Heiraten aus der Mode?

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    • Heiraten aus der Mode?

      Ist Heiraten wichtig für dich? 74
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        Ja (33) 45%
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        Nein (28) 38%
      3.  
        Nur als finanzielle Absicherung (3) 4%
      4.  
        Nur wenn Kinder involviert sind (10) 14%
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      Ohne mich jetzt auf irgendwelche Statistiken beziehen zu wollen, scheint es doch in Mode zu kommen, mit dem Partner einfach nur zusammen zu wohnen und wenn man irgendwann keine Lust mehr hat (Stichwort: Lebensabschnittspartner) kann man einfach problemlos das Weite suchen.

      Wie wichtig empfindet ihr die Eheschließung?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von sem ()

    • Kenne eine Frau die 3x geschieden wurde weil sie immer direkt beim ersten Date mit dem Partner ins Bett hüpft (sie ist der meinung das DAS am wichtigsten ist) und kurz darauf dann sogar geheiratet hat (mehrfach!)... die Dame ist derzeit Single aber fährt weiterhin diese Schiene, daher bin ich nicht so wirklich der Heirats-Fan...
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      — Endlos-Projekte: Minecraft (SinglePlayer), Craft The World, Banished, Besiege, Sims4
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    • Hab mal "nur wenn Kinder involviert sind" genommen.

      Es ist einfach für den Fall der Fälle gut zu wissen, dass man (bzw. frau) gewissen juristischen Geschichten (Sorgerecht etc) nicht noch wochen- und monatelang hinterher rennen muss, wenn mal der schlimmste Fall eintritt.

      Ansonsten ist es mir komplett unwichtig. Dieses ganze "bis dass der Tod euch scheidet" halte ich sowieso für naiv und unrealistisch.
      Ich habe im weitesten Bekanntenkreis derart viele Ehen in die Brüche gehen sehen (und der überwiegende Anteil davon war NICHT schön), dass ich da ein sehr gespaltenes Verhältnis zu habe.
      Natürlich gibt es diesbezüglich auch positive Beispiele zu vermerken, jedoch .. nunja, die Pärchen hätten vermutlich auch so gut zusammenleben können, ohne Heirat ;)
      I´m selling these fine leather jackets.
    • Also ich hab meinen Mann geheiratet! Aber wir sind ganz sicher gegangen. Wir waren 10 Jahre zusammen, haben drei Jahre zusammen gewohnt und haben gemeint: "Jetzt oder nie." Also hab ich alles organisiert und wir haben am 02.03.2012 geheiratet. Das ist jetzt drei Jahre her und bis jetzt wollen wir uns nicht trennen. Eher wollen wir den nächsten Schritt gehen und ein Kind bekommen.

      Ich finde es einfach richtig, wenn man den Partner fürs Leben gefunden hat, auch noch den Bund der Ehe einzugehen. Dann fühlt es sich komplett an. Kirchlich geheiratet habe ich aber nicht, weil ich gar nicht in der Kirche bin und sowieso nicht an Gott glaube, das fand ich also überflüssig.

      Außerdem mag ich es, wenn man den gleichen Nachnamen hat und nicht "Mein Freund oder mein Lebensgefährte" sonder mein Mann sagen kann! Und in unseren gemeinsamen LPs kann man da auch schon Scherze drüber gemacht. "Ich bin ja selbst schuld, schließlich habe ich dich geheiratet!" etc.

      Ich find Hochzeiten schön und hoffe doch, dass es nicht aus der Mode gerät. Aber ich kann nur jedem raten, macht es nur, wenn ihr euch sicher seid!

      Übrigens... meine Eltern waren 20 Jahre verheiratet und haben sich scheiden lassen... nur wegen einer eventuellen Trennung nach ewiger Zeit nicht zu heiraten, ist doch auch blöd...
    • In letzter Zeit haben 2 meiner Kolleginnen und meine Cousine geheiratet, meine Cousins sind wohl auch bald dran. Heiraten gerät m. M. n. nicht aus der Mode, nur die kirchliche Hochzeit gerät in Rückstand, weil die meisten es sich einfach nicht mehr leisten können.
      Ich für meinen Teil bin der Ansicht, dass wenn man seinen Partner fürs Leben gefunden hat (ob es wirklich so ist sei mal dahingestellt), dann kann man diese Beziehung auch mit einer Hochzeit komplettieren.
      Es stärkt das Band zum anderen und ist doch eine schöne Sache.
      Dass man nicht sofort und überstürzt heiraten sollte muss ich ja eigentlich nicht erwähnen denke ich ;)
    • Also ich bin seit Mai letzten Jahres verheiratet! Bin heute 23 und viele schauen dann schon schräg: "Waas? Du bist verheiratet? Und dann so früh?"
      Sie war (und ist :P) meine Jugendliebe und wir waren vorher fast 5 Jahre zusammen und heute ist alles schöner denn je :)
      Wenn man den perfekten Partner gefunden hat, was gibt es schöneres?
      Nicht gleich das Handtuch werfen, wenn es mal Probleme gibt, sondern zusammen durchbeißen, sich verzeihen, all sowas!
      Das ist eine ganz tolle Erfahrung, da kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen!

      Und es gibt schön viele Geschenke zur Hochzeit :P
    • Ich finde Heiraten ziemlich unwichtig. Ich meine, klar, wenn man jung ist ist das meist noch kein Thema, aber ich verstehe nicht ganz was das Besondere daran ist. Zusammen kann man auch ohne sein. Und glücklich auf lange Sicht auch. :) Ist halt irgendwo eine Tradition, aber für mich ist es eben nur noch das. Was nicht heißt, dass ich irgendwem davon abraten will. Jeder soll ja selbst entscheiden wie er glücklich wird. :)


      Antiheld

      Ich spiele Spiele. Und reviewe di
      e.
    • ich habe geheiratet.
      Wollten wie eigentlich erst Später machen, aber da mein mann Angst hatte mir passiert was und wir können das Krankenhaus nicht zahlen haben wir
      geheiratet.
      Ihr fragt euch was ich meine? Nun fragt den Staat. Der wollte mir keine Krankenversicherung zahlen.
      Damit meine ich kurz gefasst ich war Arbeitslos mein Mann hat gearbeitet, er verdiente angeblich zu viel und sollte mir die Versicherung zahlen (50uro über den Limit) Amt hilft nicht. Und komm jetzt nicht dann hättest Arbeit suchen sollen, ja weiß ich auch. Aber trotzdem war ich in der zeit ohne Versicherung. Und Schwups mussten wir heiraten.. Naja wollten auch, schwer zu begreifen und nicht zu glauben? ja glaubt es aber, den das ist mir wirklich passiert. Und heiratet ist doch auch eine gute Sache, man sollte sich schon sicher sein.
      Und wenn man den richtigen Partner hat ist es toll. Und bringt natürlich viele Positive Sachen mit sich ;)
      naja kommt dadrauf an wie man es sieht. So odr so heiraten ja aber nicht Kirchlich.
    • Grundsätzlich habe ich da nichts gegen.

      Geplant ist das nicht, ohne Freundin auch schwer, aber ich finde, wenn dann entwickelt sich dieser Schritt ohnehin von ganz alleine.
      Sehe das eher als eine Art weitere Stufe der Beziehung an. Verliebt-verlobt-verheiratet eben.

      Aber nur weil man diese höhere Stufe nie erreicht, heißt es ja nicht, dass man irgendwie weniger liebt. Liebe ist ja nicht in einer Skala von 0-100 wo man sich bei 75 verloben könnte und bei 85 dann heiratet.
      Das kommt einfach ganz von selbst.
      Bei mir gibt es die Spiele aus den unbekannten Weiten des Alls
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      Momentan im Anflug:
      Star Trek: Virtual Dreadnought

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Deepstar ()

    • Ich bin 24 und seit 4 Jahren verheiratet. Ich persönlich habe mir vorher nie vorstellen können zu heiraten, war aber auch generell recht skeptisch gegenüber dieser "große Liebe und ewig zusammenbleiben" Phantasie. Aber wenn man den Menschen trifft, mit dem man sein Leben verbringen will, gibt es zumindest aus meiner Sicht absolut nichts mehr, das dagegen spricht.

      Unsere Hochzeit war wunderschön und wir haben auch kirchlich geheiratet.... obwohl wir beide mit Gott und der Kirche im Grunde nichts am Hut haben. Einfach, weil es eine schöne Erfahrung war, nach dem "offiziellen" Part sich im Rahmen der Kirche ein eigenes Eheversprechen zu geben, abseits von dem "in guten und in schlechten Zeiten" Zeug. Kann ich also grundsätzlich nur empfehlen, auch wenn man in der Praxis Atheist ist, für mich war die kirchliche Trauung eindeutig der schönste Teil (im Vergleich zu der "nüchterneren" standesamtlichen) und das hatte nichts mit Gott oder Glauben zu tun.
      Tolerare heißt "ertragen, erdulden, aushalten", das hat mit "toll finden" nichts zu tun.

      Aktuell: ARK - Survival Evolved


    • Ich habe jetzt einfach mal mit 'Ja.' abgestimmt.

      Wahre Liebe braucht nicht zwingend einen Trauschein und Beziehungen sind nicht automatisch mehr wert, nur weil Leute Ringe tauschen.

      Aber für mich persönlich ist die Ehe eben ein Schwur, ein Commitment, für diese Beziehung zu kämpfen und diese Beziehungen nicht leichtfertig aufzugeben. In gewisser Weise eine Entscheidung fürs Leben. Und wenn ich merke, dass ich die Frau meines Lebens gefunden habe, würde ich diese Art von Versprechen gerne machen: Zusammenhalten, in guten wie in schlechten Tagen.

      Andererseits wird auch Schindluder mit der Institution Hochzeit getrieben. Ich meine da konkret die Menschen, die nach zwei Wochen Beziehung Ehepartner Nr. 5 vor den Altar zerren, nur um die Ehe dann im Jahr darauf wieder scheiden zu lassen.


      Aktuelle Projekte: The Legend of Zelda – Twilight Princess, Fallout 4, Destiny, Vampires Dawn: Reign of Blood
    • Ich bin weder wirklich für, noch dagegen.

      Meiner Herkunft wegen ist es "Tradition", dass man in meinem Alter nicht nur verheiratet ist, sondern auch schon Kindern hat. Da strebe ich mich mit Händen und Füßen dagegen.

      Ich bin selbst 24 und halte es definitiv nicht als "richtig" so früh zu heiraten (nicht persönlich nehmen, liebe Vorposter!). Ich erkläre es: Wie gesagt, ich stamme aus der Gesellschaft, in der in der Regel mit 24 schon längst Familien gegründet sind. In der Regel endet das nicht "gut". Zumindest nicht gut in dem Sinne, wie ich gerne "enden" würde. Spätestens 10 Jahre später ist von der "Familie" und "Forevertogether" einfach nichts mehr übrig. Ich kenne kaum eine Familie (aus dem Ostblock), wo die Eltern nicht geschieden sind, nicht getrennt leben und sich tatsächlich noch leidern könnten - natürlich alles auf Kosten der Kinder. Ich sehe das auch an meinen ehemaligen Kameraden - die meisten von ihnen sind verheiratet und teilweise schwanger. Meine Kusine, 23, war bereits verlobt und paar Monate später machten die beiden "Schluss". Ich bin da also negativ vorbeschädigt...

      Zu mir persönlich: nein, ich werde definitiv nicht demnächst heiraten. Dennoch sehe ich die Ehe als einen gewissen "Endpunkt" einer Beziehung (im positiven Sinne) an. Eine Beziehung ist zwar schön und gut, ist für mich aber immer irgendwie "nicht endgültig". Kann das schlecht in Worte fassen. Es ist weder so, dass ich dann stets nach einem "besseren" Partner suche, noch dass ich mich irgendwie vor einem "Ablaufdatum" der Beziehung fürchte. Um mich für eine Ehe zu entscheiden, brauche ich eindeutig noch eine gewisse "Versicherung", dass es dann auch hält. Wie gut und toll der Partner auch ist, manchmal hat man einfach unterschiedliche Ziele im Leben und ich finde es falsch wenn jmd. eigene Träume für jemand anderen aufgeben muss. Klar, in einer guten Beziehung findet man einen guten Kompromiss, aber manchmal finde ich auch diesen.. Naja...

      Ach das ist wirklich schwierig es in Worte zu fassen, weil ich das wirklich gar nicht "negativ" meine. Vor allem in so nem "jungen" Alter finde ich, dass man die Chance ausnutzen muss - sei es ein super Studium/Job am anderen Ende der der Welt. Ich würde es niemals zulassen, dass jemand wegen mir so eine Möglichkeit aufs Spiel setzt. Und da ist eine Scheidung eine deutlich höhere Hürde als "nur" eine Beziehung.

      Irgendwie klingt das alles ein Stück anders, als ich es meine. Ich versuche es zusammen zu fassen: Ich brauche keine Ehe damit meine Beziehung "echt" ist, ich sehe dennoch die Ehe als eine "Endstation" meines Liebeslebens und am besten auch nur ein Mal. Darauf bin ich bereit zu warten bis ich endgültig sicher bin. Und mit 24 Jahren bin ich nicht sicher, meine Zukunft ist nicht sicher. Ich weiß gar nicht in welchem Teil der Welt ich überhaupt arbeiten werden. Es gibt in meinem Leben also vorerst keinen Platz für eine Ehe.
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      Ich grusel mir einen ab bei F.E.A.R. 1 [Blind+Facecam]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Meduselchen ()

    • @Meduselchen

      Ich finde, es kommt recht gut rüber, was du sagen willst. Kann ich so auch durchaus nachvollziehen.

      Generell bin ich auch der Meinung, dass eine Hochzeit eine Sache ist, die man sich immer gründlich überlegen sollte, auch im Hinblick auf die fernere Zukunft. Aus einer momentanen Verliebtheit heraus zu heiraten, wenn man sich selbst noch nicht sicher ist, was man mit seinem Leben eigentlich auf lange Sicht anfangen will, ist sicher nicht richtig und schon gar nicht sinnvoll. Aber zu sehr würde ich persönlich das nicht am Alter der Beteiligten festmachen - auch bei älteren Paaren tritt das "sich-auseinander-leben" oft genug auf, oft genug verkompliziert durch neue Verpflichtungen und Probleme... ich denke da ist eher die Frage, ob sich beide Partner aller Konsequenzen bewusst sind und sich aus Überzeugung darauf einlassen. Und, ob sich beide klar sind, wohin es in ihrem Leben gehen soll und sicher sind, dass dieser Weg in die gleiche Richtung führt.

      Einfach mal so heiraten, nach dem Motto "man kann sich ja eh wieder scheiden lassen" ist sowieso der größte Unfug... gibt aber offenbar tatsächlich einige, die das so handhaben. Nach Exmann/-frau Nummer 3 sollte einem doch irgendwann mal auffallen, dass da was falsch läuft.
      Tolerare heißt "ertragen, erdulden, aushalten", das hat mit "toll finden" nichts zu tun.

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    • Vrall schrieb:

      Ich will schon mal heiraten, aber wenn dann ohne Kirche.

      Die Tradition ist schön, den "Gott segne euch" Part braucht keiner mehr.


      So siehts bei mir auch aus. Ich glaube sowieso nicht an Gott und bin das letzte mal vor Jahren in einer Kirche gewesen, aber auch nur aus einem Trauerfall. Wenn die Frau es allerdings wünscht, erfüll ich ihr diesen Wunsch. Für mich spielt die kirchliche Trauung aber so überhaupt keine Rolle.
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    • Ist wahrscheinlich eher auf Ältere bezogen, aber ich bin seit 8 Jahren mit meiner Freundin zusammen und wir leben seit 3 Jahren zusammen.
      Wird dann wohl noch mindestens 4 Jahre dauern und dann noch nen Job finden.

      Man hat schließlich noch eine Verantwortung gegenüber dem Anderen, das sollte man nicht nur aus einer Laune heraus entscheiden. Ich denke dieser Negativtrend (wenn es den überhaupt grade gibt), kommt durch die wirtschaftliche Lage und nicht nur wegen der Bindungsangst.