Optimierung beim Rendern - Qualität verbessern, Dateigröße verringern usw.

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  • Optimierung beim Rendern - Qualität verbessern, Dateigröße verringern usw.

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    Hallo zusammen,

    zum Abschluss, bevor ich meine ersten Aufnahmen starte, würde ich gerne mehr Informationen zum Thema Rendern sammeln.
    Über die letzten Tage hinweg habe ich viele Tutorials gelesen und ausprobiert, aber mir stellen sich viele Fragen wie z.B. Warum wird die Datei so groß? Warum dauert das Rendern so lange? Was kann ich wo verbessern bzw. ändern? usw.

    Folgende (Video)Tutorials habe in diesem Forum angesehen und ausgiebig getestet:
    SagaraS Scriptmaker (GUI) (Video von De-M-oN & FsXClan1)
    x264vfw für Videoschnittprogramme (Erklärt an Magix)
    MeGUI -- x264 - bester Encoder, beste Videoqualität auf Youtube ;-)
    .. und andere Themen, die rund ums Rendern handeln, aber oft nur ????? im Gedächtnis hinterlassen haben. Gar nicht so einfach, da man den ganzen Zusammenhang verstehen und nachvollziehen muss.

    Grundsätzlich möchte ich wenig Zeit mit schneiden & bearbeiten von Bild- oder Tonmaterial verbringen. Derzeit benötigt mein System je nach Aufnahme zw. 3-5x soviel Renderzeit wie die Aufnahme selbst. Da Frage ich mich natürlich was bei mir falsch ist, wenn in diversen anderen Themen für ca. 40 Minuten die Renderzeit nur doppelt so hoch ist. Ich hab zwar nicht die neuste Hardware, aber so schlecht ist meine nun auch wieder nicht.

    Am Anfang hab ich mit meGUI meine Tests duchgeführt und dabei den DebugMode FrameServer verwendet. Mit dem Sagaras Scriptmaker und der Möglichkeit mehr Konfigurationen zu tätigen (x264cli vs. x264vfw) habe ich mich letztendlich entschieden meine Videos mit dem FrameServer, meGUI in Kombination mit Sagaras Scriptmaker zu rendern. Obwohl der x264vfw Codec simpel und einfach zu verstehen ist.

    Nun meine Fragen, die mir gerade in den Sinn kommen:

    1. Ist das Rendern mit dem meGUI über den FrameServer und Sagaras Scriptmaker aktuell und empfehlenswert? Gibt es Alternativen wo Zeit gespart werden kann?
    2. Welche Einstellungen kann ich verbessern oder ändern um Zeit und Dateigröße beim Rendern zu sparen?

    Ich weiß das viele Einstellungen in diversen Situationen aktiviert werden können/müssen, aber ein Grundgerüst lässt sich doch bestimmt zusammenbauen? :)

    Im Prinzip würde es mir als Zusammenfassung in Textform ausreichen. Falls gewünscht reiche ich Screenshots von Sagaras Scriptmaker, meGui, x264 oder was auch immer gewünscht ist, nach. Ist einfacher als das ich das Thema unnötig mit ggf. unbrauchbaren Bildern "schmücke". ;)
  • GelberDrache92 schrieb:

    Nur SSM und MeGui wären noch besser.


    Wie kann ich das verstehen es wäre besser? Garnicht erst über den FrameServer laufen lassen?
    Falls ich das richtig verstanden habe - gibts dafür eine Anleitung?

    Ich benutze CRF 20 bei 1152p. Ich will ungerne auf 21-23 gehen, da natürlich die Qualität darunter leidet. Wie stark müsste ich immer ausprobieren, aber mit dem Wert 20 wird man wohl kaum etwas falsch machen.
  • GelberDrache92 schrieb:

    Rendern = neu berechnen des Bildes
    Encoding = Komprimierung


    Unkomprimierte Codecs encodieren also nicht? Gut zu wissen :D xD

    Rendern = Berechnen (von Filtern wie Effekten, Skalierer, etc.) für Frames. Das Wort selbst kommt von der Computergrafik womit Bilder oder auch Szene die durch den Anwender verändert wurden.

    Wer auf Wikipedia dann auf diesen Satz hier stoßen sollte:
    Rendern (Videobearbeitung), Verarbeitung eines geschnittenen Videos zu einer fertigen Videodatei oder einem Datenträger-Image

    Das ist völliger unsinn. Beim Rendern geht es einzig und allein um eine abgewandelte Form Bildersequenzen zu verändert mit Filtern, die man wie z.B. in Blender, After Effects auch finden kann. Videoschnittprogramme (NLEs) sind nur eine abgeschwächte Form solcher Programme.

    Encoding/Encode - Verschlüsseln (anderes Wort: Enkodieren) von Daten.
    Um es ein wenig Altertümlich zu erklären:

    Die Enigma z.B. ist ein Codec
    Um eine Nachricht zu verschlüsseln wird ein Schlüssel gebraucht um es zu verschlüsseln.
    Der Schlüssel ist die Einstellung und Anzahl der Walzen. (Encoder)

    Um die verschlüsselte Nachricht aber wieder Lesbar zu machen muss man es mit dem gleichen Schlüssel entschlüsseln. (Decoder)

    In beiden Fällen brauchen beide Kontrahenten den Schlüssel und auch die Maschiene dazu.

    Bei Video Codecs ist das nix anderes.
    UtVideo ist der Codec

    Dieser kann Videos so verschlüsseln das sie keinen Verlust haben (Die Verschlüsslung sieht man dann in einem HEX Editor z.B. bestehend aus Header, Videoverschlüsslung, Audioverschlüsslung.)

    Um den Verschlüsselten Inhalt solch eines Videos wiedergeben zu können in einem Player wird ein Decoder gebraucht, der oft samt dem Codec mit bei ist. Aus dem Wirren Hexadezimalzahlen, sprich der Verschlüsslung wird wieder Klartext. Oder besser gesagt Klarbilder ^^

    Das wäre eine gute Erklärung für Unkomprimierte Codecs ^^

    Hätte man bei der Enigma z.B. noch Buchstaben zusammengefasst und durch Zahlen gekürzt, hätte man ein Kompressionsverfahren z.B. schon drin gehabt.

    Bei Videocodecs ist das gleiche, nur das halt besondere Kompressionsalgorithmen verwendet werden. z.B. wird bei dem Zip Block Motion Codec wie der Name schon sagt Zip Kompression verwendet.