PrayForBerlin

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    Es ist schlimm, wenn sowas passiert, keine Frage.
    Aber sowas passiert täglich, und, wenn man es trocken und nüchtern anschaut, in viel größerem Ausmaß, entsprechend müsste das ja noch schlimmer sein, warum als interessiert sich niemand dafür? Weil es nicht im eigenen Land ist, bzw. nicht in einem 1. Welt Land oder ganz einfach hier bei uns in Europa.
    Kriege auf der ganzen Welt, Unterdrückung durch Warlords in den Gegenden, die sich nicht gegen die behaupten können, die Liste ginge ewig weiter.

    Warum also, sollte etwas, wo verhältnismäßig "wenig" Leute zum Opfer von sowas werden, anders behandelt werden, als etwas wo täglich mehr Menschen sterben?
    Letztes Jahr gabs auch einen Amokfahrer hier in Österreich, 3 Tote, darunter ein Kind, und über 30 Verletzte, weniger als hier, dennoch tragisch.
    Ich glaube mal nicht, dass sich dafür von vielen Leuten außerhalb von Österreich geschert wurde. Viele Deutsche werden es nicht mal mitbekommen haben, bin ich mir ziemlich sicher, und wenn war der Gedanke gleich wieder weg.

    Außerdem beten min. 60% der Leute, die dann mit Pray for Berlin, oder Pray for Paris,... anfangen generell nicht, in dem ganzen gehts vielen lediglich darum zu zeigen, sie wissen davon und sie finden es schlimm.
    Ich maße mir nicht an, zu urteilen, wer solche sind und wer Leute sind, die wirklich sich darum kümmern, aber generell ist es nun mal so.

    Und bevor mir jemand was umdrehen will hier, ich sagte bereits am Anfang, es ist tragisch, nur ist es für mich nicht tragischer, weil es jetzt so kurz vor Weihnachten war, es ist für mich nicht tragischer, nur weil es in Deutschland bzw. Europa war und es ist für mich nicht tragischer als etwas, was vor langer Zeit war, nur weil es jetzt aktueller ist.
    Und deshalb darum großen Wirbel zu machen geht mir gegen den Strich.
  • Wenn ich hier was schreibe, meine ich es auch so. Ich brauch nicht heucheln. Und einen großen Wirbel hat hier bis jetzt auch keiner gemacht außer RealLiVe mit seinem Kommentar. Komplett am Thema vorbei.
    Es ist immer tragisch wenn Menschen sterben, ganz egal wo auf der Welt. Man sollte auch niemals gleichgültig werden, gegenüber solchen Ereignissen.
    Das Jahr kennt seinen letzten Tag, der Mensch nicht.
    Martin Luther
  • Jeder hat doch seine Art damit umzugehen. Wenn jemand beten will weils ihm hilft soll ers tun, wenn es jemandem hilft sich besser zu fühlen die Parisflagge ins Facebookprofil zu packen, soll ers tun, muss sich dann aber nicht wundern, wenn die Leute ihn auslachen - weils weder hilft noch Sinn macht.

    Gleiches gilt für das Gegenteil. Wenn Leute keine Lust haben Anteilnahme zu zeigen und sich wegen jedem Ereignis schlecht zu fühlen, dann ist das auch ihr verdammt noch mal gutes Recht. Da muss man sich dann auch von niemandem bekehren lassen - Und auch nicht anmachen lassen, nur weil man nicht jedes verhungernde Kind retten will, das über den Fernsehbildschirm flimmert.

    Man hat sich einfach nicht in das Leben anderer einzumischen. Beweggründe hat jeder und erklären muss die niemand. Keiner verbietet dir zu beten, also hast du auch nicht denen die sich nicht damit befassen wollen vor zu werfen, das sies nicht tun.
  • Es steht jedem frei, zu tun oder zu lassen was er möchte, aber jeder trägt aus seinem Verhalten auch die Konsequenzen. Und ja, ernstlich zu beten hilft, egal in welcher Not man steckt.
    Aber in diesem von dkong gestarteten Thread geht es um die Opfer und den Vorfall in Berlin. Ihr dreht euch doch nur um euch selbst und das ist das Problem. Wenn es einen nicht interessiert, warum schreibt man dann hier? Dann ignoriert diesen Thread doch einfach, anstatt ihn zu kapern. Finde sowas respektlos.
    Das Jahr kennt seinen letzten Tag, der Mensch nicht.
    Martin Luther

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BlueSky ()

  • Ich finde das Argument "Kriege geschehen überall aber niemand interessiert sich dafür" auch fehl am Platz. Ja es ist so, ja die Medien konzentrieren sich nicht darauf. Trotzdem ist es noch etwas anderes wenn stetig Schüsse in einem Kriegsgebiet fallen als wenn in der Hauptstadt einer Nation ein Anschlag mit Toten und Verletzten verübt wird. Viele von uns leben in der Nähe oder haben Familie/Freunde aus Berlin, es ist in unserem Land geschehen und es ist eine schreckliche Tat. Wieso also nicht gemeinsam den Opfern und Angehörigen gedenken? Mein Profilbild muss ich jetzt auch nicht zwingend färben lassen, aber ein einfacher Thread zur Diskussion wird wohl noch kein großer Wirbel sein. Dafür geht man doch auf Facebook oder nicht?

    Noch am planen...
  • BlueSky schrieb:

    Das hier ist nicht witzig.
    Zum totlachen.

    BlueSky schrieb:

    Anscheinend habt ihr nicht begriffen, was gestern passiert ist.
    Kollision zwischen LKW und Menschenmasse mit Todesopfern auf Weihnachtsmarkt. Doch, wir haben es begriffen.

    BlueSky schrieb:

    Dieser Thread ist ernst gemeint!
    Ebenso sind es die Antworten, oder zumindest der Kern der Antworten, die die jeweilige Einstellung des entsprechenden Nutzers zum Thema durchblicken lassen.

    BlueSky schrieb:

    Und einen großen Wirbel hat hier bis jetzt auch keiner gemacht außer RealLiVe mit seinem Kommentar. Komplett am Thema vorbei.
    Du willst das Thema also auf einen wilden Mix aus den üblichen Floskeln zum Thema Beileidsbekundungen reduzieren und siehst alles, was dem nicht folgt, als am Thema vorbeigeschossen an. Glückwunsch, das wäre dann mit Abstand der eintönigste Thread in diesem Forum. Deshalb tut es mir nicht leid, dass ich das jetzt ignoriere :P . In einen öffentlichen Diskussionsforum hat man damit zu rechnen, dass es zu anderen Ansichten kommt oder dass sich ein Thema in eine andere Richtung entwickelt. Wer damit nicht zurecht kommt, der kann sich gerne mit seinem Weihnachtsbaum unterhalten.

    Mein Beitrag könnte nicht näher am Thema "PrayForBerlin" sein, allerdings geht er in eine andere Richtung. Er bezieht sich lediglich auf die Reaktionen, die der Anschlag verursacht ... insbesondere auf das Echo auf den Social Media - Seiten. Sicher, jeder ist frei in seinem Denken und Handeln und dies schließt auch das Verpacken von 0815-Phrasen in dieser unsäglichen Hashtag-Schreibweise mit ein. Allerdings gilt dies auch für die andere Seite - auch wenn ich damit nicht unbedingt "besser" bin. Ich nehme mir die Freiheit heraus, dies nicht zu tun, diese Reaktionen gar irgendwo zwischen falsch, peinlich und nervig einzuordnen und das auch öffentlich so zu sagen.

    Ich bin der Meinung, dass man damit schlicht nichts ausdrückt und vieles davon entweder zu "beiläufig" kommt, um es ernst zu nehmen, oder nur geschrieben wird, um irgendetwas zu erreichen - sei es, um sein eigenes Ego zu streicheln, oder um diese Tragödie zu instrumentalisieren. Anscheinend stehe ich mit meiner negativen Haltung zu dem Echo auch nicht alleine da.

    BlueSky schrieb:

    Ihr dreht euch doch nur um euch selbst und das ist das Problem. Wenn es einen nicht interessiert, warum schreibt man dann hier?
    Um meine Meinung zum Thema zu schreiben, und weil aus dem Thema ... so beschissen es auch gestartet wurde, auch eine Diskussion entstehen kann, die über die Belanglosigkeit einer Floskelreproduktionsmaschine weit hinausgeht.

    DeLight schrieb:

    "Don't feed the troll."
    Der Zentralrat der People for the Epical Trolling of All ist konsterniert über diesen Vorschlag.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von RealLiVe ()