Was erwartet ihr von einem Spiel?

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    • Was erwartet ihr von einem Spiel?

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      Ich habe just for Fun ein paar Steam Reviews gelesen und dann kam plötzlich dieser Text: "Warnung. Dieses Spiel ist nichts für Leute, die bloß auf Action und Rumgeballer stehen."

      Das lässt mich nachdenken... Ich habe das Gefühl, dass Spiele oft schon vor Release gehyped werden oder weil es mal was anderes ist, von einer Nischengruppe extrem gelobt werden. Und das lockt dann Leute an, die das Spiel dann aber ganz kacke finden. Was sich vielleicht hätte verhindern lassen, wenn man sich vorher anschaut: "Ist das Spiel überhaupt was für mich?"

      Deshalb würd ich von euch gern wissen, was erwartet ihr von einem Spiel? Was sollte es euch bieten? Was mögt ihr am liebsten? Was könnt ihr gar nicht ausstehen?

      Ich mag es sehr, einfach in die Welt des Spieles einzutauchen. Atmosphäre ist für mich ein wichtiger Faktor. Wenn die Atmosphäre stimmt, kann ich auch etwas langweiligem Gameplay entgegenstehen. Das Spiel spiele ich dann hauptsächlich um mich in der Welt wiederzufinden. Ich liebe es auch, kleine Details zu finden.
      Ich mag es aber auch, wenn das Spiel eine Story erzählt. Bonuspunkte, wenn sie ein graues Areal betritt und man am Ende gar nicht mehr weißt, ob man überhaupt das Richtige gut.
      Auch ist für mich die Musik wirklich wichtig. Es ist für mich leider ein enormer Spielspaßkiller, wenn das Spiel so gut wie keine Musik hat oder die gewählten Melodien eintönig und langweilig sind. Ich hab schon Spiele gekauft, nur weil mir die Musik so gut gefallen hat! Echt!
      Es mag komisch klingen, aber was mich bei Spielen etwas abschreckt, ist realistische Grafik. Ich spiele sehr sehr selten ein Spiel in einem realistischen Grafikstil. Ich bevorzuge zu 80 % Pixeloptik, Anime- oder Cartoon-Grafik. Dabei sind viele dieser Spiele nicht mal besonders kindisch, wie man meinen könnte, sondern sogar richtig richtig ernst.

      Hm, das war es erst mal von mir. Wie oben ausgeführt: Was erwartet ihr von einem Spiel? Informiert ihr euch vorab, ob euch das Spiel überhaupt liegen könnte? Und seid ihr schonmal dem Hype erlegen und habt dann gemerkt, das Spiel ist eigentlich gar nichts für euch?

      Würde mich mal interessieren.

      Ja, mich interessiert vor allem auch ein wenig, wie diese Hypes entstehen und wie Leute darauf reagieren, also könnt ihr ruhig darüber diskutieren.
    • MrsLittletall schrieb:

      Deshalb würd ich von euch gern wissen, was erwartet ihr von einem Spiel? Was sollte es euch bieten? Was mögt ihr am liebsten? Was könnt ihr gar nicht ausstehen?
      Naja, das kommt auf das Spiel an. Je nachdem, was es ist, erwarte ich auch gewisse Sachen. Es sollte mir das bieten, was ich mir unter dem versprochenen Genre vorstelle.
      Spiele ich einen kompromisslosen Shooter (ala Army of Two) erwarte ich nonstop Action. Ich will keine Story, kein großartiges Hintergrundzeug, ich will ballern, am besten ohne Pause.
      Bei einem Racer will ich (je nachdem wieviel Arcade drinsteckt) ein geiles Fahrgefühl, eine große Auswahl an Strecken und Autos und das "gewisse Etwas", wenn ich fahre. Ist schwer zu beschreiben, aber das Spiel muss mich mitreißen. (Deswegen fand ich the Crew auch so schiete, weil das "gewisse Etwas gefehlt hat")
      Bei Stealth oder Horrorspielen liebe ich die Anspannung, das ständige Auf der Hut sein. Das ist für mich unglaublich wichtig für die Atmosphäre, es bindet mich richtig ins Spiel ein.

      Was ich generell hasse, sind diese typischen Sachen in Spielen, die keiner mag, aber sie werden immer wieder reingemacht. Eskort-Missionen, zeitkritische Missionen und dergleichen Späße mehr. Da wird aus dem Zocken oft nervige Arbeit und es kotzt einfach nur an.

      MrsLittletall schrieb:

      Ich spiele sehr sehr selten ein Spiel in einem realistischen Grafikstil. Ich bevorzuge zu 80 % Pixeloptik, Anime- oder Cartoon-Grafik. Dabei sind viele dieser Spiele nicht mal besonders kindisch, wie man meinen könnte, sondern sogar richtig richtig ernst.
      Ist bei mir das genaue Gegenteil. Ich liebe es, wenn es fast aussieht wie echt. Grade wenn ein Spiel ganz neu ist, hab ich es manchmal, dass mir vor lauter Begeisterung für die Grafik buchstäblich die Kinnlade runterfällt. Als damals die neue Konsolengeneration rauskam war ich von der Grafikpracht total begeistert. Das begeistert mich einfach, wie ein kleines Kind.
      Das heißt nicht, dass für mich die Grafik über alles geht, aber wenn sie gut aussieht und der Rest passt, ist das schon geil. Für mich aber absolut kein Kaufgrund. War damals bei Crysis so, das sah hammergeil aus und war ein Fest für die Augen, aber der Rest war eher meh. Das reißt dann das realistische Wasser auch nicht mehr raus.

      MrsLittletall schrieb:

      Informiert ihr euch vorab, ob euch das Spiel überhaupt liegen könnte?
      ja, meistens. Es gibt allerdings diverse Spiele, die ich unbesehen kaufe (da mir die Vorgänger zugesagt haben). Bei Spielen, die ich gar nicht kenne, bin ich eher etwas vorsichtig, lese Tests, spiele Betas und Demos. Hilft allerdings auch nicht immer. Bei manchen Spielen merkt man erst, ob es passt, wenn man es wirklich spielt.

      MrsLittletall schrieb:

      Ja, mich interessiert vor allem auch ein wenig, wie diese Hypes entstehen und wie Leute darauf reagieren
      Naja Hypes entstehen oft durch gutes Marketing und durch eine etwas gutgläubige Fangemeinde. Sieht man ja immer wieder. Ein Spiel wirbt mit dem geilsten Scheiß und alles ist super innovativ und noch nie dagewesen, und viele nehmen das für bare Münze. Fand ich bein No Mans Sky ganz interessant. Wie sind die Leute im Internet vor dem Release ausgerastet, für viele war das schon fast was wie eine Religion. Und dann kommt es raus, und die Hälfte der Sachen fehlt und die andere Hälfte ist mehr oder weniger okay. Da wurde ordentlich von der Industrie geworben und den Rest besorgen fanatische "Jünger" die das Spiel zum affengeilsten Ding erklären, bevor es jemand überhaupt richtig gesehen oder gespielt hat.
      Und irgendwie lernt man nix draus, weil es immer wieder passiert. Klar hab auch ich Vorfreude auf Spiele, aber ich gehe jetzt nicht damit hausieren und flippe deswegen fast aus.
    • Was ich von einem Spiel erwarte?

      Das es mich unterhält :D.
      Wie diese Unterhaltung aussieht, kann aber total unterschiedlich sein.

      Ein Spiel was mich von der Story und/oder Atmosphäre oder allgemein der Spielwelt fesselt, kann mich genauso unterhalten, wie ein abwechslungsreiches Gameplay oder halt auch einfach die Tatsache, dass er mich von einem Adrenalinstoß zum nächsten schickt.
      Ebenso kann ein Spiel mit viel Witz auch für mich unterhaltend sein. Wie auch ein schlechtes Spiel, was so schlecht ist, das man darüber lachen kann.

      Ehrlich gesagt, ich stelle da gar nicht so viele Ansprüche. Ich sehe sowieso jedes Spiel kritisch und sehe da auch bei jedem Titel irgendwelche Schwächen, suche aber auch schlicht nach Sachen, die mir einfach gefallen :).

      Das einzige was ich von einem Spiel wirklich erwarte ist soweit, dass man es auch durchspielen kann. Also ein Durchspielen nicht durch Bugs verhindert wird oder teilweise eher mit dem Glück zusammenhängt, es also auch vom Schwierigkeitsgrad so designt ist, dass man es auch wirklich durchspielen kann.

      Ich erwarte von einem Spiel also soweit schon, dass es selbst für Genrefremde zugänglich ist und man innerhalb kurzer Zeit entsprechend voran kommen kann. Das es auf höheren Schwierigkeitsgraden Profis fordern kann, ist ja auch okay und sogar gewünscht. Aber der niedrigste Schwierigkeitsgrad sollte dann schon jeden mit nicht zu hohen Aufwand das Spielende erleben lassen.

      Hatte mal ein Twin-Stick Shooter auf der X-Box, der ist mir so schwer, dass ich selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad nach mehreren Spielstunden Training nur bis ins zweite oder vielleicht mit etwas Glück ins dritte Level komme... und ich habe zumindest ein paar andere Spiele dieses Genres gespielt.
      Das deckt sich dann doch nicht mit meinen Erwartungen...
      Bei mir gibt es die Spiele aus den unbekannten Weiten des Alls
      Zum Kanal

      Momentan im Anflug:
      Dragon Ball: Origins 2
      Action Adventure - NDS - 2010 - Seit 20.05.2017
    • Ich möchte damit einsteigen zu sagen, dass ich die Reviews auf Steam zu 90% für kompletten Mist halte ^^ aber gerade deswegen haben sie mich auch schon des öfteren zum nachdenken gebracht. Auf eben deine Frage bin ich da auch schonmal gekommen, oder genauer: Wieso kaufen sich manche Leute ein Spiel, scheinbar ohne vorher mehr zu tun als sich zwei, drei Bildchen anzusehen? (Bestes Beispiel ist, wenn so Spezialisten sich bei VN's beschweren, dass sie zu viel Text enthalten...) Das Genre steht meistens mehr oder weniger richtig dabei, die Beschreibung gibt einem durchaus Hinweise darauf, was man erwarten darf und zuletzt hört das Internet ja nicht mit Steam auf. Wenn mir der Trailer dort nicht genug sagt, wenn ich die Beschreibung unzureichend finde, dann kann ich googeln, ohne dran zu sterben. Abr andere müssen wohl an einer Allergie leiden, die ihnen das verbietet...

      Jetzt aber zu deiner eigentlichen Frage :D
      Bei vielen, nicht allen Spielen, muss die Story mich fesseln und dafür sorgen, dass ich wissen will wie es weiter geht, dass ich nicht nach 5 Minuten weiß wie es enden wird und, vor allem, dass ich mitfiebere. Die interessanteste Story bringt nichts, wenn sie wie eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt wird.

      Dann die Atmosphäre die mich in ihren Bann ziehen muss. Final Fatasy schafft es jedes Mal, bevor ich auch nur irgend etwas von der Story weiß, mich zu fesseln und dafür zu sorgen, dass ich schon beim Inro zum Taschentuch greife. Wieso? Zugegeben, es könnte etwas damit zu tun haben, dass FF einfach einer meiner Lieblinge ist, dass ich bisher jeden Teil den ich gespielt auch geliebt habe für das, was er ist. Aber grundsätzlich schaffen es die Macher einfach, mich binnen der ersten Minuten dazu zu bringen, dass ich in der Welt versinken möchte, dass es mir nicht egal ist was geschieht und vor allem, dass ich sie kennen lernen möchte.

      Einen nicht unerheblichen Beitrag leistet hier die Musik. Ich kaufe Spiele vielleicht nicht nur deswegen, aber wenn es ein Soundtrack schafft, dass ich ihn auch unabhängig vom spielen hören möchte, dann hat das natürlich positive Auswirkungen.

      MrsLittletall schrieb:

      Es mag komisch klingen, aber was mich bei Spielen etwas abschreckt, ist realistische Grafik. Ich spiele sehr sehr selten ein Spiel in einem realistischen Grafikstil. Ich bevorzuge zu 80 % Pixeloptik, Anime- oder Cartoon-Grafik. Dabei sind viele dieser Spiele nicht mal besonders kindisch, wie man meinen könnte, sondern sogar richtig richtig ernst.
      Für die Aussage bekommst du übrigens einen Keks von mir :D Ich hab nicht erwartet nochmal jemanden zu finden, der das so sieht wie ich! Meist hör ich eher das Gegenteil q.q Dabei hat eine gute Pixelgraphik so viel Charme! Und es kann vorkommen, dass der Cartoon- und Anime-Look ein Spiel für mich erst verlockend werden lässt.
      Auch habe ich schon festgestellt, dass eine zu realistische Grafik mich ein wenig abschreckt. Steinigt mich bitte nicht. Witcher 3 sieht toll aus, ich schau anderen gerne beim spielen zu, aber für mich persönlich ist es einfach zu realistisch und schon beim ersten Trailer war mir klar, dass ich das nicht ansprechend finde.

      Was mich dann auch zum letzten Punkt bringt der oft das Zünglein an der Waage ist~ Die Charaktere. Ich muss sie nicht alle lieben, aber es hilft enorm, wenn ich zumindest gerne mit ihnen meine Zeit verbringe. Wenn ich den Hauptcharakter selbst gestalten kann, dann ist der Editor wichtig (ich muss ihn zu MEINEM Helden machen können), is es wie in JRPGs so, dass ich fest vorgegebene Chars habe, müssen sie mein Interesse wecken und sich dann, hoffentlich binnen kürzester Zeit, einen Platz in meinem Herzen sichern.

      Also ja, in der Regel informiere ich mich vor dem Kauf eines Spiels darüber, ob es mir gefallen könnte und lasse mich eher selten von Hypes mitreißen, bin im Gegenteil besonders skeptisch wenn etwas so über den grünen Klee gelobt wird und plötzlich JEDER es toll findet. Am besten ist es natürlich, wenn es eine Demo gibt. Für mich ist das ein Hinweis darauf, dass die Macher / Publisher selbstbewusst genug sind um sich nicht nur auf ihre Werbung zu verlassen und bietet mir, als potentiellem Käufer, einfach die beste Möglichkeit um mir eine eigene Meinung zu bilden.


      Zum Thema Hype:
      Ich hab das Gefühl, sobald eine gewisse Anzahl von Leuten ein/e/en Spiel/Buch/Serie/Film so hypen, springen andere einfach auf, weil viele Menschen eben Rudeltiere sind (wie war das damals in der Schule, mit den Cliquen und dem Gruppenzwang? =p). Andere scheinen, durch die positiven Meinungen der Hyper beeinflusst, ihre eigenen Erwartungen auf das Spiel zu übertragen, unabhängig davon ob das Spiel überhaupt versucht diese zu erfüllen. Manche Spiele sprechen eben eine ganz bestimmte Sorte von Spielern an und diese können unter Umständen ihren Hype sehr laut werden lassen, was aber nicht bedeutet, dass Personen außerhalb dieser speziellen Gruppe die Begeisterung teilen, wenn sie objektiv an das Spiel herangehen. Aber Objektivität ist ohnehin so eine Sache und der Hype lebt davon, dass viele eben nicht mehr objektiv sind sondern blind loben.
      Ist ähnlich wie mit den Shitstorms, wo auch gefühlt jeder mit aufspringt, selbst wenn es ihn gar nicht betrifft, aber Hauptsache man hat mitgemacht.
      Natürlich spielt auch Marketing eine Rolle. Es werden oft je bewusst Erwartungen geschürt, die Stärken betont und Schwächen verschwiegen. Wie in der Werbung eben, da wird auch alles ein bisschen verzerrt, nur dass kaum einer für die neuen Frühstücksflocken so einen Aufstand macht und es als seine Aufgabe betrachtet möglichst jeden zum Fan zu machen. Was normalerweise selbstverständlich ist, dass jeder einen anderen Geschmack hat, scheint bei Games oft ignoriert zu werden und wehe man spricht dann negativ, oder auch nur kritisch, über den neuesten Liebling der Fangemeinde. Denn Fans sind eben oft mit einer Kombination von Scheuklappen und einer rosaroten Brille gesegnet und viele scheinen es für ihre Aufgabe zu halten die Werbetrommel, kostenlos und mit viel Nachdruck, zu rühren.
      Auch deswegen mache ich einen Bogen um allzu gehypte Spiele ^^" Es ist oft so schwer objektive Meinungen zu finden.


      Zum Schluss noch ein kleiner Bonus ^^
      Die Frage war ja, was man von einem Spiel erwartet, was einen zum Kauf bewegen würde. Ich möchte abschließend noch ein paar Dinge aufzählen die mich abschrecken, wenn ich oben schon auf die zu realistische Grafik eingegangen bin.
      Ich empfinde einen unnötig hohen Schwierigkeitsgrad als störend. Ich hab nichts gegen Herausforderungen, schließlich fühlt es sich toll an sich anzustrengen und dann Erfolg zu haben, aber wenn ich das Gefühl habe, dass das Spiel zu schwer ist, dass ich entweder schon Meister des Genres sein muss um das Ende zu erreichen, wenn selbst der einfachste Schwierigkeitsgrad mich dazu bringt, dass ich mich wie ein Versager fühle, dann ist das Spiel nichts für mich. Schön für diejenigen, die es schaffen (ein bisschen traurig für den kleinen Teil der sowas braucht um sich besser als der Rest zu fühlen), aber da ich beim spielen oft eher entspannen möchte, verzichte ich gerne auf den Frust einer gar zu steilen Lernkurve. Was ich mag ist, wenn verschiedene Schwierigkeitsgrade angeboten werden, dann kann der Profi sich im Hardmode vergnügen und weniger begnadete Spieler werden dennoch nicht ausgeschlossen.

      Jumpscares... Ich mag Horror, ich seh mir gerne Horrorfilme an, ich schau anderen gerne beim spielen von Horrorgames zu und hin und wieder, wie bei Silent Hill, möchte ich auch selbst eintauchen. Aber guter Horror besteht für mich aus wesentlich mehr als Schreckmomenten weil ein Monster um die Ecke springt. Irgendwie wurde es immer mehr zur Mode, dass weniger Wert auf den Aufbau einer Atmosphäre gelegt wird und man stattdessen geistlose Jumpscares einbaut (und zum Glück ist dieser Trend wieder rückläufig~).

      Bugs und Glitches... Ein Spiel kann noch so gut sein, noch so spaßig, aber wenn man alle Nase lang über Bugs stolpert, dann vergeht's doch fast jedem. Das ist wie mit Büchern in denen Rechtschreibfehler sind. Es stört, reißt einen aus der Geschichte zurück in die Realität und lässt einen ganz nebenbei noch daran zweifeln, dass sich sonderlich viel Mühe gegeben wurde.


      So... langer Text ^^" Hochachtung, wer ihn tatsächlich gelesen hat. Und ehe mich jemand zerrupft... Das alles ist nur meine Meinung und natürlich muss die keiner teilen. Wer beispielsweise realistische Grafik toll findet, für den freue ich mich :3 ist eben nur nicht so meins.
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      Das kommt natürlich auf das Spiel an.
      (Extrem vereinfacht)
      Bei spielen wie Fallout, Skyrim usw, will ich in die Welt eintauchen können und lange darin verweilen.
      Bei einem Spiel wie Counterstrike will ich stabile Server, gute Hitboxen usw.
      Bei Spielen wie Super Mario will ich ne hübsche Welt, gute Spielmechanik und viele Level.
      usw usf.
    • Giruga schrieb:

      Kurz und Knapp dass es mich unterhält und es mir für das Geld auch n gutes Gameplay bietet (Also nix von EA).
      In dieser Meinung bin ich auch aber das mit EA kann ich mich nicht anschließen denn zum Beispiel die alten Need For Speed Teile lohnen sich auf Jedenfall, und FIFA ist auch geil, aber das andere was ich bisher so gesehen habe nicht so wirklich... gut Battlefield 1 vielleicht das soll ja geil von denen sein !
    • Giruga schrieb:

      Was EA betrifft mein ich da eher die Sims Teile mit ihren teils frech teuren Dlc's und der ranz der mit dem letzten Sim City abgeliefert wurde :'D.
      Gut zu diesen Titeln kann ich nichts sagen da ich diese noch nie gespielt habe und wohl auch nie spielen werden da die mir nicht zusagen ! xD
    • Der erste einfache Schritt ist, dass die Entwickler ehrlich sind und zumindest mir sympathisch rüberkommen. Dabei neige ich eher zu kleinen Entwicklern, als zu großen (EA, Ubisoft).

      Dann ist die Frage was ich spielen will. Soll es ein Singleplayerspiel sein oder ein Multiplayer? Aufbau oder doch lieber RPG?

      Um mal so n paar Beispiele zu bringen.

      Bei Aufbau fällt mir spontan Prison Architect ein. Die Entwickler sind mir seit Anfang an sympathisch. Das Spiel selbst ist n bissl was neues, auch wenn das Konzept recht stark an andere Aufbauspiele angelehnt ist. Es kamen regelmäßig Updates (und soweit ich weiß immernoch) und die Entwickler haben zu den Updates soweit ich weiß immer Videos auf YT gepostet, welche sie quasi als 2. Changelog genutzt haben. Für die Leute die es gekauft haben gab es n Forenaccount um Bugs zu melden oder Feedback zu geben. Das Tutorial ist optional und als Spielhilfe gibt es ein recht gutes Wiki.

      Zwei Beispiele aus dem Bereich RPG: Gothic und Dark Souls. Beide haben (zumindest bei Gothic 2 DndR) gemeinsam, dass sie herausfordernd, aber nicht unfair sind (zumindest aus meiner Sicht). Gothic erzählt die Geschichte gut und hatte Charaktere, welche mir vmtl. noch in zig Jahren im Kopf rumhängen. Das sind Dinge die mir halt bei Singleplayer RPGs wichtig sind: Eine gute Story, interessante Charaktere und herausforderndes Gameplay.

      Bei Multiplayerspielen ist mir eher wichtig, dass es kein Pay2Win gibt, versucht wird gegen Cheater vorzugehen und es insgesamt recht gut gebalanced ist.

      Grafik steht allgemein eher etwas weiter hinten (was nützt mir ne schicke Grafik, wenn mich das Spiel langweilt?).

      Am Ende bleibt noch zu sagen, dass ich drauf achte, dass ich nahezu nichts kaufe wo zig DLCs dazukommen, welche nochmal soviel wie das Hauptspiel kosten. Weder mag ich diese Politik, noch will ich sie unterstützen.

      Zu meiner Vorgehensweise bei Reviews: Meist gucke ich mir ein oder zwei Parts Lets Plays an und (sofern vorhanden) das ein oder andere Review von Youtubern denen ich da vertraue. Dazu sehe ich mir meist die negativen Reviews an, welche gut bewertet wurden. Eigentlich will ich weder die Meinung von einem absoluten Fanboy lesen, welchen jeden Fehler verschweigen, noch die von einem absoluten Hater, welche alles Gute verschweigen. Und ansonsten verlasse ich mich da auf mein Gespür (bisher halbwegs erfolgreich).
    • Blacki schrieb:

      Grafik steht allgemein eher etwas weiter hinten (was nützt mir ne schicke Grafik, wenn mich das Spiel langweilt?).
      Besonders hinten dran gestellt scheint mir bei den Entwicklern Bugfreiheit und gute KI zu sein.
      Ich finde es krass, das ein Descent 1 von 1994 bessere KI aufweist als sehr viele der neueren Titel.

      Irgendwo war auch mal ein Artikel warum die KI stagniert. War in etwa wie lässt sich schlechter vermarkten als zb bessere Grafik, und die Entwicklung von KI kostet viel Geld, das sie ja heute nicht mehr ausgeben wollen usw :D
      Aktuelle Projekte/Videos


    • De-M-oN schrieb:

      Irgendwo war auch mal ein Artikel warum die KI stagniert. War in etwa wie lässt sich schlechter vermarkten als zb bessere Grafik, und die Entwicklung von KI kostet viel Geld, das sie ja heute nicht mehr ausgeben wollen usw
      Es liegt sicherlich auch zu einem Teil daran, dass die extrem gute GegnerKI nicht genutzt wird, da eh so gut wie keiner mehr die Herausforderung sucht ( Schwierigkeitsgrad = weinerlicher Anfänger, der nicht gefordert werden will). Kaum einer, den ich heute kenne, hat noch Spaß daran, sich durch ein sacken schweres Game durchzuboxen.
      Einige wollen nur die GameErfahrung haben, nicht aber die "YEAH, beim 300sten Anlauf hab ich diese zwei Minuten Sequenz endlich geschafft" Erfahrung.

      Ne knackige KI kann so extrem viel Spaß machen, wenn der Genger sich plötzlich wegschmeißt, sich anders aufstellt oder sogar etwas anfaked, das ist richtig edel.

      In Zeiten von UnlockAll, Erfolge FreischaltungsServices usw., fühlt es sich sicher für ein paar Entwickler so an, als sei ein nicht zu unteschätzender Teil der "Gamer" verweichlichte, weinerliche, schnellaufgebende Dödel, die in den ersten Level ausschließlich TutorialElemente benötigen, um den SpielSpaß nicht zu verlieren.

      Total Kotig.
    • DerDummbabbler schrieb:

      Es liegt sicherlich auch zu einem Teil daran, dass die extrem gute GegnerKI nicht genutzt wird, da eh so gut wie keiner mehr die Herausforderung sucht ( Schwierigkeitsgrad = weinerlicher Anfänger, der nicht gefordert werden will). Kaum einer, den ich heute kenne, hat noch Spaß daran, sich durch ein sacken schweres Game durchzuboxen.
      Einige wollen nur die GameErfahrung haben, nicht aber die "YEAH, beim 300sten Anlauf hab ich diese zw
      das ist zwar sehr schade, aber eine intelligente KI muss ja nicht mit einer brutal schweren gleichzusetzen sein.
      Descent zb hat ja auch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und bei diesen wird sogar die KI mit beeinflusst in Intelligenz, Aggressivität usw.

      Mit heutigen CPUs wären eig. sau gute KIs möglich, erstrecht wenn man bedenkt, was Descent schon mit schwachen CPUs leisten konnte.
      Aktuelle Projekte/Videos


    • De-M-oN schrieb:

      aber eine intelligente KI muss ja nicht mit einer brutal schweren gleichzusetzen sein.
      Na klar, nicht zwingend. Eine Gute Companion KI wäre auch mal riiiichtig edel. Kein MitKämpfer á la Aliens Imperial Marines ^^
      Aber sicherlich ist der von mir Angesprochene Aspekt auch ein Thema in diversen Entwicklerköpfen, man sieht es ja an den Games. So viele Tutorialgeschichten gab es früher nicht. Da gabs die Booklets dazu und fertig.
      Die Leute bei Stange halten was entfrustende Momente angeht.
    • DerDummbabbler schrieb:

      Kein MitKämpfer á la Aliens Imperial Marines
      das ist aber auch das absolute Negativbeispiel.

      De-M-oN schrieb:

      Mit heutigen CPUs wären eig. sau gute KIs möglich, erstrecht wenn man bedenkt, was Descent schon mit schwachen CPUs leisten konnte.
      hat wenige was mit CPUs zu tun sondern mehr mit der Engine. Die KI in Spielen ist ja auch keine "Intelligenz" in dem Sinne. Sie arbeitet halt Verhaltensmuster ab. Und je nachdem, wie viel Mühe man reinsteckt, kann der virtuelle Gegenspieler halt mehr. Und je nachdem welche Engine.
      Gibt auch Spiele mit echt guter KI. Bei Army of Two sind die Gegner echt nice, arbeiten zusammen, flankieren, versuchen bessere Punkte zu erreichen. Oder CoH 2, wo die KI dich pausenlos umgeht, um in deinem Hinterland zu stören oder Einheiten abzufangen; oder die Reaktion auf sich verändernde Truppenzusammenstellung
    • MrsLittletall schrieb:

      Deshalb würd ich von euch gern wissen, was erwartet ihr von einem Spiel? Was sollte es euch bieten? Was mögt ihr am liebsten? Was könnt ihr gar nicht ausstehen?
      Mindestanforderung ist lediglich, dass das Gesamtpaket stimmig ist und es weitgehend stabil läuft. Es lässt sich nicht verhindern, dass es in einem so großen Projekt zu Fehlern kommt, deshalb kann ich da eigentlich gut hinwegsehen, sofern der Spielfluss nicht drastisch gestört wird und / oder die Sache zeitnah behoben wird.

      Was ich unter Gesamtpaket verstehe ... es muss stimmig sein. Stimmig aussehen, sich ordentlich "anfühlen" und anhören - schlicht passen. Was da bei mir ein großer Schnitzer ist, wenn sich ein Spiel beispielsweise ohne DLC's nicht komplett anfühlt. Oder wenn die Grafik nicht zum Spiel selbst passt. Gerade ersteres verzeihe ich i.d.R. nicht.

      Der Rest hängt vom Genre oder von meiner Erwartungshaltung an das jeweiligen Spiel ab. Ich erwarte von einem Command & Conquer einen funktionierenden Basenbau und actionreiche Gefechte, dabei kann ich beispielsweise über Schwächen in der KI gut hinwegsehen. Ich erwarte sie sogar, denn ... mal ehrlich. Was wäre ein Command & Conquer ohne bescheuerte und dreiste Sammler? :D

      Von einem Mass Effect erwarte ich eine perfekt inszenierte und erzählte Geschichte mit ein paar Wahlfreiheiten, da kann ich ein paar Unstimmigkeiten im Gameplay gut verschmerzen.
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