Leben ohne Internet

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Das empfinde ich ähnlich.
    Ich hatte jetzt für rund zwei Monate kein Internet bzw. kam nur noch über mein Handy rein. Es war... schlimm. Nun ist es natürlich auch so, dass ich über das Internet auch ein bisschen Geld verdiene: über meinen Blog und über Zeichnungen, die ich verkaufe.
    Doch auch davon ab ist es schwierig, nicht mehr am aktiven Onlineleben teilzunehmen, wobei ich persönlich auch gemerkt habe, dass es Gewöhnungssache ist, inwieweit es einen tatsächlich beeinträchtigt.
    Und nein, Internet allein am Handy ist kein adäquater Ersatz ;)
  • Dann kann ich ja kein Doom mehr im Multiplayer spielen und keine neuen Doom Mods und Maps erhalten.

    Also nein, völlig unmöglich :P

    ____

    Ok spaß beiseite - wobei das in der Tat bereits tatsächlich ziemlich schade für mich wäre - , aber:

    -> Hardwarekäufe (onlineshops)
    -> Soziale Kontakte, die ich via internet optimal knüpfen kann, im RL bin ich da viel zu ... zurückhaltend - und es ist ja auch allgemein dann viel schwieriger freunde zu finden, die deine hobbys teilen. Über Internet hab ich derart viele soziale Kontakte, einfach traumhaft und freue mich über sehr viele Leute mit denen ich tagtäglich schreibe und durchaus als Fernfreunde betitelt werden können.
    -> beruflich (bewerbungen, facebook etc (via facebook bekommen wir dienstplan und infos - würde natürlich auch ohne fb gehen, aber so ist das einfach super bequem
    -> apropos bequem - internet macht einem halt vieles bequemer. Sei es bewerbungen oder onlineshops etc. Und dazu noch sehen die schreiben dann auch viel schöner und sauberer aus, als handschriftlich.
    -> Lets Plays und Multiplayerspiele (von daher passt mein doom beispiel von oben recht gut rein) LPs sind ein derart großes Hobby von mir, als auch Doom, das es mich schon seeehr traurig machen würde, darauf zu verzichten. Es ist einfach ein Hobby was damit zunichte wäre.
    Aktuelle Projekte/Videos




    Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
    Notdürftig die Liste was aktuell läuft: Unreal | Complex DooM (LPT) | DooM 2016 | Need For Speed III: Hot Pursuit | Dirt Rally | Dirt 4 | WRC 7
  • Also ich habe nun 1 Jahr lang ohne eigenes Internet gelebt, es hat sich nur mein Handy Internet Angeboten welches ich aber selten nutze ausser für WhatsApp daher SMS und MMS eher uneffektiv geworden sind und für die täglichen Nachrichten ausserhalb der Lügenblätter Stern etc.

    Ich selber muss sagen das ich ganz gut ohne Internet auskomme und oft auch schon Monatelang kein Internet benutzt habe und einfach mit Freunden Zelten gefahren bin ohne Smartphone oder Geld.

    Ich denke es ist wie Zeitzeugin schon sagt gewhnungssache und umso tiefer wir in die Generation Internetianer rein gehen um so warscheinlicher ist das bestehen einer geistigen Abhängigkeit zum Internet in der Form das man ein klaren Verlust hat im Bereich reale Hobby´s, reale Informationsquellen ausserhalb vom Mainstream, überleben ohen Onlinebestellung auf dem Dorf. Um nur die eher unschlimmen Ecken zu nennen.

    Aber ich denke auch wer sich einen Hacker auf den PC holt aus eigenen System und Programmierwissen , ist selber Schuld. Für effektive Hackangriffe so das man das Internet der Person komplett lahm legen kann und jegliche Daten weiter erarbeiten kann, muss der Depp der dann befallen ist immernoch im Glauben sein das Illegales Spieledownloaden ohne Virus, Trojaner und Wurm ist weil der AntiVirus ja nichts meldet ;)
  • Anzeige

    Aufschlussreich schrieb:


    (...) umso tiefer wir in die Generation Internetianer rein gehen um so warscheinlicher ist das bestehen einer geistigen Abhängigkeit zum Internet in der Form das man ein klaren Verlust hat im Bereich reale Hobby´s, reale Informationsquellen ausserhalb vom Mainstream, überleben ohen Onlinebestellung auf dem Dorf. Um nur die eher unschlimmen Ecken zu nennen.

    Einmal das, doch ich möchte es noch etwas differenzieren: Es kommt unter anderem auch darauf an, wie man auch beruflich involviert ist. Viele meiner (beruflichen) Kontakte laufen über das Internet ab. Mein Freund arbeitet in der Marketingbranche - und es wäre ein Drama für ihn bzw. seinen beruflichen Werdegang, wäre er auch in seiner "Freizeit" vom Internet abgeschnitten.
    Und wir beide haben gute soziale Kontakte, sportliche Aktivitäten undundund.
    Bei mir persönlich überschneiden sich Privates und Berufliches zudem extrem miteinander.
  • Auch wenn ich diese Entwicklung nicht "gut heiße", glaube ich nicht, dass es noch möglich ist. Es kann sein, dass bestimmte Lebensweisen es ermöglichen, dass man nur sein Wochenblättle liest, zur Arbeit fährt und in den Papieren rumblättert.

    Es ist aber nahezu unmöglich wenn man auf schnelle Information angewiesen ist. Im Bereich der sozialen Kontakte bin ich mittlerweile nicht mehr der Meinung, dass FB und Co es hilft Freundschaften zu unterstützen. Es ist eher andersrum - man erwartet immer eine "Präsenz" und ist enttäuscht und dann von "anderen ersetzt" wenn man nicht 24/7 erreichbar ist. Ich habe auch einige hier ausm Forum kennen gelernt, mit denen ich es nicht schaffe den Kontakt aufrecht zu erhalten. Das ist mir zu kalt, ich komme damit nicht klar. Da ist es mir tausende Male lieber, dass man mich einfach anruft, auf ein Bier abholt oder sowas. Alles drum herum ist für mich mittlerweile ein No-Go mehr. Hatte grad auch ne mega Aktion und paar Dutzend "Freunde" aus Facebook gelöscht.

    Und nein, wenn jemand einen hackt, ist man nicht zwangsläufig selber schuld. Ich bin mir sicher, dass wenn man jemanden hacken will, dann kriegt man das auch hin. Jemand von meinen Freunden würde sicherlich meine Passworts erraten können, mit wem ich welche "Probleme" habe - es gegen mich zu spielen wäre kein großes Problem wenn man es drauf ankommen lässt.
    Rainbow Six Siege News | ARMA III
    Ich grusel mir einen ab bei F.E.A.R. 1 [Blind+Facecam]
  • Ich wollte noch im anderen Thread antworten .. aber das wäre dann zu weit offtopic gewesen, eigentlich wollte ichs sein lassen, aber wenn jetzt n Extra Thema dazu auf ist ^^

    Einer schrieb das es in den 80ern und 90ern nicht so war - ja Glückwunsch Mister. Beim Denken waren Sie nicht ganz weit vorne - natürlich nicht, aber in 20-30 Jahren ist der Wandel schon extrem, vorallem da das Internet heutzutage ein unglaubliches Ausmaß nimmt. Früher hat ne Festplatte mit 16MB Speicherplatz auch 8000 Mark gekostet - der Vergleich zu früher hinkt einfach massivst.

    Ich denke ein Leben ohne Internet ist heutzutage nichtmehr möglich - und wenn, dann muss man auf sehr sehr sehr sehr viele Dinge verzichten, und muss WESENTLICH mehr Geld ausgeben. Wenn ich überlege ich müsste mir dann eine Zeitung kaufen, tagtäglich um News mitzubekommen (gut gibt auch News im TV, aber vlt will man ja direkt am morgen was wissen, z.b.wie das Fußballspiel ausging etc. ). Ich müsste mir für wesentlich mehr Geld im Lokalshop die Dinge kaufen, die ich mir bei Amazon dank Leiharbeiter wesentlich günstiger kaufen kann.

    Also mein Geldbeutel wäre schon wesentlich löchriger, gäbe es keine Onlinebestellung.

    Man braucht internet heutzutage auch zu allem - hab gehört das man in der Schule gesagt bekommt "da googlt mal" oder "schaut mal auf der internetseite nach". Ich hab früher kein Internet bzw. fast keines für die Schule gebraucht - wer welches hatte, hatte die wesentlich besseren Noten dann, weil Bücher von einen aufn anderen Tag kaufen, durchlesen, verarbeiten war einfach nich wirklich möglich .. vorallem wenn man in so nem Dörfchen wie ich gelebt hat. Da gab es einfach nichts!

    Also ich sage es ist heutzutage nichtmehr möglich - tagtäglich verschmilzt die Reale Welt doch eh weiter und weiter mit dem Internet. Irgendwann wird es Cyberschule geben - um Personalkosten der Lehrer zu sparen natürlich .. kids werden vor den PC gesetzt und ein Programm gibt ihm Lehrstunden. Naja darüber will ich jetzt noch garnicht nachdenken.
  • Ich könnt nicht ohne Internet leben, allein weil ich nicht wüsste, woher ich Wissen beziehn sollte.
    Forum -> Meinungsaustausch. Bedeutet sich mit vielen anderen Ansichten auseinander zu setzen und Dinge zu sehn, die auf dem ersten Blick garnicht so ersichtlich war. Lässt sich definitiv nicht durch ein Buch ersetzen. Und erstrecht nicht durch irgendne Stammtischrunde.
    Restliche Quellen -> Ich finds wichtig, verschiedene Quellen zu betrachten, zu vergleichen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten rauszulesen. Für Schule, hab ich mir am Wochenende zB verschiedene Buchanalysen zu dem Buch "Im Westen nichts Neues" durchgelesen. 5 Stück müsstens gewesen sein. Geh mal in die nächste Dorf-Bibliothek und sag du hättest gerne 5 Verschiedene Bücher zu Buchanalysen zu nem bestimmten Buch. glhf du wirst nichtmal eins kriegen.

    Ich hab angefangen ein bisschen Programmieren zu lernen, und ziehe auch da unterschiedliche "Tutorials" im Internet zur Rate.
    In dem einen steht Weg A drin; in dem anderen Weg B, weil besser als Weg A.
    Geh ich mir n Buch organisieren, in dem Weg A vorgeschlagen wird; Wie soll ich drauf kommen, dass man das auch anderst machen kann und das sogar vllt besser ist? Mir noch n Buch kaufen? Und noch eins? Und noch eins? Ich kann mir keine Quadrillionen Bücher zu jedem Thema leisten, dass mich intressiert. Noch hab ich den Platz dazu, die irgendwo unter zu kriegen.
    Menschen ohne Internet sind vllt nicht unbedingt dümmer. Aber Definitiv unwissender.

    Und dann noch 5 Verschiedene Zeitungen zu kaufen, weils in jeder anderst drinsteht, oder die andere Schwerpunkte haben, ist mir ehrlich gesagt auch iwie zu teuer.

    Ganz zu schweigen, von den Hobbys die wegfallen würden.
    Zocken, Pornos gugn und so.

    DarkHunterRPGx schrieb:

    Irgendwann wird es Cyberschule geben

    Mach dir mal keine Gedanken über irgendwann. Die gibts schon ne ganze Weile. Zumindestens in den USA zB.

    Aufschlussreich schrieb:

    Aber ich denke auch wer sich einen Hacker auf den PC holt aus eigenen System und Programmierwissen , ist selber Schuld. Für effektive Hackangriffe so das man das Internet der Person komplett lahm legen kann und jegliche Daten weiter erarbeiten kann, muss der Depp der dann befallen ist immernoch im Glauben sein das Illegales Spieledownloaden ohne Virus, Trojaner und Wurm ist weil der AntiVirus ja nichts meldet

    Japp, und weil namhafte große Firmen auch nur AntiVirus haben, werden die natürlich erfolgreich angegriffen und Kontodaten geklaut. Weil Mitarbeiter Herbert ein Spiel runterladen wollte.
    Btw: Gibts eig nen Award für die dämlichsten Posts hier im Forum? Ich hätte da n Anwärter auf den Titel.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von IAdmiralAwesomeI ()

  • Zum Thema Online-Zeitungen muss ich noch was sagen - ja, online Präsenz von FAZ oder sonst was ist kostenlos, ABER die Journalisten müssen ja trotzdem irgendwie bezahlt werden. Außerdem kommt eine Online Präsenz von der Qualität her nicht mal annährend an die Printausgabe ran. Außer wenn man 1:1 Artikel abdruckt.

    Also so darf die Zukunft "Zeitungen nur kostenlos Online" nicht umgesetzt werden! Wir brauchen "echte" Journalisten die sich mit Themen auskennen, recherchieren und dafür auch entsprechend entlohnt werden.

    Das as sage ich dir zum einen als angehende Journalistin, zum anderen als jemand der die Ukraine Krise verfolgt und sieht wie oft "kostenlose" Information einfach falsch ist, weil auf keinen vertrauenswürdigen
    Quellen beruht oder gar Fehlschlüsse gezogen wurden.

    Deswegen: bitte bitte, wenn ihr qualitativen Journalismus unterstützt, profitiert jeder davon.
    Rainbow Six Siege News | ARMA III
    Ich grusel mir einen ab bei F.E.A.R. 1 [Blind+Facecam]
  • Meduselchen schrieb:

    Zum Thema Online-Zeitungen muss ich noch was sagen - ja, online Präsenz von FAZ oder sonst was ist kostenlos, ABER die Journalisten müssen ja trotzdem irgendwie bezahlt werden. Außerdem kommt eine Online Präsenz von der Qualität her nicht mal annährend an die Printausgabe ran. Außer wenn man 1:1 Artikel abdruckt.

    Also so darf die Zukunft "Zeitungen nur kostenlos Online" nicht umgesetzt werden! Wir brauchen "echte" Journalisten die sich mit Themen auskennen, recherchieren und dafür auch entsprechend entlohnt werden.

    Deswegen: bitte bitte, wenn ihr qualitativen Journalismus unterstützt, profitiert jeder davon.


    Nana, es gibt auch im sogenannten "qualitativen Journalismus" Falschinformationen, schlechte Recherchen und miese Inhalte bei gleichzeitigen gut recherchierten, fundierten und qualitativ hochwertigen Online-Beiträgen.
    Online-Magazine/Zeitungen werden durch Werbung etc. bezahlt. Daher halte ich auch nichts von AdBlockern.
  • Natürlich, aber tendenziell ist das eben so. Du hast im Online Journalismus auch den höheren Druck alles möglichst aktuell zu veröffentlichen. "Finanziert" werden viele solche Angebote auch größtenteils aus der Printredaktion. Die meisten benutzen eben AdBlocker, da kann man nichts dagegen tun.

    Sicherlich gibt es auch Ausnahmen! So finde ich taz und dw grandios online. Auch reicht es mir heise online zu lesen - aber dahinter steht ein riesiger Verlag, der sich sowas leisten kann.

    Ich wollte auch das Online Journalismus nicht verteufeln. Ich finde, es soll besser werden, nur dann auch müssen die Leser sich drauf einstellen, dass es was kostet und bereit dafür sein dafür zu zahlen. Z.B 50% des Print-Abos als App? Und kostenlos gibt's halt ein Live-Ticker oder Artikel oder sowas.

    Aber das hat wiederum nichts mit dem Thema des TEs zu tun.
    Rainbow Six Siege News | ARMA III
    Ich grusel mir einen ab bei F.E.A.R. 1 [Blind+Facecam]
  • Ich denke es ist einzig eine Gewöhnungsfrage, auch wenn ich dem Behaviourismus im Allgeminen eher wenig zustimme, ist er bei diesem Thema aber die Anlaufstelle Nummer 1.
    Klar, jeder der täglich im Internet ist, wird sich bei Entzug erstmal fragen, wie das überhaupt gehen soll, aber wenn Jemand in bestimmten Situationen dann mal mehrere WOchen ganz ohne Internet auskommen "muss", der wird damit dann nach einer Weile auch kein Problem mehr haben. Es ist kein Geheimniss, der Mensch gewöhnt sich an Alles: Armut, Krieg, Leid und mit sicherheit auch kein Internet zu haben. Allein die Fragestellung ist für mein Verständniss schon sehr dekadent.
    Internet ist ein Luxusgut, genau so wie im Übrigen Strom und fließend Wasser im globalen Vergleich. Wer wirklich nicht ohne Internet leben kann und dies so formuliert hat meines Erachtens ein echtes Problem. Womit ich nicht sagen will, dass die Aussage: "Ich bin gerne im Internet" und "Das Internet macht das Leben leichter" davon betroffen wären, es geht primär darum, Strom, Wärme etc. zu einem Grundgut zu erheben. Das ist einfach nicht der Fall ...
    Ich bin auch gerne im Internet und wenn es mir fehlt, dann stört es mich auch, aber es ist eher mit dem Entzug von Medien im Allgemeinen zu Vergleichen, einer Art Droge, als mit dem Entzug von einem Grundbedürfniss wie sozialem Kontakt (jah, diese sind auch ohne Internet möglich).
    Besonders asketische Lebensweisen haben natürlich meinen höchsten Respekt und zeigen auch gut, wie erfüllt das Leben ohne Luxusgüter seien kann. Auch wenn ich mich nicht um einen Einzug in ein Kloster oder einer Kommune reisse.


    Als Fazit würde ich sagen, es ist natürlich ein Leben ohne Internet sehr gut möglich, auch in Deutschland oder sonst einem entwickelten Land. Es kann stören keines zu haben, ist aber kein Lebenswichtiges Gut. Mehr als das Leben leichter macht es nicht.

    Planescape: Torment, Dark Souls 2, Civ5 LPT, System Shock 2 LPT
    "Sei Du selbst der Wandel, den Du dir für diese Welt wünschst." - Frei nach Ghandi
  • So endlich ist mein Internet wieder da ^^

    Meduselchen schrieb:

    Auch wenn ich diese Entwicklung nicht "gut heiße", glaube ich nicht, dass es noch möglich ist. Es kann sein, dass bestimmte Lebensweisen es ermöglichen, dass man nur sein Wochenblättle liest, zur Arbeit fährt und in den Papieren rumblättert...


    Warum hällst du es nicht für möglich ? Gerade gestern kamen die News das in Amerika die ersten T-COM Schwestern durchgewinkt wurden mit einer Erlaubnis zu Amerikanischen Zwei Klassen INternet
  • Internet ist wie jedes andere Luxusgut heutzutage, wenn man sich dran gewöhnt hat damit zu leben ist es nahezu unmöglich ohne auszukommen.
    Als ganz spontanes Beispiel fällt mir da gerade das Auto ein.
    Jeder der ein Auto Jahre lang täglich benutzt wird feststellen wie schwer man sich ohne Auto tut, hab ich erst vor kurzem durchgehabt als mein Auto für eine größere Reperatur ein paar Tage in die Werkstatt musste.
    Man gewöhnt sich halt schnell an Luxusgüter weil sie, wie der Name schon sagt einen gewissen Luxus möglich machen der einiges wesentlich bequemer für den Menschen macht aber EIGENTLICH gar nicht nötig ist.
    Ich persönlich könnte mir ein Leben ohne Internet zwar sehr wohl vorstellen, allerdings wird die erste Zeit in der man sich dran gewöhnen muss ohne auszukommen sehr sehr schwierig.
  • Ich hatte durch einen Umzug über mehrere Monate kein Internet und habe mich durch Filme und Bücher über Wasser gehalten. Ansonsten blieb nur noch meine Konsolensammlung als Unterhaltung.
    Da merkte ich schon, wie zweischneidig Steam doch ist.

    Was das Lernen angeht, war es eigentlich nicht mehr möglich ohne Internet. Da musste ich auf das Netz der Uni-Bibliothek zugreifen. Recherchieren ist echt sehr mühsam und zeitraubend, da man auch nur einen bestimmten Zeitraum dafür hat.

    Ich gehe sogar fast schon davon aus, dass Schulen/Unis das Lernen mit dem Internet vorraussetzen. Zumindest, wenn man sich manche Abgabetermine anschaut. Die sind einfach nicht mit "manueller" Suche einzuhalten.
    Genau das Gleiche mit der Benutzung eines Taschenrechners.
  • Nein, Internet ist bei uns sicher kein Luxus mehr und man muss auch nicht Gronkh heissen, um dem Internet eine hohe Bedeutung für das eigene Überleben beimessen zu können. Es gibt mittlerweile sehr viele Berufe, in denen es einfach nicht mehr ohne Internet geht.

    DaveInc schrieb:

    Ich denke es ist einzig eine Gewöhnungsfrage, ...

    Wenn es nur um die persönliche Freizeitgestaltung geht, dann mag das ja sein. Aber wenn das Internet ein wesentlicher Bestandteil der Gesellschaft um dich herum ist, dann bleibt dir selbst keine grosse Wahl - es sei denn natürlich, du strebst ein Leben als Hutzelmännchen im Wald an oder du bist einfach stinkreich und brauchst dich nicht selbst um die Konventionen von Arbeitgebern und anderen Institutionen zu kümmern.

    Dass du alleine schon die Fragestellung als dekadent bezeichnest, finde ich auch ziemlich realitätsfern - um nicht zu sagen: dekadent. Ich möchte sehen, wie du beispielsweise einem Brummifahrer erzählst, dass er auf das Internet - über das er (mitunter sehr kurzfristig) seine Einsatzpläne bezieht und beziehen muss, weil der Arbeitgeber das halt mal so und nicht anders handhabt - gut verzichten kann und im gleichen Atemzug auf die armen Kinder dieser Welt verweist, die es ja noch viel schlechter haben als er und auch ohne Internet hungern können.

    Ich finde es gut, globale Probleme zu thematisieren, aber es wirkt auf mich schon sehr abgehoben, wenn man auf Entwicklungsländer blicken muss, weil man die Zwänge vor der eigenen Haustür nicht mehr (an)erkennt.
    "If class warfare is being waged in America, my class is clearly winning."
    Warren Buffet
  • Ich sage ja nicht, dass es Berufe gibt, bei denen man mit dem Internet leben muss. Dazu muss ich mich ja auch zählen, da ich meine Brötchen mit Webdesign verdiene. Nichts desto trotz bleibe ich bei meiner Aussage, dass ein Leben ohne Internet ohne weiteres auch in Deutschland möglich ist. Klar, viele Berufe erfordern den Umgang mit dem Internet, aber Beruf ist einfach nicht das Leben. Es ist hier nur ein Mittel zur Effizenzsteigerung in dem von dir erwähnten Beispiel. Es ist ein Zwang der durch das endlose Streben nach Wachstum herraufbeschworen wird. Wären wir nicht ständig auf der Jagt nach dem Mammon, wäre diese Frage auch hier zu verneinen. Es ist wie bei Sun Tzu: So man eine starke Position hat, werde nicht untätig, sondern baue diese ständig aus, so dass sie praktisch uneinnehmbar wird.

    Aber ich gebe dir recht, die von angesprochene Dekadenz bezog sich nicht auf diesen Punkt, sonder im Bezug auf das Internet in einem Leben, dass nicht davon abhänig ist. Also an die ganzen Leute, die denken sie würden nicht mehr ohne Google, Facebook, YouTube oder auch Wikipedia leben können. Nicht auf Leute, die zwanghaft das Internet für den Brötchenerwerb brauchen - was aber auch nicht gerade die Mehrheit der Berufe sind. Man denke nur an die ganzen Beamten, die immernoch in ihre alten EDV Systeme schreiben. Das habe ich aber auch nicht explizit gesagt.

    Planescape: Torment, Dark Souls 2, Civ5 LPT, System Shock 2 LPT
    "Sei Du selbst der Wandel, den Du dir für diese Welt wünschst." - Frei nach Ghandi
  • Hatte vor 'ner Weile 6 Monate kein Internet... habs auch überlebt. Ist aber wahnsinnig langweilig und stressig, da man sooo vieles nicht machen kann.
    Gerade in Französisch bin ich in der Note stark runter gerutscht, da ich kein Zugriff auf Online Wörterbücher hatte etc..

    So ganz komplett ohne Internet für jeden... wäre aktuell unvorstellbar glaub ich xD. Ich könnte meine fast 300 Steam Spiele nicht spielen... das wäre wieder 'ne Umstellung um 180 Grad :D.