Gebt ihr Obdachlosen/hilfsbedürftigen Menschen Geld?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Je nach meiner Laune und der Sympatie. Ich gebe zum Beispiel Cinti und Roma kein Geld, weil ich weiß, dass das so wie so alles eine Mafia ist. 'Aggressiveren' Obdachlosen gebe ich auch kein Geld, dafür aber denen, die in Bahn/Bus einsteigen.

      Allerdings ist das höchste, dass ich jemandem in den Becher geworfen habe, 50 Cent. Meistens gebe ich den Leuten so um die 20-30 Cent, das reicht ja.

      Solchen Geschichten glaube ich eher weniger, wenn, dann würde ich mit ihnen auch zum Ticketschalter gehen und es ihnen direkt kaufen.
    • Wow, finde es echt super wie viele Leute sich an dem Thema beteiligen!

      Das ganze ist definitiv ein schwieriges Thema. Die Antworten strecken sich von "Ich gebe jedem Obdachlosen Geld", über "Es gibt genug Stellen an denen ihnen geholfen wird", bis "Sie kriegen keinen Cent von mir". Dazu sei gesagt das ich jede Meinung respektiere, und wohl (fast) überall ein Fünkchen Wahrheit steckt. Es gibt natürlich keine ultimative richtige Antwort. Trotzdem finde ich es super das sich viele Leute dazu Gedanken machen :)

      DarkHunterRPGx schrieb:

      Wenn ich soviel zu essen gehabt hätte, das es trotzdem noch genug für mich wär, hätt ich ihm wohl was gegeben, aber dafür hätte ich ihn sehen müssen, das kann ich so jetzt nicht sagen.
      Geld geb ich keinem was, nichtmal 10cent, nix, nada. Hatte vor einigen Monaten n nettes Gespräch mit nem Taxifahrer ... oder eher gesagt mein Kollege, ich hab gelauscht und gedöst. Der Taxifahrer meinte er fährt oft in der Innenstadt und hält auch öfter mal an Plätzen wo Obdachlose oder bedürftige rumlungern. Und der hat wohl gesagt, wv er so im Monat erbettelt. Seitdem gibts noch weniger als 0 von mir. Da ist mein Nettogehalt im Monat ja n scheißdreck dagegen ... gibt halt genug Naive Menschen, da muss ich nich auch so einer sein.

      Das ist eben das Problem. Zu viele Menschen gehen betteln um naive Menschen (zu denen vielleicht auch ich zum Teil gehöre) auszunutzen. Das ist natürlich einfach nur dreist, selbst Geld zu erbetteln, obwohl es andere viel nötiger hätten und es wirklich gebrauchen könnten. Das dürfte wohl auch ein Hauptgrund sein, eben nichts zu spenden.
      Kann ich auch keinem verübeln, der jemandem kein Geld spenden will weil man per se immer davon ausgehen muss das man hinters Licht geführt wird. Zumindest im Großteil der Fälle. Von manchen Obdachlosen weiß man nun mal auch, das diese kein Geld haben.

      DarkHunterRPGx schrieb:

      Ob seine Geschichte authentisch ist? Nunja, er hat die Polizei gerufen, und dann? Nichts? Er wurde einfach so nach hause geschickt? Direkt nach ner OP? Grobe Fahrlässigkeit des Krankenhauses? Illegal?
      Naja da sind so einige Lücken meiner Meinung nach

      Da ich auch nicht ewig Zeit hatte, habe ich die Geschichte einfach mal so hingenommen. Natürlich gibt es Lücken, aber ich musste mich in dem Augenblick eben dazu entscheiden ob ich ihm glaube und das Geld gebe, oder ihm nicht glaube und es lasse. Im Endeffekt habe ich einer wildfremden Person blind vertraut. Das würde ich natürlich auch nicht immer tun. Ich würde auch nicht jede Woche eine solch "horrende" einfach abgeben, das dürfte aber klar sein.

      DarkHunterRPGx schrieb:

      Finds schön das du den Leuten helfen möchtest, aber irgendwann wirst du ganz arg enttäuscht werden. Spätestens dann wenn du ihm ein zweites mal begegnest, und er die Show bei wem anderes abzieht - eventuell.
      Aber um so eine Aussage wirklich sinnvoll geben zu können, hätte man die Situation miterleben müssen.

      Genau die Befürchtung habe ich eben auch. In so einem Moment wäre mein "Glaube an die Menschheit" wohl noch ein Stück mehr zerstört. Unwahrscheinlich ist es aber eben auch nicht.

      Deepstar schrieb:

      Also entweder versuche ich da irgendwelche anderen Mittel um zu Helfen oder wenn mir jemand erzählt, dass er Geld für eine Fahrkarte braucht, dann wäre ich eher derjenige, der die Fahrkarte kauft, aber niemals das Geld dafür direkt geben würde. Hinterher bekommt er das Geld und gibt es für irgendwas anderes aus. Nein Danke.

      Genau das wäre rückblickend die beste Option für diese Situation gewesen. Wenn ich dem Herrn die Fahrkarte gekauft hätte, bzw. wenn er sie vor meinen Augen gekauft hätte. Damit wäre ich sicher gegangen das er sich auch wirklich eine Fahrkarte kauft, und keinen anderen Schabernack treibt.
      In dem Moment wäre es auch "egal" gewesen ob er mich übers Ohr hauen wollte. Wenn er die Fahrkarte wirklich gebraucht hat, hätte er sie nun. Wäre er nur hinter dem Geld her gewesen, wäre es nun weg und er hätte nur noch die Karte. Wäre meiner Meinung nach wohl die beste Lösung gewesen.

      Fuchsi schrieb:

      Außerdem betteln bei uns viele Osteuropäer und da hört man ja immer was von organisierter Bettelei.

      Wie bei dem Beispiel von DarkHunter mit dem Taxi Fahrer ist auch das wirklich dreist, und stellt ein echtes Problem dar. Gegen "stille Bettler" kann man per se nichts sagen, da diese eben nicht diese Dreistigkeit besitzen und es eben nicht aktiv versuchen an Geld zu kommen.

      Shynarja schrieb:

      Ähnlich wie du, würde ich wohl einige Fragen stellen. Vielleicht auch einige "wirre" Fragen. Manchmal wiederholend, um seine Reaktionen zu testen. Klingt die Geschichte einigermaßen plausibel, würde ich mir überlegen ihm Geld zu geben. Tendenziell allerdings eher nicht.

      Dafür muss man eben selbst die Fähigkeit besitzen die Geschichte einigermaßen Einschätzenen zu können. Dann muss man sich in dem Moment eben dafür Entscheiden was man als richtig einschätzt. Selbst wissen kann man es aber eben nicht.

      Strohi schrieb:

      Mein Vater und mein Opa waren mal zu Besuch bei mir. Wir sind dann in die Nürnberger Innenstadt bummeln gegangen. Irgendwann sind wir an einem Typen vorbeigelaufen. Der dreht sich um, ruft zwei mal: "Hallo", und als er merkt, dass wir ihn nicht bemerken, packt er meinen Vater mit voller Wucht an der Schulter und reißt ihn herum. Danach ist er auf einmal der traurige, gebrochene Mann: "Wissen Sie, mir geht es nicht so gut, und ich kann mir aber die Fahrt nach xyz nicht leisten, haben sie mal einen Euro?" - Mein Vater anfangs noch total verduzt, lässt ihn halt eiskalt abblitzen, worauf hin wir ein richtig schön hämisches "Ja dann besten dank auch!" hinterhergeworfen bekommen haben. Und das war wirklich richtig hämisch, das haben wir uns sicherlich nicht nur eingebildet.. o.o

      Auch das ist natürlich absolut dreist, und da ist es auch verständlich das man diesen Leuten auch kein Geld geben will.

      Frau JaZ schrieb:

      Menschen haben ganz unterschiedliche Gründe, wieso sie auf der Straße leben und wie sie schlussendlich dort leben - da steht es keinem von uns zu, sie deswegen irgendwie zu verurteilen.

      Das ist eben auch die Sache: Hinter jedem dieser Obdachlosen steckt ein Mensch mit seiner eigenen Geschichte, und seinem Schicksal. Das ist schon traurig, wenn man darüber nachdenkt. Die echten Obdachlosen, also keine organisierten kriminellen Bettler, tun mir wirklich leid.

      Frau JaZ schrieb:

      Ich räume mir aber ein, dass ich Leuten nichts gebe, die einfach vollkommen dreist und frech sind.

      Wurde auch schon oft angemerkt, und ist meiner Meinung nach verständlich. Klar, vielleicht hatten diese Leute einfach ein schlimmes Leben hinter sich. Trotzdem rechtfertigt das nicht, fremde Menschen an­pö­beln und um Geld zu bitten.

      Strohi schrieb:

      Warum hat der Herr kein Taxi genommen und den Fahrer entsprechend daheim entlohnt? Ach nee, ok, warte, vl. hatte er kein Geld dabei. Die Geldkarte dürfte ja dann vermutlich auch weg sein. Dennoch wird er sicherlich auch einige Freunde daheim haben. Ich hätte ihm wohl mein Billighandy gegeben mit der Aufforderung, einen Freund anzurufen (notfalls hätte ich auch die Nummer googlen können), zu dem er sich per Taxi dann fahren lassen kann, und der ihm das Geld dann im Voraus gibt. Etwas zu Essen hätte ich ihm wohl auch gekauft. Wohlgemerkt aber nicht nur das Geld gegeben, sondern das Essen direkt in die Hand.

      Das wäre in den meisten Fällen auch eine gute Möglichkeit gewesen dem Herrn zu helfen. Bei mir gab es eben das Problem, das er angeblich niemanden hat, der ihm wirklich weiter helfen könnte. Ab das nun stimmt oder nicht, ist wieder eine andere Frage.

      Elliawald schrieb:

      Ich vertrete die Meinung, dass es in Deutschland keiner nötig hat zu betteln und auf der Straße zu leben. Es gibt genug Einrichtungen zum Leben und die Menschen auf andere Weise helfen (kenne einen Menschen der es da raus geschafft hat und mir so einiges erzählen konnte), ABER diese Einrichtungen sind meistens mit Bedingungen verknüpft wie z.B kein Alkohol, weshalb viele von diesen Menschen selbst Schuld sind. Es gibt Ausnahmen und es gibt auch Leute die sind Alkoholiker/Süchtige, aber selbst ein Alkoholiker hat Anlaufstellen wo ihm geholfen wird. Die einzige Voraussetzung ist der eigene Wille.

      Ich denke in den USA wäre das eher ein Problem. Wenn man da einmal Obdachlos wird, ist es wohl unglaublich schwierig jemals wieder von der Straße zu kommen. Da ist man in Deutschland "gut dran", es es gibt zum Glück Einrichtungen in denen solchen Menschen geholfen wird, was ich auch wirklich gut finde. Wenigstens mal eine Kleinigkeit die man positiv an Deutschland anmerken kann, ich beschwere mich ansonsten auch gerne mal über unser Land...

      GrandFiredust schrieb:

      Ich würde versuchen mich in so einer Situation in die andere Person hineinzuversetzen und zu überlegen ob nicht Ungereimtheiten in dieser Story gibt. Da fallen mir schon ein paar auf.

      1. Er wurde im Krankenhaus bestohlen? Unwahrscheinlich. Die Ärzte haben so etwas nicht nötig, das Personal wird seinen Job nicht dafür riskieren und Verwandte, die einen Patienten dort besuchen, werden wohl nicht als erstes den nächst besten Zimmernachbarn berauben. Und von Krankenhaus-Räuber-Banden habe ich bisher noch nichts gehört
      2. Keine Verwandten / Freunde? Die Polizei hätte mit Sicherheit andere Leute benachrichtigt, oder die Möglichkeit gegeben diese zu benachrichtigen. Außerdem hätte er als DJ sich an seine Club wenden können. (der seltsamste Punkt)
      3. Einfach einen fremden Menschen um Geld beten. Wenn man das nicht jeden Tag macht, haben viele Menschen riesige Angst und auch ein Schamgefühl für so etwas. Wenn mir das gekünstelt oder seltsam vorkommt, weiß man schon was wirklich dahintersteckt....

      Das ist natürlich alles nur eine Vermutung und der Mann kann natürlich auch recht haben. Keine Ahnung ob ich das gemacht hätte... Ich hätte da auch auf die Körpersprache geachtet.
      Aber wenn man im Leben etwas grundsätzliches gelernt hat, dann das jeder einen verarschen kann, egal ob Firmen oder Personen. Und das kommt häufiger vor, als man vielleicht denkt.

      Stimmt, nur muss man sich meistens in solchen Situationen relativ schnell entscheiden, ob man demjenigen vertraut, oder eben nicht. Einige Ungereimtheiten gibt es ganz klar an der Geschichte.

      Shynarja schrieb:

      Meistens gebe ich Straßenkünstlern Geld. Musikern, Maler, Sänger. Hin und wieder auch mal einem der fragt. Das entscheide ich dann nach Bauchgefühl.


      Strohi schrieb:

      Straßenmusiker unterstütze ich teilweise ganz gerne, wenn mir deren Musik wirklich zusagt.


      Elliawald schrieb:

      Ich gebe jedoch gerne Menschen die mich unterhalten, oder die z.B musizieren gerne Geld.

      Ich glaube da dürften sich die meisten einig sein :D

      TheParallaxLP schrieb:

      Mich würde interessieren, ob du eine E-Mail bekommst :). Halte uns da auf dem Laufenden :D.

      Bisher habe ich noch keine E-Mail gekommen, aber falls eine ankommt werde ich euch das natürlich ausrichten :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rafinoff ()

    • Früher habe ich hin und wieder etwas Geld gegeben. Auch wenn es wenig war. Aber Kleinvieh macht ja laut Volksmund auch Mist.
      Das ganze hat dann nach folgenden Szenario aufgehört.

      Bettler in der Nähe vom Hamburger Hauptbahnhof. Er fragte mich ob ich etwas Kleingeld hätte, da er seit Tagen nichts mehr gegessen hatte.
      Ich kam gerade aus der Berufsschule und hatte noch mein Pausenbrot dabei. Das hab ich ihm gegeben und das bisschen Kleingeld in der Hosentasche.

      Ich war noch nicht mal ums Eck verschwunden, da flog das Brot in den Müll und das Kleingeld wurde zum nächstbesten Kiosk getragen um 2 Dosen Bier zu kaufen.
      Natürlich trifft das nicht auf alle zu und es gibt auch viele ehrliche Bettler (klingt irgendwie merkwürdig). Allerdings bin ich durch sowas kuriert.

      Ebenso bin auch ich der Meinung das man in Deutschland nicht zwingend betteln muss. Natürlich gibt es wie erwähnt Ausnahmen und das bestreite ich auch nicht.
      Es ist ein schwieriges Thema was auch oft und gerne im Streit endet. Grundsätzlich muss das jeder mit sich selber ausmachen
    • Anzeige

      Ghorondor schrieb:

      Ich war noch nicht mal ums Eck verschwunden, da flog das Brot in den Müll und das Kleingeld wurde zum nächstbesten Kiosk getragen um 2 Dosen Bier zu kaufen.
      Natürlich trifft das nicht auf alle zu und es gibt auch viele ehrliche Bettler (klingt irgendwie merkwürdig).

      sehr traurig - und ab diesem Punkt wär ich soweit, überhaupt nie jemandem mehr was zu geben. Gut das ich es nich selbst miterlebt habe, sondern nur von anderen lese und so schon recht zeitig erkannt hab das fast alles nur show ist.
      wüsste nich was ich machen würde, wenn ich das sehen täte. Wahrscheinlich zu dem hingehen und ihm einfach mal paar Worte sagen ... und das er dann weiter sein kack leben versaufen kann
    • Nein Geld direkt nicht. Da ich aber ab und an Essen an wirklich Obdachlose weiter gebe kommt es in etwa aufs gleiche.

      Das manche Obdachlose vor allem im Winter das Geld aber lieber für Schnaps etc. ausgeben kann ich verstehen weil der hält die was auf der
      Straße schlafen wenigstens etwas warm und ich würds genauso machen.

      Ich würde whs auch trinken wenn ich auf der Straße sitzen würde um den ganzen scheiß zu ertragen aber halt auch nur dann wenn ich wenigstens schon etwas gefuttert habe
      und nicht alles nur versaufe. Sehs aber auch leider jeden Tag das Leute einen auf "Behindert" machen und so tun als hätten sie irgendwelche Behinderungen um so mehr
      Mitleid zu schinden damit sie evtl mehr Geld kriegen und dann Abends stehen die auf und gehen fröhlich munter und normal nach Hause...
      Let's Plays, Bier und n Teller Kekse kriegste hier : youtube.com/user/GirugaLP
    • Rafinoff schrieb:

      Also, wie schätzt ihr den ganzen Fall ein?

      Ich findeden sehr merkwürdig. Hier in Innsbruck ist so ein Heini unterwegs, der einen immer nach 50 Cent oder so fragt, zum Telefonieren. Nach dem 5ten mal, habe ich ihn mal gefragt, ob er seine Masche nicht ändern will. Er hat mich nie wieder angesprochen.
      Das zweite sind die, welche immer ankommen mit Foto und Leidensgeschichte. Und Gott vergelts. Wenn ich die dann 20 Minuten später mit ihrer "Kollegin" lautstark über die Straße büllenb höre, mit ner Flasche Coce in der Hand, dann fühle ich mich verarscht irgendwo. Aber wer so doof ist.
      Hat hier in IBK aber auch extrem zugenommen. Die "Einheimischen" kennt man, genauso wie die Straßenzeitungsverkäufer. Aber irgendwie werden das immer mehr und die sind echt dreist. Und wenn man in der nähe eine Kirche sitzt, dann kommen die sehr penetrant mit Jesus an. Alternativ erzählen die auch 3 unterschiedliche Geschichten. Ich finde man merkt es schnell, wenn man eine riecher dafür hat. Das gemein ist oft, das sie einen so nah auf die Pelle rücken. Das mag ich nciht, aber das stört mich bei jedem normalerweise.
      Erstaunlicherweise sind die Einheimischen hier als "Bettler" in der Unterzahl mittlerweile. Aber den drücke ich wenns wirklich Arschkalt ist nen Kaffee in die Hand.

      Das andere problem sit, gibst du einen was und ein anderer sieht das, gerade von der gefühlten Mafia, puh, dass ist ätzend.

      Zu Story, zu viele Lücken irgendwie. hast du eine Mail schon bekommen? Am Bahnhof mal drauf achten, ob er die Tour noch mal fährt und ansprechen drauf. Kommt lustig.

      DarkHunterRPGx schrieb:

      Mein gott dann arbeitet man halt als Putzkraft und macht Klos sauber - naund?

      Stop, Keine Wohnung, keine Anschrift, keine Anschrift keine Bankverbindung, Keine Anschrift keine Arbeit. Ich weiß aber nicht, in wie fern da Heime und das Amt was tut und tun kann. Du vergisst auch, dass das für viele ne extreme Belastung ist. Stell dir vor, du hattest einen Job und dann mit 40 wirst du Arbeitslos. Daran zerbrechen einige, weil sie ncihts finden, zu "alt" sind etc pp. Das kann Mneshcen auf einer Ebene so zerstören, dass sie nicht mehr weiter machen können. ist aber etwas OT zu deiner Aussage und ich wollte es nur anmerken.

      DarkHunterRPGx schrieb:

      Naja da sind so einige Lücken meiner Meinung nach

      Stimme dir zu, das ist etwas too much for real.
    • Nacho die Eisenfaust schrieb:

      Stop, Keine Wohnung, keine Anschrift, keine Anschrift keine Bankverbindung, Keine Anschrift keine Arbeit. Ich weiß aber nicht, in wie fern da Heime und das Amt was tut und tun kann. Du vergisst auch, dass das für viele ne extreme Belastung ist. Stell dir vor, du hattest einen Job und dann mit 40 wirst du Arbeitslos. Daran zerbrechen einige, weil sie ncihts finden, zu "alt" sind etc pp. Das kann Mneshcen auf einer Ebene so zerstören, dass sie nicht mehr weiter machen können. ist aber etwas OT zu deiner Aussage und ich wollte es nur anmerken.

      Mit 40 kann man immer noch putzen, fänd ich n besseren Beitrag zur Gesellschaft, als jeden anzumachen und anzuquatschen um geld zu erschnorren
    • Mag sein das es schlimm sei, aber immer noch besser (das sag ich ejtzt aus meiner sicht) alsdass mich irgendein obdachloser tagtäglich anlabert. Und davon gibts in Berlin echt genug.

      Können froh sein nich eins ma reinzubekommen, wenn sie jeden tag an der gleichen stelle stehen und immer die selben leute anquatschen
    • Ghorondor schrieb:

      Ich war noch nicht mal ums Eck verschwunden, da flog das Brot in den Müll und das Kleingeld wurde zum nächstbesten Kiosk getragen um 2 Dosen Bier zu kaufen.
      Natürlich trifft das nicht auf alle zu und es gibt auch viele ehrliche Bettler (klingt irgendwie merkwürdig). Allerdings bin ich durch sowas kuriert.

      Das ist natürlich einfach nur extrem dreist. Zumindest muss man sich vor Augen halten, das man das Ganze aus einer guten Intention heraus gemacht hat. Wie ich darauf reagieren würde könnte ich nicht sagen. Wahrscheinlich wäre ich völlig konsterniert gewesen.

      Nacho die Eisenfaust schrieb:

      Zu Story, zu viele Lücken irgendwie. hast du eine Mail schon bekommen? Am Bahnhof mal drauf achten, ob er die Tour noch mal fährt und ansprechen drauf. Kommt lustig.

      Eine E-Mail habe ich noch nicht bekommen. Mal sehen ob da jemals noch eine ankommt. Nach dem Herrn habe ich übrigens heute wirklich nochmal ausschau gehalten. Wenn er nur Leute ausnutzen will, besteht natürlich die Chance das er diese Show regelmäßig abzieht. Jedoch lässt sich eben immer noch nicht sagen ob er mich angelogen hat, oder die (sehr erstaunliche) Geschichte doch wahr ist. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

      Nacho die Eisenfaust schrieb:

      Keine Wohnung, keine Anschrift, keine Anschrift keine Bankverbindung, Keine Anschrift keine Arbeit.

      Ich denke auch das ist besonders in den USA das große Problem. Dort hängen wohl viele in einem Teufelskreis fest und kommen einfach nicht von der Straße. Ob das in Deutschland auch ganz so kritisch ist, kann ich nicht sagen.
    • Ich vertrete ebenfalls die Auffassung, dass es hierzulande eigentlich keiner mehr nötig haben sollte, auf der Straße zu leben. Soweit ich mitbekommen habe, müssten die Sozialleistungen in dem Fall ausreichend auffangen können, um das Schlimmste zu verhindern, auch wenn ich's nicht 100%ig sicher sagen kann. Großartig beschäftigt habe ich mich damit nie.

      Zu deinem Fall:
      Ich hätte wohl abgewiesen, weil die Story für mich an mehreren Enden hakt. Nicht nur inhaltlich, sondern auch, wie du sie uns jetzt präsentiert - aber das wurde schon mehrfach durchgekaut. Auch generell bin ich bei sowas eher sehr misstrauisch.

      MfG
      Videoempfehlungen:
      ShimmyMC
      NuRap
      ShimmyMC
      Napoleon Bonaparte
    • In der Situation hätte ich ihm nichts gegeben, ich hätte wohl ohnehin kein Geld dabei. Die Geschichte klingt für mich irgendwie auch merkwürdig, um ehrlich zu sein. Ich werfe kein Geld in Hüte und kaufe auch nichts zu essen. Es gibt zumindest hier entsprechende Einrichtungen, wenn ich mich danach fühlen würde etwas tun zu müssen, würde ich eher da mal vorbeischauen und fragen ob die Hilfe brauchen. Und natürlich:

      THC schrieb:

      In einer Toilette kann man auch situationsbedingt Kartoffeln kochen. Kann ja eine besonders geeignete, sterile Toilette sein.
    • Giruga schrieb:

      Sehs aber auch leider jeden Tag das Leute einen auf "Behindert" machen und so tun als hätten sie irgendwelche Behinderungen um so mehr
      Mitleid zu schinden damit sie evtl mehr Geld kriegen und dann Abends stehen die auf und gehen fröhlich munter und normal nach Hause...


      Ich weiß nicht, ob das stimmt aber mir hat mal ein Bekannter, der in Simmering (11. Wiener Bezirk also ziemlich außerhalb im Südosten) wohnt erzählt, dass sie dort eine eigene Mafia dafür haben. Die schleppen bedürftige Menschen aus armen Gebieten ins Land, schneiden ihnen Gliedmaßen ab und schicken sie betteln. Das erzielt mehr Einnahmen, da Mitleid geweckt wird. Daher wird die Organisation auch die "Krüppel-Mafia" genannt. Keine Ahnung aber ob das stimmt. Klingt mir aber viel zu menschlich niederträchtig um erfunden zu sein.
    • Vrall schrieb:


      Ich weiß nicht, ob das stimmt aber mir hat mal ein Bekannter, der in Simmering (11. Wiener Bezirk also ziemlich außerhalb im Südosten) wohnt erzählt, dass sie dort eine eigene Mafia dafür haben. Die schleppen bedürftige Menschen aus armen Gebieten ins Land, schneiden ihnen Gliedmaßen ab und schicken sie betteln. Das erzielt mehr Einnahmen, da Mitleid geweckt wird.


      Ob es so heftig in DE auch abläuft weiß ich nicht. Das aber Alte Menschen, Kranke oder nur Kinder dafür benutzt werden findest du eigentlich in nahezu jeder größeren Stadt.
    • Ich persönlich geben ihm dann eher etwas zu essen, anstelle das ich Ihm Geld gebe und er sich davon Alkohol kauft finde ich das ehrlich gesagt sinnvoller, dass er was in den Magen bekommt.
    • Ich gebe so Leuten NIE Geld und werde es auch NIE tun!
      Ich bezahle Steuern und wenn sich diese Leute mal aufrappen würden, zu den jeweiligen staatlichen Institutionen gehen würden und dort Papierkram ausfüllen würden, würde denen schon geholfen werden. Wir leben in einem Sozialstaat und auf Basis unserer Gesetze muss kein Mensch abends draußen frieren und Hunger leiden.
      Wenn ich denen Geld geben würde, würde ich zum Einen doppelt zahlen, weil ich ja eh schon Steuern zahle und ich würde auch noch deren Faulheit nicht zum Amt zu gehen, unterstützen. Ne, Leute. Da mache ich nicht mit!