Damals war alles besser - Spiele damals und heute

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    • Damals war alles besser - Spiele damals und heute

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      Aloha zusammen,

      als ich, bedingt durch die "Ich hab nix zum spielen"-Phase, die man immer mal wieder hat, das Internetz nach akuellen Schnäppchen durchstöbert habe und so auf einen Shop, in dem man Spiele-Keys für Plattformen wie Steam, Origin & Co. kaufen kann gestoßen bin, schwelgte ich kurz darauf in Erinnerungen, wie das damals so war - da ging man meistens noch in einen Laden, um sich eine CD/DVD in einer Hülle inklusive Anleitung zu kaufen. Heute läuft vieles digital, unter anderem das Einkaufen von schlichten Keys, ohne ein physisches Medium zu erhalten: "Hier hast Du den Key, und hier hast Du einen Link zu deinem Spiel. Du musst dich da nur eben registrieren, um loslegen zu können."

      Was haltet Ihr vom Spielekauf ohne physisches Medium? Ist es euch egal, stellt Ihr euch lieber eine DVD-Hülle zu Eurer Sammlung ins Regal oder spart Ihr lieber den Platz? Angenommen, ein Spiel kostet als physische Version genau so viel wie als digitale: digital kaufen und runterladen, oder ab in den Laden? Könnt ihr damit leben, wenn mal eine CD/DVD das zeitliche segnet oder habt ihr lieber uneingeschränkten Zugriff auf eure Online-Sammlung, die Ihr von überall immer wieder runterladen könnt?

      Das brachte mich dann auch zum nächsten Thema: Die Pflicht des Internetzugangs bei vielen heutigen Spielen, inklusive des Aktivierungszwangs und der damit einhergehenden nicht mehr gegebenen Möglichkeit, durchgespielte Spiele wieder zu verkaufen.

      Wie steht Ihr dazu? Nervt es euch, dass Publisher auf eigene Clients wie Steam, Origin oder Uplay setzen? Ist es euch egal, wenn ihr eure Spiele nicht mehr verkaufen könnt, weil sie an eure Nutzerkonten gebunden sind? Würdet ihr von dem Kauf eines Spiels absehen, wenn ihr euch dafür einen Client herunterladen und das Spiel registrieren müsst? Oder gefallen euch derartige Clients, weil sie euch vielleicht über Rabattaktionen informieren und euch mit euren Freunden vernetzen?

      Ich erinnerte mich auch ein wenig zurück und dachte an die Zeit, in der es weder DLCs, noch riesige Day-One-Patches gab und überlege, ob Spiele damals auch so halbfertig auf den Markt geworfen wurden, wie man viele so oft schimpfen hört. Man denke an Desaster wie Gothic 3, das mit argen Problemen zu kämpfen hatte, die Unstimmigkeiten bei der Übersetzung von The Elder Scrolls IV: Oblivion und dergleichen.

      Stimmt das? Waren Spiele wirklich früher bei Veröffentlichung "fertig(er)" als sie es heute sind? Und wenn ja, was ist wohl schuld daran? Gibt man sich einfach nicht mehr so viel Mühe oder stehen die Entwickler unter einem größeren Druck als noch vor ein paar Jahren, sodass das Spiel vielleicht für den Umfang den es bietet eine zu kurze Entwicklungszeit bekam? Sind euch Day-One-Patches oder häufige Updates egal oder habt Ihr was dagegen?

      Was haltet ihr von DLCs? Zahlt ihr gern für zusätzlichen Inhalt oder habt ihr manchmal das Gefühl, dass Inhalte des DLCs eigentlich von Anfang an ins Hauptspiel gehört hätten? Wie steht Ihr zu Äusserungen wie "Sowas wurde früher noch mit Patches nachgereicht"? Stimmt das? Gab es dergleichen früher noch gratis? Wartet Ihr lieber auf "Game Of The Year"-Editionen oder ähnliches, die bereits alle DLCs enthalten? Sind Entwickler wirklich so geldgeil, wie man oft liest oder sind einfach nur die im Vergleich zu damals gestiegenen Kosten für die Entwicklung eines Spiels verantwortlich dafür, dass zu vielen Spielen zusätzliche, kostenpflichtige Inhalte angeboten werden?


      Mich interessiert da Eure Meinung -

      beste Grüße,
      Leo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Leopold ()

    • Leopold schrieb:

      Stimmt das? Waren Spiele wirklich früher bei Veröffentlichung "fertig(er)" als sie es heute sind?


      Definitiv - ja!

      NFS war bei Release bugfrei. So bugfrei das lediglich NFS 4 ein Patch bekam. Und der NFS 4 Patch hat auch bloß Sachen ergänzt, das Spiel war in Originalversion bereits fehlerfrei.

      Doom bekam einige patches, waren aber zum größten teil engine erweiterungen. Bugfixes zwar auch, aber das waren keine schweren Bugs, sondern nur Kleinigkeiten.
      Doom 1.9 Patch enthält eine 4. Episode (also wieder 8 Maps + 1 Secret). Dafür müsste man heute ein DLC kaufen.

      Damals wurd auch mehr Herz in die Spiele gesteckt. z.B. NFS:

      jedes Auto in NFS hatte seinen eigenen Videoclip + umfangreiche text und sprachinformationen über das Auto (Leistung, Mechanik, History usw) inkl. Diashow mit einigen Bildern.
      Bei NFS 1 wurde mit dem amerikanischen Motormagazin Road & Track zusammengearbeitet für die Abstimmung der Fahrzeugspecs (Performance, Handling etc)
      Motorensounds wurden im echten Auto aufgezeichnet.
      NFS 1 hat die beste KI der Serie. Ab Underground gibts nur noch Gummiband - sprich der Entwickler nahm sich nichtmal Zeit die Strecken zu üben und somit eine KI zu entwickeln die fahren kann.

      In den Boxen war damals viel mehr drin als nur die CD. Am geilsten waren immer die riesigen Boxen von Command & Conquer. Was da alles drin war omg! Da war zb bei Tiberian Sun ein dickes Handbuch drin, eine Soundtrack CD (!) ein Strategiebuch wo jede Map detalliert beschrieben wurde mit guten Taktiken usw. Alle Einheiten wurden ebenso genau detailliert beschrieben inkl Taktiken, es war eine Tastaturschablone bei, damit man sofort sehen kann welche Taste was in dem Spiel tut, und was da nich noch alles drin war :)

      Digital vs CD:

      CD hat den Vorteil etwas in der hand zu haben, sprich Presswerk CD, die Box etc - somit hat man dann auch einen materiellen Mehrwert als ein Raubkopierer, was ich schöner finde. Denn bei digital isses irgendwie nur ein Bezahlen, obwohl ich eig. den gleichen Wert auch runterladen könnte. Mir fehlt da einfach bisschen der Mehrwert :) Zumal die Raubkopie sogar meist besser dran ist ala Spiel startet schneller, weil keine CD mehr geprüft werden muss, bis hin zu spiel kann gespielt werden vs Kopierschutzmechanik beim aktuellen OS nicht mehr supported - oder ohne Crack sind einige Sachen noch auf CD statt Platte, weshalb das Laufwerk wieder losrödelt.
      Schade nur das die Boxen weg sind und es nur noch eben die Hüllen mit nichts drin sind. Das schmälert leider den Mehrwert. Aber dennoch.

      Digital hat allerdings auchn Vorteil:

      Meine CD kann kaputt gehen, dann ist Spiel am Arsch. Digital kann ichs immer wieder runterladen. Es geht da einfach nicht verloren.
      Aktuelle Projekte/Videos




      Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
      Notdürftig die Liste was aktuell läuft: Unreal | Complex DooM (LPT) | DooM 2016 | Need For Speed III: Hot Pursuit | Dirt Rally | Dirt 4 | WRC 7
    • De-M-oN schrieb:

      Schade nur das die Boxen weg sind und es nur noch eben die Hüllen mit nichts drin sind. Das schmälert leider den Mehrwert.


      Ja, das stimmt, Wenn ich da an Gears Of War 3 denke... :(

      De-M-oN schrieb:

      In den Boxen war damals viel mehr drin als nur die CD.


      ... da gabs nämlich eine DVD, drei Aufkleber und einen gefalteten Flyer. Handbuch Fehlanzeige.

      De-M-oN schrieb:

      Digital hat allerdings auchn Vorteil:

      Meine CD kann kaputt gehen, dann ist Spiel am Arsch. Digital kann ichs immer wieder runterladen. Es geht da einfach nicht verloren.


      Hoppala, das wollte ich Ähnlich noch anmerken, mach ich eben :)
    • De-M-oN schrieb:

      Schade nur das die Boxen weg sind und es nur noch eben die Hüllen mit nichts drin sind. Das schmälert leider den Mehrwert. Aber dennoch.


      Ich vermisse das. Damals, als man sich die normale Version eines Spieles gekauft hatte, und in der Box CD, ein ausführliches Handbuch (!) und weiterer Schnickschnack drin waren. Das einzige, was man heute neben der CD in der Hülle liegen hat, sind Werbebroschüren, das "Handbuch" besteht nur noch aus der Lizenzvereinbarung...
      Wenn man doch was Vernünftiges dabei haben will, muss 100 € mehr zahlen...
      Entspannte Lets Plays auf Hardcorelevel youtube.com/LaBeatgaming
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      in denn laden ringehen und die spiele durch stöbern das wahren zeiten, das mache ich ab und zu auch heute noch aber nicht so oft wie früher.

      Digital vs CD

      es stimmt cd gehen schnell kaputt je öfter die mann verwendet aber mann hatt auch die cd hülle vom spiel und mann kann sie jedes mal angucken ob mann nicht lust hatt wieder drauf da sie so schön in einer reihe stehen was mann bei der digitalen spielesammlung leider nicht hatt was aber auch jede menge platz spart zu hause.

      ich hatte mir damals eine computerbildspiele zeitschrift gekauft nach ungefähr 1 jahr wollte ich es installieren oder weil mann es zum starten des spieles benötigt hatte aber das weis ich nicht mehr so genau jeden falls habe ich die cd reingelegt ins cd-rom laufwerk und geschlossen und dann hörte ich ein selsames geräusch vom laufwerk und alls ich vesehen habe ist die cd im laufwerk zersrungen habe ich mich aufgeregt das schöne spiel :( .

      kennt jemmand das spiel Thundor noch?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von blacktribel ()

    • LaBeat schrieb:

      Ich vermisse das. Damals, als man sich die normale Version eines Spieles gekauft hatte, und in der Box CD, ein ausführliches Handbuch (!) und weiterer Schnickschnack drin waren. Das einzige, was man heute neben der CD in der Hülle liegen hat, sind Werbebroschüren, das "Handbuch" besteht nur noch aus der Lizenzvereinbarung...
      Wenn man doch was Vernünftiges dabei haben will, muss 100 € mehr zahlen...


      Die Handbücher in den Spielen vermisse ich auch, vor allem weil da immer so schön alles erklärt war. Jetzt bekommst vielleicht gerade mal noch die CD in einer Hülle, ohne was.
      Was ich noch als Kritikpunkt sehe,ist das was De-M-oN schon angemerkt hat, dass du für jeden Spielinhalt der Extra kommt gleich einen kompletten DLC kaufen musst.
      So kann man natürlich auch zu Geld kommen. Für jedes Extra bisschen blechen, dabei sind die Spiele ja schon in der Standard Version so mega teuer.

      Und was schade ist, dass die Spielentwickler sich nicht mehr richtig die Zeit für ihre Produkte nehmen. Jedes Jahr muss mit aller macht was neues rauskommen. Bestes Beispiel: Assassin`S Creed.
      Bitte nicht Falsch verstehen, ich mag die Spielreihe sehr, aber warum in drei Teufels Namen muss denn Jedes Jahr ein neuer Teil kommen? Letztes Jahr waren es sogar zwei mit Rouge und Unity, dieses Jahr Syndicate. Die sollen sich doch echt mal nen bisschen mehr Zeit nehmen, ansonsten wird doch eh wieder gemeckert. Es gibt welche die schreien rum, wegen einer schwachen Story, manche sagen es wäre fast genauso wie Unity. Einfach mal 2-3 Jahre Entwicklungszeit und dann ist gut. Hat doch früher auch geklappt und es kam was gescheites bei rum.
    • Leopold schrieb:

      als ich, bedingt durch die "Ich hab nix zum spielen"-Phase, die man immer mal wieder hat, das Internetz nach akuellen Schnäppchen durchstöbert habe und so auf einen Shop, in dem man Spiele-Keys für Plattformen wie Steam, Origin & Co. kaufen kann gestoßen bin, schwelgte ich kurz darauf in Erinnerungen, wie das damals so war - da ging man meistens noch in einen Laden, um sich eine CD/DVD in einer Hülle inklusive Anleitung zu kaufen.
      Ich konnte damals ortsbedingt beides knicken - Steam war damals mit DSL Lite zu uninteressant um mich damit zu beschäftigen und den Weg über den Laden konnte ich ebenfalls knicken - in dem Nest hier gab es keinen und ich bin auch nicht gerade häufig in die Stadt gekommen. Sofern ich mir was gekauft habe, habe ich es meist über Versandhändler gemacht.

      Leopold schrieb:

      Was haltet Ihr vom Spielekauf ohne physisches Medium? Ist es euch egal, stellt Ihr euch lieber eine DVD-Hülle zu Eurer Sammlung ins Regal oder spart Ihr lieber den Platz? Angenommen, ein Spiel kostet als physische Version genau so viel wie als digitale: digital kaufen und runterladen, oder ab in den Laden? Könnt ihr damit leben, wenn mal eine CD/DVD das zeitliche segnet oder habt ihr lieber uneingeschränkten Zugriff auf eure Online-Sammlung, die Ihr von überall immer wieder runterladen könnt?
      Ich hatte nie Probleme mit kaputten CD's und mit etwas Sorgfalt halten die auch ziemlich lange. Ich hab mir trotzdem digitale Sicherungskopien angelegt, deren Lauffähigkeit ich auch überprüft habe.

      Aber zurück zu deiner Frage: Bei den meisten Titeln ist mir die Hülle scheißegal und ich würde deshalb die Verfügbarkeit und die Platzersparnis im Zweifelsfall bevorzugen, bei einigen wenigen Ausnahmen - bei mir z.B. bei einigen Titeln der Assassin's Creed - Reihe - habe ich wegen "Bindungen" zur Serie trotzdem zur physische Kopie samt Hülle / Steelbook gegriffen. Zumindest da war auch das Problem mit den CD's nicht - wurde mit einem Account verknüpft und ich kann immer auf die digitale Version zurückgreifen. Mittlerweile wird der physische Datenträger aber wohl wegen immer größerer Day 0 / Day 1 - Patches immer witzloser - nur noch ne Frage der Zeit, bis man sich bei Retail-Fassungen nur noch auf Key + Dreingaben beschränkt, zumindest auf dem PC. Zu Konsolen kann ich nichts sagen ... vielleicht werfe ich die irgendwann mal wieder an.

      Leopold schrieb:

      Wie steht Ihr dazu? Nervt es euch, dass Publisher auf eigene Clients wie Steam, Origin oder Uplay setzen? Ist es euch egal, wenn ihr eure Spiele nicht mehr verkaufen könnt, weil sie an eure Nutzerkonten gebunden sind? Würdet ihr von dem Kauf eines Spiels absehen, wenn ihr euch dafür einen Client herunterladen und das Spiel registrieren müsst? Oder gefallen euch derartige Clients, weil sie euch vielleicht über Rabattaktionen informieren und euch mit euren Freunden vernetzen?
      Ich habe nie ein Spiel verkauft und dementsprechend ist mir das egal, auch eine Aktivierungspflicht stört mich nicht. Was mich aber stört ist, wenn ein Offline-Spiel eine dauerhafte Internetverbindung voraussetzt. Nichts ist frustrierender, als z.B. bei einem defekten Router nen Mittelfinger vom Spiel zu sehen zu bekommen. Sofern ich an einem solchen Spiel interessiert sein sollte, dann warte ich vor dem (eventuellen) Kauf auf eine funktionierende Möglichkeit, diese hirnrissige Gängelung zu entfernen - da kratzen mich auch die Rechte des Publishers wenig. Zu den Clients an sich ... sofern er was taugt und nicht negativ auffällt soll es mir egal sein - das schaffen zum Glück die Meisten. Ansonsten durchaus ein Grund, diverse Spiele zu meiden.

      Leopold schrieb:

      Stimmt das? Waren Spiele wirklich früher bei Veröffentlichung "fertig(er)" als sie es heute sind? Und wenn ja, was ist wohl schuld daran? Gibt man sich einfach nicht mehr so viel Mühe oder stehen die Entwickler unter einem größeren Druck als noch vor ein paar Jahren, sodass das Spiel vielleicht für den Umfang den es bietet eine zu kurze Entwicklungszeit bekam? Sind euch Day-One-Patches oder häufige Updates egal oder habt Ihr was dagegen?
      Ja, Spiele waren früher "fertiger" - was da heutzutage rausgeschissen wird ist oft echt nicht mehr feierlich. Ich kann es aber meist den Entwicklern nicht negativ ankreiden - von ein paar Ausnahmen mal abgesehen. Ich vermute, dass meist zu knapp gesetzte Dead Lines in Kombination mit unvorhergesehenen Problemen und fehlendem Spielraum die Ursache dafür sind.

      Leopold schrieb:

      Was haltet ihr von DLCs?
      Vom Prinzip her habe ich weder etwas gegen DLC's, noch gegen Mikrotransaktionen. Da du zu letzteren nichts gefragt hast, spar ich mir aber mal die Ausführungen.

      Leopold schrieb:

      Wie steht Ihr zu Äusserungen wie "Sowas wurde früher noch mit Patches nachgereicht"? Stimmt das? Gab es dergleichen früher noch gratis?
      Meist nicht. Früher wurde das halt gebündelt und unter dem Namen "Addon" oder "Expansion Pack" vertickt - im Optimalfall hat sich nur die Granularität und die Geschwindigkeit verändert, in der uns das zur Verfügung steht. Beides nicht negativ ... im Optimalfall. Leider tritt der nur selten ein ...

      Leopold schrieb:

      Zahlt ihr gern für zusätzlichen Inhalt oder habt ihr manchmal das Gefühl, dass Inhalte des DLCs eigentlich von Anfang an ins Hauptspiel gehört hätten?
      Das ist eine Sache, die mich doch etwas nervt, ja. Bei einigen Titeln merkt man, dass das Spiel ohne DLC sich nicht komplett anfühlt, bei Javick in Mass Effect 3 war das zum Beispiel der Fall.

      De-M-oN schrieb:

      Zumal die Raubkopie sogar meist besser dran ist ala Spiel startet schneller
      Und liefen oft auch fehlerfreier :whistling:
      Videoempfehlungen:
      ShimmyMC
      NuRap
      ShimmyMC
      Napoleon Bonaparte
    • De-M-oN schrieb:

      Digital hat allerdings auchn Vorteil:

      Meine CD kann kaputt gehen, dann ist Spiel am Arsch. Digital kann ichs immer wieder runterladen. Es geht da einfach nicht verloren.

      Andersrum kann man sowas auch sehen ^^
      Steam könnte z.B. down gehen.
      Dann sind sämtliche Spiele die man dort gekauft hat verloren xD

      Mir wäre es halt lieber wenn ich ne Physische Version der Spiele habe. Weil wenn sie wie schon angemerkt wirklich nicht mehr Downloadbar sind, so hat man Geld für etwas ausgegeben für nix. (Hoffe das tritt nie ein, da ich auch SteamUser bin ^^)

      Physische Versionen kann ich jederzeit Offline installieren.

      Beides hat halt eben seine Vor- und Nachteile.

      Leopold schrieb:

      Stimmt das? Waren Spiele wirklich früher bei Veröffentlichung "fertig(er)" als sie es heute sind?

      Auf jedenfall weit mehr als sie es heute sind.

      Grund dafür ist unter anderem komplexeres Design und sehr hohe Spieltiefe. Sowas nach Fehlern zu debugen ist nicht immer in der Entwicklungsphase möglich, da unter anderem Termine eingehaltet werden müssen. Sprich es ist ein Zeit/Geld Problem das Spiele oft Verbugt sind und die Entwickler dies mit Patches oft auch noch später fixen bzw. erweitern.

      Das gab es auch schon zu DOS Zeiten. Jedoch waren die meisten Games zu DOS Zeiten viel unkomplizierter und man konnte sich bei der Entwicklung schon so viel Zeit nehmen das sowas wirklich auch fertig war.

      z.B. gab es für Spiele wie Fallout 1, Tomb Raider, Battle Isle usw. immer mal wieder auf Sonderheft CDs wie der PCAction oder GameStar einen Patch.
      Vor allem für Spiele die nicht nur VGA konnten, sondern auch zum ersten mal Glide unterstützten wurden viele Games oftmals sogar noch nachgepatcht.

      Leopold schrieb:

      Was haltet ihr von DLCs? Zahlt ihr gern für zusätzlichen Inhalt oder habt ihr manchmal das Gefühl, dass Inhalte des DLCs eigentlich von Anfang an ins Hauptspiel gehört hätten? Wie steht Ihr zu Äusserungen wie "Sowas wurde früher noch mit Patches nachgereicht"? Stimmt das? Gab es dergleichen früher noch gratis? Wartet Ihr lieber auf "Game Of The Year"-Editionen oder ähnliches, die bereits alle DLCs enthalten?


      DLC gab es früher auch schon in einer anderen Variante. Nannte sich halt nur Erweiterung ^^. Weil Download Content wäre schlecht gewesen bei DOS oder Win3.1 mit nur Modem. Außerdem war gewiss das Internet noch im Wandel.

      Gratis gab es solche Erweiterungen wie Zusätzliche Maps, Fahrzeuge, Missionen etc. oftmals für Lau an jeder Tankstelle. Wie schon angesprochen waren PCAction, GameStar und viele andere Zeitschriften dafür da den Leuten Demos von Spielen, Patches, etc zu verbreiten.
      Oft waren dort dann auch Erweiterungen zu finden.
      z.B. habe ich hier noch für Dungeon Keeper 1 und Jedi Knight auf einer alten GameStar CD nicht nur ein Level Editor drauf, sondern auch zusätzliche Maps für Multiplayer.

      Habe hier sogar noch teils alte PCGames Zeitschriften wo die komplette Oberfläche auf DOS läuft ^^

      Oft waren bei PC Spielen auch die Patches gleich mit auf der CD. Sowas gab es auch sehr oft.

      z.B. habe ich hier das Spiel Star Wars - Rogue Squadron. Dort war der Patch für Fixes und das Hinzufügen des Naboo Fighters integriert.

      Viele Spiele jedoch brauchte man auch nicht nachpatchen. Spiele von Apogee waren oftmals schon fertig und es gab nie großartig Patches zu den Games.

      Zum Thema GotY... diese Bezeichnung gab es früher auch schon, das Spiele als Spiel des Jahres gekürt wurden. Die englische Benutzung dieser Bezeichnung ist relativ auch recht neu und das auch nur dank Bethesda und ihrer Elder Scrolls Reihe. Bei Morrowind ist mir das nämlich erst aufgefallen das man nun Komplettpakete mit Addons als GotY bezeichnet.

      Früher wie bei TombRaider war es dann die Gold Edition wo dann Hauptspiel und Erweiterung drin waren.

      Genauso wie bei Star Wars - Empire at War es die Gold Edition war und auch bei Dungeon Keeper 2 es eine Gold Edition gegeben hat.

      Gold Editionen gab es sehr oft mal. Da war halt wie heute bei den GotY Versionen alles drin gewesen.

      Und Gratis gab es sowas früher halt auch nicht. Gold Editionen haben oftmals etwas mehr gekostet, für Updates und Patches hat man Zeitschriften bezahlt (bis zu 10/20 DM manchmal sogar)

      Leopold schrieb:

      Das brachte mich dann auch zum nächsten Thema: Die Pflicht des Internetzugangs bei vielen heutigen Spielen, inklusive des Aktivierungszwangs und der damit einhergehenden nicht mehr gegebenen Möglichkeit, durchgespielte Spiele wieder zu verkaufen.

      Das ist das was mich heute an sich am meisten stört.

      Nicht das es es heißt das es früher Spiele gab die nicht CD geschützt waren. Gab es halt auch teilweise. Darunter auch halt sehr Kreative wie bei Monkey Island 1u2 mit Drehscheibe oder ZakMcKracken mit nem großen Codeheft für die Symbole am Flughafen. Hat man die nicht richtig eingegeben bei ZakMcKracken, so konnte man das Spiel eigentlich als Demo betrachten. ^^
      Auch sehr Kreativ wie bei Aladdin für den PC. (damals 2 Disketten für 68 DM xD) wurde auch ein Passwort verlangt. Um das Spiel halt zu spielen musste man das Handbuch haben und Seite x Zeile y Wort z eingeben.

      Solche Passwörter sind an sich recht zuverlässig auch. Aber man kann sie ja bei einer Raubkopie einfach mitgeben. z.B. Duplikate der Drehscheiben, Heftchen etc.

      Und vor allem ist jede Version mit den gleichen System geschützt, was die Passwörter überall einsetzbar machte. Raubkopien waren daher sehr schnell erledigt ^^

      Dann ging es, sogar in DOS Zeiten schon los, Spiele CDs kopiergeschützt zu machen. Entweder hat man mal den CD-Label abgefragt, oder Dummy Datein, oder was später bei Win95 nachher losging auch bestimmte Sektoren der CD.

      Was bei vielen Spielen auch echt störend war und gewiss auch die CD im Laufwerk abnutzte.
      Für das Spiel StarCraft machte Blizzard z.B. in eines der Patches einen NoCD rein. Was natürlich auch Performance des Games erhöhte.

      Heute ist es bei den Spielen am schlimsten die ihren Save Online machen. Online Überprüfung etc.

      Hier musste ich schon zwei Mankos feststellen an solchen Systemen die Online aktiviert werden müssen.

      Bei TwoWorlds z.B. hatte mein Freund vergeblich versucht das Spiel auf seinen neuen PC zu installieren/aktivieren. Er musste, weil keine Aktivierungsversuche mehr frei waren und er den Code auch wirklich so eingegeben hatte wie auf der Verpackung bedruckt (der natürlich auch schon auf dem alten Rechner funktioniert hatte), bei dem Kundensupport anrufen und dort erst mal bescheid geben das er das Spiel auf nem neuen Rechner installieren wollte.
      Also wenn so die Zukunft aussieht (Habe ich so gedacht), dann hast du das Spiel, aber musst erst mal um die halbe Welt telefonieren, damit es aktiviert werden kann um dann nach gut 15h das erste mal zu zocken. ^^

      Der zweite Manko war das ich das Spiel Crysis mal wieder zocken wollte. Also Spiel rein, installieren und... naja... los dachte ich ^^ Nö. Server zur Überprüfung der CD konnte nicht gefunden werden.

      Das was ich schon bei Steam angesprochen hatte war hier eingetreten. Die Serveradresse bzw. der Server selbst ist nicht mehr aktiv um die DVD bzw. das Spiel zu überprüfen. Hier hat nur noch ein NOCD geholfen dann.


      Leopold schrieb:

      Stimmt das? Waren Spiele wirklich früher bei Veröffentlichung "fertig(er)" als sie es heute sind? Und wenn ja, was ist wohl schuld daran? Gibt man sich einfach nicht mehr so viel Mühe oder stehen die Entwickler unter einem größeren Druck als noch vor ein paar Jahren, sodass das Spiel vielleicht für den Umfang den es bietet eine zu kurze Entwicklungszeit bekam?


      An sich stehen Entwickler weit mehr unter Druck als Früher. Definitiv. Erwartungen der User wollen ja schließlich auch irgendwo noch erfüllt werden und wenn man zuviel Mist fabriziert, dann kann ganz schnell mal das passieren was mit LucasArts passiert ist.

      Am Anfang war LucasArts ein Begriff der für gute Spiele stand im Punkto Point&Click. Auch viele Star Wars Games und auch Flugsimulatoren waren damals recht bekannt und jeder wollte es mal spielen.
      Mit der Zeit machte LucasArts aber immer wieder Patzer in Spieleentwicklungen und statt auf bestimmten Schienen weiter zu fahren um mit der Zeit mitzugehen, haben sie Teils Spiele rausgehauen die ihrer Zeit zurücklagen. Angefangen damit das man bei Indiana Jones und der Turm von Babel auf einmal Tomb Raider Konkurenz machen wollte mit Grafiken bzw. Spielfunktionalität die längst Überholt waren. Tomb Raider 3/4 die zur gleichen Zeit raus kamen hatten einfach mehr Aktion und auch die Spielfigur war nicht so verbugt wie es bei Indiana Jones war.

      LucasArts versuchte sich überall mal. Ob nun Racer, Simulation, Fighting etc pp... Einfach nur zu weit ausgefächert. Man hätte sich nicht so weit ausfächern sollen. Viele Games waren nun mal ein Flop und daraus hätte man lernen können. Kein Patch und kein Update konnten bestimmte Sachen wieder gut machen bei den Fans.
      Somit waren viele Spiele sogar recht verbugt.

      Die Krönung aller schlampigen Arbeiten machte LucasArts bei der Entwicklung von Knights of the Old Republic 2 - The Sith Lords. Das Spiel war zum einen die gleiche Engine wie der erste Teil. Die Gebiete haben sie teils einfach nur kopiert und ein wenig verändert, nicht beendbare Quests, fehlende Bereiche und sogar unfertige Dialoge als auch unfertige Moves.
      Die Idee war nicht schlecht. Die Story hat auf jedenfall gefesselt. Aber das Spiel war so sehr verbugt das man es eigentlich The Bug Lords nennen könnte.
      Die Fangemeinde für Mods und Patches machte das Spiel relativ noch rettbar.

      LucasArts versuchte sich dann noch mit dem Online Game sowie dem Spiel Unleashed zu retten, aber auch da dann später halt mit untergegangen.

      Ich hatte das ja schon GAAANZ weit oben angesprochen gehabt. Um Spiele wirklich gut umzusetzen fehlt es den Entwicklern immer mehr an Zeit und Geld. Ein Projekt muss natürlich finanziert werden, daher versuchen viele oftmals das Spiel erstmal soweit zu entwickeln das es Spielbar ist und sich dann eventuell noch mal Zeit nimmt um es zu fixen durch Patches oder Erweiterungen.


      Spiele sind nun mal auch nur Software und wie Software nun mal ist, kann es Fehler enthalten. Also kann man es nur ausbessern. Und das tuen Games halt mit Patches.
      Mal werden Garfikkartenupdates für die Spiele rausgefeuert und mal sind es kleine Updates wo Maps und kleine Fixes drin sind.

      Bei einem Day-One-Patch habe ich nix dagegen. Ich habe nur etwas dagegen wenn nachfolgende Patches die davorgehenden Patches nicht mitenthalten und man erst einmal einen Patch nach den anderen installieren muss.



      Achso... mir ist sogar noch was eingefallen zu Steam vs Original CD. Und zwars geht es wieder um das Spiel Jedi Knight 1 und die Erweiterung Mysteries of the Sith. Die Steam Versionen haben keine Hintergrundmusik, da diesen Versionen die Musik Tracks fehlen die die Original CDs haben. Und zwars sind die Original CDs in Wirklichkeit Multi CDs. Auf Track 0 sitzen halt die Daten und ab Track 1 sind dann die Musikstücke.

      Gleiches auch bei Tomb Raider 1 und 2. 3 hatte glaube ich die Musik Tracks schon als Datei.

      Auch Turok 1 und 2 wären solche Titel wo Steam keine Musik hinbekommen könnte, da sie die Spiele als ISO ausgeben müssen mit einer CUE Datei wo die Trackliste drin steht. Und da wird sich Steam stumm stellen.

      Bei solchen Games bin ich dann doch wieder Froh Physische Originale zu haben ^^
    • Ich muss zugeben das ich doch lieber etwas in meinem Regal stehen habe.
      Immer mal wieder stelle ich mich vor mein Regal und bin erfüllt mit Entschlossenheit.
      Etwas in der Hand zu halten fühlt sich einfach besser an und verleit dem Ganzen einen persönlichen Wert.

      Clients wie Steam und Origin sind gut wie sie sind, doch nervt es mich immer wieder sobald ich ein Spiel im Laden kaufen und es Installieren will das ich Steam/Origin dazu brauche. Kann ich nicht selbst entscheiden ob ich es jetzt in Steam Registrieren will oder nicht?

      Ich bin mit der Materie nicht so vertraut aber ich denke Spiele Entwickler von großen Firmen stehen sehr stark unter Druck. Diese Firmen stehen in Konkurenz mit anderen Firmen und sie wollen schnell Geld machen. Dann sind da noch die die das Spiel dann Spielen werden haben so große Erwartungen und wollen bombastische Grafik, 400 Stunden Spielzeit, ne geile Story, Charaktere deren vorgeschichten so detailiert sind das man genau weis wie der Typ der hinter dem Artzt steht bei der Geburt aussah, 500 Stunden voll mit dingen die man noch machen kann sobald man den Letzten Boss oder letzte Mission erledigt hat. Und dann wollen die Firmen das alles bringen und aus irgendwelchen Gründen schaffen sie es nicht. "Oh schreck, wir werden nicht fertig. Streicht das und das raus, bugg fixes machen wir 2 Wochen nach release. Die Kaufen das Spiel egal wie es ist." Und egal was man macht irgendein Gehirn da drausen meckert so oder so über alles.

      Okay ich hör mal wieder auf Dumm zu sein.
      Früher war es halt einfacher für Entwickler.
      z.B. Croc, da hat bestimmt nur jemand gesagt: Mach einen Plattformer mit einem Crocodil. Ach ja Kinder sind unsere Zielgruppe. Bring mir was Flauschiges und was Böses. Die Leute werden es Lieben.
      Keine Zehntausend Gameplay Elemente. Einfach nur ein lustiges Spiel damit die Zeit schneller vorbei geht.
      Ist aber nur meine Meinung und warscheinlich ist das was ich geschrieben habe nur Mist.

      Aber Day-one Patches und Updates sind gut da merkt man das es ihnen leid tut.

      Über DLCs kann ich nicht viel sagen, ich Kauf meinen Spielen immer die neusten DLCs.
      DLCs sind gut, außer es heist irgendwann in einem Rollenspiel "du bist beim ersten Boss angekommen aber er ist nicht da. Kaufe jetzt das 1. Boss DLC um gegen ihn zu Kämpfen." ab diesem Punkt sollte man sich gedanken machen. Und zu all diesen "hätte schon drin sein sollen beim release" meine Eltern beschweren sich auch immer das ein Gehirn schon vor meiner Geburt da sein sollte und nicht erst per Schul DLC nachgereicht wird.
    • Leopold schrieb:


      Was haltet Ihr vom Spielekauf ohne physisches Medium? Ist es euch egal, stellt Ihr euch lieber eine DVD-Hülle zu Eurer Sammlung ins Regal oder spart Ihr lieber den Platz? Angenommen, ein Spiel kostet als physische Version genau so viel wie als digitale: digital kaufen und runterladen, oder ab in den Laden? Könnt ihr damit leben, wenn mal eine CD/DVD das zeitliche segnet oder habt ihr lieber uneingeschränkten Zugriff auf eure Online-Sammlung, die Ihr von überall immer wieder runterladen könnt?

      Ist mir eigentlich egal. Ich hab einige Spiele im Regal stehen und würde die auch nicht weggeben aber ich bevorzuge inzwischen eher die digitale Form, weil es einfach so viel bequemer ist. Wenn ich ein Spiel kaufe, kann ich es auch sofort spielen. Ich muss dafür nicht erstmal zum nächsten Laden fahren oder warten, bis es per Post bei mir ankommt. Wenn ich es installiere, ist es immer auf dem neusten Stand und ich hab einfache Übersicht über Mods und Problemlösungen (bezogen auf Steam)
      Mit CDs hatte ich bisher aber auch noch keine Verschleiss Probleme. Meine ältesten Pc Spiele sind Siedler 3 und C&C Tiberian Sun und zumindest Siedler spiele ich auch mindestens einmal im Jahr für ein paar Wochen. Trotzdem sieht die CD noch fast neu aus. Einige PS Spiele sind noch älter und laufen ebenfalls problemlos.

      Wie steht Ihr dazu? Nervt es euch, dass Publisher auf eigene Clients wie Steam, Origin oder Uplay setzen? Ist es euch egal, wenn ihr eure Spiele nicht mehr verkaufen könnt, weil sie an eure Nutzerkonten gebunden sind? Würdet ihr von dem Kauf eines Spiels absehen, wenn ihr euch dafür einen Client herunterladen und das Spiel registrieren müsst? Oder gefallen euch derartige Clients, weil sie euch vielleicht über Rabattaktionen informieren und euch mit euren Freunden vernetzen?

      Hier reicht es mir eigentlich ein Steam Konto zu haben. Der einzige andere Client, den ich bisher zusätzlich installiert habe, ist der Glyph Launcher, weil ein Kumpel Trove und ArchAge mit mir spielen wollte. Um alles andere habe ich bisher einen Bogen gemacht.
      Spiele verkaufen spielt keine große Rolle für mich, da ich jemand bin, der die meisten Spiele irgendwann nochmal wieder rauskramt. Ich hab früher mal ein paar PS Spiele verkauft und mich später dann immer drüber geärgert, wenn ich wieder Lust auf das Spiel hatte xD

      Stimmt das? Waren Spiele wirklich früher bei Veröffentlichung "fertig(er)" als sie es heute sind? Und wenn ja, was ist wohl schuld daran? Gibt man sich einfach nicht mehr so viel Mühe oder stehen die Entwickler unter einem größeren Druck als noch vor ein paar Jahren, sodass das Spiel vielleicht für den Umfang den es bietet eine zu kurze Entwicklungszeit bekam? Sind euch Day-One-Patches oder häufige Updates egal oder habt Ihr was dagegen?

      Ich denke, ein Grund dafür ist, dass es heute keine große Rolle mehr spielt, wenn direkt nach Release diverse Sachen gepatcht werden müssen. So ziemlich jeder hat heute Internet, die Spiele updaten sich selber, der Spieler bekommt es häufig gar nicht erst mit.
      Damals war der Aufwand für die Nutzer viel größer. Man musste selber die Seite des Entwicklers verfolgen, ob vielleicht ein neuer Patch verfügbar war, selber runterladen und installieren. Möglicherweise sogar selber noch Dateien austauschen/bearbeiten. Und wenn man gar nicht erst Internet hatte, war man sowieso am Arsch, wenn das Spiel ohne Patch nicht spielbar war :D

      Was haltet ihr von DLCs? Zahlt ihr gern für zusätzlichen Inhalt oder habt ihr manchmal das Gefühl, dass Inhalte des DLCs eigentlich von Anfang an ins Hauptspiel gehört hätten? Wie steht Ihr zu Äusserungen wie "Sowas wurde früher noch mit Patches nachgereicht"? Stimmt das? Gab es dergleichen früher noch gratis? Wartet Ihr lieber auf "Game Of The Year"-Editionen oder ähnliches, die bereits alle DLCs enthalten? Sind Entwickler wirklich so geldgeil, wie man oft liest oder sind einfach nur die im Vergleich zu damals gestiegenen Kosten für die Entwicklung eines Spiels verantwortlich dafür, dass zu vielen Spielen zusätzliche, kostenpflichtige Inhalte angeboten werden?

      Im Prinzip habe ich kein Problem damit. Gab es ja auch früher schon, nur hieß es da noch "Add On". Aber wie du selber schon sagst, gibt es durchaus DLC Inhalte, die man eigentlich als Teil des Hauptspiels erwarten könnte. Und natürlich auch viele Inhalte, die einfach unnötig sind (ich werfe da mal die "Speck" Tarnung bei CoD in den Raum^^).
    • Das kommt nun drauf an "wann früher" ^^.
      In den 80/90 gab es haufenweise Arcade Games wie Golden Axe, Metal Slug, Mega Man, Sonic, Pac Man etc.
      da musste man für einige Games eben die Level, Gegner auswendig lernen somit war das ganze schwerer und man verbrachte mehr Zeit damit
      als heute z.B. mit nem Order 1886 das man in 10 Stunden durch gerunnt hat.

      Damals gab es viele Genres etc. auch noch nicht weshalb man immer wieder neue innovative Ideen bringen konnte was heute wiederum eher schwer ist
      da alles in irgendeiner Form schon mal wo vorkam. In den 90 haute es die Leute von den Socken wie die ersten 3D Mario/Zelda raus kamen, Final Fantasy 7
      begeisterte massenhaft Leute da so ein Spiel bis dato einfach nicht vorhanden war vor allem in Europa.

      Ich denke viele die sagen dass damals alles besser war haben ihre rosarote Nostalgie Brille auf da die Spiele ihrer Kindheit für sie eben das größte sind.
      Selber spiel ich auch zuhauf viele ältere Spiele aber es gibt heutzutage trotzdem noch sehr sehr gute Spiele auch wenn es nicht so oft vor kommt.

      N Hingeklatschtes Call of Duty, Asassins Creed etc. betrachte ich allerdings nicht als gutes Spiel da es immer die selbe Spielmechanik und sich nur geringfügig was
      ändert bzw. die Spielereihe tot gemolken wird solange sie noch Geld bringt.

      Spiele wie zuletzt Undertale find ich inovativ die brauchen keine Mega Grafik um geil zu sein da ist einfach das Gameplay das ausschlaggebende so wie es auch sein sollte
      aber leider Gottes wird das Gameplay heutzutags sehr oft vernachlässigt und lieber von Grafik übertrumpft.

      Den Unterschied zu den Generationen merkt man sehr denn ca 95% unserer Kunden die Interesse an nem Call of Duty / Asassins Creed oder Gta haben sind gerade mal
      12- 16 Jahre alt und andere Spiele Genres interessieren sie auch erst gar nicht es besteht nicht mal Interesse daran etwas neues auszuprobieren.

      Das heutzutage kaum noch ein Entwickler probiert etwas neues zu versuchen liegt vermutlich auch daran dass der großteil der Kundschaft eh das frisst was man ihnen vorsetzt
      und wieso sollte man sich die mühe machen was neues zu probieren wenn das alte sich ohnehin seit Jahren wie geschnitten Brot verkauft ^^.
      Let's Plays, Bier und n Teller Kekse kriegste hier : youtube.com/user/GirugaLP
    • Giruga schrieb:

      Das kommt nun drauf an "wann früher" ^^.
      In den 80/90 gab es haufenweise Arcade Games wie Golden Axe, Metal Slug, Mega Man, Sonic, Pac Man etc.
      da musste man für einige Games eben die Level, Gegner auswendig lernen somit war das ganze schwerer und man verbrachte mehr Zeit damit
      als heute z.B. mit nem Order 1886 das man in 10 Stunden durch gerunnt hat.

      Damals gab es viele Genres etc. auch noch nicht weshalb man immer wieder neue innovative Ideen bringen konnte was heute wiederum eher schwer ist
      da alles in irgendeiner Form schon mal wo vorkam. In den 90 haute es die Leute von den Socken wie die ersten 3D Mario/Zelda raus kamen, Final Fantasy 7
      begeisterte massenhaft Leute da so ein Spiel bis dato einfach nicht vorhanden war vor allem in Europa.

      Ich denke viele die sagen dass damals alles besser war haben ihre rosarote Nostalgie Brille auf da die Spiele ihrer Kindheit für sie eben das größte sind.
      Selber spiel ich auch zuhauf viele ältere Spiele aber es gibt heutzutage trotzdem noch sehr sehr gute Spiele auch wenn es nicht so oft vor kommt.

      N Hingeklatschtes Call of Duty, Asassins Creed etc. betrachte ich allerdings nicht als gutes Spiel da es immer die selbe Spielmechanik und sich nur geringfügig was
      ändert bzw. die Spielereihe tot gemolken wird solange sie noch Geld bringt.

      Spiele wie zuletzt Undertale find ich inovativ die brauchen keine Mega Grafik um geil zu sein da ist einfach das Gameplay das ausschlaggebende so wie es auch sein sollte
      aber leider Gottes wird das Gameplay heutzutags sehr oft vernachlässigt und lieber von Grafik übertrumpft.

      Den Unterschied zu den Generationen merkt man sehr denn ca 95% unserer Kunden die Interesse an nem Call of Duty / Asassins Creed oder Gta haben sind gerade mal
      12- 16 Jahre alt und andere Spiele Genres interessieren sie auch erst gar nicht es besteht nicht mal Interesse daran etwas neues auszuprobieren.

      Das heutzutage kaum noch ein Entwickler probiert etwas neues zu versuchen liegt vermutlich auch daran dass der großteil der Kundschaft eh das frisst was man ihnen vorsetzt
      und wieso sollte man sich die mühe machen was neues zu probieren wenn das alte sich ohnehin seit Jahren wie geschnitten Brot verkauft ^^.
      Ja das stimmt das man füher alles auswendig lernen musste, besonders bei NES. Doch ab SNES wurde es besser, weil man abspeichern konnte. Und bei Game Over musste man das Spiel nicht mehr von vorne spielen, wie bei NES. Man merkt schon, dass die Spiele immer leichter werden.
    • NES Games: FF1, 2 und 3 = Man konnte jederzeit auf der Weltkarte, in einem Dorf oder gar an bestimmten Speicherpunkten in Dungeons speichern.
      Diese 3 Games sollten ja bekannt sein. Bei NES Games gab es noch mehr Games wo man viel speichern konnte. Die haben sich kaum von SNES unterschieden was Speicherpunkte angeht.

      SNES genauso. FF4, 5, 6 = Wieder Weltkarte, Dorf oder bestimmte Dungeon Punkte war speichern möglich.

      #Dresden45 schrieb:

      n64 hatte keine rpg's

      Zelda Ocarina of Time und Majoras Mask sind also kein RPGs aus Japan? Hmm... ;D
      Gut, es gab da nicht viele. Aber zumindest die beiden sollten doch jedem Gamer bekannt sein ;D

      #Dresden45 schrieb:

      ps1 ins dorf

      Jaein.
      Weltkarte, Dorf, Dungeons für reguläre standard Fantasy RPGs.

      Parasite Eve 1 und 2 sind auch Japanische RPGs wo man jederzeit speichern konnte. Da gabs glaub ich im Menü extra solch ein Eintrag für glaub ich. Wenn nicht, dann war es so wie bei Resident Evil.

      #Dresden45 schrieb:

      ps2/gc ins dorf , etc


      Man möchte meinen das, wenn man es ließt, du noch nie großartig RPGs gezockt hast. Zumindest nicht in einem erweitertem Spektrum, sondern dich nur auf ein Genre dich beziehst xD Was weiß ich ^^

      FF10 10-2 und 12 waren Kristalle als Speicherpunkte. Die konnten überall sein und waren regelmäßig durchzogen. Ob Dörfer oder Dungeons.

      Gab aber auch RPGs wo man wirklich überall speichern konnte.


      Das es bei NES Games weniger Speichermöglichkeiten bei bestimmten RPGs gab, kann ich nicht leugnen. Aber sie waren da. Kein RPG der auf Stunden Spielzeit ausgelegt ist kommt da drum herum.
      Ich habe hier sogar Dragon Ball RPGs für NES und da kann ich definitiv jederzeit speichern. ^^ Und das bei NES.

      @MultiMarioLP @#Dresden45 Also ihr beide haut Sachen so pauschal raus, die man glatt wiederlegen könnte. Ich weiß ja nicht was ihr bis lang auf den jeweiligen Konsolen gezockt habt. Aber wenn ihr solche Sachen raushaut wie das NES Games nicht speichern konnten und Sachen wie das N64 keine RPGs hat und Sachen das alle anderen Konsolen bei RPGs nur im Dorf speichern möglich war, dann würde ich zu gerne mal wissen was ihr da bislang gezockt habt xD
    • Sagaras schrieb:

      NES Games: FF1, 2 und 3 = Man konnte jederzeit auf der Weltkarte, in einem Dorf oder gar an bestimmten Speicherpunkten in Dungeons speichern.


      Eben.. Bestimme Speicherpunkte.. Dorf ist allgemein.

      Sagaras schrieb:

      Zelda Ocarina of Time und Majoras Mask sind also kein RPGs aus Japan?

      Zelda oder (T)LoZ bezeichnet, ist eine Action-Adventure-basierte Videospiel-Serie des japanischen Konzerns Nintendo.
      Action-Adventure



      Sagaras schrieb:

      FF10 10-2 und 12 waren Kristalle als Speicherpunkte.

      Mit ins Dorf meinte ich Speicherpunkte, also das man nicht überall speichern kann.

      Sagaras schrieb:

      Parasite Eve 1 und 2 sind auch Japanische RPGs wo man jederzeit speichern konnte. Da gabs glaub ich im Menü extra solch ein Eintrag für glaub ich. Wenn nicht, dann war es so wie bei Resident Evil.

      Parasite Eve hab ich nicht gespielt und Ausnahmen bestätigen die Regel.

      Sagaras schrieb:

      Sachen wie das N64 keine RPGs hat und Sachen das alle anderen Konsolen bei RPGs nur im Dorf speichern möglich war,

      Abgesehen von Paper Mario gabs nur noch Aidyn Chronicles und Harvest Moon, auch wenn letzteres kein RPG im klassischem Sinne ist.