Yamaha AG03 & Rode NT-1 zu leise

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Yamaha AG03 & Rode NT-1 zu leise

    Anzeige
    hi
    ich habe jetzt das Yamaha AG03 bekommen und bin noch sehr unzufrieden was die Lautstärke / In-Pegel angeht. Ich habe alle Pegel in Windows 10 auf 100%, der Schieberegler des Mischpult liegt auf auf der Grundeinstellung (oberes Viertel) und der Gain ist bei 40%. Angeschlossen ist das ganze mit einen 6m XLR und halt das Standart USB-Kabel des AG03.

    Treiber ist Aktuell vom AG03 und wenn ich das jetzt benutze ist der Line-In beim normalen reden bei -40 ~ -50 db, das hört sich zwar sauber an, aber ist natürlich viel zu leise zum Live streamen. Gain höher zustellen bringt nichts, weil es dann rauscht wie blöde, ab Gain 80% übersteuert es dann auch.

    jemand eine Idee wo das Problem liegen kann ?
  • Ich kenn das Yamaha AG03 nicht, aber was passiert denn, wenn du es "umdrehst", also den Gain am Yamaha hochdrehst, dafür aber in Windows deutlich runter gehst und etwaigen "Boost" abstellst?

    Weil es bei mir - wenn auch mit völlig anderem Setup - so ist, dass ich den vollen Gain des Preamps brauche, Windows mir aber bei hohen Einstellungen alles übersteuert.
  • Anzeige
    Erster Versuch: Stell den kleinen Schalter in der Mitte auf "DRY CH1-2G" und probier es mit etwa 50% Gain. In der Einstellung wird der Fader übergangen und das direkte Signal nach dem Gain abgegriffen. Mit rund 50% Gain kann ich normal laut reden und liege im Schnitt bei -10 dB und kann es noch relativ leicht zum übersteuern bringen. Meist reicht etwas weniger Gain sogar aus.

    Wenn das klappt, liegt es an einer Einstellung die danach kommt. Ansonsten solltest du sicherstellen, dass der PAD-Schalter nicht aktiviert war. Der mopst dir 26 dB.
  • So ich war jetzt im Fachhandel und hab das Mic mal getestet am Mischpult von denen, Mic war 100% vom Sound. Ich habe neues XLR- Kabel (6m Meter waren nur störend/zu lang). Ich habe an einen alten Latop mit Win 7, das Mischpult angeschlossen, Ergebnis bleibt gleich mit den Standardeinstellungen von yamaha muss ich schon schreien damit ich auf über -30db komme. Kann es sein das yamaha keine 48V spannung anliegt, war der Grundgedanke des Händlers?
  • Das Rode ist Schuld und es ist auch kein Einzelfall, auch mit anderen Interfacen gibt es das Problem mit zu leise. Ich habe jetzt viel gelesen und gesucht, dabei bin ich auf einen älteren Post gestoßen. Ich habe mal die "wichtigen" Post zusammen gefasst.
    Hallo zusammen,
    das Rode NT1A ist eigentlich laut genug - 25mV/94dB SPL - macht jedoch klanglich Probleme wenn es zu hochohmig abgeschlossen wird. Hinzu kommt das die meisten Preamps der Interfaces nur 50 oder 55 dB Verstärkung bieten. Da diese dann voll ausgefahren werden, bei hohen Gain sinkt die Bandbreite, ist derKlang endgültig im Eimer. Will sagen, das das NT1A recht anspruchsvoll ist, und die meisten Interfaces dieses Mikrofon eher schlecht als recht verarbeiten.

    Eine mögliche Lösung wäre das ART USB Dual Tube Pre - es arbeitet ähnlich wie das Presonus mit Röhre und diskret aufgebautem Mic-Preamp, bietet jedoch 70 dB Gain. Allemal ausreichend um das Rode vernünftig auszusteueren. Klanglich ist es eher als sonor einzustufen, was den meisten gefallen dürfte. Wie es als Audio-Interface funktioniert weis ich jetzt aber nicht. WIN Treiber sind vorhanden, USB 2.0 fähig ist es auch. Die Preamps sind jedenfalls einzigartig.

    ART USB Dual Tube Pre

    da fällt mir nur dieser Preamp von Art ein - Art Tube MP Rhren Mikrofonvorverstrker - den kannst du dann mit dem M-Audio Interface kombinieren.

    Dabei stellst du den Gain am M-Audio auf den niedrigisten Wert. Mit dem Mikrofon gehst du zuerst in den Art Preamp mit aktivierter Phantomspeisung, von da dann in das M-Audio Fast Track (ohne Phantomspeisung!!). dann hast du auf alle Fälle genügend Reserven für das Rode NT1A.

    Das M-Audio Fats Track ist recht ordentlich - für den Preis wohlgemerkt. Das Rode NT1A will aber mehr!

    das Roland gehört schon zu den besseren Interfaces. Ich würde die in etwa auf eine Stufe mit Focusrite stellen. Die einstellbare max. Verstärkung der Mic-Preamps (Dank raphead77 weist du ja jetzt was das ist ) beträgt meines Wissens 60 dB. Dies ist der Standardwert in dieser Klasse. In der Preiskategorie darunter beträgt er 55 dB, und noch weiter drunter eher 50 dB. Es klingt recht ausgeglichen und kommt mit den meisten Mikrofonen schon recht gut zurecht.

    Das Art Interface habe ich deshalb empfohlen, weil es als einziges Gerät überhaupt, in dieser Klasse bereits 70 dB anbietet. Dazu erbeitet es mit einer Röhre, was den eher harten Klangcharakter des NT1A etwas aufweicht und im etwas Wärme abietet. Das tut das Presonus auch, jedoch bietet es wieder nur 55 dB Gain.

    Wie ich schon gesagt habe, das NT1A ist ein Sonderfall. Mit einfachen Preamps klingt es eher hart und unmusikalisch. Da bedarf es halt besonderer Maßnahmen.

    tonstudio-forum.de/index.php/T…Interface-zum-Rode-NT1-A/
  • Das widerspricht so ziemlich allen bisherigen Erfahrungen von denen ich gehört und die ich selbst gemacht habe. Es ist an meinem wie gesagt knackig und laut. Zudem schreibst du von einem NT1 und im letzten Teil von einem NT1a. Das sind zwei grundverschiedene Geräte, die abgesehen vom Gehäuse nicht viel miteinander teilen. Ich habe allerdings beide erfolgreich an einem Yamaha AG03 und diversen anderen Interfaces betrieben. Die Kondensatormics brauchen bei Weitem keine 50 dB.
    Vielleicht probierst du auch direkt das AG03 im Fachhandel aus. Neben dem PAD-Schalter würd ich sonst nur den USB-Port verdächtigen, der etwas wenig Saft liefert. Zudem könntest du es mal Stand-Alone über den Micro-USB-Port betreiben.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Obli ()