Welches Interface für Rode NT1-A ?

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  • Welches Interface für Rode NT1-A ?

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    Hallo,

    nach einigem Schreiben mit Obli und leBro und wir noch nicht zu 100 % zu einem Ergebnis gekommen sind, dachte ich mir hier mal zu fragen, welches Interface ihr mir für das Rode NT1-A empfehlen könnt.

    Budget: maximal 100 €
    Anwendungen: 1. Let's Plays aufnehmen
    2. Keyboard + Mikrofon gleichzeitig aufnehmen

    1. Welches Interface könnt ihr mir empfehlen?
    2. leBro meinte, dass das (thomann.de/de/behringer_u_phoria_umc22.htm ) für mich passen würde. Allerdings wusste er nicht, ob man damit ein Keyboard und ein Mikrofon gleichzeitig aufnehmen kann. Vielleicht hat ja jemand das Behringer U-Phoria UMC22 und weiß das. Jeder der es nicht hat, aber es weiß, darf es auch gerne sagen bzw. schreiben :D . Andere Erfahrungen zu dem Behringer Interface bitte auch reinschreiben.

    obiwanjunobi
  • Hallo,

    was hast du denn für ein Keyboard? Midi oder willst du einfach über Klinke aufnehmen was das Keyboard ausspuckt?

    Das genannte Interface hat kein Midi In/Out, daher die Frage. Du könntest damit aber Mikrofon und den Sound eines "normalen" Keyboards aufnehmen (Klinke vom Kopfhörerausgang ans Interface). Wenn dein Keyboard USB hat, gehts natürlich auch.

    Ich möchte aber noch das hier empfehlen: thomann.de/de/steinberg_ur22.htm

    Ich habs für 105€ bekommen (neu). Ein sehr gutes Interface, das immer wieder in diesem Preisbereich empfohlen wird. Weiterer Vorteil ist, dass es mit einer kleinen, aber sehr brauchbaren Version von Cubase kommt. Bin sehr zufrieden mit dem Ding.

    Gruß
    Mottek
    Let's Plays - nicht perfekt, aber ehrlich :)
    youtube.com/DaddelStream
  • Ich hab dir dazu schon meine ausführliche Meinung mit Vor-, Nachteilen und Einschränkungen geschrieben, insbesondere, wo das Problem mit dem Behringer für deinen speziellen Anwendungsfall mit dem Keyboard liegt.

    Ich bleib bei der Empfehlung: Steinberg UR22, recht frisch, ausgezeichnete Qualität und bietet alles, was du brauchst, mit der Einschränkung, dass du mittels Line nur den Mono-Sound deines Keyboards abgreifen kannst, was je nach Effekt oder Einstellung eben einschränkt, sofern du gleichzeitig ein Mikro haben willst. Dafür brauchst du eben größere Interfaces, die noch teurer sind.

    In etwa das Gleiche bietet das Tascam US-122MKII, ist nur eben schon etwas in die Jahre gekommen, was dem Gerät an sich aber keinen Abbruch tut, nur hab ich da eben keine Ahnung, wie es mit der Kompatibilität zu neueren Systemen wie Windows 8(.1) aussieht, da es vermutlich keine neueren Treiber geben wird. Es kann aber genau so sein, dass die Win7-Treiber problemlos weiter funktionieren.

    Für den Rest: Das Problem beim Behringer war, dass der 2. Eingang ein hochohmiger Instrumenteneinang ist. Der Line-Eingang ist in der Kombobuchse, so dass entweder Mikro ODER Line aufgenommen werden kann. Zudem fällt eben die MIDI-Schnittstelle weg, was wieder einschränkt und Möglichkeiten verschenkt.
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    So, nachdem du mich ja mit einem ganz "unauffälligen" Unterton an dein Thema erinnert hast.. ;)

    Sofern du kein (äußerst) hochwertiges Keyboard mit entsprechend hochwertiger Ausgabequalität bzw. Soundqualität besitzt, würde ich mir überlegen, vielleicht doch über MIDI zu gehen.
    Du hättest damit nämlich die Möglichkeit, verschiedene hochwertige virtuelle Instrumente (z.B. Native Instruments "Alicia's Keys", welches ich sehr mag) zu nutzen.
    Wenn sogar eine DAW wie Apple Logic o.Ä. vorhanden ist, könntest du so insgesamt auch ein paar Euro sparen: Hier käme dann nämlich wieder die AudioBox USB von Presonus ins Spiel, welche (aus welchem Grund auch immer) im Moment weniger als 100€ kostet.

    Wie Obli hatte ich auch kurz das Tascam US-122MKII im Blick - betrachtet man allerdings die Tatsache, dass es schon älter ist, könnte es mit Softwareupdates auf die Dauer schwer werden.
    Mit dem Steinberg UR22 machst du zumindest Qualitativ nichts falsch - ich habe es hier selber stehen und bin immer noch sehr überzeugt; wie es sich in deinem Fall verhält, vermag ich aber nicht einzuschätzen.
  • Genau das war auch meine Argumentation. Gegen die Audiobox sprach einzig und allein, dass man eben nicht den Audioausgang des Keyboards nutzen kann, da es keine echten Line-Ins gibt. Das Tascam war auch eher die Notoption, wenn es unumgänglich ist, das Budget so klein zu halten. Ich würde aber gerade wegen der Aktualität lieber noch einen Monat sparen und dann zum Steinberg greifen. Das habe ich hier ebenfalls im Einsatz und bin bisher hochzufrieden.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Obli ()

  • Das kommt auf Keyboard an.
    Über Midi ist die Aufnahmequalität so gut, wie die verwendeten Samples, kenne mich mit Keyboard librarys aber kein Stück aus und kann dir da auch nicht weiterhelfen.
    Ansonsten brauchst du ein Keybpard, das auf irgendeine Weise Midi ausgeben kann. Was hast du dnen auf der Rückweise für Anschlüsse? Ein alter 5-poliger Din Stecker oder USB und die Sache ist geritzt. wenn keiner der beiden Buchsen vorhanden ist wird dein keyboard höchstwarscheinlich auch keine Midiausgabe bereitstellen (gibts überhaupt noch keybopards, die das machen?). Dann müsste man wieder in eine andere Richtung denken und den analogen Ausgang des Keyboard capturen.

    MfG Joscha

    Wer vertipper findet darf sie behalten.
  • Mh, nun... eigentlich sollte es dann auch ohne MIDI und virtuelles Instrument klingen - obwohl es da scheinbar auch unterschiedliche Meinungen gibt.
    MIDI ist ein reines Datenprotokoll, du benötigst dafür ein virtuelles Instrument, wie zum Beispiel Native Instruments "Alicia's Keys". Das sind natürlich noch mal zusätzliche Investitionen.
    Ob dir der Klang deines Keyboards reicht, musst du also selbst entscheiden - danach würde ich auswählen, ob du es per MIDI betreiben willst, oder nicht.
  • Das hab ich in der Praxis noch nicht ausprobiert, da mein 20 Jahre altes Keyboard nur MIDI besitzt, aber ich vermute, das Problem wird ähnlich gelagert sein, wie bei der Aufnahme mit 2 verschiedenen Soundkarten gleichzeitig. Beide haben eine eigene Taktung und somit kann es bei der Aufnahme zu Asynchronität kommen. Wenn sich das Interface direkt um alles kümmert, ist auf jeden Fall alles synchron.
  • De-M-oN schrieb:

    Wahrscheinlich dann auch am "synchronsten" wenn man Spielsound als auch Mikrofon mitm Interface aufnehmen lässt, statt Spielsound = Soundkarte und nur Mikrofon = interface, oder? :D

    Von einem technischen Standpunkt würde ich nein sagen, zumindest nicht in relation zum Bildmaterial und darauf kommt es ja an. Die Syncronisation von deiner Stimme zum IGS würde sich warscheinlich verbesser, aber davon hast du ja eigentlich wenig.

    MfG Joscha