Menschen sind Hunde

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    • Menschen sind Hunde

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      Sehr geehrte Lets Player Community,

      ich habe für euch ein kleines Bonbon, da mir die Geschmacksverstärker-Diskussionen nicht zusagen.

      Durchschnitt. Es handelt sich dabei um ein Wort, was für mich eine der schlimmsten Beleidigungen darstellt. Ich habe durchschnittliche Menschen meist verachtet und sie dementsprechend auch schlecht behandelt, offen gestanden hat es mir auch Freude gebracht, diese zu beleidigen. Ich möchte nicht sagen, dass ich mich gänzlich davon distanziert habe, allerdings habe ich gelernt, wie ich mit dem Durchschnitt umgehen kann. Die Lösung war simpel, nachdem ich eine Sache erkannt habe.

      Durchschnittliche Menschen sind Hunde. Sie wissen nicht, was sie falsch gemacht haben, wenn ich mit erhobenem Finger vor ihnen stehe. Man muss es ihnen so erklären, wie sie es verstehen können, indem man ihre Nase nimmt und sie direkt in die Scheiße drückt, die sie fabriziert haben. Sie werden zwar immer noch nicht verstehen, dass es ein Fehler von ihnen war, aber nach einer Weile werden sie erkennen, dass es nicht hilft, wenn sie sich so verhalten und das Verhalten unterlassen.
      Weiterhin kann man ihnen jederzeit ein paar kleine Tricks beibringen, sei es das Hände schütteln, oder Laut zu geben, wenn man der Meinung ist, dass sie etwas zusagen haben könnten. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass sie dennoch viel Aufmerksamkeit benötigen und man sich intensiv mit ihnen beschäftigen muss, um zu erkennen, wo denn der Schuh drückt, weil sie nicht dazu in der Lage sind, sich mit einem auf der selben Ebene zu unterhalten.

      Man kann nicht von einem Hund erwarten, dass er eine vertretbare Meinung zu bestimmten Themen hat, sondern muss sich damit anfreunden, dass sie nur zum apportieren von Gegenständen gut sind, oder um einem Gesellschaft zu leisten.

      Nachdem ich diese Dinge erkannt habe, kann ich ihnen einfach nicht mehr für viele Dinge böse sein. Es hat mir auch erklärt, weshalb sie die Scheiße von anderen "Hunden" so einfach schlucken und sich keine eigene Meinung dazu bilden.


      Vielen wird diese Ansicht natürlich bitter aufstoßen, sie werden vielleicht sogar in Rage geraten. Ist es aber nicht besser, dass ich Menschen auf diese Art und Weise degradiere und dadurch besser mit ihnen umgehe, als das ich sie schlechter behandele, weil ich sie mit etwas vergleiche, dass sie nicht sind?

      Habt ihr Argumente, die meine These unterstützen?

      Ich bin sehr gespannt, ob die "Streitkultur" tatsächlich besser geworden ist, wie @sam meinte.

      Mit freundlichen Grüßen
      Shandal27
    • Die eigentliche Frage ist doch jetzt, ob ich mich selbst als Hund degradiere indem ich dir zustimme und so das Schlucke, was du produziert hast oder ob ich dir widerspreche und trotzdem ein Hund wäre, weil du genau dieses Verhalten erwarten würdest. So gesehen ist es irrelevant, ob ich nun anderen bei ihrer Meinung zustimme oder dies nicht tue, da es letztlich nicht darauf ankommt, dass ich das tue, sondern weswegen ich dies tue. Und wenn ich Scheisse produziere, kommt es auch nicht darauf an, dass ich sie produziert habe, sondern wie ich mit ihr umgehe. Gerade auf Dung können interessante Pflanzen wachsen.

      Also um deine eigentliche These zu beantworten: Ob ich ihr zustimmen kann oder nicht, kommt auf die Situation und die jeweilige Person an. Der eine produziert nur Bullshit und lernt nichts daraus und andere produzieren sie ebenfalls, fangen aber an, nachzudenken, nachdem sie von einem gewissen Shandal da rein gedrückt wurden und schreiben ab dem Zeitpunkt eventuell ein, zwei gute Beiträge. Insofern - alles ist relativ.
    • Hey, das ist ja voll blöd, du hast gar das Stöckchen viel zu kurz geworfen!

      An sich mache ich mich mal zum Hund und stimme dir zu - wobei ich im Normalfall eher ein bisschen verallgemeinere und dann die Leute (v. a. im Bezug auf Politik) eher stumme Sklaven nenne - ein Hund bellt immerhin und wird irgendwann mal beißen, wenn man ihm einen Tritt gibt. :P

      Ach warte, man streitet sich für deinen Geschmack ja hier zu wenig - ist mir egal. :P
      You like music? I like pissing.
      ~Corey Taylor
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      Oh Gott, korrigieren mit dem Buggtitor, damn it!

      Shandal27 schrieb:

      Ich habe durchschnittliche Menschen meist verachtet und sie dementsprechend auch schlecht behandelt

      Ach Shandal, ich weiß immer nicht wirklich wo ich deine Art hin stecken soll. Aber manchmal will ich das gleiche wie oben machen, nur mit dir. Ich muss dir einfach widersprechen aus Erfahrung. Selbst wennn Leute etwas "weniger schlau" sind, so sind sie nicht auf ein rein behavioristisches Modell zu reduzieren. Teilweise sicherlich, aber nicht so extrem. Ich werde dann mal etwas von der Aufgenommenen Exkremente, und diejenige, welche ich schluckte (da ich sie für wohlschmeckender erachtete) hervorwürgen.

      So das vorweg, die Zitate sollten reichen, meine Finger sind vom Betonabkratzen noch immer in steifer Muskelkater Laune und das Hirn von der Sonne verbrannt.


      Shandal27 schrieb:

      Durchschnittliche Menschen sind Hunde.

      Das stimmt nicht ganz. Dein Ansatz ist behavioristisch, ein reine - Aktion / Respons Mechanismus. Man bringt ihnen quasi mit Zuckerle und Peitsche bei wie sie etwas zu machen haben, halt so wie man einen Hund dressiert. Das funktioniert aber nicht so richtig. Denn oberflächlich mag das stimmen aber hier fehlt was entscheidendes, die sog Black Box, dazu später aber mehr.

      Shandal27 schrieb:

      wo denn der Schuh drückt, weil sie nicht dazu in der Lage sind, sich mit einem auf der selben Ebene zu unterhalten.

      Gehen wir den Schritt weiter. Da du dich, so wie es geschrieben steht, über die normalen Menschen setzt kann ich dich ja direkt wieder runterziehen, oder es versuchen, denn nach meiner Argumentation msus mir das ma Ende nicht mal gelingen, indem ich dir nun aufzeige warum das ganze so nicht ganz klappt. Und dir damit, ganz behavioristisch, deine Schnauze in deinen Kot stecken. Ich kann es zumindest versuchen, denn kommen wir zu dem wichtigen Punkt. Das versuchen. Welches Konzept von lernen legen wir zugrunde. Ich möchte hier nur auf den Kontruktivistischen Ansatz eingehen und ihn mit dem Behavioristischen dort oben zusammen setzten.

      Kurze Einführung und Exkurs:
      Der Behaviorismus ist eine reine Aktion/Respons Theorie. Ein Kind schmeißt mit seinem Flummi die Scheibe seines Zimmers im Winter ein. Nun kommt der Oberlehrer und sieht das Malheur. Leicht wütend spricht er von Oben herab zum jungen:
      "Da du das Fenster kaputt gemacht hast, indem du mit dem Flummi hier gespielt hast, musst du lernen warum du hier nicht spielen darfst. Das Fenster wird in drei Tagen ersetzt. Denk mal drüber nach."
      Darauf hin verlässt der Oberlehrer den Raum wieder. Der Junge weiß nun, dass er nicht in seinem Zimmer spielen darf und warum.

      So weit klingt das doch ganz gut - Aktion - Ereignis - Reaktion. Wie bei einem Hund der konditioniert wird. Aber ist es wirklich so leicht? Was passiert im Kopf denn genau? Das weiß die Theorie nicht ,sie will es auch nicht wissen, daher befindet sich im Kopf eine sog. Black Box. Lasst uns mal fix einen weiteren kleinen Exkurs machen. Wir ignorieren mal geflissentlich, Kognitivmismus und Co und gehen über zum Konstruktivismus.

      Was sagt der Konstruktivismus? Folgendes (Grob):
      Jeder Mensch erschafft sich durch seine Sinne und durch seine kognitiven Fähigkeiten eine Welt, quasi seine eigene Interpretation. Das stellt uns nun vor ein großes Problem. Da jeder Mensch ein eigenes Konstrukt in sich hat, können wir nciht wissen wie er lernt oder denkt. Dann wir können dieses Konstrukt nicht in Erfahrung bringen. Alles was ich tun kann ist im Rahmen meines Weltkonstrukts ein Konstrukt der Welt eines anderen zu machen. Genau das gleiche fürs lernen. Ich kann nur versuchen ein Konstrukt zum lernen zu erschaffen, das dem des zu Belernenden möglichst nah kommt. Verstanden? Wenn nein bitte Fragen, ich versuche es gerne zu erklären.

      Gut, haben wir beides nun im Kopf. Gehen wir zu der Geschichte zurück. Was geht denn im Kopf des Durchschnittshundes nun vor? Das wissen wir nicht. Er könnte sich zB denken: Scheiß drauf, ich hänge halt ein Laken vor" oder ähnliches. Vielleicht war es ihm auch immer zu warm und er wollte es nur so aussehen lassen. Das könne wir im Endeffekt nicht wissen. Und jetzt kommt das schönste am ganzen, da ich mich hier auf den Lernaspekt beziehe. Holzkamp (geiler Typ btw was Pädagogik angeht) nennt das auch: lernen als Lernbehinderung. Es wird halt das getan, was erwartet wird. Und hier kommt nun der große Punkt: Du kannst nicht wissen ob sie es nicht verstehen oder ähnliches. Du hast dein Konstrukt und sie ein anderes. Sie lernen es vielleicht nur, damit du endlich die klappe hältst, wie bei einem Hund. Der dich anbellt und du ihm einfach das gibst was er will damit ruhe ist. Bist du dann nicht der Hund? Wer hat dann dein Gesicht in den Mist gedrückt? Ich hoffe es ist verständlich ;) Ich gab mir mit meinem sonnenverbrannten Hirn so viel Mühe wie es geht (und ohne noch mal die Tausend Seiten Theorie zu wälzen)

      Ich bin kein Freund von singulär angewendeten Theorien, die Wahrheit liegt meist irgendwo in der Mitte, das soll auch eine Aussage sein. Wir können, ja dürfen niemanden so degradieren, das geht nicht, wir kommen am Ende sonst immer in einer Sackgasse an.

      Shandal27 schrieb:

      Habt ihr Argumente, die meine These unterstützen?

      or are you wrong?

      Klingsor schrieb:

      Die eigentliche Frage ist doch jetzt, ob ich mich selbst als Hund degradiere indem ich dir zustimme und so das Schlucke, was du produziert hast oder ob ich dir widerspreche und trotzdem ein Hund wäre, weil du genau dieses Verhalten erwarten würdest.

      ich glaube das Ziel ist es den Spieß um zudrehen. Und in seinen Augen (Konstrukt hier) währest du immer der Hund, welcher seine eigene Kacke isst, es geht nicht anders von der Argumentation her. jedenfalls sehe ich es spontan nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Achon ()

    • @Achon, insgesamt hast du einen interessanten Beitrag verfasst, den ich gerne gelesen habe. Du unterliegst nur insgesamt einer Annahme, welche leider in diesem Zusammenhang falsch ist und dadurch den ganzen Aspekt deines Beitrages in die falsche Richtung lenkt.

      Bei durchschnittlichen Menschen geht es mir mittlerweile weniger darum, dass sie etwas lernen, sondern darum, dass ich sie tatsächlich konditioniere. Ob sie es lernen, ist irrelevant. Sie müssen lediglich das falsche Verhalten ablegen, egal aus welchem Grund. Deshalb sagte ich auch, dass sie zwar am Ende immer noch nicht wissen, dass sie etwas falsches getan haben, aber sie werden es immerhin nicht wieder tun.

      Im Prinzip ist deine falsche Annahme auf eine Sache zurückzuführen: Du betrachtest den pädagogischen Aspekt, weil du der Meinung bist, dass ich ihnen etwas beibringen möchte. Ich hingegen bezweifle schon stark, dass sie überhaupt dazu in der Lage sind, einfachste Prinzipien zu erlernen. Du betrachtest sie als Menschen, ich hingegen als ein Tier.

      Mit freundlichen Grüßen
      Shandal27

      P.S.: Es ist übrigens ganz einfach, mich dazu zu bewegen, einen Menschen nicht mehr als Hund zu betrachten. Man muss lediglich nicht in den Durchschnitt fallen. @Jaffar Anjuhal betrachte ich zum Beispiel als eigenständiges Individuum, nicht als Hund.
    • Ein paar spontane Gedanken dazu, bitte keine Struktur erwarten:

      So wie du den "durchschnittlichen" Menschen beschreibst, habe ich grob gesehen die "dummen" Menschen für mich definiert. Das sage ich nicht von oben herab, sondern streckenweise auf Augenhöhe, denn auch ich bin laut meiner eigenen Definition zu einem nicht unwesentlichen Anteil durchschnittlich bzw. dumm.

      In den letzten Monaten, vielleicht auch Jahren, habe ich für mich erkannt, dass der dumme Mensch mich nicht zwangsläufig stört. Ich differenziere zusätzlich noch zwischen dummen Menschen mit und ohne emotionaler Intelligenz, was für mich ein ganz entscheidendes Kriterium ist. Ein durchschnittlicher/dummer Mensch (ich bleibe ab sofort bei "durchschnittlich", das klingt irgendwie diplomatischer), der Anstand, Höflichkeit, Respekt und Empathie kennt, hat für mich einen ganz anderen Stellenwert als einer, der diese Eigenschaften (vor allem Fremden gegenüber) nicht besitzt. Ich kenne haufenweise Menschen aus beiden Ecken und habe für mich insgeheim immer wieder abgeglichen, ob diese Trennung passt. Und das tut sie, für mich zumindest.

      Es gibt so ein paar Indizien, die mir bei den durchschnittlichen Menschen gehäuft auffallen. Je mehr man mit seiner vermeintlichen und oftmals gar nicht vorhandenen Individualität protzt, desto durchschnittlicher ist der Mensch für mich. Deswegen hasse ich Szenen. Egal ob Musik-Szenen (hier ist das oft am schlimmsten ausgeprägt, vor allem bei Metallern, also der Musik, die ich am meisten liebe), die Let's Play-Szene oder irgendwelche anderen Möchtegern-Untergrund-Gruppierungen. Ich verabscheue Menschen, die sich durch Szene-Zugehörigkeit besonders fühlen. Dass viele hierbei von "Individualität" sprechen, ist im Grunde genommen ein Paradoxon, denn eine "Szene" impliziert eine Gruppe und damit einen automatischen Zwang zum Mitlaufen.

      Desweiteren hasse ich (und ja, ich gebrauche das Wort "Hass" hier relativ inflationär, was einfach darin begründet liegt, dass wir hier über ein Menschen-Klientel sprechen, dem ich ganz bewusst aus dem Weg gehe) Leute, die sich aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes über andere stellen. Menschen, die meinen, sie seien aufgrund ihres/ihrer Tattoos individueller als Nicht-Tätowierte. Menschen, die meinen, dass sie wegen ihrer ausschließlich schwarzen Kleidung individueller seien als andere. Menschen, die glauben, dass ein Gegenstand, den sie besitzen, sie einzigartiger macht als andere. Die Individualität des Geistes, des Denkens, der Ideen rückt(e) für mich persönlich zu weit in den Hintergrund. Ich gehöre beim besten Willen nicht zu den Menschen, die permanent "früher war alles besser" schreien, obwohl das in vielerlei Hinsicht stimmt. Aber die nicht-durchschnittlichen und positiv hervorstechenden Menschen sind meist die, die rein äußerlich eher unscheinbar sind. So zumindest meine Erfahrung. Deswegen habe ich ein Faible für bescheidene Menschen und solche, die eher durch Worte als durch optische Reize bestechen. Wenn sich jemand in wenigen Worten beschreiben muss -und das sieht man oft in sozialen Netzwerken-, dann verkaufen sich etliche Menschen durch Oberflächlichkeiten. Wenn man dann beobachtet, was für ein Nonsens bei halbwegs interessanten Diskussionen vermittelt wird, dann bestätigt das meinen Eindruck nur. Auch hier im Forum ist das leider sehr häufig zu beobachten, wenn auch wenig verwunderlich.

      Zu dem Thema beibringen/konditionieren/umerziehen kann ich dir größtenteils recht geben. Zwar kann ich nur aus meiner Erfahrung sprechen, die bringt aber folgende Erkenntnis(se) hervor: Der durchschnittliche Mensch betont immer und überall, dass er eine feste Meinung hat, von der er sich nicht abbringen lässt. Von durchschnittlichen Menschen erkenne ich keine Bereitschaft zum möglichen Umdenken, zum regen Austausch. Das sind oft die Leute, die groß rumposaunen "Wer mich nicht so nimmt wie ich bin, kann sich verpissen". Der etwas pseudo-elitäre Mensch wird das vielleicht eher mit "Ich stehe zu meiner Meinung. Wem das nicht passt, der kann mir gestohlen bleiben." ausformulieren. Gerade diese Menschen sind aber die, die sich am einfachsten manipulieren lassen. Ich könnte zig Gesprächsanekdoten zum Besten geben, in denen ich Menschen um ihre Quasi-Prinzipien gebracht und eine gewisse Bodenlosigkeit aufgedeckt habe. Es ist faszinierend: Man nimmt sich einen bestimmten Punkt, der laut Person x absolut und mit voller Inbrunst vertreten wird und ertappt diesen Menschen wenige Minuten später dabei, wie das Kartenhaus so schnell in sich zusammenfällt, wie es wahrscheinlich aufgebaut wurde. Nicht aus Stein, denn das würde ja zu lange und beschwerlich sein, sondern aus Karten, denn es muss ja schnell gehen und zumindest den Eindruck erwecken, als wäre ein festes Fundament dahinter. Wenn man einen Menschen, der zum Beispiel behauptet, jeder soll sich verkrümeln, dem bestimmte Eigenarten nicht passen, fragt, wer ihm denn am wichtigsten sei, dann erhält man nahezu immer die Antwort, dass es Freunde und/oder Familienmitglieder seien. Wenn dieser Kreis sich nun an einer bestimmten Charakteristik stört und das nach außen trägt, bedeutet das im Umkehrschluss, dass sich der Mensch mit dieser Kritik nicht auseinandersetzt, sondern besagten Menschen eher aus seinem Leben streicht. Das ist in der Praxis aber oftmals nicht so. Wenn man sich hier halbwegs geschickt anstellt in Sachen Gesprächsführung, kann man solche Menschen sehr schnell entwaffnen - wenn man den Menschen nicht mag, ist das auch eine einfache Methode, ihn bloßzustellen. Das kann manchmal ganz witzig sein.

      Wer nicht der intelligenteste Zeitgenosse ist, sein Herz aber am rechten Fleck hat und seine Pseudo-Einzigartigkeit nicht überall thematisiert, den finde ich als Mitmenschen genauso angenehm wie jemanden, der die Weisheit tatsächlich mit Löffeln gefressen hat, auch wenn diese Redewendung negativ behaftet ist, aber es gibt sie vereinzelt noch, die weisen Menschen. In einigen Punkten lasse ich mich (meist unterbewusst) auch von Menschen manipulieren, obwohl ich rückblickend betrachtet schon oft feststellen musste, dass ich das nicht wollte und mich selbst innerlich dafür geißel(t)e. Auch lasse ich mich immer noch von vielen Dingen blenden, die meine Meinung und Blickrichtung eigentlich nicht tangieren sollten. Solange ich dagegen nicht immun bin, bin ich selbst in gewisser Weise durchschnittlich.

      Aber ich drifte ab. Kurzum: Durchschnittliche Menschen lassen sich häufiger verbiegen als tatsächlich einzigartige, ja. Aber sie müssen nicht zwangsläufig schlechte Menschen sein, ganz im Gegenteil. Doch die Frage, was einen "schlechten" und was einen "guten" Menschen ausmacht, ist wieder ein komplett anderes Thema, über das man sich stundenlang austauschen könnte.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Negoya ()

    • Negoya schrieb:

      So wie du den "durchschnittlichen" Menschen beschreibst, habe ich grob gesehen die "dummen" Menschen für mich definiert.

      So sehe ich das auch... treffe zB. häufig auf Menschen die nicht bereit sind zu lernen, sich persönlich weiterzuentwickeln oder neue Dinge zu akzeptieren und diese stempel ich dann als "Dumm" ab (du nennt es nur anders)...

      Bin aber nicht (wie der Threadersteller) der Meinung das man alle Menschen abwerten sollte... es gibt zB. Menschen die Praktisch veranlagt sind, mit denen kann man weniger Philosophieren oder Diskutieren aber die bauen dir ohne Plan aus dem Bauch ein Haus hin und das steht dann felsenfest 100 Jahre an seinem Fleck... Menschen die Dinge (von Hand) Herstellen die ewig halten oder eben wie du es nennst Emotionale Intelligenz aufweisen, die sich in andere (sowohl Menschen als auch Gegenstände) hineindenken und fühlen können.
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      — Endlos-Projekte: Minecraft (SinglePlayer), Craft The World, Banished, Besiege, Sims4
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      — . Kurz- Projekte: The Tower, Fighting Is Magic, Euro Truck Simulator 2, uvm
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    • Shandal27 schrieb:

      Bei durchschnittlichen Menschen geht es mir mittlerweile weniger darum, dass sie etwas lernen, sondern darum, dass ich sie tatsächlich konditioniere.

      Leider unterliegt dir ebenfalls ein Fehler - Auch konditionieren ist lernen. Dazu muss man es nicht mal Pädagogisch betrachten oder Lerntheoretisch. Was aber richtig ist - Eine Koditionierung schließt nicht zwingend ein tieferes Verständnis ein, allerdings können wir das auch nicht ausschließen.

      Ich msus ehrlich sagen ich bleibe an dem Vergleich mit Durchschnittsmensch und Hund noch hängen. Lieg eventuel lauch ander Arbeit die letzten Wochen., wo man mal (zum Glück) nicht von Studenten umgeben war, sondern von Haupt und Realschülern (ehemalige). Daher sehe ic hdas alles etwas anders.

      Ich würde mich selbst als Durchshcnitt bezeichnen, ich tue Sachen ohne das Warum rihctig zu verstehen oder mir die Mühe zu machen, ich kaue auch nach was einige machen. Was ich mich aber nun frage ist - Was ist daran so schlimm? Ich finde es ist einfach nicht Möglich einen Menschen so zusammen zu fassen, was schon bei Hunden nicht geht.

      Ja, folgendes stimmt. Es gibt verhalten, das man durch Beobachtung vorher sagen kann. Aber so richtig geht das auch nicht. Man wird fast immer irgendwie überrascht werden. Wenn man es denn will. Ich finde die Aussage: Der ist Dum mauch sehr schwirieg. Warum?

      Ich war jetzte eine Woche im Betongießwert. Da wurde Bild gelesen und die Witze waren unterstes NIveau. Man könnte fast sagen sie sind "dumm" .- Wer das aber sagt schießt sich leider selber ins Knie. Obwohl ich "Schlauer " war war ich der Dumme, ich wusste nichts. Ich kannte weder die Maschinen noch ähnliches. ich konnte gerade mal Fegen und Putzen sowie Schleppen. Einer fuhr mit dem Betongiessen und hat frei Schnautze gegossen, hat immer gepasst, bei 5x~27 Platten. Der andere schaut auf die Zeichnung und macht die Rahmen fertig, mit leichtigkeit. Kann ich also wirklich sagen jemand ist dumm ohne ihn zu kennen? Genauso durchschnitt. Ist es denn was schlimmes, dass ich Durchschnitt bin? Ich würde das verneinen. Denn letztendlich sticht jeder irgendwo heraus, irgendwie.


      Shandal27 schrieb:

      Man muss lediglich nicht in den Durchschnitt fallen.

      Bitte genau definieren. Das wäre doch hier wichtig, Zwwar tun wir alle so als hätten wir ein konkretes Bild aber daran scheitert es. Was ist ein Durchschnittsmensch denn nun? Müssen wir nicht das erst grundlegend klären bevor wir weiter machen?

      Negoya schrieb:

      denn auch ich bin laut meiner eigenen Definition zu einem nicht unwesentlichen Anteil durchschnittlich bzw. dumm.

      Aber das ist genau einer der springenden Punkte. Wenn ich selbst erkenne was ich bin oder iwe ich handele, dann habe ich einen wichtigen Schritt gemacht, etwas was einen von anderen unterscheidet. Selbst wenn ich jetzt Justin Bieber total smexy finde und dem Maisntream folge wie ein Hipster reitend auf Sasha Grey, dann habe ich dennoch einen Unterschied. Ich weiß was ich tue und kann darüber nachdenken. Dabei ist mir das Ergebnis aber unwichtig. Es geht mir nur um den Versuch.

      Negoya schrieb:

      Das sind oft die Leute, die groß rumposaunen "Wer mich nicht so nimmt wie ich bin, kann sich verpissen"

      Nicht meine Erfahrung. das waren für mich keine Durschnittler sondern eher die Vollidioten, die Durchschnittler in meinem Leben waren kompromissbereit. Du siehst weshalb ich die Definition zumindest Grundlegend will.

      Negoya schrieb:

      Die Individualität des Geistes, des Denkens, der Ideen rückt(e) für mich persönlich zu weit in den Hintergrund.

      Das mag ja richtig für dich sein, aber hier liegt ein kleiner Fehler den du machst, du schließt von dir auf andere. Das klappt so nicht wirklich. Außer wenn du sagst. ich bin der Durschnittler, auf mir basiert meine Aussage. Für einige Menschen ist es nun mal die Methode um sie zu individualisieren. Und ich finde es absolut ok. Denn wo liegt der Unterschied ob ich sage: "ich denke also bin ich individueller" zu "ich habe, also bin ich individueller" Für mich persönlich gibt es keinen großen Unterschied, da beides auf eine Art Besitz herausläuft.

      Negoya schrieb:

      Es ist faszinierend: Man nimmt sich einen bestimmten Punkt, der laut Person x absolut und mit voller Inbrunst vertreten wird und ertappt diesen Menschen wenige Minuten später dabei, wie das Kartenhaus so schnell in sich zusammenfällt, wie es wahrscheinlich aufgebaut wurde.

      Jetzt muss ich dir doch mal zustimmen. Das ist etwas, dass ich auch an mir selbst bemerkt habe, wer hat es nicht? Prinzipien als Dogmen funktionieren einfach nicht, man muss sie irgendwann zwangsläufig mal brechen. Dazu lebt man einfach zu lange. Daher habe ich für mich folgende Aussage getroffen: Es geht mir nie daraum, dass wer es umsetzt, es geht um den Versucht. Man wird immer sagen. "Das ist nicht richtig" und es dann tun, aber man sollte wenigstens wissen, dass es falsch ist oder es anders versuchen. Bitte nicht Rattikarl selbstverständlich, denn das geht nicht. Manchmal ist es einfach zu unsinnig oder falsch. Das geht für mich aber genauso für Disskusionen. Ich kann ja meinen Standpunkt behalten und verteidigen, aber ich muss vers8uchen den anderen zu verstehen und seine Meinung respektieren (bitte keine Naziekeule die hatte ich schon zu Oft bei dem Thema). Oder es zumindest versuchen. Das tun einige leider nicht und dan nwerde ich auch sauer. Wenn man es selbst zumindest versucht und der andere dennoch weiter meckert. Also ja Negoya, ich stimme dir in diesem Punkt zu. (und den Rest versuche ich zumindest richtig zu verstehen ;) )

      Negoya schrieb:

      Desweiteren hasse ich

      Ich finde das Wort Hass immer sehr schwirieg, steigere es mal. Was kommt danach? Du schränkst dich damit ein und tust das was du nicht richtig findest (so verstehe ich es zumindest). Ich würde da eher zu etwas wie : Verabscheue/Mag ich nicht/will ich nichts mit zu tun haben/ gehen mir arg auf die Eier nutzen. Hass ist einfach ein Endstrich, dahinter kommt kaum noch was. Außerdem finde ich nicht, dass man Menschen auf eine Gruppe (auch Hunde nicht teilweise) degradieren kann. Es wird immer mindestens einer dabei sein, welcher einen Überrascht und schon hat man eine Falsche Aussage.

      Negoya schrieb:

      Wer nicht der intelligenteste Zeitgenosse ist, sein Herz aber am rechten Fleck hat und seine Pseudo-Einzigartigkeit nicht überall thematisiert, den finde ich als Mitmenschen genauso angenehm wie jemanden, der die Weisheit tatsächlich mit Löffeln gefressen hat

      Was ist Intelligenz? Was verstehst du darunter? Ab wann ist man intelligent? Kognitiv vielleicht gedacht? oder praktisch? Emotional? Denn siehe oben, ich konnte mich aufm Bau nicht über Hochtrabende Themen wie Lerntheorien ( als Themenbeispiel hier unterhalten) aber dafür über anderes. Wo ich der doofe war, weil ich nichts davon wusste. Ich würde daher Intelligenz immer im Rahmen der Unterhaltung/Tätigkeit sehen. Hier kann ich mich natürlich total dum manstellen, ohne Frage (Tue ich eventuell auch) aber wen nwir dan neinm Fenster eisnetzten und du vion tuten und blasen keine Ahnung hast, dann bist du die Dumme.
      Aber so wich ich es verstehe stimme ich dir dennoch zu. Ich will nur etwas anstacheln, das ist alles :)

      Negoya schrieb:

      Durchschnittliche Menschen lassen sich häufiger verbiegen als tatsächlich einzigartige

      Kann eine Person nicht auch einzigartig sein, auch wenn sie sich verbiegt? Für mich ist jeder Mensch einzigartig, jeder hat eine andere Geschichte, ein anderes Leben, anderes ist passiert, eigene Ansichten. Der Mensch ist ein Herdentier, es wird also immer MItläufer und durchschnittlicher geben und zwar fast alle. Wir laufen überall irgendwo irgendwie mit. Aber dennoch ist jeder irgendwo einzigartig. Und das ist der Punkt wo ich Shandal einfach nicht zustimmen kann. Mrenschen mögen wie Hunde sein teilweise, aber sie sind nicht immer so, ich kann sie einfach nicht so degradieren. Jeder hat etwas wodurch er heraus sticht, etwas das er/sie besser kann als andere oder etwas anders ist. So ist das leben nun mal, wenn dann sind wir alle Hunde und nur ein paar sind halt Rudelführer, bis ein neue kommt und sie herunter stößt. Und natürlich müssen wir nicht ein riesiges Rudel sein, es kann auch viele Geben, was die ganze sachew noch etwas komplizierter macht.

      Es ist früh, und langsam komme ich wieder auf Hirnstandard, hoffe es war verständlich, Fehler räume ich gerne ein oder versuche sie zu erklären. Bitte einfach das Gesicht reindrücken.
    • Menschen sind nicht "dumm" oder "prinzipiell durchschnittlich". Jeder ist immer vor dem Hintergrund seiner eigenen Geschichte zu sehen und den Aufgaben, denen er sich im Leben hat stellen und die er hat bewältigen müssen. Die einen entwickeln solche, die anderen andere Mechanismen, um mit diesem oder jenem umzugehen.

      Ein Ergebnis davon kann Misanthropie sein - aber wie es dazu kommen kann, kann uns vielleicht der Thread-Ersteller mit am besten hier erzählen?
    • Kurz hierzu:

      Negoya schrieb:

      Dass viele hierbei von "Individualität" sprechen, ist im Grunde genommen ein Paradoxon, denn eine "Szene" impliziert eine Gruppe und damit einen automatischen Zwang zum Mitlaufen.

      Tatsächlich ist es durchaus diskussionswürdig, ob Individualität in unserem Verständnis von ihr, das auf unserem Verständnis von uns selbst als Individuum beruht, überhaupt existiert. Die Zugehörigkeit zu einer Szene kann allein natürlich niemals zu dieser Form von Individualität führen, denn bspw. Musik- und Kleidungsgeschmack decken sich nahezu gänzlich mit dem der anderen Szenemitglieder. Aber es ist ein Teil der eigenen Individualität, der mich schon mal von einem großen Teil der Gesellschaft abgrenzt. Und jetzt bin ich vielleicht nicht nur Punk, sondern fahre auch gern Fahrrad, was die anderen Punks um mich herum kategorisch ablehnen. Schon bin ich etwas individueller. Es fahren aber immer noch viele Menschen Rad. Die sind nur nicht alle Punks, weshalb ich auch in der Gruppe der Radfahrer ein Alleinstellungsmerkmal habe. Obwohl ich, wenn ich über lokale Grenzen hinaus schaue, sicherlich nicht der einzige Punk mit Hang zum Zweiradsport bin. Und so kann man das immer weiter stricken.
      Man kann hier z.B. über nebeneinander liegende soziale Kreise sprechen, die sich in einem Menschen überschneiden. Je mehr Kreisen ich angehöre, desto individueller bin ich. Ob es wirkliche Individualität gibt, lässt sich hiernach aber auch nicht wirklich sagen, denn letztlich ist es immer möglich, dass jemand genau den gleichen Kreisen angehört, wie ich. Wenn man Individualität nachweisen möchte, wird das aber immer nur über die Kombination sämtlicher Eigenschaften einer Person gehen, niemals über die Betrachtung eines einzelnen Aspekts.
      Aktuell bin ich der Ansicht, dass es durchaus möglich ist, dass Individualität nur ein Produkt unseres Denkens ist, geboren aus unserem Selbstverständnis. Wenn dem so sein sollte, wäre das aber auch nicht wirklich wichtig, eben weil dieses Selbstverständnis uns den Gedanken an die Individualität fast schon aufdiktiert und er in unserer modernen Gesellschaft auch sehr förderlich für den Einzelnen ist. Ignorance is bliss, sozusagen.

      Negoya schrieb:

      In einigen Punkten lasse ich mich (meist unterbewusst) auch von Menschen manipulieren, obwohl ich rückblickend betrachtet schon oft feststellen musste, dass ich das nicht wollte und mich selbst innerlich dafür geißel(t)e.

      Was du garnicht musst. Wir Menschen sind soziale Wesen. Sozial zu sein bedeutet, in Interaktion miteinander zu treten. Und jede Interaktion ist immer auch Beeinflussung. Wichtig ist, denke ich, dass man lernt, was du tust: Reflektieren. Interaktionen nochmal analysieren, und das mit dem eigenen Selbstbild abgleichen.

      Zum eigentlichen Thema:
      Konditionierung funktioniert natürlich beim Menschen. Vor allem, wenn er sich der Konditionierung nicht bewusst ist. Ich würde aber erst mal in die gleiche Kerbe wie Achon schlagen und mich fragen, ob wir andere Menschen wirklich so einfach konditionieren können, ob tatsächlich simpelste Reiz-Reaktions-Schemata ablaufen, oder ob da nicht oft doch Denkprozesse hinter stehen, die ein Hund niemals zu leisten imstande wäre. Im Gegensatz zu Hirnforschern mit entsprechendem Equipment, ist für uns das Gehirn leider tatsächlich eher eine Black-Box denn ein offenes Buch.

      Ein wenig erinnert mich dieser Gedankengang an das Modell der zwei Stufen des Wünschens und Wollens nach Harry Frankfurt. Nach ihm ist nur derjenige eine Person, der Volitionen zweiter Stufe haben kann. Soll heißen, dass nur wer gewünschte Wünsche umzusetzen versucht, eine Person ist. Das schließt hierbei Tiere aus, aber auch z.B. Kinder, die diese Stufe noch nicht erreicht haben können. Womit wir bei der Frage der Ethik wären, die unweigerlich aufgebracht werden muss, wenn wir große Gruppen von Menschen eine Stufe unter uns stellen.

      Aber dafür bin ich grad zu müde, zumal wir weder an einem konkreten Beispiel arbeiten, noch den Durchschnitt wirklich definiert haben, wie Achon schon mehrfach erwähnte. Selbst Intelligenz müssten wir erst einmal definieren, denn die gibt es ja in mannigfaltigen Formen. Und über jeden dieser Begriffe könnten wir einzelne Diskussionen führen, dazu Forscher aus verschiedensten Bereichen einladen, und immer noch keine eindeutige Antwort finden.
      It doesn't really matter if there is no hope
      As the madness of the system grows
    • Achon schrieb:

      Aber das ist genau einer der springenden Punkte. Wenn ich selbst erkenne was ich bin oder iwe ich handele, dann habe ich einen wichtigen Schritt gemacht, etwas was einen von anderen unterscheidet. Selbst wenn ich jetzt Justin Bieber total smexy finde und dem Maisntream folge wie ein Hipster reitend auf Sasha Grey, dann habe ich dennoch einen Unterschied. Ich weiß was ich tue und kann darüber nachdenken. Dabei ist mir das Ergebnis aber unwichtig. Es geht mir nur um den Versuch.
      Vollkommen richtig. Man unterscheidet sich zwar, probiert sich aus, kann darüber nachdenken etc. - das schließt Dummheit in dem Moment aber nicht aus. Wie gesagt, ich verurteile Dummheit nicht grundlegend, denn selbst dumme Menschen haben oftmals gute Ansätze und sind vereinzelt lernfähig. Ich hatte eingangs zwischen Dummen mit und ohne emotionaler Intelligenz differenziert, man könnte das ebenso herunterbrechen auf solche, die versuchen, an sich zu arbeiten (das Ziel sei mal dahingestellt) und solchen, die sich mit Stillstand zufriedengeben.

      Achon schrieb:

      Nicht meine Erfahrung. das waren für mich keine Durschnittler sondern eher die Vollidioten, die Durchschnittler in meinem Leben waren kompromissbereit. Du siehst weshalb ich die Definition zumindest Grundlegend will.
      Durchschnittler können ebenfalls Vollidioten sein. ;) Aber interessant zu lesen, dass du andere Erfahrungen gesammelt hast. Im Grunde genommen basieren Meinungen zu Fragen wie diesen immer auf den Menschen, die man im Laufe seines Lebens kennengelernt hat. Und wo wir schon beim munteren Katalogisieren sind: Das diskutierte Zitat erlebe ich eher bei Dummen ohne emotionale Intelligenz, fast schon der klassische Inbegriff eines Vollidioten, um den Kreis an der Stelle zu schließen.

      Achon schrieb:

      Das mag ja richtig für dich sein, aber hier liegt ein kleiner Fehler den du machst, du schließt von dir auf andere. Das klappt so nicht wirklich. Außer wenn du sagst. ich bin der Durschnittler, auf mir basiert meine Aussage. Für einige Menschen ist es nun mal die Methode um sie zu individualisieren. Und ich finde es absolut ok. Denn wo liegt der Unterschied ob ich sage: "ich denke also bin ich individueller" zu "ich habe, also bin ich individueller" Für mich persönlich gibt es keinen großen Unterschied, da beides auf eine Art Besitz herausläuft.
      Das verstehe ich nicht ganz. Also wo ich von mir auf andere schließe. Ich denke, die grundlegende Frage ist hier: Ist Individualismus genauso viel "wert", wer er sich nur auf Äußerlichkeiten beschränkt? Für viele mag das so sein, ich finde das primitiv. Vielleicht rührt daher deine Annahme, dass ich von mir auf andere schließe. Individualismus, den man sich erkaufen kann, nehme ich jedenfalls nicht ernst; für mich hat das eine andere Qualität.

      Achon schrieb:

      Jetzt muss ich dir doch mal zustimmen. Das ist etwas, dass ich auch an mir selbst bemerkt habe, wer hat es nicht? Prinzipien als Dogmen funktionieren einfach nicht, man muss sie irgendwann zwangsläufig mal brechen. Dazu lebt man einfach zu lange. Daher habe ich für mich folgende Aussage getroffen: Es geht mir nie daraum, dass wer es umsetzt, es geht um den Versucht. Man wird immer sagen. "Das ist nicht richtig" und es dann tun, aber man sollte wenigstens wissen, dass es falsch ist oder es anders versuchen. Bitte nicht Rattikarl selbstverständlich, denn das geht nicht. Manchmal ist es einfach zu unsinnig oder falsch. Das geht für mich aber genauso für Disskusionen. Ich kann ja meinen Standpunkt behalten und verteidigen, aber ich muss vers8uchen den anderen zu verstehen und seine Meinung respektieren (bitte keine Naziekeule die hatte ich schon zu Oft bei dem Thema). Oder es zumindest versuchen. Das tun einige leider nicht und dan nwerde ich auch sauer. Wenn man es selbst zumindest versucht und der andere dennoch weiter meckert. Also ja Negoya, ich stimme dir in diesem Punkt zu. (und den Rest versuche ich zumindest richtig zu verstehen ;) )
      Rattikarl? Pokémon! :D
      Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob ich dich richtig verstehe, aber bei dem, was ich rauslese, muss ich dir in punkto konsequente Selbstreflektion zustimmen. Wer sich und sein Handeln regelmäßig hinterfragt und nicht im Ist-Zustand verharrt, der ist meines Erachtens schon viel weiter als der Durchschnitt, denn das erlebe ich persönlich leider viel zu selten.
      Respektieren kann ich andere Meinungen jedoch nicht immer, dafür ist mir "Respekt" zu gewichtig. Maximal akzeptieren, ja, dann will ich mir aber auch ohne Gewissensbisse vorbehalten dürfen, mich von diesem Menschen komplett loszulösen. Wenn mir jemand sagt, dass Fremdgehen okay ist und das seine Meinung ist, dann kann ich gegen meine Abscheu nicht viel unternehmen, selbst wenn ich wollte. Ich kann ihm sehr wohl neutral signalisieren, dass ich das anders sehe und mich dann von ihm abkapseln, aber hier von "Respekt" zu sprechen, beißt sich mit meinem Wertesystem.
      Viele vermeintliche Meinungen sind substanzlos (unabhängig vom eben genannten Beispiel), gerade wenn es um Politik geht. Eine interessante Frage wäre auch: Wo beginnt eine Meinung und was setzt voraus, dass man auch wirklich von einer Meinung sprechen kann? Ist "Ausländer raus!" eine Meinung, wenn der vermeintliche Meinungsträger sie gar nicht begründen kann oder das nur mit pauschalen Nonsens-Parolen und Unwahrheiten tut?

      Achon schrieb:

      Ich finde das Wort Hass immer sehr schwirieg, steigere es mal. Was kommt danach? Du schränkst dich damit ein und tust das was du nicht richtig findest (so verstehe ich es zumindest). Ich würde da eher zu etwas wie : Verabscheue/Mag ich nicht/will ich nichts mit zu tun haben/ gehen mir arg auf die Eier nutzen. Hass ist einfach ein Endstrich, dahinter kommt kaum noch was. Außerdem finde ich nicht, dass man Menschen auf eine Gruppe (auch Hunde nicht teilweise) degradieren kann. Es wird immer mindestens einer dabei sein, welcher einen Überrascht und schon hat man eine Falsche Aussage.
      Dito, ich finde es ebenfalls unangebracht, damit um sich zu schmeißen. Steigern kann ich es nicht. Aber auch meine Abneigung einer bestimmten Menschengruppe gegenüber kann kaum höher sein, deswegen bin ich bei dem Wort geblieben. Die Einschränkung sehe ich nicht, denn die Prioritäten können sich immer noch verschieben. Vielleicht spreche in 10 Jahren nicht mehr von Hass, weil mich andere Dinge mehr abschrecken. Wir hatten ja vorher den Punkt mit dem "eigene Handlungen überdenken" und "konsequent reflektieren". Auch wenn das eine kleinere Dimension hat, aber früher habe ich Paprika gehasst, heute mag ich sie, finde dafür andere Dinge furchtbar. Klar ist es irgendwo vermessen, Menschen mit Nahrung zu vergleichen, aber eine Gegenüberstellung von Menschentyp A und Menschentyp B hätte eine andere Aussagekraft.

      Die Gruppenbildung, das bekannte Schubladen-Denken, kann ich nur schwer aus meiner Betrachtung streichen. Immer dann, wenn sich Gemeinsamkeiten häufen, bündelt man. Ich weiß nicht, ob sich das überhaupt unterbinden lässt. Du hast im zweiten zitierten Eintrag ebenfalls zwischen Durchschnittlern und Vollidioten differenziert, was ebenfalls bestimmten Schubladen gleichkommt. Ich finde es nicht schlimm, es vereinfacht die Beibehaltung der Übersicht. In eine Schublade stecke ich in den seltensten Fällen Menschen, von denen ich bisher nur einen Ersteindruck gewinnen konnte. Ich schreibe auch niemanden aufgrund des Ersteindrucks ab, ganz im Gegenteil. Menschen mit Ecken und Kanten finde ich sogar durchaus interessant und habe von solchen bisher mehr lernen können als von denen, die auf den ersten Blick keine Angriffsfläche bieten.

      Achon schrieb:

      Was ist Intelligenz? Was verstehst du darunter? Ab wann ist man intelligent? Kognitiv vielleicht gedacht? oder praktisch? Emotional? Denn siehe oben, ich konnte mich aufm Bau nicht über Hochtrabende Themen wie Lerntheorien ( als Themenbeispiel hier unterhalten) aber dafür über anderes. Wo ich der doofe war, weil ich nichts davon wusste. Ich würde daher Intelligenz immer im Rahmen der Unterhaltung/Tätigkeit sehen. Hier kann ich mich natürlich total dum manstellen, ohne Frage (Tue ich eventuell auch) aber wen nwir dan neinm Fenster eisnetzten und du vion tuten und blasen keine Ahnung hast, dann bist du die Dumme.
      Aber so wich ich es verstehe stimme ich dir dennoch zu. Ich will nur etwas anstacheln, das ist alles :)
      Es ist sehr schwer, die Frage in wenigen Worten zu bündeln. Für mich ist es ein Gemisch aus Allgemeinbildung, emotionaler/sozialer Feinfühligkeit, einer hohen Auffassungs- und Kombinationsgabe, einem wachen und ideenreichen Geist. Das hängt für mich nicht mit dem gewählten Beruf und auch nicht mit dem Schulabschluss zusammen. Auch wenn es zu simpel klingen mag, aber ich mache das am ehesten daran fest, wie Menschen sich im Umgang mit anderen Menschen verhalten und dabei geht es mir nicht immer ausschließlich um den Inhalt. Das, was ich mit "sozialer Feinfühligkeit" umrissen habe, hat für mich einen höheren Stellenwert als die anderen Punkte. Dumm ist niemand, der kein Fenster einbauen kann, ein bestimmtes Buch nicht gelesen hat oder keine Ahnung von Lerntheorien hat. Dumm ist eher der, der vorgibt, Ahnung von etwas zu haben, obwohl das nicht der Fall ist. Oder seine eigene Existenz über die Existenz anderer stellt. Menschen, die andere mobben, sind in meinen Augen ebenfalls dumm. Oder Menschen, die sich anbiedern. Im zwischenmenschlichen Umgang sieht man recht schnell, was man von den Leuten erwarten kann. Eine klare Trennlinie ist aber oft schwer zu ziehen. Ich komme mit meiner eigenen Definition zum Beispiel bei meiner Mutter ins Straucheln. Sie hat ein Herz aus Gold und handelt absolut selbstlos, wenn es um Menschen geht, die ihr nahestehen, legt großen Wert auf "bitte, danke, gerne" und ist immer höflich zu anderen. Aber sie hat null Bildung, auch wenn das hart klingt. Sie liest nicht, sie hat keine Hobbies, sie beherrscht nicht mal eine Sprache richtig. Über Smalltalk geht kein Gespräch hinaus. Sie ist für mich quasi ein Paradebeispiel dafür, dass Schubladen nicht immer funktionieren.

      Achon schrieb:

      Kann eine Person nicht auch einzigartig sein, auch wenn sie sich verbiegt? Für mich ist jeder Mensch einzigartig, jeder hat eine andere Geschichte, ein anderes Leben, anderes ist passiert, eigene Ansichten. Der Mensch ist ein Herdentier, es wird also immer MItläufer und durchschnittlicher geben und zwar fast alle. Wir laufen überall irgendwo irgendwie mit. Aber dennoch ist jeder irgendwo einzigartig. Und das ist der Punkt wo ich Shandal einfach nicht zustimmen kann. Mrenschen mögen wie Hunde sein teilweise, aber sie sind nicht immer so, ich kann sie einfach nicht so degradieren. Jeder hat etwas wodurch er heraus sticht, etwas das er/sie besser kann als andere oder etwas anders ist. So ist das leben nun mal, wenn dann sind wir alle Hunde und nur ein paar sind halt Rudelführer, bis ein neue kommt und sie herunter stößt. Und natürlich müssen wir nicht ein riesiges Rudel sein, es kann auch viele Geben, was die ganze sachew noch etwas komplizierter macht.
      Das kommt in meinen Augen ganz stark darauf an, wie die Person ihren Standpunkt vor der "Verbiegung" verkauft hat. Ich stimme dir vollkommen zu, dass nicht jede Meinungsänderung ein Indikator für Durchschnittlichkeit sein muss, ganz im Gegenteil: ich finde es super, wenn man in Diskussionen seine eigenen Haltungen überdenkt, das ist mir selbst hier im Forum schon ein paar Male passiert. Es macht einen Unterschied, ob jemand mit "Ich finde, dass..." in eine Diskussion startet oder vorab schon klarmacht "Wer die Todesstrafe befürwortet, gehört selbst getötet!". Der Ton macht die Musik. Und da wären wir wieder bei emotionaler Feinfühligkeit auf der einen Seite und der Bereitschaft, seinen Blickwinkel zu verändern, auf der anderen Seite.

      Ja, jeder Mensch ist einzigartig, wobei "einzigartig" für mich schon lange kein positiv behafteter Begriff mehr ist. Wenn sich Leute damit brüsten, einzigartig zu sein, kann ich nur lachen. Denn wie du schon gesagt hast, irgendwo trifft es auf jeden zu. Der Thread betrachtet die Themen Einzigartigkeit/Durchschnitt aber weniger in HInblick Lebenslaufbahn jedes Einzelnen, sondern bezieht sich eher auf die Verhaltensweisen der Menschen und hier kann man nicht pauschal sagen, dass jeder einzigartig ist. Muss auch gar nicht sein. Wie gesagt, ich kann einem gewissen Maß an Durchschnitt durchaus viel abgewinnen.

      Achon schrieb:

      Es ist früh, und langsam komme ich wieder auf Hirnstandard, hoffe es war verständlich, Fehler räume ich gerne ein oder versuche sie zu erklären. Bitte einfach das Gesicht reindrücken.
      Och, soweit war es glaube ich verständlich, alles gut. ;)

      Jaffar Anjuhal schrieb:

      Tatsächlich ist es durchaus diskussionswürdig, ob Individualität in unserem Verständnis von ihr, das auf unserem Verständnis von uns selbst als Individuum beruht, überhaupt existiert. Die Zugehörigkeit zu einer Szene kann allein natürlich niemals zu dieser Form von Individualität führen, denn bspw. Musik- und Kleidungsgeschmack decken sich nahezu gänzlich mit dem der anderen Szenemitglieder. Aber es ist ein Teil der eigenen Individualität, der mich schon mal von einem großen Teil der Gesellschaft abgrenzt. Und jetzt bin ich vielleicht nicht nur Punk, sondern fahre auch gern Fahrrad, was die anderen Punks um mich herum kategorisch ablehnen. Schon bin ich etwas individueller. Es fahren aber immer noch viele Menschen Rad. Die sind nur nicht alle Punks, weshalb ich auch in der Gruppe der Radfahrer ein Alleinstellungsmerkmal habe. Obwohl ich, wenn ich über lokale Grenzen hinaus schaue, sicherlich nicht der einzige Punk mit Hang zum Zweiradsport bin. Und so kann man das immer weiter stricken.
      Man kann hier z.B. über nebeneinander liegende soziale Kreise sprechen, die sich in einem Menschen überschneiden. Je mehr Kreisen ich angehöre, desto individueller bin ich. Ob es wirkliche Individualität gibt, lässt sich hiernach aber auch nicht wirklich sagen, denn letztlich ist es immer möglich, dass jemand genau den gleichen Kreisen angehört, wie ich. Wenn man Individualität nachweisen möchte, wird das aber immer nur über die Kombination sämtlicher Eigenschaften einer Person gehen, niemals über die Betrachtung eines einzelnen Aspekts.
      Aktuell bin ich der Ansicht, dass es durchaus möglich ist, dass Individualität nur ein Produkt unseres Denkens ist, geboren aus unserem Selbstverständnis. Wenn dem so sein sollte, wäre das aber auch nicht wirklich wichtig, eben weil dieses Selbstverständnis uns den Gedanken an die Individualität fast schon aufdiktiert und er in unserer modernen Gesellschaft auch sehr förderlich für den Einzelnen ist. Ignorance is bliss, sozusagen.
      Sehr interessanter Ansatz. Ich könnte aus dem Stegreif auch keinen für mich vollends individuellen Menschen skizzieren, weil -wie du richtig gesagt hast- jede Eigenart und auch Konstellation von Eigenarten in irgendeiner Weise schon vorhanden sind. Deswegen gehe ich lieber von der Perspektive des Durchschnitts aus, denn all die Dinge, die du aufgezählt hast, machen allein noch kein reines Individuum aus, entfernen besagte Person aber immer weiter vom Durchschnitt, sodass man hier vielleicht sagen kann: Dieser Mensch hebt sich von der Masse ab, weil...

      Das Szene-Thema ist etwas, was mir immer wieder sauer aufstößt. Ich bin in meiner Jugend in der Gothic-Szene großgeworden, als junge Erwachsene in der Metal-Szene gelandet, die auch nochmal zig Subkulturen hat, kenne/kannte einige Punks und Menschen aus der linken und rechten Szene. Zugehörigkeit ist erstmal nichts Schlimmes. Für mich wird das Thema dann problematisch, wenn sich dieses Szene-Gebaren zu unbegründeter Arroganz mausert. Viele (vor allem junge) Gothics sind immer noch der festen Überzeugung, dass sie das System durchschauen und dagegen rebellieren müssen. Wenn man sie fragt, wogegen sie genau rebellieren, dann kommt oft nur heiße Luft. Dann heißt es gerne mal "die Gesellschaft ist so oberflächlich". Aha. Und weiter? Mir wäre neu, dass man Oberflächlichkeit mit Kleidung übertünchen kann. Schwierige Kiste. Auch die Kleinkriege zwischen den Szenen widern mich an. Jeder meint, dass seine Musik, seine politische Ausrichtung, sein "Leitmotiv" das Maß aller Dinge sei. Zumindest plakativ gesehen. Ein Szene-Zugehöriger hebt sich für mich in dem Moment ab, wo er sich -wie du ebenfalls richtig angemerkt hast- aus dem Szene-Einheitsbrei erhebt. Ich finde es super, wenn ein Punk gerne Fahhrad fährt oder ein Gothic mal farbige Kleidung anzieht. Ich finde es super, wenn ein Metaller auch Hip Hop hört und ein Nihilist zu einer konstruktiven Diskussion mit einem Positivist bereit ist. Viele Szene-Mitglieder erlegen sich Einschränkungen auf, die sie als Individualität verkaufen und das halte ich in allerhöchstem Maße für... ähm, schlecht. Unverfänglich ausgedrückt. ;)

      Jaffar Anjuhal schrieb:

      Was du garnicht musst. Wir Menschen sind soziale Wesen. Sozial zu sein bedeutet, in Interaktion miteinander zu treten. Und jede Interaktion ist immer auch Beeinflussung. Wichtig ist, denke ich, dass man lernt, was du tust: Reflektieren. Interaktionen nochmal analysieren, und das mit dem eigenen Selbstbild abgleichen.
      Da hast du recht, solche Momente nehme ich für mich meistens tatsächlich auch als Chance wahr. Problematisch wird es allerdings, wenn dein Handeln auch für Mitmenschen Konsequenzen hat, das kann ich dann schwer mit mir selbst vereinbaren und den Ärger über so manchen Fehltritt kaum unterdrücken.
      Projektportfolio
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Negoya ()

    • Weil hier schon seitenlange Texte geschrieben wurden, und ich nicht die Muße habe, all das durchzulesen, aber trotzdem einen Gedankengang
      hier herein werfen möchte, der mir dazu eingefallen ist, mache ich das einfach mal, ohne irgendwie großartig zu erklären:

      Ich sage, dass alle Menschen Hunde sind.

      Der einzige Unterschied den es gibt, ist, dass wir als Menschen uns darunter unterscheiden, mit welchem Leckerli (Geld, Freunde, Liebe usw.) wir belohnt werden bzw. werden wollen.

      (Ich sage nicht, dass ich diese Meinung teile, sondern das ist nur eine Hypothese, die mir zu deinen Worten eingefallen ist ^^ )
    • Klingt für mich sehr stark danach, als ob es dir wichtiger ist dich selber in ein überdurchschnittliches Licht zu stellen als, dass du wirklich durchschnittliche Menschen verachtest. Ich kann nachvollziehen, wenn man dumme, also unterdurchschnittliche Menschen nicht mag, oder verachtet. Aber der durchschnittliche Mensch ist nicht ansatzweise so dumm, wie du Ihn hier hinstellst. Dir kommt es vielleicht so vor, dass der durchschnittliche Mensch so ist, weil dir viele dumme Menschen auffallen, aber das ist normal, da automatisch dummen Menschen mehr Aufmerksamkeit gegeben wird, als jemand, der wirklich durchschnittlich ist. Außerdem kündigen sich dumme Menschen gerne laut an, weswegen sie soviel mehr verbreitet wirken.
    • Da hat sich ja bereits einiges angestaut, dann möchte ich einmal Stellung zu einigen Dingen nehmen.

      Zunächst einmal: Ihr alle haltet euch in diesem Moment meiner Meinung nach zu sehr an "Durchschnitt" und "Individualität" auf, obwohl es mein verschulden ist. Ich habe bewusst provokativ geschrieben, um viele Reaktionen zu erhalten. Es ging allerdings eher um die ethische Frage, ob es akzeptabel ist, dass ich Menschen wie Tiere behandele, wodurch sie von mir besser behandelt werden, als wenn ich sie als tatsächliche Menschen betrachten würde.

      Da mir allerdings die allgemeine Diskussion gefällt, werde ich sie nicht unterbinden, sondern miteinbeziehen.

      Negoya schrieb:

      So wie du den "durchschnittlichen" Menschen beschreibst, habe ich grob gesehen die "dummen" Menschen für mich definiert. Das sage ich nicht von oben herab, sondern streckenweise auf Augenhöhe, denn auch ich bin laut meiner eigenen Definition zu einem nicht unwesentlichen Anteil durchschnittlich bzw. dumm.


      Es ist immer Relativ. Von meinem Standpunkt betrachtet, sind die meisten durchschnittlichen Menschen, nichts anderes als Primaten. Allerdings kommen wir dann wieder zum Thema, was eigentlich der Durchschnitt ist und darauf werde ich mich später beziehen.

      Negoya schrieb:

      In den letzten Monaten, vielleicht auch Jahren, habe ich für mich erkannt, dass der dumme Mensch mich nicht zwangsläufig stört. Ich differenziere zusätzlich noch zwischen dummen Menschen mit und ohne emotionaler Intelligenz,


      Wenn man von Intelligenz spricht, spricht man im allgemeinen auch von der emotionalen Intelligenz, obwohl es viele nicht erkennen. Man bewertet den Intellekt insgesamt an zwei wesentlichen Gesichtspunkten: Empathie und logisches Denken.

      Das bedeutet, dass du dich beim Intellekt eher auf das logische Denken verlagerst und nur als zweiten Faktoren die emotionale Intelligenz miteinbeziehst.

      Negoya schrieb:

      Ein durchschnittlicher/dummer Mensch (ich bleibe ab sofort bei "durchschnittlich", das klingt irgendwie diplomatischer),


      Nicht wahr? Ich bin ebenfalls der Meinung, dass durchschnittlich wesentlich freundlicher klingt, als wenn ich einem Menschen sage, dass er ein Primat ist.

      Negoya schrieb:

      Es gibt so ein paar Indizien, die mir bei den durchschnittlichen Menschen gehäuft auffallen. Je mehr man mit seiner vermeintlichen und oftmals gar nicht vorhandenen Individualität protzt, desto durchschnittlicher ist der Mensch für mich.


      Das ist eine Facette von durchschnittlichem Verhalten. Es stimmt, dass die meisten Menschen der Meinung sind, sie seien einzigartig und sich damit brüsten. Allerdings kann man den Durchschnitt nicht nur an einem einzigen Punkt festmachen, sondern muss alles in allem betrachten.

      Negoya schrieb:

      Zu dem Thema beibringen/konditionieren/umerziehen kann ich dir größtenteils recht geben. Zwar kann ich nur aus meiner Erfahrung sprechen, die bringt aber folgende Erkenntnis(se) hervor: Der durchschnittliche Mensch betont immer und überall, dass er eine feste Meinung hat, von der er sich nicht abbringen lässt. Von durchschnittlichen Menschen erkenne ich keine Bereitschaft zum möglichen Umdenken, zum regen Austausch. Das sind oft die Leute, die groß rumposaunen "Wer mich nicht so nimmt wie ich bin, kann sich verpissen". Der etwas pseudo-elitäre Mensch wird das vielleicht eher mit "Ich stehe zu meiner Meinung. Wem das nicht passt, der kann mir gestohlen bleiben." ausformulieren. Gerade diese Menschen sind aber die, die sich am einfachsten manipulieren lassen.


      Das stimmt ebenfalls, es sind weitere Facetten, die durchaus treffend sind. Dazu gibt es nicht viel zu sagen.

      Negoya schrieb:

      Aber ich drifte ab. Kurzum: Durchschnittliche Menschen lassen sich häufiger verbiegen als tatsächlich einzigartige, ja. Aber sie müssen nicht zwangsläufig schlechte Menschen sein, ganz im Gegenteil. Doch die Frage, was einen "schlechten" und was einen "guten" Menschen ausmacht, ist wieder ein komplett anderes Thema, über das man sich stundenlang austauschen könnte.


      Exakt. Ich sage nicht, dass wenn man einen Menschen betrachtet, er schlecht sein muss, nur weil er im Durchschnitt liegt. Ich sage lediglich, dass ich den Durchschnitt als Minderwertig betrachte.

      Achon schrieb:

      Leider unterliegt dir ebenfalls ein Fehler - Auch konditionieren ist lernen. Dazu muss man es nicht mal Pädagogisch betrachten oder Lerntheoretisch. Was aber richtig ist - Eine Koditionierung schließt nicht zwingend ein tieferes Verständnis ein, allerdings können wir das auch nicht ausschließen.


      Von einem allgemeinen Standpunkt aus betrachtet: Ja, du hast recht, da habe ich einen Fehler gemacht. Das Problem ist allerdings, dass meine Definitionen etwas abweichen. Lernen bezeichnet für mich einen Vorgang, in welchem man ein tieferes Verständnis für etwas erhält. Beispielsweise lernt man in der Schule gerne einmal Formeln mit denen man mathematische Probleme lösen kann, allerdings verstehen viele Schüler auch nach Jahren nicht, wie es eigentlich funktioniert oder was es bedeutet.

      Konditionierung ist allerdings nur das lehren eines bestimmten Verhaltens, nicht des Verstehens von eben diesem.

      Achon schrieb:

      Ich würde mich selbst als Durchshcnitt bezeichnen, ich tue Sachen ohne das Warum rihctig zu verstehen oder mir die Mühe zu machen, ich kaue auch nach was einige machen. Was ich mich aber nun frage ist - Was ist daran so schlimm?


      Was ist daran so schlimm? Das du dich nicht weiterentwickelst, obwohl du es könntest. Angenommen du würdest dir Gedanken darüber machen, dann könntest du die Themen weiterspinnen. Du könntest es verbessern.

      Achon schrieb:

      Man könnte fast sagen sie sind "dumm" .- Wer das aber sagt schießt sich leider selber ins Knie. Obwohl ich "Schlauer " war war ich der Dumme, ich wusste nichts.


      Das hier ist vollkommener Blödsinn. Nur weil sie etwas können, heißt es nicht, dass sie dadurch nicht weniger dumm sind. Sie sind dadurch nur weniger nutzlos.

      Achon schrieb:

      Bitte genau definieren. Das wäre doch hier wichtig, Zwwar tun wir alle so als hätten wir ein konkretes Bild aber daran scheitert es. Was ist ein Durchschnittsmensch denn nun? Müssen wir nicht das erst grundlegend klären bevor wir weiter machen?


      Tatsächlich müssten wir es nicht definieren, da es nicht direkt darum innerhalb dieses Themas geht.
      Allerdings versuchen wir es doch trotzdem einmal zu definieren. Ich erkläre meine Definition anhand eines Beispieles.

      Nehmen wir einmal eine Fußball-Mannschaft. 11 Mann sind auf dem Platz. Der Torhüter ist hervorragend, die Stürmer sind etwas stärker als der Rest und die anderen sind auf dem selben Niveau. Der Torhüter ist allerdings akademisch mehr als schlecht, während die beiden Stürmer in diesem Bereich herausragende Leistungen erbringen.

      Bedeutet es, dass der Torhüter überdurchschnittlich ist? Nein, er ist nur ein überdurchschnittlicher Torhüter. Der Rest von ihm ist allerdings unterdurchschnittlich, was ihn zum Durchschnitt bringt. Die Stürmer hingegen sind nicht hervorragend, spielen aber etwas besser als das Mannschaftsdurchschnitt und sind wesentlich gebildeter. Was bedeutet das? Das sie den Durchschnitt abgehängt haben, da sie in vielen Bereichen stärker sind, als ein gewöhnlicher Mensch.

      Mit anderen Worten: Ein Alleskönner, der aber nicht nur alles kann, sondern in allem überdurchschnittlich ist.

      Achon schrieb:

      Nicht meine Erfahrung. das waren für mich keine Durschnittler sondern eher die Vollidioten, die Durchschnittler in meinem Leben waren kompromissbereit. Du siehst weshalb ich die Definition zumindest Grundlegend will.


      In meinen Augen besteht zwischen den beiden Fraktionen kaum ein Unterschied.

      Achon schrieb:

      Das mag ja richtig für dich sein, aber hier liegt ein kleiner Fehler den du machst, du schließt von dir auf andere.


      Inwiefern ist es ein Fehler, wenn man von sich auf andere schließt? Es handelt sich dabei nie um einen Fehler. Man kann potentielle Möglichkeiten dadurch erkennen.
      Schließe ich von mir auf andere, erkenne ich meist, dass die anderen unzulänglich sind. Ab und an kommt es allerdings auch vor, dass ich erkenne, inwiefern ich mich verbessern muss. Es ist also immer etwas positives, wenn man es richtig macht.

      Achon schrieb:

      Es wird immer mindestens einer dabei sein, welcher einen Überrascht und schon hat man eine Falsche Aussage.


      Ausnahmen bestätigen die Regel. Obwohl es hierbei keine Ausnahmen sind, sondern es lediglich ein Fehler in der Kategorisierung war.
      Außerdem müsste er mich nicht nur in einem Bereich überraschen, sondern innerhalb mehrerer. Dabei ist ein Irrtum selten.

      letheia schrieb:

      Jeder ist immer vor dem Hintergrund seiner eigenen Geschichte zu sehen und den Aufgaben, denen er sich im Leben hat stellen und die er hat bewältigen müssen.


      Nein. Das hier ist nichts anderes als eine Ausrede, um minderwertige Menschen zu schützen. Ein Mensch der in seiner Kindheit schlecht behandelt wurde, hat noch immer nicht das Recht, ein Kind zu vergewaltigen. Er hätte es auch unterlassen können, war aber zu schwach dafür. Ich brauche in diesem Bereich kein Verständnis aufzubringen.

      letheia schrieb:

      Ein Ergebnis davon kann Misanthropie sein - aber wie es dazu kommen kann, kann uns vielleicht der Thread-Ersteller mit am besten hier erzählen?


      Das ist zwar an sich ein anderes Thema, aber ich werde es gerne kurz thematisieren.

      Betrachten wir einmal unsere Sprache. Wir nutzen Worte wie "Mord", "Diebstahl" und "Angriff". Nicht das wir solche Worte gebrauchen, sondern das wir sie überhaupt brauchen, ist bereits die größte Kritik an der Menschheit, die man aufbringen kann.

      Betrachten wir den Menschen weiter, erkennen wir, dass wir sehr stark innerhalb der Population von Tieren und Pflanzen eingegriffen haben. Wir haben bereits nachhaltig dem Planeten geschadet. Wir haben die Möglichkeiten es zu ändern, tun dies allerdings nicht. Kein anderes Tier hat bisher ein solches Verhalten an den Tag gelegt, wir sind dabei systematisch unseren Lebensraum zu zerstören, was von grenzenloser Dummheit zeugt.

      Gehen wir einmal auf Wirtschaftliche Strukturen ein. Wir haben ein System errichtet, welches besagt, dass wir Reich sind, wenn wir uns nicht zu stark verschulden. Ein Land geht erst Bankrott, wie es zum Beispiel bei Griechenland war, wenn es zu viele Schulden akkumuliert und diese stetig, prozentual betrachtet, steigen. Das ist ebenfalls Krank.

      Der Großteil der Menschen ist unzufrieden mit den politischen Entwicklungen, allerdings ändern sie nichts daran, sondern beschweren sich lediglich. Das ist ebenfalls ein allgemeiner Kritikpunkt an der Menschheit.

      Es gibt unzählige Punkte, welche man an der Menschheit kritisieren kann, aber praktisch nichts das es zu loben gibt. Weshalb sollte man also kein Misanthrop werden?

      SmokeyGames schrieb:

      Ich sage, dass alle Menschen Hunde sind.

      Der einzige Unterschied den es gibt, ist, dass wir als Menschen uns darunter unterscheiden, mit welchem Leckerli (Geld, Freunde, Liebe usw.) wir belohnt werden bzw. werden wollen.

      (Ich sage nicht, dass ich diese Meinung teile, sondern das ist nur eine Hypothese, die mir zu deinen Worten eingefallen ist )


      Das ist ein unglaublich langweiliger Beitrag, den ich am liebsten niemals gelesen hätte.

      Raito1337 schrieb:

      Klingt für mich sehr stark danach, als ob es dir wichtiger ist dich selber in ein überdurchschnittliches Licht zu stellen als, dass du wirklich durchschnittliche Menschen verachtest.


      Was du lediglich sagen kannst, da du mich nicht kennst. Die meisten Menschen, die mich bereits kennen, wissen, dass ich mich nicht in ein solches Licht zu stellen brauche. Ich werde in ein solches Licht gestellt. Abgesehen davon brauche ich nicht die Anerkennung von mir unbekannten Menschen, da ich bereits weiß, dass ich nicht in den Durchschnitt falle.

      Raito1337 schrieb:

      Ich kann nachvollziehen, wenn man dumme, also unterdurchschnittliche Menschen nicht mag, oder verachtet. Aber der durchschnittliche Mensch ist nicht ansatzweise so dumm, wie du Ihn hier hinstellst.


      Das ist eine Sache der Betrachtungsweise. Während für dich ein durchschnittlicher Mensch "schlau" sein mag, ist er für mich nicht mehr als ein Affe, der mit seiner Scheiße wirft, beziehungsweise in diesem Falle ein Hund.

      Raito1337 schrieb:

      Dir kommt es vielleicht so vor, dass der durchschnittliche Mensch so ist, weil dir viele dumme Menschen auffallen, aber das ist normal, da automatisch dummen Menschen mehr Aufmerksamkeit gegeben wird, als jemand, der wirklich durchschnittlich ist. Außerdem kündigen sich dumme Menschen gerne laut an, weswegen sie soviel mehr verbreitet wirken.


      Das ist eine Meinung, die du getroffen hast, da du selbst vermutlich in den Durchschnitt fällst. Deshalb betrachtest du nicht den Durchschnitt wie er ist, sondern vermutest, dass ich anhand der Unterschicht den Durchschnitt definiere, was allerdings nicht der Fall ist. Ich habe Menschen erlebt aus allen Schichten und man kann mehr als genug Konstrukte und Informationen über Menschen sammeln, um sich zu diesem Thema eine Meinung zu bilden.

      Aber ich habe für den Moment genug geschrieben, vor allem an dem Tag, an welchem ich das Licht der Welt erblickt habe.

      Mit freundlichen Grüßen
      Shandal27
    • Das war jetzt aber schwach. "Das kannst du lediglich sagen, da du mich nich kennst" - Und dann tust du das Selbe. Abgesehen davon hast du mir gerade bewiesen, dass du dich davon beleidigt gefühlt hast, dass ich gesagt habe, dass du versuchst dich in ein gutes Licht zu rücken, ansonsten würdest du es kaum für nötig halten mich als "durchschnittlich" zu bezeichnen. (Ja, du hast gesagt "vermutlich" - Genau wie ich sagte "Klingt so".) Ich nehme mal an dieses "durchschnittlich" was du da ständig erwähnst bezieht sich vorallem auf die Intelligenz. Wie bist du denn in der Lage die Intelligenz von Jemandem zu beurteilen, geschweige denn sie mit deiner zu vergleichen? IQ-Tests sind keine akkurate Methode und es gibt immer noch mehr als genug Menschen, welche Wissen und Intelligenz nicht auseinander halten können. Demnach ist dieses "Diese Menschen sind dümmer als ich"-Getue nichts Weiteres, als deine persönliche Meinung. Ich finde das Thema hier ehrlich gesagt allgemein ziemlich kindisch. Das wirkt hier für mich wie ein Treffen von Menschen, die entweder Außenseiter sind oder alles versuchen um sich von dem "Norm" zu distanzieren. Da ich mich viel auf amerikanischen Websites rumtreibe ist das Erste was mir hierzu einfällt das Wort "edgy". - Ich betrachte mich selber auch als zynisch und finde die Menschheit (und damit auch den Großteil aller Menschen) dumm, aber das hier ist irgendwie sehr weit gefehlt. Intelligente Personen würden es nicht für nötig halten "dumme Menschen" zu beleidigen, auch, wenn das jetzt wahrscheinlich als "Vergleich" runtergespielt wird und gar keine Beleidigung sein sollte.
    • Shandal27 schrieb:

      Du könntest es verbessern.

      Könnte ich, aber ich muss auch separieren was ich für mich brauche. zB Will ich pädagiogisches Wissen anreichern, was man hier sicher sieht. Darin bin ich vielen überlegen. Aber was ist zB mit den Formen und gießen von Dildos? Das könnte ich sicher auch lernen, genauso wie ich gelernt habe recht fix Rohre zu verlegen, aber ich glaube einfach nicht, dass ich jemals wissen muss wie ich einen DIldo gieße, ich würde in den Laden gehen und einen kaufen. Ich will damit folgendes sagen: Wir können niemals alles wissen, dazu gibt es zu viel, womit man immer Durchschnitt wäre nach deinem Fußballbeispiel.

      Shandal27 schrieb:

      dass sie dadurch nicht weniger dumm sind. Sie sind dadurch nur weniger nutzlos.

      Von mir wohl nicht gut und verständlich geschrieben - Sie sind in einem Bereich schlauer, wie du in deinem Fußballspiel so schön sagtest. Sie sind überdurchschnittlich im Handwerk aber unterdurchschnittlich im akademischen Bereich. Sie sind also Durchschnitt aber sie sind nicht zwangsweise dumm. Für mich ist es wichtig auf Aspekte zu schauen. Obwohl das manchmal auch angebracht ist ohne Frage.

      Shandal27 schrieb:

      Schließe ich von mir auf andere, erkenne ich meist, dass die anderen unzulänglich sind. Ab und an kommt es allerdings auch vor, dass ich erkenne, inwiefern ich mich verbessern muss. Es ist also immer etwas positives, wenn man es richtig macht.

      Denke zurück an den Kontruktivismus, daher geht es nicht wirklich gut auf. Natürlich kannst/musst du mit deinem Standpunkt denken aber wen ndu das nichts kannst, gfehlt dir nach deiner Aussage ein wichtiger Teil der Intelligenz. Der Gefühlsteil: Du kannst dich nicht in andere hinein versetzten oder deinen Standpunkt zur Betrachtung ändern? Dann ahst du in diesem Aspekt versagt und bist Durchschnitt.

      Shandal27 schrieb:

      Ich werde in ein solches Licht gestellt.

      Nein, du bist ein Arsch teiwleise. Ich finde dich weder über durchschnittlich schlau noch sonst was. Du bist nicht auf den Kopf gefallen aber so über allen andere sehe ich dich nicht. Für mich bist du auch nur Durchschnitt. So wie ich und die anderen. Wir sind alle auf unsere weise dumm oder schlau oder eben nicht Durchschnittlich.

      Ich msus jetzt noch etwas weiter nachdenken, der Beitrag hier stellt mich nicht gnaz zufrieden hat aber einige Grundsachen die ich noch raus haben wollte. Daher bin ich auf zu wenig eingegangen. ich werde versuchen es nach zu holen, aber das dauert bis ich was sinnvolles habe ;) Und wenn mir ncihts kommt im Kopp, dann ist es auch nicht Wert es zu posten
    • Raito1337 schrieb:

      Das war jetzt aber schwach. "Das kannst du lediglich sagen, da du mich nich kennst" - Und dann tust du das Selbe.


      Langweilig. So schrecklich langweilig. Aber nun gut, ich gehe dennoch darauf ein.

      Ich habe es nicht als Angriff genutzt, sondern es kurz erklärt. Fakt ist, dass du mich nicht kennst und du deshalb keine akkurate These aufstellen konntest. Ich habe aus diesem Grund, in einem noch als angemessen zu bezeichnenden Tonfall, dir erklärt, dass die These falsch ist.

      Weiterhin habe ich, so wie du es getan hast, eine These anhand des Eindruckes aufgestellt, den du mir bisher präsentiert hast. Ich habe auch bewusst vermieden, zu sagen, dass es so ist, sondern habe kenntlich gemacht, dass es meine bisherige Einschätzung ist. Hätte ich dich angreifen wollen, hätte ich mich noch nicht einmal mit dir auseinandergesetzt.

      Raito1337 schrieb:

      Abgesehen davon hast du mir gerade bewiesen, dass du dich davon beleidigt gefühlt hast, dass ich gesagt habe, dass du versuchst dich in ein gutes Licht zu rücken, ansonsten würdest du es kaum für nötig halten mich als "durchschnittlich" zu bezeichnen. (Ja, du hast gesagt "vermutlich" - Genau wie ich sagte "Klingt so".)


      Nein. Das ist schlicht und ergreifend falsch. Ich hatte bei deinem Beitrag keinerlei Gefühlsregung, ich habe die Existenz wahrgenommen und darauf reagiert, nicht mit Wut oder Euphorie, sondern einfach mit meiner Meinung. Bisher hast du mir noch nichts präsentiert, was mich davon überzeugen würde, dass du kein Hund bist. So einfach ist es. Ich lasse mich natürlich gerne vom Gegenteil überzeugen, allerdings bezweifle ich, dass du es schaffen wirst.

      Nach meiner bisherigen Einschätzung wirst du maximal zu einem Blindenhund, nicht unterhaltsam oder menschlich, aber durchaus nützlich.

      Raito1337 schrieb:

      Ich nehme mal an dieses "durchschnittlich" was du da ständig erwähnst bezieht sich vorallem auf die Intelligenz. Wie bist du denn in der Lage die Intelligenz von Jemandem zu beurteilen, geschweige denn sie mit deiner zu vergleichen? IQ-Tests sind keine akkurate Methode und es gibt immer noch mehr als genug Menschen, welche Wissen und Intelligenz nicht auseinander halten können.


      Ich würde noch nicht einmal sagen, dass es sich auf die allgemeine Intelligenz bezieht. Das, worauf ich es beziehe, ist die allgemeine Art und Weise an ein Thema heranzugehen und sich damit auseinanderzusetzen. Letheia zum Beispiel hat einen, in meinen Augen, mehr als durchschnittlichen Beitrag geliefert, der mich äußerst gelangweilt hat. Deine bisherigen Beiträge fallen ebenfalls unter diese Kategorie. Jaffar Anjurhal's Beitrag war leicht überdurchschnittlich, allerdings hätte man sich mehr erhoffen können. Die Qualität seines Beitrages war wie gewohnt hoch, allerdings nicht in dem Ausmaß, dass ich mir erhofft habe.

      Der Rest von deinem Beitrag ist schlicht und ergreifend langweilig, weshalb ich mir auch keine Mühe mit einer Antwort machen werde.

      Raito1337 schrieb:

      Demnach ist dieses "Diese Menschen sind dümmer als ich"-Getue nichts Weiteres, als deine persönliche Meinung.


      Offensichtlich. Ich kann nur meine persönliche Meinung von mir geben und ich habe es bereits innerhalb meines Startbeitrages gesagt. Ich betrachte durchschnittliche Menschen als Hunde und behandele sie seitdem besser, als ich es vorher getan habe. Die Frage war, ob es in Ordnung ist, dass ich sie so degradiere, nur weil ich sie dadurch besser behandele. Das ist das Thema.

      Wenn ich es recht bedenke, hast du offensichtlich noch nicht einmal das Thema wirklich begriffen, sondern dich an meinen Ausführungen gestört, welche ich bewusst gewählt habe, um eine solche Reaktion zu bekommen. Mit anderen Worten: Ich habe direkt gefiltert, welche Beiträge für mich interessant werden. Deine sind es nicht.

      Raito1337 schrieb:

      Ich finde das Thema hier ehrlich gesagt allgemein ziemlich kindisch. Das wirkt hier für mich wie ein Treffen von Menschen, die entweder Außenseiter sind oder alles versuchen um sich von dem "Norm" zu distanzieren. Da ich mich viel auf amerikanischen Websites rumtreibe ist das Erste was mir hierzu einfällt das Wort "edgy". -


      Ich kann von meiner Seite aus sagen, dass ich weder das bin, was man unter einem Außenseiter versteht, noch das ich mich mit allen Mitteln von den Normen distanzieren möchte. Fakt ist, dass ich nicht unter die Norm falle, da brauche ich mich also nicht zwanghaft weiter davon distanzieren.

      Raito1337 schrieb:

      Ich betrachte mich selber auch als zynisch und finde die Menschheit (und damit auch den Großteil aller Menschen) dumm, aber das hier ist irgendwie sehr weit gefehlt. Intelligente Personen würden es nicht für nötig halten "dumme Menschen" zu beleidigen, auch, wenn das jetzt wahrscheinlich als "Vergleich" runtergespielt wird und gar keine Beleidigung sein sollte.


      Ich würde sagen, dass es in diesem Fall beides ist. Sowohl ein Vergleich, als auch eine Beleidigung.
      Es ist nicht nötig, dass ich sie beleidige. Ich stimme dir in diesem Bereich zu. Es ist für mich allerdings eine unglaublich große Quelle an persönlichem Amüsement.

      Achon schrieb:

      Könnte ich, aber ich muss auch separieren was ich für mich brauche. zB Will ich pädagiogisches Wissen anreichern, was man hier sicher sieht. Darin bin ich vielen überlegen. Aber was ist zB mit den Formen und gießen von Dildos? Das könnte ich sicher auch lernen, genauso wie ich gelernt habe recht fix Rohre zu verlegen, aber ich glaube einfach nicht, dass ich jemals wissen muss wie ich einen DIldo gieße, ich würde in den Laden gehen und einen kaufen. Ich will damit folgendes sagen: Wir können niemals alles wissen, dazu gibt es zu viel, womit man immer Durchschnitt wäre nach deinem Fußballbeispiel.


      Achon, hättest du nicht einen angenehmeren Vergleich wählen können? Wieso nicht zum Beispiel das Schmieden von Schwertern, den Bau von Motoren oder sonstigem. Aber nein, direkt geht es um Dildos und Rohre verlegen.

      Egal, du unterliegst dennoch einem Fehler. Solange du dich in genug Bereichen abhebst, bist du bereits kein Durchschnitt mehr. So einfach ist es. Angenommen du bist in allem durchschnittlich, was du getan hast, aber du kannst super zeichnen. Dann hast du bereits den Durchschnitt abgehängt.
      Es ist nicht so, dass du alles gemacht haben musst, oder können musst. Du musst nur genug besser als der Rest können.

      Achon schrieb:

      Von mir wohl nicht gut und verständlich geschrieben - Sie sind in einem Bereich schlauer, wie du in deinem Fußballspiel so schön sagtest. Sie sind überdurchschnittlich im Handwerk aber unterdurchschnittlich im akademischen Bereich. Sie sind also Durchschnitt aber sie sind nicht zwangsweise dumm. Für mich ist es wichtig auf Aspekte zu schauen. Obwohl das manchmal auch angebracht ist ohne Frage.


      Und genau hier kommen wir wieder auf den Standpunkt zu sprechen. Angenommen du bist überdurchschnittlich und sprichst mit einem durchschnittlichen Menschen. Dann wirst du ihn für dumm halten. Aber wenn du als unterdurchschnittlicher Mensch mit einem durchschnittlichen Menschen sprichst, wird er für dich Einstein sein.

      Achon schrieb:

      Denke zurück an den Kontruktivismus, daher geht es nicht wirklich gut auf. Natürlich kannst/musst du mit deinem Standpunkt denken aber wen ndu das nichts kannst, gfehlt dir nach deiner Aussage ein wichtiger Teil der Intelligenz. Der Gefühlsteil: Du kannst dich nicht in andere hinein versetzten oder deinen Standpunkt zur Betrachtung ändern? Dann ahst du in diesem Aspekt versagt und bist Durchschnitt.


      Falsch. Nur weil man sich in andere hinein versetzen kann, muss man noch lange nicht seinen Standpunkt ändern. Ich bin zum Beispiel gerne ein Arschloch, was ich auch offen zugebe. Ich weiß, dass mein Verhalten nicht gut ankommt und ich kann mir bildlich vorstellen, wie sich andere durch meine Statements fühlen. Wenn ich dazu nicht in der Lage wäre, würde ich nicht so provokante Themen schreiben können.
      Obwohl ich es allerdings weiß, verhalte ich mich dennoch auf diese Art und Weise. Weshalb? Weil ich ein Arschloch bin. Fehlt mir diese Fähigkeit deshalb? Nein, das tut sie nicht.

      Achon schrieb:

      Nein, du bist ein Arsch teiwleise. Ich finde dich weder über durchschnittlich schlau noch sonst was. Du bist nicht auf den Kopf gefallen aber so über allen andere sehe ich dich nicht. Für mich bist du auch nur Durchschnitt. So wie ich und die anderen. Wir sind alle auf unsere weise dumm oder schlau oder eben nicht Durchschnittlich.


      Allgemein hast du recht. Allerdings weiß ich, dass ich einen wachen Geist habe und in anderen Punkten ebenfalls andere Menschen übertrumpfe. Genau deshalb werde ich auch oftmals auf ein Podest gestellt. Deine Meinung ist allerdings, vor allem bei diesem Thema, legitim.

      Raito1337 schrieb:

      Danke, das ist eine Formulierung, die ich eben noch gesucht habe. Emotionale Intelligenz ist z.B. auch eine Art von Intelligenz, welche bei unserem Thread-Ersteller vermutlich nicht überdurchschnittlich vorhanden ist.


      Herzlichen Glückwunsch. Ich habe ebenfalls bereits diesen Punkt in die Diskussion eingebunden und kurz erläutert, deshalb bitte ich dich den Thread erneut zu lesen.

      Tatsächlich habe ich eine sehr hohe Empathie. Der Unterschied ist allerdings, dass ich des Öfteren ignoriere, wie sich andere fühlen werden, vor allem im Internet, solange es meinem Amüsement dient und gleichzeitig dabei hilft, dass Menschen ein falsches Verhalten ablegen. Und ja, in diesem Fall sage ich direkt, welche Verhaltensmuster falsch sind.


      Mit gelangweilten Grüßen
      Shandal27