[Pc] Outlast

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    • [Pc] Outlast

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      Outlast

      Story

      ​"Outlast" spielt hauptsächlich in einer Irrenanstalt, welche im zweiten Weltkrieg für Forschungszwecke der Nazis benutzt wurde. Diese wurde jedoch im Jahre 1979 aufgrund mysteriöser Geschehnisse geschlossen, 2007 wurde die Pforten jedoch wieder geöffnet. Der Spieler übernimmt die Rolle des Journalisten "Miles Upshur" um über die Geschehnisse in der besagten Irrenanstalt zu berichten. Bewaffnet mit einem Notizbuch und einem Camcorder, begibt man sich in die heruntergekommene Anstalt. Man findet allerlei Dokumente, die über die Nazi Forschungen und allerlei schockierenden Ereignissen berichten. Das war es auch schon.... (Mehr Informationen zur Story würden nämlich jegliche Spoiler beinhalten).

      Auf Charaktere wird nur grob eingegangen und unser Protagonist ist auch nicht sonderlich interessant. Er ist aufgrund der schockierenden Ereignisse, über die er berichten möchte, wahrscheinlich verstummt. Mehr als ein Stöhnen vernimmt man nicht von ihm. Dies ist sehr schade, da hätten sich die Entwickler mehr einfallen lassen können.

      Gameplay

      "Outlast" legt die Latte auch in Sachen Gameplay nicht allzu hoch. Die meiste Zeit filmt unser stummer Journalist ( was übrigens eine sehr merkwürdige Berufswahl für so einen wortkargen Mann ist) und läuft von Raum zu Raum. Das einzige was der Spieler beherrschen muss, ist die klassische "WASD - Steuerung". Kein Nachladen, keine Skillpunkte und kein Inventar im klassischem Sinn. Es ist so simpel gehalten wie möglich. Als Abwechslung zum ständigem Ausdauerlauf gibt es auch Rätsel in "Outlast". Wer hier jedoch harte Nüsse knacken möchte, wie bei "Amnesia: The dark Descent" , ist hier an der falschen Adresse. Hauptsächlich existieren nur leichte Schalter - Rätsel wie zum Beispiel: Der Strom fällt aus!!! Oh Nein, du musst den Generator wieder aktivieren...

      Auch muss einem bewusst sein, das man ein einfacher Journalist ohne Kampferfahrung ist. Es gibt keinen Weg sich gegen die "Bewohner" des Irrenhauses zu wehren. Man muss sich verstecken wie zum Beispiel: Unter einem Bettgestell, in einem Schrank oder einfach in einer dunklen Ecke. Wenn man entdeckt wird, nimmt man einfach die Beine in die Hand und wiederholt die Prozedur.

      Hier hätte ich mir gerne etwas mehr Innovation gewünscht: Ein Tritt oder Schubser, um Gegner etwas zurückzuwerfen oder Steine werfen zur Ablenkung. Die Parkour Einlagen sind zwar nett und schön anzusehen, jedoch nicht wirklich neu.
      Was ich jedoch loben muss, ist die neue Lichtquelle: Der Camcorder hat einen Nachtsichtmodus. Eine echte Alternative zur alltäglichen Taschenlampe. Jedoch frisst der Camcorder in diesem Modus wortwörtlich die Batterien. Doch kein Problem, denn ganz zufällig liegen in dem gesamten Irrenhaus Batterien im 2er Pack herum. Diese sind auch immer voll aufgeladen und in der passenden Größe... Puh, nochmal Glück gehabt.

      Umfang

      Mit 7-9 Stunden ist die Spieldauer eher gering. Man sollte aber beachten, dass es sich bei "Outlast" um ein Indie-Titel handelt und somit ist die Spielzeit doch angenehm.

      Grafik

      "Outlast" verwendet die etwas in die Tage gekommene "Unreal Engine 3". Doch überraschender Weise ist "Outlast" ein wahrer Augenschmaus. Die Lichteffekte sind perfekt, der Kameramodus ist realistisch, genau wie die Bewegungen unseres Protagonisten. Dieser hält sich an Türrahmen fest, wenn man durch die Tür späht und hockt sich auch schön in die Knie. Auch auf kleine Details haben die Entwickler geachtet, wenn man durch eine Blutlache stampft, hinterlässt unser Protagonist blutige Fußspuren, die nach einiger Zeit oder Schritte verblassen. So ein Detail sieht man heutzutage eher selten.

      Sound

      Beim Sound kann "Outlast" ganz klar punkten. Überall hört man den Boden knarzen, das Grollen des Donners hallt durch die verlassenen Flure. Man vernimmt ein entferntes Stöhnen und unser Protagonist gerät in Schnappatmung. Durch den Sound entseht diese bedrückende Atmosphäre, welche das Spiel ausmacht. Realismus pur!

      Fazit

      "Outlast" ist ganz klar eines der gruseligsten Spiele überhaupt. Das einzige Manko ist das etwas eingestaubte Gameplay, jedoch kann man darüber hinwegsehen, wenn man auf das "Horror Genre" steht. Leider besitzt "Outlast" keinen Wiederspielwert, sodass ich es nur empfehle, wenn es wieder einmal im "Steam Sale" für unter 10 € ist.

      Systemvorraussetzungen
      Minimum:
      Betriebssystem: Windows XP / Vista / 7 / 8 (64 Bits)
      Prozessor: 2.2 GHz Dual Core CPU
      Speicher: 2 GB RAM
      Grafikkarte: 512 Mb NVIDIA Geforce 9800GTX / ATI Radeon HD 3xxx Serie
      DirectX: Version 9.0c
      Festplattenspeicher: 5 GB

      Empfohlen:
      Betriebssystem: Windows Vista / 7 / 8 (64 Bits)
      Prozessor: 2.8 GHz Quad Core CPU
      Speicher: 3 GB RAM
      Grafikkarte: 1 GB NVIDIA GTX 460 / ATI Radeon HD 6850 oder besser
      DirectX: Version 9.0c
      Festplattenspeicher: 5 GB


      Ich hoffe es hat euch gefallen. Für konstruktive Kritik bin ich jederzeit offen und werde diese auch gerne entgegennehmen.
      Rechtschreibfehler können vorhanden sein, da ich sie nach 4 - maligen kontrollieren einfach überlesen habe ^^