Videogröße bei 720p/1080P

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  • Videogröße bei 720p/1080P

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    Hey Leute. Wie Groß sollten denn Vidos beo 720p oder 1080p sein? Ich weiß, dass es von einigen Faktoren abhängig ist, daher möchte ich hier auch nur einen groben Anhaltspunkt haben.

    Also meine Aufnahmen sind bei 15 Minuten Lange und 720p ca 300-400mg groß. (Ich suche jedoch gerade nach möglichkeiten in 1080p aufzunehmen.)
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    Julien schrieb:

    Das hängt von so vielen Faktoren ab, dass man wirklich sagen kann: Zwischen 1MB und 10GB ist alles möglich.

    Dem schließe ich mich an.

    Je schlechter das Material zu komprimieren ist, umso größer wird die Datei (insofern du hier auf x264 mit konstanter Qualität setzt).
    Alles mit viel Feindeteail ist schlecht zu komprimieren.

    Als Beispiel: Alle Videos auf 1170p skaliert, CRF21 ca. 15 Minuten

    Mass Effect 1: 400-600 MB
    Dead Space 2: 700 MB - 1 GB
    Sleeping Dogs 900 MB - 1,5 GB
    Sims 3: 400-900 MB
    Battlefield 4: 1,2 -3 GB

    Ok, bei BF4 war die 3,2 GB Folge 25 Minuten lang und war auf Zavod 311 mit extrem viel Feindetail durch das Gras.
    Fear 2 wird auch so ca. 1 GB groß pro Folge, das ist hier aber dem Bildrauschen geschuldet, was als Feindetail gewertet wird.

    Wenn du höher skalierst, kannst du auch mit dem CRF höher gehen, was immer noch besser aussieht, als kleine Auflösung mit einem niedrigen CRF.
  • 20 min auf 1080P sind bei mir um die 3GB, codiert von der Elgato.
    Wenn ich ein anderes Video habe wo ich noch sachen ändern möchte oder dazu schneiden möchte stelle ich die Quali bei der Elgato noch höher weils ichs ja dann nochmal rendern muss.
    Aber die normalen Let's Plays lade ich direkt so von der Elgato hoch.
    Freilich ist die Welt voller Fährnis und
    finsterer Orte: Doch noch immer ist viel Schönes lebendig.
    Und wenn auch die Liebe in allen Landen nun mit
    Leid vermengt ist, wird sie deshalb vieleicht um so grösser.

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    Mein erster: Kanal-Trailer
    Singen gehört zu meinem Leben einfach dazu.
  • Was Julien sagt reicht als Antwort eigentlich aus.

    Inkomplexes Material bestehend aus 4 Farben -> Gameboy Lets Plays in 1080p
    ca. 60 - 150 MB pro 15 Minuten. (Bei hochwertiger Encodierung)

    Komplexes Material bestehend aus 24Bit ala 16,7 Mio Farben -> Arma 3 in 1080p
    ca. 2 - 6 GB
    und es würde sich in etwa in 10GB sich aufhalten bei 15 Minuten wenn man mit einen sehr geringen CRF encoden tut. (Müsste schon fast CRF=0 sein)

    Das Spektrum ist also gut gewählt.

    15 Minuten absolutes Schwarz bei 1080p -> ca. 1 MB kann hinkommen nach dem Encode.
  • Wie alle hier bin auch ich der Ansicht, dass man das so pauschal nicht sagen kann. Du kannst gut und gerne für 10 Minuten Material mehrere GB, aber auch wenige 100MB veranschlagen. Für meine Megashow, die ca. 45 Minuten in FullHD läuft, fallen bei mir ca. 1,2 GB an.. Deswegen ist es sehr wichtig, dass du ein möglichst platzsparendes Format nutzt. Ich kann dir hier Mpeg4 wärmstens empfehlen. Durch dieses Format kann ich prima FullHD-Clips bei ca. 10 Minuten "Spielzeit" auf ca. 700MB kürzen. Als kleines Schmankerl obendrauf erkennt Youtube das Video dann sogar mit bis zu 2160p - das ist zwar dann trotzdem 1080p, aber irgendwie spannend^^

    Ich denke, dass es dazu auch noch auf dein Aufnahmeprogramm ankommt. Wenn ich höre, was zum Beispiel Fraps für gnadenlos gigantische Datenwürste produziert, frage ich mich, wie lange dann die Postproduktion, bzw. das Hochladen dauert...vor allem dann, wenn man bedenkt, dass den meisten Zuschauern eher die Stimme dahinter wichtig ist als das Bild..
    youtube.com/channel/UChxbehgSU37UDLMH0ZSLE2Q <--- besucht mich doch mal :) Mitkommentieren - Mitmachen - Reinschauen :)!
  • Level10Online schrieb:

    Als kleines Schmankerl obendrauf erkennt Youtube das Video dann sogar mit bis zu 2160p - das ist zwar dann trotzdem 1080p, aber irgendwie spannend^^

    Wie bitte? 8| Du redest aber schon vom normalen Hochskalieren, oder?


    Level10Online schrieb:

    Wenn ich höre, was zum Beispiel Fraps für gnadenlos gigantische Datenwürste produziert, frage ich mich, wie lange dann die Postproduktion, bzw. das Hochladen dauert...

    Fraps komprimiert doch sogar noch einigermaßen stark. Der Dxtory Codec ist sogar noch ein bisschen größer, wenn man unkomprimiert aufnimmt. An der Länge der Postproduktion ändert das aber nichts.
  • Es ist Hochskaliert :) Letzlich war es mir aber wichtig, dass meine Datenmengen, die ich durch meine Leitung in Youtube prügel, bei gleicher Qualität abnehmen. So sind meine Videos in mp4 im Gegensatz zu avi oft um die Hälfte kleiner. Das spart viel Zeit beim Upload, weil ich reichlich jeden Tag auf Youtube hochlade und mir so einen Plan machen muss, um alles unter einen Hut zu bekommen.

    Und zu Fraps - ich höre von vielen Leuten, dass Fraps Datenmengen noch und nöcher verursacht. Die Länge der Postproduktion an sich ändert sich sicherlich nicht (da habe ich mich falsch ausgedrückt), aber wenn der Clip anschließend rendert, sollten soviele GBs schon einen Unterschied zu weniger GBs machen...zeitlich gesehen? Ich denke, dass es wichtig ist, eine ausgewogene Kombination aus Videoschnitt/Uploadzeit auf die Reihe zu bekommen, denn es macht wenig Spaß, wenn der Rechner dank Upload/Schnitt in seiner Kapazität eingeschränkt ist :)

    Irgendwie frage ich mich, welche Vorteile man von so großen Rohdateien hat. Schaue ich mir an, was für Videos das Interesse vieler Zuschauer wecken, dann ist eine sehr hochwertige Videoqualität wohl leider eher von zweitrangigem Interesse.
    youtube.com/channel/UChxbehgSU37UDLMH0ZSLE2Q <--- besucht mich doch mal :) Mitkommentieren - Mitmachen - Reinschauen :)!
  • Level10Online schrieb:

    So sind meine Videos in mp4 im Gegensatz zu avi oft um die Hälfte kleiner.

    Das hat aber nicht viel mit dem Container zu tun, sondern mit dem Codec, der darin steckt.


    Level10Online schrieb:

    wenn der Clip anschließend rendert, sollten soviele GBs schon einen Unterschied zu weniger GBs machen...zeitlich gesehen?

    Je größer die Datei, desto weniger wurde sie komprimiert, desto kürzer dauert es, sie zu dekodieren. Ausgehend von verlustfreiem Material zumindest. Beim Kodieren ist also ein weniger komprimierender verlustfreier Codec ein (kaum merklicher) Geschwindigkeitsvorteil.


    Level10Online schrieb:

    Irgendwie frage ich mich, welche Vorteile man von so großen Rohdateien hat.

    Bessere Bildqualität, weniger Probleme und sehr viel mehr Möglichkeiten mit Videobearbeitung, einfacheres Handling.