan und letztendlich kann es doch woanders hinlaufen.


    Weiß nicht was das mit Beruf zu tun hat? Außer man ist blöd genug sich mit Vor- und Nachname vorzustellen. Außerdem glaube ich kaum, dass man bei solchen "harmlosen" Videos dann tatsächlich mit 20 kein Job bekommt.


    Alles in allem kommt es drauf an, was man daraus macht. Die Eltern müssen es einem beibringen wie man mit Mobbing etc. umgeht. Egal wo - in Real Life oder in Internet. Da finde ich deine Argumente eher schwach.
    Rainbow Six Siege News | ARMA III
    Ich grusel mir einen ab bei F.E.A.R. 1 [Blind+Facecam]

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Meduselchen ()

  • <p>Nat&uuml;rlich hat ein 8 Jahre altes Kind nichts am PC verloren um Videos zu machen, es gibt allerdings wirklich j&uuml;ngere Menschen die etwas auf dem Kasten habe (HeadGameLP) die sich M&uuml;he machen sich zu presentieren und dieser YouTuber den ich angesprochen habe ist weit aus j&uuml;nger als ich, liefert trotzdem bessere Mikrofon Qualit&auml;t. Na&uuml;rlich macht es einen Unterschied ob ein 12 J&auml;hriger sagt; &quot;Junge, voll krasse schei&szlig;e, ich balla dem ma einen bis dem die Nase blutet&quot; oder &quot;Verflixt, diesen Angriff konnte ich leider nicht kontern da meine Reflexe ein bisschen eingerostet sind&quot;. Aber ich finde man muss damit leben dass es im Internet, besonders in YouTube j&uuml;ngere Menschen gibt, trotzdem muss man bedenken dass das verlangen nach Aufmerksamkeit besonders in den jungen Jahren verlockend ist, ich z.B schaue Let's Plays seit ich 11 bin, habe allerdings erst jetzt angefangen (16) da ich gemerkt habe wie einige so dermassen (zu unrecht) gehatet weren, z.B Tutorials, okay ich stehe auch nicht auf die Pips-Stmme, aber ich schaue mir ein Video an um was davon zu profitieren. Das ist meine Meinung. :)</p>

    <p>#PS: Langsam nervt das Thema, ein richtiges Mainstream Themo wo auch so schon viel diskutiert wird.</p>
  • Badasserish schrieb:

    Kinder sehen die Welt nicht, wie man sie mit 20 oder 30 sieht, sie sehen Gronkh und Co und wollen genau so sein. Wenn sie alles selbst austesten sollen, wird sie das möglicherweise sehr bald und sehr hart einholen. Würdest du also dein Kind auch sämtlichen Gefahren aussetzen, damit es "Erfahrung selbst sammelt, um zu verstehen, was richtig und was falsch ist"?

    Und ich wollte früher Schauspielerin, Sängerin oder Synchronsprecherin werden. Nun bin ich Hobby.Schauspielerin und Hobby-Synchronsprecherin. Idole sind also nicht so schlimm. Und du kannst Kinder nicht in Watte packen und ihnen alles verbieten. Manche Dinge müssen sie einfach selber lernen, damit sie verstehen, wieso sie es nicht machen sollen. Wieso darf ich nicht eine heiße Herdplatte anfassen? Das musste ich auch auf die schmerzhafte Weise lernen. Wieso gibt es diese und jene Verbote? Weil sie Gründe haben. aber Kinder erforschen es gerne, denn wenn etwas verboten ist, ist es aufregend. Wie mit einer Katze oder Wespe, die man ärgert. Man ärgert sie auch nur solange, bis sie kratzt oder zu sticht, dann wird man sich das auch merken für die Zukunft. Erfahrungen sind also wichtig, damit Kinder lernen, wo die Grenzen sind und wie weit sie gehen können.
    Wenn man ihnen aber alles von vornherein verbietet und sie sich komplett eingeschränkt fühlen, dann fangen sie viel lieber das rebellieren und ausbrechen an. Sie brauchen einen Freiraum, um sich selbst zu entdecken und sich selbst auszutesten. Und wenn sie Videos auf Youtube machen wollen und die Eltern keinen Grund sehen, wieso sie es nicht machen sollen, dann lass sie doch. DU brauchst sie nicht zu gucken. Und sie lernen es früh genug, wenn es nicht so toll ist.



  • Meduselchen schrieb:

    Kranken Typen gibts überall - auch im Sportverein.
    Da stimme ich Medu zu.

    Oder schick dein Kind in die katholische Kirche..

    Zum Thema Cybermobbing:
    Ich finde Cybermobbing eine echt schlimme Sache, da die Leute (die ''Mobber'') einfach anomym bleiben können und man somit weniger Chancen hat sich zu wehren. Auf dem Schulhof hat man da schon eher die Möglichkeit dem Mobber entweder gut zu ignorieren oder eine zu verpassen. Im Internet ist dies schon um einiges schwerer, aber ich sehe da nicht die Gefahr bei YT sondern bei Facebook ect. Die Leute, die dich mobben wollen, wissen doch oftmals gar nicht, dass du Videos machst. Also da wirklich lieber Fb und andere Sozialenetzwerke verbot, da dort gezielter gemobbt werden kann als bei YT.

    Und zu der Zukunftssachen:
    Wie Medu schon sagte, wer gibt den seinen richtigen Namen an? Wenn mich jetzt ein Arbeitgeber suchen möchte, dann soll er erst mal auf die Idee kommen ''YukaLP'' bzw'. ''Yukariix3'' irgendwo einzugeben o.o
    Wenn man seinen eigenen Namen angibt, selber Schuld?! Und wie eben schon, sehe ich da in Facebook auch die größere ''Gefahr'' keinen Job zu bekommen, wenn du da Bilder drin hast, auf denen du Drogen nimmst oder den deinen ''besten'' Absturz des Jahres teilst.

    Ich finde persönlich, YT kann sogar echt gut für jüngere Leute sein. Videos machen ist doch auch ein Hobby und wenn es den Leuten Spaß macht und man sieht ja an Y-Titty (auch wenn die ein bisl älter waren als sie angefangen haben) was daraus werden kann.

    Die größere Gefahr an YT ist für mich, nicht das selber Videos machen, sondern Videos von speziellen Leuten gucken. Dann nehmen sich die Kinder nämlich ein tolles Beispiel an den kiffenden und mit Beleidigungen umsich werfenden YouTubern oder an denen die sich wegen der Bild beschweren, aber selber so schlecht recherchieren. Und sowas wird dann auch noch geglaubt und bewundert.. das empfinde ich als ein Problem. Finde es sehr schade, dass vielen großen YTern gar nicht Bewusst ist (oder schon bewusst aber es ihnen egal ist) wie viel Einfluss sie auf junge Leute haben.
    ]
  • @Badasserish Kann es sein dass du einfach mal keine Ahnung hast wovon du sprichst? Hast du selber Kinder die du gerade erziehen musst? Deinen Aussagen nach zu Urteilen, denke ich mal eher weniger.

    Badasserish schrieb:

    1. Im Internet versammeln sich nicht nur junge, lustige, intelligente oder unterhaltende Leute, sondern auch kranke Typen.
    Ach sooo! Die gibt es natürlich nur im Internet. Nicht etwa draußen auf dem Spielplatz, am Kindergarten, im Verein oder sonst wo. Nein, nur im Internet.
    Merkste selber oder?

    Badasserish schrieb:

    2. Cybermobbing: Jeder muss im Internet mit Hatern klarkommen.
    Mobbing gibt es natürlich auch nur im Internet. Nicht in der Schule und nicht im Job. Was willst du mit dieser Aussage bezwecken? Sollen wir unsere Kinder nun auch nicht mehr in die Schule schicken? Nicht mehr auf den Spielplatz? Sollen wir nicht mehr arbeiten gehen? Man könnte uns ja mobben. :rolleyes:

    Badasserish schrieb:

    3. Zukunftsaussichten: Mit dem angesprochenen Alter kann man noch nicht wissen, was man später für einen Beruf haben wird und in welcher Form diese Videos einem schaden könnten. Man ist noch sehr wechselhaft, hat alle 5 Monate einen anderen Zukunftsplan und letztendlich kann es doch woanders hinlaufen.
    Und? es gibt Leute die wissen mit 30 noch nicht wo sie eigentlich genau hin wollen und welchen Beruf sie gerne hätten. Ist das so tragisch?

    Und stell dir mal vor! Man kann Kindern alles erklären und ihnen die Welt näher bringen ohne gleich mit der "DAS VERBIETE ICH DIR!!1"-Keule um sich zu werfen. Geht ganz einfach, man muss sich nur hinsetzen und mit den Kleinen sprechen und ihnen in Ruhe beibringen was die positiven und negativen Effekte von gewissen Dingen sind.
    Das geht schon bei der, von @SeelenQual angesprochenen, heißen Herdplatte los.
  • Zu 1:
    Krank sein in Sinne von im Kopf nicht mehr richtig ticken, ist jeder. Denn jeder wird seine eigene persönliche Macke haben. Daher kann man Personen auch schlecht als Normal bezeichnen. Der eine will vllt mit anderen Leuten nix zu tun haben und macht einen auf Ego, der andere ist ein kleiner Rechtschreibnazi und der nächste hat vllt mehr Unreife als andere.
    Will damit sagen das selbst der Intelligenteste und netteste Mensch der Welt absolut freundlich sein kann gegen anderen über und bei sich an der Schule oder im Park kleine Kinder Drogen vertickt.
    Daher sollte man da vorsichtig sein. Im Internet etwas mehr sogar mit welchen Leuten genau man sich da nun abgibt. Aber ein positives hat es, sofern man schon mit 12 gelernt hat keine Adressen oder Telefonnummern irgendwie irgendeinen zu geben, ist man sowieso schon auf der absolut sicheren Seite. Oder Bilder von sich hochladen oder aber auch mit Facecams wäre ich bei Kindern sehr vorsichtig. Es gibt Kinder die sind Gedanklich manchmal sogar weiter als manch 30 Jähriger was das Vorsichtige angeht und können auch auf sich selbst aufpassen. Gibt aber auch welche die machen sich dann zum Affen und können dann auch Ziel von Mobbing werden. Wobei ich dann schon bei 2tens bin.

    Zu 2:
    Mobbing oder das hänseln und ärgern von Personen im Internet findet auf globaler Ebene statt. Sei es in Foren, Videoportalen oder auf sozialen Netzwerken. Dies ist auch das einzige was sich besonders Kinder oft sehr zu Herzen nehmen und diese ich sag mal "Scheiß Egal" Einstellung dem gegenüber oft noch nicht haben. Bei Mädchen ist sowas öfter zu finden das die sich sowas zu Herzen nehmen als bei den Jungs. Mobbing gibs auch im realen Leben. Aber dann meist in einem geschlossenen Kreis. Bei Kindern z.B. im Kreis der Schule oder des Ortes wo man wohnt. Im Internet ist es aber auf der ganzen Welt zu sehen und daher eines der gefährlichsten Mobbings. Und das nicht nur für Kinder. Auch für ältere Leute kann sowas gefährlich werden und Jobs gefährden.
    Auch hier gilt wieder: Sofern man nix von sich Preis gibt, brauch man sich auch nicht fürchten gemobbt zu werden.
    Cybermobbing tritt oftmals wenn Überhaupt in sozialen Netzwerken auf, da hier die Gefahr besteht von Leuten aus der eigenen Umgebung erkannt zu werden. In Foren oder Videoportalen trifft es meist nur den den Usernamen. Denn der Betroffene kann sich ja jederzeit einen neuen Decknamen geben und ist somit jederzeit Anonym.

    Hier würde ich einfach auch sagen: Aus Fehlern lernt man und mit der Zeit kann man mit sowas umgehen. Aber wer es nie lernt, wird auch nie damit umgehen können.

    Zu 3:
    Wenn ein 25 Jähriger oder noch älter seine Videos anschaut wo er noch 12 war, wird er es höstwahrscheinlich peinlich finden xD Und gegebenfalls die Videos löschen. Zudem sehe ich hier keine Gefahr für den späteren Beruf. Sofern man keinen Bezug von seinem Namen auf dem Videokanal oder auf das Video selbst eingehen kann. Wenn jemand Otto Fritz Walter heißt im realen Leben und sein YT Kanal den Namen Cyberhupe genannt hat und er im Video selbst keine angaben von seinen Namen gemacht hat, ist er absolut sicher.

    Hier können nur er sich selbst und Leute die er kennt und ihn auf dem Video Akkustisch oder bei Facecam optisch erkennen können in die Pfanne hauen. Wo wir dann wieder bei Mobbing sind.


    Aber in allen 3 Bereichen hilft es wenn man dem Kind schon soweit aufklärt. Eltern müssen wissen wie weit das Kind gedanklich ist um damit umgehen zu können. Ist das Kind Reif genug, warum nicht dann auch Let's Plays machen? Ist das Kind nicht reif genug dafür würde ich es sogar verbieten. Weil gerade unüberlegtes Gerede andere auch zum Mobben anregen kann. Je nach dem was das Kind raus haut.

    Es ist wie gesagt ein Zwiespaltiges Schwert zwischen den gedanklich reifen Kindern und gedanklich noch unreifen Kindern. Obwohl, ich müsste das Wort Kind wegstreichen, da selbst Erwachsene noch wie Kinder reagieren. Damit schließe ich mich nicht mal aus. Und dieses Verhalten seh ich bei sehr vielen hier im Forum. Der eine will den anderen überbieten. Klar das es dann zu Streiterein kommen kann. Und manche sind dann so unreif, das se noch schlimmer sind als Kinder. Dann wenn se sich überhaupt 0 sagen lassen oder Sarkasmus nicht verstehen xD Wo wir dann schon wieder bei 1 sind wo nun mal jeder Mensch seine persönliche Macke hat. ^^
    Ein Normal definiert sich aus dem was die Masse der Menschen tut. Leider weicht aber jeder Mensch von der Masse ab. Zum Glück. Wäre ja scheiße wenn jeder mit den gleichen Fehlern, gleichen Wissen und gleichen Merkmalen ausgestattet wäre ^^ Was dem Menschen wiederum zu einem indiviuellen Wesen macht wo keiner gleich ist.

    Fazit: Ja, Internet kann für Kinder ohne entsprechende Auflärung von Älteren eines der gefährlichsten Orten sein. Dennoch gilt wie im normalen Leben zu lernen auch damit klar zu kommen.
  • Solange mir Kinder auf Youtube nicht penetrant auf den Sack gehen (was 18-Jährige genau so gut draufhaben teilweise) ist es mir schnuppe (im Sinne von Spam-Nachrichten und "unkonventioneller" Kommunikation innerhalb des Internets).
    Ich schau mir eben keine LPs von Leuten mit noch sehr jungen Stimmen an, weil LPs mit unterhalten und eine junge Stimme ein Störfaktor ist. Aber wenn es ihnen Spaß macht und sie das ganze ernsthaft und passioniert angehen dann bin ich der letzte, der sie davon abhält.
    Cybermobbing habe ich immer weniger schlimm empfunden als echtes Mobbing und mir ist beides im extremen Maße widerfahren. Ich wurde zuerst normal gemobbt - ich habe mich zwar gewehrt, habe das Prinzip Auge um Auge, Zahn um Zahn angewandt - was ich in solchen Situationen auch fast als einziges empfehlen kann, wenn die autoritären Lehrkräfte keine Autorität besitzen und überhaupt nicht durchgreifen, wie bei mir - und das war für mich weitaus schlimmer, als von anonymen Leuten im Internet dumm angemacht zu werden :D
    Wenn mich jemand im Internet beleidigt kann ich über ihn lachen, weil ich seinen geistigen Entwicklungsstand viel zu oft daraus lesen kann und ihn auch entsprechend behandle und ignorieren / blocken kann.
    Genau wie die anderen sage ich auch, dass Kinder, solange sie nicht irgendeine hirnverbrannte Scheiße mit Vor- und Nachnamen machen, später für nicht belangt werden. Let's Playen etabliert sich langsam als Hobby und dein Arbeitgeber wird dich nachdem du es ihm erklärt hast dich weniger schief angucken, als wenn du sagst, dass du seit 8 in nem Schießverein bist.
  • AW: Kinder auf Youtube - Warum Kinder keine Videos machen sollten

    TheAdvanceLP schrieb:

    Let's Playen etabliert sich langsam als Hobby und dein Arbeitgeber wird dich nachdem du es ihm erklärt hast dich weniger schief angucken, als wenn du sagst, dass du seit 8 in nem Schießverein bist.
    Das bedeutet du bist der Meinung, das Personen die in einem Schützenverein sind sogenannte Amokläufer sind? Oder wie lässt sich das herauslesen? Denkst du dann auch das jeder vermummte aus dem Irak/Iran oder sonstigen Ländern stammende Mensch ein Potenzieller Selbstmordattentäter ist? Ich denke das ist genauso ein Vergleich. Und hattest du etwa schon mal ein Vorstellungsgespräch, das du das sagen kannst ? Wahrscheinlich nicht.
  • Ich denke, dass das ein Thema ist, welches man nicht verallgemeinern sollte. (Von wegen Frauen können nicht einparken)

    Es mag welche geben, die man oft genug sieht, die einen Channel mit 3 Videos haben, 360p, nur Minecraft, mit dem Handymikro aufgenommen, die nur rumschreien und nicht in vernünftiger Weise mit den Zuschauern artikulieren.

    Es gibt aber sicher auch welche, die das ganze etwas ernster nehmen.
  • Ich bin ja selber erst 13 aber ich finde es kommt auf´s geistige Alter wenn man jetzt irgendwie Rumschreit und Schimpfwörter um sich Wirft ist das für mich nicht grade Reif gut ich habe in einem meiner Videos auch das ein oder andere schimpfwort gesagt aber nicht so laut das es komplett übersteuert ^^ Aber wenn man 13/14 ist und gut was auffem Kasten hat ist es in meinen Augen kein Problem Let´s Plays zu Produzieren und ich mache Let´s Plays und bin trotzdem Gut in der Schule zwar komm wegen der Schule nicht ganz regelmäßig Videos aber die Schule und ein späterer Job sind mir halt wichtiger als Jeden Tag ein Video zu machen :)
    Ich bin eine Signatur.
  • misterm15 schrieb:

    TheAdvanceLP schrieb:

    Let's Playen etabliert sich langsam als Hobby und dein Arbeitgeber wird dich nachdem du es ihm erklärt hast dich weniger schief angucken, als wenn du sagst, dass du seit 8 in nem Schießverein bist.
    Das bedeutet du bist der Meinung, das Personen die in einem Schützenverein sind sogenannte Amokläufer sind? Oder wie lässt sich das herauslesen? Denkst du dann auch das jeder vermummte aus dem Irak/Iran oder sonstigen Ländern stammende Mensch ein Potenzieller Selbstmordattentäter ist? Ich denke das ist genauso ein Vergleich. Und hattest du etwa schon mal ein Vorstellungsgespräch, das du das sagen kannst ? Wahrscheinlich nicht.

    Was zum Teufel interpretierst du denn bitte in meinen Satz hinein, das ist doch lächerlich. Ich habe lediglich gesagt, dass Let's Playen allmählich ein gewöhnlicheres Hobby ist als z.B. in einen Schießverein gehen. Anstelle von Schießverein kannst du auch Kletterverein setzen, oder allgemein jedes nicht so weit verbreitetes Hobby...
    Das man sich auch noch für solchen Rotz rechtfertigen muss, nur weil jemand die versteckten Zeilen in meinem unkonventionell hoch kontaminiertem Kontext gefunden hat...
    Ach ja, nur zur Info: Ich hatte bisher mehrere Vorstellungsgespräche für Praktikas und wenn man mich fragte, was meine Hobbies sind, habe ich neben Klavier, Cello, Fußball spielen, Rhetorikvereinen, schwimmen und joggen auch noch Let's Playen erwähnt und im gleichen Satz noch Computerspiele spielen - 3 von 5 Arbeitgebern wussten bereits, was das ist und haben anstelle von Let's Playen mich wegen Rhetorik komisch angeguckt...
    Und zum Thema, dass ich denke, dass jeder orientalisch verwurzelter Mensch ein Selbstmordattentäter ist - Ich denke natürlich auch, dass jeder Mexikaner fett ist, jeder Russe alle homosexuellen töten will, jeder Inder Massenvergewaltigungen mitmacht, jeder katholische Priester kleine Kinder vergewaltigt (zufälligerweise ist mein Vater katholischer Priester und ist dann später konvertiert um meine Mutter zu heiraten - ich kann bezeugen, dass er deinen Cousin in Ruhe gelassen hat), jeder Deutsche alle Juden wegfegt und jeder Somalier im indischen Ozean Piraterei betreibt - völlig normale Denkweise, danke das wir das klären durften. Jetzt geh wieder zurück mit lila Elefanten spielen, ich möchte jetzt den Schlaf der Gerechten ruhen. Mutti sollte dir definitiv die Leviten lesen...
  • Also ich bin 14 und mache Lets Plays seit nem halben Jahr und klar bekomme ich negative Kritik, aber das macht mir nichts aus. Mir macht Spaß Leute auf YT zu unterhalten und ein Paar negative Kommentare wie z.B. ich zitiere: "Du bis foll dum" können mich nicht aufhalten.
    Zu der Thema "Zukunft": Ich weiss immer noch nicht was ich werden möchte, ich mach mein Abi und schaue was dann wird, aber ich glaube nicht, dass ich wegen ein Paar Videos kein Job bekomme.

    MfG Oberzocker
  • Bei angemessenem Benehmen sind "Jüngere" eigentlich kein Problem. Ansonsten wäre das Thema FSK immernoch so eine Diskussion wert, da gerade bei Shootern (AB 18!!) so kleine Knechte ala 12 Jahre richtig penetrant werden und dort eigentlich absolut nichts zu suchen haben ;)
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