Das Ende der Mods hat eine neue Stufe erreicht.

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    • Das Ende der Mods hat eine neue Stufe erreicht.

      Findet ihr es gerechtfertigt für Mods zu bezahlen? 59

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      Ich weiß nicht ob ihr es mitbekommt habt, aber Steam bietet seit kurzem die Möglichkeit das die Modder Geld verlangen (können) für ihre Arbeiten, bestes Beispiel Skyrim.
      Wobei der makabere Teil des Witzes ist, das die Entwickler gerademal 25% des Geldes bekommen für ihre Arbeit, ein fucking viertel ... Also eine verarsche in einer Verarschung.
      Verzeiht mir bitte meine harschen Worte, aber es kotzt mich an... Klar verstehe ich wenn Modder irgendwo was zurück bekommen wollen, immerhin haben Sie oft sehr viel Zeit, Mühe und manchmal sogar Geld investiert um ihre Projekte fertig zu stellen und am Leben zu erhalten, dennoch will ich nicht gezwungen werden das zu kaufen, denn es ist dann nichts weiter als ein DLC und viele Mods, vor allem in Skyrim, setzen andere voraus wie Skyrim Script Extender.
      Ich würde eher eine Möglichkeit begrüßen bei der man den Entwicklern etwas Spendet, ein Tip Jar. Ich vermute das die dadurch weniger verdienen, aber mit dem Weg, den Steam da geht, werden Sie die Community spalten und die Modkultur auf langer Sicht ausbluten lassen.

      Wie ist eure Meinung dazu?

      Hier geht's zu meinem Video wo ich noch etwas ausführlicher bin (höhö noch ein wenig Eigenwerbung)
    • Steam bietet seit kurzem die Möglichkeit das die Modder Geld verlangen (können)


      Die Möglichkeit. Da wirst du ja nicht gezwungen, das auch zu nutzen. Manchmal steckt echt Leistung hinter einer auch nur sehr kleinen Mod.

      Ich würde eher eine Möglichkeit begrüßen bei der man den Entwicklern etwas Spendet, ein Tip Jar.


      Idealistisch sicher, praktisch aber Quatsch: Warum sollte Steam Entwicklungsarbeit und damit auch Geld in eine passende Schnittstelle stecken, wenn sie schlussendlich gar nichts davon haben? Das Geschäftsmodell Humble Bundle ist auf Steam eben nicht 1 zu 1 anwendbar.

      Meine Meinung: Wenn du was gearbeitet hast, darfst du das auch gern verkaufen. Und wenns gute Qualität bietet, und das Geld wert ist, wird es genug Leute geben, die dich auch dafür bezahlen.
      Gezwungen wird keiner, die Mods zu kaufen. Du kannst halt nur das nutzen, wofür du auch die Nutzungsrechte erwirbst. Das Ende der Mods ist das aber ganz sicher nicht. Im Gegenteil: Entweder tut sich da eine neue Branche für Entwickler auf, oder das geht neben der Masse an freien Mods, und da ist gerade Skyrim ein gutes Beispiel, sang- und klanglos unter.
      Warum sollte ich mir irgendeine Mod kaufen, von der es im Nexus schon 100 ähnliche Varianten für lau gibt? Zumal der Steam Workshop für Bethesda Game Mods mehr als suboptimal ist.
    • @Lareth nun stimmt keiner ist gezwungen Mods zu kaufen oder zu nutzen, nur waren und sind Mods fantastische Erweiterungen von Seiten der Community für die Community und keiner hat Sie gezwungen Zeit und Mühe und vllt sogar Geld zu investieren um die, zuweilen oft sehr geilen Mods zu entwickeln.
      Aber für Mods Geld zu verlangen ist nichts weiter als DLCs zu kaufen, das was wir eigentlich hassen, wofür wir Entwickler und Publisher schelten, sollen wir für Modder durchgehen lassen?
      Klar verstehe ich wenn Sie irgendwie was zurück wollen wer will das nicht, aber einen zu zwingen? Nun bei Skyrim haben wir zum Glück die Möglichkeit auf Nexus.com zurück zu greifen, aber nicht alle Games haben so eine Grandiose Plattform und wenn auf einmal Geld verlangt wird, wer sagt das der Entwickler nicht die Mods von Nexus runter nimmt und sie nur noch über Steam betreibt ? Und diese Branche die nennst gibt es schon heißt Indi Entwickler.
      Und Humble Bundle funktioniert fantastisch, also bin ich mir sicher das ein Tip Jar durchaus funktionieren würde.
    • Bei DLC kommt das ganz auf den Umfang an. Das Add-On-Modell gabs schon vor der Internet-Ära, und je nach Umfang hat sich das für mich immer gelohnt. Starcraft Broodwars wäre so ein Beispiel. DLC sind immer dann Kacke, wenn es sich um Patches handelt, oder wenn der Content vom Umfang her so klein ist, dass man dem Entwickler nur den Vogel zeigen kann. Ansonsten beschwert sich kein Mensch darüber, dass er neuen Content für sein Lieblingsspiel bekommt.

      Noch mal: Niemand zwingt dich, Geld auszugeben. Du kannst das Zeug dann einfach nur nicht nutzen. Zwingt dich der Bäcker, sein Brot zu kaufen? Zur Not musst du eben selber backen. Keiner hält dir die Pistole auf die Brust, keiner sagt Geld oder Steamaccount. Es ist kein Zwang, wenn man Geld für etwas ausgeben kann.

      Und nein, Indie-Entwickler sind Leute, die ohne Vertriebsfirma im Hintergrund Spiele entwickeln. Was ich meine, wären Programmierer, die ausschließlich mit dem Modden bereits bestehender Spiele Geld verdienen, egal ob mit Vertriebsfirma dahinter oder nicht.

      Und ein weiteres Mal: Humble Bundle funktioniert deswegen fantastisch, weil auch diese Firma eine Kalkulation hat, ein Geschäftsmodell. Steam hat ein ganz anderes Geschäftsmodell. Und wenn Modder XY sagt, dass du seine Mod eben nur dann bekommst, wenn er dafür 2 Euro bekommt, und Steam weitere 6, dann ist das eben so.

      Der Nexus ist im Übrigen keine reine Skyrim-Plattform, sondern hat Mods zu über 200 Spielen gehostet. Die Plattform ist also für jeden Modder nutzbar. Und bei Games, die es dort noch nicht gibt: Gamer wissen immer, wie sie an ihre Mods kommen. Beim Temple of Elemental Evil, ein Spiel mit einer sehr kleinen Fanbase, gibt es eine riesige Mod (eher ein riesiger Patch), die das Spiel überhaupt erst richtig spielbar macht.
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      Klar kommt es auf dem Umfang an, ich nehme mal die iNeed Mod von Skyrim, eine die ich echt mag, sie führt ein Hunger, Durst und Müdigkeit ein, eine Mod, die klein aber Fein ist. Sie verändert recht stark mein Spielstil, da ich auf viel mehr achten muss, Sie macht Spaß und die Entwickler haben, echt gute Arbeit geleistet. Wie viel Zeit investiert wurde, kann ich mir nicht mal vorstellen, wahrscheinlich verdammt viel und wäre ich der Entwickler würde ich mich natürlich eine kleine Gegenleistung freuen. Aber rechnen wir mal zusammen in meinem Skyrim laufen rund 25 Mods, ohne die inoffiziellen Patches, pro mod ein Euro, das sind 25 Euro (wovon sie Entwickler gerade mal 25% sehen), dann habe ich mir das Spiel gekauft und die Erweiterungen , was wahrscheinlich so 100 Euro kosten würde insgesammt.

      Und ich kann wieder wiederholen keiner zwingt die Leute diese Mods zu machen, sie tun das eigenlich aus Lust an der Freude, nicht weil Sie damit ihr Lebensunterhalt verdienen, denn wenn wären sie ein Indientwickler oder bei einem Entwickler/Publisher angestellt.

      Und Steam hat sogar hier die gleiche Vertriebsform wie HB, die Entwickler der Mods können sagen das die Leute einen Festen Preis zahlen oder was du willst (beginnt bei 0,92 Cent bis hin zu 92 Euro aktuell) also wäre eine Tip Jar Funktion leicht zu programmieren und einzuführen vor allem für Steam.

      Ja Nexus ist eine gigantische Plattform die ich wirklich mag.

      Aber noch mal zu den keiner zwingt dich Geld auszugeben, Mods waren bzw. sind so Grandios weil die Entwickler dieser Mods alle Freiheiten haben, Sie sind an keine "Regeln" gebunden, wie die Entwickler der Spiele selbst. Die Modder können ihre Fantasie, ihre Träume bzw. die der Community verwirklichen, Fehler ausbügeln, das den Wiederspielwert erhöhen wie zb. bei Skyrim, mit den Mods die ich nutze ist das eine ganz andere Erfahrung und das kostenlos(!).

      Das Problem ist, wenn Steam damit durchkommt und wir wirklich das Pech haben das Plattformen wie Nexus dadurch aussterben, können wir nach meiner Ansicht gleich eine Konsole kaufen, denn der PC zeichnete sich immer durch die Modbarkeit aus, wenn man die entfernt oder nur den "Reichen" zur Verfügung stellt, stirbt das aus.

      :3
    • Selbst nutze ich keine Mods, aber finde es gut das die Modder das verkaufen können - was ich nicht gut finde ist die ungerechte Aufteilung. Wo genau steht das mit den 25%? Hab mich damit noch nicht befasst, aber sicherlich im Steammod artikel?
    • Zu der Verteilung muss ich nichts sagen...

      Zum Bezahlen selbst. Natürlich ist es schön, Geld damit zu verdienen, was man gern macht und was man kann - keine Frage.
      Ich seh jedoch das Problem, was auch das gesamte Early Accses-System hat. Es werden i84652983492134 sog. "Modder" kommen, die was modden, was schlicht und ergreifend scheiße ist, es für nen 1€ verkaufen und sich dann eine Keks freuen, das es viele Leute gekauft haben. Natürlich, über Bewertung und so kann das eingedämmt werden, aber es öffnet dem Betrug noch mehr die Türen.

      Desweiteren könnten (!) Modder anfangen, in einen gewissen Zugzwang zu geraten. "Wenn ich nichts modde, bekomm ich kein Geld - also modde ich irgendwas...". Und schon wird sich keine Zeit mehr gelassen, es wird nicht mehr jeder Fehler ausgebügelt und alles auf Herz und Nieren getestet.

      Ich hab selber nie viel Mods genutzt - weiß aber, das sie das Spielgefühl enorm verbessern/verändern können. Wenn ich für diese Freiheit nun auch wieder Geld ausgeben muss (ja, ich weiß, kein Zwang @Lareth), dann kann ich früher oder später mein lieblings Hobby an den Nagel hängen.

      Und was kommt als nächstes? Werd ich für ne bessere Steamreview bezahlt? Erhalte ich Geld, wenn ich häufiger ein Spiel runterlade (damits in einem Downloadschart nach oben rutscht?)

      Ist doch genau das gleich, wie mit YoutubeMoney - wenn ich anfange zu produzieren, nur, weil ich Geld dafür bekomme, leidet der Inhalt.
      Kopf an Kopf mit Rosberg - Abu Dhabi Teil 1 - Let's Play F1 2014 (2015 Mod) #34
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      Und noch ich:
    • Das Ende des Moddings würde ich diese Neuerung nicht nennen. Es wird im Endeffekt eher eine Trennung von Spreu und Weizen sein. Langfristig sogar eine gute Sache.

      Spielen wir das Ganze doch einmal durch. Jetzt ist es möglich Geld für Mods zu verlangen. Einige springen auf den Zug auf und das aus einem oder mehreren der folgenden Gründe:
      • Spieler spenden nicht, obwohl die Modder die Möglichkeit bieten zu spenden
      • Modder investieren extrem viel Zeit und Ressourcen und sind dankbar für eine kleine finanzielle Spritze
      • Weil sie es jetzt können :D
      Was folgt ist eine bestimmte Anzahl von Mods mit Preisschild. Da wird es sich jeder gut überlegen, ob er die Mod wirklich braucht. Muss ich eine Mod haben, die mir einen bekannten Discounter in meine Cities: Skylines Stadt zimmert? Und wenn ja, wie viel bin ich bereit dafür zu zahlen? Brauch ich eine Skyrim Mod, die das Spiel wesentlich aufhübscht? Und wenn ja, wie viel ist sie mir wert?

      Skyrim hat 25.246 Workshop-Einträge bei Steam. Da gibt es gute und, sagen wir mal, weniger gute. Da gibt es einzelne Waffen, Rüstungen, Balance Mods. Alles, was das Herz begehrt. Ich mag die Waffen in Skyrim nicht? Tausche ich sie gegen einen andere aus, die ein Modder extra kreiert hat. Aber was genau daran ist neu? Da gibt es schon sehr lange.
      Bis jetzt haben wir es aber DLC genannt.

      Bezahl-Mods sind jetzt nichts mehr anderes als Freelance-DLCs. Der Publisher erlaubt die Vermarktung von Inhalten, die ein Modder erstellt hat. Und schon erreicht der Design-Pool, aus dem der Publisher schöpfen kann, ein ungeahntes Potenzial. Der Publisher verdient an dem Ganzen, braucht aber niemanden einzustellen. Keine Kosten für Lohn, Krankenkassen, Altersvorsorge, etc. Und wenn Modder X nicht Waffe Y verkaufen will, dann macht es halt Modder Z mit Waffe Y v.2.0. Für den Publisher doch ein Modell, dass sich lohnt.

      Was uns zum nächsten Punkt bringt: Piraterie unter Moddern. Der Modder hat keinen Anspruch auf seine Mod. Einfaches Beispiel: In Skyrim wird der Tagesverlauf auf Echtzeit umgestellt. Dafür braucht es wahrscheinlich nur ein paar Veränderungen in einer ini-Datei. Ein Modder-Pirat (MoPi) braucht nur die gleichen Veränderungen durchzuführen und seine Mod auf den Markt schmeißen, am besten für einen niedrigeren Preis. Soll sich ja auch lohnen. Das hört sich auf den ersten Blick nach einer negativen Entwicklung an.

      Ist es auch, denn der Preiskrieg unter Mods wird dafür sorgen, dass die Publisher eingreifen müssen und eine Art Patentsystem für Mods einführen. Modder können Patente auf ihre Mods anmelden, danach werden die Rechte auf den Modder übertragen. Nein, nicht wirklich natürlich. Der Publisher behält alle Rechte, aber er nimmt sich das Recht heraus, bestimmte Mods zu entfernen, die schon von anderen gesichert wurden.

      Was kriegen wir dadurch? Richtig, Patentjäger. An dem Tag, an dem ein neues Spiel releast wird, geht die Jagd los. Modder ändern Kleinigkeiten und nennen es eine Alpha-Mod. Damit sichern sie sich die Mod und dann schön brach liegen lassen. Erst einmal das Hoheitsgebiet abstecken. Qualität kommt später. Oder vielleicht gar nicht. Mod-Projekte werden vernachlässigt, nicht mehr fertiggestellt und andere Modder können die gleiche oder ähnliche Mod nicht mehr erstellen.

      Und eine zweite Entwicklung: Publisher werden doppelt an den Mods verdienen. Wie? Ja, ganz einfach. Premium-Mods. Der Publisher sucht sich die lukrativsten (nicht unbeding die besten) Mods aus und gibt ihnen einen Premium-Status. Was das soll? Ist doch klar. Zu dem Spiel gibt es nämlich einen Mod-DLC. Damit bekommt der Gamer Zugriff auf alle Premium-Mods für einen DLC, der im Monat einen bestimmten Betrag kostet. Der Publisher leitet die Einnahmen dann zu einem gewissen Teil an die Modder weiter. Natürlich ein kleiner Teil, als wenn man die Mod selbst kauft. Man will ja auch daran verdienen. Also, doppelt.

      Patente + Premium-Status = Goldgrube. Einige Modder werden sich zu Netzwerken zusammenschließen. Besser gesasgt, es werden sich Firmen bilden, die Modder engagieren werden. Firmen mit den folgenden Aufgaben:
      • Patente sichern, am besten schon vor Release
      • Modder zum schnellen Programmieren "motivieren"
      • Absahnen
      Einzelne Modder wird es nur noch wenige geben. Das Modding wird vermarktet werden, bis es nichts anderes mehr ist als ein gewöhnliches DLC. Eine Schwemme von DLCs, die Gamer mit Sammeltrieb in den Wahnsinn treiben werden und ihre Brieftaschen in ein sehr dunkles, schwarzes Loch. Da lohnt sich der Premium-Mod-DLC doch. Und der Publisher behält die volle Kontrolle. Übt ein Modder oder ein Modder-Netzwerk zu viel Kritik oder schadet dem Publisher heißt es gleich "Premium-Status weg!". Oh, wie traurig! Oh, wie schaurig! Winke Winke!

      Der Umkehrschluß? Entwickler werden nur noch das Nötigste bereitstellen. Mortal Kombat XI mit 16 Kämpfern? Ha ha! Wir bekommen 8 und darüber dürfen wir uns noch freuen. Der Rest kommt durch die Mods. Und dann sind Mods nicht mehr das, was wir mal gekannt haben.

      Sagte ich nicht, dass diese Entwicklung eine gute Sache ist? Denn das hier klingt alles nicht so rosig. Stimmt, aber wir dürfen dabei nicht vergessen, dass es auch weiterhin kostenlose Mods geben wird. Wir vergessen dabei, dass einige Modder sich bewußt gegen ein Bezahlmodell entscheiden werden. Wir vergessen, dass es einigen Moddern egal ist, ob sie damit Geld verdienen. Wir vergessen, dass Publisher entscheiden, ob man Mods vermarkten kann oder nicht. Wir vergessen, dass es mal wieder an uns liegt, etwas zu tun.

      Einige Modder arbeiten in ihrem eigenen Tempo und erstellen gerade so gute Mods, weil ihnen kein Vorgesetzter mit der Deadline im Nacken sitzt. Und diese Unabhängigkeit werden sich einige nicht nehmen lassen. Was ist die Folge? Mit dem Patentsystem werden kostenlose Mods nach und nach auf andere Plattformen abwandern. Modding wird weiter in eine Grauzone abdriften und Publisher mit Bezahlmodellen für Mods werden DRM-Maßnahmen einbauen, die man wieder aushebeln muss, um Mods von Quellen zu nutzen, die der Publisher nicht kontrollieren kann.

      Es wird Aufruhr geben. Gamer werden stänkern, Modder werden stänkern, Publisher werden stänkern. Alle miteinander. Alle? Nein, nicht alle. Einige Modder und einige Publisher werden sich arrangieren. Modding-Freiheit einhergehend mit dem Verzicht auf Vermarktung. Und dieses System wird sich immer weiter durchsetzen. Warum? Weil ich ein Gamer bin und egal, was bis jetzt alles passiert ist, wie z.B. DLCs, DRM, unfertige Spiele und z.T. grauenvoler Support, ich habe noch immer Hoffnung für die Gamesbranche.

      Wir als Gamer sind nicht konsequent (ich meine nicht den Einzelnen, sondern die Masse). Warum? Weil wir noch immer die Hoffnung haben, dass das nächste Spiel genau das ist, was wir wollen. Wir nehmen all die negativen Entwicklungen hin, weil wir glauben, dass alles wieder gut wird. Wir wollen einfach nur Spaß haben.

      Wenn wir eine Mod nutzen, bedanken wir uns bei dem Modder? Klicken wir auf den Adfly-Link, um den Download der Mod zu starten (sofern vorhanden) oder nehmen wir den alternativen Download? Spenden wir dem Modder etwas, wenn er die Möglichkeit gibt oder fragen nach, ob wir uns erkenntlich zeigen können? Ich will ganz ehrlich sein. Ich nutze 4 Mods in Skyrim und ich habe mich weder bedankt noch gespendet. Eigentlich schade, und ich werde das nachholen. Nicht weil ich moralisch dazu verpflichtet bin, sondern weil ich den Moddern dankbar für die Mods bin und die Mods wertschätze.

      Natürlich werden Steam und die Publisher dieses Bezahlmodell nutzen, weil es Firmen sind, die Geld verdienen wollen und müssen. Aber es liegt an uns, ob sie uns das Modding wegnehmen oder nicht.

      P.S. Zum Thema Verteilung hat Bethesda die 25% für Modder angesetzt. Ist halt Bethesda. :D
      Nicht vergessen: Wer öfter failt, hat mehr vom Spiel!
    • Aber rechnen wir mal zusammen in meinem Skyrim laufen rund 25 Mods, ohne die inoffiziellen Patches, pro mod ein Euro, das sind 25 Euro (wovon sie Entwickler gerade mal 25% sehen), dann habe ich mir das Spiel gekauft und die Erweiterungen , was wahrscheinlich so 100 Euro kosten würde insgesammt.


      Die Möglichkeit, für Mods Geld zu verlangen, haben die Modder auch jetzt schon, egal ob Steam das unterstützt oder nicht. Fakt ist: Die meisten entscheiden sich dafür, ihre Mods kostenlos anzubieten. Das ist bei den Sims beispielsweise nicht immer der Fall, und wie viel Geld diese Modder damit verdienen, hängt damit ganz von der Qualität der Mod ab und ob es bereits vergleichbare Mods gibt.

      Und ich kann wieder wiederholen keiner zwingt die Leute diese Mods zu machen, sie tun das eigenlich aus Lust an der Freude, nicht weil Sie damit ihr Lebensunterhalt verdienen, denn wenn wären sie ein Indientwickler oder bei einem Entwickler/Publisher angestellt.


      Das muss nicht zwangsläufig sein. Ich selber biete kostenlose Jquery Plugins an, das sind quasi Browser-Mods, die sich jeder auf seine Webseite einbinden kann. Das habe ich hauptsächlich deswegen gemacht, damit ich das in Bewerbungen verwenden kann.
      Modder haben viele Gründe zu modden - entweder ist es schlichtweg ein Hobby, das sie mit anderen teilen möchten, oder eben als Referenz. Und ganz zum Schluss wäre es immer noch möglich, dass jemand tatsächlich seinen Lebensunterhalt damit bestreiten möchte. Ich rechne aber keinem Modder große Chancen damit aus - alleine eben schon wegen der Masse an Mods bei bekannten Spielen oder eben der geringen Nachfrage bei weniger bekannten Spielen.

      Und Steam hat sogar hier die gleiche Vertriebsform wie HB


      Plattform ist nicht gleich Geschäftsmodell. Steam verdient durch feste Provision. Das macht zwar Humble Bundle auch, aber weder du noch ich haben Einblick in die Bilanzen des Unternehmens. Keiner von uns beiden hat eine Ahnung, unter welchen Umständen sich eine Investition wie ein Tip Jar rechnet. Youtube verdient beispielsweise durch Werbung, und Humble Bundle verdient im Prinzip dadurch, dass du ihnen Provision in frei gewählter Höhe zukommen lässt. Anders gesagt: Youtube und Humble Bundle verdienen nicht zwangsweise durch den Content selbst, sondern eher auf indirekte Weise, während Steam klar sagt: Das bekommen wir, und wenn dir das nicht passt, geh woanders hin.

      Das Problem ist, wenn Steam damit durchkommt und wir wirklich das Pech haben das Plattformen wie Nexus dadurch aussterben, können wir nach meiner Ansicht gleich eine Konsole kaufen, denn der PC zeichnete sich immer durch die Modbarkeit aus, wenn man die entfernt oder nur den "Reichen" zur Verfügung stellt, stirbt das aus.


      Und genau das bezweifle ich. Es wird ein paar Modder geben, die einen Teil ihrer Mods verkaufen. Und es wird den Großteil der Modder geben, die ihre Mods für lau raushauen. Das Angebot ist groß, und die Nachfrage ändert sich mit dem Preis. Nexus stirbt garantiert nicht aus, wenn jemand sagt: Hey, wir haben hier die gleichen Mods, aber hier musst du dafür bezahlen!

      Zusammenfassung:

      1. Der User wird bei der Wahl zwischen kostenlos und kostenpflichtig immer die kostenlose Alternative wählen.
      2. Steam und Humble Bundle haben vollkommen unterschiedliche Geschäftsmodelle, und dementsprechend eine ganz andere Kalkulation, so dass sich ein Tip Jar für Steam unter Umständen gar nicht lohnt.
      3. Modder können auch jetzt schon ihre Mods verkaufen, noch schlimmer: Sie konnten es schon immer.
      4. Keiner zwingt dich, irgendwas zu kaufen.
    • Finde ich schwachsinnig, schließlich ist das ein Hobby und ich sehe es nicht ein jemanden der sowas nebenbei macht (und dann auch noch Bugs usw. auftreten können weil die Mods nicht mit dem Spielentwickler abgesprochen sind) auch noch dafür zu bezahlen.

      Wenn ich Modder werde (und ich war damals ScriptModder für GTA3/VC/SA) dann mache ich das nicht um damit Geld zu verdienen sondern weil ich das Spiel mag, es erweitern will und ich mich sowieso für das Programmieren/Modden begeistere.

      Hoffe nicht das sowas Firmen anlocken wird die das große Geld sehen indem sie im typischen "PayToWin"-Prinzip Mods für Spiele anbieten die einem das Spiel erleichtern oder andere Vorteile bieten wofür jemand bereit ist Geld auszugeben.

      Gerade das kostenlose an Mods (viele Mods sind ja ohne ModAPI und Einverständnis der Spielehersteller/Publisher erstellt, also so gesehen Hacks) macht ihren reiz für mich aus, wenn das auch noch "Monetarisiert" wird stirbt für mich ein Teil des Reizes an Mods.

      Ich kaufe mir lieber einen DLC da ich dort genau weiß das es vllt. Probleme mit anderen Mods aber definitiv nicht mit dem Vanilla-Game gibt. Viele Mods beißen sich ja sogar gegenseitig weil sie zB. ähnliche Dinge verändern (man denke an Companion-Mods) oder mit späteren SpieleUpdates (ich zeige da auf dich Sims4) plötzlich überflüssig werden und das Spiel eher behindern als verbessern (ja, ich zeige immer noch auf euch faule Sims die plötzlich nicht mehr abgewaschen haben!).

      Man stelle sich nur mal vor jemand gibt 5€ für einen Mod aus der im nächsten Update überflüssig wird weil das Feature von den Entwicklern sowieso ins Spiel eingebaut werden sollte nur bis zum Release nicht fertig wurde. Gibts dann die 5€ zurück?

      Oder ein Mod funktioniert nicht, Geld-Zurück-Garantie bei Steam?! Nicht das ich wüsste...

      Ich probiere halt auch gerne viele Mods für meine Lieblingsspiele aus nur um zu merken: Schrott, runter von der Platte.

      Einzige Ausnahme sind für mich TCs, also "Total Conversions" wo jemand (bzw. ein Team) ein komplettes Spiel verändert und bis auf die Engine und Grundelemente (wie das Genre, die Spielweise usw) alles komplett gemodded wurde.

      Sehe da aber auch wieder einen weiteren Markt für "Raubkopierer", die bieten nämlich jetzt schon Mod-Bundles für Spiele an und wenn Mods dann kostenpflichtig werden wird das richtig groß werden...
      ——YouTube————————————————————————————————————————————
      — Endlos-Projekte: Minecraft (SinglePlayer), Craft The World, Banished, Besiege, Sims4
      — ..Abgeschlossen: Leisure Suit Larry 6+7, Dishonored, Surface 2+3, Mirrors Edge, uvm
      — . Kurz- Projekte: The Tower, Fighting Is Magic, Euro Truck Simulator 2, uvm
      — ......Retro-Ecke: Day Of The Tentacle, Flight Of The Amazon Queen, NFS: HP2, uvm
      ————————————————————————————————————————————TbMzockt.de—
    • Stimmt, der Kompatibilitätsgedanke wurde ja noch gar nicht aufgegriffen....
      Kopf an Kopf mit Rosberg - Abu Dhabi Teil 1 - Let's Play F1 2014 (2015 Mod) #34
      (Dieses Video ist Teil einer Community-Aktion: Komm in meine Signatur
      )
      Du hast zu wenig Zuschauer? Dann mach mit. Hier helfen wir uns gegenseitig.
      Empfohlene Schritte:
      1. Das aktuell verlinkte Video gucken und Feedback hinterlassen.
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      Und noch ich:
    • Ich muss gestehen das ich ein wenig überrascht ja sogar schockiert bin, wie viele sagen "Ja Modder dürfen Geld verlangen." ich dachte wirklich viele wären gleicher oder ähnlicher Meinung wie ich.
      Das ist nur ein weiterer Weg uns Gamer abzuzocken, klar werden nicht alle Mods kostenpflichtig, aber da ich sogar etwas in der Materie drin bin, kann ich sagen dass wenn das so bleibt kein gutes Ende nimmt. Schauen wir uns doch mal die Entwicklung der Games perse an, Modmöglichkeiten wurden drastisch reduziert, wo früher ein Editor Standart war, feiern wir heute wenn ein Publischer/Entwicklerder sich herablässt ein solches Tool zur Verfügung zu stellen. Spiele die gekürzt werden um diese extra Features als DLCs zu verkaufen zu horenden preisen, ingame Echtgeld Shop bei einem Vollpreistitel und nun auch die Mods?

      @DarkHunterRPGx woher ich die Informationen habe über die Geldverteilung? Von einschlägigen Websites und vertraubaren quellen wie Gamestar
      Kritik wird insbesondere daran geübt, dass Valve lediglich 25 Prozent der Einnahmen an die Mod-Ersteller auszahlt. Satte 75 Prozent behält der Plattform-Betreiber selbst ein, zahlt aber einen Teil davon vermutlich noch an den jeweiligen Spielentwickler oder Publisher aus. Gleichzeitig ziehen sich Bethesda und Valve jedoch aus der Verantwortung, indem sie die Modder ihre Programmänderungen »auf eigene Gefahr« veröffentlichen lassen.


      @L.S.and.P.D. sehr interessante Schlussfolgerung, dein Lob als Modder kommt eigentlich daher das Sie in Reviews auftauchen gutes Feedback und vor allem vielen, vielen Downloads. zb SkyUI wurde rund 9 Mio.mal runtergeladen ... ich glaube das sagt genug aus ob die Mod gut ist oder nicht.
      Dazu wenn Geld im Spiel ist, kommt Habgier auf, klar man will immer mehr und die Konkurrenz in der Moddingszene würde noch weiter ansteigen, von dem dir besagten "klauen" von Ideen bei weitem noch mehr.

      @Lareth
      1.Bedingt, es gibt viele User die sagen Geilen Scheiß den du da baust hier haste ein Dollar, wahrscheinlich ist das weniger als wenn du sagst kauf, aber so funktionierten mods schon immer.
      2. Steam verdient durch diese Cards die man da bekommt beim Spielen sehr viel und da geht es um winzigste Centbeträge ... Also eine Tip Jar funktion wäre sehr schnell und einfach implementiert und steam hat eigentlich sehr oft Anpassbarkeit bewiesen.
      3. Klar können/Konnten sie das schon immer, aber rate mal warum sich das nie durchgesetzt hat?
      4. Und dieses Argument "keiner Zwingt es dich zu kaufen" ... ja keiner zwingt mich die Mods zu kaufen, keiner zwingt mich Skyrim oder ein anderes Spiel zu kaufen, ist es dennoch ein Grund auf was gutes ja grandioses zu verzichten? Soll ich mich mit Schund abgeben? Nur weil das Kostenlos ist?

      @TbMzockt du hast laut Steam 24 Stunden Zeit das Geld zurück zu verlangen... jay 24 stunden wie war das mit 14 Tage in Deutschland?Und ich bin auch Modder bzw. kann mich so einer Schimpfen und ich mache das auch an Spaß an der Freude nicht weil ich irgendwie erwarte das damit Reich werde... obwohl warte... Zu Total Conversions Würde ich teilweise zu stimmen besonders wenn sie die Qualität von Enderal aufweiß auf die mich echt freue

      Wir als Youtuber/letsplayer sind doch in gewisserweise ähnlich wir produzieren Content, manche gut manche weniger gut. Wir kaufen uns Equipment, bezahlen Strom, Internet, möglicherweise sogar jemand für Intro und co, nutzen unsere kostbare Zeit um videos zu produzieren zu sichten, zu schneiden, zu rendern, hoch zu laden, Thumbnails zu machen,etc. pp.
      Und wir Finanzieren uns durch Werbung... wenn wir uns überhaupt dadurch finanzieren.

      Edit: Mal hier ein Video von den GamestarNews youtube.com/watch?v=8AUZONm8GRA

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von LonewolfDiConis ()

    • 1.Bedingt, es gibt viele User die sagen Geilen Scheiß den du da baust hier haste ein Dollar, wahrscheinlich ist das weniger als wenn du sagst kauf, aber so funktionierten mods schon immer.


      Ich hab natürlich gleiche Qualität vorausgesetzt. Und nein, es ist vermutlich nicht weniger als beim Kauf - das hängt schlichtweg von der Mod ab. Würde ich für Frostfall oder iNeed Geld ausgeben? Nur wenn ichs hätte. Derzeit ist aber Skyrim mal wieder für knapp 4 Tacken im Steam erhältlich, und so sieht vermutlich auch generell das Budget aus: Gering. Die Nachfrage nach kostenpflichtigen Mods ist schlichtweg nicht da. Und dabei bleib ich auch.

      2. Steam verdient durch diese Cards die man da bekommt beim Spielen sehr viel und da geht es um winzigste Centbeträge ... Also eine Tip Jar funktion wäre sehr schnell und einfach implementiert und steam hat eigentlich sehr oft Anpassbarkeit bewiesen.


      Ich versteh dein Argument nicht. Die Provision bei Humble Bundle ist fluid, die bei Steam ist fest. Auch bei den Cards. Das Geschäftsmodell von Steam ist eben anders als das von Humble Bundle, da kannst du dich auch auf den Kopf stellen und mit den Füßen auf den Boden stampfen, das ändert es nicht.
      Klar kann also Valve ein Tip Jar einbauen - aber das widerspricht einfach dem Geschäftsmodell. Mit fester Provision kann man irgendwo rechnen, und davon lebt Steam einfach. Und ich wüsste auch nicht, warum sie ein derart erfolgreiches Geschäftsmodell ändern sollen, bloß weil User XY meint, dass er Mods nicht kaufen will, wenn Steam sich da seine feste Scheibe abschneidet.

      3. Klar können/Konnten sie das schon immer, aber rate mal warum sich das nie durchgesetzt hat?


      Weil keine Nachfrage nach Bezahlmods besteht. Und wenn die nicht besteht, dann wird auch eine Plattform wie Steam nichts daran ändern. Wovor hast du also Angst? Es spielt schlichtweg keine Rolle, ob du deine Mods bei Steam, Nexus, der privaten Webseite des Modders oder beim Tzatzikiladen nebenan NICHT kaufst.

      4. Und dieses Argument "keiner Zwingt es dich zu kaufen" ... ja keiner zwingt mich die Mods zu kaufen, keiner zwingt mich Skyrim oder ein anderes Spiel zu kaufen, ist es dennoch ein Grund auf was gutes ja grandioses zu verzichten? Soll ich mich mit Schund abgeben? Nur weil das Kostenlos ist?


      What? Ich versteh nicht, was du sagen willst, sorry. Wenn dir was gefällt, gibst du Geld dafür aus. Aber eben auch nur dann, wenn es keine vergleichbaren Alternativen gibt. Nenn mir mal ein Spiel, das mit Skyrim gleichzieht, bzw. sogar besser ist - und kostenlos. Besser muss es deswegen sein, weil die 3,74€, für die du Skyrim derzeit kaufen kannst inkl. aller DLC nun wirklich nicht die Welt ist, da hab ich als Achtjähriger mehr Taschengeld im Monat bekommen. Also noch mal: Warum darf der Modder für seine Arbeit kein Geld verlangen?
    • LonewolfDiConis schrieb:

      @L.S.and.P.D. sehr interessante Schlussfolgerung, dein Lob als Modder kommt eigentlich daher das Sie in Reviews auftauchen gutes Feedback und vor allem vielen, vielen Downloads. zb SkyUI wurde rund 9 Mio.mal runtergeladen ... ich glaube das sagt genug aus ob die Mod gut ist oder nicht.
      Dazu wenn Geld im Spiel ist, kommt Habgier auf, klar man will immer mehr und die Konkurrenz in der Moddingszene würde noch weiter ansteigen, von dem dir besagten "klauen" von Ideen bei weitem noch mehr.


      Gutes Feedback ist natürlich Lob, aber Hand aufs Herz von den 9 Millionen für SkyUI, wie viele haben positives Feedback hinterlassen oder den Modder unterstützt. Ich will keine Mod positiv oder negativ bewerten, sondern es geht mir darum, dass Spieler gewillt sind für einige Sachen Geld auszugeben und für andere nicht. Der Markt wird das im Endeffekt selbst regeln.

      Habgier kannst du nun mal nicht abwenden. Habgier ist einfach Teil unseres Daseins. Ob das gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt.

      Es ist ja auch letztendlich so, dass wenn der Publisher es gestattet, dass Mods vermarktet werden, dann darf der Modder auch verlangen, was er will und wenn er 1 Million haben will. Wenn du nicht bereit bist, den Betrag zu bezahlen, dann benutz die Mod einfach nicht. So läuft das nun einmal.

      @Lareth
      Beim Imbiß gibt es jetzt auch schon Mods. Willkommen in der globalen Welt. :D
      Nicht vergessen: Wer öfter failt, hat mehr vom Spiel!
    • Die Sache ist wenn Steam eine der größten Plattformen damit durchkommt, wissen wir alle wie das endet, entweder sterben Mods aus oder spalten die Community denn genau wie du @Lareth habe ich kaum bis kein Geld, ich musste mir GTA V schon vom Munde absparen <.<
      @L.S.and.P.D. Klar konnten Modder schon immer Geld verlangen, aber ich finde es falsch, ich hoffe ihr versteht mich, denn gerade die schier endlosen kostenlosen und zum Teil grandiosen Mods, wie Enderal, Project Reality, sind eine der wenigen Vorteile des PCs gegenüber den Konsolen.
    • Im Prinzip ist es mir egal, da ich keine Mods nutze. Und wenn es Leute gibt, die dafür Geld ausgeben wollen, wieso nicht? Es muss ja niemand kaufen. Wenn ich aber sehe, dass da "Mods" drin sind mit 0,002MB, womit man nur einen NPC töten kann und dafür Geld verlangt wird, pack ich mir an den Kopf. Aber da appelliere ich einfach an den gesunden Menschenverstand so einen Käse nicht zu unterstützen.
      Und dass Mods deswegen aussterben werden, weiß nicht, ob man das sagen kann. Gibt sicher auch welche, die ihre Mods trotzdem absichtlich noch kostenlos zur Verfügung stellen.

      *tschiep* Fallout 4 / Dragon Age: Inquisition (Hakkons Fänge) *tschiep*
    • Ich gehe nicht davon aus, dass sich irgend etwas ändert.

      Folgende Szenarios wären denkbar:

      1. User kaufen Mods wie die Besengten, dann wäre jeder Modder schön blöd, die eigenen Mods für lau anzubieten. Bei der Masse an freien Mods bezweifle ich das aber stark.
      2. User kaufen Mods nicht, weil es genug Alternativen gibt, die kostenlos und qualitativ hochwertig sind. Das glaube ich schon eher.
      3. Es ist eine Mischung aus beidem: Follower Mods mit guter Sprachausgabe, weil im Studio aufgenommen sind kostenpflichtig, und Enthusiasten werden sich solche Mods kaufen, und andere Mods, die weniger Geldaufwand benötigen, bleiben kostenfrei. Zusätzlich gibt es eben auch noch die Hobbymodder, die qualitativ hochwertige Mods anbieten, und auch ihr Geld da rein stecken, und dennoch kostenfreie Mods anbieten.

      Ich denke 3. wird passieren - nein, das ist sogar schon so. Für die Sims gibt es eine Unmenge an kostenpflichtigen Mods, die sich ein paar wenige kaufen. Für Skyrim gibt es eine Unmenge kostenfreier Mods, die wohl kaum auf ein mal kostenpflichtig werden, bloß, weil man diese nun auf Steam anbieten kann. Denn 1. ist der Steam Workshop für Mods immer noch eine Katastrophe, und 2. wird wohl kaum jemand für Mods bezahlen, die es mal kostenlos gab.

      GTA V ist ein neuer Titel, und der ist natürlich teurer. Warte mal ein wenig ab, dann wird auch das verschleudert wie Skyrim.

      Warum Modder kein Geld verlangen dürfen, hat mir immer noch niemand beantwortet. Deine und meine finanzielle Misslage ist unser persönliches Pech, und persönliches Pech anderer hat noch niemanden davon abgehalten, mit eigener Arbeit Geld zu verdienen - und ist nicht mal moralisch verwerflich.
    • Ich bitte euch, wer von euch hat Ja gedrückt? Es sind sogar 6! Das kann doch nicht war sein. Das Bezahlen für Mods gehört verboten, da es sonst nichts anderes als Third Party DLC's sind, die Mods an sich nicht an Qualität steigen und und viele andere ihre Mods klauen, um sie für Geld auf Dampf hoch zu laden. Auf Nexus gibts schon 2k Mods weniger, weil einfach die meisten Leute ihre Mods da raus geholt haben, um es gegen Geld auf Steam hoch zu laden, oder sogar , weil ihre Mods geklaut wurden. Zu dem kommt noch die Dreistigkeit, dass Steam 75% des Geldes selbst ein steckt und das Geld, wahrscheinlich 'nur' in die Steam Wallet kommt und so mit auch zu 100% Valve gehört. Zu dem gibts auch noch eine Early Access MOD! Eine unfertige Mod wird verkauft! Das ist genau so idiotisch wie die ganze Early Access scheiße, die sie allgemein schon auf Steam haben. Die gewöhnliche Valvedrone verteidigt das ganze natürlich wieder und kommt mit ihrem PC MASTERRACE meme, obwohl das eine der größten Dreistigkeiten, nach dem allgemeinem 'Digitalem verkauf und an einem Account Gebunden'-Scheißdreck ist. Diese Spiele gehören euch nicht, ihr leiht sie euch nur aus.

      Edit:

      LonewolfDiConis schrieb:

      Mal als kleiner Hinweis, Steam entfernt innerhalb ihrer Plattform alle Spendenlinks für die Modentwickler... Weil so Bethesda und Steam ja nix dran verdienen...


      Habe ich vergessen zu erwähnen

      Edit2: Zu dem werden die Spieler, die das ganze in den Steam-Work-Shop-Artikel-Kommentaren kritisieren vom Workshop gebannt und als 'Entitled' bezeichnet.

      youtube.com/watch?v=eDyXIXyAZq0