Studio Großmembran Mikrofon wo liegen die Unterschiede?

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  • Studio Großmembran Mikrofon wo liegen die Unterschiede?

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    Heya!

    Ich überlege gerade etwas aufzustocken was mein Mikro anbelangt und habe mir in einigen Soundchecks das Audio Technica AT4033 ASM angehört. Aktuell verwende ich ein the t.bone SC 1100. Preislich sprechen wir hier von 280€ Unterschied. Wenn ich hier einmal die Angaben bei Thomann vergleiche sind es beim Audio Technica 30-20.000 Hz. Schalldruckpegel bis 145 dB und eine Impedanz von 100 Ohm. Das t.bone leistet einen Frequenzgang von 20-20.000Hz, einen Schalldruckpegel bis 125db und eine Impedanz von 200 Ohm.

    Natürlich hat das t.bone noch mehr Features. Wenn ich mal die Werte vergleiche nimmt das t.bone ab 20Hz auf was ja noch etwas mehr als das Audio Technica wäre. Gut, das ist jetzt nicht sonderlich unterschiedlich. Die 200 Ohm hingegen sind es. Ich weiß nicht wie sie sich bei Mikrofonen verhalten aber grundsätzlich ist eine höhere Ohmzahl ja ein klarerer Sound. Was den Schalldruckpegel anbelangt kann ich nicht mitreden. Klingt nach etwas was eh schon zu viel ist. Egal ob 125 oder 145 db.

    Dies soll kein Mikrofonvergleich sein! Daher ist es auch nicht in diesem Thread. Ich möchte die zusätzlichen 280€ nur möglichst effizient anlegen und daher wüsste ich gern mal wie man da noch mehr raus hohlen kann.
  • Der falsche Weg wäre, die technischen Daten zu vergleichen. Denn die sagen vergleichsweise wenig aus. Neben deutlicheren Schwankungen in der Qualität bei den verhältnismäßig billig produzierten T.Bones und sehr günstigen Bauteilen, hast du mehr oder weniger einfach nur das nötigste, was ein Mikrofon in dem Bereich ausmacht.

    Bei den Markengeräten hast du dann einfach weit hochwertigere Komponenten, kannst dich auf die Qualität, für die ein bestimmtes Mikro bekannt ist auch verlassen (sprich jedes klingt nahezu identisch) und hast meist noch für die jeweiligen Zielgebiete des Mikrofons hochoptimierte Schaltungen bzw. sonstige Komponenten. Das kann sich zum Beispiel in einer speziellen aber gewünschten Klangfärbung wiederspiegeln.

    Die Sache ist natürlich auch eindeutig, dass für viele, gerade eben weit ab vom professionellen Bereich den Unterschied kaum oder gar nicht hören oder der eben einfach zu gering ist, so dass es keine 280 Euro Aufpreis für den eigentlichen Sinn und Zweck rechtfertigt. Das ist aber mehr persönlicher Geschmack und eine Frage der Qualitätsansprüche.

    Mit dem SC1100 hast du ein mehr als solides Mikro, was gerade durch Nachbearbeitung einiges mehr rausholen kann. Das ist im Übrigen auch noch eine weitere Sache. Hochpreisige Mikros spielen erst dann ihre Vorteile aus, wenn man sie auch nutzen kann. Sprich ist deine Aufnahmesituation überhaupt so gut, dass sich das komplett bemerkbar macht. Ein gut bearbeitetes, sauber aufgenommenes günstiges Mikro kann besser klingen, als ein suboptimal genutztes teures Mikro.

    Ich würd dir vielleicht empfehlen, dass Mikro auf gut Glück mal bei Thomann zu bestellen und selbst gegen dein jetziges zu testen. Dann kannst du dir selbst ein Bild davon machen, ob es für dich und in deiner Situation den gewünschten Mehrwert fürs Geld bringt. Immerhin hast du 30 Tage Rückgaberecht. Das funktioniert echt problemlos. Gerade in dem Preisbereich bietet sich das an. Und in dem Bereich gibt es hier im Forum relativ wenig Erfahrung, da können dir die einzelnen Leute nur da ihre Erfahrung mitgeben, was sie selbst genutzt haben. Aber es hat eben selten jemand schon alles in dem Bereich in der Hand gehabt. :D
  • Teuer bedeutet: die Firma prüft genauer und schmeißt mehr weg, wenn von 100 produzierten Mikros nur 10 die Qualitätskontrolle überstehen kostet das dann eben 10x soviel wie ein t.bone wo von 100 Mikros eben 99 durchkommen... (wie damals in Fukushima, da hat man einfach die Grenzwerte so weit verändert das die Leute trotz hoher Strahlung noch nicht evakuiert werden mussten, beim Mikro setzt man eben auch die Grenzwerte für Ausschuss extrem weit)

    Du erkaufst dir halt durch den Preis eine größere Schwankung der Qualität... du kannst Glück haben und ein Mikro erwischen was problemlos mit einem 500€ Mikro mithält, aber auch Pech haben... liesst man hier im Forum zB. das die t.bones hin und wieder brummen, pfeifen oder sonstige Probleme machen... meins funktioniert 1A und klingt gut (finde ich), ist alles Glückssache...

    PS: Habe das SC400, also ein XLR-Mikrofon ohne eigenes USB-Interface.
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  • Vor allem sollte man auch wissen, was für Firmen dahinterstehen. T.Bone beispielsweise ist eine Eigenmarke von Thomann - klar, die wissen was Qualität ist, aber sie sind auch darum bemüht, möglichst günstige Mikrofone einzukaufen, um dann ihren Sticker draufzubatschen und es für mehr Geld weiterzuverkaufen. Audio Technica hingegen ist seit 50 Jahren damit beschäftigt, hochwertige Tongeräte nicht nur zu produzieren, sondern auch selbst zu entwickeln. Ist natürlich logisch, dass die im Endeffekt bessere Bauteile benutzen und für ein klareres Klangbild sorgen können. Das kostet dann zwar auch eine Ecke mehr, aber wer sich mal ein bisschen intensiver mit Tontechnik befasst hat und wirklich auf Qualität Wert legt, der wird auch keine Probleme damit haben, ein Mikrofon zu kaufen, das teurer ist als die gesamte Aufnahmetechnik (Neumann und Brauner).