Das Geldproblem / Gaming Nostalgie und YouTube - Tränen durch Kommerz

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    • Das Geldproblem / Gaming Nostalgie und YouTube - Tränen durch Kommerz

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      Gaming Nostalgie und YouTube - Tränen durch Kommerz

      EDIT: Absätze und Erklärung des Finanzsystems wurden hinzugefügt

      "KKCoder, was ist denn los?" fragt sich der ein oder andere vielleicht. Was möchte ich mit diesem
      Thread bezwecken? Möchte ich einfach meine Unzufriedenheit ohne nennenswerte Lösungsansätze los
      werden und andere Menschen somit unnötig belasten? Nein! Auch wenn sich das bisher gesagte
      vielleicht ein wenig deprimierend anhört. Ich sitze heute Abend hier und schreibe diese Zeilen
      weil ein Tropfen gefallen ist. Ein Tropfen welcher ein Fass zum überlaufen brachte welches sich
      in den vergangenen Jahren, doch insbesondere in den letzten Monaten durch die Beobachtung der
      Entwicklung unserer Gesellschaft und deren Machtstrukturen füllte. Ich gehe heute Abend auf den
      Bezug dieser Entwicklungen auf die Gaming-Industrie und YouTube ein und versuche in weniger
      verschachtelten Sätzen zu artikulieren. ( :rolleyes: )

      "Geld regiert die Welt" ist der Leitsatz unserer heutigen Gesellschaft. Ohne Geld bist du nichts.
      Wenn es nicht dein primäres Ziel ist Geld zu verdienen wirst du von den meisten Menschen schief
      angesehen. Du bietest ihnen keinen Vorteil. Aber warum Geld? Wieso das verdammte Geld?
      Games - Spiele - wurden ursprünglich entwickelt um Menschen eine Freude zu bereiten. Sie sollten
      wie Bücher oder Filme ein Unterhaltungsmedium sein und sind wie diese Tatsächlich etwas wie Kulturgut
      geworden. In meinen Augen definitiv. Immer wenn ich zocke denke ich an meine unbeschwerte und sorglose Kindheit zurück in welcher ich einfach genießen konnte was ambitionierte Entwickler mit dem Ziel der Freude des Kunden für mich entwickelt hatten. Es gab wundervolle Storys und Gameplays mit der Liebe zum Detail. Meine Kindheit war somit gefüllt von vielen Farben, wunderschöner Musik und phantasie-vollen Geschichten welche mich inspirierten und mein Leben positiv beeinflussten. Ich wollte wie die Helden meiner Spiele sein. Es ging um Freundschaft, darum, anderen etwas Gutes zu tun und selbst daran Freude zu haben für eine Verbesserung für alle einzutreten und wenn es "nur" darum ging, die Welt vor dem Bösen zu retten.

      Doch bereits damals machte man mir immer eine bestimmte Sache deutlich: "Geld regiert die Welt". Mit diesem "Unsinn" wirst du kein Geld verdienen können. Kümmer dich darum gut in der Schule zu sein damit du einen Beruf ergreifen kannst in welchem du "viel Geld verdienen kannst".
      Ihr habt richtig gehört: Nicht das, was mir Spaß macht oder wofür ich mich berufen fühle. Nein, ich
      sollte dorthin, wo ich viel Geld verdienen kann. Denn je größer die Menge an Geld, desto glücklicher
      würde man werden. Aus diesem Grund versuchte man ständig mir meine geliebten Spiele auszureden. Das, was mich so positiv beeinflusste und meine Phantasie und meinen Ideenreichtum anregte. Stattdessen wurde ich auf Wettbewerb getrimmt. Sei besser als die anderen, auch wenn es bedeutet sie am Wegesrandzurückzulassen. Dies widersprach allem was meine Videospielhelden taten. Es glich eher dem was die Bösen dort immer taten. Doch ich war ein Kind, ich verstand es nicht aber da es die Erwachsenen sagten richtete ich mich zunächst danach. Meine Videospiele gab ich dennoch nie auf, sie waren mir ans Herz gewachsen.

      Für mich waren ihre Entwickler Künstler welche Respekt verdienten und das im Menschen för-
      derten was ihm in seiner Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen niemals abhanden kommen sollte: Die
      Menschlichkeit. Es wurden Studien mit um die vierjährigen Kindern durchgeführt in welchen zwei Kinder am Esstisch saßen und ihnen zwei Teller mit Essen serviert wurden. Der eine hatte einen riesigen Haufen
      und der andere eine kleine Menge. Ohne Umschweife gab der mit der großen Menge dem anderen einen
      Teil ab. Als die Kinder älter waren tat man das gleiche abermals. Diesmal verteidigte das Kind mit
      der großen Menge jedoch vehement seinen Besitz. Ist es das was aus uns werden soll?

      Was hat das mit YouTube zu tun ist die nächste Frage. Dem ein oder anderen ist es wohl aufgrund der
      bisherigen Erläuterungen klar aber ich werde wieder ausholen und eine Geschichte von mir erzählen.
      Es ist fünf Jahre her und YouTube steckte noch mehr oder weniger in den Kinderschuhen. Ich war
      hauptsächlich Unterwegs weil ich mir Leute ansah die im Stil von Michael Jackson tanzten. Ich sah
      diesen Mann mit meinen 15 Jahren als eine Inspiration da er sich für das Wohl vieler, vor allem
      Kinder einsetzte. Als umso schrecklicher empfand ich die Angriffe gegen ihn. Auf jeden Fall faszinierten
      mich die Leute die so gut tanzen konnten und einfach aus Spaß diese Videos mit anderen teilen wollten.
      Sie wollten Gemeinschaften mit Menschen bilden welche die gleichen Interessen und Inspirationen
      hatten und andere begeistern, so wie es die Videospielentwickler früher wollten. Die Menschen bei
      YouTube dachten damals nicht im Traum daran mit ihren Videos einmal Geld zu verdienen. Es ging ihnen
      um den Spaß und um die Gemeinschaft.

      Ich war inspiriert und eröffnete einen YouTube-Kanal auf welchem ich ursprünglich Musik machen wollte da ich damals, heute immer noch, Musik liebte. Dann, durch Zufall, entdeckte ich das erste deutsche Let's Play das ich sehen sollte. Ich wurde erneut inspiriert und sah,
      das es eine Möglichkeit gab mit anderen eine Gemeinschaft zu bilden, welche dieselbe Liebe für diese
      Spiele hatten wie ich und welche das Nostalgiegefühl mochten und anderen ihre Kindheitserinnerungen
      näher bringen wollten. Damals dachte man nichteinmal im Traum daran mit solchen Videos Geld zu
      verdienen. Man machte es wegen dem Spaß. Man bildete Gemeinschaften und half sich gegenseitig. Einige lernten sich sogar privat kennen und knüpften Freundschaften und Kontakte im ganzen Land. Man
      inspirierte sich gegenseitig. Natürlich gab es auch damals bereits Leute welche sich verstellten
      doch es gab auch viel gutes Feedback. So trug meine Anfangszeit als LPer einen großen Teil zu meiner
      Persönlichkeitsentwicklung und meinem Selbstbewusstsein, nicht zuletzt auch meiner Redegewandheit
      bei. Es förderte mich und es machte mir Spaß. Ich liebte meine Community und Hater machten mir
      nichts aus.

      Dann kehrte das altbekannte Problem zurück: Ich verdiente damit kein Geld. In den Augen
      meiner Familie und im näheren Umfeld stieß ich somit auf Ablehnung. Nur meine engsten Freunde
      verstanden mich und unterstützen mich immens mental. Besonders mein Vater versuchte mir vehement Steine in den Weg zu legen. Er stellte das Internet ab damit ich nicht hochladen konnte und/oder verbot mir den PC. Somit konnte ich nur sehr unregelmäßig hochladen. Mit meinen begrenzten Mitteln nahm ich
      somit immer so viel auf wie ich konnte und fing teilweise sogar an nachts hochzuladen damit es keiner
      mitbekam(das Internet wurde dadurch immer etwas langsamer, deshalb merkten sie's^^). Ich stand nachts zweimal auf um meine Videos mit anderen zu teilen und es machte mir Spaß. Ich ließ mir keine Steine in den Weg legen bzw., ich entfernte sie.

      Ein weiteres Problem war das ich nie Taschengeld bekam und so konnte ich mir kaum neue Spiele leisten(EDIT: Ich bekam kein Taschengeld, aber wir hatte welches. Nur nutzten es meine Eltern, bzw. mein Vater und meine "Stiefmutter" mehr für sich selbst, auch das Kindergeld und die Halbwaisenrente)
      Durch langes betteln bekam ich vielleicht das ein oder andere von meinem Vater. Die Argumente waren
      immer: Verdien' dein eigenes Geld, geh Zeitung austeilen uä. "Geld regiert die Welt", das sollte ich
      um jeden Preis lernen.

      Doch ich bekam auch sehr viel Unterstützung durch meine Zuschauer. Sie sprachen mir Mut zu und beim damaligen Design und Aufbau YouTubes war es wunderbar möglich mit seiner Community
      in Kontakt zu bleiben. Ich bekam immer mehr Abonnenten und nach bereits einem Jahr hatte ich fast
      2000 Abonnenten, eine Zahl die damals für viele utopisch klang. Ich war glücklich. Doch dann fing
      YouTube an kommerziell zu werden. Google kaufte YouTube. Zur gleichen Zeit brannte mein PC im Sommer durch weil ich zu viele Animes schaute(ja, es war auch eigene Dummheit^^). Für meinen Vater war das fast ein Geschenk da ich somit eingeschränkt in meinen für ihn sinnlosen Tätigkeiten war welche ich mit eisernem Willen durchsetzte. Doch das war vorbei. Notgedrungen nahm ich einen Uralt PC um wenigestens Internet zu haben. Ein Jahr lang reparierte er meinen PC nicht. Meine Zuschauer verschwanden zum großen Teil, die Schule wurde stressiger und ich kam an die Oberstufe. Der Druck Geld verdienen zu müssen wurde immer größer und ich wollte auch immer mehr jenes Geld, was ich nie wirklich hatte. Dann erfuhr ich das Let's Player plötzlich Geld verdienten. Ich setzte alles daran meinen PC in Ordnung zu bekommen und kehrte zurück.

      Ich musste feststellen das eine Veränderung auf YouTube eingesetzt hatte. Gronkh
      Let's Playte Minecraft und hatte Millionen von Aufrufen und verdiente Geld mit YouTube. Let's Player schossen wie Pilze aus dem Boden, meist höchstens 15 jährige doch oft noch jüngere welche dachten sie könnten den gleichen Erfolg bekommen. Der Spaß rückte in den Hintergrund, kaum einem ging es mehr um die Gemeinschaft. Die Geldgier zerfraß und infiltrierte mein geliebtes YouTube. Geld regierte nun auch YouTube. Somit wurde YouTube immer weiter verändert und auf optimales Geld scheffeln umfunktioniert.


      Das heutige YouTube ist eine Entwicklung der maßloßen Geldgier unserer allgemeinen Gesellschaft. Das
      treibt uns in den menschlichen Ruin. Auch die Spiele-Industrie legt kaum mehr Wert darauf das die Spiele primär Werte vermitteln und Spaß machen. Entwickler die vorher künstlerisch schaffen konnten wurden unter Druck gesetzt um Marktknaller zu produzieren. Alte Franchises wurden zu Tode gemelkt und verstümmelt. Mainstream Elemente gewannen Vorrang und die Spiele wurden schlechter. Nun gibt es nicht mehr viele Ausnahmen. Spiele Firmen entwickeln immer mehr Tricks um ihren Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Auch Online-Zwang schränkte das Spielerlebnis ein.

      Nun unterhielt ich mich am heutigen Tag mit meiner Familie über diese Entwicklung und über meine Meinung das eben jene Anischt "Geld regiere die Welt", für diesen immer kälteren Umgang zwischen den Menschen verantwortlich sei und das die Gesellschaft sich deshalb zurückbildet. Kinder bekommen von klein auf die falschen Werte vermittelt und neigen immer weniger dazu die Fehler zu erkennen welche vorherrschen. Kaum jemand durchschaut die Machtspiele derer mit dem Geld, zusammenfassend als Großkapital beschreibbar.

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      EDIT:
      Erklärung des Finanzssystems:

      1. Es gibt unabhängige
      Zentralbanken welche Geld drucken und zu einem Zinssatz verleihen
      können. Sie können Geld aus dem nichts erschaffen und dafür etwas
      verlangen. Das einfachste Beispiel ist folgendes: Es gibt eine
      Bank und zwei Menschen, aber kein Geld. Somit druckt die Bank Geld und
      leiht Mensch(1) 100€. Die Bank will nun aber 10€ Zinsen. Aber es gibt
      doch kein Geld, woher sollen die kommen. Die Bank druckt also nocheinmal
      100€ und gibt sie Mensch(2) und verlangt von diesem ebenfalls die
      geliche Menge Zinsen. Mensch(1) mäht nun Mensch(2) den Rasen und bekommt
      10€. Diese gibt er der Bank und hat 100€. Mensch(2) hat aber nur 90€
      obwohl sie beide mit gleichen Verhältnissen angefangen haben. Die Bank
      hat somit Schulden generiert und somit die ultimative Macht zunächst
      selbst gewonnen, aber auch denen in die Hand gelegt die von den Schulden
      der wachsenden Schuldner in Form von deren Arbeit profitieren. "Geld
      regiert die Welt", im wahrsten Sinne. Da es den Zinsenszins gibt steigt
      diese Entwicklung exponentiell. Deshalb geht die Schere zwischen arm und
      reich auch unaufhaltsam auseinander. Oder der Fakt das die Menschen
      immer mehr arbeiten müssen und dafür immer weniger Geld bekommen. Grund:
      Um im Finanzsystem kein Verlierer zu sein muss man mittlerweile weit
      über 1 Million Euro auf dem Konto haben um sich an der Mehrarbeit
      anderer zu bereichern. Durch das eben beschriebene Beispiel ist es dazu
      gekommen, dass alles was du kaufst bereits über 50% Zinskosten enthält
      die alle beteiligten an dem Produkt decken müssen. Ohne
      Geldschöpfungsmonopol und Erlaubnis der Banken Zinsen zu nehmen wäre
      alles schoneinmal um die hälfte billiger. Eine Wirtschaftskrise hatten
      wir nie. Das Bruttoinlandsprodukt wurde nie wirklich angegriffen. Eine
      Finanzkrise hatten wir, ja. Daraus hervor ging die Rettung der reichen
      korrupten Bankensyteme und erhöhte Steuern für uns.

      Ich hoffe ich konnte das etwas deutlicher machen. So sind die Menschen
      zu Geldsklaven gemacht worden und sie machen fröhlich mit, da sie ja die
      durch Werbung von der Industrie generierten Bedürfnisse befriedigen
      müssen. Sie arbeiten hart und schieben das Geld im Endeffekt nur dem
      wieder zu den sie bereits mit ihrer Arbeit über einen längeren Weg
      bedienen: Das Großkapital(sprich die Menschen mit dem meisten Geld). Das
      ultimative Endergebnis sind Verhältnisse wie in Griechenland auch in
      Deutschland und das sich reiche wie in Sao-Paolo einzäunen um sich vor
      der armen Bevölkerung zu schützen. Aufgrund der Exponentialität des
      Systems ist diese Entwicklung ebenfalls expnentiell. Da Deutschland so
      wirtschaftsstark ist wird das aber noch 1-2 Jahrzehnte dauern.
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      Wir lassen uns ausnutzen und gegeneinander ausspielen. Es ist traurig. Am Ende wurden die Bemühungen all dieser Menschen, welche Inspirationen für mich waren, zerschlagen. Aber ich werde niemals aufgeben.

      Ich werde versuchen auf allen Ebenen der Gesellschaft Werte wie Gerechtigkeit, Menschlichkeit und
      Gemeinschaft wieder zu rehabilitieren. Sei es YouTube, Fitness und Ernährung oder die Politik und
      Wirtschaft, wobei das Finanzsystem der letzteren ultimativ die Wurzel des Übels ist. Wer sich für
      die Gründe interessiert kann mich gerne direkt anschreiben. (EDIT: Oben bereits erklärt)
      Was ich damit sagen möchte ist folgendes: Es muss nicht so sein. Jeder der das gleiche empfindet wie
      ich kann mit gleichgesinnten Gemeinschaften bilden. Ich möchte in der Zukunft eine Plattform schaffen
      und werde mir in der kommenden Zeit das nötige Wissen zur Realisierung aneignen. Ich werde auch auf
      anderen Ebenen aktiv bleiben.

      Ich spreche jedem der mir bis hierhin "zugehört" hat meinen Respekt aus. Ich Danke DIR dafür. Ich hoffe
      ich konnte zum Ausdruck bringen was ich Aussagen wollte. Ich mache die Videos auf meinem Kanal
      weil ich das teilen möchte was ich mag. Natürlich hätte ich auch gerne Reichweite aber nicht um damit
      primär Geld zu verdienen, sondern eben dass zu vermitteln, was ich bereits geschrieben habe. Wenn die
      Gesellschaft sich weiterhin so hart am Geld orientiert, wird es nur mehr Hass und stumpfheit geben.
      Ich möchte zu einer hellen Zukunft beitragen und nicht zu einer so düsteren. Gronkh hat so viel
      sinnvolles in seinem Minecraft LP gesagt, doch leider wurde es von nur so wenigen wahrgenommen.

      Ich wünsche euch von Herzen alles Gute in eurem Leben.

      Grüße,
      KKC

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von TheKKCoder ()

    • Na dann fang ich mal an:
      1. bitte bitte mehr absätze reinbringen .. das ist so schlecht zu lesen
      2. dein Youtubekanal ist falsch verlinkt

      TheKKCoder schrieb:

      Games - Spiele - wurden ursprünglich entwickelt um Menschen eine Freude zu bereiten

      Nein - wie kommst du darauf? Denkst du die Leute die dahinter sitzen und schuften machen das alles nur, damit du ein Lächeln ins Gesicht bekommst? Die Spieleindustrie ist wie jeder andere Unternehmeszweig dafür da, Geld zu verdienen

      TheKKCoder schrieb:

      Ihr habt richtig gehört: Nicht das, was mir Spaß macht oder wofür ich mich berufen fühle. Nein, ich
      sollte dorthin, wo ich viel Geld verdienen kann.

      Glücklicherweise kannst du selbst entscheiden wo du arbeiten gehen willst ;p ich geh zumindest nur da hin, wo ich mich auch wohl fühle - hab aber auch keinen Druck unmengen an Geld zu verdienen

      TheKKCoder schrieb:

      Der eine hatte einen riesigen Haufen
      und der andere eine kleine Menge. Ohne Umschweife gab der mit der großen Menge dem anderen einen
      Teil ab. Als die Kinder älter waren tat man das gleiche abermals. Diesmal verteidigte das Kind mit
      der großen Menge jedoch vehement seinen Besitz. Ist es das was aus uns werden soll?

      Weil man mit der Zeit immer mehr lernt, wieviele arschlöcher es auf der Welt gibt. Warum sollte ich wem anderes was geben? Eventuell will er mir nur schaden, indem er mir was wegnimmt - ja doch so sollte man schon denken. Eine gewisse Portion egoismus gehört schon dazu, wenn du immer nur gibst gibst gibst, wirst du bald nix mehr zu geben haben

      TheKKCoder schrieb:

      Ich verdiente damit kein Geld. In den Augen
      meiner Familie und im näheren Umfeld stieß ich somit auf Ablehnung

      Glücklicherweise musste ich sowas nie durchmachen - kommt wohl aber auch auf das Lebensverhältnis der Familie drauf an .. wenn man jeden cent paar mal umdrehen muss, dann könnte das durchaus schon ne sinnvolle Sichtweise sein, dass als unsinn anzusehen

      TheKKCoder schrieb:

      Das heutige YouTube ist eine Entwicklung der maßloßen Geldgier unserer allgemeinen Gesellschaft

      Wie du auch selbst in deinem Post sagtest, du BRAUCHST Geld. Geld = Macht und wer würde sich nich gerne mal was leisten? Ist doch absolut normal

      TheKKCoder schrieb:

      Auch die Spiele-Industrie legt kaum mehr Wert darauf das die Spiele
      primär Werte vermitteln und Spaß machen

      Ich geb dir n Tipp - Indieentwickler. Seit Minecraft sind Indieentwickler so populär wie noch nie geworden. Indieentwickler verkörpern die gute Seele der Spiele wieder - SIE bringen das Herz und die Liebe in die Spiele, nicht mehr die Großkonzerne wie EA die auf Druck und Teufel komm raus Spiele raushauen. Da wirst du nie wieder Liebe finden, der Zug ist abgefahren.

      TheKKCoder schrieb:

      Ich möchte in der Zukunft eine Plattform schaffen
      und werde mir in der kommenden Zeit das nötige Wissen zur Realisierung aneignen

      Seh ich das richtig das du eine komplett eigenständige Plattform WIE Youtube aufbauen willst? Nicht all zu clever, vorallem nicht ohne den finanziellen Aspekt. Wie willst dus finanzieren ohne Geld? Weil wenn du geld damit einnimmst, bist du doch keinen deut besser wie Youtube von dir betitelt wird. Würd mich natürlich sehr freuen wenns ne youtube ähnliche Alternative mit den gleichen vorzügen geben würde - aber ich sehe dem etwas kritisch gegenüber.
      Trotzdem viel erfolg dabei, sollte ich deine Idee richtig verstanden haben

      Und für die Zukunft - mehr Absätze/Zeilenumbrüche wären echt toll^^
    • TheKKCoder schrieb:

      "Geld regiert die Welt" ist der Leitsatz unserer heutigen Gesellschaft. Ohne Geld bist du nichts.
      Wenn es nicht dein primäres Ziel ist Geld zu verdienen wirst du von den meisten Menschen schief
      angesehen. Du bietest ihnen keinen Vorteil. Aber warum Geld? Wieso das verdammte Geld?
      Games - Spiele - wurden ursprünglich entwickelt um Menschen eine Freude zu bereiten. Sie sollten
      wie Bücher oder Filme ein Unterhaltungsmedium sein und sind wie diese Tatsächlich etwas wie Kulturgut
      geworden. In meinen Augen definitiv. Immer wenn ich zocke denke ich an meine unbeschwerte und sorglose
      Kindheit zurück in welcher ich einfach genießen konnte was ambitionierte Entwickler mit dem Ziel der
      Freude des Kunden für mich entwickelt hatten. Es gab wundervolle Storys und Gameplays mit der Liebe
      zum Detail.


      Diesen Absatz habe ich gelesen - wenn danach noch handfeste Inhalte kommen, sag mir bitte bescheid. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass ich mir - oder andere hier - sich einen (vermutlich oberflächlich kulturkritischen) unstrukturierten Textklumpen antun.

      Ob "Games" wirklich zunächst aus reinster Nächstenliebe entwickelt worden sind? Und auch Bücher oder andere Kulturgüter? - Natürlich nicht. Die Entstehungsgeschichte von etwa Final Fantasy beginnt (dem Mythos nach?) mit dem Gedanken, dass etwas geschaffen werden sollte, um die Entwickler-Firma vor dem Ruin zu bewahren.
    • Am Ende klangst du immer mehr wie Light Yagami xD

      Das früher die Spiele mit mehr Liebe gemacht worden sind stimme ich einfach mal zu. Ich denke aber nicht, dass die Entwickler damals die Spiele nur raus gebracht haben, um dir ein lächeln ins Gesicht zu schreiben. Das Geld war sicherlich auch damals schon im Hinterkopf. Ich kann es den großen Entwicklerstudios auch nicht verübeln, dass sie Spieleserien immer mehr melken, denn wenn ein Konzept funktioniert und immer wieder von Millionen gekauft wird, warum sollte man dann etwas verändern wollen? Stichwort Call of Dirty ..

      Klar machen die großen Entwickler dann immer wieder denselben Einheitsbrei. Dank dem riesen Erfolg eines sehr bekannten Indiespiels, gibt es nun aber ja zum Glück auch wieder mächtig viele Indiespielentwickler. Diese sind meist nicht bekannt, haben dafür aber auch keinen Druck im Nacken, etwas rauszuhauen, was Geld in die Kassen spült. Dadurch entstehen nun immer mehr wirklich klasse Spielideen. Die Zukunft liegt in den Indiespielen :3
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      TheKKCoder schrieb:

      Immer wenn ich zocke denke ich an meine unbeschwerte und sorglose
      Kindheit zurück in welcher ich einfach genießen konnte was ambitionierte Entwickler mit dem Ziel der
      Freude des Kunden für mich entwickelt hatten.

      Die Sichtweise halte ich doch für romantisch verklärt. Ich möchte nicht leugnen, dass auch ein (teils künstlerischer) Schaffensdrang hinter der Entwicklung vieler Spiele steht, aber die damalige Spieleindustrie auf der Basis angeblich in ihr vorherrschender Ideale und Einstellungen über die heutige zu erheben, wird der Sache nicht gerecht. Nach wie vor kommen immer wieder geniale Spiele heraus, die ihren ganz eigenen Beitrag zur Entwicklung des Mediums leisten. Dass sich damals mehr getraut wurde, dass man eher eine Pioniersituation hatte, würde ich erst mal auch behaupten. Aber auch in den 80ern und 90ern hatten wir Reihen, die schier endlos fortgesetzt wurden, weil man sich davon eben gute Einnahmen versprach. Mega Man (X), Castlevania, Final Fantasy, Dragon Quest, Street Fighter, Mario, Phantasy Star, Sonic the Hedgehog, dann noch zig Versuche, den nächsten großen 2D-Platformer, Space Shooter oder sonst was zu Programmieren.
      Warum so viele Leute meinen, dass die Stories damals so viel besser waren, habe ich aber noch nie verstanden. Vor allem in dem Bereich haben Spiele enorm von den heutigen Möglichkeiten und den größeren Budgets profitiert. Ohne sagen zu wollen, dass es damals keine guten Geschichten in Games gab.

      Davon ab weiß ich nicht so genau, was ich zu dem Text sagen soll. Du hast sicherlich heere Absichten, respektive Ideale, aber entgegen einer Aussage im ersten Absatz bringst du letztlich doch keinen Lösungsvorschlag. Zumal das alles etwas wirr daher kommt. In der Überschrift ist von Youtube die Rede, dann kommst du auf den Vergleich von früher zu heute, gehst über zu einer Kritik an der Gesellschaft und Youtube, was du mit lebendig und wertend formulierten Behauptungen tust, die du leider nicht weiter ausführst ("Das Finanzsystem ist der Grund!"...Gut, aber wo genau liegen die Probleme des Systems?). Und dann kommt ein kurzer Lösungsansatz in Form einer eigenen Plattform. Gesetz dem Fall, diese würde tatsächlich eine Alternative zu Youtube, würde das aber nur eine Teillösung für das "Problem" Youtube sein. Eine Teillösung deshalb, weil diese Plattform nur für diejenigen Attraktiv wäre, die kein Interesse an der Monetarisierung von Youtube haben.
      Was ich damit sagen möchte: Du erwähnst die Themenkreise Wirtschaft, Politik, Kindererziehung, gehst aber auf nichts davon näher ein, springst von einem Thema zum nächsten, und verbringst die meiste Zeit mit dem Thema Videospiele an sich und persönlichen Anekdoten, nicht aber mit Youtube, für das du ja eine Lösung entwickeln möchtest, und das insofern das zentrale Thema hätte sein sollen.

      Ich wäre auch sehr vorsichtig mit Begriffen wie "Gerechtigkeit". Um an deinem Beispiel mit den zwei Kindern zu arbeiten: Warum ist es ungerecht, wenn das eine Kind dem anderen nichts von seiner größeren Menge abgibt? Das ist ungleich, sicherlich, aber das eine Kind hat eben die größere Menge bekommen und darf damit tun, was es will. Ferner ist es ja nicht so, dass das andere Kind gar kein Essen hat. Es hat eben eine kleinere Menge. Aber braucht es wirklich mehr? Muss das eine Kind sich verpflichtet fühlen, wider seines Anspruchs auf das Essen zu teilen? Darüber kann man nun sicherlich diskutieren, aber was in diesem Fall nun "gerecht" ist, ist eben nicht eindeutig.
      Den Begriff "Gemeinschaft" kann ich wiederum nicht leiden. Als Wert führt das in meinen Augen immer zu normierter Moral und Solidarität, und man fügt sich lieber in die Werte der Gemeinschaft, als sich kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen, weil es erstens leichter ist und man zweitens dadurch die Sicherheit der Gemeinschaft genießen kann. Das ganze "Wir sind die Let's Player Gemeinschaft und sollten zusamenhalten, weil wir alle mit unserem Bildschirm reden!" konnte ich auch noch nie so richtig leiden, aber ich schweife ab.

      Also ja, du hast über viele Zeilen hinweg deinen Standpunkt dargelegt, das aber leider recht unstrukturiert, ausschweifend und ohne Argumente oder Belege. Deine Ideologie in allen Ehren, aber wer deine Meinung dazu nicht schon teilt, den wirst du mit diesem Text nicht wirklich zum nachdenken bewegen.
      It doesn't really matter if there is no hope
      As the madness of the system grows
    • Dissidius schrieb:

      Das früher die Spiele mit mehr Liebe gemacht worden sind stimme ich einfach mal zu.

      Nein, das stimmt einfach nicht. Gut EA ist eher ein schlechtes beispiel. aber zB MMX war einfach toll. So viele Anspieleungen etc pp. Also nein, die aussage sist schlicht und ergreifend falsch. Weiterhin verweise ich auf die LJN Bibliothek. Scheiß Spiele gab es schon immer, Money grabs, gab es schon immer. Und um mich mal TB anzuschliessen. "Day 1 DLC is bad - it takes time away from the main game. You can release DLC as much as you want later, but make the Basic game a full game."
    • Also Dust ist für mich schon gleichzustellen mit Secret of Mana würd ich sagen - bisher kann aber nix Lufia2 toppen ;p das ist bisher immernoch mein top favorit^^ auch wegen dem tollen Ahnenhöhlen Feature
    • Als ich den Satz geschrieben hatte musste ich auch an Dust denken x3 Aber dann hätte ich den Satz verwerfen hätten können xD
      Dust ist wirklich ein klasse Spiel. Sehr gutes Kampfsystem, sehr flüssig und sieht brilliant aus. Und das alles von nur einer Person in 3 an halb Jahren Arbeit oO Echt faszinierend! Aber halt auch wieder Indie. Und ich meinte ja auch, dass Indiespiele die Zukunft sein werden. Da stecken noch Innovationen und Liebe drin :3
    • Dissidius schrieb:

      Mich hat aber kein Spiel der heutigen Zeit so sehr fasziniert wie die Spiele "von damals"

      Dissidius schrieb:

      Und ich meinte ja auch

      Ne meintest du nicht :P <3
      ja erstaunlich .. für Dust 2 soll er sich ruhig auch wieder 3jahre zeit lassen :) ich freu mich
    • Zumindest deutet der Cliffhänger darauf hin =D
      ich wär zumindest sehr traurig, wenns den Teil nich geben würde :<
      hatte ihn auch mal angeschrieben gehabt .. muss die mails mal wieder raussuchen die ich von ihm hatte
    • Super, hätte nicht gedacht das solche Kommentare bekomme und vor allem so ausführlich. Zunächst eimal entschuldige ich mich für den ziemliche blöden Textmatsch. Ich gebe zu, es war keine gute Idee den Text einfach aus dem Editor zu kpieren und nur sporadisch Korrektur zu lesen aber nicht auf die Struktur zu achten(den Text hatte ich 2-3 Abende vor dem gestrigen geschrieben).

      DarkHunterRPGx schrieb:

      Glücklicherweise kannst du selbst entscheiden wo du arbeiten gehen willst ;p ich geh zumindest nur da hin, wo ich mich auch wohl fühle - hab aber auch keinen Druck unmengen an Geld zu verdienen


      Das ist gut, den Druck macht man sich sowieso zumeist selbst, da die Gesellschaft einfach aufs Geld ausgerichtet ist.

      DarkHunterRPGx schrieb:

      Weil man mit der Zeit immer mehr lernt, wieviele arschlöcher es auf der Welt gibt. Warum sollte ich wem anderes was geben? Eventuell will er mir nur schaden, indem er mir was wegnimmt - ja doch so sollte man schon denken. Eine gewisse Portion egoismus gehört schon dazu, wenn du immer nur gibst gibst gibst, wirst du bald nix mehr zu geben haben


      Das Egoismus Normalität geworden ist beweist wie schlimm es um die Menschlichkeit steht. Führen wir es größter aus und nennen die beiden Kinder "westliche Welt" und "Afrika". Die westliche Welt hat die Entwicklungen in Afrika massiv gestört um sich dort in Form von Fabriken mit Billiglöhnen und dem billigen Erwerb von Ressourcen am Leid anderer zu bereichern versucht(mit Erfolg). Am gravierendsten sind Fälle wie in Afrika heimische Geflügelfarmen welche dicht gemacht werden mussten weil westliche Firmen ihre gefrorene Ware dort billiger varkauften. China hat sich in Ostafrika Ölquellen gesichtert von denen die Afrikaner nicht wirklich was haben. Wenn die Menschen sich nicht in den Untergang führen wollen sollten die den Egoismus mal in diesem Stil sein lassen und sich auf Nachhaltigkeit und Menschlichkeit besinnen.

      DarkHunterRPGx schrieb:

      Wie du auch selbst in deinem Post sagtest, du BRAUCHST Geld. Geld = Macht und wer würde sich nich gerne mal was leisten? Ist doch absolut normal


      An dieser Stelle kommt eben das Finanzsystem ins Spiel. Das ist das Geldproblem

      Erklärung des Finanzssystems:
      1.
      Es gibt unabhängige Zentralbanken welche Geld drucken und zu einem Zinssatz verleihen können. Sie können Geld aus dem nichts erschaffen und dafür etwas verlangen. Das einfachste Beispiel ist folgendes: Es gibt eine Bank und zwei Menschen, aber kein Geld. Somit druckt die Bank Geld und leiht Mensch(1) 100€. Die Bank will nun aber 10€ Zinsen. Aber es gibt doch kein Geld, woher sollen die kommen. Die Bank druckt also nocheinmal 100€ und gibt sie Mensch(2) und verlangt von diesem ebenfalls die geliche Menge Zinsen. Mensch(1) mäht nun Mensch(2) den Rasen und bekommt 10€. Diese gibt er der Bank und hat 100€. Mensch(2) hat aber nur 90€ obwohl sie beide mit gleichen Verhältnissen angefangen haben. Die Bank hat somit Schulden generiert und somit die ultimative Macht zunächst selbst gewonnen, aber auch denen in die Hand gelegt die von den Schulden der wachsenden Schuldner in Form von deren Arbeit profitieren. "Geld regiert die Welt", im wahrsten Sinne. Da es den Zinsenszins gibt steigt diese Entwicklung exponentiell. Deshalb geht die Schere zwischen arm und reich auch unaufhaltsam auseinander. Oder der Fakt das die Menschen immer mehr arbeiten müssen und dafür immer weniger Geld bekommen. Grund: Um im Finanzsystem kein Verlierer zu sein muss man mittlerweile weit über 1 Million Euro auf dem Konto haben um sich an der Mehrarbeit anderer zu bereichern. Durch das eben beschriebene Beispiel ist es dazu gekommen, dass alles was du kaufst bereits über 50% Zinskosten enthält die alle beteiligten an dem Produkt decken müssen. Ohne Geldschöpfungsmonopol und Erlaubnis der Banken Zinsen zu nehmen wäre alles schoneinmal um die hälfte billiger. Eine Wirtschaftskrise hatten wir nie. Das Bruttoinlandsprodukt wurde nie wirklich angegriffen. Eine Finanzkrise hatten wir, ja. Daraus hervor ging die Rettung der reichen korrupten Bankensyteme und erhöhte Steuern für uns.
      Ich hoffe ich konnte das etwas deutlicher machen. So sind die Menschen zu Geldsklaven gemacht worden und sie machen fröhlich mit, da sie ja die durch Werbung von der Industrie generierten Bedürfnisse befriedigen müssen. Sie arbeiten hart und schieben das Geld im Endeffekt nur dem wieder zu den sie bereits mit ihrer Arbeit über einen längeren Weg bedienen: Das Großkapital(sprich die Menschen mit dem meisten Geld). Das ultimative Endergebnis sind Verhältnisse wie in Griechenland auch in Deutschland und das sich reiche wie in Sao-Paolo einzäunen um sich vor der armen Bevölkerung zu schützen. Aufgrund der Exponentialität des Systems ist diese Entwicklung ebenfalls expnentiell. Da Deutschland so wirtschaftsstark ist wird das aber noch 1-2 Jahrzehnte dauern.

      DarkHunterRPGx schrieb:

      Ich geb dir n Tipp - Indieentwickler. Seit Minecraft sind Indieentwickler so populär wie noch nie geworden. Indieentwickler verkörpern die gute Seele der Spiele wieder - SIE bringen das Herz und die Liebe in die Spiele, nicht mehr die Großkonzerne wie EA die auf Druck und Teufel komm raus Spiele raushauen. Da wirst du nie wieder Liebe finden, der Zug ist abgefahren.


      Ja, Indieentwickler haben zum Teil noch die künstlerische Absicht dahinter. Ich sehe Games wie gesagt als Kunst. Ich glaube diejenigen Entwickler die das immer noch so sehen haben einfach das Problem das von oben(EA, wie du gesagt hast) so viel Druck gemacht wird und sie auch ihre Familie sichern wollen. Traurig, dabei stopfen sich nur die Obersten das Geld in die Tasche und spekulieren damit. Diese Unternehmen müssten garnicht so viel Geld einnehmen um gut zu produzieren.

      DarkHunterRPGx schrieb:

      Seh ich das richtig das du eine komplett eigenständige Plattform WIE Youtube aufbauen willst? Nicht all zu clever, vorallem nicht ohne den finanziellen Aspekt. Wie willst dus finanzieren ohne Geld? Weil wenn du geld damit einnimmst, bist du doch keinen deut besser wie Youtube von dir betitelt wird. Würd mich natürlich sehr freuen wenns ne youtube ähnliche Alternative mit den gleichen vorzügen geben würde - aber ich sehe dem etwas kritisch gegenüber.
      Trotzdem viel erfolg dabei, sollte ich deine Idee richtig verstanden haben

      Und für die Zukunft - mehr Absätze/Zeilenumbrüche wären echt toll^^


      Das mit den Absätzen werde ich machen^^ Mit der neuen Plattform ist "etwas wie YouTube" gemeint. Aber auf einer ganz anderen Ebene. Übersichtlicher, bessere Funktionen und es wird einem nicht als mit Kommerz auf den Senkel gegangen. Ich und zahlreiche Tausende andere Menschen Deutschlandweit vernetzen sich Momentan um durch gegenseitige Unterstützung mit minimalem Geldaufwand(eben durch das begegnen auf gleicher Ebene) alternativen zu dem ganzen kommerziellen Unsinn zu schaffen. Alle mit dem gleichen Ziel: Gleichwertigkeit der Menschen und ein friedlicherer Umgang. Das ist möglich, die Gemeinschaften werden immer größer.
      Vielen Dank für deinen Beitrag, ich glaube das konn noch ein sehr interessanter Thread werden.

      letheia schrieb:

      Ob "Games" wirklich zunächst aus reinster Nächstenliebe entwickelt worden sind? Und auch Bücher oder andere Kulturgüter? - Natürlich nicht. Die Entstehungsgeschichte von etwa Final Fantasy beginnt (dem Mythos nach?) mit dem Gedanken, dass etwas geschaffen werden sollte, um die Entwickler-Firma vor dem Ruin zu bewahren.


      Niemand der mit Kultuurgütern angefangen hat, dachte unmittelbar ans Geld. Wer ein buch geschrieben hat wollte in erster Linie seinen Inhalt vermitteln. Der Markt an Büchern ist so überfüllt das sich nur ein geringer Prozentsatz dadurch finanzieren, geschweigedenn Leben kann. (Siehe meine Erklärung zum Finanzzsystem in einer Antwort an DarkHunter). Das Problem ist das Geld ein Maß-Standard geworden ist an welchem man die wichtigkeit von etwas misst, bzw. wenn man nicht viel hat messen muss. Es gibt Millionen von Menschen die so viel zur Gemeinschaft beitragen könnten, würden sie nicht bis zu ihrem Tod an der zu an geldorientierten gemachten Existenz arbeiten müssen.

      PS: Ich entschuldie mich nochmals für den Textmatsch den ich abgeliefert habe

      Dissidius schrieb:

      Am Ende klangst du immer mehr wie Light Yagami xD


      Ich habe mit diesem Beitrag auch stark emotional meine Ideale dargestellt. Ich war mir am Anfang unsicher diese Emotionen hier reinzuklatschen aber meine Hoffnungen durch Antworten ein definierteres Bild hinzubekommen wurden übertroffen. Ich denke hier kann sich noch eniges herauskristallisieren. Danke für deinen Beitrag.

      PS: Light Yagami handelte wie er handelte und wurde verrückt aufgrund der Gesellschaft und in welche Richtung sie gelenkt wird. Er hat aber nur Symptome bekämpft jedoch nicht die Ursache. Gewalt erzeugt immer Gegengewalt. Wenn eine Seite nicht aufhört und Kompromisse eingeht und vorübergehend einsteckt ist nur der gemeinsame Untergang die Folge. Ein Leben voll Leid oder die Chance auf Verbesserung? Ich würde 2teres wählen.

      Jaffar Anjuhal schrieb:

      Die Sichtweise halte ich doch für romantisch verklärt.


      Zunächst entschuldigung für den Textmatsch. Ich musste breit grinsen als ich diesen Satz sah, denn das war das, was ich nach dem nochmaligen Lesens im ersten Moment auch dachte. Ich dachte mir nur das es beim erklären von allen Thematiken zu viel Text wäre. :/ Entschuldigung auch für den Mangel an Detaillierung.

      Jaffar Anjuhal schrieb:

      aber entgegen einer Aussage im ersten Absatz bringst du letztlich doch keinen Lösungsvorschlag.


      Ich muss zugeben das die Ausführung meiner Lösung mangelhaft ist. Die Lösung besteht darin eine alternative außerhalb der Geldsklaverei zu finden umd ei Kreativität, Menschlichkeit und Entwicklung bishin zu Evolution im Menschen zu fördern. Denn der Mensch hat aufgrund seines Umfassenden Verstandes die Möglichkeit die Welt krank, aber auch gesund bis besser zu machen.
      Zum Finanzsystem habe ich weiter oben in meiner Antwort an DarkHunter eine Antwort verfasst, werde es ber auch in der Nachbearbeitung in meinen obigen Text integrieren und ihn übersichtlicher gestalten.

      Danke nochmal an alle :)

      Grüße,
      KKC

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    • Und das zitieren musst du noch lernen :P
      Hast nachkorrigiert :D

      TheKKCoder schrieb:

      Wenn die Menschen sich nicht in den Untergang führen wollen

      zu spät - dafür ist das schon zu weit vorangeschritten, das die Welt untergeht steht fest, die Frage ist nur .. in wievielen Jahren. Wälder werden gerodet, Tierarten ausgelöscht, Wasser verpestet - das Aus steht schon lange fest

      TheKKCoder schrieb:

      Erklärung des Finanzssystems:

      Da kann ich jedem nur das Video auf Youtube "Gib mir die Welt plus 5 Prozent" (youtube.com/watch?v=oXeeabwaV-s) empfehlen - sehr gut dargestellt und erklärt. Danke @BurnoutDV der mir das video, soweit ich weiß, mal vorgeschlagen hatte

      TheKKCoder schrieb:

      Ich und zahlreiche Tausende andere Menschen Deutschlandweit vernetzen sich Momentan um durch gegenseitige Unterstützung mit minimalem Geldaufwand(eben durch das begegnen auf gleicher Ebene) alternativen zu dem ganzen kommerziellen Unsinn zu schaffen. Alle mit dem gleichen Ziel: Gleichwertigkeit der Menschen und ein friedlicherer Umgang. Das ist möglich, die Gemeinschaften werden immer größer.

      Na dann viel Erfolg dabei, wobei ich denke das sich Menschen verändern werden, wenn die Chance besteht Geld, VIEL Geld zu machen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DarkHunterRPGx ()

    • DarkHunterRPGx schrieb:

      zu spät - dafür ist das schon zu weit vorangeschritten, das die Welt untergeht steht fest, die Frage ist nur .. in wievielen Jahren. Wälder werden gerodet, Tierarten ausgelöscht, Wasser verpestet - das Aus steht schon lange fest


      Ich höre trotzdem nicht auf dagegen anzukämpfen^^ Wie akkut das ganze mit dem Wasser ist musste ich jetzt erst wieder ovn einem bekannten erfahren der in der "Wasserbohrindustrie" auf den Türmen steht. Das Unternehmen wofür er arbeitet entlässt immer mehr Leute weil das Wassersuchen so aufwendig wird. Früher musste man für einen Brunnen 50m bohren, heute 2-12 KILOMETER. Wir verbrauchen einfach zu viel virtuelles Wasser. Und das man die Meere destillieren kann(das sagen tatsächlich manche Leute) ist auch Unsinn. Ein Glas destilleirtes Wasser kann bereits sehr schnell zum Tod führen(wegen der fehlenden Elektrolyte werden diese aus den Blutzellen gesaugt und jene damit zerstört). Und die Elektrolyte gibts auch nicht unbegrenz. Kali-Salz hat z.B nur noch für knapp 20 Jahre, vielleicht weniger Ressourcen. Zudem verursachen die tiefen Bohrungen für Wasser Erdrutsche und später massive Erdbeben auch in Deutschland. In Baden-Würtemberg(oder Bundesland mit ähnlichem Namen, sorry) sind bereits Häuser abgerutscht.

      DarkHunterRPGx schrieb:

      Da kann ich jedem nur das Video auf Youtube "Gib mir die Welt plus 5 Prozent" empfehlen - sehr gut dargestellt und erklärt. Danke @BurnoutDV der mir das video, soweit ich weiß, mal vorgeschlagen hatte


      Allein der Titel lässt mich wieder grinsen. Wird sich zeigen ob ichs anschaue denn das Thema ist bei mir schon übersättigt. Ich gehe mittlerweile zu 60-70% in die Tätigkeitsphase statt in die Informationsphase(30-40%)

      DarkHunterRPGx schrieb:

      Na dann viel Erfolg dabei, wobei ich denke das sich Menschen verändern werden, wenn die Chance besteht Geld, VIEL Geld zu machen


      Da würden wir aber wieder vor dem Problem stehen das die Menschen es nicht gelernt haben. Natürlich muss man sie da abholen wo sie sind, aber es sollte gelichzeitig versucht werden die Sinnlosigkeit des Geldes in seiner heutigen Form zu verdeutlichen. Ein großes Problem sind die Leitmedien welche nur noch stuss machen. Die Basis wird die Etablierung unabhängiger Medien und die Arbeit an Schulen bilden. In der Hinsicht wird schon viel geplant und gemacht. Auch ich an meiner Schule bin seit Sommer dran.

      Und nochmals Danke :)
    • Hmmm... Du bist wohl in einer unglücklichen Umgebugn aufgewachsen.

      Mein Vater hasste Videospiele auch und so durfte ich nur am Wochenende spielen. Unter der Woche sollte ich für die Schule lernen und ähnliches. Meistens waren meine Tätigkeiten Bücher lesen oder fernsehen, nachdem die Hausaufgaben gemacht waren. Aber gerade deswegen war es mir unglaublich wichtig, so schnell wie möglich auf eigenen Füßen zu stehen. Nach der Schule habe ich sofort eine Ausbildung gemacht und arbeite nun seit 10 Jahren in meinem Beruf. Es ist nicht der Beste, aber ich kann das. Ich verdiene meine eigenes Geld, habe geheiratet, möchte Kinder. Ohne Geld könnte ich das nicht. Geld war für mich schon immer wichtig. Interesse an Uni oder ähnlichem hatte ich nie. Ich wollte unabhängig sein und das habe ich geschafft!

      Youtube und LPs gab es erst, als ich schon längst erwachsen war. Ich fing 2013 damit an, aber ich dachte nie an Geld... Mein Geld verdiene ich mit meiner Arbeit. Ich hab die LPs angefangen, weil es Spaß macht. Weil ich Leute kennenlernen wollte. Weil ich meine Lieblingsspiele mit der Welt teilen wollte. Niemals werde ich Werbung auf eins meiner Videos schalten, selbst dann nicht, wenn plötzlich hunderte von Leuten zuschauen würden.

      Ich hab ein paar Leute kennengelernt. Ich hab ein paar Zuschauer, die lieb Kommentare schreiben. Ich habe inzwischen meinen Ehemann eingebunden und wir machen Koop-Videos auf einem Extrakanal. Ich fühle mich glücklich, wie es ist. Aber trotzdem... all das hätte ich nicht hinbekomen, hätte ich nicht immer Geld zur Seite gelegt und fleißig gearbeitet.

      Man sollte Hobby und Beruf vielleicht trennen. Für manche LPer ist es ein Beruf, für viele andere ein Hobby. Für mich ist es ein Hobby und wird es immer bleiben. Außerdem bin ich realistisch. Ich bin zu schlecht und es könnte niemals mein Beruf werden.
    • TheKKCoder schrieb:

      Niemand der mit Kultuurgütern angefangen hat, dachte unmittelbar ans Geld. Wer ein buch geschrieben hat wollte in erster Linie seinen Inhalt vermitteln. Der Markt an Büchern ist so überfüllt das sich nur ein geringer Prozentsatz dadurch finanzieren, geschweigedenn Leben kann. (Siehe meine Erklärung zum Finanzzsystem in einer Antwort an DarkHunter). Das Problem ist das Geld ein Maß-Standard geworden ist an welchem man die wichtigkeit von etwas misst, bzw. wenn man nicht viel hat messen muss. Es gibt Millionen von Menschen die so viel zur Gemeinschaft beitragen könnten, würden sie nicht bis zu ihrem Tod an der zu an geldorientierten gemachten Existenz arbeiten müssen.


      Das ist erstmal eine Behauptung, die durch nichts gehalten wird: Warum glaubst Du, hat man Kulturgüter ohne monetären Hintergrund geschaffen? (Sag mir nicht: Zu gewissen Zeiten gab es kein Geld. Denn wir reden hier nicht über Geld, sondern über Lebenserhalt oder andere Motivationen, die nicht im Kulturgut selbst liegen.)

      Dass sich de facto nur ein geringer Prozentsatz der Autoren durch Ihre Schreib-Tätigkeit finanzieren kann, heißt nicht, dass alle anderen ihre Bücher nicht schreiben, weil sie eben diesen Wunsch realisieren wollen.

      Möchtest Du einfach mal ein bisschen Kapitalismus-Kritik üben? Oder womit bist Du eigentlich unzufrieden, dass Du genau nochmal was kritisierst?
    • MrsLittletall schrieb:

      Hmmm... Du bist wohl in einer unglücklichen Umgebugn aufgewachsen.


      Das ist subjektiv zu betrachten, ich sehe es mittlerweile als Notwendigkeit dafür, dass ich heute so bin wie ich bin.
      Ich sehe eher uns alle in einer allgemein unglücklichen Lage, wie ich es als Antwort auf das folgende Zitat erläutert habe, deren Entwicklung es zu verhindern gilt.

      letheia schrieb:

      Das ist erstmal eine Behauptung, die durch nichts gehalten wird: Warum glaubst Du, hat man Kulturgüter ohne monetären Hintergrund geschaffen? (Sag mir nicht: Zu gewissen Zeiten gab es kein Geld. Denn wir reden hier nicht über Geld, sondern über Lebenserhalt oder andere Motivationen, die nicht im Kulturgut selbst liegen.)

      Dass sich de facto nur ein geringer Prozentsatz der Autoren durch Ihre Schreib-Tätigkeit finanzieren kann, heißt nicht, dass alle anderen ihre Bücher nicht schreiben, weil sie eben diesen Wunsch realisieren wollen.

      Möchtest Du einfach mal ein bisschen Kapitalismus-Kritik üben? Oder womit bist Du eigentlich unzufrieden, dass Du genau nochmal was kritisierst?


      EDIT: Zu den Büchern, ich denke da immer an altbekannte Kritiker wie Goethe, Schiller, Kafka oder Lessing. Menschen die erst nach ihrem Tod hätten das Geld verdienen können. Jede Form von Künstler verdient ihren Lebensunterhalt zunächst "normal" und führt ihre Kunst als Hobby aus. Keiner erwartet damit tatsächlich Geld zu verdienen. Und wer es nicht aus dem Spaß macht hört damit auf und versucht woanders viel Geld zu verdienen.

      Ich kritisiere nicht den Kapitalismus selbst, sondern das was daraus gemacht wurde. Die Idee des Kapitalismus ist gut(das bestmgliche für sich gewinnen). Das spornt an bessere Ergebnisse zu erzielen um mit einem optimalen Endprodukt am meisten dafür zu bekommen. Ein gesunder Wettbewerb eben.
      So wie es jetzt ist werden uns jedoch bald die Lebensgrundlagen(auch hier in Deutschland) fehlen. Die Leute fokussieren sich zu krass aufs Geld und sie interessieren die Auswirkungen überhaupt nicht.
      Da dies hier das Let's-Play Forum ist wollte ich es in erster Linie mit Themenbezogenen Dingen erklären.
      Menschen könnten im Prinzip ohne Geld leben, sind aber schon lange nicht mehr bereit dazu da sie manipuliert und gelenkt wurden Geld als Maß für fast alles zu nehmen.
      Das ganze System ist im Endeffekt nur dazu da um einigen wenigen das meiste Geld(=die meiste Macht) zu geben: Dem Großkapital. Rein mathematisch fällt einem auf das durch das Zentralbankensystem und den Zinseszins das Geld exponentiell(also immer schneller) von den hart arbeitenden auf die reichen umverteilt wird. In so gut wie allem was du bezahlst stecken 50% Zinskosten drin, welche am Ende irgendein Milliardär bekommt weil er ja "Positivzins" bekommt. Diese Art von Zinsen kommt nicht irgendwo von der Bank, nein, sie entsteht durch die Mehrarbeit anderer.
      Das Geld als Maß für alles genommen wird hat bewirkt das die Demokratie ausgehebelt wurde. Wenn hier irgendjemand wählen geht bringt es nichts. Hier regiert das Großkapital mit Lobbyisten. In ganz Europa!
      Die Kontrolle soll immer stärker werde: Wir werden über das INternet und jegliche Kommunikation geneauestens überwacht, in Europa soll das Demonstrationsrecht und das Recht auf Meinungsfreiheit eingeschränkt werden, Systemkritischen Personen der Zugang zu Kommunikationsmitteln in erster Linie Internet verwehrt werden(Das Vereinigte Königreich ist der Vorreiter). Das Geld die Machtgrundlage bildet ist das Hauptproblem und das kann man nur von unten nach oben lösen. Wenn es so weiterläuft wie bisher leben wir in nicht allzu langer Zeit in einer Diktatur des Großkapitals.
      Wasser für alle gibt es in Deutschland auch keine 30 Jahre mehr(vielleicht sogar nur 20) da aufgrund des exponentiell wachsende System immer schneller alles aufbraucht. Erdrutsche und Erdbeben aufgrund der Bohrungen sind die Folge(sind teilweise schon vorgekommen). Wo wir schon bei totaler Kontrolle sind muss ich auch TTIP erwähnen(Freihandels- und Investitionsabkommen der USA). Dort sollen Konzerne die Macht bekommen gegen jeden zu verklagen(auch den Staat, Gemeinden und Kommunen) welche durch irgendetwas ihren Gewinn schmälern. So wollen ehemalige Atomstromanbieter(wir haben ja den Atomausstieg bis 2020 beschlossen) den Staat und somit uns als Zahler auf Milliarden von Euro Schadensersatz verklagen. Auch wird es durch das System keine Mindestlöhne mehr geben. Kleine Konzerne werden komplett auf derbste Weise verdrängt und es wird nur noch Großkonzerne geben die kaum noch was zahlen.
      Das ist nicht schon schlimm genug?
      ------------------------------------------------------------
      Einschiebung:
      Wenn mir jetzt jemand erzählen möchte oder das ich übertreibe: Wenn man sich ausreichend selbst informiert hat und die Situation logisch betrachtet ist genau das die Folge. Die einzigen die etwas tun können sind die Bürger selbst indem sie ihr Konsumverhalten ändern und sich dagegen aussprechen. Das passiert im Moment vermehrt, es sind aber noch lange nicht genug. Die Maßnahmen werden schon eingeleitet: Einschränkung des Demonstrationsrecht(bzw. Abschaffung, niemand wir einem noch irgendwas genehmigen) und Kritiker sind in Kommunikationsquarantäne. Wenn die Bürger sich in den nächsten 5-6 Jahren(so lange wird es dauern bis die Kontrollgesetze durch sind).
      Die Nazionalsozialisten konnten auch nur an die Macht kommen weil sich die Bürger einlullen ließen und dachten das wäre schon alles richtig so und es gäbe keine Alternative.
      Eine Alternative soll auf allen Ebenen geschaffen werden und dazu braucht man fähige Leute die mitbekommen was eigentlich los ist und sich nicht eingleisig aufs Geld konzentrieren.
      --------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Das ist nicht schon schlimm genug?
      Tja, wenn das Inland kein endloses Wachstum mehr bietet(das braucht unser System nämlich) muss man sich ja noch ausweiten. Unsere Verteidigungsministerin spricht in letzter Zeit auch immer mehr davon die Bundeswehr zum attraktivsten Arbeitgeber zumachen. Zudem wurde veranlasst das man im "Notstand" bereits mit 17 an die Front könne/solle. Hooray! Die Rüstungsindustrie wird noch mehr florieren als sie es jetzt schon tut indem sie wieder den Krieg von deutschem Boden ÖFFENTLICH ermöglicht und es auch noch zugegeben wird(der findet nämlich schon seit 2001 in zahlreichen Ländern nachweislich illegal und völkerrechtswidrig statt).

      Es gibt eigentlich nur wenige Möglichkeiten für den einzelnen: Entweder er versucht sich weiterhin selbst die Welt schönzureden und kritisiert die Kritiker, weil er selbst nicht die Muße hat sich mit Widerstand durch Faulheit der Menschen auseinanderzusetzen zu welchen er selbst noch gehört, während um ihn herum alles zusammenbricht und er letztlich selbst betroffener ist und sich fragt wie es dazu kommen konnte. Oder er wacht endlich auf und versucht aktiv mitzuhelfen die Alternative auf allen Ebenen aufzubauen: Medien(die sind auch vom Kapital kontrolliert und senden/schreiben nur das was ihnen vorgeschrieben wird), Arbeit, Medizin, Lebensmittel etc.
      In unserem jetztigen System kann keiner etwas nennenswertes erreichen und es wird immer weniger. Am Ende hat nur die obere Elite nennenswertes. In Griechenland haben wir es gesehen, In Portugal und Spanien passiert es. Frankreich ist auch bald dran. Dann kommt Deutschland. Dann sieht es aus wie in Sao-Paolo wo sich die reichen in mit Stacheldrahtzäunen vor der armen Bevölerung schützen welche nun über 90% sind.

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    • TheKKCoder schrieb:

      [..] Personen der Zugang zu [..] Internet verwehrt werden(Das Vereinigte Königreich ist der Vorreiter).

      Eigentlich wollte ich ja nichts schreiben, aber das England eine Porno-Zensur im Internet per Gesetz verabschiedet hat missfällt auch mir...
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