Frage(n) zum Freiwilligen Wehrdiens bei der Bundeswehr

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    • Frage(n) zum Freiwilligen Wehrdiens bei der Bundeswehr

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      Moin, moin Leute.
      Wir ihr oben schon lesen könnt hätte ich mal ein (paar?) Fragen bezüglich zum Freiwilligen Wehrdiens bei der Bundeswehr und ich hoffe mal, dass hier irgendjemand rum gurkt der sowas schon hinter sich hat, bzw. bei einer Beratungsstelle war.

      Ich würde gerne wissen wie das ist, wenn ich z.B. Fluggerätemechanik machen möchte, werde ich dann definitiv in Kriesengebiete geschickt, oder könnte ich dies ablehnen weil es ja Freiwilligen Wehrdienst ist.
      Das ich die Grundausbildung eines Soldaten mache ist klar, und damit habe ich kein Problem. Ich persönlich habe auch kein Problem damit zu sterben, aber da es meiner Familie und meinen besten Freunden dann echt scheiße gehen würde, habe ich dann doch ein kleines Problem damit.
      Also an der Waffe dienst zu leisten ist nicht zu verhindern, dennoch möchte ich nicht in Kriesengebiete, sondern in Deutschland bleiben.

      Ich wäre über jeden Rat und Tipp von euch froh. =)
    • @Methoven
      Eine (OffTopic-) Frage, keine Diskussion, weswegen ich den Thread mal in den "Smalltalk" -Bereich verschieben werde.
      Das nächste Mal bitte genauer darauf achten, wo du hin postest. Bei Unklarheiten einfach mal den "In welchen Bereich muss ich posten?" -Thread lesen oder mal die "SuFu" nutzen. Auch die Moderation steht dir für Fragen (per PN) gerne zu Verfügung!
      - Danke


      #MOVED TO: Smalltalk
    • In den ersten ca. 12 Monaten bist du sicher vor Auslandseinsätzen. Aber es war geplant, dass mehr freiwillige Soldaten auch eingesetzt werden. Seit dem hören die meisten nach etwa 1 Jahr auf. Beim 1. Mal darfst du aber glaub noch "will nicht" sagen (was aber auch erst geprüft wird). Dafür hast du beim nächsten Mal dann keine Wahl mehr.

      Ich war auch nur 13 Monate dabei, wollte aber zwischenzeitlich Offizierslaufbahn einschlagen. Aber auch wenn du eine Weile brauchst um es tatsächlich zu kapieren/akzeptieren: Der ganze Verein ist korrupt und die größte Geldverschwendung des Landes.

      Der einzige Grund sich da für 1-2 Jahre freiwillig hinzubegeben wäre meiner Ansicht nach, wenn man derzeit keine Arbeit findet und eine Übergangslösung braucht in der man nicht schlecht verdient und davon abgehalten wird RTL zu gucken (letzteres leider nur während der ersten 3 Monate).
    • sam schrieb:

      Der einzige Grund sich da für 1-2 Jahre freiwillig hinzubegeben wäre meiner Ansicht nach, wenn man derzeit keine Arbeit findet und eine Übergangslösung braucht in der man nicht schlecht verdient und davon abgehalten wird RTL zu gucken (letzteres leider nur während der ersten 3 Monate).


      Genau DAS ist der Grund. Ich möchte nicht als Vollzeit Soldat oder sonst was arbeiten, ich möchte da wenn überhaupt dann nur als Mechaniker / Logistiker etc. arbeiten.
      Und da es für mich momentan echt schlecht aussieht, was eine Ausbildung betrifft, bin ich am überlegen mich dort für 12 Monate zu melden und dann nächstes mal Rechtzeitig in anderen Betrieben bewerben.
      Danke schon mal für deine Information.
    • Jain, wenn du eine Zivile Laufbahn bei der Bundeswehr (im Beamtenverhältnis) einschlägst eher nich. Schlägst du die Laufbahn als Soldat ein, kannst du auch ins Ausland geschickt werden. Es kommt eben darauf an, wofür du dich entscheidest. Genaueres kannst du auch mit deinem Berater beim Bund klären.
    • @Methoven
      Der freiwillige Wehrdienst ist zwar "freiwillig", aber damit ist der Eintritt in die Bundeswehr gemeint, der Dienstherr entscheidet dann über dich. Wenn du nur für einen kurzen Zeitraum unterschreibst brauchst du dir jedoch keine Gedanken machen, die Einsatzvorausbildung usw dauert zu lang, als dass es sich da rentieren würde dich loszuschicken. Anders sieht es aus wenn du für 2 Jahre oder länger bleibst. Wobei man auch hier sagen muss: Wunsch kommt vor Pflicht. Es gibt mehr als genug Kammeraden die sich für Einsätze freiwillig melden, was dafür sorgt dass in einigen Einheiten Niemand gezwungen wird zu gehen, sondern sogar eher zu bleiben. ^^
      Was ich mich nur frage ist dein Wunsch nach dem Einsatz als Fluggerätemechaniker, solltest du dort eine Ausbildung drin haben würdest du auch bei einem kurzen Wehrdienst in den Genuss kommen (können), sollte dir die Ausbildung fehlen, dann wirst du maximal dem Fachpersonal die Schrauben hinterher tragen. Und wenn du eine Ausbildung beim Bund machen möchtest, unter 8 Jahren läuft da nichts (ok, sieben dank BFD). Laß dir jedenfalls nichts von den Karrierecentern erzählen, die müssen Quoten erfüllen und erzählen Interessierten Alles was diese hören wollen, geben jedoch keine schriftlichen Zusagen und später stehste da. Wenn ich bedenke wieviele Kammeraden damals angeblich zu den S6ern kommen sollten und dann woanders gelandet sind...

      @sam
      Nichts gegen deine Meinung, aber ich war 7 Jahre bei der Bundeswehr. Geldverschwendung würde ich sogar noch zustimmen, auch wenn der Staat an anderen Ecken mehr zum Fenster rauswirft als bei der BW (wobei dort seit der Umstellung noch mehr "verschenkt" wird), aber er ist ansich nicht korrupt. Und die Einstellung
      Der einzige Grund sich da für 1-2 Jahre freiwillig hinzubegeben wäre meiner Ansicht nach, wenn man derzeit keine Arbeit findet und eine Übergangslösung braucht in der man nicht schlecht verdient und davon abgehalten wird RTL zu gucken (letzteres leider nur während der ersten 3 Monate).
      Ist leider der Grund warum der Bundeswehr die Fachkräfte fehlen, immer mehr fähiges Personal ohne Ersatz ausscheidet und der Bund Unmengen an Geld den Mannschaften in den A* blasen muss damit diese überhaupt noch zum Dienst kommen. Abgesehen davon, dass die ersten drei Monate eh nurnoch Gruppenkuscheln sind...die Vorgesetzten dürfen ja nichtmal mehr "du, du" sagen, ohne dass die Rekruten heulend zum KpFw laufen um ihre "Kündigung" abzugeben.
      Alte Spiele neu verfilmt:
      Let's Plays von 1991 - 2014, hier ist für Jeden was dabei.