​Steinberg UR22 mkII und Procaster, leider sehr leise

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  • ​Steinberg UR22 mkII und Procaster, leider sehr leise

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    Ich habe mir das Steinberg UR22 Audiointerface und das Rode Procaster gekauft.
    Treiber alle installiert und das UR22 an meinen Rechner angeschlossen (USB), Windows 10.
    Ja, aktuellste Treiber vorher installiert und auch ein Firmware Update des UR22 gemacht.

    Unter Windows habe ich Aufnahme wie folgt stehen







    Das Procaster steckt im ersten Kanal. Wenn ich jetzt ins Mikrofon spreche und langsam an Gain drehe, passiert keine Übersteuerung. Erst ziemlich am Anschlag.
    Also Cubase gestartet und mal den Ausschlag dort beobachtet. Dort sehe ich das auch so, das erst fast komplett aufgedreht ist, am UR22

    eine frage was mache ich da falsch oder übersehe ich? Weil wenn ich das zu voll aufdrehe, habe ich natürlich auch gleich ein sehr starkes rauschen.
    Mache ich zu leise, muss ich mit Audition es sehr stark bearbeiten, damit es wieder lauter wird.
    Ciao
    Mike
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  • Das Steinberg UR22 und auch das Yamaha AG03 sind beide mit Yamahas D-Pre(amp)s ausgestattet. Vom Prinzip dürfte da kein Unterschied auftreten, es sei denn, es gibt unter dem gleichen Namen verschiedene maximale Verstärkerleistungen..

    Ich würde @Julien zustimmen, zum Cloudlifter greifen und das UR22 MKII behalten.
    Die Alternative wäre, das (meiner Meinung nach grausige) Procaster gegen ein Kondensatormikrofon auszutauschen, wenn es die Aufnahmesituation erlaubt.

    Ein Mischpult zu kaufen, wenn es ein Audiointerface auch tut, halte ich nicht für sinnvoll.

    //edit:
    Das Mischpult würde dein Interface komplett ersetzen und wird ebenfalls per USB mit dem Rechner verbunden.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von leBro ()

  • Das Mischpult wird ebenfalls nicht genug verstärkung mitbringen.
    Gehe über einen Vorverstärker am besten. Damit wirst du besser klar kommen.

    Hab entliche Pulte damals getestet und alle mit dem gleichen Problem. Procaster zu leise ..
    Seit dem ich jetzt den StudioV3 dazwischen geklemmt habe, geht alles ohne Probleme.
    Mein Aufnahme Equipment

    Mischpult - Behringer UFX1204

    Kopfhöher - DT 770 Pro & AKG K182

    Mikrofonvorverstärker - StudioV3

    Mikrofon - Rode Procaster & SC 400

  • Erst mal danke für die Ausführungen. OK, dazu doch noch Fragen, was auch sonst :D

    Das Cloud Microphones Cloudlifter CL-1 Mic Activator braucht aber Phantomeinspeisung. Mein Procaster braucht das aber nicht.
    Frage, sollte das sos sein oder brauche ich da was anderes?



    Rockettv schrieb:

    Seit dem ich jetzt den StudioV3 dazwischen geklemmt habe, geht alles ohne Probleme.
    Da ich ja ein Stienberg UR22 habe, die Frage klappt das bei mir auch und wie müßte ich das ganze anschließen.

    Das Procaster will ich schon behalten. Das Mischpult macht keinen Sinn, jetzt muß ich halt schauen was noch so gehen würde.
    Wenn ich nur für diesen kleinen Verstärker 180€ ausgebe, ist die Frage, ob es auch was anderes gibt, was etwas günstiger ist und bei mir klappt.

    Oder ist die Lösung von Julien die einzige?
    Ciao
    Mike
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  • So oder so tut die Phantomspeisung deinem Procaster tun.
    @Juliens Vorschlag ist der elegantere und (meiner Meinung) auch bessere.

    Du kannst alternativ allerdings auch einen weiteren Preamp davor schalten, sofern das UR22 MKII Line-Pegel akzeptiert. (da hat @Obli Informationen zu, meine ich)
    Das Signal, welches der vorgeschaltete Mikrofonvorverstärker ausgibt, könnte dann erneut durch das Interface und dessen Preamps verstärkt werden - wäre die hässliche Version, weil du so schnell Probleme mit dem sogenannten "Gain-Staging" bekommst und der Vorteil der guten Preamps im UR22 dahin wäre.
    Ausreichend für die "Vor-Vorverstärkung" ist dann sowas: Klick mich. Die Bezeichnung "Röhren-Preamp" ist in dieser Preisklasse nur Augenwischerei und Verkaufsargument ohne Qualitätsgewinn o.ä..

    //edit: Oder eben auch das, was Julien sagt. In jedem Fall deutlich eleganter.
  • OK also werde ich mir wohl doch eher so ein Verstärker besorgen.
    Frage dazu. Ich denke einer der beiden ist richtig

    da-x.de/de/triton-audio-fethea…MHth4KbrtECFQ63GwodQtAAcQ


    oder


    da-x.de/de/triton-audio-fethea…JSN3Z-brtECFUMq0wodMxkOuA


    Letzterer hat einen Hochpassfilter eingebaut. OK 5€ Unterschied, die Frage eher, welches dieser beiden. Auf die 5€ kommt es jetzt auch nicht an.


    Danke euch.
    Ciao
    Mike
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  • Ich frag mich gerade eher, wie du dein Mikro genau benutzt. Beim Steinberg und dem Yamaha ist es normal, dass man für das Procaster den Gain auf rund 3 Uhr aufdrehen muss. Ein Rauschen kaum zu hören, insofern ist das kein Problem. Wenn man das Mikro dann mit einem Abstand von unter 10cm mit einer normal-kräftigen Stimme bespricht, reicht der Gain. Selbst ein SM7b war mit Gain kurz vor Anschlag nutzbar.
    Der Fehler, den ich bisher bei den meisten mitbekommen habe, ist, dass schlicht und ergreifend zu leise gesprochen wird oder der Abstand dabei zu groß ist.

    Wenn man aber leise oder mit größeren Abstand sprechen möchte, kann man durchaus zum Fethead greifen. Der hat zum Cloudlifter keine hörbaren Nachteile und verstärkt so gut, dass man ein Procaster mit Gain um 12 Uhr und weniger betreiben kann. Der Hauptunterschied zwischen Cloudlifter und Fethead liegt in den Wiederständen. Aber die Auswirkung ist bei den Mikros, die ich bisher damit testen konnte absolut zu vernachlässigen und rechtfertigt den Aufpreis meiner Meinung nach nicht.
  • Also bei mir ist ein Rauschen zu hören. Ich rede eigentlich normal laut und das Mikro ist nicht all zu weit vom Mund entfernt, da ich ja weis das man bei diesem dichter ran muss. Zur Zeit suhe ich eher, wie ich das am besten mit Audition nachbearbeite. Nicht einfach, weil alles was ich finde nicht wirklich passt. Wenn da jemand eine gute Basis für EInstellungen hat, wäre ich froh darüber.
    Ciao
    Mike
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