Magic Moments in Videospielen

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    • Magic Moments in Videospielen

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      Magic Moment - Ein Zeitpunkt in einem Videospiel, welcher zu einem starken, Emotionalen Moment führt. Sei es durch Grafik, Sound, Story oder Gameplay.

      Als Gamer hat man irgendwann einmal den "Gänsehaut" Moment. Wenn alle Elemente perfekt zusammenpassen und für ein fantastischen und unvergesslichen Moment sorgen.

      Ich habe zuletzt Saints Row: The Third durchgespielt und der Moment:
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      ​Wenn man seine Crew an der "Statue of Liberty" rettet und dabei das Lied von Bonnie Tyler: I need a Hero kommt.


      Deshalb jetzt die Frage an alle. Was war euer letzter Magic Moment. Welcher war eurer Ansicht nach der beste?
      PS: Das ist keine Frage nach Magic Moments als Let's Player^^
    • Ach ja, mich nehmen Videospiele auch immer sehr mit. Ich hab gerade nicht die Möglichkeit, ein Video dazu zu posten, aber einer der letzten Gänsehautmomente war in Tales of Xillia 2.

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      Die Szene, wo Ludger seinen Bruder Julius tötet. Da hat alles so schön gestimmt. Die Musik, die läuft, wenn man im Parallel-Trigleph herumläuft, das Gespräch mit Julius vor der Tat und dass die Musik komplett stoppt, Julius nur noch die Hymn of Proof summt, man das Ticken der Uhr hört, bis sie für immer stoppt und natürlich "Create your perfect world." Ich hab mir die Szene danach nochmal auf Youtube angesehen und gleich nochmal geheult.
    • MrsLittletall schrieb:

      Ach ja, mich nehmen Videospiele auch immer sehr mit. Ich hab gerade nicht die Möglichkeit, ein Video dazu zu posten, aber einer der letzten Gänsehautmomente war in Tales of Xillia 2.

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      Die Szene, wo Ludger seinen Bruder Julius tötet. Da hat alles so schön gestimmt. Die Musik, die läuft, wenn man im Parallel-Trigleph herumläuft, das Gespräch mit Julius vor der Tat und dass die Musik komplett stoppt, Julius nur noch die Hymn of Proof summt, man das Ticken der Uhr hört, bis sie für immer stoppt und natürlich "Create your perfect world." Ich hab mir die Szene danach nochmal auf Youtube angesehen und gleich nochmal geheult.


      Ich fand es nicht so rührend wie der Moment, als...
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      Die Splitterdimensions Variante von Milla im Abgrund hängt und sie die Hand loslässt um sich für Elle zu opfern.


      Ich muss sagen, dass ich ein wenig geweint habe...:´(
    • Ich weine aktuell ja immer noch darüber, wie grausam Tales of Xillia 2 strukturiert ist. Das toppt sogar den ersten Teil, der vom Gameplay her schon grausamer kaum hätte sein können. :D Davon ab möchte ich aber sagen, dass mir (bis auf Ludger) die Figuren in dem Spiel mal wieder wirklich gefallen. Die emotionale Involviertheit kann ich da also komplett nachvollziehen. Vor allem, weil ich bei der Szene, die du genannt hast, @ElPolloDiablo, auch feuchte Augen bekommen habe. Vor allem, weil Elle ein kleines Mädchen in einem Anime ist, mit dem ich tatsächlich was anfangen kann.

      Aber wo wir bei Tales of sind:
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      ​Symphonia, Turm des Heils, erster Besuch: Der Abschied von Lloyd und Colette. Das kriegt mich jedes Mal. Und es gibt für mich wenige befriedigendere Kämpfe als den gegen Remiel.


      Okami fällt mir da auch immer direkt ein:
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      ​Die Szene ganz am Ende, wenn Amaterasu geschlagen und ohne göttliche Kraft am Boden liegt, Issun aber alle Leute dazu bringt, zu ihr zu beten. Zusammen mit der Musik ist das wohl einer meiner liebsten Momente aus allen Videospielen überhaupt.


      Chrono Trigger hat auch sowas:
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      ​Ich fühle mich doch jedes Mal ergriffen, wenn Robos ehemalige Freunde ihn angreifen, weil er nicht mehr systemkonform agiert.
      It doesn't really matter if there is no hope
      As the madness of the system grows
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      Puh, da fallen mir auf Anhieb gleich sehr viele Beispiele ein... hier mal eine kleine Auswahl:

      Legacy of Kain: Soul Reaver 2
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      Der Moment, in welchem man zuerst seine (menschlichen) Brüder und letzlich sein menschliches selbst umbringt, nur um Jahre später von Kain erweckt und zu eben jenem Vampir gemacht zu werden, welcher (zeitlich gesehn) später von seinen (vampirischen) Brüdern in den Abgrund geworfen wird, nur damit man zu dem wird, welcher man nun ist..

      Einfach nur wow...

      Shadow of the Colossus

      Da braucht man gar nicht spoilern... spielt es einfach. Der Moment, in dem man das erste mal auf einen Gegner trifft, ist einfach nur ein einziger "Magic Moment".

      Red Dead Redemption
      Gibt es mehrere Momente, aber ganz speziell der Moment,
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      in welchem man erschossen wird, gegen Ende des Spiels. Wie John die Tür auftritt und sich den Männern stellt... Gänsehaut.


      Ach, hier könnte ich ewig weiterschreiben... :)

      Gruß
      S.
    • Neulich erst bei The Binding of Isaac Rebirth:

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      Nachdem man den Mega Satan besiegt hat liegt Isaac zusammengekauert, sehr erschrocken, weinend und schwer atmend in seiner Kiste. Vor ihm eine regungslose Pfote seiner Katze. Die Kamera zoomt langsam immer mehr an Isaac ran, welcher sich "flackernd" immer wieder zu einem Dämonen verwandelt, bis er dann schlussendlich zu einen Dämonen geworden ist der nur noch fiese grinst.


      Und bei The Legend of Zelda Majoras Mask:

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      Als man sieht, wie das Horror Kid den Maskenhändler Majoras Maske raubt und über sich in den Händen hält. Und auch sonst immer, wenn ich das Horror Kid mit der Maske auf sehe, wie er mit seinem Kopf hin und her wackelt. Echt gruselig. xD

    • Jaffar Anjuhal schrieb:

      Ich weine aktuell ja immer noch darüber, wie grausam Tales of Xillia 2 strukturiert ist.


      Ach, also ich finde, es geht. Das Schuldenrückzahlen war in kürzester Zeit erledigt, mein Mann und ich waren nur total darauf aus, die Meistermedaille zu bekommen und haben Nebenquests ohne Ende gemacht, manchmal tagelang hintereinander! Dabei war es natürlich sehr unterhaltsam, sich über die Gegner lustig zu machen oder mal die Gruppe zu ändern, um andere Siegessprüche zu sehen.
      Dass du Lugder nicht magst, wundert mich nicht, der Typ hat keinen Charakter! Aber seine Oneliner waren ein Grund zum Jubeln, weil er endlich mal spricht! Gott, hatten wir einen Spaß mit dem Spiel! Ich schätze mal, zu zweit kann man über Designschwächen hinwegsehen.

      Okami: Du nennst genau die Stelle, bei der ich JEDES Mal heulen muss :(

      @Dissidius

      Oh, Rebirth ^^ Hab ja schon das Original verschlungen. Hab jede Menge Fantheorien zu den Endings im Spiel gelesen. Das ist teilweise ganz schön mindblown.
    • Hm...
      Magische Momente..

      Magisch war es auf jeden Fall das letzte mal, als ich Genetos auf höchstem Schwierigkeitsgrad getoppt habe - das Spiel wurde von einem Japaner entwickelt um mal so ein bisschen die Klischees zu füttern. Das war sogar tatsächlich in einem LP-Part und eine ewig große Erleichterung. Dann die durchaus passend gemachten Credits, das war echt genial.
      Der Magic Moment davor ist wohl schon Jahre her - als ich Cynthia in Pokemon Diamant nach gefühlt 128904 Anläufen besiegt habe und danach einfach nur still ist. Keine Musik. Und ich verfolge gebannt, wie wir in die Ruhmeshalle gehen, und dieser Moment der Stille, das war pure Magie.
      Boah, das war so geil. :D
      You like music? I like pissing.
      ~Corey Taylor
    • MrsLittletall schrieb:

      Ich schätze mal, zu zweit kann man über Designschwächen hinwegsehen.

      Ich spiele es tatsächlich auch zu zweit. XD Davon ab, dass ich manchmal gern mehr Nebenquests machen würde und mein Kumpel immer drängt, dass wir die Story weitermachen, liegt mein Hauptproblem aber im völlig uninspirierten Design der Dungeons. Da wünsche ich mir tatsächlich das elendige Schiebepuzzle aus der Kanalisation von Meltokio in Symphonia zurück. Solche stellen waren nervig, aber die Dungeons hatten wenigstens noch Charakter, anstatt auf 5 Ebenen einen exakt gleichen Aufbau ohne irgendetwas anderes als ein paar Kämpfe zu bieten. Truhen sind auch nahezu irrelevant, denn dort irgendwelche nützlichen Waffen oder Rüstungen zu finden, darf man inzwischen auch vergessen. Anstatt für seinen Entdeckerdrang belohnt zu werden, bekommt man nochmal 5 Wasser des Lebens. Und alles, was zwischen Dungeons und Städten liegt, ist einfach nur langweiliger, großer Raum mit Monstern...
      Gut, ich will das Spiel jetzt nicht komplett schlecht reden. Es hat seine guten Momente. Aber die Xillia-Saga steht für mich einfach nur für Größe/Masse, die aber niemand mit vernünftigem Inhalt zu füllen wusste (vom Gameplay her).

      Tatsächlich kann ich das aber noch mit einem Magic Moment verbinden: In Xillia 2 habe ich gemerkt, dass es zum Feuer-Dungeon aus Xillia noch ein Gegenstück in Form eines Eis-Dungeons gibt. Der EXAKT gleiche Dungeon, nur spiegelverkehrt, und wo der Feuer-Dungeon rot war, ist der Eis-Dungeon blau. Sogar die Monster sind identisch, bis auf ihr Element natürlich. In dem Moment wollte ich die nächste Maschine nach Japan entführen und sie in die Studios von Namco stürzen lassen. Ein solches Ausmaß an negativer Emotion habe ich vorher nie erlebt, nur weil ein Dungeon eher langweilig designed war. Aber hier war das für mich einfach der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. (Ich hoffe ja auf Zesteria...)
      It doesn't really matter if there is no hope
      As the madness of the system grows
    • @Jaffar Anjuhal

      Ja, damit hast du sicher Recht. Gameplaytechnisch war ToX2 und auch ToX eher schlecht, vor allem wenn man sie mit anderen Dingen vergleicht. Aber ToX2 hat einfach für mich eine so bombastische Story erzählt! Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht, ob meine Theorien stimmen, die Charakterquests waren super umgesetzt und es gab sooooviele witzige Skits (ich denke nur an den Skit, als die Jungs der Gruppe darüber sinnieren, ob Milla und Muzet nicht eigentlich nackt sind XD). Ich hoffe aber auch, dass die Tales-of-Teile etwas wieder anders machen.. nämlich die Weltkarte zurück einführen. Die Straßen von A nach B waren in Graces ja noch gut erträglich, aber in ToX und ToX2 viel zu lang und lahm.

      So, aber jetzt zu einem weiteren Magic Moment, wieder sehr emotional. Das Spiel: To The Moon

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      Die ganze Stelle, als Everything's Alright spielt, nachdem Eva das Treffen von River und Johnny sowie den Tod von Joey verhindert hat. Man sieht, wie Johnny seinem Ziel, Astronaut zu werden, entgegenarbeitet und währenddessen verschwinden all die Erinnerungen, die er mit River hatte. Und ich finde einfach, Johnny sah in dieser ganzen Szene kein einziges Mal glücklich aus. Das war nicht Everything's alright. Da war überhaupt nichts alright. Ich fange schon an zu weinen, wenn ich nur diese Worte schreibe...
    • Mir sind noch zwei Momente eingefallen, bei denen ich herzlich lachen musste. Beide Male waren, als mein Mann GTA gespielt hat.

      GTA 4: Mein Mann hat es sich neu gekauft und wollte mir demonstrieren, wie man ein Auto klaut. Er geht also zu einem Auto, das ihm gefällt, zieht den Fahrer raus, nimmt Platz... Der Fahrer steht auf, geht zu seinem Auto, zieht die Spielfigur meines Mannes raus und klaut sich sein Auto glatt zurück! Episch!

      GTA 5: Ich schaue so im Augenwinkel zu, wie mein Mann ein Auto klaut und den Fahrer auf die Straße befördert. Ein vorbeikommender Teenager sieht das, ruft "Krass" und zückt sein Handy, um das zu fotografieren! Ich hab mich noch tagelang darüber amüsieren können!