Broadcasting-Standard | Übertragen auf YouTube?

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  • Broadcasting-Standard | Übertragen auf YouTube?

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    Moin Moin,

    viele von euch kennen sicher das Problem der schwankenden Pegel verschiedenster YouTube Videos.
    Beim Einen müssen die Lautsprecher bis auf "Teufel komm raus" aufgedreht werden, beim Video danach fallen einem, dank dieser Einstellungen, die Ohren ab.

    In der Fernseh- und Filmlandschaft (sowie auch in der Musikindustrie) gibt es einen Standard, der gegen solche Schwankungen vorbeugend wirken und uns den Genuss der Medien angenehmer machen soll.

    Nun meine Frage: Warum nicht auch auf YouTube? Warum muss der Audiopegel drastisch angepasst werden, nachdem man Musik gehört hat? Geht das nicht auch anders?
    Hier im Forum ist klar zu erkennen, dass viele Let's Player einen Anspruch auf Broadcast-ähnliche Qualität haben, die Audio-Abmischung und Co. aber oftmals mangels Richtwerten nach Gusto vornehmen.

    Somit wäre meine Idee in diesem Sinne ein Zeichen zu setzen und den Standard aus dem Broadcasting-Bereich auf YouTube zu übertragen und Lösungswege darzulegen, wie das Ziel (die bestmögliche Audioqualität und -abstimmung) zu erreichen ist.

    Ist der Gedanke sinnvoll, würdet ihr selbst in euren Videos solche Vorgaben umsetzen wollen? (auf freiwilliger Basis)
    Bei meinen Ausführen handelt es sich zwar nicht um eine Erörterung, sondern lediglich nur um fixe Ideen. Das Sachverhalt ist mir allerdings schon seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge.

    Grüße,
    leBro

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von leBro ()

  • Standard. ;)

    Nein, ich glaube nicht, dass sich das irgendwie bewerkstelligen ließe. Die ganzen YouTuber hätten kaum Interesse daran - YouTube selbst schon gar nicht, obwohl das die beste Lösung wäre, es innerhalb des Flashplayers einzubetten.
    Und wenn doch, dann würde YouTube dieselben Probleme haben wie die Radiosender heutzutage - alles würde totkomprimiert werden, damit man auch ja die größtmögliche Lautheit hat. Da halte ich lieber meine Abhörlautstärke ziemlich niedrig und drehe sie nach Bedarf höher.
  • Julien schrieb:

    Standard.

    Oh man, das ist peinlich... geändert. :D

    Julien schrieb:

    Die ganzen YouTuber hätten kaum Interesse daran

    Selbstverständlich, es würde einen erhöhten Arbeitsaufwand bedeuten - der würde sich für die Zuschauer aber lohnen.
    Gehen wir mal weg von den Begriffen "Richtlinie" oder "Standard" (da ist er wieder...), sondern nennen wir das Ganze lieber optimale Aussteuerung.
    Soll die Kommentarspur im Maximum nun an die -12dB, -9dB oder doch gleich direkt an 0dB heranreichen? Die Frage wird oft gestellt, somit glaube ich, dass ein Grundinteresse vorhanden wäre.

    Sicher, Komprimierung ist nicht immer Optimal und in bestimmten Fällen definitiv nichts, was in zu hohem Maße betrieben werden sollte.
    Doch fällt dies bei einem Audiokommentar, der nicht unter Voice-Acting fällt, tatsächlich ins Gewicht?
    Eine gewisse Dynamik ist definitiv angenehm, doch wer hat schon gerne einen Stadionsprecher bei der WM, der mal flüstert und daraufhin Lautstark den entscheidenden Ballwechsel kommentiert?
    In solch einem Fall fällt für mich Dynamik nicht mehr unter "angenehm", hier bevorzuge ich eine starke Komprimierung sogar.

    Ein gutes Beispiel dafür sind ja die Schreihälse unter den YouTubern. Für mich sind die (oftmals) anfallenden Pegelspitzen immer wieder ein Grund wegzuklicken, weil es einfach mehr als unangenehm ist.

    Warum also niemandem zeigen, dass es anders geht - und vorallem: wie es geht?

    Ton ist ja so oder so ein höchst subjektives Unterfangen, was auch in meinem Post wieder mehr als deutlich zu erkennen ist.
    Doch das Gehör gewöhnt sich an die propagierte Lautheit/das Bekannte aus Film, Radio und Fernsehen.

    Einen "Standard" zu erschaffen ist wahrscheinlich zu viel gewollt. Doch zumindest Aufklärung zu bieten und den interessierten zu zeigen, wie etwas optimiert werden kann, sollte doch definitiv auch im Sinne des Zuschauers sein.

    Wie schön wäre es, keine flüsterleisen (Minecraft-)Videos mehr, die sich gleichzeitig zu Rauschparaden entwickeln, wenn man nur ein Bewusstsein und Interesse für die Materie im Zeitalter der "Hausproduktionen" bei anderen Wecken könnte.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von leBro ()

  • Tja, schön wäre es auf einer Ebene schon - aber genau da hängt es ja dann auch. Die meisten Leute sind einfach viel zu dumm (sorry) dafür. Mal von den LPF-Nutzern abgesehen, weiß doch kaum ein Bruchteil der Let's Player überhaupt, wie man Ton richtig bearbeitet, abmischt oder überhaupt erst richtig aufnimmt. Wie oft sehe ich Setup-Fotos von Aufnahmeräumen, wo der Rechner auf dem Schreibtisch direkt neben dem Großmembraner steht... :rolleyes: Wenn man denen schon mitteilen will, wie man es besser machen kann, dann kommen ganz schnell Millionen von Fragen, warum es denn dann so laut rauscht, nur weil der PC neben dem Mikrofon steht. Das ist eine Mammutaufgabe, die ich niemandem zumuten möchte.

    Und nehmen wir mal an, jemand würde sich der Mammutaufgabe wirklich annehmen - wie wollen wir erreichen, dass dieser Jemand genug Reichweite bekommt und ausreichend Aufmerksamkeit bekommt? Geht ja höchstens mit Bezahlmethoden, sonst kommt man gegen die stumpfsinnige Pseudo-Unterhaltung, die einem von YouTube ins Gesicht geklatscht wird, überhaupt nicht an.
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    @leBro
    Da dieser Thread "als erledigt markiert" wurde und seit 2 Wochen keine Antwort mehr kam, schließe ich hier mal.
    Falls doch noch Rückfragen auftauchen, oder ich anderwertig zu früh geschlossen haben sollte, so genügt eine kleine PN des Threaderstellers an mich.


    #CLOSED