Tonspur bearbeiten brauche Tipps von Profis!

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  • Tonspur bearbeiten brauche Tipps von Profis!

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    Hallo LPF,

    ich habe in den letzten Tagen sehr,sehr viele TuTs und ähnliches angeschaut zum Thema Audio bearbeiten. Leider bin ich im Forum unter Tutorials und auf Youtube nicht weitergekommen.

    Ich suche ganz konkret Funktionen, Plugins und Filter die unabdingbar sind für eine gute Tonspur. Jedes Tutorial zeigt irgendwelche Funktionen ohne selber genau auf die Details einzugehen. Ich möchte keinen der mich an die Hand nimmt und mir die eine beste Lösung zeigt. Ich möchte von euch wissen welche Filter welchen Effekt produzieren und welche man verwenden sollte.

    Equipment:
    • [lexicon]Blue Yeti[/lexicon] [lexicon]Mikrofon[/lexicon]
    • [lexicon]Audacity[/lexicon]
    • [lexicon]Sony Vegas[/lexicon] Movie Studio Platinum 13
    In meinem letzten Video habe ich mein Blue Yeti zum ersten mal im Einsatz gehabt. Nach meiner Aufnahme habe ich alle Störenden Klickgeräusche und das Atmen durch "Stille einfügen" entfernt. Das war sehr viel Arbeit... Wie kann man diesen Arbeitsschritt automatisieren ohne die Sprache zu verfälschen?

    In diversen Videos wird normalisiert -> Bass verstärkt -> normalisiert -> Kompressor angewendet -> normalisiert... Jedoch habe ich nicht den gewünschten Effekt eine klare und angenehme Aufnahme zu haben. Ich vermute es liegt an dem falschen Feintuning. Könnt ihr mir Tipps geben bzw. einzelne Parameter z.B. für Kompressoren erklären?

    Habt ihr ein detailliertes TuT für Audiobearbeitung?

    Vielen Dank euch allen
    euer lilo04

    EDIT: Ich habe ein TuT gefunden welches genau in meiner Richtung geht. youtube.com/watch?v=q-mViy3MNnY

    Trotzdem nehme ich weitere Anmerkungen und Tipps entgegen :):):)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von lilo04 ()

  • lilo04 schrieb:

    Wie kann man diesen Arbeitsschritt automatisieren ohne die Sprache zu verfälschen?

    Noise Gate.

    Normalisieren würd ich sein lassen.

    Des Weiteren rate ich dir an dich erstmal zu informieren, was die einzelnen Filter überhaupt machen, statt sie einfach drauf los zu lassen - wie es einige in ihren Tutorials machen. Denn würden sie wissen wie Normalisieren WIRKLICH arbeitet, würdes wohl keiner nutzen..

    musiker-board.de/threads/effek…-enhancer-expander.57752/

    Das sind eig. die wichtigsten die du dir mal ansehen kannst.
    Aktuelle Projekte/Videos


  • De-M-oN schrieb:

    Noise Gate.

    Normalisieren würd ich sein lassen.

    Des Weiteren rate ich dir an dich erstmal zu informieren, was die einzelnen Filter überhaupt machen, statt sie einfach drauf los zu lassen - wie es einige in ihren Tutorials machen. Denn würden sie wissen wie Normalisieren WIRKLICH arbeitet, würdes wohl keiner nutzen..

    musiker-board.de/threads/effek…-enhancer-expander.57752/

    Das sind eig. die wichtigsten die du dir mal ansehen kannst.


    Vielen Dank! Ich hab dich unter sehr vielen Videos schon kommentieren gesehen :) (kleiner Tipp: Es waren genau die Videos ohne Hintergrundwissen)

    Ich werde mir den Link anschauen und meine Erfahrungen sammeln. Genau deswegen habe ich diesen Thread eröffnet um mich in die Materie einzuarbeiten. Das Problem was ich nur habe ist ich als unwissender kann die Spreu vom Weizen nicht trennen. Ich möchte kein Musikproduzent werden, sondern einfach nur eine solide Basis haben
  • De-M-oN schrieb:

    Denn würden sie wissen wie Normalisieren WIRKLICH arbeitet, würdes wohl keiner nutzen..


    Das würde mich spontan mal interessieren, was du darunter verstehst. Denn laut der Funktionsbeschreibung der Entwickler sieht es eher unbedenklich aus.

    Ich hab länger nicht mehr mit dem Movie Studio gearbeitet, aber ich meine auch in der Version wären alle wichtigen Effekte enthalten, die du zur Nachbearbeitung brauchst. Audacity ist zwar mächtig, aber meiner Meinung nach etwas unkonfortabel, was die Anwendung und Abstimmung mehrerer Effekte angeht.

    Jedenfalls solltest du im Movie Studio eigentlich die wichtigsten Effekte "Track EQ", "Track Compressor" und "Noise Gate" finden.
  • lilo04 schrieb:

    Ich habe die Nachbearbeitung mit beiden probiert. Das Ergebnis von Audacity hat mir besser gefallen. Ich ändere teilweise einzelne Stellen von der Lautstärke an die der Kompressor unter Umständen nicht das Ergebnis liefert welches ich mir vorgestellt habe.


    Nur weil es dir besser gefällt, heißt es ja noch nicht, dass du auch beim anderen Programm das volle Potenzial ausschöpfen konntest ;) Der große Vorteil bei Vegas ist, dass du relativ einfach weitere VST-Effekte benutzen kannst. Auch das nachregeln einzelner Parts, die nicht richtig vom Kompressor erwischt werden, kannst du schnell im Programm angleichen. Wenn du das Programm schon hast, würd ich da durchaus mal schauen, was machbar ist. Denn du kannst direkt Effekt-Presets als Standardbearbeitung speichern. Das ist doch relativ komfortabel.

    Was ich übrigens sehr empfehlen kann, ist das Effekt-Set von digitalfishphones (Blockfish, Spitfish und Floorfish). Von denen gibt es einen kostenlosen Kompressor, Expander und De-Esser und alle davon in ausgezeichneter Qualität mit viel Feintuningmöglichkeiten.
  • Schauerland schrieb:

    Ich bearbeite bei mir gar nix mehr. Kommt so aus dem Mischpult.
    Im Mischpult habe ich die mitten etwas rausgedreht und die höhen etwas rein, außerdem den Kompresssor voll drin (der jedoch im Vergleich zu z.B. Audacity sehr zurückhalten ist)


    Ich mache das um eine gleichbleibendes Audiobild in Lets Plays und im Stream zu haben.


    Beim Streamen braucht man das auch. Jedoch werde ich (stand Heute) nur Lets Plays machen. Habe außer meinem PC und Mikrofon kein weiteres Equipment und möchte trotzdem eine angenehme Atmosphäre durch meine Stimme schaffen.
  • Mein Mischpult hat 75 Euro gekostet. Überleg's dir ;)
    Dann braucht man sich darum keine Gedanken mehr machen und spart sich Arbeitsschritte.

    Aufnehmen, Schnitt kostet ja schon Zeit genug.
    Man sollte sehen seine Prozesse zu optimieren, um so mehr Zeit bleibt für Community, Promotion, neue Projekte, Best Ofs, Specials, etc.
    Es steht also nicht nur der Streaming Gedanke dahinter.
  • Schauerland schrieb:

    Mein Mischpult hat 75 Euro gekostet. Überleg's dir ;)
    Dann braucht man sich darum keine Gedanken mehr machen und spart sich Arbeitsschritte.

    Aufnehmen, Schnitt kostet ja schon Zeit genug.
    Man sollte sehen seine Prozesse zu optimieren, um so mehr Zeit bleibt für Community, Promotion, neue Projekte, Best Ofs, Specials, etc.
    Es steht also nicht nur der Streaming Gedanke dahinter.


    Sein Mehraufwand beträgt nach erstmaligem Einstellen weniger als 10 Sekunden. Da sehe ich kein Problem und auch keinen Sinn, direkt ein neues Mikro samt Mixer anzuschaffen. Wenn er es nicht braucht, sollte er da auch nicht unnötig investieren.
  • Obli schrieb:



    Sein Mehraufwand beträgt nach erstmaligem Einstellen weniger als 10 Sekunden. Da sehe ich kein Problem und auch keinen Sinn, direkt ein neues Mikro samt Mixer anzuschaffen. Wenn er es nicht braucht, sollte er da auch nicht unnötig investieren.


    Jeder kann hier gerne machen was er will. Ich teile nur meine Erfahrung mit und versuche mit konstruktiven Vorschlägen das Problem zu lösen oder neue Sichtweise zu eröffnen.
  • Billige Mischpulte sind auch so eine Sache. Da haste klanglich mit einem Audiointerface wesentlich mehr für's Geld. Und Postprocessing ist sowieso qualitativ immer wertvoller, da sich da die Filter so viel Zeit lassen können, wie sie möchten. Bei Live muss es eben schnell gehen.

    edit: oh und @Obli Normalisieren ist meistens so, das nur auf die max Amplitude geachtet wird. Und jetzt hast du zb ein Schrei im LP und das liegt bei -2db. Der Rest hat -18db. Nun würde er um auf 0db zu kommen nur um 2db verstärken.
    Stell dir das mal bei einer mischmasch Audio CD vor, die du brennen willst, wie suboptimal ein solches normalisieren wäre. Da wäre dann nach wie vor alles unterschiedlich laut.
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  • Was hat das denn für einen Vorteil gegenüber eines Hard Limitings, wo ich tatsächlich auch die Lautstärke auf eine Einheit bringe (oder eben das was MP3Gain macht, damit auch wirklich verschiedene Songs gleich laut sind)?

    Mir ist gerad der Zweck nicht klar.

    Kompressor, Hard Limiter etc klar, aber bei dem hier verstehe ich hier den Verwendungszweck nicht. Von daher bitte mal erläutern.
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  • Ich kenn es so, dass man erstmal den maximalen Pegel einstellt, damit man für die jeweiligen Effekte den höchsten Input hat, der ohne Übersteuern möglich ist. Ich glaube aber fast, dass das noch eher ein Relikt aus der analogen Zeit ist. Denn letzten Endes kann man ja auch den Threshold seiner Effekte genau so gut anpassen. Bei mir ist es mehr von früher so beigebracht bekommen, erstmal auf 0-dB zu normalisieren.

    In der analogen Zeit hat man meist auf -3 dB normalisiert, da beim Abmischen zweier Tracks im Worst-Case 0 dB nicht überschritten wird und so das Übersteuern verhindert wird.