Hawken

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      Hawken
      (Free To Play MMO-Mech-Shooter)


      Im Vergleich zu vielen anderen MMO-Shootern schlüpft der Spieler in Hawken nicht in die Rolle eines schwer bewaffneten Fußsoldaten, sondern klettert in das Cockpit eines individuell aufrüstbaren Kampfroboters, um sich mit anderen Spielern hitzige und schnelle Kämpfe in den stählernen Ungetümern zu liefern.

      Wie man es von Free To Play Titeln gewohnt ist, gibt es auch in Hawken einige Spielinhalte, die sich nur gegen echtes Geld und nicht im Tausch gegen die In-Game Währung in den Besitz des Spielers bringen lassen. Diese beschränken sich allerdings auf reine Äußerlichkeiten - Waffen und Ausrüstungsgegenstände können allesammt erspielt werden.

      Zu Beginn bekommt man einen Starter-Mech gestellte, mit dem sich die ersten Kämpfe bestreiten lassen. Mit fortlaufendem Spielfortschritt verdient sich der Spielder die sogenannten "Hawken Credits", welche als In-Game Währung fungieren und mit denen sich neue Kampfmaschinen und Ausrüstungsgegenstände kaufen lassen

      Um sich das nötige Kleingeld für die anstehenden Käufe zu finanzieren stehen dem Spieler mehrere Spielmodi zur Auswahl, in denen er sich mit anderen messen kann: Deathmatch, Team-Deathmatch, Belagerung, Raketenangriff und Ko-Op Botmatches.

      Während die Deathmatch-Modi selbsterklärend sind (möglichst viele Kills, innerhalb einer bestimmten Zeit ansammeln, alleine oder im Team), geht es im Raketenangriff darum drei, auf der Karte verteilte Raketensilos zu sichern, damit die Basis der Gegner automatisch von diesen unter Beschuss genommen werden kann. Gewinnte ein Team die Oberhand und kontrolliert zeitgleich zwei der drei Silos, so verliert die feindliche Basis deutlich schneller Energie als die eigene - Wer die gegnerische Basis als erstes auf 0 Trefferpunkte herunterprügelt gewinnt natürlich das Match.

      In der Belagerung gilt es hingegen zunächst Energie zu sammeln um ein Kampfschiff zu starten, welches die Gegner seinerseits unter Beschuss nimmt. Die einzusammelnde Energie ist dabei an drei bestimmten Punkten auf der Karte verteilt. Wurde die vorrausgesetzte Energiemenge an der Homebase abgeliefert, startet das Schlachtschiff auch schon in Richtung der feindlichen Basis.Ist dies geschehen, gilt es eine Flak einzunehmen und zu halten, welche das angreifende Schiff unter Beschuss nehmen kann.

      Zusätzlich steht noch ein Trainings-/Tutorial bzw. Ko-Op Bot-Modi zur Wahl. Im Ko-Op Modus lässt sich dann entwerder ein Team-Deathmatch gegen Bots abhalten oder gegen Wellen aus KI-Gegnern antreten, die von Zeit zu Zeit durch einen Bossgegner unterbrochen werden.

      Durch fleißiges spielen verdient sich der Spieler die sogenannten "Hawken Credits". Hat sich der Kontostand nach einigen Spielstunden gefüllt, lässt sich die erworbene In-Game Währung, im Shop, gegen neue Ausrüstungsgegenstände eintauschen. Allerdings steht es dem Spieler auch offen sich diese Gegenstände gegen bares Geld, welches über das zugrundelegende Steamkonto abgerechnet werden kann, zu kaufen.

      Aber egal, ob die zusätzliche Ausrüstung nun erkauft oder hart erkämpft wurde, sie versort den ausgewählten Mech mit zusätzlicher Geschwindigkeit, einer besseren Panzerung oder beispeilsweise der Fähigkeit in der Luft auszuweichen und vieles mehr.

      Neben diesen passiven Gegenständen, gibt es noch aktive, welche sich in einem Match, per Tastendruck, nur begrenzt zum Einsatz bringen lassen: So können im Shop diverse Sprengsätze, Schutzschilde, Hologramme oder Geschütztürme erstanden werden, welche die hitzigen Gefechte noch intensiver machen.

      Sollte der aktuelle Mech einmal ausgereizt oder langweilig geworden sein, so lässt sich einfach ein anderes Modell erwerben, welches sich dann in Sachen Gameplay, Handhabung, Fähigkeiten, Stärken und Schwächen wehemend von seinem Vorgänger unterscheidet.

      Allgemein ist es positiv zu erwähnen, dass sich jeder spielbare Mech unterscheidet und eine andere Spezialfähigkeit mit sich bringt. Insgesammt stehen 18 verschiedene Mechs zum Kauf bereit, die sich alle unterschiedlich spielen. Dies erfordert zwar, bei einem spontanen Wechsel zwischen zwei Mechs eine gewisse Eingewöhnungszeit und mag im ersten Moment etwas störend sein, ist auf Dauer gesehen aber höchst motivierend und (trotz der sehr überschaubaren Mapanzahl) sehr abwechslungsreich.

      Bei den erwerbbaren Mechs unterscheidet man zwischen drei Typen: Leicht, mittel und schwer:
      Leichte Mechs sind extem wendig und haben nur verhältnismäßig wenig Lebensenergie, weshalb sie sich nur mit Vorsicht in einen direkten Nahkampf begeben sollten. Die mittlere klasse hält schon etwas mehr aus und zwingt die Gegner mit Vorliebe in einen Kampf auf kurze Distanz. Zu guter Letzt gibt es da noch die schweren Mechs, die zwar eine extrem hohe Panzerung aufzuweisen haben, sich aber dementsprechend langsam fortbewegen und aufgrund ihrer eingeschränkten Manövrierung immer darauf bedacht sein müssen, dass sich niemand in ihrem Rücken befindet.

      Alles in allem ist Hawken ein sehr guter Vetreten der kostenloses MMO-Shooter, mit einem fairen Systen, welches zahlendes Spielern nur ansprechende Mech-Designs und einen gewissen Zeitvorsprung zum Vorteil gibt. Das ständige Aufrüsten und antreffen von immer stärkeren und besser ausgerüsteten Gegnern motiviert ungemein seine eigenen Pilotenfähigkeiten und Ausrüstungsgegenstände zu verbessern und diese möglichst optimal an das Gameplay des jeweiligen Mechs anzupassen.

      Kurzum: Hawken ist ein Kostenloser, fairer und langfristig motivierender MMO-Shooter.