Rode Procaster + Behringer Xenyx QX1202 USB oder lieber nur Rode Podcaster

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  • Rode Procaster + Behringer Xenyx QX1202 USB oder lieber nur Rode Podcaster

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    Hallo,

    ich benötige wieder einmal eure Hilfe.

    Dieses mal geht es um die oben im Betreff genannte Produkte und die Technik die damit verbunden ist.

    Ich hatte die ganze Zeit ein MC Crypt USB S1 Mikrofon. Das Gerät läuft unter Windows 7 wunderbar. Unter Windows 8 und höher nicht mehr. Also dachte ich mir: Es wird langsam Zeit für was neues und das alte Mikrofon wird am "Gummeltec-Retro-PC" angeklemmt.
    Mit dem Mikrofon hatte ich ja den Komfort, dass es in Dxtory erkannt wird und ich mir so ein separates Aufnehmen per Audacity sparen konnte. Und jetzt kommen die Fragen dazu:

    Wenn ich mir das Rode Procaster plus das Behringer Xenix QX1202 USB kaufen würde, wäre dann unter Dxtory auch ein Mikrofon wieder in der Liste der erkannten Geräte wenn es am Mischpult dran wäre, welches per USB Kabel am PC angeschlossen ist, oder wäre nur ein Anschließen am Mischpult möglich ohne das das Mikrofon erkannt wird? Also sprich, ich könnte z. B. nur per Audacity oder ähnlichen Programmen die Moderation aufzeichnen, wenn das Mischpult über die Soundkarte angeschlossen wird. Könnte mir da auch mal jemand zeigen wie man wo etwas verkabelt? Ein paar einfache Bilder (auch gemalte) würden mir da bestimmt enorm weiter helfen. Welche Creative Soundkarten supporten eigentlich die Möglichkeit ein Mischpult anzuschließen? Kann das auch die Soundblaster Rx? Die ist bei mir gerade drin.

    Falls Option 1 dann flachfällt, würde ich gerne wissen ob das Rode Podcaster unter Windows 10 reibungslos funktioniert und ob es unter Dxtory erkannt wird. Hat da jemand von euch schon Erfahrungen gesammelt?

    Alternativ: Falls es noch bessere USB Mikros gäbe die Windows 10 kompatibel sind wäre ich natürlich nicht abgeneigt mir auch ein anderes zu kaufen.

    Ich würde mich freuen wenn mir hier jemand aus der drohenden Misere heraus hilft.

    Viele Grüße

    Resso
  • Da du mit keinem Wort erwähnst, dass du die zusätzlichen Funktionen eines Mischpults benötigst und ein sehr simples USB-Mikrofon eine Alternative ist: Greif zum USB-Mikrofon oder nutz ein Audiointerface. Letztere liefern bei gleichem Preis (oder sogar geringerem) deutlich bessere Audioqualität. Billigst-Mischpulte kosten dich immer Qualität.

    Als Alternative zum Røde Podcaster, würde ich das Røde NT-USB vorschlagen.
    Sollte es doch das Røde Procaster werden, müsstest du für das Interface etwas mehr auf den Tisch legen, weil es einen potenten Vorverstärker benötigt. Eine Möglichkeit wäre da das Steinberg UR12.
  • Ja, was die zusätzlichen Funktionen angeht bei dem Mischpult, hätte ich mich erst einmal einarbeiten müssen. Ich hatte ja vorher noch keins.
    Gelegentlich hätte ich eventuell mal ein paar akustische Effekte benötigt wie Echo aus einer Höhle oder die Stimme anderweitig entfremden so als Dämon eventuell oder Kampfgnom z. B.
    Ist aber nicht unbedingt zwingend erforderlich. Würde ein anderes Mischpult als das Behringer denn etwas bessere Qualität liefern?

    Wie sind denn da die Unterschiede zwischen Podcaster und NT-USB? Würden beide unter Win 8.1 bzw. Win 10 denn funktionieren?

    Budget von 400 Euro plus/minus 50 Euro ist derzeit machbar.
  • Diese Effekte lassen sich mit den günstigen Geräten nur sehr schlecht oder eingeschränkt simulieren.
    Ich würde definitiv auf das Behringer Mischpult verzichten und ein USB-Audiointerface vorziehen.

    Was Podcaster und NT-USB angeht: Sie sind unterschiedlich konstruiert. Das Podcaster ist ein dynamisches Mikrofon, das NT-USB ein Kondensator. Dazu würde ich dir empfehlen, dich ein wenig einzulesen.

    Wenn du keine Probleme mit Umgebungsgeräuschen hast, würde ich hierbei das NT-USB vorziehen - das Podcaster klingt vergleichsweise flach und sehr unnatürlich.

    Falls du dein Budget von maximal 450€ wirklich ausreizen möchtest, sag hier bescheid; dann finden wir zusammen etwas passendes.
  • An sich muss man das Podcaster gar nicht einstellen, damit es weniger Hintergrundgeräusche aufnimmt - das ist einfach so durch die Bauweise bedingt. ;) Allerdings wirst du da vermutlich ein bisschen mit einem Equalizer spielen müssen, um eine gute Verständlichkeit zu bekommen, das Podcaster ist nämlich um einiges dumpfer als ein Kondensatormikrofon.
  • Ja dann hau mal deinen Vorschlag raus Julien. Und du auch leBro. Immer her damit.
    Sorgt so ein Interface dann dafür, dass das Mikrofon, dann in Dxtory in der Liste der Audioquellen mit drin ist?
    Ansonsten eventuell doch lieber ein hochwertigeres Mikrofon für USB. Dann könnte man zur Not auch die 400 bis 450 Euronen ausreizen. Hauptsache das läuft dann schön streichzart.
    Ich will mich nicht wieder so grützig anhören wie mit dem alten McCrypt. Ich will ja nur sprechen und nicht damit
    singen. Es reicht schon wenn ich unter der Dusche meine Arien singe. :D
  • Ressorator schrieb:

    Ja dann hau mal deinen Vorschlag raus Julien.

    Kleinmembrankondensator? Rode NT5 S. ^^ Für Sprache besser geeignet wäre aber eher sowas wie ein Sennheiser E 865.


    Ressorator schrieb:

    Sorgt so ein Interface dann dafür, dass das Mikrofon, dann in Dxtory in der Liste der Audioquellen mit drin ist?

    Ja, das Interface fungiert als Soundkarte, die du dann in Dxtory als Quelle auswählen kannst.


    Ressorator schrieb:

    Ansonsten eventuell doch lieber ein hochwertigeres Mikrofon für USB. Dann könnte man zur Not auch die 400 bis 450 Euronen ausreizen. Hauptsache das läuft dann schön streichzart.

    Bei dem Preis würde ich von USB Abstand nehmen, da du hier allein schon wegen des Anschlusses stark eingeschränkt bist. Weniger Auflösung, weniger Stromversorgung, höheres Rauschen... Nein, USB lohnt sich nur für den kleineren Geldbeutel.
  • Also wäre doch das das Sennheiser E 865 in Kombination mit dem Steinberg UR22 MK II dafür doch ganz gut geeignet. Und es hätte noch einen Steckplatz frei für einen Gastsprecher. Oder was meint Ihr?
    Aber eins verstehe ich nicht ganz. Wieso nimmt jetzt zum Beispiel der G****h das Procaster? Ist das nicht so dumpf wie das Podcaster Modell oder geht das seine eigenen Wege? Wer kann mir das beantworten?
    Ich bräuchte da auch noch eine gute Empfehlung für die ganzen Kabel was man da benötigt. Länge zwischen 3 und 5 Meter brauche ich da mit wenig Verlustleistung wenn das geht.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Ressorator ()

  • Ressorator schrieb:

    Also wäre doch das das Sennheiser E 865 in Kombination mit dem Steinberg UR22 MK II dafür doch ganz gut geeignet. Und es hätte noch einen Steckplatz frei für einen Gastsprecher. Oder was meint Ihr?

    Jup, das wäre eine passende Kombination. Mit dem Gastsprecher müsstest du halt mal schauen, wie du das machst - zwei Mikrofone recht dicht beieinander führen halt oftmals zu Problemen, aber das sehen wir dann, wenn es soweit ist.


    Ressorator schrieb:

    Aber eins verstehe ich nicht ganz. Wieso nimmt jetzt zum Beispiel der G****h das Procaster? Ist das nicht so dumpf wie das Podcaster Modell oder geht das seine eigenen Wege? Wer kann mir das beantworten?
    Ouh ouh ouh, darf ich? Darf ich? ^^ Gronkh nimmt das Procaster, weil er keine Ahnung von gutem Ton hat. Punkt. Und doch, das Procaster ist auch sehr dumpf, weswegen er mächtig am Equalizer rumdreht und den Kompressor fast bis auf Anschlag hat, damit es einigermaßen verständlich klingt. Aber längst nicht alles, was Gronkh oder die anderen YouTube-Größen haben, ist auch empfehlenswert. ;)


    Ressorator schrieb:

    Ich bräuchte da auch noch eine gute Empfehlung für die ganzen Kabel was man da benötigt. Länge zwischen 3 und 5 Meter brauche ich da mit wenig Verlustleistung wenn das geht.

    Verlustleistung hält sich bei XLR in Grenzen, selbst die billigsten Kabel aus dem Musikgeschäft taugen noch was. Einfach darauf achten, dass die Stecker richtig sind (dreipolig und männlich-weiblich), dann passiert da nichts. Ansonsten brauchst du ja nur ein normales USB-Kabel und eventuell noch ein Stromkabel für das Interface, beides sollte mitgeliefert werden.
  • Julien schrieb:

    Ouh ouh ouh, darf ich? Darf ich? Gronkh nimmt das Procaster, weil er keine Ahnung von gutem Ton hat. Punkt. Und doch, das Procaster ist auch sehr dumpf, weswegen er mächtig am Equalizer rumdreht und den Kompressor fast bis auf Anschlag hat, damit es einigermaßen verständlich klingt. Aber längst nicht alles, was Gronkh oder die anderen YouTube-Größen haben, ist auch empfehlenswert.
    Hihihi. Das war gut :D


    Ich freu mich schon wenn die Hardware dann eingetrudelt ist und ich bald neben LP's auch Geschichten erzählen darf. ^^

    Danke an Julien und an leBro. :)