Premiere Pro Videovorschau ruckelt extrem

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  • Premiere Pro Videovorschau ruckelt extrem

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    Hey, ich wollte eben ein kleines Best of meiner Videos der letzten Monate zusammenschnippeln und musste feststellen, dass wenn ich die Videos in Premiere Pro abspiele es EXTREM ruckelt. Es ist unmöglich so auch nur ansatzweise zu schneiden, Standbild pur. Da ich die ganzen Rohdateien nichtmehr hab wollte ich logischerweise die bereits exportieren Enddateien (also die die ich im Endeffekt auch immer hochgeladen hab) für's Best of benutzen. Nur bei diesen Dateien ruckelt es so, wenn ich Rohdateien importiere und schneide ist alles top!

    Die Rohdateien sind mit MagicYUV in DxTory aufgenommen, nix besonderes. Mediainfo der fertigen Dateien sieht wie folgt aus:
    Schau doch mal auf meinem Kanal vorbei und werde eines meiner Lucarios!
  • Premiere Pro braucht für die Vorschaufunktion (wegen Liveberechung von Effekten usw. bzw. schlechter Programmierung? xD) insbesondere bei hoher Auflösung des Materials enorm viel CPU- und Grafikleistung. Ich geh mal davon aus, dass dein System einfach nicht genug Leistung dafür hergibt, schon allein wegen dem AMD-Prozessor über den in dem Zusammenhang auch öfters gemeckert wird.
  • Liegt einfach daran das Premiere nicht für sowas programmiert wurde bzw nicht in so ein Bereich.
    Adobe Premiere mögen viele glaub ich hier nicht, aber in meinen Augen und anscheint auch in manchen Film Industrien sind Premiere und After Effects einer der besten Programmen in Sachen Video Bearbeitung.

    Ich habe auch schon oft im Adobe Forum gelesen das "Professionelle" Video Bearbeitung immer von einer Verlust freien Datei ausgehen und deswegen auch ihr Augenmerk darauf legen.
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    Premiere ist einfach das Flaggschiff unter den Schnittprogrammen.

    Viele mögen es wahrscheinlich einfach nicht, weil es für Laien extrem schwer zu bedienen ist, da es nichts erklärt und auch generell sehr viel Eigeninitiative des Nutzers fordert...

    Und die Vorschaufunktion zeigt von der Performance her nicht immer das Ergebnis.
    Ich hatte für meinen Trailer zB einmal (dummerweise, mittlerweile benutze ich After Effects für sowas) über 10 Layer, die alle simultan abliefen.
    Daduch bekam ich in der Vorschau eine gefühlte Framrate von 2fps, wenn überhaupt.

    Aber das Endergebnis wird immer schön flüssig sein :D
    Es sei denn, du überlastest deine Grafikkarte mit dem Renderprozess, dann schmiert das ganze ab und du musst weniger Layer und Effekte einbauen, weil die Grafikkarte die Menge an Power nicht mehr handeln kann (dafür dann wie gesagt einfach auch After Effects ausweichen, ist für sowas viel besser optimiert).
  • DasMueller schrieb:

    Premiere ist einfach das Flaggschiff unter den Schnittprogrammen.
    Das wird vllt. einem so im Internet suggeriert. Reine Werbung

    Gibt auch viele Filme die mit Lightworks bearbeitet wurden. Darunter auch sehr bekannte.

    DasMueller schrieb:

    Es sei denn, du überlastest deine Grafikkarte mit dem Renderprozess, dann schmiert das ganze ab und du musst weniger Layer und Effekte einbauen, weil die Grafikkarte die Menge an Power nicht mehr handeln kann (dafür dann wie gesagt einfach auch After Effects ausweichen, ist für sowas viel besser optimiert).
    Deshalb ist After Effects auch ein Render Programm und kein Schnittprogramm.
    After Effects gehört zur gleichen Familie wie Blender, Cinema4D, Maya, LuxRender und wie sie alle heißen.

    Die sind für sowas nicht optimiert, sondern sind für sowas halt geschaffen mit Effekten wie Motion Tracking etc. zu arbeiten.

    DasMueller schrieb:

    Viele mögen es wahrscheinlich einfach nicht, weil es für Laien extrem schwer zu bedienen ist, da es nichts erklärt und auch generell sehr viel Eigeninitiative des Nutzers fordert...
    Jo, das denk ich mir auch immer wenn Leute mit dem Movie Maker schon überfordert sind ^^

    Nein, Spaß beiseite. Die Frage ist denk ich mal ganz einfach warum man es nicht mag.
    A) Der Abo-Preis ist etwas daneben. Wenn man eine Software kauft, dann möchte man das auch unbegrenzt nutzen und nicht nur für die Monate wo das Abo läuft. Man ist irgendwie abhängig jedesmal.

    B) Ist es zu übertrieben was da alles enthalten ist? Viele wollen halt nur ganz simple an ihren Videos schnippeln und eventuell mal ein Übergang einfügen. Was willst du bei einem Let's Play noch? Da reicht ne kostenlose Software meist schon.
    Weil wenn du dir mal Adobe anschaust, dann ist es zum einen nicht mal für Spieleaufnahmen gedacht, sondern für Kameraaufnahmen. Und zum anderen sind auch die meisten Filter für Kameraaufnahmen gedacht.
    Viele aus der Let's Play Szene nutzen grad mal 20% aus dem was das Programm an sich könnte. Der Rest wird gar nicht erst genutzt.

    Das hat nix mit Überfordert zu tun, sondern einfach ob das Ding einem nutzt. Immerhin warum soll jemand teures Geld zahlen, wenn er mit einer kostenlosen Software oder sogar einer billigen Software alles hat was er braucht?

    Karmaalp schrieb:

    Ich habe auch schon oft im Adobe Forum gelesen das "Professionelle" Video Bearbeitung immer von einer Verlust freien Datei ausgehen und deswegen auch ihr Augenmerk darauf legen.
    Beim Film Aufnahmen ala Hollywood und Co. wird oftmals in RAW aufgenommen um die maximale Ausnutzung an der Bearbeitungsoftware nutzen zu können ohne das die Qualität stark darunter leidet.

    In der analogen Technik werden Filme vom Band auch nur neu digitalisiert indem die Bildpunkabtastung des Bandes erhöht wird. Man hat also bei ner Band Aufnahme wie Filme halt früher produziert wurden in einer klaren besseren Auflösung wie man sie heute z.B. auf BluRays oder gar in Kinos als Neuaufführung bewundern kann.

    Und am besten lasst ihr mal das "Professionell" weg. Das ist reines Marketing Getuhe und soll den User suggerieren das es das beste Programm unter allen Programmen ist.

    TechSmith wirbt übrigens mit einer ähnlicher Masche. Genauso wie andere Programme von großen Firmen auch.
    Professionell sollte eher der sein der vor der Bildschirm sitzt. Weil wenn er das nicht ist, hilft selbst das beste Programm nicht um gutes abzuliefern. ;D


    Karmaalp schrieb:

    Adobe Premiere mögen viele glaub ich hier nicht, aber in meinen Augen und anscheint auch in manchen Film Industrien sind Premiere und After Effects einer der besten Programmen in Sachen Video Bearbeitung.
    Hatte ich ja schon an @DasMueller geschrieben. Preis und Nutz Frage sollten erfüllt sein.
    Wenn du ein Auto brauchst für die Arbeit, kaufst du dir doch auch nicht gleich ein Ferrari.

    Für viele ist Premiere so als würde ein Reicher ein Haus kaufen mit 300 Räumen. Wie viele brauchst du aber wirklich davon? Wie viele Räume nutzt du effektiv? Hast zwars viel investiert in die Wohnung, aber nutzen tust du es nicht. ^^
    Zudem würde das Haus eventuell auch noch wie ein Labyrinth erscheinen.
    Also total Unnötig. ^^

    Decane schrieb:

    Hey, ich wollte eben ein kleines Best of meiner Videos der letzten Monate zusammenschnippeln und musste feststellen, dass wenn ich die Videos in Premiere Pro abspiele es EXTREM ruckelt. Es ist unmöglich so auch nur ansatzweise zu schneiden, Standbild pur. Da ich die ganzen Rohdateien nichtmehr hab wollte ich logischerweise die bereits exportieren Enddateien (also die die ich im Endeffekt auch immer hochgeladen hab) für's Best of benutzen. Nur bei diesen Dateien ruckelt es so, wenn ich Rohdateien importiere und schneide ist alles top!
    @Julien hat es schon geschrieben. Eine H264 Datei noch mal zu editieren kostet mehr Rechen Leistung als wenn du eine Verlustfreie Datei bearbeiten willst.

    Die Rechen Leistung geht bei Lossy Formaten meist zur Dekompression drauf und zur Entschlüsslung drauf.
    Und ein gerade ein H264 Video benötigt mehr System Ressourcen für Decoding als z.B. XVID, MagicYUV, etc.

    Das gleiche Phänomen würdest du auch bei VP9 haben.

    Man könnte es zwars optimieren und auf mehrere Kerne die Decodierung laufen lassen. Aber das hat Adobe leider nicht einbedacht in der Programmierung. Eventuell liegt es auch nur an der gewöhnlichen Otto Normal Lizenz vom Tool das die das Verwehrt bleibt.

    Weil Technisch ist es Machbar.

    Nur Firmen wie Adobe oder Sony verwehren den User meist Sachen was Decoder und Encoder angeht.

    Adobe will ja auch für ihren eigenen x264 Encoder knackige 280€, obwohl der Open Source für Freeware Programme schon verfügbar ist. ^^
  • De-M-oN schrieb:

    Irgendwie überlest ihr alle das seine Quelle MagicYUV ist und die Mediainfo sein fertiges Video ist.
    Lese mal sein Beitrag richtig.

    Decane schrieb:

    Da ich die ganzen Rohdateien nichtmehr hab wollte ich logischerweise die bereits exportieren Enddateien (also die die ich im Endeffekt auch immer hochgeladen hab) für's Best of benutzen. Nur bei diesen Dateien ruckelt es so, wenn ich Rohdateien importiere und schneide ist alles top!
  • Sagaras schrieb:

    Lese mal sein Beitrag richtig.
    jaja hab schon selber bemerkt. sorry.

    Aber ja. H.264 Editing ist in sehr vielen Timelineprogrammen eher schwerfällig.
    Aktuelle Projekte/Videos




    Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
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  • Woraus besteht eine h264 Video-Spur? Richtig, sehr WENIG KeyFrames und sehr VIELE IntraFrames, springt man nun irgendwohin MUSS die Software den vorherigen Keyframe suchen, zur aktuellen Stelle spulen (also dekodieren) und kann erst DANN das Video wiedergeben.

    Je mehr Schnitte man also in h264 macht, desto langsamer wirds da ständig zu viel umhergespult wird.

    Bei einem Keyframe-Intervall von nur alle 10 Sekunden (oder bei manchen hier noch schlimmer) wird das nix.

    Leider schmiert Premiere bei meinen Versuchen mit Lossless h264 komplett ab (Keyframe-Only).

    Daher ist es am einfachsten die Quell-Dateien vorher wieder nach Lossless zu konvertieren (Lossless ist sehr oft exakt das, nämlich Keyframe-Only), dann zu schneiden und wieder nach h264 zu encoden...
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  • TbMzockt schrieb:

    Woraus besteht eine h264 Video-Spur? Richtig, sehr WENIG KeyFrames und sehr VIELE IntraFrames
    Du meinst Interframes. Intra sind Vollbilder bzw. Keyframes.
    Interframes sind Referenzbezogene Frames wie B oder P Frames.

    Intraframes sind die Speicherhungrigsten Frames in einem Video.


    TbMzockt schrieb:

    Leider schmiert Premiere bei meinen Versuchen mit Lossless h264 komplett ab (Keyframe-Only).
    Normalerweise kennen die meisten nur den H264 als Lossless Interframe Codec. Weil es meist so genutzt wird das mehrere I Frames da sind aber auch B Frames mit drin sind.

    Dein Video müsste dann ein eindeutiges Profil dann haben, weil AVC Intra gibt es ja. Meist wird dafür das Profil "High 10 Intra" verwendet.

    Habe ich leider noch nie gesehen im Let's Play Bereich. Da wärst du für mich der erste der das nutzt.
    Weil ein H264 Video das nur aus Keyframes besteht ist recht rar zu finden.
  • Er wird qp 0 gemeint haben. Aber ja da sind auch p-frames und das zum größten teil.
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