Wie steht ihr zum Thema Autismus?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ich weiß nicht, was man so für Vorurteile gegen Artisten hat, also kann ich die Frage leider nicht beantworten. Definiere bitte "so".

      Allgemein ist der eine Autist, den ich kenne, total in Ordnung.
      Zu allen anderen habe ich meine Standard-Meinung: Solange ich mit ihnen nichts zu tun habe, sind sie mir egal.
      You like music? I like pissing.
      ~Corey Taylor

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Strohi ()

    • Anzeige
      Also ich kenne eine Autisten und bin durch Glücksspiel noch nicht zum Millionär geworden. Deshalb: Die Vorurteile stimmen nicht! (allerdings bin ich auch nicht Tom Cruise, vielleicht liegt es daran :D)
      "Es wird Tote geben." Ein Rechtschreibfehler, der dazu führte, dass damals niemand zu meinem 8. Geburtstag gekommen ist.

      YouTube: huuemei
    • Unter meinen Zuschauern ist ein junger Mann mit dem Asperger-Syndrom, was auch eine Form des Autismus ist. Der ist wirklich nett und schreibt immer total goldig. Aber mir ist schon aufgefallen, dass er den Hang hat, alles ziemlich wörtlich zu nehmen. Habe schon gelesen, dass Asperger-Leute Metaphern und ähnliches oft nicht verstehen oder subtile Hinweise. Ihnen fehlt einfach diese soziale Komponente und deswegen kommen sie uns "Normalos" merkwürdig vor.

      Gerade für solche Leute mit dem Asperger-Syndrom ist das Internet ein einziger Segen. Sie können sich hier mit Leuten unterhalten, ohne dieses Gefühl zu haben, dass sie nicht verstanden werden oder die Deckung verlieren. Ich wette, es gibt auf diversen Seiten eine ganze Menge Asperger-Leute. Wenn es hier einen gibt, fände ich es toll, wenn er sich meldet und uns das alles erklärt. Das wird sicher helfen, ein gegenseitiges Verständnis zu bringen.

      Aber was für Vorurteile soll es gegenüber Autismus geben? Das ist doch nichts, was man sich aussucht. Das hat man in der Regel von Geburt an.
    • MrsLittletall schrieb:

      Unter meinen Zuschauern ist ein junger Mann mit dem Asperger-Syndrom, was auch eine Form des Autismus ist. Der ist wirklich nett und schreibt immer total goldig. Aber mir ist schon aufgefallen, dass er den Hang hat, alles ziemlich wörtlich zu nehmen. Habe schon gelesen, dass Asperger-Leute Metaphern und ähnliches oft nicht verstehen oder subtile Hinweise. Ihnen fehlt einfach diese soziale Komponente und deswegen kommen sie uns "Normalos" merkwürdig vor.

      Gerade für solche Leute mit dem Asperger-Syndrom ist das Internet ein einziger Segen. Sie können sich hier mit Leuten unterhalten, ohne dieses Gefühl zu haben, dass sie nicht verstanden werden oder die Deckung verlieren. Ich wette, es gibt auf diversen Seiten eine ganze Menge Asperger-Leute. Wenn es hier einen gibt, fände ich es toll, wenn er sich meldet und uns das alles erklärt. Das wird sicher helfen, ein gegenseitiges Verständnis zu bringen.

      Aber was für Vorurteile soll es gegenüber Autismus geben? Das ist doch nichts, was man sich aussucht. Das hat man in der Regel von Geburt an.

      Es gibt solche Vorurteile das sie z.B. Dumm sind oder wie Rainman alle Zahnstocher zählen aber es gibt aauch einen YT Kanal der über Autismus/Asperger redet : youtube.com/channel/UC0dwA_pBlMe8-uRMO1KhxSQ
    • Ich habe beruflich relativ viel mit Autisten zu tun (die meisten haben zudem noch eine geistige Behinderung oder Lernbehinderung).

      Ich finde es außerordentlich spannend, wie sie über die Welt denken und wie sie die Welt wahrnehmen. Mit einem konnte ich extrem gut über Assassins Creed philosophieren, musste aber öfter davonlaufen, weil er angefangen hat zu spoilern. :D

      Da insbesondere der Asberger-Autismus die sogenannten "Insel-Begabungen" mit sich bringt, ist es auch immer wieder spannend, diese speziellen Kompetenzen einzubinden. Einer kann sich zum Beispiel sehr gut Geburtsdaten merken - also Geburtstage vergesse "ich" jetzt nicht mehr. :D

      Weiterhin gibt bietet mein Arbeitsgeber eine Autismusspezifische Wohngemeinschaft an, die ich mal besucht habe. Sehr spannende Charaktere, die den Großteil ihrer Kontakte auch im Internet haben. Wie MrsLittletall schon sagte, ein Segen. Sonst fällt es vielen ja deutlich schwer, konstante persönliche Beziehungen aufzubauen.
    • Kommt halt darauf an, wie stark das ganze ausgeprägt ist. Die meisten Menschen, die von sich selbst behaupten sie seien autistisch, sind vielleicht ein bisschen eigen, aber mehr auch nicht. Bei denen ist wohl nicht so stark ausgeprägt. Aber es gibt natürlich auch Menschen mit Autismus, die komplett wahnsinnig sind (hust Chris-Chan hust).

      Was mir aber nicht gefällt, ist das Autismus in den letzten Jahren so eine Lachnummer durch Tumblr und Co geworden ist. Die Leute können doch nichts dafür!
    • MrsLittletall schrieb:

      Unter meinen Zuschauern ist ein junger Mann mit dem Asperger-Syndrom, was auch eine Form des Autismus ist. Der ist wirklich nett und schreibt immer total goldig. Aber mir ist schon aufgefallen, dass er den Hang hat, alles ziemlich wörtlich zu nehmen. Habe schon gelesen, dass Asperger-Leute Metaphern und ähnliches oft nicht verstehen oder subtile Hinweise. Ihnen fehlt einfach diese soziale Komponente und deswegen kommen sie uns "Normalos" merkwürdig vor.

      Gerade für solche Leute mit dem Asperger-Syndrom ist das Internet ein einziger Segen. Sie können sich hier mit Leuten unterhalten, ohne dieses Gefühl zu haben, dass sie nicht verstanden werden oder die Deckung verlieren. Ich wette, es gibt auf diversen Seiten eine ganze Menge Asperger-Leute. Wenn es hier einen gibt, fände ich es toll, wenn er sich meldet und uns das alles erklärt. Das wird sicher helfen, ein gegenseitiges Verständnis zu bringen.



      Asperger-Patienten können, grob gesagt, Emotionen nicht erkennen. D.h.,wenn du ihm zum Beispiel ein Bild zeigst, auf dem eine Person lächelt, kann er dir nicht sagen, ob diese Person traurig, glücklich oder verärgert ist. Das ist nicht so einfach, denn als Außenstehender wirkt das sehr befremdlich. Vor allem, wenn man nicht weiß, dass die Person das Aspergersyndrom hat. Das sieht man ja,so gesehen, keinem an.

      Ich kenne auch keine Vorurteile gegen Autisten oder Asperger. Gibt bestimmt Leute, die sich darüber lustig machen - aber solche Leute sind eigentlich keines Kommentars würdig.
    • Ich habe einen autistischen Bruder. Ich komm damit klar, ist allerdings manchmal schwer mit ihm.
      Trotz der Behinderung liebe ich meinen Bruder.
      Ich kann auch die Außenstehenden verstehen. Im Beisein eines Autisten ist es manchmal befremdlich und nicht jeder ist übrigens gleich. Es gibt welche, die relativ normal reden können und auch so wirken. Bei meinem Bruder ist das nicht so. Er ist körperlich zwar ganz normal, jedoch geistig, ich sage mal, mittelschwer behindert.
      Es gibt zum Glück Wohnheime für Autisten, wo sich Pädagogen sich um sie kümmern.

      Bisher hab ich jedenfalls nichts von Vorurteilen gehört und ich will es ehrlich auch nicht. Wer nichts über das Handicap weiß und beileidigend wird, soll sein Mund halten. (Nicht bös gemeint ;) )
      Mehr fällt mir im Moment nicht ein.
    • Ah da irrst du dich aber @DerDummbabbler
      So sehr Autismus in den meisten Fällen keine Vorteile bietet gibts aber doch einige, die von normalen Menschen ungenutzte Kapazitäten ihres Gehirns nutzen können, durch ihren Autismus.
      Gedächtnis, Mathematisches Verständnis,...

      Gibt 'ne ziemlich gute Doku drüber, falls du interessiert bist - hier wär mal der erste Teil ^^



      Edit: Natürlich nicht alle darin sind Autisten, aber doch recht häufig geht Autismus mit solchen Fähigkeiten einher.