NT-1A mit Interface oder lieber Rode NT-USB

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  • NT-1A mit Interface oder lieber Rode NT-USB

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    Hi Leute

    Wie im Titel schon zu sehen ist... was ist besser, das Rode NT-1A mit dem Scarlett 2i2 Interface oder einfach das Rode NT-USB.

    Das Problem beim NT-1A mit meinem Interface:
    Man sagt mir öfters, wenn ich es nicht nachgearbeitet habe/ kann (z.B. in Discord) das ich mich sehr leisse anhöre, obwohl ich das Interface ganz aufgedreht habe.

    Und halt... egal was ich mache, es wird nicht besser (ohne zu übersteuern)... Jetzt stellt sich halt mir die Frage, ob ich da eventuell wechseln sollte (vor allem da das NT-USB noch portabel ist... SEHR WICHTIG... in gewissen Situationen ^^).

    So, bin ma gespannt was ihr meint ^^
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  • Klanglich macht es nur begrenzt einen Unterschied. Das NT-USB klingt ein wenig linearer und somit "natürlicher", als das doch schon recht stark färbende NT1-A. Ansonsten sind die Unterschiede gering bis nicht vorhanden.

    Ich vermute mal, dass dein Problem falsche Einstellungen sind, wenn das Mikrofon schon richtig eingepegelt ist.
    Gegebenenfalls kannst du uns ja mal die jeweiligen Fenster von Discord, Windows und Co. abfotografieren und die Screenshots hier reinstellen.

    Ansonsten, ganz wichtig: In den Einstellungen für Aufnahmegeräte sollte dein Audiointerface immer auf 100 (also Maximum) gestellt sein.

    Wenn du nicht auf die Portabilität des NT-USB angewiesen bist, denke ich, dass ein Umstieg nicht notwendig ist.
  • Zu leise klingt beim Setup NT-1A + Scarlett sehr seltsam.
    Auf welchem Wert steht dein Aufnahmepegel in Windows? Auf welchem Wert steht das Scarlett?

    Ansonsten halte ich nicht viel von Pauschalratgebern in Bezug auf Mikrophone. Das hier gerne niedergemachte Procaster ist z.B für bestimmte Stimmmodulationen sehr geeginet, dass NT-USB deckt einen anderen Bereich perfekt ab.

    P.S: Ich habe gerade mal über 2 Videos deines YT-Channels drübergehört - auch wenn die Lautstärke dort grundsätzlich passt, klingt es so so, als wäre das Eingangssignal ganz schön leise.
  • Wenn es um die reine Beratungsfrage geht, würde ich mittlerweile echt zum NT-USB tendieren. Das NT1-A war mir damals schon ein bisschen zu sehr gehyped und zu heftig gefärbt, ich habe lieber eine flachere Aufnahme die ich dann passend nach meinen Vorstellungen bearbeiten kann.

    Wenn du aber auch noch deine bisherigen Tonprobleme in den Griff kriegen willst, brauchen wir komplett alle Einstellungen von dir und am besten auch eine Hörprobe als Wave-Datei auf einem Dateihoster. ;)
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    Also das Pegelrad am Interface steht auf 2/3 (alles darüber übersteuert recht gerne)
    In Windows ist der Pegel auf 100 eingestellt.
    Discord ist auch auf 100 und in Autition (zum aufnehmen) ist die Geräteklasse (keine Ahnung was das ist) auf MME und die Samplerate ist auf 9600hz (auch in Windows).

    Also von dem her... ist alles hochgedreht was man hochdrehen könnte... oder gibts da gewisse kniffe noch?

    oniondog schrieb:

    P.S: Ich habe gerade mal über 2 Videos deines YT-Channels drübergehört - auch wenn die Lautstärke dort grundsätzlich passt, klingt es so so, als wäre das Eingangssignal ganz schön leise.
    Also wie gesagt, sobalt ichs bearbeiten kann, funktionierst (auch wenn das recht lang ging bis ich da die "optimale"(?) einstellung gefunden hab). Nur wenns Live ist, ist es halt... leisse...
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  • Ganz einfach gesagt...
    Ein Ton hat immer eine gewisse Frequenz, um diese Frequenz richt darzustellen brauchst du immer den doppelten Wert.
    Mikrofone die wir so nutzen gehen im Schnitt bis 20.000 Hz, also brauchst man mindestens 40.000 Hz um den Ton richtig aufzunehmen.
    Es wird aber sehr wahrscheinlich nur eine 0 Fehlen, da das Minimum was ich bei mir unter Windows einstellen kann 16.000 Hz sind.
  • Obli schrieb:

    Das mit dem "doppelten" Wert kommt einfach von der Stereoaufnahme. Pro Spur hast du Effektiv 20 kHz :D Wenn du eine Mono-Spur exportierst, würdest du entsprechend 20 kHz verwenden und alles hört sich so an, wie es soll. Wird eine zu geringe Samplerate gewählt, können die Frequenzen, die schneller sind, nicht mehr mitgenommen werden und es klingt dumpfer, weil die Höhen fehlen.

    Nee, das stimmt so nicht.
    de.wikipedia.org/wiki/Nyquist-Shannon-Abtasttheorem

    Wird die Abtastfrequenz zu klein gewählt, treten im digitalisierten Signal Mehrdeutigkeiten auf. Diese nichtlinearen Verzerrungen sind auch unter dem Begriff Alias-Effekt bekannt. Bei Bildern treten eventuell phasenverschobene Schatten oder neue Strukturen auf, die im Original nicht enthalten sind.
    Den unteren Grenzwert der Abtastfrequenz für ein analoges Signal der Bandbreite f(0)
    f(abtast) = 2 * F(0)
    nennt man auch Nyquist-Frequenz. Die höchste zu übertragende Frequenz muss demnach kleiner sein als die halbe Abtastfrequenz, sonst entstehen Aliasingfehler.
  • Die Kiste schrieb:

    Obli schrieb:

    Das mit dem "doppelten" Wert kommt einfach von der Stereoaufnahme. Pro Spur hast du Effektiv 20 kHz :D Wenn du eine Mono-Spur exportierst, würdest du entsprechend 20 kHz verwenden und alles hört sich so an, wie es soll. Wird eine zu geringe Samplerate gewählt, können die Frequenzen, die schneller sind, nicht mehr mitgenommen werden und es klingt dumpfer, weil die Höhen fehlen.
    Nee, das stimmt so nicht.
    de.wikipedia.org/wiki/Nyquist-Shannon-Abtasttheorem

    Wird die Abtastfrequenz zu klein gewählt, treten im digitalisierten Signal Mehrdeutigkeiten auf. Diese nichtlinearen Verzerrungen sind auch unter dem Begriff Alias-Effekt bekannt. Bei Bildern treten eventuell phasenverschobene Schatten oder neue Strukturen auf, die im Original nicht enthalten sind.
    Den unteren Grenzwert der Abtastfrequenz für ein analoges Signal der Bandbreite f(0)
    f(abtast) = 2 * F(0)
    nennt man auch Nyquist-Frequenz. Die höchste zu übertragende Frequenz muss demnach kleiner sein als die halbe Abtastfrequenz, sonst entstehen Aliasingfehler.
    Korrekt, ich hab da was verwechselt bzw. noch Unsinn von ner früheren Recherche im Kopf gehabt. Effektiv treten Alias-Effekte aber nicht mehr auf, da vor dem Umrechnen bzw. digitalisieren moderner Soundkarten und Software entsprechende Filter genutzt werden, um eben dies zu verhindern. So kam bei mir damals (wenn man nicht filtert und selbst umrechnet) auch der verhältnismäßig tiefere Sound zustande.
  • AA-Filter stellen aber in der Regel nur eine andere Art der Verzerrung dar, aber halt eine, die in der subjektiven Wahrnehmung als weniger störend wahrgenommen wird. Bestes Beispiel hierfür sind die AA-Filter in Digialkameras, um z.B. Moire-Effekte zu reduzieren. Erkauft wird das durch eine leicht geringere Bildschärfe. Letztendlich ist es besser, Aliasing durch ausreichendes Sampling zu verhindern als Aliasing durch irgendwelche Filter euphonisch zu verschmieren. Zumal das ja im technisch Audio-Bereich nun wirklich kein Problem darstellt.