Elgato Aufnahmen haben unterschiedliche Bildwiederholraten

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  • Elgato Aufnahmen haben unterschiedliche Bildwiederholraten

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    Hallo zusammen,

    ich habe ein kleines Problem. Ich nehme mit einer Elgato auf (PS3/PS4 mit Splitter). Die Software ist aktuell. Das Problem besteht bei 720p und 1080p, darunter habe ich es nicht versucht, weil das qualitativ sowieso ausfällt.

    Wenn ich mir die Bildwiederholraten der Elgato-Aufnahmen anschaue, sollten diese eigentlich alle eine Bildwiederholrate von 29,97 haben. Dies ist aber leider selten der Fall. Fast alle Aufnahmen variieren. Meist befindet sich die Bildwiederholrate irgendwo zwischen 29,86 und 29,97, meist mit einigen Nachkommastellen.

    Das hat zur Folge, dass die Video- und Audiospur der Aufnahme nicht synchron laufen. Ich habe viele Szenarien versucht, aber bisher keine Ursache gefunden, warum dieser Effekt immer wieder auftritt. Selbst in einer Session, gibt es keine Aufnahmen mit identischer Bildwiederholrate. Manche wenige Aufnahmen sind in Ordnung, aber bei den meisten Aufnahmen muss ich Bild und Ton manuell zusammenschnipseln, damit ich sie verwenden kann. Das ist erstens sehr nervig und zeitaufwändig und zweitens qualitativ nicht zufriedenstellend, da man teilweise Tonaussetzer einbauen muss oder Teile rausschneiden, um den Ton synchron zu haben.

    Das Problem zieht natürlich nach sich, dass mein Kommentar auch nochmal individuell an das Video angepasst werden muss.

    Hat jemand schon ähnliche Probleme gehabt oder eventuell eine Idee woran das liegen könnte?

    Danke und viele Grüße
    Icecoldfrog
  • Ja, das ist leider einfach so. Sagaras hat mal versucht, diese variable Framerate zu eliminieren, aber der Aufwand war wohl riesig und hat sich für das Ergebnis nicht wirklich gelohnt. Es ist und bleibt wohl so, dass Konsolenaufnahmen immer solche Problemchen beinhalten werden. Ich fürchte, damit wirst auch du leben müssen.
  • Julien schrieb:

    Ja, das ist leider einfach so. Sagaras hat mal versucht, diese variable Framerate zu eliminieren, aber der Aufwand war wohl riesig und hat sich für das Ergebnis nicht wirklich gelohnt.


    Gelohnt hat es sich schon, weil am Ende konnte man es bearbeiten. Nur hat es niemand weiter getestet ob es nun geht so wie ich es beschrieben hatte ^^

    Eine VFR von 29.970 FPS die zwischen 2 FPS Werten pendelt hat eigentlich eine doppelte FPS die dann Constant wäre. Bei 29.970 FPS wären es also 59,940 FPS die dann Constant wären.

    Die Frage ist immer wie man das ganze Konvertieren muss. Bei mein Versuch hab ich einfach den TSMuxer dazu verwendet. Der hatte bei meinen Test aus 25 VFR FPS ganze 50 CFR FPS gemacht beim Versuch die Videospur zu demuxen.

    Dann hab ich via MKVMerge das ganze muxen lassen und mir von MKVExtract eine Timecodeliste ausgeben lassen.

    In AVISynth selbst dann hab ich das Video via FFMS2 geladen anhand der Timecodeliste und via dem Plugin VFRtoCFR von 50 FPS auf 25 FPS via der Timecodeliste wechseln lassen.

    Ergebnis war beim Test ein reines CFR Material was keinerlei Asynchronitäten aufwies.

    Da der Test allerdings nur mit einer 4 Minütigen Aufnahme geschah, sollten es andere mal testen ob es klappt. ^^

    Das Problem war damals das bei dem einen der TSMuxer ständig abgeschmiert ist aus unergründlichen Grund. ^^ Daher hatte er es aufgegeben.

    Icecoldfrog schrieb:

    Dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig als die Aufnahmen manuell zusammenzuschnipseln.


    Die VFR Aufnahme selbst zusammenschnipseln? ö.Ö Viel Spaß dann xD Das ist eine Lebensaufgabe dann xD

    VFR in ein CFR Programm bearbeiten zu wollen ist nicht gerade von Erfolg gekrönt ^^
    Es gibt einige NLEs die können mit VFR was anfangen und andere nicht.

    z.B. kann Camtasia VFR Material richtig laden. Wärend Sony Vegas bei solchen Materialen auch schon Probleme hat wie mal einer berichtete.


    VFR Aufnahmen haben ihre Daseinsberechtigungen. Gerade bei Analogen Videoquellen wie Composite, Component, SCART und S-Video.
    Es wird in VFR aufgenommen um das Maximum an Qualität aufzuzeichnen.

    Wenn eine Software CFR direkt aufzeichnet, so hat diese Aufnahme oftmals mehr Bildverluste als eine Aufnahme mit VFR.