Probleme mit dem Rode Procaster

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Probleme mit dem Rode Procaster

    Anzeige
    Hallo ihr lieben,

    habe mir folgendes bestellt und heute erhalten:

    Rode Procaster
    2,5 m XLR Kabel
    Beringer XENYX 302USB

    Nun habe ich folgendes Probelem:

    Bei den Aufnahmen ist das Rauschen lauter als meine Stimme. Erst dachte ich, dass es vieleicht am Beringer Mischpult liegt. Doch als ich den Ton dort direkt abfangen wollte und dafür mein Headset ablegte, merkte ich das mein Mikrofon (also das Rode Procaster) das Rauschen verursacht. Dieses ist, wenn ich nah genug am Mikrofon bin, laut und deutlich zu hören.

    Mache ich etwas falsch oder hat das Mikrofone ein defekt?

    LG
  • Wenn du alles richtig eingepegelt hast (auf dem Mischpult oder in Windows also beim Sprechen knapp an 0dB herankommst - im Zweifelsfall mit Audacity o.Ä. testen), liegt das Problem am Mischpult.
    Solche dynamischen Mikrofone liefern einen vergleichsweise geringen Pegel und müssen extrem verstärkt werden.
    Nicht ohne Grund werden für solche Geräte oft sehr potente Vorverstärker angeraten, die oftmals so viel (oder mehr) wie/als das Mikrofon selbst kosten.
    Dies liefert das Behringer aber nicht, ohne dass das starke Eigenrauschen der billigen Preamps ans Licht kommt.

    Wenn alles korrekt eingepegelt ist, du gegen das Rauschen aber nichts tun kannst, gibt es folgende Möglichkeiten:

    - Mischpult an einem USB-Anschluss direkt am Mainboard betreiben
    - falls Laptop: einen aktiven USB-Hub (also mit eigenem Netzteil) testen

    Wenn diese Schritte nichts bringen: Das Mischpult gegen ein Interface mit stärkeren und rauschärmeren Vorverstärkern tauschen. (z.B. das Steinberg UR22)
  • Nur zum Verständnis. Wir reden hier über ein bei der Aufnahme hörbares Rauschen welches vom Rode Procaster selbst ausgeht. Dieses ist auch vorhanden wenn alle Regler beim Behringer ganz links sind. Also nach der Aufnahme bei Audacity rein gar nichts zu hören ist.
  • Phantomspeisung deaktiviert?

    Das klingt fast nach einem Defekt an Mischpult oder Mikrofon.
    Hast du eine Möglichkeit, den Fehler durch Tauschen der Komponenten ausfindig zu machen?
    Sprich, Mikrofon an ein anderes Interface/Mischpult mit einem anderen Mikrofon (vorzugsweise ebenfalls dynamisch).

    Ich sehe das Problem allerdings bei den Fertigungstoleranzen und der Produktprüfung/Produktqualität der Einsteiger-Behringer-Produkte.
    Gerade deswegen, weil der Ausgangspegel von dynamischen Mikrofonen ohnehin schon sehr gering ist, und sie folglich mehr verstärkt werden müssen;
    an sich solltest du ohne Verstärkung keinen Ton hören dürfen.
  • Anzeige

    leBro schrieb:

    Hast du eine Möglichkeit, den Fehler durch Tauschen der Komponenten ausfindig zu machen?


    Leider nicht. Werde dann wohl morgen bei Thomann anrufen müssen.

    leBro schrieb:

    Phantomspeisung deaktiviert?


    Geht soweit ich weiß nicht. Jedoch kenne ich jemanden der diese Kombination ohne Probleme betreiben. Leider zur Zeit nicht in der Nähe.

    PS: Habe es gerade noch einmal ausprobiert und hatte ca. 5 min exzellenten Klang danach wieder oben beschreibenes Problem.
  • Extasi schrieb:

    Werde dann wohl morgen bei Thomann anrufen müssen.

    Ist Wahrscheinlich die beste Lösung.

    Ich habe selbst noch mal recherchiert - es gibt wirklich keine Möglichkeit, die Phantomspeisung zu deaktivieren. Tolles Ding - ungeeignet für dynamische Mikrofone. Ist eins mal falsch gepolt, war es das für das Mikrofon.

    Dennoch kann ich dir nur empfehlen: Tausch das Billigteil durch ein vernünftiges Interface aus.
    Du hast relativ viel Geld für ein dynamisches Mikrofon ausgegeben, das einen hohen Grad an Verstärkung benötigt.
    Mit einem Interface das hochwertige Vorverstärker besitzt, kannst du deutlich mehr aus deinem Mikrofon rausholen.
    Und das sage ich jetzt nicht nur, weil ich die billigst-Mischpulte generell kontrovers beäuge - es ist wirklich so. ;)

    Ein Einstieg wäre da das Behringer UMC 22. Ist absolut bezahlbar und enthält deutlich bessere Vorverstärker, die deinem Mikrofon helfen werden.