Games, die als Einzelspiel besser funktioniert hätten

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    • Games, die als Einzelspiel besser funktioniert hätten

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      Der Titel ist eventuell etwas irreführend, vielleicht hat ja jemand einen besseren Vorschlag. Was ich damit meine sind Spiele, die zu einer Spielserie gehören, aber als Einzeltitel wahrscheinlich deutlich bessere Kritiken gehabt hätten.

      Mir würde da zum Beispiel Silent Hill 4: The Room einfallen. Ich fand das Spiel an sich nicht schlecht, aber da es Silent Hill im Titel trägt, hatten viele natürlich etsprechende Erwartungen, die dann nicht erfüllt wurden. Es gab zwar schon einige Verweise auf vorherig Silent Hill-Teile, allerdings kommt die Stadt an sich ja nur am Rande im Spiel vor. Das hätte man getrost weglassen und sich einen anderen Namen für das Spiel aussuchen können. Man hätte zwar vorher nicht mit dem großen Namen Silent Hill werben können, aber im Nachhinein hätte es dann vielleicht auch nicht ganz so viele eher bescheidene Kritiken gegeben.

      Kennt ihr noch andere Spiele, bei denen es euch ähnlich gegangen ist, bei denen ihr gedacht habt "würde es nicht zu dieser Spielreihe gehören, wäre es irgendwie besser"?
    • Da möchte ich einfach mal im Gesamten die komplette Need For Speed-Reihe nennen, die recht zusammenhangslos und einfach von EA als NFS bezeichnet wird.
      Erst fuhr man in Sportwagen durch die Landschaft, später wurde man von der Polizei gejagt, dann kam irgendwann der Tuning-Aspekt dazu. Dann gab es Teile, die auf Rennstrecken vertreten waren. Da finde ich die Reihe doch so zusammenhanglos, dass man das Ganze lieber aufgeteilt hätte. Die ersten NFS-Teile waren ja auch noch "Need For Speed" im wörtlichen Sinn. Da hatte man zumindest von Anfang an Feuer unter der Haube. Verfolgungsjagden hätte man besser anders verpackt und das Fahren auf Rennstrecken auch.
      Auch hier: Der Name "Need For Speed" wurde recht schnell bekannt und für das Marketing sehr wertvoll und darauf wollte EA dann auch nicht verzichten.

    • Meine Antwort bezieht sich hauptsächlich aufs Gameplay, Storymäßig gehörn die Spiele halt doch zusammen
      Da wäre einmal Diablo 3, tolles Spiel ansich fand ich, aber hatte für mich 0 Diablo-Feeling.

      Dann wäre da noch Guildwars2. Hab schon etliche Stunden in das Spiel investiert und finds eigentlich Supi, und bereue die Zeit auch überhaupt nicht.
      Allerdings fehlt ALLES, was ich am ersten Teil Mega fande.
      Während man in GW etliche Stunde verbracht hat, Skillungen zu erstellen, diese aufs Gebiet anzupassen, Gefolgsleute (NPCs die mit dir durch die Gebiete ziehn. Da war jedes Gebiet nämlich instanziert und konnte mit einer Gruppe von 4-8 Leuten (glaub ich) bereist werden) ebenfalls richtig zu skillen und anzupassen. Ewigkeiten hab ich damit verbracht, in einem speziellen Gebiet und nur da, das letzte aus den Chars rauszuholen. Im Nächsten Gebiet, war die Skillung unter umständen sogar wieder Völliger Bullshit. Also wieder anpassen, optimieren, verbessern. Viele viele Builds die auch Spaß im PvP gemacht haben.
      Bei GW2 sind die Skills großteils durch die Waffen vorgegeben, kaum veränderbare Builds, fühlt sich iwie mehr nach einfach durchholzen an. Da fehlt halt doch eindeutig was zu "Guildwars"
    • @[Dosenbierdose]

      Tze da kommter mir schon zuvor :D :D

      NFS war auch mein allererster Gedanke^^

      Bereits NFS Underground hätte nicht mehr NFS heißen dürfen.

      Wobei ich die Cops schon passend zu NFS finde und Cops gibts auch bei NFS 1 und NFS 3 schon. Die waren eig. schon immer dabei. Sogar NFS Porsche hat Cops - aber kaum relevant dort. Einzig NFS 2 hat keine Cops.

      Der Wandel der Serie begann eig. erst mit NFS Underground.

      Von daher stimm ich dir mit den Cops nicht so ganz zu, aber ansonsten schon :)
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      Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
      Notdürftig die Liste was aktuell läuft: Unreal | Complex DooM (LPT) | DooM 2016 | Need For Speed III: Hot Pursuit | Dirt Rally | Dirt 4 | WRC 7
    • FrogsterLP schrieb:

      PS.Ich kann mich nicht erinnern das es in NFS Porsche schon die Polizei gab.


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    • Eigentlich fallen mir da die ganzen Reboots ein.

      Thief, Tomb Raider, Medal of Honor uvm.... hatten ja eigentlich alle nichts mit ihrer ursprünglichen Reihe zu tun, auch vom Spielgefühl her nicht. Vom Artdesign nicht zu reden. Das sind eigentlich ganz andere Spiele, nur unter altem Namen, der eben auch das Hauptverkaufsargument ist.

      Assassins Creed III und IV sind wohl auch solche Kandidaten. Da wurde das ja mit den Seeschlachten und Piraterie zum Hauptfeature erklärt. Hatte für mich eher Gemeinsamkeiten mit Age of Pirates, Sid Meier's Pirates und Sea Dogs.. aber nicht mit Assassins Creed. Da wirkt dieser Zusammenhang mit der Hauptstory und mit Assassinen wirklich extrem erzwungen.

      Zur Test Drive Reihe würde ich tatsächlich fast das selbe sagen wie zu Need for Speed. Die ersten beiden Teile waren auch noch Luxuskarossen auf festen A nach B Strecken fahren... danach wurde es eher zu einem normalen Rennspiel mit Rundkursen, teilweise mit nicht einmal spektakulären Wagen oder gar als Offroad Variante ohne Polizei etc.. Erst mit Test Drive Unlimited bekam man eigentlich wieder die Kurve zum ursprünglicheren Spielprinzip.

      Arcania - Gothic 4 MUSS ich natürlich auch in diesem Zusammenhang nennen. Ohne Gothic Bezug, hätte es viel besser funktioniert und wäre auch bei den Spielern nicht so durchgefallen. Mit dem Gothic 4 im Titel muss es sich aber mit der Reihe messen lassen und vergleichen... und kann da trotz Gothic 3 natürlich nur verlieren. Für sich genommen soll es ja immerhin ein durchschnittliches Spiel sein, als Gothic aber halt nicht.

      Als letztes fällt mir wohl sowas wie Star Control oder Master of Orion 3 ein... halt nix mit den beiden Vorgängern zu tun, außer dem selben Genre, aber den Namen behalten und damit eine Handlungs- (SC3) oder Featurefortführung (MoO3) suggerieren und damit Erwartungen wecken, die man nicht erfüllen konnte. Flatout 3 als modernes Beispiel gehört wohl in die selbe Kategorie ;-).
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    • Bioshock Inifinite fällt mir da spontan ein. Mir hat das Spiel wirklich Spaß gemacht, aber dem Vergleich mit den ersten beiden Teilen hält es für mich nicht stand.

      Oh, und von den meisten Menschen, die nicht ich sind, würde Zelda II wohl auch wesentlich besser bewertet werden, wenn es kein Zelda wäre. Das Spiel ist nämlich eigentlich ziemlich gut, und all die kleinen Probleme, über die sich gerne beschwert wird, sind typisch für das NES. Der Schwierigkeitsgrad ist sogar moderat, wenn man mal Castlevania III oder Ninja Gaiden I-III heranzieht. Dass man nie eine Ahnung hat, was man tun soll, ist auch nicht richtig. Zelda II macht eigentlich richtig Spaß. Man darf hier aber wirklich kein typisches Zelda erwarten.

      Und wo ich bei Zelda bin: Mir hätte Four Swords Adventures vermutlich mehr Spaß gemacht, wenn es kein Zelda gewesen wäre. Der Fokus auf den Multiplayer stört mich da einfach.
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      As the madness of the system grows
    • Also ich finde am Resident Evil 5 + 6. Vor allem, Resident Evil 6. Ich weiß die meisten hassen den 5er mehr, aber ich finde beide sollte eigentlich mehr "Generic Zombie Shooter" heißen. Mit den Resi 1-3 haben die nicht mehr viel zu tun. Ja ich habe 4 absichtlich ausgelassen, weil das auch mehr in Richtung Action geht, aber wenigstens noch versucht gruselig zu sein und Stimmung auf zu bauen. Und lasst mich gar nicht erst von Operation Racoon City anfangen..
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      Hier auf meinem Channel ;) : youtube.com/user/raymond1995lol

    • Bei Need for Speed sind sich ja viele einig ^^

      Assassin's Creed hat sich vom Gameplay her wirklich ziemlich verändert. Allerdings kann man es sich da von der Story her erlauben, weil einfach alle möglichen verschiedenen Zeitalter behandelt werden können. Allerdings fühlen sich AC III und AC IV wirklich anders an, aber wenigstens geht es noch um Assassinen und Templer. Vielleicht ändert sich das ja wieder mit Unity und man fühlt sich dann doch ein bisschen mehr an die älteren Teile erinnert. Es sieht zumindest ganz gut aus :D

      Auch das mit Bioshock Infinite stimmt schon, wenn man es ohne die Story-DLCs Burial at Sea 1 und 2 sieht. Der kurze Ausflug nach Rapture im Hauptspiel war zwar schön, aber für die Geschichte nicht zwingend notwendig und auch so erinnert nicht viel an die Vorgänger.
      Zum Glück hab ich Infinite vor 1 und 2 gespielt, sonst wär ich wahrscheinlich etwas enttäuscht gewesen, weil ich Rapture doch besser finde, als Columbia (auch wenn Columbia schon auch ziemlich beeindruckend ist) ^^

      Reboots sind dann, finde ich zumindest, nochmal was anderes. Das ist ja quasi ein Neuanfang und nicht einfach ein neuer Teil einer Reihe, wie der Name ja schon sagt. Von daher kann das gameplay- und story-mäßig durchaus anders sein.
    • Alle Games bei denen das Gameplay und feeling grundlegend verändert wurden. Resident Evil fing als eher stiller Rätselhorror an, und endete in ner Shooterscheiße. Tomb Raider war eines der ersten 3d jump n run und endete in ner shooterscheiße.

      Echt geile Shooter werden eingestampft oder kommen minderwertig raus, die Größen anderer Genres werden zu Shootern verwurstet.

      Aber man kann den Publischern keinen Vorwurf machen, solange alle die Scheiße fressen (= kaufen) die ihnen vorgesetzt wird. Generation 3 Minuten Aufmerksamkeitsspanne.
    • HerrHaffel schrieb:

      Tomb Raider war eines der ersten 3d jump n run und endete in ner shooterscheiße.

      Kann ich nur zustimmen! Ich frage mich ehrlich gesagt, was alle am Tomb Raider Reboot so toll finden. Viel moderner und weniger altbacken sei es ja angeblich o.o Ich finde es ist einfach nur ein (schlechter) Uncharted-Klon ohne die Elemente, die ein Tomb Raider eigentlich ausmacht.
    • The Goeppi Show schrieb:

      Splinter Cell Conviction hätte als 3rd-Person Shooter sicher besser funktioniert, wenn man das Franchise rausgelassen hätte; aber so wurde es zum schlechtesten Splinter Cell-Teil und ein schwarzer Fleck in der sonst doch ziemlich geilen Serie.


      Sehe ich auch so, wie man mit diesem "Mark System" da einfach die Tür aufbrechen und drei Leute aufeinmal erledigen konnte, war echt etwas zu übertrieben ...
      Hatte kaum noch etwas mit dem genialen Splinter Cell Chaos Theory zu tun.


      Prince of Persia (2008) hätte man auch m.M.n auch anders nennen können. Nach der genialen Sand of Time Trilogy hatte das Reboot einen komplett neuen Grafikstil (Cel Shading, also in Comic Grafik) und das Gameplay war auch anders ( 1 gegen 1 Kämpfe statt mehrere Gegner aufeinmal, kein Sand der Zeit mehr, Elika als Begleiterin). Trotzdem war das Spiel sehr gut gemacht und hatte eine tolle Story, die nie zu Ende erzählt wurde, da kein zweiter Teil folgte ;( .

      Medal of Honor wurde auch nur von EA wieder zum Leben erweckt, um Call of Duty etwas Konkurrenz zu machen und scheiterte dabei.

      Turok (2008) war auch leider nicht mehr so genial wie der legendäre zweite Teil. Es hatte zwar einen netten Dschungel und Dinosaurier, aber war es eher ein mittelmäßiges Spiel.
      Hab mir damals echt viel mehr von versprochen, da der dritte Teil mir auch nicht mehr sooo gut gefallen hat. Ich wünsche mir einfach nur ein Turok 2 HD Remake wie bei den Serious Sam Teilen ;( .
      [Nur Reviews , keine Lets Plays]
    • GameFunClub schrieb:

      Prince of Persia (2008) hätte man auch m.M.n auch anders nennen können. Nach der genialen Sand of Time Trilogy hatte das Reboot einen komplett neuen Grafikstil (Cel Shading, also in Comic Grafik) und das Gameplay war auch anders ( 1 gegen 1 Kämpfe statt mehrere Gegner aufeinmal, kein Sand der Zeit mehr, Elika als Begleiterin). Trotzdem war das Spiel sehr gut gemacht und hatte eine tolle Story, die nie zu Ende erzählt wurde, da kein zweiter Teil folgte .

      Da würd ich eher sagen, dass das Reboot auch ohne den Namen nicht funktioniert hätte. Das Spiel ist einfach...langweilig. Überall muss man hinklettern, wodurch die Wege teils sehr lang werden, vor allem, wenn man einfach nur so ein blödes Sammelitem sucht (brachten die 100% überhaupt was? Kann mich nicht mehr erinnern). Ich hatte das Gefühl, da war eine nette Idee hinter, aber darüber hinaus hatte dann auch keiner mehr eine Idee, was man mit dem Spiel überhaupt machen möchte. Steuerung war auch etwas klobig, fand ich.

      Metroid Prime Hunters hätte, denke ich, als eigenständiger Titel besser funktioniert. Nicht von den Verkäufen her, aber als Spiel. Die Levelauswahl, das Recycling der Bosse, die Geschichte...Nichts an dem Spiel war wirklich ein Metroid, fand ich. Es war ein Shooter mit einem klaren Fokus auf den Online-Multiplayer. Metroid ist aber von seiner Natur her ein Spiel, das durch einem starke Einzelspieler punktet. Hätte nichts gegen einen guten, neuen Metroid-MP, aber bitte mit vernünftigem SP.
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