Neues Mikrofon + Mischpult/Interface

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  • Neues Mikrofon + Mischpult/Interface

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    Hey Leute :)

    ich möchte jetzt nach fast 2 Jahren endlich Abschied nehmen von meinem t.Bone SC450, da ich:

    1. Keine Lust mehr auf die leichte Latenz von USB Mikros habe
    2. Analog mein Audio optimieren möchte

    Beim Mikro ist denk ich mal das Rode nt1-a die beste Entscheidung, oder? Das nt2-a ist vom Preis her fast doppelt so teuer, aber würde es sich lohnen?
    Genrell ist mir eigentlich beim Mikro wichtig, dass es per XLR angeschlossen wird und rauscharm ist. Habt ihr vielleicht doch noch einen Geheimtipp?

    Die viel wichtigere Frage für mich ist ein geeignetes Mischpult/Interface. Da da Rode 180€ kostet, und ich ungerne mehr als 300 ausgeben würde, bleiben mir also noch 120€ übrig.

    Was das Mischpult/Interface haben muss für mich, ist ein Equalizer, ein Kompressor und er sollte meine Stimme limitieren können. So arbeite ich momentan auch auf Youtube, aber eben in digitaler Form. Das möchte ich aber super gerne in analoger Form hinbekommen für die Zukunft :)

    Gibt es so etwas in meiner Preis-sparte?

    Ich würde mich über antworten super freuen :)

    Lieben Gruß
    Dom
  • AnyArt schrieb:

    Beim Mikro ist denk ich mal das Rode nt1-a die beste Entscheidung, oder? Das nt2-a ist vom Preis her fast doppelt so teuer, aber würde es sich lohnen?

    Das NT1-A ist eben extrem stark gefärbt, also Bässe und Höhen sind stark angehoben, um den Radiosprecher-Klang von Haus aus reinzubringen. Wenn du das magst, ist das NT1-A eine beliebte Wahl. Wenn du lieber einen neutraleren Klang haben willst, den du später auch noch in eine beliebige Richtung verändern kannst, wäre das NT2-A vielleicht die bessere Wahl - oder aber das neue NT1.


    AnyArt schrieb:

    Genrell ist mir eigentlich beim Mikro wichtig, dass es per XLR angeschlossen wird und rauscharm ist. Habt ihr vielleicht doch noch einen Geheimtipp?

    In Sachen Rauscharmut ist das neue NT1 der absolute Killer. Aber schon beim NT1-A hörst du das nicht mehr. Das sind nur noch messbare Unterschiede.


    AnyArt schrieb:

    Was das Mischpult/Interface haben muss für mich, ist ein Equalizer, ein Kompressor und er sollte meine Stimme limitieren können. So arbeite ich momentan auch auf Youtube, aber eben in digitaler Form. Das möchte ich aber super gerne in analoger Form hinbekommen für die Zukunft

    Mischpulte in dem Preisbereich sind nie sonderlich zu empfehlen. Da würde ich dir lieber ein Audiointerface vorschlagen, die haben meistens auch Software für Liveaufnahme, die deine Stimme passend limitieren oder komprimieren kann. Das geht sowohl mit dem Steinberg UR22 als auch mit dem Focusrite Scarlett 2i2. Allerdings würde ich dir die Livebearbeitung nicht wirklich empfehlen, sondern lieber auf Nachbearbeitung setzen. Ist aber nur meine persönliche Meinung.
  • Julien schrieb:

    Das NT1-A ist eben extrem stark gefärbt, also Bässe und Höhen sind stark angehoben, um den Radiosprecher-Klang von Haus aus reinzubringen.


    Ja, der "Radiosprecher-Effekt" ist im Prinzip genau das, was ich möchte. Denke auch, dass ich das nt1-a nehmen werde, da es einfach Preis/Leistung unschlagbar gut ist.

    Julien schrieb:

    Das geht sowohl mit dem Steinberg UR22 als auch mit dem Focusrite Scarlett 2i2. Allerdings würde ich dir die Livebearbeitung nicht wirklich empfehlen, sondern lieber auf Nachbearbeitung setzen


    Das Focusrite Scarlett 2i2 hatte ich mir auch mal angeschaut und in Erwägung gezogen. Warum rätst du denn vom Livebearbeiten ab? Wenn ich das richtig verstehe, dann bearbeitet man mit nem Interface auch nur digital? Also keine Regler am MIschpult, wo man alles einstellen kann?
  • Benutze selber das Focusrite Scarlett 2i2 und bin damit echt zufrieden. An deiner Stelle würde ich auch, wie Julien schon sagte, die Bearbeitung hinterher machen. Das Problem ist, wenn du bereits vorher die Aufnahme verkackst durch miese Einstellungen am Mischpult, dann wird es deutlich schwieriger das Ganze noch zu korrigieren. Wenn du "normal" aufnimmst, kannst du später alles problemlos nachjustieren.
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    AnyArt schrieb:

    Warum rätst du denn vom Livebearbeiten ab?

    Genau das hier:

    scoreoff schrieb:

    Das Problem ist, wenn du bereits vorher die Aufnahme verkackst durch miese Einstellungen am Mischpult, dann wird es deutlich schwieriger das Ganze noch zu korrigieren. Wenn du "normal" aufnimmst, kannst du später alles problemlos nachjustieren.

    Aufnahme nach Möglichkeit immer so neutral und natürlich wie möglich, damit man hinterher alle Möglichkeiten hat. Das ist eins der goldenen Prinzipien bei Leuten, die ihr Geld damit verdienen.


    AnyArt schrieb:

    Wenn ich das richtig verstehe, dann bearbeitet man mit nem Interface auch nur digital? Also keine Regler am MIschpult, wo man alles einstellen kann?

    Richtig. Analoge Geräte kosten dich aber gleich so tierisch viel Geld, dass du den Gedanken eigentlich gleich vergessen kannst bei deinem Budget. Außerdem sind die digitalen Effekte in der Nachbearbeitung nicht hörbar schlechter als analoge Live-Effekte, wenn man mal von einem guten Programm wie Adobe Audition ausgeht.
  • Julien schrieb:

    Außerdem sind die digitalen Effekte in der Nachbearbeitung nicht hörbar schlechter als analoge Live-Effekte, wenn man mal von einem guten Programm wie Adobe Audition ausgeht.


    Ja, ich bearbeite meine Stimme immer mit Audition.

    scoreoff schrieb:

    Das Problem ist, wenn du bereits vorher die Aufnahme verkackst durch miese Einstellungen am Mischpult, dann wird es deutlich schwieriger das Ganze noch zu korrigieren. Wenn du "normal" aufnimmst, kannst du später alles problemlos nachjustieren


    Im Prinzip regel ich doch nur einmal alle Effekte mit der Live-Software und wenn ich zufrieden bin, kann ich ja eigentlich nichts mehr verkacken :D

    Ich stelle mir dann nur selber die Frage, warum aufrüsten, wenn ich eh jetzt schon alles digital mache?
    Klar, für Livestreams werde und muss ich Livebearbeiten, weswegen das Focusrite Scarlett 2i2 super wäre, aber für Youtube würde ich dann quasi 300€ ausgeben (wenn ich die bearbeitung bei Audition mache) nur um etwas weniger rauschen zu haben? Oder sehe ich das falsch? Wobei ich natürlich immer 'ne Rauschentfernung drüber haue.

    Ich bin Audio technisch nicht so der Profi, daher hinterfrage ich gerne so Dinge :D
  • AnyArt schrieb:

    Im Prinzip regel ich doch nur einmal alle Effekte mit der Live-Software und wenn ich zufrieden bin, kann ich ja eigentlich nichts mehr verkacken

    Naja, sag das nicht. Je nachdem wie du die Effekte eingestellt hast, kann es bei stark unterschiedlichen Pegeln schon mal zu sehr seltsamen Ergebnissen kommen. Da kommt es wirklich auf Feineinstellungen an, für die man schon Tontechnik studiert haben sollte, wenn man das wirklich picobello hinkriegen möchte.


    AnyArt schrieb:

    für Youtube würde ich dann quasi 300€ ausgeben (wenn ich die bearbeitung bei Audition mache) nur um etwas weniger rauschen zu haben?

    Nein nein, auch der Klang wird viel besser sein. So ein SC450 USB löst natürlich auch überhaupt nicht gut auf, zerrt schnell, klingt dumpf, komprimiert die Bandbreite und und und. Mit einem ordentlichen XLR-Mikrofon an einem guten Interface klingt das einfach sehr viel heller, freundlicher, offener, realistischer. Die Rauscharmut ist eher ein Bonus.
  • Ich finde nur bei dem Scarlett keinen Limiter sondern nur "inkl. Scarlett-VST-/AU-Plug-in-Suite: Kompressor, Reverb, Gate und Equalizer".

    Klar kann man das dann wieder rum bei Audition machen, nur möchte ich eben versuchen in Livestreams den selben Sound zu haben wie auf Youtube und da macht ein Limiter wie ich finde viel aus :D

    Vielleicht kann mir scoreoff ja noch was dazu sagen ob man ihn trotzdem in der Software irgendwie regeln kann :3