Geld

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      Hi,

      angenommen, ihr würdet dafür, dass ihr den Tod eines Menschen zulasst, sehr viel Geld bekommen, würdet ihr das tun?

      Sicher keine neue Frage, aber mich würden eure Antworten trotzdem mal interessieren. Hab auch noch ein paar Denkanstöße, aber die sind eigentlich recht simpel, ich glaube, die kann sich jeder denken. Ansonsten poste ich sie halt noch.

      Nizio

      /e
      "Sehr viel"=Soviel ihr euch vorstellen könnt. Halt viel. Nicht ein paar Tausender.

      THC schrieb:

      In einer Toilette kann man auch situationsbedingt Kartoffeln kochen. Kann ja eine besonders geeignete, sterile Toilette sein.
    • In bezug dessen, das die Welt eh überbevölkert ist, klingt es zwar hart, aber ja wahrscheinlich würde ich es tun - die Frage wäre noch, wer?! Und inwiefern lasse ich den Tod zu? Und gibt es danach Konsquenzen für mich? Schön das ich zwar 250mrd euro habe, aber bringt nur nix wenn ich dann 120 Jahre Gefängnisstrafe absitzen müsste
    • Dass es soviele Menschen gibt, beeinflusst maßgeblich deine Entscheidung? Was, wenn die Welt nicht "überbevölkert" wäre? Also nicht ein paar Überlebende nach der Apokalypse, aber halt nicht "zu viel"?

      "Wer" wäre einer von den Denkanstößen gewesen, differenziere halt einfach mal.

      Bei der Frage, inwiefern du es zulässt, kannst du auch gerne unterscheiden.

      Du kannst das Geld auf jeden Fall entweder behalten oder vor einer eventuellen Konsequenz verbrauchen. Du musst das Geld auch nicht zwingend behalten.

      THC schrieb:

      In einer Toilette kann man auch situationsbedingt Kartoffeln kochen. Kann ja eine besonders geeignete, sterile Toilette sein.
    • Nun, ich verabscheue Menschen, die sich anmaßen, über das Leben anderer Menschen zu entscheiden.

      Aus eben diesem Grund würde ich so etwas wohl niemals erlauben / zulassen. Ich müsste mein restliches Leben mit dem Gefühl leben, dass ich nach meinen eigenen Maßstäben eine abscheuliche Kreatur bin. Kein Geld der Welt könnte das wert sein..

      Ich würde vermutlich drüber nachdenken, wenn die Person sich den Tod wünschen würde. Aber selbst dann würde ich ablehnen. Ich könnte das nicht ertragen, für den Tod eines Menschen die Verantwortung übernehmen zu müssen.
      You like music? I like pissing.
      ~Corey Taylor
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      Puh, Leute wie ich und @DarkHunterRPGx , die sich in der echten Welt nicht zuhause fühlen, 95% ihres Lebens im Internet verbringen, sich lieber im Forum mit Trollen kloppen und einen leichten Hang zur Soziopathie besitzen, werden auf diese Frage wohl weniger ethisch korrekt beantworten. Wobei ich es ... amüsant finde, eine derart egoistische Einstellung zu lesen und das Wort selbst als Beleidigung zu verwenden. :P

      Ich würde das Geld wohl nehmen, sofern ich keine schwerwiegenden Konsequenzen zu befürchten, keinen guten Bezug zur Person hätte und mir selber die Hände nicht dreckig machen müsste - Blutrot ist zwar eine Farbe, die Leidenschaft und Leben ausstrahlt, geht aber härter raus als ein Fleck von ner Tomatensauce.

      - Zu den schwerwiegenden Umständen zähle ich alles, was mich daran hintern würde, von meinem Vorteil Gebrauch zu machen. Haftstrafen über 3 Monate, Geldstrafen über den Einnahmen oder eine Mafiafamilie hinter dem Opfer.
      - Dass ich meine Freunde nicht so hintergehe ist für mich ebenso klar, wie dass mich das Leben eines Wildfremden nicht interessiert.
      - Zu dem Hände nicht dreckig machen wirft deine Frage Interpretationsmöglichkeiten auf. Wie sind die Umstände? Aktiver Mord, semi-passiv die Umstände dafür herbeiführen oder einfaches "wegsehen"? Aktiv: Nope, Semi-passiv: Vielleicht, Wegsehen: Wahrscheinlich.
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    • Okay, eigentlich wurde alles, was mir so durch den Kopf geschwirrt ist schon angesprochen.

      Ich hätte vorerst eigentlich nur noch den Punkt gehabt, dass das Geld ja zu guten Zwecken benutzt werden kann. Zigtausende Leben irgendwo auf der Welt retten, (weiß nicht, ob es sowas in Deutschland noch gibt) Nahestehenden die lebenserhaltende Operation bezahlen, unseren Planeten retten etc

      Alles recht klischeehaft, aber dennoch. Ändert das was an eurer Einstellung? Gerade im Bezug auf "Haftstrafen" oder "Mafiafamilien"? Man würde ja mit dem Tod eines Menschen anderen Menschen helfen können. Gerne auch noch unterschieden zwischen einem eurer Meinung nach "bösem" und "gutem" "Zielmenschen". @Strohi ändert wahrscheinlich nichts, oder?

      @RealLiVe Ein Wildfremder hätte also demzufolge automatisch weniger ein Recht darauf zu leben, als ein dir Nahestehender? Ist nicht wertend gemeint, aber kann man das so zusammenfassen? Warum könntest du es nicht selber tun, aber einen anderen es tun lassen? Jemand, "der sich damit auskennt" oder wie? Danke für die ausführliche Antwort.

      /e
      @Strohi Denn nun könnte man ja, reißerisch formuliert, behaupten, dass du mit der Bestätigung dieses einen Lebens passiv für die Verneinung tausender solcher Leben "verantwortlich" bist. Da ist man dann bei der Frage nach dem Wert eines Lebens. Wenn man das beziffern wollen würde, wärest du ja für einen tausendfach höheren Verlust "verantwortlich". Wenn man der Meinung ist, dass ein Menschenleben unendlich viel Wert ist, wäre es eigentlich eine eindeutige Antwort, weil aktiv zu entscheiden, dann wahrscheinlich schlimmer wäre, als passiv. Ich persönlich kann mir "unendlich" nicht vorstellen, ich rechne da immer mit X. Und dann wäre das Retten von Tausenden ja wieder 1000X. Etwas sehr simpel diese Vorstellung, aber anders kann ich nicht.

      Möchte nochmal schreiben, dass das alles nicht wertend gemeint ist. Das müsste im Fall des Falls eh jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin da nur noch etwas unentschlossen und wollte mich mal inspirieren lassen.

      THC schrieb:

      In einer Toilette kann man auch situationsbedingt Kartoffeln kochen. Kann ja eine besonders geeignete, sterile Toilette sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nizio ()

    • Nizio schrieb:

      @RealLiVe Ein Wildfremder hätte also demzufolge automatisch weniger ein Recht darauf zu leben, als ein dir Nahestehender?

      Moralisch nein - menschlich gedacht ja
      Was interessiert mich ein fremder? Wenn ich dem eigenen Familienkreis helfen kann, ist das persönlich mehr Wert als wem anderes

      Wenn die Menge des Geldes gigantisch ist, würde ich damit auch vielen helfen - rein theoretisch, habs ja leider nich :P
    • DarkHunterRPGx schrieb:

      Moralisch nein - menschlich gedacht ja
      Was interessiert mich ein fremder? Wenn ich dem eigenen Familienkreis helfen kann, ist das persönlich mehr Wert als wem anderes

      Wenn die Menge des Geldes gigantisch ist, würde ich damit auch vielen helfen - rein theoretisch, habs ja leider nich


      Nennt man auch Utilitarismus (falls jemand Philosophie hatte ;) ) Dabei geht es nur um subjektiven und objektiven den Nutzten einer Entscheidung. Diese Entscheidung sollte das größte Glück (qualitätiv) für die größte Zahl (quantitativ) bringen. Menschenleben wird als Wert betrachtet, wie jedes anderes Gut auch. Besitzt ein Mensch also für dich selber keinen großen Wert (subjektiv) und der Tod dieses Menschen würde für die größte Zahl kein Unglück bringen (objektiv) dann könnte das Geld mehr Wert sein und mehr Nutzen für die Mehrheit darstellen. Also hätte man quantitativ mehr Glück geschaffen. Dem gegenüber müsste man das empfundene Unglück des Menschen, der stirbt,setzen. Vllt ist sein Unglück qualitativ größer als das rein niedere quantitative Glück der Mehrheit durch die Folgen.

      = Analytische und Konsequentalistische Ethik (auf die Folgen bezogen)

      Strohi schrieb:

      Aus eben diesem Grund würde ich so etwas wohl niemals erlauben / zulassen. Ich müsste mein restliches Leben mit dem Gefühl leben, dass ich nach meinen eigenen Maßstäben eine abscheuliche Kreatur bin. Kein Geld der Welt könnte das wert sein..



      Strohi bezieht sich hier auf die Gesinnungsethik/Pflichtethik. Dabei zählen nicht die Folgen einer Handlung, sondern die Gesinnung und mit welcher Absicht die Handlung durchgeführt wurde. Damit setzt er den Menschen als absolutes und unantastbares Gut an oberster Stelle. Egal ob der Tod des Menschen eine gute Folge hat, wäre die Handlung an sich schlecht.
      Man könnte es auch so formulieren: Wenn jeder so handeln würde und einen Menschen für einen größeren Vorteil sterben lassen würde, was dann? Es wären wahrscheinlich nicht mehr so viele Menschen übrig ;) Damit hätte man die Pflicht jedes Menschenleben zu erhalten.

      Tja... Folge vs. Gesinnung Da muss wohl jeder für eine Seite entscheiden
      ~ Let's plays, Animes, Cinematics, Zeichnungen ~ :D
    • Finde ich sehr interessant, hatte leider kein Philosophie und werde es wohl auch nie haben.

      An sich konnte ich mir das auch etwa in der Art vorstellen, nur so schön formuliert und weitergedacht.. Nää. Wobei mir da ein bisschen deine eigene Einstellung dazu fehlt. Dass sich da jeder selbst entscheiden muss, ist ja klar.

      THC schrieb:

      In einer Toilette kann man auch situationsbedingt Kartoffeln kochen. Kann ja eine besonders geeignete, sterile Toilette sein.
    • Nizio schrieb:

      @Strohi ändert wahrscheinlich nichts, oder?

      Es ändert sich nichts. Ich würde auch einen Massenmörder nicht sterben lassen. Ich darf / könnte es einfach nicht und Punkt.

      Nizio schrieb:

      @Strohi Denn nun könnte man ja, reißerisch formuliert, behaupten, dass du mit der Bestätigung dieses einen Lebens passiv für die Verneinung tausender solcher Leben "verantwortlich" bist. Da ist man dann bei der Frage nach dem Wert eines Lebens. Wenn man das beziffern wollen würde, wärest du ja für einen tausendfach höheren Verlust "verantwortlich". Wenn man der Meinung ist, dass ein Menschenleben unendlich viel Wert ist, wäre es eigentlich eine eindeutige Antwort, weil aktiv zu entscheiden, dann wahrscheinlich schlimmer wäre, als passiv. Ich persönlich kann mir "unendlich" nicht vorstellen, ich rechne da immer mit X. Und dann wäre das Retten von Tausenden ja wieder 1000X. Etwas sehr simpel diese Vorstellung, aber anders kann ich nicht.

      Nun, der Teufel liegt hier im Detail: Für den Tod des Einen wäre ich direkt verwantwortlich. Die die Tode der Vielen allerdings nicht. Dafür sind Krankheiten, Hunger u. ä. verantwortlich. Ich habe lediglich ihre Überlebenschance nicht erhöht, bin also theoretisch nicht mal mehr passiv für den Tod verantwortlich.
      Ich kann nunmal nichts dafür, dass sie dem Tode nahe sind, auch wenn ich sie vom Tode entfernen könnte.

      Das klingt böse, ist aber nunmal einfach so. Es ist nicht meine Schuld, dass Menschen krank werden, hungern und sterben. Daran ist niemand schuld. An Morden (oder Totschlägen? Was wäre das denn dann im konkreten Fall? Ist ja nicht aus niederen Gründen, wie es gesetzlich für einen Mord verlangt wird..) ist aber sehr wohl jemand schuld, und ich kann mir diese Schuld nicht aufladen.

      Ja, ich würde vermutlich nachdenken, wenn die Zielperson definitiv selbst totkrank ist und maximal noch 2 Wochen hat. Wobei, aus meinem Familienkreis weiß ich, dass die Schätzungen der Ärzte eigentlich nicht vertrauenswürdig genug sind ("Och, machen Sie dem noch ein schönes Jahr, länger wird er vermutlich nicht leben." - dieses "schöne Jahr" läuft seit 2002 ohne Unterbrechung und aktuell ist die Person unglaublich weit vom Tod entfernt.), von daher würde ich wohl selbst dann ablehnen.

      Nein, ich könnte da nicht rational denken. Also im Sinne von "wie machen wir den niedrigsten Verlust?".

      Gehen wir noch härter. Eins der geretteten Leben könnte meine Schwester sein, bzw. allgemein einer der Menschen, die mir am wichtigsten sind, weiterhin ist der Kerl, der sterben soll, die Person, die für die Todesnähe meiner Schwester verwantwortlich ist (noch extremer: Alle Menschen, die mir wichtig sind, müssen gerettet werden und würden durch die Entscheidung gerettet werden). Nun, ich weiß es nicht. Möglicherweise würde ich hier dann tatsächlich für den Tod (bzw. eher noch für die Rettung mit allen Folgen, man entscheidet sich ja nicht, die Person zu töten, sondern dafür, alle anderen zu retten) stimmen. Fest steht lediglich eins: Ich selbst würde schwer depressiv, möglicherweise sogar komplett verrückt werden. Einfach weil es mich fertig machen würde. Egal, ob der Grund für das schlechte Gewissen ist, dass ich die mir nahestehenden Personen nicht gerettet habe, oder dass ich für den Tod eines Menschen verantwortlich bin.

      Ich bin abgedriftet, tut mir Leid.
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      ~Corey Taylor
    • Angenommen ich habe einen großen rote Knopf vor mir, der, insofern ich ihn drücke, einen mir nicht bekannten Menschen tötet und mir eine Geldsumme meiner Wahl oder eben eine immens hohe Summe an Geld verleiht, würde mir die Wahl wohl nicht schwer fallen und ich würde drücken.
      Auf Grund der Möglichkeit mir und allen mir nahestehenden eine sorgenfreie Zukunft zu verleihen und eventuell mit "überschüssigem" Geld noch vielen anderen Menschen auf der Welt helfen zu können, ist für mich Grund genug, ein Menschenleben zu opfern.
      Aber es gibt auch Menschen, die ich persönlich kenne, denen ich wirklich alles erdenklich Schlechte wünsche. Auch wenn man sowas natürlich normal nicht sagen sollte.
    • So, um mich auch nochmal rückzumelden.

      Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich das auch anhand der speziellen Situation spontan entscheiden würde. Mir bedeutet Familie beispielsweise nichts, für mich würde das keinen Unterschied machen. Freunde, deren Wichtigkeitsgrad hoch genug wäre, um einen Unterschied auszumachen, habe ich ebenfalls nicht. Meine Freundin würde evtl. die einzige Ausnahme bilden.

      Ich bin vor Allem über die Aspekte "Gott spielen" (über das Leben anderer entscheiden) und "ein Menschenleben ist das höchste Gut" gestolpert, die Konsequenz, die ich persönlich daraus ziehe, ist dass das nur in Ordnung sein kann, wenn ich in dem Fall, dass ich die Zielperson wäre und der Täter mit der selben Motivation wie ich handeln würde, dieses Vorhaben ebenfalls akzeptieren würde.

      Zwar würde der Fall dann ohnehin anders liegen, als wie bisher beschrieben, da ich ja als Zielperson im Gegensatz zu anderen damit einverstanden wäre. Aber oben genannte Aspekte fallen dennoch weg, da ich ja bereit wäre, auch mein eigenes Leben dem Wohl der Allgemeinheit zu opfern.

      Kurz: Wenn ich selber bereit wäre (für die gute Sache) mein Leben zu geben, würde ich persönlich nicht zögern, das für andere zu entscheiden. Das klingt ein bisschen fanatisch irgendwie. Nur OB ich dazu bereit wäre, weiß ich auch (noch) nicht xD

      THC schrieb:

      In einer Toilette kann man auch situationsbedingt Kartoffeln kochen. Kann ja eine besonders geeignete, sterile Toilette sein.
    • Bin zu faul einen zusammen hängenden Text zu schreiben, somit nur Punkte.

      - allein mit meiner Existenz und meinem Konsum von Luxusgüter (WASSER!) lasse (fordere!) ich den Tod vieler Menschen in den dritte-Welt-Länder.

      - ja. ich würde durchaus den Tod von jmd. zulassen. Ich denke, ich würde sogar selber töten können. Aber ich würde es niemals fürs Geld tun. Heißt jetzt nicht, dass ich jetzt von Spaß an der Freud jmd. erschießen könnte - nein. Ich würde höchstwahrscheinlich selbst denjenigen nicht absichtlich töten, der mein Leben in Gefahr versetzt.
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      Ich grusel mir einen ab bei F.E.A.R. 1 [Blind+Facecam]
    • Was ist unendlich mal null? Rein von meinem Gefühl her ist es null. Die Null ist eine Grenze, die Unendlichkeit eine Richtung.
      Um diese schöne Metapher zu erklären: Ich brauche nicht unendlich Geld. Ich brauche auch nicht super viel. Im Grunde reicht mir das, was ich durch mein normales Geschäft verdiene. Der Tod aber ist absolut. Und deshalb ist der Tod das Geld nicht wert. Man könnte sich auch fragen: Würde ich mich selbst für Geld sterben lassen? Natürlich nicht. (Außer man nimmt den - nicht philosophischen, sondern praktischen - Weg über eine Lebensversicherung. Aber das ist nicht, worüber ich nachdenken möchte.)

      Naja, oder ich würde sagen: "Ach, f*ck it, der stirbt wohl sowieso demnächst, also gib her das Geld!"
    • Jo also lässt sich leicht in zwei Möglichkeiten teilen:

      1. Mir Unbekannte und Bekannte, die ich nicht leiden kann : Her mit dem Geld
      2.Bekannte, die ich mag: Ne, kannst dein Geld behaten

      Aber nur, wenn ich nicht weiter für den Tod der Person belangt werden kann und nicht aktiv sagen muss wer sondern nur sagen muss dass jemand sterben muss. Dann ist es für mich genau das Gleiche ob jemand stirbt weil ich nicht so viel gespendet habe wie mir vielleicht möglich gewesen wäre.
    • Nizio schrieb:

      angenommen, ihr würdet dafür, dass ihr den Tod eines Menschen zulasst, sehr viel Geld bekommen, würdet ihr das tun?

      Speziferisches Szenario bitte, jemand der Sterben will. Aye, kein Ding, jemand der nciht sterben will, ungeil. So pauschal, eher nicht. Irgendwo will man doch damit leben. Wie wäre es wenn ich den halb tot haue und die häflfte nehme?
    • Es gibt da so in Final Fantasy X einen Spruch den Tidus ablässt wenn man "Und Tschüss!" benutzt. Dieser beinhaltet "Leben und Leben lassen."
      Ich habe mir vorerst nie etwas dabei gedacht doch vor wenigen Jahren, fing ich an plötzlich diesen Satz zu benutzen, wenn es um die Schädigung
      anderer Menschen ging. Ich verabscheue eigentlich Gewalt, würde aber lügen wenn ich es keinem Menschen manchmal wünschen würde.
      Menschen die andere Menschen terrorisieren. Doch ich persönlich fühle mich nicht in der Lage über Leben und Tod entscheiden zu dürfen.
      Schließlich möchte ich doch auch weiterleben, daher sollte ich mich auch nicht am Leben anderer vergreifen. Es ist aber wirklich schwer zu sagen, NEIN ich würde für kein Geld
      der Welt jemanden sterben lassen, ich glaube ich würde lügen. Sollte jemand aber das Leben genommen haben, einer Person die mir nahe steht oder die mir sehr wichtig ist,
      wäre Vergeltung wohl das was mir nötig wäre um diesen Tod wirklich erfolgreich zu kompensieren. Dann würde ich dies wohlmöglich zulassen. Sicher JA - oder NEIN sagen kann ich nicht,
      ich bin nicht in dieser Situation. Also eben Situationsbedingt. Stelle sich mal einer vor, jemand bräuchte unbedingt das Geld für eine Lebensnotwendige Operation,
      das Leben eines anderen dafür zu nehmen ist glaub ich eine sehr menschliche Eigenschaft.
    • Bei manchen Leuten, die hier Beiträge schreiben, wird mir schlecht.
      Ihr würdet den Tod eines Menschen zulassen und stattdessen das Geld nehmen? Ich würde nie, niemals jemanden umbringen. Auch nicht Leute, die ich nicht leiden kann und auch nicht den schlimmsten Massenmörder. Wie herzlos die Menschheit doch geworden ist.
      Geld ist nicht die Welt! Für mich steht Geld nie an erster Stelle, aber das ist ja ein anderes Thema.
      Um das letzt genannte Beispiel von @Shartoxas mal aufzugreifen: Selbst wenn ich das Geld für eine lebensnotwendige Operation bräuchte, würde ich lieber selber sterben als jemand anderem das Leben zu nehmen. (menschliche Eigenschaft-definitiv nein!!)
      Wärt ihr in der Lage, jemanden einen Dolch ins Herz zu stoßen, einen von der Brücke zu stoßen, oder ähnliches? Kommt ihr mit den Schuldgefühlen zurecht? Fragt euch das mal.
      Sorry, aber das musste ich jetzt mal loswerden. Sicher war der Thread nicht so ernst gemeint und viele haben hier wahrscheinlich drauf losgeschrieben ohne nachzudenken.
    • Serafinchen schrieb:

      Selbst wenn ich das Geld für eine lebensnotwendige Operation bräuchte, würde ich lieber selber sterben als jemand anderem das Leben zu nehmen.

      Das wage ich mal zu bezweifeln. Deine Einstellung in allen Ehren, aber wenn es um die Wurst geht, ist sich jeder selbst der Nächste. Es lässt sich leicht sagen, dass du immer uneigennützig denken würdest, aber wenn es wirklich soweit ist, bist du dir selbst am wichtigsten. Nennt sich Selbsterhaltungstrieb.

      Serafinchen schrieb:

      Bei manchen Leuten, die hier Beiträge schreiben, wird mir schlecht.
      Ihr würdet den Tod eines Menschen zulassen und stattdessen das Geld nehmen? Ich würde nie, niemals jemanden umbringen. Auch nicht Leute, die ich nicht leiden kann und auch nicht den schlimmsten Massenmörder. Wie herzlos die Menschheit doch geworden ist.

      Was wäre, wenn der Massenmörder deine Familie getötet hätte? Solche pauschalen Aussagen sind nichts wert, da du dich nicht in einer solchen Situation befindest. Es ist immer leicht, von einer überlegenen Position zu urteilen, was man getan hätte oder was man tun würde.