Nahrungsmittelintoleranzen

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    • Nahrungsmittelintoleranzen

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      Inspiriert durch den Thread, ob man Fleisch essen sollte oder nicht, möchte ich mal ein ähnliches und doch ganz anderes Thema ansprechen. Das Thema der sog. Nahrungsmittelintoleranzen bzw- unverträglichkeiten (im Folgen NMU genannt).

      Eine NMU wirkt sich dadurch aus, dass man einen ganz bestimmten Stoff nicht richtig verstoffwechseln kann. Dann bekommt man Beschwerden, die vor allem im Magen-Darm-Bereich auftreten und sowas wie Durchfall, Blähungen, Verstopfung und Übelkeit sein können, aber auch Hautprobleme, Depressionen und ähnliche abstrakte Symptone sind möglich.

      Die häufigste NMU ist die Lactoseintoleranz. In diesem Fall ist Milchzucker nicht verträglich. Tatsächlich kann der Mensch von Natur aus Lactose überhaupt nicht verdauen. Nur eine spontane Mutation hat das möglich gemacht. Deswegen sind große Teile der asiatischen Bevölkerung lactoseintolerant, da deren Ernährung keine Milch beinhaltet sondern vor allem Gemüse und Fisch oder Fleisch.

      Dann gibt es die Fructoeintoleranz, an der ich u.a. leide. Hier ist der Fruchtzucker nicht möglich, was bedeutet, dass fast jedes Obst und viel Gemüse sowie gewöhnlicher Haushaltszucker ebenfalls Beschwerden verursachen. Im Gegensatz zur Lactoseintoleranz leider kaum anerkannt und unbekannt. Gibt nur wenig Hilfe dafür.

      Es gibt noch diverse andere wie z.B. Sorbit, Gluten (auch Zöliakie genannt) oder Histamin.

      Leidet ihr selber an einer Intoleranz oder kennt jemanden, der eine hat? Und wie geht ihr damit um?

      Wie gesagt, ich hab eine Fructoseintoleranz und weiß es seit ca. 6 Jahren. Ich hab mich vorher immer stark über meine Verdauungsbeschwerden gewundert und konnte es mir nie erklären, bis mir meine Mutter davon erzählte und ich den Test machte und natürlich war es eine Intoleranz. Das hatte ich mir schon gedacht, weil das absolut Sinn ergeben hat bei mir. Seitdem muss ich halt darauf achten, keine Fructose zu mir zu nehmen oder nur wenig Fructose und das klappt mal mehr, mal weniger gut. Man ist wirklich eingeschränkt damti. Ich kann zwar Tabletten nehmen, die die Fructose in den für mich harmlosen Traubenzucker aufspalten, aber leider funktionieren die Dinger nicht immer und so kenne ich manche öffentliche Toilette besser, als mir lieb ist.
      Meine Mutter hat zur Fructoseintoleranz auch noch eine Lactoseintoleranz, deswegen tausche ich mich mit ihr oft über verträgliche Rezepte aus, damit man wenigstens ein bisschen Abwechslung im Essen hat. Da ich Reis sehr gut essen kann, ist das eine gern genutzte und häufige Beilage bei mir.

      Was ich überhaupt nicht essen kann sind Zwiebeln. Da passieren gleich richtig schlimme Sachen mit mir.

      Allgemein bin ich sehr genervt von dieser Intoleranz. Ständig muss man sich erklären, ständig muss man aufpassen und Packungsangaben lesen und dann weiß man doch nie, ob man es verträgt oder nicht. Da hilft nur ausprobieren, weil die Intoleranzen bei jedem Menschen sehr individuell sind. Ich kann z.B. Soja essen, während meine Mutter davon Symptome bekommt. Am schlimmsten ist aber, wie wenig bekannt und anerkannt diese Intoleranzen in manchen Kreisen sind. Gerade, wenn man davon erzählt und dann meint: "Ne, Süßigkeiten kann man nicht essen damit." kommt oft ein "Das könnte ich nie." Ja, wenn man aber nach dem Genuss von einer Tafel Schokolade meint, man hätte gerade eine Darmgrippe, dann könntet ihr das auch.

      Schon lustig, wie intolerant manche doch gegenüber den Nahrungsmittelintoleranten sind.

      Mich würden eure Erfahrungen zu NMUs, entweder von euch oder von Bekannten/Verwandten, und der Umgang damit mal echt interessieren.
    • Also ich hab eher eine Wut gegen die zuständigen Ärzte ....
      Die kennen sich nämlich weder mit Intoleranzen noch mit Allergien richtig aus. Ärzte müssen nur ein kurzes Seminar besuche um sich Allergologe nennen zu dürfen.
      Und dann darf man sich monatelang durch Tests und Untersuchungen durchschlagen, die nachgewiesen nichts bringen.

      Weder die Forschung noch Ärzte suchen groß nach Ursachen oder Heilmethoden für Unverträglichkeiten oder Allergien.
      Dabei sind diese Krankheiten seit ein paar Jahrzehnten zur ganzen Volkskrankheit geworden und niemanden interessiert es.

      Der Heuschnupfen im Frühling ist doch schon normal geworden und fast keiner nimmt wahr, dass es so etwas früher nicht gab,
      Auch Nahrungsmittelallergien sind stark auf dem Vormarsch. Möglicherweise haben die Menschen in Deutschland in ein paar Jahrzehnten das Problem, das immer mehr Nahrungsmittel nicht mehr vertragen werden.

      Oder was du gesagt hast über die Fructoseintoleranz. Das waren alles früher einmal Alterskrankheiten, die man mit geschwächtem Immunsystem bekam. Heutzutag sind die zum großen Teil angeboren.
      Fast jeder den ich kenne hat irgendeine Unverträglichkeit.
      Und bei manchen ist es so gefährlich, dass sie z.B. nach ein bisschen Soja im Essen einen anaphylaktischen Schock bekommen und dadurch sterben können.

      Interessanterweise ist das alles erst mit Fast-Food, Fertigprodukten und Sojaersatzprodukten aufgetreten. Während damals in Westdeutschland Allergien immer häufiger wurden, gab es in der DDR fast keine. Die hatten auch die genannten Produkte nicht zur Verfügung. Erst mit der Wende kamen die Produkte auch in den Osten und dort hatte man dann ebenfalls Probleme mit den Krankheiten.

      Aber die Medizin tut sich zur Zeit mit dem Forschen und Entwickeln eh schwer....
      ~ Let's plays, Animes, Cinematics, Zeichnungen ~ :D
    • GrandFiredust schrieb:

      Der Heuschnupfen im Frühling ist doch schon normal geworden und fast keiner nimmt wahr, dass es so etwas früher nicht gab,
      Auch Nahrungsmittelallergien sind stark auf dem Vormarsch. Möglicherweise haben die Menschen in Deutschland in ein paar Jahrzehnten das Problem, das immer mehr Nahrungsmittel nicht mehr vertragen werden.

      Das gab es früher genauso, nur ist das Allergieverständnis stärker vertreten. Heute weiß jeder was das ist, vor ein Paar Jahrzehnten war das anders. Zumal Heuschnupfen auch eine der Allergien ist, die nicht durch die Luxusgesellschaft ausgelöst wird. Die ganzen Nahrungsmittelallergien sind (teilweise) dem geschuldet. Heuschnupfen eher nicht.

      GrandFiredust schrieb:

      Weder die Forschung noch Ärzte suchen groß nach Ursachen oder Heilmethoden für Unverträglichkeiten oder Allergien.
      Dabei sind diese Krankheiten seit ein paar Jahrzehnten zur ganzen Volkskrankheit geworden und niemanden interessiert es.


      GrandFiredust schrieb:

      Aber die Medizin tut sich zur Zeit mit dem Forschen und Entwickeln eh schwer....


      Stichwort Ökonomie. So krass es klingt, aber für die Pharmaunternehmen (die das Gros der Forschung betreiben) ist der Markt nicht rentabel genug. Allergieforschung ist durch Verwebung von genetischen sowie Umweltaspekten relativ kompliziert und kostenaufwändig. Und das rechnet sich nicht. Deswegen werden in den letzten Jahren auch übrigens immer weniger Antibiotikaklassen erweitert... weil es sich nicht lohnt.

      ich weiß zwar nicht, ob man das als Unverträglichkeit bezeichnen kann, aber bei Ananas bekomme ich Hubbel auf der Zunge und bei scharfem Essen juckt mein Kopf abartig... :D
    • Gerade, wenn man davon erzählt und dann meint: "Ne, Süßigkeiten kann man nicht essen damit." kommt oft ein "Das könnte ich nie." [...]

      Schon lustig, wie intolerant manche doch gegenüber den Nahrungsmittelintoleranten sind.


      Ich weiß jetzt nicht, ob du den letzten Satz tatsächlich auf das Zitierte beziehst, aber falls ja, verstehe ich beim besten Willen nicht, warum sich gewisse Betroffene grundsätzlich bei jedem Kommentar zu dem, wovon sie betroffen sind, persönlich angegriffen fühlen müssen. Die meisten Leute - eben jene gesunde Durchschnittsdeutsche, die nie selbst etwas mit dem Kram zu tun hatten - sind eben keine Experten auf dem Gebiet, man kann einfach nicht verlangen, dass sie sich wie welche verhalten.
      Und wer jetzt meckert, ich wüsste doch gar nicht, wie das ist und solle gefälligst die Klappe halten: Wenn man sich drei Jahre lang nur an Krücken fortbewegen konnte, weiß man in der Hinsicht mehr als einem lieb sein kann.


      Essen kann ich aber so gut wie alles, nur Nüsse gehen nicht (Klassiker) und sehr fettiges Essen wie Kuchen mit Sahne kommt schneller hinten raus als vorne rein, aber das war es auch schon. Das ist im Alltag kaum eine Einschränkung.

      Da bin ich auch ehrlich gesagt ganz froh drum, weil ich auf Milchprodukte, Obst etc. nicht einfach so verzichten wollen würde (ehrlich, ich konsumiere am Tag im Schnitt fast einen Liter Milch), aber ich kenne einige Leute mit Lactose- und anderen Intoleranzen, wo soetwas eben nicht geht. Aber die haben sich alle damit einigermaßen abgefunden, wohl eben weil sie es seit der Geburt oder zumindest seit dem Kindesalter haben. Wer praktisch nie Milchprodukte zu sich genommen hat, wird wohl auch selten welche vermissen, aber wenn ein Schokoladenliebhaber quasi von heute auf morgen keine Schokolade mehr essen kann, dann kommt das natürlich wie ein Schock. Und genau vor dem Hintergrund wird dann auch gesagt "Ich könnte das nicht". Oder genauer. "Ich könnte mir das nicht vorstellen". So eine nachträgliche Diagnose (wie eben bei dir) bedeutet natürlich einen massiven Einschnitt in Sachen Lebensqualität.
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      0 Ahnung ob ich irgend so ne Intoleranz habe, einzig vom Eis krieg' ich ziemlich heftigen Dünnschiss, was halt nur etwas im Sommer nervt. Naja, esse ich es halt auf dem Klo und nimm mir meinen Laptop mit.

      MrsLittletall schrieb:

      Schon lustig, wie intolerant manche doch gegenüber den Nahrungsmittelintoleranten sind.
      Ich bin da der Meinung von Viking: Sehe das nicht als Intoleranz gegen Nahrungsmittelintoleranzen, wenn man sich das nicht vorstellen könnte.
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      Napoleon Bonaparte

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RealLiVe ()

    • Habe eine ganz leichte Laktose- und Histaminintoleranz, wobei das vor Jahren diagnostiziert wurde und ich mir keinerlei Einschränkungen (mehr) auferlege. Musste nie irgendwelche Medikamente oder sowas nehmen. In meiner Jugend habe ich viel Rotwein gesoffen, dadurch ist es wegen dem hohem Histamingehalt überhaupt erst aufgefallen. Weiß nicht, ob sich sowas abbauen oder sogar ganz verschwinden kann, aber es "fühlt" sich nicht mehr so an als gäbe es noch Unverträglichkeiten.

      Habe 2 Freunde, die wegen ihrer Laktoseintoleranz regelmäßig Tabletten nehmen, was sie nicht stört. Und eine Freundin, die generell nur laktosefreie Produkte einkauft. In meiner Familie ist niemand davon betroffen.

      Dass irgendjemand negativ auf sowas reagiert, habe ich bisher nicht mitbekommen, allerdings thematisiere ich das auch nicht. Kein Plan, wie es ablaufen würde, wenn es bei mir stärker ausgeprägt wäre. Aussagen wie "Das könnte ich nie." empfinde ich allerdings nicht als intolerant. Im Grunde genommen kann man es auch als Kompliment verstehen, weil der vermeintliche Kritiker dir eine gewisse Willensstärke attestiert, die er selbst nicht aufbringen könnte. Klar, man kann es sich als Betroffener nicht aussuchen, aber als Angriff würde ich die Aussage objektiv betrachtet nicht bewerten - kommt natürlich auch auf die Person und den Ton an.
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    • Negoya schrieb:

      Weiß nicht, ob sich sowas abbauen oder ganz sogar ganz verschwinden kann, aber es "fühlt" sich nicht mehr so an als gäbe es noch Unverträglichkeiten.

      Man kann sich gegen Allergien "abhärten" (aber nur Allergien). Nennt sich Hyposensibilisierung und beruhrt darauf, dass man dem Körper große und regelmäßige Dosen des Allergens zuführt, was zu verringerter Produktion der IgE-Antikörper führt. Das sind die, die sich an Mastzellen binden. Wenn dann das Allergen an den IgE bindet, schüttet die Mastzelle (unter Anderem) Histamin aus, was zu Entzündungsreaktionen führt --> allergische Reaktion. Eine niedrige Zahl der gebundenen IgE würde zu einer deutlichen Abschwächung der Reaktion führen.
      Aber bitte nicht selbermachen, das sollte, wenn überhaupt von einem Arzt gemacht werden!!! (Nicht das hier noch jemand auf Ideen kommt)

      Allerdings kommt es drauf an, ob die Unverträglichkeit allergischer Natur ist oder nicht. Laktoseintoleranz ist nicht allergisch, sondern es fehlt ein Enzym. Genauso wie bei deiner Histaminintoleranz. Wenn jemand dagegen keine Erdnüsse verträgt, ist es meistens allergisch bedingt. Eine allgemeine Unverträglichkeit beruht auf der Unfähigkeit des Körpers gewisse Stoffe abzubauen

      MrsLittletall schrieb:

      Dann gibt es die Fructoeintoleranz, an der ich u.a. leide. Hier ist der Fruchtzucker nicht möglich, was bedeutet, dass fast jedes Obst und viel Gemüse sowie gewöhnlicher Haushaltszucker ebenfalls Beschwerden verursachen. Im Gegensatz zur Lactoseintoleranz leider kaum anerkannt und unbekannt. Gibt nur wenig Hilfe dafür.

      Ist doch bestimmt echt schwierig für dich. Neulich hab ich nen Bericht gelesen, in wie vielen Produkten heutzutage Fruchtzucker enthalten ist. Weil er mit der billigste Zucker ist. Tut mir echt leid für dich. Und das ist ganz ernst gemeint. Wahrscheinlich kannst du das nicht mehr hören :D

      MrsLittletall schrieb:

      Allgemein bin ich sehr genervt von dieser Intoleranz. Ständig muss man sich erklären, ständig muss man aufpassen und Packungsangaben lesen und dann weiß man doch nie, ob man es verträgt oder nicht.

      Ich kenne ein Paar Leute, die entweder Unverträglichkeiten oder starke Allergien haben. Und zumindest in meinem Umfeld hat keiner ein Problem mit einem, der irgendwas nicht verträgt. Das größere Problem sind eher die zu kaufenden Produkte oder das man immer aufpassen muss, was man isst.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von The Goeppi Show ()

    • The Goeppi Show schrieb:

      Man kann sich gegen Allergien "abhärten" (aber nur Allergien). Nennt sich Hyposensibilisierung und beruhrt darauf, dass man dem Körper große und regelmäßige Dosen des Allergens zuführt, was zu verringerter Produktion der IgE-Antikörper führt. Das sind die, die sich an Mastzellen binden. Wenn dann das Allergen an den IgE bindet, schüttet die Mastzelle (unter Anderem) Histamin aus, was zu Entzündungsreaktionen führt --> allergische Reaktion. Eine niedrige Zahl der gebundenen IgE würde zu einer deutlichen Abschwächung der Reaktion führen.
      Aber bitte nicht selbermachen, das sollte, wenn überhaupt von einem Arzt gemacht werden!!! (Nicht das hier noch jemand auf Ideen kommt)

      Allerdings kommt es drauf an, ob die Unverträglichkeit allergischer Natur ist oder nicht. Laktoseintoleranz ist nicht allergisch, sondern es fehlt ein Enzym. Genauso wie bei deiner Histaminintoleranz. Wenn jemand dagegen keine Erdnüsse verträgt, ist es meistens allergisch bedingt. Eine allgemeine Unverträglichkeit beruht auf der Unfähigkeit des Körpers gewisse Stoffe abzubauen
      Alles klar, danke für die Aufklärung. :)
      Könnte auch selbst recherchieren oder mal wieder zum Arzt gehen, allerdings hält sich die Motivation in Grenzen, wenn man keinerlei Beschwerden mehr hat.

      Allergien habe ich auch, auf dem Papier sogar relativ viele, allerdings ist der letzte Test auch wieder... puh, etwa 10 Jahre her? Neben Heuschnupfen und diversem Grünzeug im Sommer war da noch von Haselnüssen und irgendwelchen seltenen Pilzen die Rede, die es in Europa aber nicht geben soll. Scheine generell anfällig für sowas zu sein, aber alles in schwacher Ausprägung. Oder ich habe es (unwissentlich) bekämpft, keine Ahnung.
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    • Der Spruch, den ich genannt habe, ist noch einer der harmlosen. Es ist eher die Art, wie sie ihn sagen. So, als steckt da ein "Mein Gott, lässt die sich von dem bisschen Durchfall ihr Leben diktieren." Ich bin fantastisch darin, zwischen den Zeilen zu hören. Leider mache ich das etwas zu gut... und interpretier manchmal Dinge, die gar nicht stimmen. Oh well..

      Eine Sache an meiner Intoleranz gefällt mir aber. Ich habe gelernt, wieviele Alternativen es an Süßungsmitteln gibt. Man braucht nicht Zucker. Tatsächlich finde ich Zucker heutzutage ziemlich grässlich. Bappsüß und liegt schwer im Magen, macht fett und verursacht Karies. Ich hab Reissirup als Honigersatz gefunden (das Zeug ist auch noch vegan), Stevia im Grüntee schmeckt tausendmal besser als es ein Würfel Zucker je machen könnte und Schokolade mit Traubenzucker ist richtig klasse. Dann gibt es auch noch Kaugummis mit Xylit, aber da muss man aufpassen, denn sowas kann auch abführend wirken, wenn man es ständig isst.

      Was ich nur ankreiden möchte ist, dass die Zuckerindustrie vehement versucht, Stevia zu unterdrücken. So hat es schon ewig gedauert, bis es mal als Lebensmittel zugelassen worden ist und viele glauben immer noch, dass Stevia krebsverursachend ist. Hah, soviel wie ich davon schon intus habe seit mehreren Jahren hätte ich den ja längst kriegen müssen! Stevia ist tatsächlich um einiges gesünder als Zucker. Der Geschmack ist nicht jedermanns Sache, aber ich finde ihn einfach suuuuper. Und man braucht nur ganz wenig davon. Ich nehm gern Reissirup als Basis und verfeiner das ganze dann mit etwas Steviapulver. Ergibt tollen Kuchen und tolles Eis.
      Es ist zwar schon ein Fortschritt, dass eine Cola mit Steviageschmack auf den Markt gekommen ist, leider ist da immer noch teilweise Zucker drin...
      Pulmoll hat seine Bonbons wohl schon vor geraumer Weile heimlich still und leise auf Stevia umgestellt, das finde ich auch toll.
    • MrsLittletall schrieb:

      Hah, soviel wie ich davon schon intus habe seit mehreren Jahren hätte ich den ja längst kriegen müssen!

      Ich glaube zwar auch nicht dran, dass das Krebserregend ist, aber zu sagen "bei mir ist das nicht so, deswegen Schwachsin" ist etwas gewagt. Ich kenne einen,der raucht jeden Tag um die 5 Schachteln Zigaretten, Krebs hat er allerdings nicht: und ich bin übergewichtig, habe aber weniger Cholesterin und Blutdruck als Leute mit gesunder Gewichtsklasse.
      Vielleicht kommt diese Krebs-Phobie davon, dass andere Zuckerersatzstoffe (Aspartam zB) im Verdacht stehen, ungesund zu sein, bis hin zu Krebs.

      Ich persönlich mag Stevia gar nicht; der Geschmack erinnert mich an Lakritz und damit kann man mich jagen :D

      MrsLittletall schrieb:

      Es ist zwar schon ein Fortschritt, dass eine Cola mit Steviageschmack auf den Markt gekommen ist, leider ist da immer noch teilweise Zucker drin...

      Das mit der Cola ist für mich eher ein Marketing-Gag. Statt 18 Würfel Zucker sind jetzt noch 11 drin, der Rest ist Stevia. Ist irgendwie Beschiss.

      MrsLittletall schrieb:

      Der Spruch, den ich genannt habe, ist noch einer der harmlosen. Es ist eher die Art, wie sie ihn sagen. So, als steckt da ein "Mein Gott, lässt die sich von dem bisschen Durchfall ihr Leben diktieren." Ich bin fantastisch darin, zwischen den Zeilen zu hören. Leider mache ich das etwas zu gut... und interpretier manchmal Dinge, die gar nicht stimmen. Oh well..

      Verstehe nicht, warum sich andere Leute über das Befinden anderer Leute auslassen. Geht sie doch nichts an; mich persönlich würde es zwar interessieren, wenn ich dich kennen würde und du darüber erzählen würdest, aber dewegen würde ich dich nicht anders sehen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, und manche sind etwas schwerer.
    • Nach vielen Jahren des Dauerkonsums hat sich bei mir scheinbar eine Laktoseintolleranz entwickelt. Eines Tages musste ich feststellen, dass immer, wenn ich Milch trinke ich mindestens Blähungen bis hin zu Durchfall und Übelkeit bekomme. Seit ich auch Laktosefreie Milch umgestiegen bin, gehts mir wesentlich besser - Da hat es teilweise richtige Schläge im Magen gegeben, die derart laut waren, dass ich sie per Nachbearbeitung aus der Audiospur meiner Videos nehmen musste.

      Mais kann mein Körper auch nicht abhaben, wobei ich dort keinerlei Beschwerden bekomme, der wird von meinem Magendarmtrakt einfach kosequent ignoriert und behält seine Form, Farbe und Konsestenz... =O
    • Puh also ich hab auch nach Jahren ne Laktose Intoleranz entwickelt allerdings nicht sehr stark ausgeprägt. Käse etc kann ich futtern wie ich will allerdings bei
      Joghurt/Milch muss ich auf Laktosefreie zurückgreifen was jetzt aber auch nicht schlimm ist schmeckt ja trotzdem gut : ).

      Ne Freundin von mir hat aber ne ganz heftige Unverträglichkeit keine Ahnung wie die Krankheit genau heißt aber sie darf keine Form von Weizen konsumieren, keine Glucose und
      keine Milchprodukte. Wenn sie dennoch was von den Produkten mampft dann lagert sich direkt Wasser in ihrem Körper ab. Daher musste sie ihre Ernährung komplett an die Krankheit anpassen
      aber da sie das getan hat, hat sie auch direkt ma gut 10 Kilo abgenommen was sie jetzt auch nicht störte :P.
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