Welche Kopfhörer empfehlt ihr? - Beyerdynamic DT770 Pro oder doch DT990 Pro?

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  • Welche Kopfhörer empfehlt ihr? - Beyerdynamic DT770 Pro oder doch DT990 Pro?

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    Hi Leute,
    ich möchte mir gerne neue Kopfhörer zulegen. Zur Zeit besitze das MMX 2. Bin damit von der Soundqualität eigentlich sehr zufrieden, allerdings drücken die nach einiger Zeit schon sehr, was mich schon sehr stört.
    Ich habe mich schon mal umgeschaut und bin auf die beiden Kopfhörer DT770 Pro / DT990 Pro gestoßen. Beiden sollen sehr gut sein.
    Da ich kein Profi in dem Gebiet bin, frage ich euch welche ihr denn empfehlen könntet?

    Ich weiß das DT770 Pro ist geschlossen und das 990er ist offen. Allerdings gibt es auch verschiedene Ohm Zahlen (32, 80, 250), zumindest beim 770er. Welche würdet ihr nehmen, benutze die Kopfhörer nur am PC.

    Letzte Frage, dann bin ich auch durch :D : Benötigen die Köpfhörer wirklich eine Soundkarte (Asus Xonar DGX bsp) oder reicht da die Onboardsoundkarte (in meinem Fall die vom GIGABYTE GA-Z170-HD3P)?

    Ich bedanke mich schon mal bei euch :)

    Gruß TomsoN
  • TomsoN schrieb:

    Ich weiß das DT770 Pro ist geschlossen und das 990er ist offen
    Naja du musst halt wissen was dir besser gefällt das kann dir keiner vorsagen. Geschlossen oder Offen ? was gefällt dir besser ?

    TomsoN schrieb:

    Benötigen die Köpfhörer wirklich eine Soundkarte (Asus Xonar DGX bsp) oder reicht
    Sagen wir mal so es reicht dafür aber bessere Sound Qualität bekommst du mit einer guten SoundKarte leider nur. Umso besser der Kopfhörer umso mehr hört man es bei einer gut Soundkarte raus. Die meisten Onboardkarten rauschen oft und sind nicht der Brüller. Selbst bei Mainboards wo dafür geworben wird sind die meist ehr Meh.

    PS. wie viel bist du denn bereit zu zahlen ist auch die frage :)
  • Naja, wenn sich eine Soundkarte lohnt, würde ich die Asus DGX nehmen, die soll ganz gut sein :D
    Dann wäre ich bei ca 160€. Würde mir eigentlich auch reichen, aller höchstens bis 200€.

    Aber eine Ahnung von diesen Ohm Werten hast du auch nicht oder :D Ich habe keinen Plan welchen ich da nehmen würde
  • Vouk schrieb:

    Noch eine Info am Rande: Bei der Pro Version ist angeblich der Anpressdruck höher als bei der normalen Variante
    Was dem Klang zugute kommt.
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    Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
    Notdürftig die Liste was aktuell läuft: Unreal | Complex DooM (LPT) | DooM 2016 | Need For Speed III: Hot Pursuit | Dirt Rally | Dirt 4 | WRC 7
  • Vouk schrieb:

    Bei der Pro Version ist angeblich der Anpressdruck höher als bei der normalen Variante.
    Also ich hab hier die DT-880 PRO, die laut dem verlinkten Datenblatt den gleichen Anpressdruck haben wie die PRO-Varianten der anderen beiden Modelle.

    Habe die seit gestern und hatte sie gestern direkt 5 oder 6 Stunden auf. Wohlgemerkt direkt nach Kauf, also wenn sie noch am straffesten sind, weil sie noch nicht durch die Kopfform gedehnt wurden.
    Habe zwar die ersten zwei Stunden den Druck wahrgenommen (anfangs auch unangenehm), danach waren sie aber echt angenehm.

    Jetzt gerade trage ich sie auch schon wieder locker 3 Stunden und vom Druck her habe ich heute nicht mal mehr anfangs ein Problem gehabt.
    Und ich merke das eigentlich relativ stark, weil ich doch einen eher dicken Kopf habe.


    Ich vermute daher mal, dass der Druck gar nicht so stark ins Gewicht fällt. "Straff" heißt ja nicht automatisch "schmerzhaft".
    You like music? I like pissing.
    ~Corey Taylor
  • Natürlich hat die Ohm auch Einfluss auf den Klang. Warum sollte man auch sonst welche mit viel Ohm herstellen, wenn das kein Unterschied wäre. :rolleyes:
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    Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
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  • De-M-oN schrieb:

    Natürlich hat die Ohm auch Einfluss auf den Klang. Warum sollte man auch sonst welche mit viel Ohm herstellen, wenn das kein Unterschied wäre. :rolleyes:

    Ich wollte gerade sagen xD
    Natürlich haben die Einfluss deswegen haben verschiedene Ohm zahlen verschiedene Charakteristiken. ^^
    Sie haben zwar nicht so viel Einfluss und wahrscheinlich auch nicht für jeden hörbar aber sie haben Einfluss ja.
  • Da war mal eine ordentliche Erklärung auf der beyerdynamics-Seite, die hier auch ab und an mal zitiert wurde. Ob die noch auf der Seite ist weiß ich jetzt nicht und ich bin zu faul um das nachzuschlagen, aber der Text steht auch irgendwo in den unendlichen Weiten des Forums:

    THC schrieb:

    Dafür kannst du beispielsweise direkt den Text aus dem FAQ von Beyerdynamics nehmen:

    Je höher die Impedanz, desto mehr Leistung ist nötig um einen guten Pegel aus dem Kopfhörer zu bekommen:

    32 oder 80 Ohm = mobiler Einsatz am Laptop, MP3 Player, portable Recorder usw.

    250 Ohm und höher = für feste Installationen, Kopfhörerverstärker usw.

    Hintergrund:

    Eine Impedanz von 0 Ohm wäre ein Kurzschluss des Kopfhörerausgangs, wobei dieser viel Strom liefern müsste, sich dabei stark erhitzt und entweder abschaltet oder stirbt. Das andere Extrem wäre eine unendlich hohe Impedanz (gebrochenes Kabel oder Draht), dann fließt gar kein Strom mehr, allerdings kommt dann auch kein Audiosignal mehr an - Kopfhörerimpedanzen müssen daher irgendwo dazwischen liegen.

    Oftmals ist es so, dass Kopfhörer mit niedriger Impedanz für den Anschluss an tragbare Geräte entwickelt wurden. Diese arbeiten intern meist mit einer relativ niedrigen Spannung erzeugt von Batterien oder Akkus. Diese Betriebsspannung begrenzt gleichzeitig die maximale Ausgangsspannung am Kopfhörerausgang. Ein niederohmiger Kopfhörer kann daher an einer niedrigen Ausgangsspannung eventuell lauter betrieben werden.

    Warum gibt es dann aber nicht nur niederohmige Kopfhörer?

    Dieser Erklärung bedarf einer etwas längeren Erklärung: die impedanzbestimmende Schwingspule (beim dynamischen Kopfhörer) besteht aus aufgewickeltem, zur Isolation lackiertem Kupferdraht.

    Dieser Kupferdraht ist auf dem weltweiten Drahtmarkt zwar in nahezu jeder gewünschten Länge, nicht aber in jeder Dicke erhältlich (dünnerer Draht hat einen höheren Widerstand als dickerer Draht, es „passt halt weniger durch“). Das Magnetfeld, das eine Spule beim Anlegen des Audiosignals erzeugen soll, ist unter anderem von der Anzahl der Windungen abhängig. Das führt dazu, dass für ein niederohmiges Wandlersystem relativ dicker (und damit auch schwerer) Draht notwendig ist. Da auch die eigentliche Membranfolie nicht unendlich leicht sein kann, ist die bewegte Masse (also das Gewicht von Membran und Schwingspule, die sich vor und zurück bewegen) relativ hoch. Es dürfte nun klar sein, dass eine höhere Masse einem komplexen Audiosignal weniger präzise folgen kann als eine geringere. Diese geringere Masse lässt sich aber prima mit dünnerem (und damit leichterem) Draht erreichen, allerdings wird die Schwingspule durch den dünneren Draht hochohmiger.

    Das bedeutet, bei ansonsten baugleichen Kopfhörern (z. B. DT 770 Pro mit 80 oder 250 Ohm) klingt die hochohmigere Variante üblicherweise neutraler, ist aber (je nach Kopfhörerverstärker) eventuell etwas leiser.

    Ideal zeichnen sich die 80 Ohm-Systeme bei der Verarbeitung von druckvollem, tief-frequentem Material (wie zum Beispiel bei einem E-Bass) aus. Die etwas härtere und dickere Membran des 80 Ohm Systems liefert klare und saubere Bässe auch bei lauten Pegeln.

    Das 250 Ohm System klingt – wie schon erwähnt – weicher und etwas gefälliger und ist bei der Anwendung im Gesamtmix der 80 Ohm Variante vorzuziehen.
    beyerdynamic.de/service/faqs.html

    --

    TomsoN schrieb:

    Aber ansonsten hat sich ja eigentlich alles geklärt. Dann sind es die 770 mit 80 Ohm
    Mit dem 80er machst nichts falsch.
    Videoempfehlungen:
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    Napoleon Bonaparte
  • Ja, die hab ich gesehen, mir fehlt aber da etwas der Hintergrund. Die beiden Erklärungen ergänzen sich, denke ich.

    TomsoN schrieb:

    Ich habe mich schon mal umgeschaut und bin auf die beiden Kopfhörer DT770 Pro / DT990 Pro gestoßen. Beiden sollen sehr gut sein.
    Da ich kein Profi in dem Gebiet bin, frage ich euch welche ihr denn empfehlen könntet?
    Kommt darauf an, ob du offene oder geschlossene Kopfhörer bevorzugst. Ich selbst schätze die offene Bauweise meines HD 558 zwar sehr und will auch nichts anderes, würde aber bei einer Aufnahme-Umgebung tendenziell eher geschlossene Systeme bevorzugen. Wenn ich den Sound etwas lauter drehe und mein Mikrofon verwende, dann nimmt es mir ein paar Geräusche vom Kopfhörer auf. Nicht so ideal.

    Falls du etwas Lesestoff brauchst, dann empfehle ich einen Blick auf die Thomann-Seite: thomann.de/de/onlineexpert_pag…fen_oder_geschlossen.html

    TomsoN schrieb:

    Welche würdet ihr nehmen, benutze die Kopfhörer nur am PC.
    An deiner Stelle würde ich die DT 770 Pro mit 80 Ohm nehmen. Ich selber würde mir die DT 990 Pro oder die HD 598 <3 besorgen.

    TomsoN schrieb:

    Letzte Frage, dann bin ich auch durch : Benötigen die Köpfhörer wirklich eine Soundkarte (Asus Xonar DGX bsp) oder reicht da die Onboardsoundkarte (in meinem Fall die vom GIGABYTE GA-Z170-HD3P)?
    Manche Mainboards haben Soundlösungen verbaut, die es mit den günstigeren Soundkarten gut aufnehmen können, deines scheint da aber nicht besonders hervorzustechen. Wird zwar reichen, aber ich denke, dass du von einer Soundkarte profitieren würdest.

    Wenn du dir eine besorgst, dann stell sicher, dass du sie zeitnah testest. Die Dinger sind recht empfindlich bzgl. der Umgebung - ab und an kann es je nach System zu Störgeräuschen kommen.
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