Die USK! Ein Auslaufmodell!

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    • Die USK! Ein Auslaufmodell!

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      Hallo Leute :)!

      Jeder Gamer kennt sie, aber sie ist so beliebt wie ein Kühlschrank am Nordpol - die Rede ist von der USK. Wer musste noch nicht seinen Ausweis an der Kasse vorzeigen, zumindest einmal? Eigentlich ist der Grundgedanke gar nicht schlecht: sollte jede Art Inhalt jedermann zugänglich sein? Das hier der Staat zumindest mit einem Modell Präsenz zeigt, scheint alles andere als verwerflich zu sein. Jahrelang hat dieses System zumindest oberflächlich funktioniert - eine Alterskontrolle hier, eine Frage nach dem Ausweis dort. Im Zeitalter von Playstation1 und co. sicherlich nicht das schlechteste Mittel. Natürlich waren auch schon zu diesem Zeitpunkt Spiele nicht nur über Geschäfte verfügbar, denn wir alle wissen ja, wie leicht sich die Spiele auf der erfolgreichen Konsole aus dem Hause Sony vervielfachen ließen. Trotzdem - irgendwo war immerhin war noch der oberflächliche Anschein einer Kontrolle gegeben. Games ab 18 kaufen...welche Eltern haben sich darüber schon wirklich Gedanken gemacht? Hey, das Thema war bis bis dahin als Massenphänomen den meisten Eltern so vertraut wie ein Marsmensch auf dem Mond. Was die Kinder nebenbei so anstellten, vor dem PC, an der Konsole...war das wirklich wichtig? Schlussendlich muss man auch hier zugeben, dass die Einstufung der USK das Papier nicht wert ist, auf dem es gedruckt wurde. Mehr als diese Einstufung habe zumindest ich in meinem ganzen Leben nie von dieser Organisation gehört.

      Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2014. Es hat sich einiges geändert. Spiele sind omnipräsent, überall und immer reichhaltig verfügbar. Gibt es noch so etwas wie eine Alterskontrolle? Hat die USK ihre Daseinsberechtigung komplett verloren?


      Fakt ist: Alterskontrollen sind wirkungslos. Wirksame Kontrollmechanismen im Sinne der USK existieren nicht und haben niemals existiert.


      In Zeiten von Steam, schnellem Internet und findigen Jung-Gamern erst recht nicht. Das es den Damen und Herren der USK nicht um sinnvollen Jugendschutz gehen kann, beweist der jüngste Vorstoß des Gaming-Riesen Steam. Seit geraumer Zeit lassen sich Prepaidkarten für das beliebte Online-Portal frei und ohne Altersbeschränkung kaufen. Sollte hier der deutsche Jugendschutz im Eigeninteresse nicht schon lange gehandelt haben? Diese Karten müssen "ab 18" erhältlich sein, eröffnen sie doch jedem Publikum uneingeschränkten Zugang zu dem kompletten Angebot, und damit auch den 18er Titeln. Alterskontrollen bei Steam sind weder möglich, noch erstrebenswert. Woran liegt es, dass hier nicht eingeschritten wird?

      Worum geht es hier wirklich? Betrachtet man einmal die andere Seite, dann wird man feststellen, dass es eine Einstufung im Rahmen der USK geben MUSS, möchte ich als Spielehersteller mein Produkt auf dem deutschen Markt anbieten - zumindest mit einem Karton, einer Disc und einer gedruckten Anleitung (ja, so etwas gibt es im Jahre 2014 auch noch, unfassbar!). Das kostet natürlich eine Stange Geld, denn noch nicht einmal der Tod ist umsonst zu haben. Aber was hat das mit Jugendschutz zu tun?

      Am Ende bleibt festzustellen, dass eine Alterseinstufung mit dem Hintergrund des Jugendschutzes in Deutschland grundsätzlich keinerlei Sinn ergibt. Über das Internet und diverse Dienste wie Steam, Uplay, Origin und co. sind Spiele nahezu unkontrolliert breit aufgestellt und dadurch unbegrenzt verfügbar. Zwar kann die USK natürlich Spiele mit schwer gewalttätigem Inhalt kürzen lassen, doch auch hier bleibt nur eines festzustellen - der Gamer ist nicht dumm. Uncut Patches sind mindestens so schwer zu installieren wie einen Schuh anzuziehen.

      Danke für das Lesen.
      youtube.com/channel/UChxbehgSU37UDLMH0ZSLE2Q <--- besucht mich doch mal :) Mitkommentieren - Mitmachen - Reinschauen :)!
    • Level10Online schrieb:

      n Zeiten von Steam, schnellem Internet und findigen Jung-Gamern erst recht nicht. Das es den Damen und Herren der USK nicht um sinnvollen Jugendschutz gehen kann, beweist der jüngste Vorstoß des Gaming-Riesen Steam. Seit geraumer Zeit lassen sich Prepaidkarten für das beliebte Online-Portal frei und ohne Altersbeschränkung kaufen. Sollte hier der deutsche Jugendschutz im Eigeninteresse nicht schon lange gehandelt haben? Diese Karten müssen "ab 18" erhältlich sein, eröffnen sie doch jedem Publikum uneingeschränkten Zugang zu dem kompletten Angebot, und damit auch den 18er Titeln. Alterskontrollen bei Steam sind weder möglich, noch erstrebenswert. Woran liegt es, dass hier nicht eingeschritten wird?


      Paysafecards kann man seit Jahren bei Steam benutzten und die haben auch keine Altersbeschränkung aber wie will man sowas einführen es gibt ja MMOGA,Gameladen und co wo auch niemand kontrolliert
    • Mh..Recht hast du dabei schon.

      Aber sehen wir es mal so: Ich bin selber noch 17 aber natürlich denke ich mal das ich reif genug bin für mich selber zu entscheiden ob ich mir jetzt ein Horror Game ab 18 holen möchte wobei ich weiß das Horror Games nichts für mich sind. Oder hol ich mir ein Sonic Game ab 6 Jahren was wohl eher was für mich ist. Ich würde mir denke mal das Horror Spiel holen weil mir das wohl mehr antreibt. Aber es gibt viele 13 Jährige die sich schon Spiele ab 18 holen bzw. es ihnen geholt wird. Mein vater hat damals sehr drauf geachtet, meine Mutter nicht. Nicht weil sie mich nicht beschützten will, sondern weil sie vertrauen in mir hatte. Lustig war auch folgende Situation mal: Ich wollte mir endlich GTA V holen, war aber keine 18 bin mit meiner Mutter hingegangen um es zu kaufen. Als sie es an der Kasse bezahlte stand ich direkt daneben wobei man doch davon ausgehen kann das ich noch keine 18 war wenn man schon mit der Mutter hierher kommt. Haben sie vlt meine Mutter gefragt für wen sie das Spiel kauft? Nein, es hat ihnen gar nicht gejuckt ob sie es nun spielt oder ich bzw. wer es bekommt. Natürlich kann man da nicht viel machen aber ne Alterbegrenzung hat für mich nicht mehr den Sinn den es mal hatte. Es ist eigentlich nur noch ein Hinweiß ab wie viel Jahren es "empfohlen" wird.

      Meine Meinung zum USK

    • Folgende Begebenheit (mir selbst passiert)!
      Ich bin nun amtlich Jenseits der 18 *schnüff* und wollte mir in einem Gamerladen in der Stadt ein PC-Spiel ab 18 kaufen. Der engagierte Verkäufer fragte mich nach meinem Ausweis, den ich gerade nicht mit hatte. Ich (verständnisvoll) sagte ihm mein genaues Geburtsdatum und fragte ihn ob ich jetzt wirklich meine Mutter dazu holen müsste damit diese mir das Spiel kauft. Ich hatte Glück, ich musste mir diese Peinlichkeit nicht antuen.
      Ein paar Tage später, selber Laden! Ich stand, schaute durch die Spiele und sah vor mir einen 7 oder 8 Jahre alten Jungen der seine Oma bekniete ihm GTA V zu kaufen. Es war mir total ersichtlich, dass Omi keinen Plan von dem Spiel hat und ich hatte schon auf der Zunge sie darauf hinzuweisen, dass das Spiel USK 18 ist. Dann besann ich mich und dachte mir, der Verkäufer wird Omi ja schon darauf hinweisen.
      Was ist passiert? Nix, Enkelsohn stolzierte glücklich mit seinem neuen GTA V nach draußen und ich blieb sprachlos zurück.

      Ich finde die USK gut und weiterhin nötig, einfach damit Kinder solche Spiele nicht spielen. Ich gehe davon aus, dass jeder normale Erwachsene und auch schon Jugendliche mit den Inhalten der Spiele zurecht kommen und sie als das sehen was sie sind... Spiele und keine Widerspiegelung der Wirklichkeit.
      Kinder können das noch nicht differenzieren, sie werden plötzlich mit Mord und Todschlag bombardiert und kommen womöglich damit nicht klar.
      Leider und das wurde ja schon angesprochen, setzen die Onlineplattformen den Jugendschutz schlecht oder gar nicht durch. Wie oft fühlte ich mich auch schon ein bisschen von Steam verarscht, als nach meinem Geburtsdatum gefragt wurde.
      Ich finde es da auch äußerst fragwürdig, dass der Gesetzgeber sich zwar an der USK hochzieht wie sonst etwas, aber diese Sache nicht besser kontrolliert bzw. reguliert.
      Und selbst wenn das so wäre, hätten findige Kinderchen immer noch Oma und Opa die keinen Plan von Spielen haben und einfach mal was kaufen, was Enkelchen ja so gerne hätte!
    • Level10Online schrieb:

      Fakt ist: Alterskontrollen sind wirkungslos. Wirksame Kontrollmechanismen im Sinne der USK existieren nicht und haben niemals existiert.

      Würde ich so nicht sagen. Das USK-Siegel ist eine Empfehlung an die Eltern, und verbindlich für Verkäufer. Natürlich kann es passieren, dass Eltern da nicht drauf achten, oder dass Verkäufer es mal weniger genau nehmen. Aber das ist ja nicht die Schuld der USK, sondern menschliches Versagen (im Fall der Verkäufer, bei den Eltern müsste man den Einzelfall bewerten) an anderer Stelle. Wie viele Leute die Siegel in der Praxis ignorieren, weiß ich jetzt nicht. Aber ich weiß von Fällen, in denen Kinder und Jugendliche bestimmte Spiele von ihren Eltern nicht gekauft bekommen, weil es für ihr Alter noch nicht freigegeben ist, und wurde von einer übervorsichtigen Verkäuferin auch schon bei einem 16er-Titel um den Ausweis gebeten. Das von der USK gewünschte Verhalten wird also durchaus in die Tat umgesetzt, aber halt nicht überall. Eine hundertprozentige Wirksamkeit lässt sich natürlich nicht erwarten, aber ich glaube auch nicht, dass jedes Kind sich extra von irgendwoher illegal die Spiele lädt.

      Level10Online schrieb:

      Das es den Damen und Herren der USK nicht um sinnvollen Jugendschutz gehen kann, beweist der jüngste Vorstoß des Gaming-Riesen Steam.

      Der Aufgabenbereich der USK ist aber nur die Prüfung der Spiele. Wie Kinder und Jugendliche wo an Spiele kommen können, damit müssen sie sich nicht beschäftigen. Hier gleich darauf zu schließen, es ginge den Gremien nicht um Jugendschutz, ist doch völlig aus der Luft gegriffen.

      Level10Online schrieb:

      Worum geht es hier wirklich? Betrachtet man einmal die andere Seite, dann wird man feststellen, dass es eine Einstufung im Rahmen der USK geben MUSS, möchte ich als Spielehersteller mein Produkt auf dem deutschen Markt anbieten - zumindest mit einem Karton, einer Disc und einer gedruckten Anleitung (ja, so etwas gibt es im Jahre 2014 auch noch, unfassbar!). Das kostet natürlich eine Stange Geld, denn noch nicht einmal der Tod ist umsonst zu haben. Aber was hat das mit Jugendschutz zu tun?

      Dass nicht jeder einfach seinen Murks ohne Alterskennzeichnung auf den Markt werfen kann, wie er möchte? Wenn ich auf meine Packung niedliche Häschen drucke, aber den abgefucktesten Horror-Splatter-Run aller Zeiten auf die Disc packe, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass früher oder später Eltern denken, dass das bestimmt ein putziges Spiel für Timmy (4) ist. Das USK-Siegel dürfte da bei den meisten Eltern schon noch die Alarmglocken anspringen lassen.

      Und eine Prüfung stellt auch keinen Entwickler vor unbezahlbare Kosten. Das Regelverfahren kostet 1.200 Euro. Wenn man das auf die Zahl der beteiligten festen Mitarbeiter (keine Ehrenamtler, nicht vom Land dorthin berufen) und die 15 Tage Prüfdauer aufteilt, muss das nicht zwingend auf einen übermäßig hohen Stundenlohn hinauslaufen. Wobei natürlich nicht ersichtlich ist, wie viele Titel parallel vom gleichen Gremium geprüft werden, wie also der normale Monatslohn aussieht. Das ist also auch nur Spekulation, aber die USK hier ohne irgendwelche Belege direkt als Geld scheffelnde Tyrannen zu bezeichnen, denen sich die armen Entwickler beugen müssen, halte ich doch für sehr reißerisch.
      It doesn't really matter if there is no hope
      As the madness of the system grows
    • M!ssN3rdy schrieb:


      Leider und das wurde ja schon angesprochen, setzen die Onlineplattformen den Jugendschutz schlecht oder gar nicht durch.


      Origin scheint da relativ gut zu funktionieren. Bei der Sims 4 Demo gibt es das Problem, dass EA versaubeutelt hat die Alterfreigabe einzutragen. Daher können alle Spieler mit einem Alter von unter 18 die Demo schlichtweg nicht downloaden.

      Wie es bei anderen Plattformen, wie Steam z.B, funktioniert, kann ich grade gar nicht sagen, da ich das Problem nicht mehr habe.
      Aber normal müssten die, um sicher gehen zu können, von jedem eine Kopie des Personalausweises bekommen, wenn jemand ein Konto erstellen will.

      Aber selbst das muss ja nicht funktionieren. Dann nimmt man einfach den Ausweis von wem anderen und gut ist. Das ist, glaube ich, online nur sehr schwer, wenn überhaupt zu kontrollieren.

      Aber allein schon für die Läden finde ich es auch wichtig, dass das ganze System erhalten bleibt. Allerdings müssen dann die Verkäufer auch die Augen aufmachen und in einem so offentlichen Fall wie der Oma mit ihrem Enkel darauf hinweisen und nicht nur auf den Umsatz schauen!
    • So, hab mir jetzt auch mal ein paar der anderen Beiträge durchgelesen, und muss mich fragen: Was soll denn noch stärker kontrolliert werden? Eigentlich könnte man nur einführen, dass bei jedem Spielkauf verpflichtend der Personalausweis vorgezeigt, notfalls eingeschickt (bei Online-Kauf) werden muss. Wenn man ein Spiel für jemand anderen kaufen möchte, muss man dessen Perso vorzeigen. Den haben Kinder natürlich nicht, also muss es dann eine beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde, am besten in Verbindung mit irgendeinem Lichtbildausweis, den auch Kinder schon haben, sein. Das würde niemand tun, also erzählt man dem Verkäufer, dass man es für sich selbst kauft. Damit das niemand tut, muss man dieses Verhalten unter Strafe stellen, und am besten die Entwendung des Kindes durch das Jugendamt zur äußersten Konsequenz machen... Wobei dann immer noch die Frage ist, wie man das kontrollieren möchte, denn dafür müssten man Leute zu dem Käufer nach Hause schicken und ihn ausspionieren lassen. Alles zu Wohle der Kinder, versteht sich...

      Nein, kommt bitte von dem urdeutschen Gedanken weg, dass alles noch schärfer reguliert werden muss, dass wir bei der Alterskennzeichnung noch strengere Regeln bräuchten oder sonst was. Es lässt sich ohnehin nicht vernünftig kontrollieren, und macht es nur für die Leute unnötig kompliziert, die sich Spiele für ihre Altersklasse kaufen, über 18 oder auf die Siegel achtende Eltern sind.
      Was man machen kann, ist Aufklärung zu betreiben. Klar, dass nicht jede Oma weiß, was die Kennzeichnungen bedeuten, respektive da nicht so drauf guckt. Wer nie ein Spiel in der Hand gehalten hat, und auch nicht mit großem Interesse auf die Packung guckt, wer nicht weiß, was heute in Spielen möglich ist...Der bemerkt das vermutlich tatsächlich nicht.
      Ich würde also sagen: Wenn ihr Oma Grete seht, springt über euren Schatten und erzählt ihr, dass das Spiel ab 18 ist. Seid da einfach mal Moralapostel. Wenn wir -als die Leute, die sich am besten mit den Spielen auskennen- uns in der Verantwortung sehen, über solche Dinge aufzuklären, können wir da schon einiges bewirken. Die Entscheidung liegt dann immer noch bei den Eltern, oder wem auch immer, aber sie treffen die Entscheidung mit mehr Hintergrundwissen.

      Ach ja: Ein großer Kritikpunkt an der USK ist natürlich, dass für sie die Lebensjahre 7-11 nicht existieren, bzw. zu vernachlässigen sind. Einem Zehnjährigen kann man sicherlich Spiele an die Hand geben, die man einem Erstklässler nicht überlassen würde. Auch zwischen 6 und 8 gibt es schon nicht zu verachtende Unterschiede. Ebenso zwischen 12 und 14. Ich denke, dass ein System mit Zweijahresabschnitten, ausgehend vom 4. Lebensjahr bis hin zum 18. Lebensjahr, sinniger wäre. Das wären 8 Siegel.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jaffar Anjuhal ()

    • M!ssN3rdy schrieb:

      Ich finde die USK gut und weiterhin nötig, einfach damit Kinder solche Spiele nicht spielen. Ich gehe davon aus, dass jeder normale Erwachsene und auch schon Jugendliche mit den Inhalten der Spiele zurecht kommen und sie als das sehen was sie sind... Spiele und keine Widerspiegelung der Wirklichkeit.
      Kinder können das noch nicht differenzieren

      Natürlich können sie das. Ich konnte das auch und andere auch. Kinder haben doch kein Dinosauriergehirn.
      Aktuelle Projekte/Videos




      Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
      Notdürftig die Liste was aktuell läuft: Unreal | Complex DooM (LPT) | DooM 2016 | Need For Speed III: Hot Pursuit | Dirt Rally | Dirt 4 | WRC 7
    • Eben. Ich verzogenes Gör hab auch schon mit 10 angefangen "gewaltverherrlichende" Spiele zu spielen.
      Normal sollte es kein Problem sein, das zu trennen (Horrorspiele sind da natürlich was anderes, da scheiß ich mich heute auch noch ein :D) - vorausgesetzt ein absolutes Mindestmaß (und wirklich MINDESTmaß) an geistiger Reife ist da vorhanden und das Kind steigert sich nicht ohne Ende in das Spiel rein.

      Und USK? Wenn ein 10-Jähriger BF4 will besorgt er es sich schon. Ich würde das nicht gerade als ernstzunehmendes Hindernis sehen. :/
      #1 (Shinigami) -- Let's Play Bound By Flame #53 Irrwege und starke Gegner
      --
      (Dieses Video ist Teil einer Community-Aktion:
      Komm in meine Signatur)
    • FrogsterLP schrieb:

      Bei Origin brauchst du den Personalausweis kannst aber keys aus key stores wie mmoga ohne Probleme einlösen bei Steam gibt EA AO ein System nicht da überprüft valve das angegebene Alter nicht


      Echt? Da brauchte man den Perso? Schon immer? Ich kann mich gar nicht erinnern, dass ich den damals brauchte. Habe mich da schon angemeldet, als Origin noch in der Beta war.
    • Ich finde die USK gut und weiterhin nötig, einfach damit Kinder solche Spiele nicht spielen.


      Wenns das mal schaffen würde. Als ich damals noch 12 oder so war, hab ich auch einfach CoD 2 gezockt. Spielezeitschriften mit USK 16? Egal. Serious Sam 2? Bekommen. NolF 2? Ebenso.

      Und nein keins der Spiele wurde von meinen Eltern gekauft. Einzig und allein UT 2004 hab ich mit 14 bekommen, weil entsprechendes Vertrauen da war.

      Und heute ist es noch einfacher. Viele haben inzwischen schnelles Internet. Entweder kauft man sich die Spiele bei Steam mit PSC oder in einem anderen Onlineshop. Wollt ihr das nicht? Fragt den großen Bruder oder einen Freund vom großen Bruder. Oder den großen Bruder eines Freundes. Oder es wird illegal ausm INet gezogen.

      Irgendwer wird es euch besorgen und selbst wenn das nicht zutrifft, gibt es genug Möglichkeiten das selbst zu schaffen.

      Kinder können das noch nicht differenzieren, sie werden plötzlich mit Mord und Todschlag bombardiert und kommen womöglich damit nicht klar.


      Hast du mal die Nachrichten oder das Abendprogramm gesehen. Ach was rede ich da. Das Vorabendprogramm reicht meist schon.

      Leider und das wurde ja schon angesprochen, setzen die Onlineplattformen den Jugendschutz schlecht oder gar nicht durch.


      Sollen sie von jedem den Perso verlangen? Wollen wir drum wetten, wie groß der Aufschrei wegen dem Datenschutz wird? Und vorallem wäre interessant, was die Datenschützer sagen.

      Ich finde es da auch äußerst fragwürdig, dass der Gesetzgeber sich zwar an der USK hochzieht wie sonst etwas, aber diese Sache nicht besser kontrolliert bzw. reguliert.


      Und wie? Es kann zwar 50 mal gesagt werden, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, allerdings ist das Schönmalerei von allerfeinster Art. Gore, Porn, alles was illegal ist kannst du im Internet finden. Schon in meiner Jugend waren die gängigen Pornseiten bekannt, ebenso wie gängige Goreseiten (NSFW und NSFL). Wenn man auch nur einmall auf einem Imageboard war (selbst auf 9gag) kennt man min. das Kürzel NSFL.

      Dann besann ich mich und dachte mir, der Verkäufer wird Omi ja schon darauf hinweisen.


      Sry dass ich so frage, aber verstehst du, von wem der Verkäufer Geld bekommt? Genau von seinem Chef. Woher bekommt Chef das Geld zum Bezahlen? Genau vom Kunden. Solange jemand über 18 das Spiel kauft, kanns dem Verkäufer, sowie auch dem Chef reichlich egal sein (gebe keine Garantie darauf, dass meine Aussage rechtlich richtig ist, mir ist aber nichts gegenteiliges bekannt). Insofern: Warum sollte er?

      Gleichzeitig stellt sich mir die Frage, warum du sie nicht wirklich drauf angesprochen hast. Spätestens an der Kasse?

      So was in der Art macht Nintendo
      mit ihrem e-Shop ja auch - finde ich aber eher fragwürdig, ich mein man
      kann doch einfach die Uhrzeit des PCs/Konsole umstellen, oder nicht?


      Das vll. aber nicht die vom Server. Und danach wirds wahrscheinlich bemessen. Allerdings was hält mich davon ab, bis 03 Uhr morgens wach zu bleiben?

      Aber ich weiß von Fällen, in denen Kinder und Jugendliche bestimmte Spiele von ihren Eltern nicht gekauft bekommen, weil es für ihr Alter noch nicht freigegeben ist, und wurde von einer übervorsichtigen Verkäuferin auch schon bei einem 16er-Titel um den Ausweis gebeten.


      Wann soll das gewesen sein und haben die Kinder wirklich nie die Spiele bekommen?

      Hier gleich darauf zu schließen, es ginge den Gremien nicht um Jugendschutz, ist doch völlig aus der Luft gegriffen.

      Ahahaha Lies dir bitte häufiger Schnittberichte durch. Teils einfach nur lächerlich. Btw ich bin inwischen weit über die 18 gekommen. Dennoch kann/darf ich mir nicht alles ungeschnitten holen. Sry aber das ist lächerlich. Während klein Max kurzerhand den Download anschmeißt. Oder den Stream (ja ich zähle Filme einfach mal mit rein) (höhö Skate 2 Schnitte xD Und dafür noch inkompatibel XD).

      Das USK-Siegel dürfte da bei den meisten Eltern schon noch die Alarmglocken anspringen lassen.


      Können ja siegeln wie se wollen, solange die Spiele ungeschnitten in einer USK 18 Version nach Deutschland kommen dürfen. Dem ist aber nicht so. Das führt zu Kompatibilitätsproblem, das führt dazu, dass ich z.B. mit nem Engländer oder Österreicher net zocken kann, sondern nur mit Deutschen, die die geschnittene Version haben.

      Btw finde ich diese hässlichen Siegel ziemlich zum Abkotzen. Verschandeln mir nur meine ehrlich erstandene Ware, da die kein Wendecover besitzen.

      Origin
      scheint da relativ gut zu funktionieren. Bei der Sims 4 Demo gibt es
      das Problem, dass EA versaubeutelt hat die Alterfreigabe einzutragen.
      Daher können alle Spieler mit einem Alter von unter 18 die Demo
      schlichtweg nicht downloaden.


      Wie wollen die kontrollieren, welcher Spieler wie alt ist?

      Aber normal müssten die, um sicher gehen zu können, von jedem eine Kopie des Personalausweises bekommen, wenn jemand ein Konto erstellen will.


      Ich sag dir jetzt schonmal, dass das für einen Aufschrei sondergleichen sorgen würde. Wenn sich der Gesetzgeber endgültig zum Hassbild einer ganzen Gruppe machen will: Das ist die Chance. Eine weitere Möglichkeit alles zu versaubeuteln.

      Das ist, glaube ich, online nur sehr schwer, wenn überhaupt zu kontrollieren.


      Gar nicht ;)

      Bei Origin brauchst du den Personalausweis


      Und es gibt Leute, die etwas in Origin kaufen?

      Damit das niemand tut, muss man dieses Verhalten unter Strafe stellen, und am besten die Entwendung des Kindes durch das Jugendamt zur äußersten Konsequenz machen..


      Genau gute Idee. Am besten noch die Eltern kastrieren, anne Wand stellen und erschießen ^^.

      denn dafür müssten man Leute zu dem Käufer nach Hause schicken und ihn ausspionieren lassen. Alles zu Wohle der Kinder, versteht sich...


      Die Argumentation gibts doch schon ewig.

      de.wikipedia.org/wiki/Sperrung…etinhalten_in_Deutschland

      Alles fürs Wohl des Kindes versteht sich. Natürlich nicht, um kritische Stimmen bei Bedarf aus dem Netz sperren zu können, wer würde denn sowas denken :rolleyes:

      Zu meiner Meinung:

      Ich finde das PEGI System deutlich besser. Es verhindert nicht soviel mehr, aber es wird wenigstens gezeigt, was in dem Spiel vorkommt, warum es diese Empfehlung hat. Zudem sind wir derzeitig eines der Länder, die PEGI UND USK drauf haben, was einfach nur Schwachfug ist. Wir haben also Leute, die das selbe macht, was schon jmd. europaweit macht. Man zahlt am Ende also 2 mal, ohne dass es einen Vorteil bringt. Im Gegenteil. Es ist uneinheitlich, was zu Problemen führt.

      Wo hat die USK jetzt also die Daseinsberechtigung? Altersempfehlungen? Werden schon von der PEGI gemacht. Darin dass sie Volljährigen Vorschriften machen, was sie sich antun können oder nicht? Dazu habe ich mich selbst.
    • Blacki schrieb:

      Wann soll das gewesen sein und haben die Kinder wirklich nie die Spiele bekommen?

      Ja, die Kinder haben die Spiele wirklich nicht bekommen. Einen Beweis kann ich dir jetzt natürlich nicht liefern. Es ist ein Erfahrungsbericht. Also ja, ich weiß, dass die USK-Siegel bei Kindern und Eltern Wirkung zeigen.

      Blacki schrieb:

      Können ja siegeln wie se wollen, solange die Spiele ungeschnitten in einer USK 18 Version nach Deutschland kommen dürfen. Dem ist aber nicht so. Das führt zu Kompatibilitätsproblem, das führt dazu, dass ich z.B. mit nem Engländer oder Österreicher net zocken kann, sondern nur mit Deutschen, die die geschnittene Version haben.

      Da stimme ich zu. Dass teils vorab geschnittene Spiele zum Test eingereicht werde, ist ein Unding. Meines Wissens nach müsste hierfür jedoch das JSchG umgeschrieben werden. Dass sich da mal jemand dransetzt, ist wohl in nächster Zeit nicht allzu wahrscheinlich. Wäre aber begrüßenswert, wenn die USK bei solchen Spielen auf einer anderen Basis bewerten könnte.

      Blacki schrieb:

      Btw finde ich diese hässlichen Siegel ziemlich zum Abkotzen. Verschandeln mir nur meine ehrlich erstandene Ware, da die kein Wendecover besitzen.

      Naja, bei mir seh ich eh fast immer nur den Rücken der Verpackung. Und sonst kann man sich das Cover ja nochmal ausdrucken, wenns einem so wichtig ist. Oder man importiert sich gleich eine Version aus der UK, Dänemark, whatever. Damit dürfte man doch sogar die Inkompatibilitätsproblematik beim Online-Multiplayer umgangen haben.

      Das mit PEGI und USK ist ein guter Punkt. Darüber werde ich mir nochmal Gedanken machen und mich über beide nochmal etwas mehr informieren.
      Zustimmen möchte ich auch in dem Punkt, dass eine grobe Angabe von Gründen (Gewalt, Sex, Horror, etc.) eine sinnvolle Ergänzung des Siegels wäre.
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