Welchen Kleinmixer (USB/Analog)

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  • Welchen Kleinmixer (USB/Analog)

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    Hallo Com,

    ich möchte mir nen neuen Kleinmixer zulegen eine Zeitlang hatte ich Diesen. Da ich aber auch einen mit Minimum XLR Eingängen benötige muss ein neuer her ;).

    Ich habe schon einige im Visir:

    Behringer Xenyx 802
    Behringer Xenyx 1002
    Behringer Q802USB
    Behringer Xenyx 1002

    Das waren meine ersten "Fav".

    Weitere Fragen:
    1. Was bringt ein USB Mixer?
    2. Vor und Nachteile bei Analog / USB
    3. Könnt Ihr andere in dieser Preisklasse empfehlen?

    Ich habe derzeit das T.Bone SC450 XLR.

    Hoffe ihr könnt mir helfen.

    Lg

    Wacko3OO
  • Wacko3OO schrieb:

    1. Was bringt ein USB Mixer?

    In dieser Preisklasse bringen Mischpulte nur eins: Schlechten Sound. Die verbauten Preamps klingen tatsächlich nicht gut (das kann man in dieser Klasse auch noch so sagen) und werden sogar einem SC450 schon nicht mehr gerecht.

    Wacko3OO schrieb:

    2. Vor und Nachteile bei Analog / USB

    Wenn in deinem Computer keine Soundkarte eingebaut ist (z.B. eine aus der ASUS Xonar-Serie), solltest du den USB-Chip nutzen. Warum? Bessere Qualität und verlustfreie Übertragung.

    Wacko3OO schrieb:

    3. Könnt Ihr andere in dieser Preisklasse empfehlen?

    Ich kann hier nur zu einem Audiointerface raten.
    Das Behringer UMC202 ist nur unwesentlich teurer und klingt um Welten besser. (zum Vergleich: Die verbauten Vorverstärker werden, in leicht abgewandelter Version, auch in Profi-Mischpulten im Preisbereich von weit über 2000€ verwendet - die von dir genannten Mischpulte verwenden nur billige (nicht günstige) Bauteile)
    Mit dem Kauf dieses Interfaces kannst du dann auch vorerst darauf verzichten, weiter aufzurüsten - das Gerät bringt auch das Signal eines Neumann KMS104 glasklar auf den PC.
  • leBro schrieb:

    Ich kann hier nur zu einem Audiointerface raten.

    Das ein Audiointerface eine noch bessere Qualität bietet ist mir durchaus bewusst. Aber 1. Brauch ich den Mixer noch für andere Private anwendungen und würde ich auch gerne noch den Computer Sound mit Abmischen bzw mehre Quellen ;).


    leBro schrieb:

    In dieser Preisklasse bringen Mischpulte nur eins: Schlechten Sound

    Wenn das wirklich so eine Schlechte Qualität bringt frage ich mich z.B. wie Gronkh das macht. Dieser hat/hatte das Behringer Xenyx 1002 und hat wie man weiß eine Bomben Qualtität.

    Ach btw wenn wir grade auch bei Soundkarten sind: Was ist von Dem hier zu halten
  • Wacko3OO schrieb:

    frage ich mich z.B. wie Gronkh das macht.

    Gronkh hat einigen von uns etwas voraus: Er hat eine sehr warme und volle Stimme und sich vermutlich ein Mikrofon ausgesucht, dass zu eben dieser passt.
    "Bassanhebung" != tiefere Stimme - wenn sie diese Frequenzen nicht abdeckt, klingt das dann so wie z.B. bei Dner. Nämlich einfach merkwürdig und unnatürlich.

    Wacko3OO schrieb:

    Dieser hat/hatte das Behringer Xenyx 1002 und hat wie man weiß eine Bomben Qualtität.

    Ich verweise einfach mal auf das, was ich oben geschrieben habe.
    Wenn die Signalkette stimmt (Stimme -> Mikrofon), hat man zumindest einen akzeptablen Klang. Im Fall von Gronkh spricht man hier vom "Radio-Moderatoren-Sound". Das empfinden viele als angenehm.
    Mit guter Qualität hat das allerdings herzlich wenig am Hut. ;) Da ginge auch bei ihm noch deutlich mehr.

    Wacko3OO schrieb:

    Ach btw wenn wir grade auch bei Soundkarten sind:

    Da kann ich dir leider nicht weiterhelfen. :-/

    Wenn es also wirklich ein kleines Mischpult sein muss, solltest du mindestens zur Behringer Q(X)-Serie greifen.
    Diese ist deutlich neuer und stammt aus der Zeit, wo Behringer einige Hersteller für professionelle Audiotechnik aufgekauft hat.
    Ansonsten kann ich dir raten, dich doch noch ein wenig im höherpreisigen Segment umzusehen. Da wären dann unter anderem Allen & Heath mit ihrem ZED-10 und Yamaha mit dem neuen MG10 XU.
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    Wacko3OO schrieb:

    leBro schrieb:

    Ich kann hier nur zu einem Audiointerface raten.

    Das ein Audiointerface eine noch bessere Qualität bietet ist mir durchaus bewusst. Aber 1. Brauch ich den Mixer noch für andere Private anwendungen und würde ich auch gerne noch den Computer Sound mit Abmischen bzw mehre Quellen ;).


    leBro schrieb:

    In dieser Preisklasse bringen Mischpulte nur eins: Schlechten Sound

    Wenn das wirklich so eine Schlechte Qualität bringt frage ich mich z.B. wie Gronkh das macht. Dieser hat/hatte das Behringer Xenyx 1002 und hat wie man weiß eine Bomben Qualtität.

    Ach btw wenn wir grade auch bei Soundkarten sind: Was ist von Dem hier zu halten


    Zum einen geht in LPs dank des Hintergrunds viel vom Rauschen unter, zum anderen bearbeitet er doch relativ stark nach. Bei den Behringer-Mixern sollte man zumindest auf die Q-Serie setzen, da ist die Qualität ganz okay. UFX wenn du noch mehr übrig hast, da hat man sogar unabhängige Kanäle am PC.
  • Auch wenn ich damit gegen die gängige Meinung hier spreche, ich muss zugeben, ich höre zwischen dem Xenyx 1002 und der AudioBox 22 VSL einen nicht so großen Unterschied heraus, sowohl bei günstigen Laptop Lautsprechern, als auch bei den DT-770 Pro von Beyerdynamic an der genannten AudioBox oder einer SB ZxR...
    Zu meiner Verteidigung muss ich dazu sagen, dass ich bei allen Let's Playern, die ich schaue, einen Unterschied raushöre, die einen haben ein SC 450, NT-2000, Procaster, Nt-1a, HeadSet, andere wiederum ein TLM 102, alle haben eine andere Qualität, aber bei mir höre ich zwischen Mischpult und Interface, wie gesagt, einfach nicht wirklich etwas raus :/

    Ich lasse mich natürlich gerne eines Besseren belehren, ich hab' einfach nur andere Erfahrungen gemacht, sollte jemand vielleicht ein Beispiel haben, an dem der Unterschied deutlich wird, wäre ich sehr froh :)

  • Viele Unterschiede kommen auch erst bei der Nachbearbeitung zur Geltung. Während vielen das Rauschen solcher Mischpulte kaum bis gar nicht im direkten Vergleich auffällt, wird aber gerade das meist durch Nachbearbeitung mit Kompressor verstärkt. Sprich gerade dann spielt diese Art der Qualität eine Rolle. Aber wie gesagt, gerade bei LPs mit viel Hintergrundgedöns fällt es kaum auf.

    Insofern geht es den meisten bei der Qualitätsdiskussion eher darum, dass man für wenig Geld mehr zwar höhere Qualität bekommt, ob dieser Qualitätsgewinn aber für den einzelnen hörbar ist, ist etwas ganz anderes. Qualitätsfetischisten werden dir alles raushören :D