Spreche zu verkrampft

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    • Spreche zu verkrampft

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      Ich merke in letzter Zeit das ich beim LPen zu verkrampft rede. Ich bin eigentlich recht entspannt, aber im Brustkorbbereich bin ich zu verkrampft. Ich atme recht flach und längere Sätze fallen mir dadurch z.T. schwer. Das ganze tritt aber nur beim LPen auf, beim normalen reden mit mir selbst oder anderen hab ich kein Problem. Ich versuche grade und nicht alzu in mich zusammengesackt zu sitzen. Habt ihr vielleicht Tipps wie man etwas lockerer ist?
    • 9NinetySix6 schrieb:

      Einfach weitermachen und bestenfalls gar nicht großartig daran denken, dass die Aufnahme läuft. Dann kommt das dem normalen Sprechen gleich. Auch wenn man für die Aufnahme vielleicht etwas lauter und deutlicher spricht.


      Dosenbierdose schrieb:

      BloggingLP schrieb:

      Habt ihr vielleicht Tipps wie man etwas lockerer ist?
      Da hilft nur üben. Wenn man das eine gewisse Zeit lang macht, dann klappt das schon. Irgendwann sprichst du ganz normal in dein Mikrofon rein als ob ein Kumpel von dir direkt da sitzen und zuschauen würde.


      Danke ihr beiden. Ja Übung macht warscheinlich auch hier den Meister, man sollte nur meinen das man das nach fast 350 Videos so langsam drauf hat. Allerdings habe ich auch ne ganze Zeit lang Pause gemacht, daher ist es warscheinlich wieder sehr ungewohnt.

      sem schrieb:

      Mit Absicht und übertrieben verkrampft reden. Das findest du dann selber lustig und wirst automatisch lockerer.


      Ein ungewöhnlicher Ansatz ^^
      Aber wer weiß, vielleicht klappts :P
    • Vielleicht sitzt du auch nur komisch? Theoretisch solltest du ja anders sitzen, wenn Mikro dasteht und wenns nicht dasteht.
      Kannst ja mal versuchen mit Mikropositionen zu experimentieren, vielleicht wirds besser.

      Was mir auch gerad einfällt, ich kenn ein paar Leute, die, wenn sie auf ihre Stimme angewiesen sind (Telefonate, Singen etc.), sich hinstellen. Geht zwar nicht bei allen Spielen, aber vielleicht ne Idee, wenn du welche hast, für die du eh nen Controller nimmst.

      (Bei mir merk ich auch Riesenunterschiede, ob ich beim Aufnehmen auf dem Sofa gammele oder am Schreibtisch sitze...)
      Viele Grüße, euer ZockerFuchs :)

      youtube.com/c/ZockerFuchsLP
    • Ich kenn das ein bisschen aus dem Singen, dass da die "Stütze" sehr wichtig ist. Also das kontrollierte Einsetzen von Muskeln im Bauchraum, insbesondere dem Zwerchfell, um die Atmung, die Luft beim Singen zu kontrollieren, und um die Stimmbänder zu entlasten. Ich denke, wenn man sich eine gute Stütze angewöhnt hat, kann einem das natürlich auch hier nützlich sein. Ich habe das beim Singen immer gemerkt, wenn meine Stimme dünn und zittrig geklungen hat. Dann war keine Stütze da. Vielleicht könnte dir das hier auch helfen?
      Ansonsten wohl einfach Training und vielleicht auch mal so - off - Probeaufnahmen für dich machen. Vielleicht bist du da lockerer, übst und kannst auch darauf schauen, was du evtl anders machst als "live". Sitzt du gerade? Ist deine Sitzhaltung schon unverkrampfter im Vergleich? Spürst du bsp. das bestimmte Muskeln eher/stärker angespannt sind oder auch nicht?
      Ich merke das aber auch noch, früher viel mehr sogar. Ich sehe dann beim Bearbeiten der Audiospur ganz viele kleine "Atmer" zwischendurch. :D Die müssen dann alle raus.
    • ZockerFuchs schrieb:

      Vielleicht sitzt du auch nur komisch? Theoretisch solltest du ja anders sitzen, wenn Mikro dasteht und wenns nicht dasteht.
      Kannst ja mal versuchen mit Mikropositionen zu experimentieren, vielleicht wirds besser.

      Was mir auch gerad einfällt, ich kenn ein paar Leute, die, wenn sie auf ihre Stimme angewiesen sind (Telefonate, Singen etc.), sich hinstellen. Geht zwar nicht bei allen Spielen, aber vielleicht ne Idee, wenn du welche hast, für die du eh nen Controller nimmst.

      (Bei mir merk ich auch Riesenunterschiede, ob ich beim Aufnehmen auf dem Sofa gammele oder am Schreibtisch sitze...)


      Habe ein Headset, groß Mikroposition verstellen wird also vermutlich nichts ändern ^^
      Die Idee sich hinzustellen ist interessant, aber nicht wirklich umsetzbar wenn ich gleichzietig spielen soll.

      Siri schrieb:

      Ich kenn das ein bisschen aus dem Singen, dass da die "Stütze" sehr wichtig ist. Also das kontrollierte Einsetzen von Muskeln im Bauchraum, insbesondere dem Zwerchfell, um die Atmung, die Luft beim Singen zu kontrollieren, und um die Stimmbänder zu entlasten. Ich denke, wenn man sich eine gute Stütze angewöhnt hat, kann einem das natürlich auch hier nützlich sein. Ich habe das beim Singen immer gemerkt, wenn meine Stimme dünn und zittrig geklungen hat. Dann war keine Stütze da. Vielleicht könnte dir das hier auch helfen?
      Ansonsten wohl einfach Training und vielleicht auch mal so - off - Probeaufnahmen für dich machen. Vielleicht bist du da lockerer, übst und kannst auch darauf schauen, was du evtl anders machst als "live". Sitzt du gerade? Ist deine Sitzhaltung schon unverkrampfter im Vergleich? Spürst du bsp. das bestimmte Muskeln eher/stärker angespannt sind oder auch nicht?
      Ich merke das aber auch noch, früher viel mehr sogar. Ich sehe dann beim Bearbeiten der Audiospur ganz viele kleine "Atmer" zwischendurch. :D Die müssen dann alle raus.


      Ich mach das recht häufig das ich, wenn ich zum Beispiel von der Uni nach Hause fahre, schon nen Anfang für ne Folge durchspiele. Einfach so die ersten 2 Minuten vor mich hinreden. Das setzte ich dann nicht zwangsweise so um, aber dort habe ich kein Problem. Erst in der Aufnahme dann. Sitzen tu ich eigentlich wie immer, aber ich achte unbewusste mehr darauf wie ich sitze. Wenn ich nicht aufnehme rede ich einfach los. Aber in der Aufnahme versuche ich unbewusst grade zu sitzen, möglich das ich dadurch auch angespannter bin.
    • Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen, dass kommt alles durch Übung und ist Gewohnheitssache. Was mit geholfen hat ist der Gedanke, dass NIEMAND diese aufnahme sieht, so lange ich es nicht will.
      Der Gedanke bestimmte Dinge einfach rauszuschneiden oder die Aufnahme schlichtweg neu machen zu können, hat mich persönlich sehr locker werden lassen.

      Es ist ja kein Stream oder so… du bereitest ja alles vor, was andere später sehen werden. ^^
    • Kannst auch einfach mal ein paar Übungsaufnahmen machen.
      Sprich, du nimmst ein Spiel, was du gut kennst und dir Spaß macht.
      Kann ja auch nen Online Spiel sein oder sonst was - am besten, was du nicht grad LPst.
      Und dann einfach mal aufnehmen mit der Gewissheit, dass das niemand hören wird.
      Experimentiert ein bisschen rum, schau was dir spontan einfällt - vergiss das Micro einfach oder dass du aufnimmst. Wird ja keiner sehen.

      Hab die Erfahrung gemacht, dass LPen wie Musik machen ist. Am Anfang kacke und du denkst das will eh keiner sehen. Mit der Zeit kommt die Übung und man wird lockerer, fängt an zu variieren oder zu experimentieren und irgendwann hat man "Auftritte" und der eine oder andere findet es sogar gut und sagt dir das :D

      Und sollte es doch ganz klasse werden kannst du es ja trotzdem hochladen ^^
    • Ich habe mich mal quer durch deine Videos geklickt. Wenn du zu verkrampft bist, dann bist du auf jeden Fall gut darin, es zu verstecken. :D Ich fand nicht, dass du angespannt oder kurzatmig wirkst. Was mir aber aufgefallen ist, dass du gerade bei Anmoderationen sehr schnell sprichst. Vielleicht ist das ja des Rätsels Lösung, dass du ein wenig versucht, die Geschwindigkeit zu drosseln und auch bewusst mal Pausen zu machen. Das hilft auch der Verständlichkeit, auch wenn nicht unbedingt Probleme hatte, dir zu folgen.

      Siris Tipps kann ich als Sängerkollege auch so unterschreiben. Wenn es dir wirklich wichtig ist, empfiehlt sich vielleicht auch die ein oder andere klassische Gesangsstunde. Auch wenn du nicht vor hast, jemals zu singen: Was du da in Sachen Atemtechnik und Stimmsitz lernst, hilft dir auch beim Sprechen ungemein weiter. Viele Schauspieler haben ebenfalls Gesangsunterricht genommen, ohne irgendwelche Ambitionen in Sachen Singen zu haben.

      Mir hat es auch ungemein geholfen, meine eigenen Videos noch mal anzuschauen. Ich weiß, was funktioniert hat und was daneben ging. Meistens ist es sogar besser als ich beim Aufnehmen gedacht habe und unterm Strich identifiziere ich dann ein paar Punkte, die ich beim nächsten Mal anders/besser machen möchte.

      Ansonsten sind die anderen Hinweise auch wichtig: Setz dich gerade hin, mach dich vor dem Spielen locker und lass dir alle Zeit, die du brauchst. Ich weiß nicht, ob du da wie ich bist – bei mir ist die Anmoderation extrem wichtig. Wenn ich einmal richtig im "Flow" bin, dann funktioniert es meistens. :) Wenn ich mich während des Anfangs schon verhaspel, dann wird das schon nichts. Dann lieber bei 0 anfangen, anstatt alles irgendwie retten zu wollen.

      Ich würde allerdings anders als die Vorredner auch einfach mal hochladen. Ein großer Teil der Verkrampftheit kommt daher, dass man sich unbegründete Sorgen macht. Da ist es nur natürlich, dass man in der Situation einfach nicht locker und frei von der Leber weg sprechen kann. Meistens ist man sich eben selbst der größte Kritiker. Wenn die Zuschauerschaft das aber positiv aufnimmt und tolle Rückmeldung gibt, dann fällt es einem beim nächsten Mal leichter.


      Aktuelle Projekte: The Legend of Zelda – Twilight Princess, Fallout 4, Destiny, Vampires Dawn: Reign of Blood
    • Meine Vermutung das es durch die lange Pause kommt bestätigt sich ein wenig. Habe 4 Folgen Jedi Knight aufgenommen und merkte das ich doch etwas lockerer wurde. Es ist noch nicht so gut wie es mal war oder ich es gerne hätte. Grade wenn es ums schnelle finden von Gesprächsthemen oder das allgemeine Auftreten. Aber es ist auf jedenfall besser geworden. null

      @Bador @Yume
      Ja Übung hilft tatsächlich. Aber ich bin ein kleiner Perfektionist und wenn mir was nicht gefällt wurmt micht das. ^^null
      Eventuell hole ich mir mal ne NLE. Allerdings sind die meisten doch recht teuer. :/

      @Wickyco
      Habe ich tatsächlich noch nicht ausprobiert. Werd ich mal machen :)

      @TheBlakeBox
      Allesamt gute Punkte. Grade das Video nochmal in Ruhe anschauen bringt ein objektivereres Bild als bei der Aufnahme selbst. :)
      Die Anmoderation ist auch immer sehr wichtig bei mir. Wenn ich merke das die mir absolut nicht gefällt macht es für mich keinen Sinn zu versuchen dann wieder reinzukommen. 2 Mal Aufnahmetaste drücken und nochmal frisch anfangen ist da die bessere Option.


      @IAdmiralAwesomeI
      Den Tipp hab ich in der Schule immer gehört als es um Präsentationen ging ^^
      Muss allerdings sagen das ich es immer sehr angenehm finde mit mir selbst zu reden. Mir quasi vorstelle das ich es jemand anderem erzähle. Meist während ich längere monotono Arbeiten habe. Abwaschen oder laufen, zum einkaufen fahren etc. Das regt bei mir zumindestens immer die Kreativität an und lässt die nervige Hausarbeit auch gleich schneller vergehen :P
    • Vielleicht hilft es dir, wenn du während privater Zock-Sessions einfach vor dich hinbrabbelst.
      Da dürfte Aufregung keine Rolle spielen und im Idealfall übernimmst du das mit der Zeit auch für die Aufnahmen.
      Projektportfolio
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    • du bist nervös aber das vergeht mit der zeit vllt machst du dir zu viele sorgen darüber das du etwas falsches sagen würdest oder dich verplapperst aber das ist nicht schlimm vllt sogar auch witzig für den einen oder anderen also mach dir kein Kopf und rede einfach und denke dir das du innerlich mit dir selber reden würdest glaub mir das hilft super ;D

      *entfernt*
      schau mal vorbei und sichere dir einen Herzinfarkt :S <X X/ :thumbsup:

      youtube.com/user/tayfundekill

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