Parallel Universen?

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    • Parallel Universen?

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      Ist es nur ein Streich unserer Gedanken die uns sagen, dass alles möglich ist?
      Wissenschaftler suchen Parallel Universen momentan vergeblich.
      Man sagt auch auf diesem Universum hat die Katze 7 Leben in einem Parallel Universum nurnoch 4.

      Wie oft denkt ihr über Parallel Universen nach ?
      Halter ihr diese für möglich?
      Wachen wir vielleicht jeden Tag in einem anderen Parallel Universum auf ohne es zu wissen und führen viel mehr Leben als wir denken oder wissen ?

      Bin auf eure Philosophischen Gedanken gespannt.
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    • Da unsere kosmische Konstante so präzise ist, halte ich es für möglich, dass wir nur in einem von vielen Universen sind und deswegen gerade bei uns die kosmische Konstante so ist - Wahrscheinlichkeitsrechnung und so. Wenn man das nicht so sieht, muss man angesichts unserer kosmischen Konstante die Präzision, mit der sie gewählt wurde, wohl oder übel auf eine Art höhere Macht umlegen. Denn wäre die auch nur um eine Kommastelle anders, wäre kein Leben und keine Galaxien etc. möglich.

      Ich finde auch das Membranen-Modell ganz interessant. Oder die Theorie, dass beim Kollaps des Universums wieder ein neuer Urknall das nächste Universum erschafft.

      Ich sehe das aber eher wissenschaftlich als philosophisch, denn Philosophie kann dafür niemals Belege finden. Die Physik aber hat wenigstens eine Chance dazu.

      *tschiep* Fallout 4 / Dragon Age: Inquisition (Hakkons Fänge) *tschiep*
    • IronSportGaming schrieb:

      Wie oft denkt ihr über Parallel Universen nach ?
      Wenn ich in StarGate die entsprechenden Folgen sehe.

      IronSportGaming schrieb:

      Halter ihr diese für möglich?
      Eher nicht. Aber da ich keine Ahnung davon habe, bleibt's bei der Vermutung.

      IronSportGaming schrieb:

      Wachen wir vielleicht jeden Tag in einem anderen Parallel Universum auf ohne es zu wissen und führen viel mehr Leben als wir denken oder wissen ?
      Bist du betrunken? :P
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      Déjavu ist leider nur ein Trick des Gehirns und hat nichts damit zu tun.
      Aber rein wissenschaftlich sind Paralleluniversen möglich und sogar sehr wahrscheinlich. Man kann sie nur, wenn es sie gibt, wahrscheinlich nie nachweisen, weil sie entweder in Dimensionen existieren, die wir nicht wahrnehmen (und evtl. nicht messen) können oder weil sie außerhalb unseres eigenen Universums bestehen.
      Das mit den Dimensionen ist sogar wahrscheinlich, da man bei Quanten beobachten kann, wie sie an einem Ort verschwinden und an einem anderen wieder auftauchen, was bedeuten kann, dass sie in der Zwischenzeit in einer anderen, nicht messbaren, Dimension waren.

      *tschiep* Fallout 4 / Dragon Age: Inquisition (Hakkons Fänge) *tschiep*
    • Interessantes Thema auf jeden Fall,

      Nach der Multiversentheorie erschafft jede einzelne Entscheidung eines Individuums ein neues Universum, in welchem die Entscheidung anders getroffen wird, was dann wieder andere Konsequenzen hat.

      Das sagt Wikipedia dazu, wenn man sich den Artikel für das Gedankenexperiment von Schrödinger mit seiner Katze ansieht :

      Die Viele-Welten-Interpretation geht auf den Physiker Hugh Everett zurück. Sie ist keine neue oder zusätzliche Theorie, sondern eine alternative Interpretation der Quantenmechanik. Die Viele-Welten-Interpretation spricht allen möglichen Zuständen (also hier „Katze tot“ und „Katze lebendig“) gleichermaßen physikalische Realität zu. Es gibt dann tatsächlich ein Universum, in dem das Atom zerfallen ist, und eines, in dem das Atom noch nicht zerfallen ist. Im ersten Universum öffnen wir den Kasten und finden die Katze tot, im zweiten Universum ist die Katze lebendig. Unsere Erinnerungen und das, was wir als Realität wahrnehmen, entsprechen dann nur einer von unzähligen möglichen (und gleichermaßen realisierten) Geschichten des Universums.
      Quelle : Wikipedia "Schrödingers Katze" (wer hätts gedacht :D )

      Meine Gedanken dazu :
      Wir werden diese Theorie niemals beweisen oder widerlegen können, da sie außerhalb des uns bekannten Universums stattfindet. Wir können als "Beobachter" in unserem Universum keine physikalischen Aussagen über Dinge machen, die außerhalb unseres Universums, also unserer "Beobachtungsspanne" liegen. Das ist der gleiche Grund wieso wir keine gesicherte Aussage über den Zustand des Universums vor unserem Urknall treffen können.
      Ich persönlich halte diese Theorie für möglich und weigere mich, Aussagen über die Wahrscheinlichkeit dieser Theorie zu treffen, eben da wir diese Wahrscheinlichkeit, so wie ich es verstanden habe, nicht wahrnehmen können.
      Im Alltag denke ich kaum über diese Theorie mit Paralleluniversen nach, einfach weil es meinen Alltag kaum betrifft, auch wenn ich mich hobbymäßig mit Quantenmechanik beschäftige.

      Aber wenn ich jetzt so darüber nachdenke, denke ich nicht dass wir eines Tages in einem Paralleluniversum aufwachen, da wir unsere Ebene nicht verlassen können meiner Meinung nach. Lediglich jede getroffene Entscheidung schafft ein Paralleluniversum mit einem "Klon" unserer selbst, der diese eine Entscheidung anders trifft, aber dennoch nicht von uns aus diesem Universum ferngesteuert wird, sondern mit seiner eigenen Persönlichkeit sein eigenes Leben fortführt und sich ab da von uns unterscheidet. Man kann sich auch damit verrückt machen, ob wir schon so eine Parallelpersönlichkeit unserer selbst sind, ohne es zu merken, oder ob wir noch das Original sind. Man kann es wieder nicht überprüfen.
      Aber allein der Gedanke :
      "Vielleicht gibt es gerade in einer n-Zahl von Universen n-viele Lars" (ich heiße so). Dann stellt sich in mir automatisch schon die Frage, was die gerade so machen würden.
      Wie sich deren Persönlichkeiten im Gegensatz zu meiner entwickelt haben.
      Vielleicht sind einige meiner Persönlichkeiten ja jetzt schon tot...

      Ein leicht komisch-beunruhigender Gedanke, aber spannend auf jeden Fall.
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      - The Cake is a lie ! -
    • Ich freue mich über die Antworten.
      Das Quanten verschwinden und wieder an einem anderen Ort auftauchen habe ich auch schonmal gehört. Damit wollte man auch die Zeitreise belegen, soweit ich weiß ist das auch der Grund dafür, dass dies möglich ist.

      Und höchstwahrscheinlich wäre einer dieser "Klone" schon Tod. Man kann ziemlich dumme Entscheidungen treffen.

      Nur frage ich mich warum geschieht diese eine Entscheidung in genau diesem Universum indem z.B Frank sich den goldenen Schuss in dem Moment setzt und nicht indem er sich z.B mit seinen FREUNDEN zum Schwimmen trifft? Würde das nicht alles komplizierter machen? Denn dann müsste jede Entscheidung eines Menschen durch die Entscheidung so betrofen sein, dass sie unausweichlich war oder entstehen dann wieder 10 neue Universen in denen jedes Szenario simuliert wird ? Das treibt ein in den Wahnsinn.

      Und mein Philosophie Lehrer hat mich damals gefragt woher ich morgens wenn ich aufstehen weiß, dass ich gestern die selbe Person war. Die Erinnerungen sind an den Körper gebunden, aber nicht an die Persönlichkeit. Den jeden Tag würde ich mich vielleicht anders entscheiden. Seit dem beschäftigt mich diese Frage.
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    • IronSportGaming schrieb:

      Wie oft denkt ihr über Parallel Universen nach ?
      Selten. Die Idee ergibt kaum Sinn.

      IronSportGaming schrieb:

      Halter ihr diese für möglich?
      Jain.
      Ich denke, dass solche parallelen Universen möglich sind. Allerdings vertrete ich auch die Ansicht, dass alles im Universum berechenbar ist und folglich sämtliche parallele Universen dadurch entstanden sein müssen, dass ein einzelnes Atom vor / während dem Urknall minimal anders geflogen sein muss. Aber solch minimale Änderungen sind eher unrealistisch, wenn der Unterschied erst heute zu sehen sein soll.

      Von parallelen Universen, die bei jeder einzelnen Entscheidung eines Menschen entstehen soll, halte ich gar nichts.

      Die Welt ist berechenbar. Wenn man sich einmal für einen Weg entscheidet, entscheidet man sich unter den exakt gleichen Umständen immer genau gleich.


      IronSportGaming schrieb:

      Wachen wir vielleicht jeden Tag in einem anderen Parallel Universum auf ohne es zu wissen und führen viel mehr Leben als wir denken oder wissen ?
      Nö.
      You like music? I like pissing.
      ~Corey Taylor
    • Auch interessant ist Quantenverschränkung. Das könnte der Beleg dafür sein, dass es sowas wie Gedankenübertragung geben könnte und auch, dass Lichtgeschwindigkeit nicht das schnellste ist, was es gibt.

      Quantenverschränkung ist, dass zwei Quanten, die "verschränkt" sind, sich immer exakt gleich verhalten wie das jeweils andere Quant. Macht z.B. Quant 1 eine Bewegung nach rechts, tut das verschränkte Quant 2 dies ebenfalls zur exakt selben Zeit und das unabhängig davon, wie weit sich die Quanten voneinander entfernt befinden und, ob sie eine direkt "Sichtlinie" haben oder nicht. Die Übertragung der Information geschieht also augenblicklich, also schneller als Lichtgeschwindigkeit. Und das wäre auch so, wenn Quant 1 sich hier auf der Erde befindet und Quant 2 3 Millionen Lichtjahre entfernt.

      Wenn man das auf Paralleluniversen in verschiedenen Dimensionen ummünzt, könnten also die Quanten unsere Körpers mit den Quanten unsere Körpers in der anderen Dimension verschränkt sein und unmittelbare Auswirkungen auf ebendiesen haben.

      *tschiep* Fallout 4 / Dragon Age: Inquisition (Hakkons Fänge) *tschiep*
    • strohi schrieb:

      IronSportGaming schrieb:

      Wie oft denkt ihr über Parallel Universen nach ?
      Selten. Die Idee ergibt kaum Sinn.

      IronSportGaming schrieb:

      Halter ihr diese für möglich?
      Jain.Ich denke, dass solche parallelen Universen möglich sind. Allerdings vertrete ich auch die Ansicht, dass alles im Universum berechenbar ist und folglich sämtliche parallele Universen dadurch entstanden sein müssen, dass ein einzelnes Atom vor / während dem Urknall minimal anders geflogen sein muss. Aber solch minimale Änderungen sind eher unrealistisch, wenn der Unterschied erst heute zu sehen sein soll.

      Von parallelen Universen, die bei jeder einzelnen Entscheidung eines Menschen entstehen soll, halte ich gar nichts.

      Die Welt ist berechenbar. Wenn man sich einmal für einen Weg entscheidet, entscheidet man sich unter den exakt gleichen Umständen immer genau gleich.


      IronSportGaming schrieb:

      Wachen wir vielleicht jeden Tag in einem anderen Parallel Universum auf ohne es zu wissen und führen viel mehr Leben als wir denken oder wissen ?
      Nö.
      Die Idee von Paralleluniversen ist die, die mit am meisten Sinn in der Physik gibt.
      Vor und während des Urknalls kann es keine Atome gegeben haben. Da gab es nur die vier Urkräfte - starke Wechselwirkung, schwache Wechselwirkung, elektromagnetische Wechselwirkung und die Gravitation.
      Und andere Universen müssen nicht durch ein "schief fliegendes Atom" entstanden sein. Es gibt da die String-Theorie, die Wahrscheinlichkeitstheorie und die Theorie der vielen Dimensionen, die eben das mit den Entscheidungen beinhaltet. Keine davon hat was mit schief fliegenden Atomen zu tun, sondern ergeben physikalisch und mathematisch in Bezug zu unserem Universum in theoretischen Modellen mehr Sinn, als gäbe es nur unser Universum. Nur man kann die Theorien eben nie beweisen.

      Die String-Theorie z.B. besagt, dass es ganz viele Universen gibt, die wie Lappen nebeneinander "hängen" und schwingen. Und jedes Mal, wenn diese Membranen aufeinandertreffen, entsteht soetwas wie unser Urknall und schafft ein neues Universum mit zufälligen Parametern, sprich z.B. einer anderen, zufälligen kosmischen Konstante.

      *tschiep* Fallout 4 / Dragon Age: Inquisition (Hakkons Fänge) *tschiep*
    • IronSportGaming schrieb:

      Ich freue mich über die Antworten.
      Das Quanten verschwinden und wieder an einem anderen Ort auftauchen habe ich auch schonmal gehört. Damit wollte man auch die Zeitreise belegen, soweit ich weiß ist das auch der Grund dafür, dass dies möglich ist.

      Und höchstwahrscheinlich wäre einer dieser "Klone" schon Tod. Man kann ziemlich dumme Entscheidungen treffen.

      Nur frage ich mich warum geschieht diese eine Entscheidung in genau diesem Universum indem z.B Frank sich den goldenen Schuss in dem Moment setzt und nicht indem er sich z.B mit seinen FREUNDEN zum Schwimmen trifft? Würde das nicht alles komplizierter machen? Denn dann müsste jede Entscheidung eines Menschen durch die Entscheidung so betrofen sein, dass sie unausweichlich war oder entstehen dann wieder 10 neue Universen in denen jedes Szenario simuliert wird ? Das treibt ein in den Wahnsinn.

      Und mein Philosophie Lehrer hat mich damals gefragt woher ich morgens wenn ich aufstehen weiß, dass ich gestern die selbe Person war. Die Erinnerungen sind an den Körper gebunden, aber nicht an die Persönlichkeit. Den jeden Tag würde ich mich vielleicht anders entscheiden. Seit dem beschäftigt mich diese Frage.
      Ich würde eher sagen, dass Erinnerungen an das Bewusstsein/die Persönlichkeit als an den Körper gebunden sind.
      Aber du kannst dir sicher sein, dass du dieselbe Person bist, 1. weil du dich erinnerst und 2. weil du die Dimensionen, in denen wir leben, nicht verlassen und dementsprechend manipulieren kannst. Wenn du zwischen diesem Universum und einem Paralleluniversum hin- und herwechseln könntest, würdest du aber genau das tun, meiner Meinung nach.

      strohi schrieb:

      Die Welt ist berechenbar. Wenn man sich einmal für einen Weg entscheidet, entscheidet man sich unter den exakt gleichen Umständen immer genau gleich.
      Makroskopische Objekte wie Organismen vielleicht, aber in der Quantenmechanik ist nicht alles einwandfrei berechenbar. In der Quantenmechanik besteht ein physikalisches System aus der Überlagerung von mehreren Zuständen ebendieses Systems. Alle diese Zustände haben eine Wahrscheinlichkeit, aber du kannst nicht zu 100% sicher errechnen, welchen Zustand das System annimmt. Eben durch diese Wahrscheinlichkeiten kann man sich auch nicht zu 100% sicher sein, ob das gleiche Experiment unter den selben Bedingungen das gleiche Ergebnis liefern wird wie vorher.
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    • Ist jetzt nicht so als würde ich da oft darüber nachdenken.

      Aber halte sie für möglich und auch für wahrscheinlich. Halte es sogar für möglich, dass man sogar etwas über sein anderes Ich in einem anderen Universum weiß... durch Träume.

      Vielleicht durchlebt man in Träumen ja etwas, was man in einer anderen Parallelität tatsächlich durchlebt hat.
      Selbst wenn das nicht so wäre, finde ich diesen Gedanken ziemlich interessant und würde für mich durchaus so einiges erklären. Und in gewisserweise auch einen inneren Frieden geben, dass ich zwar weiß, dass es da irgendwelche Varianten von mir gibt, denen es wohl besser geht als mir und zumindest irgendwas haben, was ich hier nur erstrebe. Aber zugleich halt das Glück habe, das es mir besser geht als manch anderen Ichs ^^.

      Ich persönlich bin zumindest davon überzeugt, das es in diesen Parallelitäten eine Version von mir gibt, die vor acht Jahren mit einer anderen Entscheidung dafür gesorgt hat, das sie nicht acht Jahre lang Unglücklich verliebt ist ^^. Ebenso gibt es auch eine Parallelität, wo ich bestimmt vor ca. fünf Jahren bei einem Autounfall umgekommen bin ^^. Und dann wahrscheinlich auch viele andere Varianten, über die man sich gar nicht im Klaren ist, weil man teilweise gar nicht weiß, was genau eine andere Entscheidung für das weitere Leben bedeutet. Je früher die Gabelung, desto total unterschiedlicher könnte ich mich auch vom Charakter unterscheiden.
      Aber das es die verrücktesten Varianten von einem geben könnte und auch die verrücktesten Varianten der Welt, wenn historisch irgendwas anders gelaufen wäre, zeigen mir aber auch Träume. Wenn man sich denn daran erinnert, wenn man wieder aufwacht.

      Aber ich persönlich glaube aber weder, dass man das je nachweisen wird können, noch das man jeden Tag in einer anderen Parallelität aufwacht. Man ist einfach nur in seiner eigenen Welt gefangen, um es mal so zu sagen.
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    • Also ich glaube tatsächlich, dass es unendlich viele Paralelluniversen gibt, nämlich für jede Entscheidung, die wir treffen.

      Was ich damit meine: Jeden Tag treffen wir Entscheidungen. Und ich glaube für jede Entscheidung und ihre Auswirkungen gibt es ein eigenes Universum

      Was auch möglich ist und oft in Sci-Fi vorkommt: Das ominöse Anti-Universum. Besteht auf der Erde das meiste aus Materie, gibt es vielleicht ein Universum, bei dem alles aus Antimaterie besteht und ein Spiegelbild unserer Welt darstellt.


      Philosoph McMurvy out xD
      Der Mann, der für das Unsinnige zuständig ist:

      McMurvy auf Youtube
    • Wissenschaftlich gesehen ist das mit den Parallelwelten oder -universen eigentlich nicht mehr als eine Interpretation von Messwerten und/oder Theorien. Der Ansatz ist tatsächlich schon sehr alt, Leukip und Demokrit entwickelten schon im 3 jhd. v. Chr. ein Modell auf der Grundlage das ein unendlich großer Raum mit unendlich vielen Atomen und unendlich viel Zeit quasi jede mögliche anordnung von Atomen hervorbringen muss.

      Heutzutage bietet zum einen die Quantentheorie mit all ihren äusserst unlogischen aber durchaus berechen- und vorhersagbaren Phänomenen Spielräum für eine Vielweltenhypothese. Da gibt es die Quantenverschränkung, die Informationsübertragung von einem Teilchen zum anderen in "Echtzeit" (wobei das definitiv der Falsche begriff dafür ist!) was dem relativistischen Universum wiederspricht, denn nichts kann sich schneller als Licht bewegen, es gibt Schrödingers Katze, ein Beispiel dafür das wir bis Heute nicht verstehen wo eigentlich die Grenze ist zwischen der Quantenmechanischen und der Mechanischen Welt und es gibt das Tunneln, das Phänomen der Teilchen Energiezustände zu überwinden für die sie gar nicht genug Energie haben.

      Zum anderen gibt es aber auch noch die Kosmologie, welche sich mit Fragestellungen beschäftigen muss warum z.b. sind eigentlich alle Naturkonstanten so wie sie sind? Währe nur eine ein klein wenig anders würde unser Universum nicht annähernd so funktionieren wie es das tut, geschweige denn das es Leben nach unseren Vorstellungen hervorbringen könnte. Oder warum gab es mehr Materie als Antimaterie nach dem Urknall, nach allem was wir Wissen unterscheidet beide arten der Materie nichts außer die Ladungen.

      Was also ist drann an den Parallelwelten? Es sind Ideen oder Konzepte von wirklich klugen Menschen die versuchen etwas zu erklären für das die Wissenschaft keine Erklärung bietet. Schrödinger selbst schrieb ein Buch über seine Weltsicht und behandelt solche Themen darin. Ich finde die beschäftigung damit genauso Interessant wie alle die hier im Thread gepostet haben, aber man muss ein wenig aufpassen wenn man anfängt das als wissenschaftliche Realität zu betrachten!

      Eine wissenschaftliche Theorie entsteht heutzutage in etwa so: Irgendwo stimmt irgendwas nicht , davon gibt es heute noch mehr als genug Beispiele: dunkle Materie, dunkle Energie, die Struktur des Universums, was ist eigentlich Zeit, warum können zwei so unterschiedliche Konzepte wie Quantenmechanik und Mechanik eigentlich nebeneinander Existieren, was ist Mathematik usw.. Irgendwo stimmt etwas nicht und irgendwer hat eine Idee die vorhandenen Gleichungen zu ergänzen oder zu verändern um die unstimmigkeiten zu beheben (Einstein). Oder die Gleichungen sind bereits Korrekt und wurden lediglich falsch Interpretiert (Maxwell, Schrödinger).

      Daraus heraus entstehen dann erst vorhersagen. Die ganzen Erklärungen sind eigentlich nur dazu da um Leuten wie uns die Prinzipien einer Theorie näher zu bringen, in der ganzen Relativitätstheorie wird nirgendwo eine Gummimatte oder Gewichte erwähnt. :]

      Ich für meinen Teil gebe nicht allzuviel auf die Vielweltenhypothese... Sie ist schwammig, bietet zwar einen interessanten Ansatz um Probleme zu lösen die wir heute mit unseren Modellen haben, wird aber niemals vorhersagen treffen können und wird damit niemals überprüfbar sein.

      Ich glaube eher das wir unsere Theorien immer weiter entwickeln werden. Das wir neue Methematische konzepte finden um neue Theorien bilden zu können und das die die wir im moment haben sehr nahe an der Realität sind (welche man durchaus als unerreichbar ansehen darf!), da aber trotzdem noch ein gutes stück geht!

      Ich meine, in der Astronomie hat man gerade erst Gravitationswellen nachweisen können. Es hat sich eine völlig neue möglichkeit ergeben das Universum zu betrachten - was für Wunder wir wohl so entdecken werden? Oder man betrachte CERN, nun haben wir das Higgs Teilchen nachweisen können - aber auf einmal waren da noch welche mit denen keiner gerechnet hat!

      Oh... wuhu, Pseudophilosophie... was für ein Text -.-

      Gruß

      Edit.: achso, für alle die sowas Interessiert: Hier ist der beste Youtubechannel für sowas, oder ihr guckt Harald Lesch :]
      Maux Präsentiert:
      Die wechselhaft Wahrscheinlichste Signatur von Welt.

      *Gähn

      Maux
    • IronSportGaming schrieb:

      Ist es nur ein Streich unserer Gedanken die uns sagen, dass alles möglich ist?
      Das Universum, also uneres? Das ist nach unserer heutigen sicht der dinge sogar sehr Wahrscheinlich!

      IronSportGaming schrieb:

      Wie oft denkt ihr über Parallel Universen nach ?
      Da schließe Ich mich ReaLiVe an: Wenn ich die entsprechenden folgen Stargate gucke. :]

      IronSportGaming schrieb:

      Halter ihr diese für möglich?
      Nichts sollte man für unmöglich halten, manche dinge nur für unwahrscheinlich!

      IronSportGaming schrieb:

      Wachen wir vielleicht jeden Tag in einem anderen Parallel Universum auf ohne es zu wissen und führen viel mehr Leben als wir denken oder wissen ?
      Wenn dem so währe, was nicht auszuschließen ist allerdings eben sehr unwahrscheinlich, dann währe so etwas unser Leben und dieser Mechanismus Grundlegend für das Multiversum.

      Spieluin schrieb:

      Da unsere kosmische Konstante so präzise ist, halte ich es für möglich, dass wir nur in einem von vielen Universen sind und deswegen gerade bei uns die kosmische Konstante so ist
      Das Anthropische Prinzip, es existiert um eines der größten Probleme unserer Modelle zu lösen. Es ist aber leider nicht mehr als eine nicht überprüfbare Hypothese.

      Spieluin schrieb:

      Das mit den Dimensionen ist sogar wahrscheinlich, da man bei Quanten beobachten kann, wie sie an einem Ort verschwinden und an einem anderen wieder auftauchen,
      Nein, von Quantenmechanik behauptet man nicht umsonst das man sie weniger versteht je mehr man sich mit Ihr beschäftigt. Das sogenannte Tunneln hat mit Orten nichts zu tun, eher mit Energiezuständen. Es wird nur häufig auf diese weise erklärt! Diemensionen würde ich gänzlich aus dem Spiel lassen, sie sind mathematische Konstrukte die vielen Formeln ermöglichen überhaupt erst berechnet zu werden, ähnlich wie Imaginäre Zahlen. Die existenz von "i" wird auch nicht Postuliert obwohl sie Grundlegend für Ingeneure ist.

      strohi schrieb:

      Die Welt ist berechenbar. Wenn man sich einmal für einen Weg entscheidet, entscheidet man sich unter den exakt gleichen Umständen immer genau gleich.
      Nennt man Determinismus, trifft heutzutage Leider nicht mehr zu, da die Quantentheorie keine eindeutigen zustände zulässt. Somit wird man niemals exakt die selben voraussetzungen haben können, nichtmal im Gedankenexperiment (Heisenbergsche Unschärferelation).

      Spieluin schrieb:

      Auch interessant ist Quantenverschränkung. Das könnte der Beleg dafür sein, dass es sowas wie Gedankenübertragung geben könnte und auch, dass Lichtgeschwindigkeit nicht das schnellste ist, was es gibt.
      Das Problem hier ist das es um ein Quantenphänomen geht. Der Lösungsansatz ist so unlogisch wie unbefriedigend: Beide Teilchen sind eins. Da das dem relativistischem Universum wiederspricht entsteht zwar ein Problem, allerdings gibt es auch keine vereinigung zwischen den beiden Theorien. Das ist ein viel größeres Problem. So gesehen kann das eine dem anderen garnicht wiedersprechen weil das eine für das andere garnicht existiert.
      Es gibt noch ganz andere möglichkeiten der Informationsübertragung die für Gedankenlesen in Frage kommen. Ich bin diesem Thema tatsächlich offen, sehe aber keine notwendigkeit sich dabei auf explizite Quantenphänomene zu berufen.

      Spieluin schrieb:

      Vor und während des Urknalls kann es keine Atome gegeben haben. Da gab es nur die vier Urkräfte - starke Wechselwirkung, schwache Wechselwirkung, elektromagnetische Wechselwirkung und die Gravitation.
      Nein, vor dem Urknall gab es garnichts - überhaupt rein gar nichts. Während des Urknalls kann man nichtmal mutmaßen da alles was wir kennen in dieser Hitze und Dichte keinen Sinn ergibt (Stichwort Singularität).

      Spieluin schrieb:

      Die String-Theorie z.B. besagt, dass es ganz viele Universen gibt, die wie Lappen nebeneinander "hängen" und schwingen. Und jedes Mal, wenn diese Membranen aufeinandertreffen, entsteht soetwas wie unser Urknall und schafft ein neues Universum mit zufälligen Parametern, sprich z.B. einer anderen, zufälligen kosmischen Konstante.
      Habe ich auch mal irgendwo gesehen. Ist glaube ich eine Doku über so etwas gewesen. Aber, wie gesagt, jedes Modell das so etwas beschreibt geht von etwas über alle maßen Hypothetischem aus!
      Die Stringtheorie selbst versucht eigentlich nur die allerkleinsten Elemente unseres Universum zu beschreiben um Quantentheorie und Relativitätstheorie zu vereinen.


      DaPlaya2605, McMurvy und Deepstar
      deren Beiträge sind eigene Meinungen welche denen die ich früher vertreten habe nicht unähnlich sind. Ich wollte nur ein wenig mit Wissenschaftlichen aussagen aufräumen und hoffe sehr das ich da niemanden auf den Schlips trete. :]

      Gruß :]
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      Maux
    • Ich wollte das Thema nicht töten ^^

      Geht insbesondere an Spiluin, vor einiger Zeit habe ich auch so einiges an Dokumentationen verschlungen, dann kam der entschluss Physik zu Studieren.

      Das war ein ziemlicher schlag ins Gesicht da ich rausgefunden habe das ich zu dumm bin um die einfachsten dinge zu berechnen. :D

      Naja, bei einer Diskussion um Paralleluniversen würde ich schlicht wissenschaftliche Standpunkte ausser acht lassen und einfach Spekulieren, da zum einen, ich würd mal behaupten keiner von uns auch nur eine Ahnung hat in welchen Sphären sich die Mathematik bei solchen Themen bewegt und zum anderen macht eine Mathematische Lösung diese Lösung noch nicht Real.

      Ich würde diese Diskussion gerne weiterverfolgen, also es war nicht die absicht irgendwen einzuschüchtern :thumbsup:

      Für alle die sich mit Physik beschäftigen wollen, hier sind einige gute Seiten die sich mit dingen beschäftigen die in unserer Realität noch eine Rolle spielen ^^

      Hier ist ein großartiger Blog eines Astronomen aus Jena welcher mit esoterischen oder sonstigen behauptungen die im Internet kursieren aufräumt. Ich mag ihn sehr gerne lesen!

      Hier ist eine art News Seite der DPG über neuere wissenschaftliche errungenschaften.


      Hier ist eine sehr gute Website in der verschiede Physikalische zusammenhänge erläutert werden
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      *Gähn

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